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 Der Baumsägeort

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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Mi 30 Sep - 18:48

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Knochenbiss musste ein Seufzen unterdrücken, diese Spannung war so eine Sache. Sie schien eigentlich immer in seinen Muskeln zu "ruhen". So war es eben, wenn man mit der Gefahr aufwuchs, das aus irgendeiner Ecke ein schmutziger Streuner sprang und dir dein hart erarbeitetes Essen klaute. Hier mochte es gehen, hier gab es viel, wenn auch nicht so fette, Beute. Doch die Ratten und Mäuse der Stadt waren krank, somit war Futterneid (sofern man nicht an irgendeiner Krankheot sterben wollte) unvermeidlich.
Fast schon vorsichtig nahm Knochenbiss etwas Spannung aus den Pfoten, ehe er vorsichtig einen möglichst leichten Schritt nach vorne machte. Erst die 2 Vorderbeine hintereinander, dann die Hinterbeine. So schlich der Kater einige Schritte. Gut so?

Ewähnt: Lotusblüte

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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Fr 2 Okt - 20:19

Silberpfote streckte die Nase wagemutig in die Luft und schnaubte: "Und jetzt beweise uns mal, dass du zu uns geschickt wurdest, Mäusehirn! Waaas, das kannst du nicht? Dann verschwinde! " Das war nicht mehr ganz so schüchtern und unverhohlener, aber ihr Mentor schien ja zu wollen, dass sie diesen Fremden abwies, wie sie es bei Jack nicht getan hätte, obwohl es für sie alle besser gewesen wäre. Obwohl es in ihren zu gemein klang, unterdrückte die junge Kätzin eine Entschuldigung und blinzelte nur heftig, um zu signalisieren, dass sie es nicht ganz so radikal gemeint hatte. Vielleicht konnte er es ja.... Also beweisen. Oder auch nur nützlich sein. "Was machen wir mit dem hier?", wollte sie an Dornenpfeil gewandt. Der hier. Dazwischen war eine Lücke, in die man Dinge einfügen konnte wie 'Flohpelz', 'Heiler' oder 'Fremder'. Es war zumindest ein Kompromiss, wenn man keines davon aussprach, denn dann würde sich auch niemand ärgern. Hoffentlich. Der ältere Krieger wirkte nicht sonderlich entspannt und man wusste bei ihm nie, ob sein ganzer Zorn sich nicht gegen jeden richten konnte, der ein Wort sprach, ganz gleich ob gut oder schlecht.
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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Sa 3 Okt - 12:47

Lotusbüte strich einmal um ihn herum. "Das ist schon viel besser. Merkst du das du viel leiser auftrttst?" fragte sie ihn und setzte sich vor ihn."Wenn du willst bringe ich dir alles bei was ich weiß." bot sie ihm an und lächelte freundlich. "Lass uns gleich ins Lager zurück, ich will noch einmal in den Heilerbau bevor irgendjemand was von Hasenwind anfasst." mauzte sie und erhob sich. "Was hältst du von einem Wettrennen zurück?" fragte sie leicht grinsend.
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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   So 4 Okt - 16:38

Knochenbiss
Shortfacts

Knochenbiss nickt dankbar. Danke für deine Hilfe. meinte er und erhob sich aus dem kauern und streckte sich. Natürlich meinte er als Lotusblüte meinte, sie wolle noch mal in den Heilerbau und stupste ihr tröstend mit der Nase gegen die Schulter. Ein Wettrennen? ohne es sich wirklich bewusst zu sein, strahlten seine Augen ein wenig mehr. Ich verhalte mich wie ein Schüler Nun, wenn du meinst... meinte der Kater, schnappte sich so viel Beute wie er tragen konnte und lief voraus, wenn auch in einem leicht einholbaren Tempo.

Ewähnt: Lotusblüte

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Lorem: --->Lager Donnerclan
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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Mi 7 Okt - 18:06

Lotusblute grinste breit und nahm ihre beute auf. Dann spannte sie die hinterlaufe an und raste ihm hinterher. Sie war wie ein kleiner pfeil beim rennen und überholte ihn leicht. "Wrr zuletzt im lager ist muss dem anderen das fell sauber machen!" Lachte sie ihn an und zog das tempo noch ein wenig an. Wie lange war sie nicht mehr so ausgelassen gewesen? Sie fühlte sich nach langem mal wieder richtig gut. Auch wenn der tot hasenwinds ihre freude eteas unterdrückte.
-> donnerclan lager
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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Fr 13 Nov - 20:24

//Huhu, ist da noch wer?

Edit: Ich mag nicht mehr... Ich habe noch so viele gemeine Dinge mit ihr vor, da ist das Warten jetzt nicht drin. xD

Silberpfote sah die beiden Kater zornig an und ihre riesigen, blauen Augen blitzten gefährlich auf, als sie weiterhin ignoriert wurde. Nie nahm jemand sie ernst! Woran das wohl lag? Sicher nicht an mangelnden Fähigkeiten, denn die Kätzin trainierte hart. Nun war sie muskulöser als noch vor einem Mond und sogar etwas gewachsen, sodass sie nun wirklich wie eine Schülerin aussah, nicht mehr wie ein zu früh ernanntes Junges. Vor allem aber hatten sich ihre Proportionen verändert, sodass sie nun eher weiblich als kindlich wirkte und ihr aufrechter Gang tat sein übriges. Dornenpfeils Tochter war nun nicht mehr wirklich schwach, sondern hellwach und ebenso mutig wie die -zugegebenermaßen noch immer größeren - halben Krieger, die mit ihr den Bau der Auszubildenden teilten. Gerade jedoch brannten ihre Pfoten allerdings nicht nur vor Ärger, sondern auch vor Scham. Sie benahm sich lächerlich und wusste es, doch sie konnte sich auch nicht zurückhalten. "Streitet euch doch einfach alleine!", miaute sie und warf den Kopf in den Nacken. "Ich habe Hunger und außerdem etwas Besseres zu tun. Los, Dornenpfeil, lass diesen Streuner einfach weiterstreunern und uns trainieren!" Ehe sich jemand bewegen konnte, hatte die silbergraue Jägerin sich schon von den Katern entfernt und machte sich auf den Heimweg. Nicht jedoch ohne noch einen letzten Jagdversuch, sobald sie außer Sichtweite war. Eine Maus hatte es gewagt, sich in ihr Blickfeld zu schieben. Mit einem zornigen Satz sprang Silberpfote auf das Tierchen zu und tötete es mit einem Biss, ehe sie wirklich wusste, was sie getan hatte. Klar, es war eine fette, schwerfällige Maus gewesen, die ihre besten Tage hinter sich hatte, aber tortzdem: Ihre erste Frischbeute. Einigermaßen stolz nahm sie die Frischbeute zwischen die Zähne und sprintete nach Hause, so schnell sie konnte. Wegen ihrer Verletzungspause war das immer noch langsamer als der Rest der Katzen, aber das war egal, da niemand sie dabei sehen konnte.
--->Lager DC
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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Do 11 Feb - 19:11

cf: Lager
Ihre Schritte waren sicher und waren es doch nicht. Es waren Schritte aus der Erinnerung, sie lief einfach irgendwie. Ein einziger Ast hätte sie zu Fall bringen können, mehrmals war sie ins Straucheln geraten, doch die Gleichgewichtsreaktionen ihres Körpers schienen noch zu funktionieren. So wie alles an ihrem Körper funktionierte, nur nicht ihr Kopf. Oder besser, er funktionierte nicht so, wie es als normal galt.
Denn ihre Gedanken waren für sie zur Realität geworden. Keiner verstand, was in ihr vorging, und sie verstand nicht, was um sie herum geschah. Denn all das - es entzog sich ihrer Realität.
Doch nun hatte sie einen Ort erreicht, den sie kannte. Und dieser Ort, so unscheinbar er auch schien, er könnte sie in diese Welt zurückholen.
Komm näher...meine Schwester. Tritt heran zu mir! Die Stimme ihres Bruders lockte sie weiter und sie ging. Langsamer, aber sie ging. Sit kam der Stelle immer näher, die alles verändert hatte. Der Baumstamm, er war noch da, nur war er zu Boden gesunken. Er stand nicht mehr schräg wie damals, als ihr Bruder hinabstürzte. Gestoßen von einem Kater, der viele Katzen ermordete.
Nun war sie hier, die Schwester des Getöteten. Und noch hatte nichts davon Eintritt in ihren Kopf erhalten.
Doch langsam...der Geruch nach Tannennadeln, der Geruch nach Moos und altem Holz. All das drang nun in ihre Nase ein, heftig wie ein Sturm. Und plötzlich sah sie vor sich nicht mehr das Baumgeviert wie es jetzt war, vielmehr sah sie Blut. Und den leblosen Körper ihres Bruders...Sie trat näher heran und betrachtete ihn, daran, wie er lag, völlig verdreht im ganzen Körper, daran sah man, dass er tot war. Seine wunderbaren gelben Augen waren stumm und leer, sie sahen ins Nichts, doch auf seinen Lefzen lag noch ein Lächeln. Er war friedlich...an seinen schwarzen Pfoten mit den schönen, hellen Krallen, klebte noch das Blut seines Mörders. Denn er hatte ihm die Brust aufgerissen.
Die Kätzin kauerte sich neben den Leichnam, den sie nur vor sich sah, wie sie ihn damals gefunden hatte. "Lebe! Liebe! Lächle! Denn wenn du lächelst, dann bist du am schönsten" Die Worte, die ihr Bruder mal zu ihr gesagt hatte, nachdem sie den Tod seiner Gefährtin mitangesehen hatte. Er hatte damals ewig hinterhergesehen, als Laufbeere den Leichnam fortgebracht hatte. Und dann hatte er das gesagt, und in seiner Stimme war Schmerz gewesen. Es war, als hätte Aspentau es ihm gesagt und er hätte sich erinnert und es dann an sie weitergegeben.
Dornenblüte seufzte und schloss die Augen. Dann schlug sie sie wieder auf. Der Leichnam war verschwunden. Sie setzte sich auf und sah sich um. Jener Baum, der Sturmherz' Tod gewesen war, lag nun nur eine Schweifeslänge entfernt neben ihr auf dem Boden, überwuchert von Moosen und allerlei Geäst. Zeit war verstrichen. Kostbare Zeit...Lebenszeit...



