Warrior Cats Online RPG
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 Die große Plantane!

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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   So 13 März - 13:58

Opalkralle beobachtete die kleine Schülerin. Sie war hübsch...und sie gehörte ganz ihm. Denn er hatte sie hierher gebracht, er würde alles mit ihr machen, was er wollte. Und sie würde sich nicht wehren, da war er sich sicher. Denn sie glaubte, dass da Lieben wäre zwischen ihnen...wie naiv sie doch war, die kleine Silberpfote...
Wie treffend er sie doch ausgesucht hatte! Ja, da musste er sich einfach loben. Denn solch ein Gedanke, wie er ihn hegte, der ließ sich nicht mit jeder Katze durchführen...nein, das nun wirklich nicht. Und er musste gestehen, dass das kindliche an ihr sie für ihn umso attraktiver machte...dieser Gedanke war schrecklich, doch er war wahr. Er mochte das, die kindliche Naivität, diese Begeisterung für Nichtigkeiten.
Nichtigkeiten wie die Liebe...
Dann gestand sie ihm sogar, dass sie ihn mochte! Besser konnte es gar nicht für ihn laufen! Er näherte sich ihr noch ein Stückchen mehr, sah ihr tief in die Augen. Er würde sie haben...und sie würde auch lange etwas von ihm haben...dafür würde er sorgen.
"Weißt du, ich komme nicht mit jeder Kätzin hierher", miaute er in einem Ton, der deutlich kenntlich machte, dass er mehr für sie empfand. Er war gut darin, ja, ein wahrlich guter Schauspieler. War ihm von Nutzen, musste er zugeben.
Er berührte ganz zaghaft ihre Wange, als würde er selbst das zum ersten Mal tun und als würde es ihm so schwerfallen. Nun, er tat es zum ersten Mal, aber es ließ ihn kalt. Was ihn daran erregte, war nur die Macht, die er über sie hatte...sonst nichts...



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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   So 27 März - 15:48

*hüsterchen*



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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Di 29 März - 22:40

//Sorry!

Silberpfote lächelte den großen Kater an. Er war schön und er konnte machen, dass sie sich auch schön und wertvoll fühlte, obwohl sie doch niemanden hatte. Nicht einmal Mondpfote war noch er selbst und sprach kaum ncoh mit ihr. Er hatte ihr Geschenk abgelehnt, ihr schönes Geschenk. Ihre erste Beute war für ihn gewesen, weil er immer für sie dagewesen war und ihr sogar ein Nest im Schülerbau gemacht hatte, als sie zu schwach gewesen war. Das hätte er nicht tun müssen, nein, es war einfach ein Zeichen für ihre tiefe Verbundenheit in Freundschaft gewesen, doch jetzt war all das weggewischt worden. Es gab plötzlich nur noch Opalkralle, der für sie da war, an ihrer Seite ausharrte, auch wenn alles schwierig war.
"Ich erlaube nicht jedem Kater, so nahe bei mir zu sein," hauchte sie zurück und ihre Stimme klang schön in ihren Ohren. Reif, erwachsen und ernst, denn das war es ihr. Es war kein Spiel, denn dafür hatte die junge Kätzin in der Vergangenheit schon zu viel verloren. Sie hatte alles auf diese Karte gesetzt und wollte nicht mehr enttäsucht werden. Mehr konnte sie auch nicht ertragen.
Sie wisperte: "Das mit uns ist etwas besonderes." Und obwohl etwas in ihrer Brust schmerzte, als sie es aussprach, meinte sie es so.
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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Di 29 März - 23:01

Opalkralle sah ihr tief in die Augen. Sie hatte gesagt, sie ließe nicht jeden Kater so dicht an sich heran. Oh, wenn jeder Kater so wäre wie er, sie würde jeden an sich heranlassen...aber zum Glück war er der erste. Oh, und sie würde nicht die einzige sein, bei der er der erste sein würde...
"Ja, das ist es", miaute er dann auf die Worte, dass das mit ihnen etwas ganz besonderes wäre. Und er spielte so unendlich gut, er hätte es sich beinahe selbst geglaubt.
Er näherte sich ihr noch ein Stück, langsam und zärtlich bewegte er sich über sie und ließ sich dann gehen. So schwach Kätzinnen auch waren, dafür waren sie wirklich gut! Er hatte nicht erwartet, dass es so einen Spaß machen würde.
Als er fertig war, fühlte er sich so unendlich gut. Ja, das war ein Leben! Deswegen also hatte man eine Gefährtin...
Er leckte ihr noch einmal über die Wange und lächelte sie an. "Du bist wundervoll", hauchte er. Oh, er war so gut! "Aber wir sollten zurück ins Lager...nicht, dass du wegen mir eine Trainingseinheit verpasst", schnurrte er.
Dann stand er langsam auf und trabte ins Lager. Ja, das war eine gute Tat gewesen - für ihn! Ein breites Lächeln trat auf sein Gesicht....
gt: Lager



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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Mi 30 März - 22:54

//Nein, würde sie nicht. Sie ist ja verliebt und einen anderen als Opalkralle gibt es jetzt nicht. xD
Und ich mag den Satz "Sie würde nicht die einzige sein, bei der er der erste sein würde". Der hat was. xD

Silberpfote schwieg, denn es gab ja nichts zu sagen, wenn er genauso empfand wie sie. Es fühlte sich so an, als bräuchten sie keine Worte, um sich zu verständigen - einen Moment lang. Sie würde später erfahren, dass nur sie diese Einheit empfand und dass sie an ihm abperlte wie die ersten Regentropfen auf ihrem Fell, wenn ein Gewitter aufzog. All ihre Gefühle waren an den falschen Kater verschwendet und tief in ihrem Herzen wusste sie das, aber niemand wollte sehen, dass er sich irrte.
Dann geschah etwas merkwürdiges. Der Kerl tat etwas, das sie nicht kannte und auch nicht besonders mochte, denn sie fühlte sich machtlos, als er so über ihr stand. "Ich will das nicht!", miaute sie leise, wohl wissend, dass er es hörte, aber fortfuhr. Vielleicht musste sie sich ja fügen, vielleicht war das ja Liebe...
Opalkralle sagte nichts, sondern stöhnte nur und schien es zu mögen, was sie taten. Es musste so sein, wenn es ihm gefiel...
Es tat allerdings weh, als er in sie eindrang und ihr das antat, was für andere ein Geschenk war, gerade bei einem attraktiven Kater wie ihm. Doch gerade fühlte es sich nicht so an, nein, ganz anders.
Es endete und der Krieger lächelte die Schülerin an. Leckte über ihre Wange und lobte sie, sodass ihre Ohren glühten, aber es war nicht mehr so schön wie davor. Trotzdem lachte sie, ohne ein Wort zu verwenden, um nicht lügen zu müssen. Die Silberne log nie.
"Ja," antwortete sie mit einem halbherzigen Schnurren und folgte ihm grübelnd. Sie hatte keine Mutter gehabt und war folglich nie aufgeklärt worden, also hatte sie kein Wort für das Geschehene.
--->Lager
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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Di 3 Mai - 21:17

Buchenmond

Vorsichtig rollte er die Wacholderbeeren in einem Blatt ein, darauf bedacht sie nicht zu zerdrücken. Erst neulich hatte er den Strauch gefunden, an dem bereits die leuchtenden Früchte wuchsen. Ein Segen in dieser Jahreszeit. Zwar brauchte er sie nicht akut, aber er wollte für den Notfall immer vorbereitet sein. Die Bewegungen waren routiniert und es dauerte nur wenige Pfotengriffe, um die Beeren sicher einzupacken. Sanft nahm er das Päckchen  zwischen die Zähne und machte sich langsam auf den Weg zum Lager. Er ließ sich Zeit dabei, es gab nichts was ihn besonders dahin zog, von seinem Pflichtbewusstsein mal abgesehen.
Bei jedem Schritt merkte er, wie sehr ihn das Leben schon mitgenommen hatte und bei jeder Schwanzlänge machte sein Körper ihm bewusst, wie viele er schon zurück gelegt hatte.
Für einen Moment gestattete sich Buchenmond einfach nichts zu denken, einfach nur zu gehen und den Waldboden unter den Ballen spüren.

----> DC Lager


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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Mo 31 Okt - 18:36

Als Sandpfote die große Platane erreichte, war sie wirklich glücklich. Zum Glück hatte sie das Lager und die Situation hinter sich gelassen, denn das war nichts für ein Junges. Nein, solche Sorgen wollte sie von Birnenjunges fernhalten. Und erklären wollte sie auch nicht, was Schattenpfote weswegen getan hatte. Nein, da war das hier schon leichter. Außerdem mochte sie Kornblüte irgendwie, die Älteste war sympathisch. Kein Wunder, dass sie einen Gefährten gehabt hatte, mit dem sie Junge bekommen hatte…wobei Junge allein ja kein Anzeichen für einen Gefährten waren. Das konnte sie selbst jawohl bestätigen. Immerhin hatte sie Junge und von einem Gefährten fehlte jede Spur. Denn den hatte es nie gegeben. Die Königin war froh, dass Kornblüte freundlich reagiert hatte, nicht jeder hätte auf die Frage, ob man bald starb, so geantwortet. Da hatte ihre Tochter wirklich Glück gehabt, dass die Älteste so nachsichtig war.
Sie setzte Birnenjunges ab und prüfte die Luft. Von einer Gefahr war weit und breit nichts zu bemerken, zumindest nicht für die Schülerin. Doch obgleich sie schon zehn Monde alt war, wirklich trainiert hatte sie noch nicht. Es war bei ihrem ersten Jagdausflug gewesen, dass sie dem Streuner begegnet war, danach hatte sie im Heilerbau und dann in der Kinderstube gelegen. Ja, nicht einmal richtig jagen konnte sie. Eigentlich eine Schande…der Gedanke schmerzte sie. Ja, sie wollte doch so gern eine Kriegerin sein, dem Clan beweisen, dass sie nicht bloß eine unvorsichtige Schülerin war. Aber das war nicht so leicht, denn sie würde im Kriegeralter noch immer Schülerin sein, immerhin fehlten ihr neun Monde Zeit. Sie würde die älteste Schülerin sein und vom Wissensstand her die jüngste…peinlich würde das werden. Unangenehm. Wie gern sie jetzt schon trainieren würde. Aber gleichzeitig wollte sie auch eine gute Mutter sein.
Sandpfote setzte sich neben Birnenjunges und leckte ihr über die kleinen Öhrchen. Die anderen würden jeden Moment auftauchen, da war sie sich relativ sicher.



