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 Die Schlucht

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Fr 6 Jun - 23:00

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Do 25 Aug - 18:02

//ne, hier waren sie noch nicht^^

cf: Zweibeinerbrücke
Meerblick war mit seinen Nerven am Ende. Der Besuch bei der Zweibeinerbrücke sorgte dafür, dass sein Bein und sein Schweif - oder eben das, was davon übrig war - schmerzten. Er glaubte, sein ganzes Bein täte weh, spürte einen Schmerz in seiner Pfote. Dabei hatte er gar keine Pfote mehr an dem Bein. Er wusste das. Und er wusste, dass seine Schmerzen etwas übliches waren, wenn man ein Körperteil verlor. Das hatte man ihm gesagt. Aber dass dieser Schmerz so wehtun konnte, das verstand er nicht. Es wollte einfach nicht in seinen Kopf. Wie konnte etwas, was nicht mehr da war, so wehtun?! Das ergab keinen Sinn, es war haaresträubend. Und er konnte nichts dagegen tun. Gut, er fraß wohl öfter Mohnsamen als jeder andere, aber selbst das hatte kaum Wirkung. Es war zum Verzweifeln. Dabei wusste er ja, dass seine Pfote nicht da war. Dass das Monster sie ihm damals genommen hatte. So, wie es ihm auch seine Mutter genommen hatte. Und dieser Schmerz war stärker noch als der Phantomschmerz in seinem Bein.
Der Kater achtete nicht darauf, ob Amselpfote ihm folgte. Sie würde es schon tun, wenn sie das Territorium gern sehen wollte. Darauf musste er sich einfach verlassen. Meerblick wusste, dass er wahrscheinlich niemals Mentor werden würde. Er jagte anders, lief anders, kämpfte anders. Denn er war ein Versehrter, einer, der nur ein Auge, nur drei Pfoten und nur einen halben Schweif hatte. Einer, vor dem die Jungen im ersten Moment Angst hatten. Manchmal legte sich das, manchmal eben nicht. Es war, wie es war. Nicht zu ändern. Der Kater erwischte sich oft dabei, wie er seinem Schicksal haderte. Wie er sich wünschte, dass alles anders wäre, dass er eine vollständige Katze wäre. Und dann hatte er immer gehofft, irgendwann käme eine dreibeinige Katze auf die Welt, damit auch er Mentor sein konnte. Das war selbstsüchtig und er hasste sich dafür. Und als dann Beerenpfote geboren worden war, fühlte er sich schuldig. Denn die Kätzin hatte nur drei Beine. Aber ihr fehlte ein Vorderbein, was dazu führte, dass er selbst sie niemals ausbilden könnte. Dann hatte er diesen dämlichen, egoistischen Wunsch sogar noch falsch formuliert. Nun hatte Wüstenstaub die Ehre, der Schülerin alles beizubringen. Er beneidete alle Mentoren. Denn sie hatten Schüler. Und er selbst würde niemals einen haben, weil er ihm nicht zeigen könnte, wie man jagte und kämpfte - zwei der wichtigsten Fertigkeiten eines Kriegers.
Es war niederschmetternd, aber er konnte dagegen nichts tun. Und er konnte Falkenstern verstehen, dass er ihm keinen Schüler gab. Es war mehr als nur verständlich. Das war es, was ihn am meisten ärgerte. Dass er nicht mal sagen könnte, es wäre falsch. Denn es war richtig.
Mürrisch humpelte er zum Rande der Schlucht und sah hinab. Sein Bruder Stolzpfote hatte sich das Leben genommen, hatte nicht ertragen, dass Kornblume tot war wegen seines Bruders, der sein ganzes Leben lang ein Krüppel sein würde. Vielleicht hätte er selbst das auch tun sollen. Aber dann dachte er daran, dass er von Kornblume geträumt hatte. Er hatte ihr versprochen, weiterzumachen. Und er würde nicht noch ehrloser werden und ein Versprechen brechen. Das wäre eine viel zu große Schande.
Meerblick trat von der Klippe zurück und wandte sich um, setzte sich nieder und wartete auf Amselpfote. Wahrscheinlich würde sie wieder dämliche Fragen stellen und ihn mit ihrem Geplapper zermürben...