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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Mo 15 Feb - 17:59

Lager<----
Rindenfeuer
Der Kater kam schnell hinter der Kätzin angelaufen, er hatte nicht erwartet dass sie so schnell sein würde und hatte sie kurzzeitig aus den Augen verloren. "hier bist du" miaute er erleichtert und lief direkt zu der schönen Kätzin hin, er drückte seine Nase gegen ihre Wange. "Mausejunges hab ich im Lager gelassen, damit sie sich nicht verläuft" miaute er zu der Kätzin und leckte ihr dann freundlich über die Wange. "Hast du Hunger? Ich könnte dir etwas fangen meine schöne" schnurrte er mit seiner tiefen Stimme sanft und blickte sie treu an, er wollte ihr sogar die Sterne vom Himmel holen, aber er schien es noch nicht so recht zu bemerken


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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Di 16 Feb - 22:10

Dornenblüte sah den Kater an. Jetzt, da sie wieder in der Realität war, erinnerte sie sich, dass dieser Kater hier mit ihrem Bruder gestritten hatte. Und er hatte dabei Dinge gesagt, für die würde sie ihm am liebsten noch heute mit den Krallen das Gesicht zerfahren.
"Was willst du, Rindenfeuer?", zischte sie. Sie erinnerte sich noch gut daran, wie überheblich Rindenfeuer war, wie sehr er von sich eingenommen war...
Nichts in ihr konnte ihr glaubend machen, dass das, was er hier sagte, keine Manipulation war. Er war doch nur dieser eine Kater, der sie damals so verletzt hatte! Als er mit Sturmherz stritt, da war es für sie vorbei gewesen, er hatte ihr damit das Herz gebrochen. Oh, und wie sie damals für ihn geschwärmt hatte...und jetzt, wo er plötzlich wieder vor ihr stand, da stach es sie erneut ins Herz. Sie hatte ihm Jahre aus dem Weg gehen können und nun stand ausgerechnet dieser Kater vor ihr...
"Und deine Schöne bin ich bestimmt nicht!", fügte sie hinzu und funkelte ihn an. Es hatte eine Zeit gegeben, in der sie davon geträumt hatte, dass er sie so nannte...doch nun...zwar war der Schmerz noch immer da, aber dennoch. Sie würde sich nicht die Blöße geben! Dafür war ihr Stolz zu groß


//ja, sie ist nicht ganz einfach...aber nicht aufgeben^^



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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Mi 17 Feb - 11:31

Rindenfeuer
Der Kater stutzte als sie ihn plötzlich so anzischte und anfunkelte, das hatte er nun wirklich nicht erwartet. Dann fiel ihm ein was sie mit diesem Ort wohl verband, damals hatte er sich hier mit ihrem Bruder gestritten, und das hatte die Kätzin wohl nicht so gut aufgenommen. "Dornenblüte" miaute er beruhigend und drückte seine Nase kurz in ihre Wange. "Ich weiß meine Handlung damals war falsch, aber damals dachte ich auch noch anders" miaute er ruhig, es stimmte. Damals sah er in ihr nur eine Kätzin, eine mit Clan Kameradin, keine schöne Katzen Dame die sein Herz stehlen würde, nun hatte sie es geschafft. Auch wenn sie ihn so behandelte, er würde Kämpfen, für sie, für sie beide. "Ich war damals blind, blind dir gegenüber, ich habe eingesehen wie........gut du einem tust" er räusperte sich kurz.


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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   So 13 März - 14:06

Dornenblüte funkelte ihn an. "Du hast mich meinem Bruder noch entfernt! Wie könnte ich dir das jemals verzeihen?! Er ist tot, ich hatte nie wieder die Möglichkeit, ihm wirklich nahe zu sein! Und er war alles für mich! Alles", miaute sie aufgebracht. Man hörte ihre Verzweiflung, in ihren Augen schimmerten Tränen. Zwar hatte sie sich mit ihrem Bruder aussöhnen können, doch ganz vergeben hatte er ihr erst im Tod. Und das schmerzte. Mehr, als man es sich vorstellen könnte...
"Sieh mich an, Rindenfeuer! Ich bin alt. Ich bin keine junge Kriegerin mehr, die ihren Träumen nachjagt, denn all meine Träume sind gestorben. Ich habe die Jungen meines Bruders niemals aufwachsen sehen, habe nie gesehen, wie er mit ihnen spielt...vorher ist er von einem Mörder in die Tiefe gestürzt worden. Genau hier ist er gestorben...alle haben in ihm immer nur gesehen, dass er stark ist, ein ehrenhafter Krieger, doch ohne Freundlichkeit. Das haben sie alle in ihm gesehen! Du ebenso wie der Rest! Doch ich weiß, dass er anders war...er war noch viel mehr. Er war voller Liebe, voller Zuneigung!" Mit jedem Wort wurde ihre Verzweiflung größer. Keiner im Donnerclan wusste von seinen Jungen, nur sie...und es musste auch so bleiben, denn sonst würde es sicher kein gutes Licht auf den Flussclan werfen, wenn bekannt würde, dass der Clan von einer Halbclankatze geführt wurde.
Dornenblüte sackte in sich zusammen. Die letzten Wochen in geistigem Dämmerzustand waren nicht spurlos an ihrem Körper vorbei gegangen. Ihre Beinen waren schwach, sie hatten sie nicht mehr halten können...



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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   So 13 März - 16:48

Rindenfeuer
"Du bist nicht alt! Dornenblüte!" fauchte er dann tadelnd und schmiegte sich, auch wenn er wusste dass sie es nicht wollen würde, an sie, drückte seinen großen Körper an ihren. "Du bist nicht alt, nur klüger, reifer. Du weißt jetzt Situationen besser einzuschätzen als früher. Ich habe fehler gemacht, jeder macht Fehler, Dornenblüte. " miaute er mit seiner tiefen stimme nachdrücklich und drückte seine Nase an ihre. "Ich bereue dieen Tag noch heute, ich wollte nicht mit ihm streiten, ich wollte dich nicht verschrecken, aber jeder macht Fehler und jeder bereut diese dann auch.......wenn ich könnte ich würde diesen Tag ungeschehen und unvergessen machen......deinetwegen,........" miaute er


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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   So 27 März - 16:06

Dornenblüte fauchte ihn an. Dann kam er noch näher, sie wich vor ihm zurück. "Du willst mir erzählen, ich sei nicht alt? Ich bin vielleicht niemals die klügste Katze gewesen, aber für so mäusehirnig kannst du mich gar nicht halten! Alles, was du versuchst, ist dir das Alter schönzureden!", fauchte sie ihn an. Was wollte er? Sie verhöhnen? Nein, nicht mit ihr! Auf keinen Fall! Darauf würde sie sich nicht einlassen!
Als er weitersprach, funkelte sie ihn nur wütend an. "Manchmal hilft es, seinen Kopf einzusetzen! Das, was du getan hast, hast du aus purem Neid getan!" Ihre Augen blitzten dabei. Sie wusste, dass es wahr war, denn ihr Bruder hatte immer ein wenig besser abgeschnitten als der wenige Monde ältere Rindenfeuer. Sie hatte ihn dennoch gemocht, weil er es zwar immer versucht hatte, besser zu sein, er aber auch niemals gegen ihren Bruder gewettert hatte. Bis zu jenem Tag...
Damals hatte sie noch davon geträumt, mit ihrem Bruder wieder vereint zu sein. Wie gern sie das auch gewesen wäre...aber sie konnte nicht. Und in ihrem Herzen wusste sie, dass dieser Streit keinen Einfluss darauf gehabt hatte. Aspentau war es gewesen, die ihren Bruder versöhnlicher stimmte, eine Flussclankatze. Das, wobei Sturmherz den Flussclan so sehr gehasst hatte...nun wurde dieser Clan von seinem Sohn geführt. Niemand wusste das, aber dennoch war es wunderbar, denn sie selbst wusste es. Sie konnte so bei jeder großen Versammlung mindestens eines seiner Kinder sehen, teilweise auch seine Enkel.
Die Königin musste nun aber an Mausejunges denken. Zwar hatte das Junge sie tief verletzt, aber sie könnte es deswegen nicht allein lassen. Scheinbar hatte sie bei der Erziehung versagt, aber dann musste sie es dennoch aushalten. Es ist nicht schwer, ein Kind zu erziehen, schwer ist es nur, das Ergebnis zu lieben...
"Ich werde jetzt ins Lager gehen!", zischte sie zu Rindenfeuer und ging los. Langsam, auf wackeligen Beinen, aber sie würde sich bestimmt nicht von diesem Klotz helfen lassen!
gt: Lager



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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   So 27 März - 19:27

Rindenfeuer
Erschrocken über ihren Ärger wich der Kater ein paar Pfotenschritte zurück und sah sie an, seine Ohren zuckten bei ihren Worten und er schluckte. "Dornenblüte" miaute er, er verstummte dann aber als sie weiter maulte und zeterte. "Aber......?!" er lief ihr hinterher, blieb dann aber dennoch stehen als sie erneut anfing zu miauen und ihn nieder zu machen, sein Schweif senkte sich und berührte den Boden, seine Augen waren groß vom Schock dass sie so mit ihm redete. "Aber ich......" stammelte er als sie dann schließlich loslief in Richtung Lager. "Aber ich liebe dich doch!" rief er ihr, fast schon verzweifelt, nach. Er riss sich aus seiner Trance und befahl seinen Pfoten zu rennen
------> DC Lager