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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Di 1 Nov - 9:59

Kornblüte
Die Älteste war ein wenig langsamer gelaufen, damit sie ein Auge auf Malvenjunges haben konnte. Nicht, dass das Junge zurück gefallen oder von einem Raubvogel geholt worden wäre! Fast hatte sie erwartet, dass die kleine Kätzin nach einiger Zeit hätte getragen werden müssen – doch sie hatte erstaunlich gut durchgehalten. Dafür würde sie nachher sicher sehr gut schlafen.
Kornblüte hatte sich auf dem Weg zur Platane viele Gedanken gemacht. Nicht nur über die Gegenwart, sondern auch über die Vergangenheit.
Obwohl sie wirklich kein schönes Leben gehabt hatte und viel Kummer und Schmerzen hatte ertragen müssen... war sie von sich selbst erstaunt, dass sie nicht zu einer griesgrämigen oder schweigsamen Kätzin geworden war. Natürlich... jetzt im Alter hatte sie eine spitze Zunge entwickelt und beschwerte sich schon gerne mal über Kinkerlitzchen... Aber im allgemeinen war sie wirklich Freundlich – so sah sie sich jedenfalls selbst. Sie hatte nie aufgegeben. Obwohl sie zu mancher Zeit wirklich kurz davor stand. Aber... es gab immer irgendjemanden, der sie aufgefangen hatte. Ihre Brüder... ihre Jungen... und... Nebelwächter. So lange hatte sie den einzigen Kater, dem jemals wirklich ihr Herz gehörte schon nicht mehr gesehen. Trotzdem hatte sie nie aufgehört ihn zu lieben.
Mit einem Schnippen ihrer Ohren verbannte sie den Gedanken an den Kater und die Vergangenheit aus ihrem Kopf und richtete ihren Blick nach vorne.
Sie sah Sandpfote und ihre Tochter vor dem großen Baum sitzen und gesellte sich zu den beiden Katzen. “Lange her, seit ich das letzte mal hier war. Es kommt mir so vor, als wäre die Platane noch weiter gewachsen.“, miaute sie leise, bevor sich ein schelmisches Funkeln in ihre Augen stahl. “Aber vielleicht hat das Alter mich auch nur Schrumpfen lassen.“ Leise lachte sie über ihren eigenen Scherz und sah zurück zu dem Weg, auf dem sie gekommen waren. Wartete auf den Rest der kleinen Ausflugstruppe.


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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Di 1 Nov - 19:49

Birnenjunges

Die kleine sandfarbene Kätzin war anfänglich ein wenig beleidigt, dass Sandpfote sie den ganzen Weg trug und Malvenjunges schon alleine gehen durfte, aber beim Anblick des Waldes war alles wieder vergessen. Sie riss ihre Augen so weit es ging auf, um ja nichts von den ganzen Eindrücken zu verpassen. Und es gab so viel zu sehen! Und zu hören! Und zu riechen! Obwohl das Lager ja auch mitten im Wald lag, war es außerhalb viel schöner. Alles schien intensiver zu sein. Die weiche Erde federte die Schritte der Katzen und sie machten kein Geräusch, während sie durch das Gebüsch streiften. Schließlich kamen sie an der Plantane an. Voller Staunen betrachtete die kleine Kätzin den großen Baum vor ihr, vor der sogar die Älteste Kornblüte Respekt hatte. Sie war so gefesselt von dem Anblick, dass sie die Liebkosungen ihrer Mutter gar nicht mitbekam. Von deren traurigen Gedanken ganz zu schweigen. Aber dafür fehlten der Kleinen auch noch die negativen Erfahrungen. Bisher war alles noch gut und schön in ihrem Leben. Klar, sie hatte ihre Brüder verloren, aber sie war damals noch so jung gewesen. Selbst jetzt ist sie noch nicht in der Lage, zu begreifen, was der Tod eigentlich War.
Während Sandpfote und Koenblüte auf die anderen warteten, machte Birnenjunges sich auf kleine Erkundungstour, indem sie zwischen den ausladenden Wurzeln der Plantane herumkletterte. In diesem Moment konnte sie sich nichts schöneres vorstellen, als mit ihrer Mutter genau hier zu sein und schnurrte wie verrückt.


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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Mi 2 Nov - 20:56

c.f. DonnerClan Lager
Malvenjunges fühlte sich frei. Ja, es war irgendwie mit Freiheit verbunden, aus dem Lager entkommen zu können. Irgendwann, Tag ein und Tag aus, immer nur dasselbe zu sehen und nichts anderes, ja, irgendwie ging das einen nach einiger Zeit auf den Geist. Fröhlich tänzelte und sprang sie auf dem Weg herum. Das kleine Kätzchen war so unendlich froh, dass sie sich getraut hatte, diese Katzen zu fragen, ob sie mit durfte! Hätte sie den Mut nicht aufbringen können, so säße sie jetzt mit Sicherheit noch immer im Lager fest. Und wer weiß, zu welchem Zeitpunkt sie die nächste Gelegenheit gehabt hätte, nach draußen zu kommen?
Irgendwann, nach den Freudentänzen, dem herum gehopse und getänzel, waren sie angelangt. Malvenjunges staunte mit großen Augen. Vor ihr tat sich ein riesiger, nein, ein gigantischer Baum auf! Größer als jeder Baum, den sie bisher zu Augen bekommen hatte. Was man hier wohl machen konnte? Sie fragte sich, ob Krieger auch hier mit ihren Schülern trainierten. Natürlich wusste sie von dem Trainingsplatz, aber ob es auch einige Katzen gab, die diesen Platz hier für Jagdtraining oder Kampftraining nutzten? Oder gab es vielleicht einen anderen Grund, um hierher zu kommen, außer, dass der Baum einen total faszinieren konnte?
Wie auch Sandpfote, Birnenjnges und Kornblüte lief Malvenjunges näher auf den Baum zu. Sie setzte sich nicht direkt zu den drei anderen Katzen, blieb dennoch in der Nähe, so dass sie hören konnte, wenn es zurück ging. Das kleine Kätzchen wollte weiter diesen gigantisch großen Baum betrachten. Oh, wie gerne würde sie da hinauf klettern. Wie gut, dass sie keine Höhenangst hat. Wobei.. So genau konnte sie das ja nicht wissen, immerhin war sie noch nie auf einem wirklich hohen Gegenstand gewesen. Dennoch stellte sie es sich einfach nur wunderbar vor. So gerne würde sie den Baum empor klettern und von ganz weit oben auf die viel kleiner aussehende Welt herab schauen. Wie sich das wohl anfühlen würde? Der Wind war dort oben bestimmt anders, ob die Luft wohl auch anders war? Würde es anders riechen? Oh, sie könnte dann mit Sicherheit über alle der vier Territorien blicken! Was ein schöner Gedanke das doch war.
360


Wenn ich nach 3 Tagen nicht im RPG antworte, schreibt mir zur Erinnerung bitte eine Pm![Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Mo 14 Nov - 19:48

Salzpfote

So schnell sie konnte lief sie durch den Wald zur großen Plantane. Bei jedem Schritt merkte sie, dass sie für solche langen Sprints nicht gemacht war. Ihre Lunge brannte schon und es fiel ihr schwer, den vielen Ästen und Bäumen auszuweichen. Wegen dem dichten Gebüsch musste sie viel zu oft abbremsen. Die Schülerin musste sich eingestehen, dass in solchen Situationen das WindClan Territorium klar im Vorteil war. Ebenso die Windeln Krieger, denwn solche Distanzen keinerlei Schwierigkeiten bereiten würden.
Auch wenn sich ihre Muskeln danach sehnten lief sie hastig weiter, denn sie hatte das Bedürfnis ihren Clangrfährten, so schnell wie es eben ging, von der Versammlung eben zu erzählen.
Schließlich erreichte sie schwer atmend die anderen, die offenbar schon gewartet hatten.
"Tut mir Leid, dass ich erst so spät nachkomme, aber Jaguarstern hatte eine Versammlung einberufen.", fing sie an und musste erst einmal tief Luft holen, bevor sie weitersprechen konnte.
"Er hat wirklich...merkwürdige Dinge gesagt. Schattenpfote soll den Mord an Sturmstern gestanden haben! Könnt ihr euch das vorstellen? Ein so kleiner Schüler einen so starken Krieger..." Ihre Stimme versagte. Vielleicht sollte sie aufpassen, was sie sagte. Es War sicherlich nicht klug, den Anführer hier so anzuzweifeln. Oder Schattenpfotes Geständnis.
"Dann meinte er noch, dass der DonnerClan zu schwach sei und dass jede Kätzin Junge bekommen soll. Jede! Sie würde dem Clangrfährten damit einen Gefallen tun und die Jungen könnten dann in einem neuen, stärkeren DonnerClan aufwachsen. So oder so ähnlich hatte er es gesagt."
Salzpfote redete so schnell, dass sie kaum ihre Gedanken ordnen konnte, ehe diese schon ausgesprochen waren.
"Und es wurden Schüler ernannt. Allerdings ohne richtige Zeremonie. Er hat einfach nur die Namen und die Mentoren dazu genannt. Ich frage mich, ob das vor dem SternenClan gilt...na ja, herzlichen Glückwunsch Malvenpfote!"
Mit diesen Worten ließ sie sich mit einem lauten Plumps auf ihr Hinterteil fallen und wartete auf die Reaktionen der anderen.