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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Sa 27 Aug - 12:28

//Aber sie waren in der Nähe, also garnicht sooo flasch. ;P


cf: Zweibeinerbrücke
Eifrig bemüht so elegant neben dem Kater zu laufen, wie irgend möglich, ignorierte sie seine schlecht Laune für einige Zeit gekonnt. Wie gesagt, sie würde sich den Tag und vor allem ihre erste Patrouille davon versauen lassen, dass jemand absolut abgeneigt war, seine Zeit mit ihr zu verschwenden. Oder gar mit ihr zu sprechen…ihr zu sagen, was ihn bedrückte. Vielleicht sollte sie ihn einfach fragen? Oder war das zu unhöflich? Amselpfote wusste es nicht – Kupferschnee hatte viel zu wenig Zeit gehabt um es ihr beizubringen und von ihren Geschwistern konnte sie es erst recht nicht gelernt haben. Da hatte Meerblick schon recht… niemand hatte wirklich Lust gehabt, sich um sie zu kümmern, als sie noch als Junges durch das Lager turnte und niemand hatte wirklich Lust, es jetzt zu tun. Niemand außer Falkenstern, dass durfte sie nicht vergessen – der hatte sie sogar über Meerblick aufgeklärt. Wenigstens jemand, der sich ihrer erbarmt hatte. Jemand, zu dem sie aufsehen konnte und den sie beeindrucken wollte. An dem sie sich orientieren konnte…
Amselpfote rostrot-brauner Pelz war angenehm warm, unter der immer wieder durch die Bäume fallenden Sonne und sie versuchte den Ausflug trotz all der negativen Gedanken und drückenden Stimmung zu genießen – hatte sie sich ja immerhin eben erst vorgenommen. Und schnupperte sie trotz der immer schwerer werdenden Gliedmaßen an fast jeder interessant aussehenden Pflanze, an jedem noch so langweiligen Steinhaufen. Sichtlich erschöpft kam sie schlussendlich etwas nach Meerblick an der Grenze an und setzte sich zuerst wieder schweigend neben den Krieger…bis sie es vor Ungeduld nicht mehr aushielt und sich zu ihm wandte. "Weißt du, du könntest mir auch einfach erzählen, was dich jetzt gerade so traurig macht. Auch wenn du mich nicht magst…aber vielleicht hilft es ja?" Ja und vielleicht würde sie sich dann nicht die ganze Zeit so unnütz fühlen, dass es schon fast zum Verzweifeln war. Ihr kleines Herz schlug schneller – hatte sie wieder etwas Falsches gesagt? Aber warum auch nicht? Diesmal gestattete die junge Kätzin sich die Unsicherheit, die damit verbunden war, einfach mal nicht zu lange, über die eigenen Worte nachzudenken. Denn wenn sie es nicht getan hatte; wer weiß, was dann passiert wäre? Sie stand ja immer noch kurz vorm Platzen: War einfach nicht für so lange, ruhige Phasen konzipiert und außerdem störte es die Schülerin, dass sie keine Ahnung hatte, wie sie Meerblick in all seiner Mürrischkeit doch noch helfen könnte. Sie wollte ja helfen, immer und überall – aber wenn all das abgelehnt wurde, was dann?!
"Und auch wenn ich vielleicht nervig bin – ich kann zuhören." Und wenn sie nett darum bat, konnte sie auch wieder still sein, aber dass ergänzte die Kätzin dann doch nicht. Es könnte vielleicht als Sarkasmus eingeordnet werden und dann hätte sie so ziemlich garnichts weiter erreicht. Müde blickte Amselpfote auf den Kater und hoffte, dass ihr diesmal wenigstens halbwegs vernünftig antworten würde.
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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Di 4 Okt - 18:42