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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Mi 28 Dez - 22:54

cf: Lager
Der riesige Bengalkater schritt förmlich durch sein Territorium. Ja, welch schönes Gefühl...all das hier gehörte ihm. Die Katzen, die hier lebten, waren ebenso sein wie die Beutetiere, wie jedes einzelne Blatt. Aber das, was ihn am glücklichsten stimmte, war, dass Silberlicht jetzt ganz offiziell sein war. Niemand würde jemals wieder wagen, sie anzurühren...sie war sein. Absolut sein. Und er würdedafür sorgen, dass nie wieder ein Kater mit ihr sprach...dem er es nicht erlaubt hatte. Er würde sie formen, wie es ihm gefiel, sie würde sein kleines Liebchen sein und ihm jeden Wunsch von den Augen ablesen.Sie würde ihm würdige Nachkommen schenken und ihn niemals verlassen...vorher würde er sie töten. Aber das würde sie ja auch gar nicht wagen, also musste er sich ja auch keine Gedanken darüber machen. Als er den Baumsägeort erreichte, setzte er sich hin. Seine Gestalt war majestätisch und sein Fell schimmerte. Er wirkte eindrucksvoll, sein starrer, kalter Gesichtsausdruck, seine akurate Haltung...nur hin und wieder zuckten seine Schnurrhaare vor Aufregung. In wenigen Augenblicken würden seine Geschwister hier sein. Dann könnte es richtig losgehen. Und bald schon war der Clan, wie er ihn haben wollte...nur die, von deren Wirksamkeit er überzeugt war, würden etwas fressen...und der Rest würde krepieren wie der unnötige Ballast, der sie nun einmal waren. Und dann würde er den stärksten Clan anführen. Und bald schon den ganzen Wald...er könnte sie alle besitzen. Er konnte sie zwingen, ums Überleben zu kämpfen...und so die Schwachen ausmerzen. Und bald schon wäre er derjenige, der haben konnte, wen er wollte...so wie jeder Kater, der in seiner Gunst stand. Nur seine Silberlicht...die würde niemand anrühren. Niemand! Sie war sein Eigentum! Allein seins!
Er musste sich konzentrieren. Jaguarstern beschloss, an die Geschwister zu denken. Den schlanken Damien, schweigsam, kühl, aber verlässlich. Die schöne Vitani, eine starke Kätzin. Wohl die stärkste, die er kannte. Die einzige, der er mehr zutraute als eine Mutterrolle. Wobei er sich nicht sicher war, ob sie die Mutterrolle überhaupt ausfüllen könnte und nicht die Jungen lieber tötete...ein Lächeln schlich sich auf seine eiskalten Züge, nicht weniger kalt. Bald...ja bald, da würde er den ersten Clan sein eigen nennen...und die neuen Damen auskosten würde er auch, wenn was interessantes dabei war. Aber Silberlicht würde nichts erfahren...oder halt eben doch, sie würde in der Kinderstube sein. Und das für immer, Krieger davor, denen er trauen konnte. Ja, das war eine gute Idee...
Hoffentlich kamen sie bald. Er wollte hören, wie es um seine Armee stand...
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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Do 29 Dez - 22:14

---> Zweibeinerwald

Hunter ging seines Weges, wusste, dass er Chaos zurückgelassen hatte, aber nicht, welches Ausmaß es hatte. Die Stille des Waldes tat ihm gut, obwohl er nicht gemerkt hatte, dass der Lärm an seinen Nerven gezerrt hatte, bis er sich davon entfernt hatte.
Oreo machte ihm Angst. Die Kätzin hatte eindeutig nicht mehr alle und schien eine Art Junges mit den Fähigkeiten eines Killers zu sein. Was konnte einen solchen Charakter formen? Welche Grausamkeit war dazu nötig? Vielleicht war die Kindheit nicht schön gewesen, vielleicht lag es an Vergewaltigung, Folter und dergleichen, doch vielleicht lag er ja auch mit allem falsch und es wurden tatsächlich Wesen geboren, die so irre waren.
Noch mehr Sorgen bereiteten ihm jedoch die gefühlskalten Katzen, die das Töten zu lieben schienen, hassten, weil es als eine Art Antrieb nutzen mussten, um ihre Leidenschaft zu rechtfertigen. Natürlich wollte er die Clans stürzen und vielleicht auch auslöschen und zum Morden wäre er zu diesem Zweck vielleicht sogar bereit, aber doch nicht so! Man konnte sich doch nicht darauf freuen, Leben zu beenden. Das war moralisch nicht richtig.
Allerdings waren sie starke Streitkräfte und würden im Angesicht des Blutes kaum zurückschrecken.
Solche Gedanken verdrängten andere. Schmerzhafte, tödliche, die sich in sein Herz bohrten und sich darin umdrehten, denn einfache Wunden reichten. Der Verlust seiner einzigen Freundin wog weit schwerer und traf ihn fast so sehr wie Chipsys Tod, schien er doch ähnlich endgültig zu sein. Flocke wollte nichts mehr mit ihm zu tun haben und es lag nicht in seiner Macht, sie zurückzuholen, denn er wusste nicht einmal, wo sie war oder warum sie überhaupt so wütend war.
Wahrscheinlich wegen seiner Nebentätigkeit, aber dafür gab es nur Indizien, keine Beweise.
Konnte er es ihr verdenken? Seine Vergangenheit war düster und seine Zukunft wahrscheinlich auch, während er selbst zwar stark, aber auch verwundbar war. Würde er sein eigener Freund sein wollen? Wohl kaum.
Obwohl der Schwarze alles tat, um sie in den Hintergrund zu schieben, schwammen sie dennoch dicht unter der Oberfläche und tauchten dann und wann auf, um ihn zu verletzen.
Ohne dass er sich darauf konzentrieren musste, trugen ihn seine Pfoten über die Grenze zum bereits bekannten Ort. Es berührte ihn kaum mehr, dass er in feindliches Gebiet, eindrang, denn er wusste, dass er sich verteidigen konnte, wenn er musste, und wenn es nicht gelang, war es auch egal, denn es gab niemanden mehr, der um ihn trauern würde.
Das Territorium lag still vor ihm und es schloss sich um seinen dünnen Körper, während er ins Innere vordrang. Ein Zurück schien es nicht zu geben, kein Verharren, Zögern oder warten, sondern nur ein stetiges Vorwärts, bis er den Ort erreichte, der sein Ziel sein sollte.
Er erblickte Jaguarstern. Wurde er erwartet oder jemand anderes? Bei einem solchen Kater konnte man nie sicher wissen, ob man richtig handelte oder verurteilt werden würde.
"Hier bin ich," miaute Hunter leise, als er sicher war, dass er nicht verfolgt worden war und keine Ohren mithörten, für die seine Worte ebenso wenig bestimmt waren wie sein Anblick für ihre Augen.
Die Haltung des Schlacksigen drückte Respekt und Ehrfurcht aus, aber nicht Unterwürfigkeit, denn er hatte seinen Stolz. Auch wenn sein Plan unbedingt verfolgt werden sollte, war er nicht bereit, sich selbst dafür aufzugeben - noch nicht.
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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Fr 30 Dez - 19:11

In dem Gebiet rund um den verlassenen Baumsägeort herrschte eisige Stille, als die beiden Bengalkatzen die Grenze zum Donnerclan übertraten und ihrem Weg entlang der vereinzelt auftauchenden Bäume folgten. Obwohl kaum eine Seele von dem Treffen wusste, schien es doch, als wäre der Wald verstummt, um die Taten, welche hier geplant wurden, mit Schweigen zu bestrafen. Denn mit jedem Schritt, den Damien und seine Schwester beschritten, drangen sie tiefer in das ihnen fremde Gebiet ein, zu dem sie einst zählten. Als geborene Donnerclan Katzen hätten sie ein Recht dazu gehabt, hier zu leben – zumindest, wenn man sie nicht reuelos ausgesetzt und in den Tod geschickt hätte. Doch egal wohin Damien seinen kalten Blick auch schweifen ließ; nichts kam ihm vertraut vor und lockte Gefühle oder gar Erinnerungen in ihm hervor, von einer Zeit, die viel zu kurz gewesen und viel zu lang her war. Keiner der Bäume sah so aus, als hätte er ihn früher schon einmal gesehen, und auch den Weg, den sie nun beschritten, kannte er nur von vergangenen Treffen mit Jaguarstern. Alles schien ihm fremd und doch war es ihm egal. Schon lange hatte er mit der Verbannung des eigenen Vaters abgeschlossen und schon lange trauerte er dem einfachen Leben einer Clankatze nicht mehr hinterher, denen nicht bewusst war, wie schwer andere Katzen es haben konnte, ohne Anrecht auf ein so großes Gebiet wie sie es besaßen. Sie lebten hinter ihren Grenzen und verachteten alles und jeden, der nicht zu ihnen zählte – als wären sie die einzigen, die zu einem Leben im Wald bestimmt wären. Als wären sie die einzigen, die stark genug wären, um zu überleben… Dass Vitani und er sich an ihre Vergangenheit erinnern konnten, war Segen und Fluch zugleich. Es war nicht leicht gewesen, mit dem Glauben aufzuwachsen, dass man sie einfach vergessen hatte, als wären sie nichts wert – zumindest fiel es Damien anfangs schwer. Und doch hatten sie Glück, denn die Erinnerungen an den Verrat des Clans gaben ihnen Kraft und erinnerten sie fast täglich daran, mit was für einem Abschaum sie es zu tun hatten. Wer sich dort hinter den selbsternannten Grenzen befand. Und wen sie nun zu zerstören hatten. Ob Damien sich seinem Bruder aus dem Clan angeschlossen hatte, um dessen Pläne zu unterstützen und die Clans zu säubern, indem alle Unnützen beseitigt und eine neue Gemeinschaft geschaffen werden würde, wusste er nicht. Vielleicht war es auch ganz einfach der Gedanke an Rache, oder einfach die Lust dazu, sie das fühlen zu lassen, was er und Vitani ihr Leben nannten. So genau hatte der Kater darüber nicht nachgedacht, eher aus Instinkt gehandelt, denn auf ihre Instinkte hatten sie sich schon immer verlassen müssen, um überhaupt den Funken an Chancen zu haben. Er war sich nicht einmal sicher, ob Vitani und Jaguarstern wussten, wie er über die ganze Sache dachte, immerhin gab er nicht viel von seinen Gedanken preis. Sie blieben in seinem Kopf, als wäre der Ausgang blockiert. Auch eine Folge davon, wie sie hatten aufwachsen müssen. Gefühle hätten sie das Leben gekostet, und weil er sie nicht einfach abschalten konnte, unterdrückte er sie. So konnte niemand wissen, ob er vor etwas Angst hatte, ob ihm etwas schwerfiel, ob er sich ekelte oder irgendetwas anderes – man konnte es nur erahnen. Das klappte natürlich nicht immer, weshalb gerade starke Emotionen wie Wut oder Zorn, Verachtung und andere Sache, die ihn aufregten, sehr oft einfach durchbrachen und ihn um den Verstand brachten, sein Gesicht verzerrten. Ganz selten – wenn überhaupt, dann nur, wenn er alleine oder in Vitanis Nähe war – ließ er auch andere Emotionen durchkommen. Trauer und Verzweiflung zum Beispiel. Wenn ihn etwas belastete, konnte er es natürlich nicht permanent unterdrücken und irgendwann rieselte alles einfach so aus ihm heraus, um den Druck abzulassen. Es gefiel ihm nicht, denn es machte ihn schwach, doch auch er war nur eine einfache Katze mit einer Seele, auch wenn sie ein wenig demoliert war.
Damien schloss für einen kurzen Moment die Augen, um seinen Fokus zurück auf das Eigentliche zu richten und sich zu konzentrieren. Sie hatten ein wichtiges Ziel vor Augen und es juckte ihm in den Pfoten, endlich auf ihren Bruder zu treffen. Ansehen tat man es ihm selbstverständlich nicht, doch tief in seinem Inneren hockte so etwas wie Aufregung und ließ seine Gedanken lauter werden, als sie es ohnehin schon waren. Doch als er seinen Kopf zur Seite drehte und Vitani – welche dicht neben ihm lief – ansah, verstummten seine Gedanken für einen Moment. Damien war sich nicht sicher, wie sie zu der ganzen Sache stand. Natürlich setzte Vitani alles in ihrer Macht Stehende dafür ein, um Jaguarsterns Armee zu erschaffen, das sah man der Kätzin an. Ohne ihre Hilfe wären sie nie so weit gekommen, immerhin konnte Vitani so überzeugend sein, dass selbst er hin und wieder an seiner Meinung zweifelte. Wie schon oft stimmten sie ihre Stärken genau aufeinander ab und brachten dadurch ihre Vorteile hervor, ließen sich Schwäche gar nicht erst anmerken. Doch die Kätzin ließ sich nicht in die Karten blicken, wodurch Damien sich nicht bewusst war, was wirklich in ihrem Kopf vorging. Dass sie sich sorgte und Furcht empfand, so wie sie es früher immer mussten, wenn einer der beiden Geschwister alleine auf die Suche nach Nahrung ging und vielleicht nie wiederkäme. Vermutlich war es besser, dass er es gar nicht erst wusste, sonst würde es ihn ablenken. Aber sicher, ob sie nicht doch irgendetwas bedrückte, war er nicht. Man sah es ihr zwar nicht an, doch er kannte sie zu gut, um seine Vermutungen einfach zu ignorieren. Ein wenig nervenaufreibend war es schon.
Als die Lichtung und somit auch zwei Gestalten in der Ferne zu sehen waren, war es soweit. Jaguarstern erkannte er sofort, denn der Anführer glich ihnen wie kein anderer. Doch auch den schwarzen Kater glaubte er zu erkennen, auch wenn er ihm nicht weiter Beachtung schenkte. Stattdessen blickte er ein letztes Mal zu Vitani, bei welcher er sich sicher war, dass sie gleich zu reden beginnen würde, ehe er Jaguarstern auf seine typische, in anderen Augen etwas lustlose Art und Weise begrüßte und sich auf seinen Hintern setzte, damit sie endlich mit dem Treffen beginnen könnten. Sein Blick erforschte zuerst die Gegend, um wirklich sicher zu gehen, dass Niemand einer der Katzen gefolgt war und sie nun belauschen könnte – und das tat er auch sehr gründlich –, dann richtete er sich auf Jaguarstern und Damien fühlte die Euphorie, die von seinem Bruder ausging, die Kraft und Überzeugung, die ihm zeigte, wie sehr sie sich doch ähnelten. Jaguarstern hielt an seinen Überzeugungen, darin bestanden keine Zweifel, und für einen Moment blitzten die Augen des scheinbar gefühllosen Katers auf, denn auch er wollte seine Rache nicht missen.