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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   So 27 Nov - 20:57

Sandpfote schnurrte belustigt, als sie Kornblüte ansah und diese meinte, dass die Platane wohl gewachsen sei. Nun, es käme durchaus vor, immerhin wuchsen Bäume ja, solange sie lebten. Und Kornblüte war eine Älteste, es konnte demnach sein, dass sie schon länger nicht hier gewesen war. Aber ihr selbst war nicht aufgefallen, ob der Baum gewachsen war oder eben nicht. Vielleicht war sie selbst noch zu jung, um überhaupt einen Unterschied feststellen zu können. Sie war nun elf Monde alt, fast in dem Alter einer Kriegerin...man sah es ihr auch an, dass sie dem Schülerdasein entwachsen schien, ihre Beine waren lang, ihr Körper wohlproportioniert...aber ihr fehlte so vieles. Mit sechs Monden war sie allein draußen gewesen und hatte jenen Streuner getroffen, der ihr Leben ruiniert hatte. Er hatte sie misshandelt, bis sie blutete, hatte ihre zarte Haut zerkratzt und Wunden an ihrem Körper hinterlassen, die nun als Narben durch ihr schönes, sandfarbenes Fell schimmerten. Ihr ernstes Gesicht war durch diese Tat, die sie in den Heilerbau und danach in die Kinderstube gebracht hatte, wohl noch ernster geworden. Dennoch versuchte sie, ihren Jungen eine gute Mutter zu sein. Birnenjunges und Flinkjunges waren alles, was sie noch hatte. Ja, sie hatte einen Vater...aber sie fühlte sich nicht wichtig genug für ihn. Ihm schien es wichtiger zu sein, Zeit mit Blitznacht zu verbringen. Es fühlte sich schrecklich an, die beiden zusammen zu sehen. Auch wenn viel Zeit vergangen war seit dem Tod von Erlenwind, seiner zweiten Gefährtin, es schmerzte sie dennoch. Wie oft konnte ein Kater lieben? Wie grausam konnte er sein? Wie konnte Mondschatten ihr das nur antun? Seiner einzigen Tochter? Wenn sie das denn bleiben würde...sie fürchtete, er würde sich eine neue Familie aufbauen. Mit Blitznacht...eine Familie, zu der sie selbst nicht mehr gehören würde. Sandpfote seufzte bei dem Gedanken.
"Ich glaube nicht, dass du geschrumpft bist, Kornblüte", miaute sie lächelnd. "So sehr hat dich das Alter noch gar nicht gezeichnet, zumindest wenn man dich mit meinem Urgroßvater vergleicht!" Sandpfote spielte dabei auf Rabenklaue ab, denn sie sah den alten Kater als ihre Familie an. Auch wenn sie nicht mit ihm verwandt war, aber es gab wichtigere Bande als die des Blutes.
Die Königin betrachtete, wie ihre Tochter Birnenjunges in den Wurzeln herumkletterte und konnte nicht anders, als dieses Gefühl zu vermissen. Fast wehmütig sah sie ihrer Tochter zu...wie gern wäre sie auch wieder so unbedarft...aber dieser Streuner hatte ihr jegliches kindliches Gefühl genommen, er hatte sie zerstört und sie würde niemals wieder einen Kater so nah an sich heranlassen. Auch Malvenjunges erkundete die Umgebung und betrachtete den riesigen Baum. Junge hatten es so gut...
Plötzlich erschien Salzpfote. Fast hatte sie nicht mehr mit ihr gerechnet, aber nun war sie ja hier und sie könnten sich ein wenig umsehen. Allerdings war die andere Schülerin scheinbar sehr aufgebracht und kurz darauf erfuhr sie auch, warum. Schattenpfote ein Mörder? Ein wenig unglaubwürdig, aber doch im Rahmen des möglichen. Sie war an einem Punkt in ihrem Leben, an dem sie jedem alles zutraute, denn sie hatte schreckliches hinter sich. Besonders sympathisch war Schattenpfote nicht aufgetreten, aber wirklich kennen tat sie ihn nicht. Wer wusste schon, ob er es getan hatte oder nicht. "Nun, ich sehe keinen Grund für Jaguarstern, das zu erfinden. Was würde ihm das schon bringen? Also würde ich sagen, dass es glaubhaft ist...", miaute sie nachdenklich. Ja, sie war wirklich absolut gewillt, es zu glauben. Jeder konnte alles getan haben, so seltsam es im ersten Moment auch klang. Als sie dann hörte, dass Jaguarstern den Clan für zu schwach hielt und jede Kätzin Junge bekommen sollte, lief es ihr eiskalt den Rücken herunter...noch einmal? Nein, lieber würde sie sterben. Kein Kater würde jemals wieder so dicht an sie herankommen!
"Das klingt...seltsam...", miaute sie ganz leise, vorsichtig. Sie wusste nicht, was sie dazu sagen könnte...es war wohl noch nicht greifbar genug. Und dann auch noch die Sache mit den Ernennungen...das klang zu abstrus, um wahr zu sein! Aber sie sah Salzpfote vor sich, die es selbst nicht zu glauben schien, und hatte keinen Zweifel am Wahrheitsgehalt ihrer Worte. Es war schockierend. Aber sie würde nichts besser machen, wenn sie jetzt Malvenjunges - Malvenpfote - Angst machte. "Der Sternenclan wird dennoch über dich wachen, Malvenpfote! Gratuliere!", miaute sie und lächelte die kleine Katze an. "Wer ist denn ihr Mentor geworden?" Sie versuchte, das beste draus zu machen, redete sie sich ein. Aber eigentlich machte es ihr Angst und am liebsten hätte sie sich an Kornblüte gekuschelt, immerhinw ar sie eine Älteste und könnte sie beschützen...so dämlich das auch klang



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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   So 4 Dez - 15:00

Birnenjunges

Die kleine Kätzin war immer noch dabei, an der Plantane herumzuklettern, als Malvenjunges auch ankam. Hastig versuchte sie wieder auf den Boden zu kommen, damit sie mit dem anderen Jungem alles zusammen erkunden konnte. Leider musste Birnenjunges dann feststellen, dass Malvenjunges anscheint nicht sonderlich gr0ßes Interesse hegte, etwas mit ihr zu unternehmen. Gerade wollte sich Enttäuschung in ihr breit machen, als plötzlich noch eine weitere Katze erschien. Es war Salzpfote, die ja auch noch mitkommen wollte. Aber sie erzählte auch gleich, warum sie so spät war.
Die Augen des Jungen wurden immer größer, während sie zu hörte. Bei dem Wort 'Mord' lief ihr ein eiskalter Schauer über den Rücken. Zwar hatte sie keine Ahnung, was das bedeutete, aber die Art, wie die Schülerin es aussprach machte ihr Angst. Sie erinnerte sich daran, wie die beiden Kater zuvor gekämpft hatten und sie hätte sich am liebsten wieder bei ihrer Mutter verkrochen. Stattdessen blieb Birnenjunges an ihrem Platz sitzen und hörte weiterhin zu.
Es fiel ihr schwer, alles zu verstehen, was gesagt wurde. Sie dachte immer noch wie ein Junges und als dann Salzpfote erzählte, dass Jaguarstern meinte, sie seien schwach, wandte sie sich schließlich ab. Es erschien ihr nicht wichtig genug, um noch weiter zuzuhören. Viel lieber wollte sie sich noch weiter umgucken! Schließlich gab es immer noch viel zu entdecken. Und sie brauchte auch gar nicht lange zu suchen, bis etwas ihre Aufmerksamkeit erlangte. Ein kleiner schwarzer Käfer krabbelte langsam über die Wurzeln - eine perfekte Beute, wie Birnenjunges fand. Mit zusammengekniffenen Augen fixierte sie das arme Tier und begab sich in Kauerhaltung. oder wohl eher in das, was sie für Kauerhaltung hielt...

Salzpfote

Im ersten Moment verwunderte es sie, dass Sandpfote Jaguarstern ohne zu zögern glaubte, dann jedoch gestand sie sich ein, dass sie selbst auch keinen Grund hatte, ihm nicht zu trauen.
Warum kümmerte es sie eigentlich so? Klar, es war schon ziemlich dramatisch, aber im Grunde ging es sie nichts an...sie sollte also nicht ihre Gedanken daran verschwenden.
Diese Erkenntnis erleichterte sie und sie spürte automatisch, wie eine last von ihr abfiel. Eine Last, von der sie vorher gar nichts gemerkt hatte.
Als dann Sandpfote von den Mentoren anfing war sie sehr glücklich, das Thema wechseln zu können.
"Ich glaube das war Mondwind! Genau kann ich das allerdings nicht sagen, es ging alles so schnell.", miaute sie und gab ein kurzes, unsicheres Lachen von sich. "Oh Und Sandpfote, du sollst auch wieder anfangen zu trainieren..."
Ihr Blick wanderte unauffällig zu Birnenjunges. Es würde sicherlich nicht einfach sein, Junge großzuziehen und gleichzeitig die Ausbildung zur Kriegerin wieder aufzunehmen. Die andere Schülerin hatte ein paar anstrengende Monde vor sich...
Sie seufzte. "Vielleicht sollten wir wieder zum Lager zurück? Der Ausflug war zwar sehr kurz, aber es herrscht dort gerade etwas Chaos..."