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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   So 1 Jan - 14:27

Vitani
Auf leisen Pfoten lief die Kätzin durch das dichte Unterholz des Waldes, der sich über das Territorium des Donnerclans erstreckte. Neben ihr, vielleicht sogar eine Nasenlänge voran, lief ein Kater, mit dem selben wunderschönen Muster gesegnet, welches auch sie selbst besaß.
Obwohl sie aufmerksam schien, waren ihre Gedanken weit weg und sie tat etwas, was sie nur in Damiens Gegenwart wagte... sie ließ ihre Vorsicht vollkommen außer acht, übertrug sie dem einzigen Kater, dem sie ihr Leben anvertraute.
Sie dachte an ihre Zeit als Junges... in der sie von ihrem Herzlosen Vater ausgesetzt wurden, weil sie nicht in seine perfekte Welt zu passen schienen, mitten in der härtesten Blattleere seit unzähligen Blattwechseln. Weil sie in seinen Augen schwach waren, unwürdig, nutzlos. Sie dachte an den Clan, der sie eigentlich hätte beschützen müssen... und doch nichts tat, um sie zu finden. Der den Lügen eines Verräters glaubte und nicht einmal an den Worten zu zweifeln schien. Der Clan... der sie vergessen hatte.
Sie erinnerte sich daran, wie sie – hilflos und verängstigt – dicht neben Damien hockte, umgeben von Schnee und eisiger Kälte. Nur die Wärme und Nähe ihres Bruder hatte dafür gesorgt, dass sie sich ihrem Schicksal nicht ergab. Erinnerte sich an den Hunger... die Schwäche... das Gefühl der Hoffnungslosigkeit. Vitani war sich durchaus bewusst, dass nur der Zufall mit seiner seltsamen Art von Humor dafür gesorgt hatte, dass sie überlebten. Wann bitte hatte man schon einmal davon gehört, dass ein Fuchs zwei Katzenjunge aufzog?
Doch dieser Zufall hatte dafür Sorge getragen, dass sie nicht nur nicht starben... nein, er hatte sie auch Stärker gemacht. Härter. Unnachgiebiger. Sie wurden zu Überlebenskünstlern. Es gab nichts, was sie als unmöglich betrachteten – für manches brauchte man einfach länger, um es zu überwinden.
Kurz schloss die Kätzin die Augen und für einen winzigen Moment hatte sie das Gefühl, als würde die Zunge ihrer Ziehmutter erneut über ihr Fell streichen und die raue, leicht verzerrte Stimme in ihr Ohr flüsteren, dass sie – Vitani und Damien - ihre beiden kleinen Winterkrieger wären. Ihre besonderen Schneeflocken. Oh, sie vermisste die Füchsin, die ihr so viel hatte beigebracht. Die ihnen ihre Jagd- und Kampftechniken gezeigt und sie mit Liebe überschüttet hatte... und doch... auch sie hatte sie am Ende alleine gelassen, als sie ihre Jungen für bereit hielt, auf eigenen Pfoten zu stehen. Dies hatte den Verdacht in Vitani gestärkt, dass es für sie keine “Heimat“ gab. Keinen Ort, an denen sie Zuhause waren. Niemanden, der sie als Familie betrachten würde. Der einzige, der stets an ihrer Seite war und ihr ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit vermittelt hatte, war Damien. Der einzige, der sie niemals alleine gelassen hatte und immer wieder zu ihr zurück gekehrt war.
So hatte sich mit den Jahren eine tiefe Verbundenheit zu ihrem Bruder entwickelt. Um ihn zu retten, würde sie ihr eigenes Leben geben. Nur für ihn – was sie dem Kater natürlich niemals sagen würde. Er würde sie nur mit diesem stoischen Gesichtsausdruck anblicken, der in ihr den Wunsch weckte, ihm die Krallen über die Nase zu ziehen und vermutlich sagen, dass sie keinen Quatsch reden sollte. Wenn er wüsste, wie ernst es ihr damit war.
Innerlich stieß sie einen tiefen Seufzer aus. Vielleicht hing sie ja auch ein wenig zu sehr an ihrem Bruder... ertrug sie es ja kaum, wenn er sich um andere kümmerte. So musste sie sich auch offen eingestehen, dass sie anfangs eine enorme unsympathie gegen Jaguarstern gehegt hatte. Aus Angst, dass er ihr Damien würde wegnehmen. Nur wegen diesem war sie zu den Treffen gegangen, hatte ihren Ärger hinunter geschluckt und ein Lächeln aufgesetzt, welches falscher nicht hätte sein können...
Inzwischen jedoch... sah sie in dem Anführer des Donnerclans keinen Feind mehr. Damien war immer noch der ihre und Jaguarstern... er gehörte jetzt einfach dazu. Sie stand ihm nicht so nahe, wie zu ihrem anderen Bruder. Immerhin kannte sie ihn kaum, war er ihr fremd. Doch ein winziges Stück von ihr erkannte ihn als Familie an. Als einen von ihren. Als hätte sich ein lang verloren geglaubter Teil wiedergefunden und die Lücke gefüllt, die immer da gewesen war, mit der man jedoch hatte leben müssen. Sie wollte ihn besser kennen lernen... und doch hatte sie irgendwie Angst davor, dass auch er dann verschwinden würde. Also behielt sie eine gewissen Distanziertheit bei, die sie einfach nicht schaffte abzulegen. Wahrscheinlich würde er es nicht einmal merken...
So in ihren Gedanken vertieft, bemerkte sie nicht, dass Damien plötzlich stehen blieb und rempelte ihn beim vorbeigehen leicht an.
Überrascht blieb sie stehen, warf ihrem Bruder einen entschuldigenden Blick zu und duckte sich hinter einem Busch. Analysierte die Lage, bevor sie in Erscheinung treten würde. Sie hasste diese Heimlichtuerei... dieses Verstecken, als hätte sie Angst... Aber ihre Brüder und sie durften nicht riskieren, dass jemand aus Jaguarsterns Clan vorzeitig von ihnen erfuhr. Jaguarsterns Clans – nicht der ihre. Nie mehr der ihre. Der ganze, perfekt ausgeklügelte Plan könnte dadurch zerstört werden. Die Arbeit von Monden... alles würde in die Brüche gehen.
Deshalb versicherte sie sich erst, ob ihr Bruder alleine war – und als hätte sie es geahnt, stand bei ihm eine andere Katze. Doch recht schnell erkannte sie Hunter und erhob sich aus ihrer geduckten Haltung. Anmutig trat sie zwischen den Büschen hervor, jeder Schritt eine Herausforderung, Arroganz in reinster Form. Sie wusste, wie sie aussah. Wusste, dass sie schön war, schöner als manch andere Kätzin. Wusste über ihre Wirkung auf ihre Umwelt – und genoss es in vollen Zügen.
Sie sprach nicht, während sie zu den beiden Katern trat und erst, als sie ihre Stimme zum Gruße nicht mehr erheben musste, miaute sie mit ihrer wohlklingenden, zarten Stimme: “Bruder... Hunter...“ Leicht neigte sie den Kopf und obwohl es im Grunde eine höfliche Geste war, wirkte sie bei dieser Kätzin eher spöttisch. Ein sanftes Lächeln zeigte sich auf ihrem Gesicht. Ein Lächeln, welches Freundlichkeit und Wärme auszustrahlen schien – und welches genauso falsch war wie die Annahme, die Kätzin wäre harmlos. “Kommen wir zu spät?“, schnurrte sie und sprach dabei für Damien mit, der gemeinsam mit ihr auf die Lichtung getreten war und nun wie ein stummer, gewaltiger Fels neben ihr zum stehen kam. Er hatte sich mehr Zeit gelassen, die Umgebung genau zu kontrollieren, als sie. Er schien immer so viel... Zeit zu haben. Machte alles gründlich – dabei allerdings auch selten einen Fehler. Allgemein nahm er alles mit ruhiger Gelassenheit hin, was sie zwischenzeitlich wirklich in den Wahnsinn trieb.
Vitani setzte sich zu Jaguarsterns linken und begann mit trägen Bewegungen ihr Fell zu pflegen. Ihre Zunge strich über den glänzenden, seidig-goldenen Pelz mit dem dunklen Leopardenflecken.
“Da wir nun alle hier sind und es dich wahrscheinlich nicht interessiert, wie es uns geht... geliebter Bruder... die Kurzfassung: Die Streuner, die wir um uns versammelt haben, sind inzwischen Zahlreicher geworden. Einige davon scheinen zu wissen, wie man kämpft – doch im allgemeinen würde ich sagen, haben wir noch einen langen Weg vor uns. Uns kam die Idee, Offiziere einzusetzen, die uns beim Training unterstützen und wollten es mit dir Absprechen. Was du davon hältst? Halt... wie heißt es bei euch im Clan? Ach ja... Mentoren für Schüler.“, miaute sie und ihre Ohren zuckten. “Das einzige was die Mehrzahl dieser Katzen beherrscht, ist das Töten. Nicht, dass es Schade wäre – aber nicht so ganz das, was unser Plan braucht.“
Vitani blickte Jaguarstern abschätzend an, wartete auf eine Antwort... auf Fragen... auf irgendwas. Dabei prüfte sie die Luft, unterließ es jedoch gleich, als ihr der Geruch des Anführers in die Nase stieg. Bah... er stank bestialisch nach Donnerclan. Doch da war noch etwas anderes... und ein seltsamer Ausdruck erschien auf dem Gesicht der Kätzin, bevor sie ihn mit ihrem sanften Lächeln zum verschwinden brachte.