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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Sa 10 Dez - 21:12

Kornblüte
Die Älteste beobachtete die beiden Jungen mit einem sanften Ausdruck in den Augen und blickte Birnenjunges hinterher, als diese sich ein wenig von der Gruppe entfernte und zu der großen Platane lief und damit begann, auf den Wurzeln herum zu klettern.
Die Kätzin erinnerte sich an die Zeit zurück, in der sie einst mit ihren eigenen Jungen einen kleinen Ausflug zu diesen Ort unternommen hatte. Auch ihre Jungen hatten es geliebt, die Wurzeln des Baumes zu erklimmen. Stolz hatten sie nach ihr gerufen und gezeigt, wie gut sie schon klettern konnten... und Kornblüte hat ihre Begeisterung in übertriebener Art und Weise kund getan. Ein leises Schnurren entwich ihr. Sie vermisste diese Zeit... vermisste ihre Jungen -  denn diese brauchten sie schon lange nicht mehr. Hatten doch schon längst ihre eigene Familie... ihr eigenes Leben.
Wehmütig flog ihr Blick nun zu Malvenjunges, welche die riesige Platane mit großen Augen betrachtete. Ja... der Baum war wirklich eindrucksvoll. Er überlebte Blattwechsel für Blattwechsel... und wurde mit jedem Mond noch Majestätischer.
Sie riss in gespielter Überraschung die Augen auf, als Sandpfote meinte, dass sie bestimmt nicht geschrumpft wäre und im Vergleich zu Rabenklaue doch noch gut in Schuss wäre. “Aber meine Liebe... du darfst nicht vergessen, dass Rabenklaue auch um einige Blattwechsel älter ist als ich!“, miaute sie, doch ihre belustigt blitzenden Augen straften die tadelnden Worte lügen. Sie mochte die Schülerin. Sie erinnerte sie irgendwie... ein wenig an sich selbst, in ihrer Jugend... Und sie hoffte wirklich, dass die Kätzin bald einen Kater an ihrer Seite hat, der für sie da wäre. Sie hatte es verdient.
Die Älteste wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Salzpfote schlitternd vor ihnen zum halten kam und voller Aufregung erzählte, was die kleine Gruppe im Lager alles verpasst hatte. Ungläubig hörte Kornblüte zu, was aus dem Mund der jungen Kätzin sprudelte. Sie musste sich verhört haben! Ganz sicher.
Sie kannte Schattenpfote nicht näher – aber er hatte doch mit Sicherheit nicht den ehemaligen Anführer getötet! Oder... doch? Sie musste das im Lager dringend mit ihrem Baugefährten erörtern. Er hatte es mit Sicherheit mitbekommen – und könnte auch zu dem Unsinn mit den Jungen und der Schwäche des Donnerclans etwas sagen. Irgendwas lief in letzter Zeit wirklich verkehrt...
Sie musste Sandpfote zustimmen... auch sie glaubte nicht, dass Jaguarstern sich so etwas ausdenken würde. Er war zwar nicht unbedingt der Typ Kater, den Kornblüte gerne in ihrer Nähe hatte... aber so etwas... nein, dass würde er nicht einfach so erzählen! “Ich stimme dir zu, Sandpfote... trotzdem ist das alles wirklich merkwürdig.“, miaute Kornblüte und nickte dann zustimmend, als Salzpfote vorschlug, zurück ins Lager zu gehen.
Natürlich war sie enttäuscht... aber in dieser Situation würde es vielleicht alles noch schlimmer machen...


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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Di 13 Dez - 13:13

Malvenjunges starrte hoch zu dem riesigen Baum. Dann fiel ihr Blick auf Birnenjunges, das sich an den Wurzeln des Baumes zu schaffen machte und versuchte daran hinauf zu klettern. Am Liebsten wäre sie dazu gesprungen und hätte es ebenfalls versucht, doch dann hörte sie schnelle Schritte auf sie zukommen und sie wandte den Blick von dem anderen Jungen und dem großen Baum ab.
Salzpfote war endlich angekommen und plapperte sofort drauf los. Jaguarstern hatte eine Versammlung einberufen und Schattenpfote war verbannt worden? Die kleine Kätzin stockte der Atem. Sie hätte zu gerne den Schüler noch einmal gesehen und ihm gesagt, dass sie ihm und nicht dem Anführer glaubte. Einfach, weil sie sich nicht vorstellen konnte, dass der Kater einen seinesgleichen umbringen würde. Wie absurd das doch nur war.
Doch dann schnappte sie bei den Worten von der Schülerin nach Luft. Hatte Malvenjunges da richtig gehört? Sie wurde zur Schülerin ernannt, heißt nun Malvenpfote und...war nicht mal anwesend? Die Glückwünsche hörte sie schon gar nicht, so sehr war die Kleine in Gedanken vertieft. Oh, sie hatte sich ihre Schülerzeremonie immer so schön vorgestellt. Und jetzt wurde sie einfach ernannt, während sie nicht mal anwesend war? Und dann auch nicht mal mit einer anständigen ernennung? Was war da nur los.. Dann fiel ihr etwas ganz anderes ein und sie miaute leise und mit zittriger Stimme: "Aber ich bin doch noch nicht mal 6 Monde alt.."
Normalerweise würde man sich darüber freuen, wenn man vor dem sechsten Mond ernannt wird, doch Malven-nun-pfote hatte die Augen vor Angst weit aufgerissen. Oh,d er SternenClan wird so entzürnt sein! Vor allem wenn es nicht mal eine richtige Ernennung war. Leise wimmerte sie auf. Was sollte sie nur tun?
Als Salzpfote vorschlug zurück ins Lager zu gehen und schon zugestimmt wurde, bemerkte die kleine Schülerin, dass sie gar nicht dort hin zurück wollte. Sie wollte Abstand haben von dem ganzen Verwirrenden Zeug. Von den falschen Ernennungen und den Verbannungen. Einfach von allem. Doch das konnte sie natürlich nicht einfach zugeben, immerhin war sie doch eine Clankatze! Trotzdem würde sie nur widerwillig zurück ins Lager gehen.


Wenn ich nach 3 Tagen nicht im RPG antworte, schreibt mir zur Erinnerung bitte eine Pm![Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Fr 16 Dez - 9:33

Salzpfote

Als Kornblüte ihr zustimmte wollte sie sich gerade abwenden und sich auf den Rückweg machen, doch Malvenpfotes zittrige Stimme hielt sie davon ab. Sie musterte die frisch ernannte Schülerin und bemerkte tatsächlich, dass sie ziemlich verunsichert schien. Und erst ein paar Herzschläge später wurde ihr klar, was sie gerade gesagt hatte. Noch nicht mal 6 Monde alt? Aber das war doch gegen das Gesetz der Krieger!
„Oh...“, miaute sie nachdenklich. „Da muss bestimmt ein Irrtum vorliegen, Malvenpfote. Was hältst du davon, wenn wir ins Lager zurückgehen und Jaguarstern darauf ansprechen? Vielleicht wusste er ja nicht, dass du jünger bist..“, fügte sie hoffnungsvoll hinzu. Zwar drangen sich ihr Zweifel auf, immerhin hatte der Anführer auch schon die Ernennung nicht standesgemäß durchgezogen, wer weiß, was er noch alles für nicht wichtig empfand, aber sie schaffte es, sie zu unterdrücken. Es war bestimmt nur ein Versehen gewesen und würde sich schnell aufklären. Ob man wohl eine Ernennung rückgängig machen konnte? Eigentlich ja unlogisch. Was soll's, dann würde Malvenpfote ihr Training eben etwas später anfangen müssen, bis auch sie die sechs Monde erreicht hatte.
Salzpfote musste zugeben, dass die andere Schülerin ziemlich mutig gehandelt hatte oder vernünftig, denn viele hätten diese Tatsache verschwiegen und sich heimlich über das Missverständnis gefreut. Wahrscheinlich hätte sie auch dazu gehört...Mit einem leisen Seufzer ließ sie noch einmal den Blick über ihre kleine Gruppe wandern und ging dann wirklich los. Für sie war nun alles gesagt.

gt. Lager des Donnerclans


Salzpfote & Malachit ^-^            
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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Sa 21 Jan - 11:55

Sandpfote behielt jede Bewegung ihrer kleinen Tochter im Auge, ihre Kletterversuche betrachtete sie besonders aufmerksam. Sie wusste, dass Jungen vor allem aus Versuch und Irrtum lernten und es war wichtig, dass sie ihrer kleinen Tochter die Möglichkeit bot, sich auszuprobieren. Doch alles hatte seine Grenzen und wenn es zu gefährlich würde, könnte nichts sie daran hindern, einzuschreiten. Sie hatte bereits zwei ihrer Jungen verloren, das wog schwer auf ihrem Herzen und sie wünschte sich, an ihrer Statt gestorben zu sein. Aber der Sternenclan hatte Waldjunges und Funkenjunges dahingerafft, nicht sie selbst. Grüner Husten war es gewesen, der ihr dir Jungen nahm. Die sandfarbene Königin beobachtete, wie Birnenjunges zu Malvenjunges stakte, um mit ihr gemeinsam die Umgebung zu erkunden, doch dann kam Salzpfote und berichtete von den Geschehnissen. Sandpfote verstand, dass Malvenpfote nun nicht mehr zum Spielen zu Mute war, immerhin war das keine leichte Information. In der Abwesenheit ernannt zu werden...dass sich Jaguarstern dafür nicht schämte. Allerdings war er der Anführer und wusste sicherlich, was er da tat. Sonst hätte er ja vom Sternenclan keine neun Leben erhalten. Es war eine Hoffnung, an die sie sich klammerte, wohlwissend, dass das alles nicht so leicht war, wie sie es sich gerade in ihrem Kopf ausmalte.  
Ihr Blick wanderte zu Kornblüte. Die Älteste hatte mit einem Lächeln reagiert auf ihre Worte. Sie hatte nicht gewagt, die Frage zu stellen, die sie beschäftigte. Immerhin war ihr Urgroßvater sehr alt, das wusste sie. Er war ja schon so lange Teil des Donnerclans, dass er bestimmt alle Anführer kannte, die diesen jemals geführt hatten. Zumindest fühlte es sich so an. Aber am liebsten hörte sie seine Geschichten an, jene Geschichten, die er einst selbst erlebt hatte. Und am liebsten die Erinnerungen an seine Schwester, seine Gefährtin und an seine beiden Töchter. Dann sprach er voller Liebe, so sanft und so herzzerreißend ehrlich. Auch wenn er über seine einzige Enkelin Erlenwind sprach, die ihre Ziehmutter geworden war, bis sie bei der Geburt der gemeinsamen Jungen starb, konnte sie ihn nur anhimmeln. Welch Leid Rabenklaue erfahren hatte...er hatte so viele verloren und war doch noch immer da. Ob es Kornblüte ähnlich erging? Sie wusste es nicht. Und wagte nicht, zu fragen, denn sie kannte ja den Schmerz in den Augen des alten Katers. Den wollte sie nicht auch in ihren Augen sehen. Sie sagte, sie sei beträchtlich jünger als Rabenklaue. Damit mochte sie richtig liegen. Aber sie wollte es eigentlich nicht hören, wollte sich darüber nicht den Kopf zerbrechen. Wie lange würde er noch unter den Lebenden weilen? Wann würde er wieder vereint mit seiner Familie? Denn dass der Tod etwas tröstliches für den alten, roten Kater haben musste, war nahezu offensichtlich. Auch wenn sie ihn schmerzlich missen würde, er wäre dann wieder bei jenen, die er liebte.  
Sie seufzte nur leise und sagte nichts weiter zu den Worten der Ältesten, denn das einzige, was in ihrem Kopf herumgeisterte, war die Frage, wie lange er noch hatte. Und das konnte sie ja schlecht fragen. Deswegen war es wohl besser, wenn sie still bliebe.
Salzpfote war ganz außer sich, aber Sandpfote ertrug es nicht, zu zweifeln. Das konnte sie nicht, nicht in der Hilflosigkeit, in der sie gefangen war seit der Begegnung mit diesem...Streuner. Sie hoffte, ihn nie wieder zu sehen. Ahnte nicht, dass ihr nicht einmal dieser Wunsch gewährt werden würde.  
Salzpfote meinte, dass sie glaube, Mondwind sei der Mentor von Malvenpfote und die Königin lächelte. „Er scheint sehr nett zu sein, du hast Glück. Er wird sich gut um dich kümmern“, miaute sie mit einem Lächeln zu Malvenpfote. Auch die Nachricht, dass sie nun wieder trainieren sollte, schockte sie erstaunlich wenig. Sie wollte endlich Kriegerin sein, von daher war es ihr nur recht, trainieren zu dürfen. Natürlich müsste sie jemanden finden, der in der Zeit auf Flinkjunges und Birnenjunges achtete, aber das würde schon funktionieren. Sie war Jaguarstern fast dankbar dafür, denn sie ertrug es nicht, dass sie nichts hatte tun können. Dass sie dem Fremden nichts hatte entgegensetzen können. Dass er sie so übel hatte zurichten können...in diese Situation wollte sie nie wieder kommen. Nein, sie wollte nie wieder so machtlos sein.
Sie hörte Malvenpfotes leise Worte, dass sie doch noch keine sechs Monde messe und es zu früh sei. Ja, das war es, wenn sie das kleine Geschöpf betrachtete. Auch sie selbst war nicht gerade alt, doch fühlte sie sich, als hätte sie schon vieles erlebt. Als wäre sie bereits alt und als würde es nichts mehr im Leben geben, dass sie wirklich reizte. Kater jedenfalls wollte sie nicht in ihre Nähe lassen. Nicht, weil sie sie hasste...sondern einfach aus Angst, dass sie das von ihr forderten, was dieser Streuner gefordert hatte. Und diesen Schmerz wollte sie nie wieder empfinden. Wie konnte eine Kätzin sich das denn freiwillig antun? Nein, das konnte sie sich nicht erklären.  
Und auch, dass Kätzinnen mehr Junge in die Welt setzen sollten...sie würde keine sein, die das tat! Nein, in keinem Fall! Sie hatte ihre beiden Kinder, das reichte ihr für ihr ganzes Leben. Sollten die anderen tun, was sie wollten, sie würde sich weigern.  
Salzpfote meinte, dass man bestimmt mit Jaguarstern reden könne, doch Sandpfote bezweifelte das wirklich. Es war nicht gerade so, dass er unwissend war, sie war sich sicher, dass er wusste, wie alt welches Junge war. Vielleicht nicht auf den Tag genau, aber schon das grobe Alter in Monden. „Ich denke nicht, dass das etwas bringen kann. Er ist unser Anführer und ich bin mir sicher, dass er weiß, wie alt die Jungen seines Clans sind“, miaute sie mit einem leicht bitteren Klang. Das lag noch immer daran, dass Jaguarstern der Meinung zu sein schien, es wären noch nicht genug Junge da. Bestimmt ist Papa der erste, der sich seinem Wunsch fügt! Immerhin will er doch sowieso Junge mit Blitzschlag! Dass er sich nicht schämt, Mama und Erlenwind so zu verraten! Ja, da war eine gewisse Verbitterung in ihr, die in ihrem Alter noch nicht da sein sollte. Aber sie konnte es nicht ändern. Sie hatte zu viel verloren, um noch hoffen zu können. Zumindest richtig hoffen konnte sie nicht mehr, auf ein gutes, selbstbestimmtes Leben. Die Chance darauf hatte sie verloren. Sie war Mutter. Und auch wenn ihre Jungen irgendwann Krieger wären, es änderte nichts daran, dass sie immer ihre Jungen und sie ihre Mutter sein würde. Und damit für immer zuständig. Nicht, dass sie ihre Jungen nicht liebte, denn das tat sie, sie hätte alles für sie getan, aber dennoch war es ein schmerzlicher Verlust gewesen, sie zur Welt zu bringen. Ein Verlust ihrer letzten Unschuld, ihrer Unbedarftheit und Hoffnung. Ihrer Lebensfreude. Verzweiflung hatte sie ergriffen und nicht mehr losgelassen.
Als Salzpfote meinte, sie sollten ins Lager zurück und Kornblüte zustimmend nickte, trat Sandpfote zu ihrer Tochter und leckte ihr über den Kopf. „Komm, meine Kleine, wir gehen wieder heim. Ich weiß, du möchtest die Welt erkunden, das holen wir einander mal nach. Und dann nehmen wir auch deinen Bruder mit!“, schnurrte sie und schob Birnenjunges sanft in Richtung Lager.
Gt: Lager



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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   So 22 Jan - 19:40

Kornblüte
Die Älteste stimmte Salzpfote zu, dass sie sich besser auf den Rückweg ins Lager machen sollten.
Sie verpasste ungern etwas und es ärgerte sie, dass sie gar eine Versammlung verpasst hatte... aber wer, zum Sternenclan, konnte denn bitte ahnen, dass ausgerechnet jetzt eine einberufen wurde? Niemand...
"Ja... lasst uns zurück gehen.", miaute sie deshalb und wartete, dass die anderen sich in Bewegung setzten.
Salzpfote war die erste, die sich Richtung Lager davon machte und Sandpfote folgte ihr kurz darauf mit Birnenjunges.
Kornblüte warf einen letzten Blick auf die große Platane und wartete, dass sich auch Malvenjunges - nun Malvenpfote - in Bewegung setzte. Doch die viel zu junge Schülerin schien wie erstarrt und so trat die Älteste zu ihr, packte sie am Nackenfell und trug sie zurück ins Lager.

tbc DC Lager

//out: DAS ist mal ein langer und ausgereifter Post! Hibi... ich hab Malve einfach mal mit geschleift! xD\\


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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   So 22 Jan - 20:26