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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Mo 2 Jan - 20:30

Jaguarstern war niemand, der gerne wartete. Am liebsten bekam er direkt, was er wollte. Doch auch wenn er es hasste, er war unendlich geduldig, wartete stets den rechten Moment ab, um etwas zu tun. Er war überlegt, wie besessen von einer Idee, die Umsetzung finden musste. Er musste den Clan führen, er müsste alle Clans führen. Doch das war nicht alles, was ihn beschäftigte. Nein, er war vielmehr auch davon überzeugt, dass der Clan sich ihm völlig zu unterwerfen hatte. Die Vergangenheit hatte gezeigt, dass der Clan in seinem jetzigen Zustand nichts taugte - sonst wären seine Geschwister mit ihm gemeinsam aufgewachsen. Und auch wenn er es eigentlich nicht wollte, eine gewisse Eifersucht verspürte er schon, wenn er Damien und Vitani zusammen sah. Die beiden waren eine Einheit...er selbst hatte niemals jemanden gehabt, dem er so nahe stand und dem er so sehr vertraute. Die beiden gehörten zusammen. Und auch wenn er sie liebte - immerhin waren sie seine Familie - er beneidete sie auch. Niemals würde er ihnen deswegen etwas antun. Er war anders...
Die beiden würden alles füreinander tun. Auch wenn er niemanden hatte, der alles für ihn tun würde, die meisten seiner Clankatzen würden es dennoch tun. Allen voran Opalkralle...denn dieser war ja sein Vertrauter, seine rechte Pfote im Clan. Er war es, der den Clan im Auge behielt, wenn er selbst nicht da war. Auf Brombeerfrost war da kein Verlass, der klammerte sich viel zu sehr an den dämlichen Sternenclan. Noch immer überkam ihn Wut, wenn er an die Ahnen dachte. Was fiel ihnen ein, ihm seine Leben zu verweigern?! Es waren seine, sie waren sein Recht! Und die hatten ja nun wirklich kein Recht, ihn zu bestehlen! Nur, weil sie tot waren, waren sie noch lange nicht mehr wert als er selbst! Dieser dämliche schwarze Teufel! Abschaum war das! Bitterster Abschaum! Auch wenn er nicht mal seinen Namen kannte, ihm niemals begegnet war...er konnte einen Verräter erkennen, wenn er ihm gegenüberstand! Und dieser Kater war ganz sicher einer gewesen!
Der einzige Verräter, den er niemals hatte sehen können, war der eigene Vater. Er hatte es nicht geglaubt...da war immer dieses Gefühl gewesen, da war eine Distanz zwischen ihnen, die der Vater zu überbrücken versucht hatte. Doch er selbst hatte ihn abgestoßen. Er hatte ihn gehasst und geliebt, doch das hatte er erst gemerkt, als er seine Geschwister wiedersah. Nicht eine Sekunde hatte er gezweifelt, dass sie es waren, immerhin glichen sie ihm....sie waren einander zu ähnlich. Und auch der Geruch der beiden war ihm noch bekannt. Auch wenn dieser sich verändert hatte, sie hatten damals fürchterlich gestunken, es war doch eine Note darin gewesen, die ihn hatte stutzen lassen. Die ihn erinnern ließ. Und hassen...
Anfangs war da Misstrauen gewesen, auf beiden Seiten. Auch wenn sie Familie waren, er hatte ihnen misstraut. Doch nun wusste er, wer sie waren. Vielleicht kannte er nicht ihr Innerstes, aber er wusste, dass sie ihn nicht hintergehen würden. Sie waren eine Familie - eine geteilte, aber eine Familie. 
Jaguarstern bemerkte Hunter, noch bevor dieser sich zu ihm gesellte und den unfassbar sinnvollen Satz sagte. Womit hatte er sich da zusammengetan? Jaguarstern nickte nur knapp, ohne den Kater überhaupt anzusehen. Er misstraute ihm...er war nicht wie er selbst. Etwas an ihm war schwach...wie gut, dass er nicht führte. Wie gut, dass er seine Geschwister hatte...mit denen er so vieles geplant hatte. 
Wenige Augenblicke später sah er die beiden aus dem Busch treten. Damien, beherrscht und ruhig wie immer, schweigsam, aber treu. Und Vitani, die schöne Vitani...sie besaß wohl den verdorbensten Charakter, den er jemals bei einer Kätzin gesehen hatte. Aber gerade deswegen liebte er sie so. Sie waren seine Geschwister, glichen ihm...und waren doch anders. Niemand würde bei solch schönen Gestalten jemals erwarten, was sie planten. Und auf die beiden konnte er sich wirklich verlassen. Und wenn sie dann endlich den gemeinsamen Plan umsetzten, dann würde dem Clan schon leidtun, was sie ihnen angetan hatten.  Und Silberlicht würde ihn bewundern...oh, das tat sie auch so, aber dann erst recht. Endlich könnte er mit ihr machen, was er wollte. Und niemand könnte ihn mehr hindern. 
Als Vitani ihn ansprach mit einem knappen Nicken, erwiderte er diesen Gruß wortlos. Auf ihre Frage, ob sie zu spät kämen, lächelte er ein eisiges Lächeln. "Ihr kommt gerade recht", miaute er und wandte sich zu Hunter. "Du erinnerst dich an mein Augenlicht? Das sind sie." Seine Stimme hatte einen Moment lang einen Anflug von Wärme. Doch es war nur ein Hauch, der seine Zuneigung verriet, auf den man achten müsste, um ihn zu bemerken.
Vitani verkündete auf ihre zuckersüße Art, dass ihre Streuner eine Horde von Wilden war, die mehr als undiszipliniert waren. Jaguarstern hörte ihren Vorschlag und neigte den Kopf. "Es sind eure Streuner...tut mit ihnen, was ihr für richtig haltet, ich vertraue euch da. Aber es ist wohl ein guter Vorschlag, würde ich meinen", miaute er und richtete sich ein wenig auf. Nicht, um zu zeigen, dass er größer war als die restlichen Anwesenden - das wussten er und die anderen auch so. Er überstrahlte sie eben einfach. Das war naturgegeben. Seine Geschwister strahlten auch, doch sein Stern war heller. Denn er brauchte keinen zweiten Stern...das war schon wieder diese Eifersucht. Die musste er echt mal in den Griff bekommen. Doch man merkte es ihm nicht an. Er war nicht einsehbar, auch nicht für seine Geschwister, die wohl mehr von ihm kannten als alle Katzen des Clans. Vielleicht mit Ausnahme von Opalkralle. Der war was anderes. Irgendwie...
"Hunter, ich möchte, dass du die beiden zu ihren Streunern führst. Vitani, wie lange braucht ihr noch für die Ausbildung, damit sie unserem Zwecke dienen können?", miaute er mit nüchterner Stimme. Ihm war der kurze Augenblick einer ...Verwunderung in den Augen der Schwester nicht entgangen. Aber er würde nichts dazu sagen, wenn sie nicht fragte. Sie würde schon erfahren, was es damit auf sich hatte, wenn die Zeit reif war.
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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Sa 21 Jan - 18:13

Schweigsam wie immer richtete Damien seinen Blick auf Hunter, woraufhin sich seine Augen zu Schlitzen verengten. Es gab zwar keinen speziellen Grund, doch es bereitete ihm Unbehagen, diesen Fremden mit in die Planung einzubeziehen. Es handelte sich nicht unbedingt um etwas persönliches, viel mehr das allgemeine Misstrauen gegenüber anderen, ohne welches er und seine Schwester sich schon in so manch aussichtslose Situation gebracht hätten. Schon alleine dieser Ort gab ihm das Gefühl, von überall her erdrückt zu werden und ließ ihn seine Muskeln zum Zerreißen anspannen. Dieser ganze Wald brachte seine Gedanken zum überkochen und machte ihn unruhig – zumindest innerlich. Zudem war die Sorge, man könnte sie alle belauschen, allgegenwärtig und nicht auszuschließen. Jedem noch so guten Kämpfer könnte entgehen, dass man seiner Spur folgte, und das war auch ihr größtes Problem; sie hinterließen Spuren, ihr Geruch verfing sich in den Pflanzen und machte es ihnen schwer, vollkommen unsichtbar zu bleiben. Die Gefahr war einfach überall und das ärgerte ihn! Aber selbst wenn er doppelt so viel überprüfen müsste, würde er es tun. Kein Feind, egal ob Streuner oder Clankatze, würde sie belauschen – zumindest nicht, solange er da wäre.
Ein kaum merkliches Zucken ging durch den schlanken Körper und Damien richtete seine Konzentration zurück auf das eigentliche. Zurück auf Jaguarstern und Vitani, zurück auf den Plan. Er lauschte ihren Worten, ließ wie immer alles nur in seinem Kopf abspielen, um keinen Gedanken an die Außenwelt abgeben zu müssen, stimmten ihnen zu, auch wenn sie es vielleicht nicht ahnten, während sich seine Mimik nur minimal verändert. Aber so war er eben... und wenn man genau hinsähe, könnte man ihn auch lesen. Vitani konnte es nach all den Jahren, das wusste er. Sie konnte sehen, was in seinem Kopf vorging, auch wenn es ihm nicht immer gefiel. Sie konnte es zumindest dann, wenn sie ihn beobachtete, aber das tat sie im Moment nicht. Also blieb ihm nichts Anderes übrig, als seine Meinung kund zu geben, auch wenn man ihn nicht direkt darauf angesprochen hatte. „Ein paar von ihnen stellen sich noch immer viel zu dämlich an“, knurrte Damien mit dunkler, dennoch wütender Stimme und blickte erst ein wenig entschuldigend zu Vitani – immerhin hatte er ihr in gewisser Weise ins Wort gesprochen, doch es war ihm ein Verlangen, seine Meinung mit den anderen zu teilen – ehe er seinen Kopf zu seinem Bruder drehte und Jaguarstern mit seinen kalten Augen ansah. „Aber es gibt auch viele mit Potential. Solange sie gehorchen, sollten wir mit ihnen schnell vorankommen. Sie scheinen zu wissen, auf was es wirklich ankommt und ich glauben nicht, dass alle von ihnen bei einem richtigen Kampf den Schwanz einziehen würden.“ Wirklich viel hielt er von den anderen Streunern nicht, doch seine Worte waren keine Lüge. Nicht jeder Katze würde er sich freiwillig einem Kampf stellen, vor allem dann nicht, wenn ihm Vitani an seiner Seite fehlen würde, die ihm den Rücken stärken könnte. Viele der Streuner hatten genauso Schlimmes gesehen wie die Geschwister und das machte sie gefährlich und unberechenbar – leider genau das, was sie brauchte, um den Wald zu stürmen, ohne dabei drauf zu gehen. Doch nie würde er sich sein Unbehagen anblicken lassen. Angst zu zeigen, wäre der größte Fehler, den sie begehen könnten. Aber das würde schon nicht geschehen. Die meisten Katzen kannten die beiden Streuner und so leicht würde ihnen niemand einen Strich durch die Rechnung machen. Dafür waren ihre Handlungen zu sehr durchplant, zu koordiniert. Selten war einer alleine, was schon alleine die Gefahr eines Überraschungsangriffs minimierte. Ihnen in den Rücken zu fallen, war gewiss nicht leicht. Und doch zog sich Damiens Herz bei diesem Gedanken zusammen.
Erneut richtete er seinen Blick auf Vitani und wartete auf ihre Antwort. Ob sie ihm zustimmen würde, wusste er nicht, aber sie könnte besser entscheiden, wann die Streuner bereit wären. Dabei musterte ihre schönen Gesichtszüge, ihre Augen und erblickte nicht die Sorge, die in ihren steckte. Denn seine eigene Sorge, dass etwas schiefgehen und seiner Schwester etwas passieren könnte, war einfach zu groß. Sie standen sich zu nahe; ihren Tod würde er nur schwer überstehen, seiner Psyche würde es schrecklich schaden, immerhin war sie jetzt schon nicht in bester Verfassung. Trotzdem würde er alles in seiner Macht Stehende tun, damit Jagursterns Plan Erfolgte erzielen würde. Die Clans würden leiden, wenn es sie danach überhaupt noch geben würde.

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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Sa 21 Jan - 21:28

Die Kätzin saß schweigend zwischen den drei Katern und ihr Blick lag auf Jaguarstern. Wie immer schien sie leicht gelangweilt zu sein und es fehlte nur ein Gähnen, um dies zu untermauern. Doch es war alles nur Show... ein Spiel. Etwas, was sie gerne tat... einerseits, weil sie es liebte zu sehen, wie sich andere über ihre Art ärgerten... und andererseits, weil man sie so leicht unterschätzte und annahm, sie würde ihre Sicherheit vernachlässigen. Was sich als ein dummer Fehler heraus stellen würde.
Hier, inmitten des Territoriums eines Clans, der sie einst vergessen hatte... inmitten von fremden Gerüchen und so nah an diesen verräterischen Donnerclan Katzen, die sie inbrünstig hasste, konnte sie sich wahrlich nicht entspannen... Und das, obwohl Damien so nah bei ihr wahr, dass sie sich nur ein wenig zur Seite neigen musste, um die Sicherheit seines muskulösen Körpers zu spüren. Doch diese Schwäche wollte sie nicht zeigen. Weder vor Hunter... noch vor Jaguarstern. So sehr vertraute sie dem verlorenen Bruder nun doch noch nicht. Obwohl er zu ihnen gehörte, war er ihr noch immer fremd – und Fremden traute sie schon aus Prinzip nicht. Ihre Treue und ihr Vertrauen würde sich der gepunktete Kater erst noch verdienen müssen. Sie war nur wegen Damien hier. Damien schien Jaguarstern zu trauen... und dem Instinkt des Katers wiederum vertraute sie. Schien er doch ausgeprägter, als bei manch anderer Katze.
Vitanis Kopf war schief gelegt, als sie ihre Gedanken um Jaguarstern schweifen ließ. Fragte sich, wie er sein Leben bisher verbracht hatte. Wie er zu dem wurde, der er jetzt war. Was in ihm so großen Hass hervor rief, dass er alles Schwache ausmerzen und den Donnerclan stark machen wollte. Bei Damien und sich selbst sah sie den Grund. Verstand ihn. Auch, wenn sie selbst vermutlich nicht nach Rache gestrebt hätte. Ein Leben an der Seite ihres Bruder hätte ihr durchaus gereicht. Kurz huschte ihr Blick zu Damien. Sie wusste selbst, dass das Verhältnis zu diesem seltsam war und weder für sie, noch für ihn gesund. Wäre sie nicht so schrecklich egoistisch, dann hätte sie sich schon längst von ihm entfernt... Aber dieser Kater gehörte ihr – und sie würde alles tun, damit dies so blieb. Darüber musste sie auch noch mit Jaguarstern sprechen... unter vier Augen. Denn was ihr auf dem Herzen lag – oder besser gesagt, was ihre höchst egoistische und besitzergreifende Seite als Tribut für ihre Hilfe verlangte – sollte Damien auf keinen Fall erfahren. Macht wollte sie nicht... mit ihrem Aussehen hatte sie davon sowieso mehr als genug. Nein... ihre Sehnsucht lag ganz woanders.
Aber genug davon... noch war nicht der rechte Zeitpunkt. Weder darüber nachzusinnen, noch es direkt anzusprechen. Das hatte immer noch Zeit, wenn es ernst wurde und Jaguarstern den Clan mit Hilfe seiner Geschwister übernehmen würde.
Jaguarstern hatte auf ihren Gruß mit einem Nicken reagiert und wandte sich dann an Hunter. Bezeichnete Damien und sie an sein Augenlicht. Vitani richtete ihren Blick nun auf den dunklen Kater und schenkte ihm ein betörendes Lächeln. “Hunter und ich kennen uns bereits...“, schnurrte sie – aus einem einzigen Impuls hinaus. Um Damien zu ärgern – und sie hoffte stark, dass es ihr gelang. Andere gegeneinander auszuspielen... ja, das genoss sie sehr. Noch schöner wäre es, würde ihr Bruder Eifersucht zeigen... und nicht immer diesen monotonen Gesichtsausdruck tragen... der ihr das Gefühl gab, sie benehme sich wie ein Junges und sie war ihm egal. Etwas, was sie noch weniger ertrug, als nicht im Mittelpunkt zu stehen.
Doch bereits kurz darauf wurde die Kätzin wieder ernst. Denn es gab wichtiges zu besprechen. Allen voran die Streuner, die noch einen langen Weg vor sich hatten, um eine Einheit zu werden.
Als Jaguarstern ihren Plan absegnete, nickte sie und wollte etwas sagen, als Damien die Stimme erhob. Jedem anderen hätte sie jetzt wohl die Krallen über die Nase gezogen und ihr Kopf wirbelte bereits herum, um den Kater anzufauchen, als sie seinen entschuldigenden Blick sah. Oh Mäusedreck... sie konnte ihm einfach nicht böse sein. Geduldig wartete sie, ob er noch etwas hinzu fügen wollte und tatsächlich. Bei seinen Worten musste sie leise lachen und stieß ihn dann spielerisch an. “Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich einige gehörig ins Fell machen, wenn sie dich sehen – und sich nur deshalb nicht trauen, davon zu laufen. Sie haben Angst vor deinem finsteren Blick, geliebter Bruder und deiner Rache, sollten sie fliehen.“, schnurrte sie mit einem leicht spöttischen Unterton. Doch der Ausdruck in ihren Augen wurde ungewohnt sanft. Verschwand jedoch im nächsten Moment wieder, als sie ihren Kopf nach vorne drehte. “Damien hat recht. Es könnte schlimmer sein. Ich denke, mit ein wenig Drill werden sie spätestens in einem Mond bereit sein. Wir haben es ja nicht mit Schülern zu tun, sondern mit Katzen, die bereits Erfahrungen im Kampf gesammelt haben. Dürfte also nicht allzu lange dauern.“, miaute sie.