Birnenjunges

Mit ausgefahrenen Krallen sprang sie auf den kleinen Käfer zu, der von seinem Schicksal noch keine Ahnung hatte. Langsam und gemütlich krabbelte er vorwärts und stellte so mit keine wirklich ernstzunehmende Beute für Birnenjunges da. Sie landete ein wenig holprig vor ihm und hielt ihn dann mit ihrem kleinen Pfötchen fest, so dass es für ihn kein Entkommen gab. Ein kleines, stolzes Lächeln erschien auf ihrem Gesicht, als sie den Käfer endgültig erlegte. Vorsichtig nahm sie ihn zwischen die Zähne, ganz so, wie sie es bei den Kriegern beobachtet hatte, die von Jagdpatrouillien wiederkehrten. Am liebsten wäre sie sofort damit zu ihrer Mama gerannt und hätte sie ihr stolz präsentiert, aber sie redete immer noch. Birnenjunges konnte einfach nicht verstehen, was daran so spannend sein sollte, auch wenn es sie innerlich schon ein wenig wurmte, dass sie die Gespräche teilweise nicht wirklich verstand. Sie hatte noch so wenig Ahnung von der Welt und den Katzen, die auf ihr wohnten.
Mit einem Mal bemerkte sie, wie Bewegung in die kleine Gruppe an der Platane kam. Offenbar wollten die anderen tatsächlich schon gehen, obwohl sie doch gerade erst hierher gekommen waren.
Enttäuschung durchfuhr sie und sie ließ ein wenig bedrückt die Ohren hängen, folgte aber ihrer Mutter ohne zu widersprechen. Allgemein hätte sie sich niemals getraut, ihrer Mutter zu widersprechen, auch wenn andere Junge das andauernd taten.
Aber auch wenn Birnenjunges noch so klein war, wusste sie durchaus, dass ihre Familie nicht normal war. Ihre Mutter war jünger, noch eine Schülerin und sie hatte keinen Vater, der sie besuchte und mit ihr spielte. Ob er sie nicht lieb hatte? Vielleicht war er ja der Grund, warum ihre Mama so oft traurig war. Denn das war ihr durchaus aufgefallen, vor allem wenn man sie mit anderen in ihrem Alter verglich. Sandpfote war ernster als viele andere, trauriger. Birnenjunges beschloss, dass sie schon bald ihre Mutter nach ihrem Vater fragen würde. Vielleicht hatte er sie ja dann doch lieb, wenn er sie erst mal richtig kennen lernte?
Das Lächeln auf ihrem Gesicht vertiefte sich noch ein wenig bei dem Gedanken und sie hüpfte fröhlich, mit ihrem Käfer im Maul, zurück zum Lager.
g.t. Lager des DonnerClans


Salzpfote & Malachit ^-^            
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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Sa 11 März - 16:18

<----Lager des DonnerClans


Rußbein
Nach einer gefühlten Ewigkeit kam die Älteste endlich an der großen Plantane an. Sie hatte viele pausen gebraucht, da sie nie wirklich lange sitzen wollte sondern schnell an ihren alten Lieblingsplatz ankommen wollte. Auf dem Weg hatte sie kein Wort gesagt, war darauf konzentriert gewesen die Schmerzen auszuhalten. Erschöpft setzte sie sich vor die große Plantane, ihr Blick war auf den großen Baum vor ihr gerichtet. Das erste mal seit langem sah die Kätzin unglaublich glücklich aus. Es verging eine ganze Weile bis sie ihren Blick auf ihre Tochter richtete. "Hier habe ich damals das Klettern gelernt", setzte sie an, "Und hier habe ich meine gesamte Beute für meine Kriegerprüfung bestanden. Weist du damals herrschte eine sehr kalte Blattleere, der Schnee lag hoch bis zu meinem Hals, ich habe den halben Tag damit verschwendet an anderen Orten zusuchen und habe nirgends auch nur den Geruch von Beute wahrgenommen bis ich hier her gefunden hatte. Die Beute muss sich in den kleinen Höhlen zwischen den Wurzeln versteckt haben, denn hier hab ich gleich drei Mäuse und ein Kaninchen gefangen... gut die Mäuse waren dürr aber dafür war das Kaninchen erstaunlich dick für solch eine Blattleere. Man haben die Ältesten gestaunt als ich ihnen das Kaninchen gebracht habe", es musste das erste mal sein, dass Knotenpelz ihre Mutter so erlebt hatte. Sie wirkte wie eine ganz andere Katze, so fröhlich und unbeschwert. Für einen kurzen Moment fühlte sich Rußbein wieder wie eine junge Schülerin, wurde aber im nächsten Augenblick durch einen stechenden Schmerz in ihrem Rücken daran erinnert, dass sie eben dies nicht mehr war. Sie hatte nun mal ein lebloses Bein welches, dadurch dass sie es immer hinter sich herziehen musste, ihren Rücken langsam kaputt machte. Schmerzhaft verzog sie ihr Gesicht. "War vielleicht nicht die beste Idee, mit meinem kaputten Bein einen Ausflug zu starten.. aber das war es jetzt schon wert", ihre Stimme klang nun wieder ganz rau und alt. "Ich.. muss mich kurz ausruhen", keuchte sie, legte sich dabei langsam auf die Seite. Ihr Atem ging recht schnell und es dauerte eine ganze Weile bis sich ihre Atmung wieder normalisiert hatte. Es waren Momente wie diese in denen man merkte, wie alt die Kätzin eigentlich schon war. "Erzähl mir doch etwas von deinem lieben Gefährten.... Wolfsblick richtig? Wie ist er so? Wie sieht er aus?", langsam schloss sie ihre Augen, versuchte sich etwas zu beruhigen, was leider nicht so ganz klappte. Als sie ihre Augen wieder öffnete, lag ihr Blick auf der großen Plantane. Nie wieder würde sie diesen Baum erklimmen können so wie sie es früher getan hatte.

//430 Wörter
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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Sa 11 März - 18:55

<----Donner-Clan Lager
Knotenpelz
Sie sah immer wieder besorgt zu ihrer Mutter, ihre Mutter war nun mal nicht mehr die jüngste, aber es war schön das ihre Mutter nun das Lager mal wieder verlassen konnte. Knotenpelz spürte und sah die Verwandlung ihrer Mutter, die Kätzin wirkte nun nicht mehr so verschloßen wie es im Lager immer den Anschein hatte, sie sah wieder jünger aus und fröhlicher. Sie setzte sich neben ihre Mutter und legte den Schweif um ihre Pfoten, als ihre Mutter erzählte das sie hier im Schnee gejagt hatte und trotzdem etwas gefangen hatte, ein fettes Kaninchen sogar sah Knotenpelz sie erstaunt an, ihre Kriegerprüfung war damals in der Blattgrüne gewesen, sie hatte es zwar leichter, aber trotzdem nur ein mageres Eichhörnchen und drei Wühlmäuse gefangen.
"Da muss dein Mentor damals ja beeindruckt gewesen sein!" Miaute sie und sah ihre Mutter mit großen Augen an. Sie fand das erstaunlich wie gut ihre Mutter jagen konnte, na gut früher, aber Knotenpelz hatte ihre Mutter immer als starke Kätzin gesehen, auch wenn ihr Bein kaputt war, dass war schon ganz normal für Knotenpelz, anders kannte sie es nicht, sie liebte ihre Mutter und das Bein hatte sie nie gestört. Als ihre Mutter jedoch wieder wie immer klang sah Knotenpelz besorgt aus. "Ruh dich solange du willst aus." Miaute sie, sie hoffte das es ihrer Mutter bald besser ging. Als ihre Mutter sie dann nach Wolfsblick fragte sah man gleich wie die Augen der Kätzin verträumt waren. Sie schnurrte leise und seufzte. "Wolfsblick ist ein ziemlich großer Kater, sein Fell ist eher struppig, wie bei einem Wolf, zumindest sieht er aus wie ein kleiner Wolf, dass finde ich." Sie schnurrte belustigt auf. "Die Frabe seines Fells, ich wünsche mir wirklich das wenn wir Junge haben, eines auch diese Farbe hat, es ist braun schwarz und es ist lang." Ihre Schnurrhaare zuckten, ja sie wünschte sich das eines Tages eines ihrer Jungen auch so aussehen würde.
"Aber das schönste sind seine Augen, hellgelbe Sterne." Schnurrte sie und seufzte verliebt auf. "Also ich habe ihn kennen gelernt, und wie du mich kennst war ich anfangs sehr ungehalten zu ihm." Miaute sie und ihre Schnurrhaare zuckten amüsiert. "Er war sehr lieb zu mir und da habe ich irgendwie die Mauer fallen lassen." Ihr Schweif zuckte leicht vor Freude. "Dann kam es wie es kommen sollte, wir beide sind uns näher gekommen und haben uns getröstet, vor allem weil keine Katzen aus unseren Clans sich für uns interessiert haben. Er ist einfühlsam und liebevoll." Sie blinzelte. "Du weißt schon was ich schon als Schülerin gewünscht habe, wenn ich in meinen Träumereien verschwunden bin. Er ist genau das was ich mir wünsche, er ist perfekt." Sie wusste das ihre Mutter es verstehen würde, sicher hatte sie ihren Vater als sie ihn kennen gelernt hatte, auch als perfekt erachtet. "Wie war mein Vater so?" Fragte Knotenpelz sie wollte so viel über den Kater erfahren, immerhin war er doch ihr Vater und sah sie nun sicher vom Sternen-Clan aus. War er stolz auf sie und Eschenkralle? War er enttäuscht von Rußbein das sie ihm nichts von den kleinen erzählt hatte? Oder war er einfach nur froh das es seiner Familie gut ging? Sie fragte sich ob Eschenkralle und sie etwas von ihrem Vater hatten. "Haben Eschenkralle oder ich etwas von ihm geerbt?" Immerhin war er doch ihr Vater, hatte er etwas an seine Jungen weiter gegeben?
Sie dachte gerade über diesen Befehl von Jaguarstern nach. Was hielt ihre Mutter davon? "Mama, wie findest du eigentlich das was Jaguarstern da befohlen hat? Was hälst du davon?" Fragte sie und blinzelte. Sie selbst fand es nicht gerade toll gezwungen zu werden Junge zu bekommen, sollte das nicht jede Kätzin alleine entscheiden dürfen? Anscheinend ja nicht, sie wünschte sich das ein anderer Kater oder eine Kätzin Anführer geworden wäre. Was würde nun aus dem Clan werden? Immerhin schien es fast so als wollte der Anführer die Kätzinnen unterdrücken. Würde der Sternen-Clan dies zulassen? Sie war sehr unsicher, wenn Jaguarstern dies wirklich vorhatte, so würde sie den Clan verlassen, mit ihren Jungen und ihrer Mutter, sie konnte ihren Bruder nicht zwingen mit zu gehen, er war dem Clan ja auch sehr treu da würde sie nicht einfach sagen das er mit musste. Würde ihrem Bruder so etwas überhaupt gefallen? Sie sah ihre Mutter unsicher an.
(/718)