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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Sa 21 Jan - 23:36

Hunter fühlte sich ausgeschlossen. Diese Katzen waren anders als er, stärker, entschlossener, nahezu aufgeladen von einer finsteren Energie, die er weder fassen noch begreifen konnte. Er wusste, dass seine Ausstrahlung düster war, aber seit er Chipsy verloren hatte, kreiste er sehr um sich selbst und fand nirgends Halt, während die beiden Streuner zueinander zu gehören zu schienen wie Feuer und Rauch. Auch Jaguarstern schien ein Teil des Merkwürdigen Dreiergestirns zu sein, dessen Teil zu werden er offensichtlich nicht würdig war, nicht einmal kurz.
Es kränkte ihn, denn er hatte die Arbeit getan, für die sich die anderen wohl zu schön waren, denn sonst hätten sie selbst Katzen angeworben. Ihm hingegen hatte es nichts ausgemacht und nun befand es der Anführer des Clans nicht einmal für nötig, ihn eines Blickes zu würdigen.
Generell war der Kater merkwürdig. Es hatte Macht, große Macht, die er nutzen konnte, um die Dinge so zu verändern wie er wollte, aber er hatte stattdessen den Entschluss gefasst, seiner eigenen Familie, seinen Freunden und Kameraden auf die hinterlistigste Weise in den Rücken zu fallen. Warum? Das entschied man doch nicht leichtfertig, man musste doch einen Grund haben, so zu handeln. Es war nicht wie die Wahl zwischen Maus und Eichhörnchen, nicht einmal wie die Wahl der Gefährtin, es war Verrat, den die Bengalkatze beging, ohne dass es sie zu reuen schien.
Hunter lächelte Vitani unsicher an, als sie meinte, sie seien einander bereits begegnet, als Antwort auf die Frage, ob er sich noch an Jaguarsterns Augenlicht erinnerte. Obwohl das Wort normalerweise eher im Zusammenhang mit der Fähigkeit des Sehens zu stehen schien und meist auch nur von denen verwendet wurde, die es nicht mehr besaßen, wurde ihm nach einem kurzen Moment, in dem er sich extrem dämlich vorkam, klar, dass das die Kätzin sein musste, die schnurrte.
"Natürlich, wie könnte ich auch diese Begegnung vergessen?", miaute er charmant und hoffte, nichts Falsches gesagt zu haben. Bei dieser Art Kämpfer konnte man nie ganz sicher sein, wenn man den Mund aufmachte.
Er war nicht auf den Kopf gefallen, das nicht, aber gerade fühlte es sich eindeutig so an als wäre er der größte Idiot im Wald, auch wenn er sich mit den anderen sicher messen könnte, wenn er in ihre Pläne eingeweiht worden wäre. Den Großteil hatte man ihm davon nämlich wieder einmal vorenthalten.
Diese Katzen, die er gesehen hatte, in einem Mond fertigzumachen, erschien ihm unglaublich unrealistisch, aber er beschloss, keine Einwände zu erheben, auch wenn vor seinen geistigen Augen ein Bild von Oreo auftauchte. Die Gute war komplett irre und wenn mehr von ihrer Sorte frei herumlief, mussten sie froh sein, wenn alle wussten, gegen wen sie kämpfen mussten.
Ebenso ignorierte er den Spott von Vitani und warf dem finster dreinblickenden Kater einen Blick zu, der Vieles heißen konnte, aber nicht unfreundlich war. Der Dunkle wollte keinen Ärger und vielleicht war er ja ganz in Ordnung und guckte nur so.
Auch seine ehemalige Besitzerin hatte oft so gedacht. Hunde die bellen, beißen nicht, hatte sie gesagt, und beteuert, dass man ein Buch nie nach seinem Äußeren beurteilen durfte, was sie aber eher nicht so gehandhabt hatte, denn fast alle ihre Bücher hatten dunkle einbände und waren ziemlich groß, zumindest aus der Perspektive des kleinen Kätzchens, das er gewesen war. Er und Chipsy hatten manchmal darauf geschlafen, wenn die alte Frau gelesen hatte, denn dann hatte sie keine Wahl gehabt als ihre ganze Aufmerksamkeit auf ihre kleinen Zöglinge zu richten.
"Sollen wir gleich losgehen?", erkundigte sich der Jüngste im Bunde höflich, weil er die Stille spürte, die sich langsam verdichtete und mit jeder Sekunde schwerer erträglich wurde. Er wusste, dass es nicht gut war, wenn es ruhig wurde, schon allein weil seine Gedanken dann immer lauter wurden und er nicht umhin kam, an Flocke zu denken. Flocke... Wo sie jetzt wohl war?
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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Di 24 Jan - 21:54

Jaguarstern hatte sich auf seine Geschwister verlassen. Sie gehörten eindeutig zu den wenigen Katzen, denen er traute und für die er sich auch ins Zeug legte. Auch sein Clan lag ihm am Herzen, aber es war doch eher die Macht, die ihn nährte. Denn sich selbst hatte er schon vor langer Zeit verloren. Hatte den Wunsch verloren, er selbst sein zu können, der ihn einst noch beschäftigte, als der Vater ihn erzog. Doch durch diesen hatte er sich vergessen gelernt, er hatte gemerkt, wie nichtig er gewesen war und das Denken des Vaters übernommen. Nach und nach war es zu seinem eigenen Denken geworden, die Verbitterung des Vaters hatte ihn ereilt, er hatte nach absoluter Kontrolle zu streben begonnen. Und er würde sie erlangen, das wusste er. Ihm würde das gelingen, was von ihm erwartet wurde – etwas zu schaffen, was niemand zuvor geschafft hatte. Wie schade nur, dass sein Vater das nicht mehr erleben konnte! Wie gern hätte er ihn hinrichten lassen für das, was der Kater ihm angetan hatte. Und seinen Geschwistern. Und dennoch hatte er durch die Tyrannei des Vaters dessen Werte angenommen...
Doch tief in ihm verborgen schlummerte noch etwas anderes: der Wunsch nach Liebe. Da er aber niemals richtig sozialisiert worden war, war daraus eine Obsession geworden. Anstatt eine richtige Beziehung zu wollen, wollte er die Kätzin, die er liebte, besitzen, er wollte über sie verfügen und sie sollte niemand anderen ansprechen als ihn. Eine kranke Eifersucht wohnte in ihm, begründet in einer Unsicherheit, die sicherlich niemand bei ihm sehen würde. Auch er selbst nicht, er ahnte gar nicht, dass er es aus diesem Grunde nicht gut verkraftete, Silberlicht mit anderen Katern zu sehen. Immer hatte er Angst, sie würde ihn hintergehen. Besonders unwohl war ihm bei Eschenkralle, immerhin war der ihr bester Freund. Doch das würde er ändern, dass sie mit ihm sprach. Er duldete es nicht. Es missfiel ihm ja sogar, wenn sie etwas mit ihrer Schwester Sternschweif unternahm.
Wie krankhaft besessen er von der Liebe zu ihr war, das war dem Kater wohl nicht bewusst, denn sonst hätte er sich geschämt. Niemals hätte er sich eingestanden, dass es etwas anderes gab, was ihn interessierte, außer der Macht über andere, sie zu kontrollieren und zu leiten, sie zu führen mit harter und grausamer Pfote, um sie zu strafen für das, was sie seinen Geschwistern angetan hatten.
Vitani wirkte ein wenig gelangweilt, aber das tat sie immer. Von daher maß er diesem Verhalten keinen besonderen Wert bei, manchmal glaubte er sogar, es sei eine gewisse Unsicherheit, die sie abwesend wirken ließ, um nicht verletzt auszusehen. Aber das war keine Interpretation und er wollte der Sache auch nicht auf den Grund gehen. Denn das, was ihn mit seinen Geschwistern verband, war zwar eng, aber noch sehr brüchig. Nicht, dass er ihnen deswegen nicht vertraute, das hatte damit nichts zu tun, aber er wollte das Miteinander nicht schwächen. Auch wenn er manchmal ein wenig außen vor stand. Als Vitani meinte, sie kenne Hunter bereits, zog er leicht die Augenbraue hoch. Er bezweifelte, dass die beiden einander wirklich kannten, aber Hunter stimmte zu. Wie blauäugig und dumm der Streuner war! Mit ihm wäre er nicht weit gekommen, zum Glück hatte er seine Geschwister, die ihm halfen. Er ließ es unkommentiert, denn es erschien ihm nicht wichtig. Es zeigte ihm höchstens, wie manipulativ seine Schwester und wie leichtgläubig Hunter war...
Auf seine Frage hin, wie die Streuner beschaffen wären, antwortete ihm Damien. Es war selten, dass sein Bruder sprach, sonst ließ er meist Vitani für sich sprechen. Er schätzte sie beide, sie waren seine Familie...und er hatte keine Ahnung, wie seltsam die Beziehung der beiden ja eigentlich war. Und selbst wenn er es gesehen hätte, es hätte nichts geändert, außer dass die Eifersucht, der Neid in ihm, noch angewachsen wäre.
Die Worte des Katers brachten Jaguarstern zum Überlegen. Potential hatten sie also, zumindest einige. Das war gut. Vitani bestätigte, dass sie in einem Mond bereit wären. Jaguarstern erhob sich und trat an seine Geschwister heran. „Mit einem von euch würde ich gern das weitere Vorgehen besprechen, während der andere mit dem Kater mitgeht“, miaute er und lächelte die beiden an. Seine Stimme war sanfter, wenn er mit ihnen sprach, aber nicht wirklich herzerwärmend. Das wusste der große Kater, aber es war ehrlich und das war ihm das wichtigste. Ausnahmsweise mal. Denn im Clan war er nahezu niemals ehrlich...

Er hoffte auf Vitani, die mit ihm sprechen würde, denn bei ihr bekam man mehr Feedback als bei ihrem Bruder. Nicht, dass er Damien weniger geschätzt hätte, das stimmte auf keinen Fall. Er mochte sie wohl beide gleich gern, aber sie hatten unterschiedliche Stärken...
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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Mo 30 Jan - 13:36

Damien hatte wirklich versucht, diese besitzergreifende Gefühl gegenüber Vitani zu unterdrücken. Doch egal wie sehr er sich auch gegenüber den anderen verschloss, es wollte nicht funktionieren. Zu sehen, wie einfach es seiner Schwester fiel mit anderen zu kommunizieren, als würden sie sich bereits seit langer Zeit kennen, ließ den Missmut in ihm wachsen und er merkte, dass er wieder einmal den starken Wunsch hatte, sie nicht teilen zu müssen. Er wollte sie für sich alleine, auch wenn man es ihm vielleicht nicht ansah. Doch der Gedanke, irgendetwas könnte sich ändern, seinen gewöhnlichen Tagesablauf mit seiner Schwester zunichtemachen, ließ ihn unruhig werden, auch wenn er selbst sich für diese Veränderungen entschieden hatte, als sie begannen, ihren Plan zu schmieden. Es war nicht so, dass er Vitani von anderen Katzen isolieren wollte – auf keinen Fall –, vor allem nicht vor Jaguarstern, immerhin war er ein Teil der Familie und würde seiner Schwester nicht schaden… Aber teilen war nun einmal schwer, auch für ein scheinbar gefühlloses Monster wie ihn.
Als Vitani gesagt hatte, sie und Hunter würden sich bereits kennen und Hunter auch noch auf ihre manipulativen Worte einging, bei welchen er sich sicher war, sie wollte ihn selbst damit aufziehen, entwisch dem dünnen, jedoch keinesfalls schmächtigen Kater ein Knurren. Es war leise, denn er versuchte beherrscht zu bleiben, doch die Eifersucht nahm Besitz über ihn und machte ihn schier wahnsinnig. Seine blassgrünen Augen blitzten auf, als er seinen Blick zu Hunter schnellen ließ und ihn mit eben diesem zu erdolchen versuchte, ohne sich dabei von der Stelle zu bewegen. Dass der dunkle Kater nichts getan hatte, wusste er, doch Damien war zu impulsiv, um in so einem Moment mit Vernunft zu handeln und einfach über die Worte hinweg zu hören. Es ärgerte ihn und ließ ihn wie ein kleines Junges unruhig werden, seine Maske fiel für einen Moment und die Emotionen spiegelten sich auf seinem Gesicht wieder, obwohl er bis eben noch so beherrscht gewesen war. Das Ganze, dieses hin und her in seinen Gedanken, geschah so lange, bis Vitani ihm spielerisch in die Seite stieß und ihm einen ihrer liebevollen Blicke schenkte, was dazu führte, dass Damien sich wieder entspannte. In Windeseile richtete sich seine Konzentration zurück auf das Eigentliche. Er hatte keine Zeit, seine Gedanken von dummen Gefühlen beherrschen zu lassen, denn der Plan war zu wichtig. Sie brauchten die Ordnung, denn ansonsten könnte es sie all das Leben kosten, sollte die Streuner es sich anders überlegen.
Jaguarsterns Verlangen, mit einem der beiden zu sprechen, während der andere Hunter zu den Streunern begleiten würde, war eindeutig. Er hatte es zwar nicht gesagt, doch Damien wusste, dass er mit Vitani sprechen wollte. Und gerade weil er es geahnt hatte, störte es ihn auch nicht weiter. Seine Schwester war das Genie unter ihnen, die fähig dazu war, Pläne zu schmieden und Leute zu manipulieren, nicht er. Damien hatte es nicht so mit dem theoretischen, auch wenn er keinesfalls zu dumm dazu wäre. Viel mehr lag es ihm, Dinge praktisch auszuführen, Angst und Respekt zu verschaffen und vor allem auf seine Schwester aufzupassen. Seine Fähigkeiten unterschieden sich von denen seiner beiden Geschwister, aber das machte ihn keinesfalls zu etwas Schlechterem. Jaguarstern brauchte ihn genauso sehr wie Vitani, dem war sich der Kater bewusst und der Gedanke ließ ihn auch stark bleiben, denn dagegen könnte niemand etwas behaupten. Damien ließ seine Schwester zwar nur sehr ungern alleine im Clanterritorium zurück, doch mit Jaguarstern an ihrer Seite wusste er, dass ihr nichts passieren würde. Sein Bruder würde auf sie Acht geben, denn es gab etwas, das die beiden Brüder wie kein anderer teilten; den Willen, niemanden an Vitani heran zu lassen.
Der große Bengalkater mit dem stoischen Blick erhob sich auf die Beine und wendete sich zu allererst Hunter zu, welchem er mit einem kurzen Zeichen versichert, dass sie nun gehen würden. Bevor sie das jedoch tun würden, drehte Damien sich zu dem Anführer des Donnerclans und blickte ihm ohne Scheu tief in die Augen – in der Hoffnung, dass sein Bruder die stumme Bitte verstehen würde –, schenkte ihm eine respektvolle, durchaus ernstzunehmende Verbeugung als Verabschiedung. An Vitani richtete er sich mit den Worten „Wir sehen uns später“, drehte sich dann um und trabte mit schnellen Schritten an Hunter vorbei, zurück in Richtung Zweibeinerort, wohl wissend, dass der dunkle Kater ihm folgen würde. Damien würde sich die Katzen ansehen, welche Hunter zusammengesucht hatte, und er würde ihnen ordentlich den Marsch blasen, sollten Katzen dabei sein, die ihm nicht gehorchen wollten…

gt: Zweibeinerwald

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BeitragThema: Re: Der Baumsägeort   Mo 30 Jan - 19:56

Knochen
Entfernt von allen anderen, lag er auf einem dicken Ast an einem Baum. Seine linke Hinterpfote ließ er neben dem Ast baumeln. Sein sonst so strahlend weißes Fell war verdreckt, hatte überall Stellen welche durch einer Mischung von Erde und Blut verschmiert waren. Das Blut war noch frisch, hatte noch nicht einmal angefangen zu trocknen. Mit aller Ruhe leckte der Kater über seine Pfote, machte sich daran den Dreck loszuwerden. Um das Hauskätzchen, das mit starren Blick am Stamm des Baumes lag, kümmerte er sich nicht weiter. Zu seinen Zeiten als SchattenClan-Krieger, hätte er dem armen Ding nicht auch nur ein Haar gekrümmt, doch er war keine Clankatze mehr, hatte keine Gesetzte mehr an welche er sich zu halten hatte. So hatte er mit reinsten Vergnügen die kleine Kätzin getötet. Sie war selbst Schuld. Mit ihrer törichten, kindlichen Art, war das Kätzchen, welches er nicht älter als 11 Monde geschätzt hatte, war sie dem Streuner gewaltig auf die Nerven gegangen. Sie hatte wohl nicht gelernt gehabt, dass man fremde Kater nicht vollquatschte. Ihr Fell war verklebt durch ihr eigenes Blut und bereits jetzt konnte der Streuner beobachten wie sich die ersten Insekten auf den erschlafften Körper niederließen. Er hatte keine Angst davor, dass er selbst angegriffen werden würde, denn kaum eine Katze schaute nach oben auf der Suche nach Opfern. Zudem war der Kater ein Ausgebildeter Krieger und der SchattenClan war ja nicht grade für seine sanfte Art bekannt.
Grob entfernte Knochen den meisten Schmutz aus seinem Fell, schaute dann hinunter auf den Boden. Er erwartete seine Schwester. Sie sollte für die beiden Jagen gehen und war, für seinen Geschmack, schon viel zu lange unterwegs. Auch wenn Gift die einzige war, die ihren Bruder ab und zu noch so erlebte wie er vor der Ermordung seiner Gefährtin war, war der Kater ungeduldig geworden, mochte es nicht zu warten. Ungeduldig peitschte der Schweif des Streuners von einer Seite auf die andere. Er hatte Hunger. Der Mord an dem Hauskätzchen war  zwar nicht sonderlich Anstrengend gewesen, doch hatte er in der Zwischenzeit einen ganz schönen Appetit bekommen. Der Weiße gab es nur ungern zu, doch er war kein sonderlich talentierter Jäger. Er fiel viel zu schnell auf mit seinem hellen Fell und die Geduld lang genug zu warten, fehlte ihm auch. Sie war im Gegensatz zu ihren Bruder aber eine talentierte Jägerin. Als er noch im Clan lebte, war das nie ein Problem gewesen, er hatte sich einfach am Frischbeutehaufen bedienen können, doch jetzt wo er mit seiner Schwester alleine war, musste sie das Jagen für die beiden übernehmen. Mittlerweile hatten sie auch gelernt, dass sie auf dem Territoriums des WindClans keine Beute finden würden. Der Clan musste an Beutemangel leiden, denn die WindClan- Katzen sahen aus wie Haut und Knochen und somit trieben sich Knochen und Gift gar nicht erst mehr auf ihren Gebiet herum. Der Kater wurde mit jeden Augenblick den er warten musste ungeduldiger. Mittlerweile war er sogar schon leicht genervt über das lange Fehlen seiner Schwester. Um sich abzureagieren bohrte er seine langen, scharfen Krallen in die Rinde des Baumes, auf welchem er saß. Nach einer ganzen Weile weiteren Wartens, entschied er sich dazu, selbst eine kleine Maus zu fangen. Mit einem Satz sprang der Kater vom Baum herunter und landete gekonnt auf allen vier seiner breiten Pfoten. Der weiße Streuner warf einen letzten Blick auf das regungslose Büschel roten Fells, bevor er sich langsam in Bewegung setzte. Anstatt, wie geplant selbst zu jagen, beschloss er allerdings Gift zu suchen. Weit weg konnte sie ja nicht sein, denn die beiden hatten eine Vereinbarung. Sie blieben immer im selben Gebiet. Übersetzt hieß das, wenn Knochen sich im Territoriums des FlussClans aufhielt, hatte Gift auch dort zu sein und durfte sich nicht auf dem Gebiet des DonnerClans rum treiben. Das selbe gilt natürlich auch für ihn.
Schnellen Schrittes suchte er die Umgebung nach dem ebenfalls weißen Fell seine Schwester ab. Er hasste es hinter anderen her rennen zu müssen, doch der Hunger trieb ihn zu so einigen Sachen. Je länger der Kater suchte, desto wütender wurde er auf Gift. Sie sollte doch in der Nähe bleiben! Sie wusste doch, dass er nicht gut Jagen konnte! Immerhin kannten die beiden sich nicht erst seit Gestern. Sie hatten sich den Bauch ihrer Mutter geteilt! Da konnte er jawohl erwarten, dass er sich auf die Kätzin verlassen konnte. Wütend murmelte Knochen vor sich hin, als er weiter den Ort nach ihr absuchte. Die konnte ihr blaues Wunder erleben, wenn er sie finden würde. Immer musste er ihr alles Trilliarden mal erklären. Wann würde sie sich endlich mal an die Sachen halten die er ihr sagte? Sie hielt sich ja nicht mal an die Dinge die, die beiden vereinbart hatten. Wäre sie nicht seine Schwester, hätte er schon längst dafür gesorgt, dass sie nach seiner Nase tanzte, doch leider war sie es nun mal. Er könnte ihr nie drohen, egal wie oft er sich das wünschte.

//822 Wörter


Zuletzt von Farblicht am Di 31 Jan - 23:24 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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