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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   So 12 März - 1:07

Rußbein
Glücklich schnurrte sie an den Gedanken daran wie die Katzen des Clans damals auf ihre Beute reagiert hatten. Alle haben ihr zu dem guten Fang gratuliert. Sie war glücklich gewesen an diesem Tag, bis sie ihre Nachtwache angetreten hatte, denn mit der Nacht kam die Erinnerung... die Erinnerung daran, dass sie dort nicht alleine sitzen sollte. Ihre Schwestern hätten neben ihr sitzen sollen, ebenfalls als frisch ernannte Kriegerinnen. Ihre Mutter hätte noch einmal Stolz zu ihnen geschaut bevor sie im Kriegerbau verschwunden wäre um sich dort zum schlafen niederzulassen, doch sie saß alleine auf der Lichtung des Lagers. Fast die gesamte Nacht hatte sie zum Sternenvlies empor geguckt, in der Hoffnung sie würden sich vielleicht zeigen, nur dieses eine mal damit sie wusste, dass es ihnen gut ging im SternenClan, doch sie hoffte vergebens. Jahrelang war sie allein gewesen und das hatte sie ihren eigenen Bruder zu verdanken, auch ihr verkrüppeltes Bein ging auf seine Kappe. Sie hatte ihren Jungen nie erzählt was mit ihrer Familie geschehen war und auch nicht wie sie zu ihrem Bein kam, allerdings hatten Knotenpelz und Eschenkralle auch nie danach gefragt. "Sie waren alle sehr beeindruckt von meinem Fang", miaute sie betrübt, konnte es nicht verbergen, dass sie an eine schreckliche Zeit in ihrem Leben gedacht hatte. Sie nickte ihrer Tochter dankbar zu. Man konnte leider nicht von jeder Katze im Wald erwarten, dass sie so Geduldig war wie Knotenpelz es war. "Lange mach ich das nicht mehr mit, meine Familie wartet schon sehr lange auf mich im SternenClan", krätzte die Kätzin. Sie hatte keine Angst davor zu sterben, im Gegenteil, sie freute sich schon darauf ihre Familie endlich wieder zusehen. Sie vermisste ihre Mutter Teichwind und ihre Schwestern Fliederjunges und Luchsjunges mit jedem Tag mehr. Kurz schüttelte sie sich leicht, als sie merkte dass sie schlechte Stimmung verbreitete. "Aber glaub ja nicht, dass ich gehe bevor ich nicht Enkel von dir und auch deinem Bruder gesehen habe" miaute sie nun wieder munter. Ihre Schnurrhaare zuckten vor Belustigung. Es erfüllte sie mit Freude ihre Tochter so glücklich zu sehen. Wolfsblick schien ein hinreißender Kater zu sein, alles was sich Knotenpelz je gewünscht hatte. Ihr war es egal ob sie die Liebe ihres Lebens in einem anderen Clan gefunden hatte, die Hauptsache war, dass sie glücklich war.. und man konnte nicht verleugnen dass sie das war. "Ich freue mich so sehr für dich Liebes. Ich bin Wolfsblick sehr dankbar dafür, dass er dich so glücklich macht... nun weis ich dass es dir gut gehen wird, wenn ich mal nicht mehr bin", schnurrte sie. Die Älteste konnte es kaum erwarten den kleinen Wolf, wie Knotenpelz ihn genannt hatte, kennen zulernen. Sie schloss die Augen um sich all die schönen Momente die sie mit Karpfenherz geteilt hatte, nochmal vor die Augen führen konnte. Er war ein wundervoller Kater gewesen... einfach alles was sich eine Kätzin gewünscht hatte. Er war freundlich, hilfsbereit, hatte einen guten Sinn für Humor, liebte Jungen und respektierte Kätzinnen genauso sehr wie Kater. "Dein Vater war.. ein Traum von einem Kater. Er war stehts bemüht freundlich zu sein, auch zu den Katzen, die unausstehlich waren und er war so humorvoll. Aber ich hab ihn geliebt, weil er mich so akzeptierte wie ich bin, auch mit meinem kaputten Bein. Karpfenherz war fremden gegenüber oft misstrauisch, zeigte ihnen die kalte Schulter, gegenüber denen die er kannte und liebte war er jedoch ein sehr treuer, loyaler Kater", miaute sie wehmütig. Langsam öffnete sie ihre Augen wieder, sah Knotenpelz an. "Du kommst ganz nach deinem Vater", schnurrte sie leise, hoffe es gab der Kätzin das Gefühl mit dem Kater verbunden zu sein. Sie kam gar nicht dazu noch weiter darüber nachzudenken, denn ihre Tochter stellte bereits die nächste Frage. Genervt verdrehte sie die Augen beim Namen ihres Anführers. Sie hielt nicht von dem Kater und seinen Methoden. "Sein Plan scheint manchen logisch zu erscheinen, schließlich braucht der DonnerClan immer neue Junge, genau wie alle anderen Clans auch, doch scheint er dabei nicht bedacht zuhaben, dass Kätzinnen selbst entscheiden müssen wann sie bereit für Junge sind. Keiner will dazu gezwungen werden, grade die jungen Kriegerinnen nicht und dann hat er sich überhaupt keine Gedanken darum gemacht wer all diese Junge ausbilden soll. Überleg mal, wenn alle Kätzinnen im Clan Junge bekommen die es können, dann werden wir bald mehr Junge als Krieger haben, da müssten einige Krieger vielleicht zwei oder mehr Schüler auf einmal haben... zumal wir Kätzinnen keine Brutmaschinen sind", erklärte sie ohne zu zögern. Der Kater war Jung, hatte scheinbar noch gar keine Ahnung vom Leben geschweige denn von Kätzinnen. "Egal wie sehr ich meinen Clan auch liebe, wenn Jaguarstern die Kätzinnen unterdrückt, bin ich sofort weg. Da verhungere ich lieber Elendig im Wald als von so einem Möchtegern unterdrückt zu werden", fauchte die alte Kätzin, rappelte sich dabei langsam wieder auf. Ihre Worte meinte sie tot ernst. Sie würde sich ihre Tochter und ihre Junge schnappen und mit ihnen den Clan verlassen. Sie wusste nicht ob sie Eschenkralle mitnehmen würde. Sie liebte ihn, keine Frage, doch wusste sie auch wie sehr dieser seinen Clan liebte. Er war ein Kater, er würde nicht unterdrückt werden, er konnte weiterhin wie zuvor im Clan leben. Sie würde es ihm nicht übel nehmen, wenn er dort bleiben würde. Sie würde ihm dennoch lieben und hoffen, dass er sie und seine Schwester einige male besuchen kommen würde, wo auch immer sie dann Leben würden.

//902 Wörter
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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Mi 15 März - 14:34

Knotenpelz
Bestürzt sah sie ihre Mutter an, sie würde es nicht mehr lange machen? Knotenpelz konnte sich nicht vorstellen ohne ihre Mutter zu sein. Rußbein hatte ihr beigebracht das eine Distanz zu einem fremden wichtig war, aber man ihm nicht gleich an die Gurgel springen sollte, sie hatte ihr beigebracht das man immer freundlich sein sollte. Was sollte aus der Kriegerin werden wenn ihre Mutter sterben würde? Doch man merkte gleich das ihre Mutter ihre Familie vermisste, mehr als alles andere. Das konnte Knotenpelz verstehen. Als ihre Mutter aber meinte das sie nicht ehe geht bevor sie ihre Enkel gesehen hatte sah Knotenpelz erleichtert aus. "Wolfsblick ist der beste Gefährte." Miaute sie, dass ihre Mutter sich nun keine Sorgen mehr machte das es Knotenpelz schlecht gehen würde wenn sie mal nicht mehr war, ließ die Kriegerin nickten.
Ihre Mutter sollte sich nicht immer Sorgen machen um sie, immerhin war Knotenpelz schon eine Kriegerin, aber sie fand es auf eine Weise sehr gut, immerhin zeigte ihr das, dass ihre Mutter sie niemals aufhören würde zu lieben.
Jedes Wort das ihre Mutter über ihren Vater sagte, saugte die junge Kriegerin in sich auf. Sie hätte ihn so gerne besser kennen gelernt, leider war ihr dies nicht mehr vergönnt gewesen, sie hatte nur eine Unterhaltung mit ihm gehabt, mehr nicht. Mehr war ihr nicht vergönnt gewesen, aber diese Unterhaltung würde sie in ihrem Herzen bewahren, sie würde ihn nicht vergessen. "Er ist sicher stolz auf dich, du hast ihm Junge geschenkt, auch wenn er Eschenkralle und mich nie kennen gelernt hat, sicher wacht er im Sternen-Clan über uns." Sie wusste nicht ob Eschenkralle sich jemals Gedanken gemacht hatte wer der Vater der beiden war, oder wollte er es nicht wissen? Oder er ging davon aus das es ein Donner-Clan Krieger war der schon beim Sternen-Clan wandelte. Doch Knotenpelz würde ihm nichts sagen.
"Jede Kätzin muss selber entscheiden können ob sie Junge haben will oder nicht." Miaute sie und stimmte ihrer Mutter zu, klar der Clan brauchte Junge, aber dies brauchte seine Zeit, dass hieß das der Anführer eben abwarten sollte, irgendwann bekam dann eine Kätzin Junge oder eben nicht. Klar durch jedes Junge was geboren werden würde, würde der Clan größer werden, jedoch wer sollte die Jungen ausbilden? Würde er sich selbst einen Schüler nehmen? Das bezweifelte die Kriegerin nicht, jedoch war sie nicht begeistert. "Du hast recht Mutter, Kätzinnen sind keine Brutmaschinen, aber ich denke das hat er nicht bedacht." Miaute sie, immerhin war das was ihr Anführer nun machte bisher noch nicht vorgekommen, zumindest hatte die Kriegerin nie davon gehört. Was wollte der Anführer damit bezwecken? Wollte er Kätzinnen unterdrücken? Durfte dann keine Kätzin mehr Kriegerin werden? Das würde er sich nicht wagen. "Wenn Jaguarstern wirklich so etwas macht, dann nehme ich dich und meine Jungen mit zum Wind-Clan, dann bist du in Sicherheit und meine Jungen auch." Sie würde ihre Mutter nicht einfach so zurück lassen. Niemals im Leben.
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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   So 19 März - 17:44

Rußbein
Die alte Kätzin merkte, dass ihr Gerede über ihren baldigen Tod schlechte Laune herbeibrachte. Ihre Tochter schien sichtlich bestürzt bei dem Gedanken ihre Mutter bald nicht mehr bei sich zu haben. Dabei war es doch das natürlichste das es gab. Jede Katze starb irgendwann, ob nun früher oder später. Es gab keinen der für immer lebte, dies hatte Rußbein leider schon sehr früh im Leben lernen müssen, als ihr Bruder im Alter von 6 Monden erst ihre Mutter und dann ihre Geschwister ermordet hatte. Sie selbst war damals noch einmal mit dem Leben davon gekommen und auch bei seinem zweiten Versuch die Kätzin zutöten scheiterte der Kater, wenn auch nur ganz knapp. Monde lang hatte sie damals im Heilerbau liegen müssen. Lange Zeit hatte es schlecht um sie ausgesehen, denn der Dreck den Grumpy in ihren tiefen Wunden verteilt hatte, hatte seinen Zweck erfüllt und dafür gesorgt, dass sich die Wunden entzündet hatten. Doch, der SternenClan schien sie noch nicht bei sich haben zu wollen. Damals hatte sie sich nichts lieber gewünscht als endlich zu sterben. Sie war noch Junge gewesen, war noch nicht bereit dazu gewesen zu den Ältesten zu gehen, doch war sie dazu verdammt. Sie hatte gedacht der SternenClan wolle sie bestrafen, hatte ihr Leben lange Zeit gehasst, doch dann waren ihre Junge geboren und sie wusste dass es eine zweite Chance gewesen war die sie damals vom SternenClan erhalten hatte. Als einzige ihrer Schwestern hatte sie die Chance gehabt eine Kriegerin zu sein und für ihren Clan zu kämpfen. Sie war die einzige die ihre Familie weiter führen konnte und das hatte sie getan. Mit Eschenkralle und Knotenpelz hatte sie nun Nachkommen, sie sie über alle liebte. Sie wusste dass sie nun ihren Zweck erfüllt hatte und dass ihre Ahnen sie beim nächsten mal zu sich holen würden.
Sie war bloß froh zu wissen, dass ihre Jungen nun selbst Gefährten hatten mit denen sie bald eine eigene Familie gründen würden.
Es spielte keine Rolle, das Wolfsblick ein WindClan-Kater war. Er liebte ihre Tochter und das war das wichtigste. Für Knotenpelz war er der beste Gefährte und da hatte die Älteste keinerlei Zweifel. "Ich bin mir sicher, dass er das ist", schnurrte sie zustimmend, drückte sanft ihre Nase in das Fell ihrer Tochter. Diese lenkte das Gespräch nun wieder auf ihren Vater. Das Herz der Kätzin erfüllte sich mit wärme als sie an den kräftigen FlussClan-Kater dachte, den sie einst geliebt hatte. Sie würde ihm für immer dankbar sein, denn er hatte ihr das erste mal nach ihrer Verwundung das Gefühl gegeben gebraucht zu werden und hatte ihr schließlich auch noch das größte Geschenk gemacht das die Kätzin je erhalten hatte und zwar in Form ihrer Junge. Sie war sehr traurig gewesen als sie von seinem Tod erfahren hatte, doch würde sie auch ihn bei ihren Ahnen wiedersehen. "Wenn er auf jemanden stolz ist, dann auf dich und deinen Bruder. Ihr seit seine Junge und selbst wenn er nicht geahnt hat dass ihr es seit, hat er es tief im Inneren doch gewusst", sie bereute es ihren Jungen nicht schon vorher erzählt zuhaben wer ihr Vater ist, denn nun hatten sie keine Chance mehr dazu ihn kennenzulernen. Nun wo Karpfenherz tot war, würde sie Eschenkralle nie erzählen wer sein Vater war. Sie war sich einfach nicht sicher wie er darauf reagieren würde, wollte nicht riskieren dass er sie dafür hassen könnte. Sie würde es nicht ertragen können von ihren einzigen Sohn gehasst zu werden. Er und seine Schwester waren doch ihr Leben, waren alles was sie hatte. Sie wäre Knotenpelz nicht böse, sollte sie Eschenkralle die Wahrheit erzählen, wenn sie eines Tages nicht mehr da war. Da würde sie seinen Hass zumindest nicht mehr spüren können.
Das Gespräch kam wieder auf ihren Anführer und seine Methoden den Clan zu vergrößern. Allein schon bei seinem Namen stellte sich das Nackenfell der Ältesten auf. Dieser Kater war unausstehlich, hielt sich für besser als alle anderen im Clan, denkt er wüsste mehr als die Ältesten. Er war eine Schande für den Clan. Was dachte er sich bloß dabei die Kätzinnen des Clans dazu zu zwingen Junge zu bekommen? Es gab Kätzinnen die hatten gar kein Verlangen danach Mutter zu werden, waren dazu einfach nicht geschaffen und andere Kätzinnen waren schlicht und einfach noch zu jung für Junge, wollten ihr Leben als Krieger erst einmal genießen bevor sie für solange Zeit in die Kinderstube ziehen mussten. Für die Älteste stand fest, dass sie ihren Heimatclan verlassen würde, wenn dieser grässliche Kater versuchen würde die Kätzinnen zu unterdrücken, doch würde sie nicht mit in den WindClan kommen sowie ihre Tochter es sich vorstellte. Das konnte sie von Windstern einfach nicht verlangen. Knotenpelz würde mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgenommen werden, denn sie war eine junge, starke Kriegerin die den Clan bereichern würde, zudem würde sie Junge von einem ihrer Krieger haben, die der Clan ebenfalls gebrauchen könnte, doch eine Älteste, die nicht einmal mehr das Lager verlassen kann und nur unnötig Beute verschlang würde ihnen nichts bringen. Rußbein wusste bereits wo sie hingehen würde, falls es dazu kommen würde, doch das konnte sie ihrer Tochter nicht sagen. Sie hatte lange darüber nachgedacht und war zu dem Entschluss gekommen, dass sie bei Zweibeinern am besten aufgehoben wäre. Nicht alle von ihnen waren böse, manche gaben Katzen ein zuhause und wenn sie Glück hatte würde sie auch welche finden, die sie bei sich aufnahmen. Von einer uralten Kätzin die sie während ihrer Schülerzeit getroffen hatte und mittlerweile wahrscheinlich schon lange tot war, wusste sie, dass Katzen eines höheren Alters keine harten Brocken von ihren Zweibeinern bekamen. Sie bekamen weicheres Futter welches die Kätzin damals als um einiges köstlicher bezeichnet hatte. "Knotenpelz, meine liebe, ihr werdet bei WindClan gut aufgehoben sein, doch ich wäre für sie nicht vom nutzen. Ich werde mir ein anderes Zuhause suchen und euch dann hoffentlich besuchen können", miaute die graue Kätzin ruhig. Sie hatte diesen Plan schon seit einer Weile, war nicht mehr traurig drum ihren Clan früher oder später verlassen zu müssen. Sie würde lediglich darum trauern, ihre Junge zurück lassen zu müssen.

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BeitragThema: Re: Die große Plantane!   Mi 29 März - 18:18

Knotenpelz
Angst srieg in ihr auf, ihre Mutter würde sich ein neues Zuhause suchen und nicht mit ihr in den Wind-Clan gehen? Falls es wirklich mal so kommen sollte, so würde Knotenpelz ihre Mutter niemals, niemals alleine in ein neues Zuhause gehen lassen. Dafür liebte sie ihre Mutter zu sehr. "Willst du das den wirklich?" Sie konnte sich nur denken das ihre Mutter als Streunerin leben würde oder aber als Hauskatze, beides wäre eine Sache die Knotenpelz nicht wollte. Immerhin hatte ihre Mutter ihr immer, immer liebe entgegen gebracht und sie zu einer guten und auch höflichen Kriegerin erzogen. Ohne ihre Mutter würde die Kriegerin nicht leben wollen.
"Ich werde dich unterstützen, aber bitte denk daran, jeder Clan ehrt seine Ältesten und dich wird man erst recht ehren." Sie drückte sich sanft an ihre Mutter. Eines Tages würde sicher keine Zeit mehr sein um dies zu machen. Sie wollte ihrer Mutter zeigen das sie immer da war, egal was war


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