Meerblicks Gedanken waren düster und er wusste das. Er kannte sie so, denn so waren sie schon lange. Noch nicht immer, früher waren sie wohl mal so blumig gewesen wie die von Amselpfote, so fröhlich und fern von jeder Realität, dass man sich gern darin verlor. Doch heute war er verloren in der Dunkelheit, irrte von einem düsteren Pfad zum nächsten und nichts war erleuchtet. Kein Stern, kein Lichtschimmer, keine Hoffnung.
Manchmal erinnerte er sich an früher, was schrecklich wehtat. Damals, als er noch ein hübsches kleines Katerchen gewesen war, als seine Mutter und seine Brüder an seiner Seite gewesen waren. Doch diese Zeit war vergangen. Alles rosige war vergessen, nur die Dornen geblieben.
Eine ganze Weile achtete er durch seine düstere Stimmung nicht auf Amselpfote, konnte nicht sehen, wie die Neugier alles erkundete und Amselpfote als ihre Geißel folgte. Für ihn war da nur Bitterkeit.
Als sie schließlich zu ihm aufschloss und daher plapperte, er könne ihr erzählen, was ihn bedrücke, schnaubte er. "Würde ich dir erzählen, was in mir vorginge, würdest du daran zerbrechen", murrte er missmutig. Es war nicht fair, sie wollte helfen...aber er konnte es nicht glauben. Denn er sah in allem etwas schlechtes. Vielleicht lag es daran, dass er früher mehr gesehen hatte...vielleicht fehlte ihm das zweite Auge. Mit dem zweiten hatte er besser gesehen...war ja auch ganz logisch. Es war das gewesen, was er gekannt hatte...
Als sie dann weiterhin meinte, sie könne gut zuhören, verdrehte er das Auge. "Zum Zuhören muss man schweigen und mir scheint, dass kannst du nicht", knurrte er und seufzte. "So, hier ist die Schlucht. Wenn du zu sehr nervt, wird dein Mentor dich reinwerfen. Und wenn er es nicht tut, tu ich es." Meerblick stand auf und wandte sich ihr kurz zu, musterte sie und beschied, dass sie müde genug war, damit er ins Lager zurück gehen konnte. So konnte ihm niemand erzählen, er hätte es nicht ordentlich gemacht. Wenn sie so müde dahertrottete, war alles gut. "Gehen wir zurück", miaute er und humpelte dann los in Richtung Lager.
gt: Lager



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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Mi 12 Okt - 11:20


Er antwortete ihr nicht und die junge Kätzin wertete das – wohl zu recht – als schlechtes Zeichen. Er würde ihr nicht erzählen, was mit ihm los war; warum er so traurig war. Sie nervte ihn. Schon wieder hatte Amselpfote zu viele Fehler auf einmal gemacht und so spürte sie seine Musterung wie eine schwere Last auf ihren Schultern. So eine schlechte Schülerin hatte er bestimmt noch nie betreut. Oder hatte er das überhaupt schon einmal gemacht? Sie wusste es nicht und selbst wenn sie noch so sehr bitten würde – er würde ihr es bestimmt nicht erzählen. So wie er ihr schon nichts von ihren Sorgen erzählen wollte, weil sie 'daran zerbrechen würde'. Hielt der Kater sie tatsächlich für so labil, schwach? So oder so, wenn sie sich tatsächlich dazu überwinden würde zu fragen, würde sie sich am Ende doch blamieren und er würde sie insgeheim auslachen. Wenn er denn bei all seiner Grießgrämigkeit überhaupt dazu imstande war. Aber das waren schon wieder Gedanken, die in eine viel zu boshafte Richtung gingen und die Kätzin verbot sie sich kurzerhand. Stattdessen lauschte sie aufmerksam Meerblicks Worten – auch keine so gute Idee, dass hätte sie auch im Vornerein wissen können. Warum machte sie bloß so viele Fehler?
Er wollte sie also am liebsten die Klippe runterwerfen. Nur weil sie nervte – war das nicht ein bisschen übertrieben, oder kam ihr das nur so vor? "Aber…", setzte sie schon an, um ihm zu widersprechen, als seine Worte, sie solle lieber schweigen, ihre Gedanken wie Flutwellen überrollten und tatsächlich schon in ihrem Kopf zum Schweigen brachten. Sie schloss den Mund wieder und nickte nur kleinlaut, als Meerblick meinte, sie sollten zurückgehen. Das war wohl wirklich am besten, bei der Unfähigkeit die sie hier zu Tage förderte. Das konnte wohl keiner solange aushalten. Rauchherz würde in dem Sinne bestimmt auch nicht viel nachsichtigen sein. Er hatte immerhin gerade seine Gefährtin verloren und genug Stress, mit den Jungen, die überlebt hatten. Da brauchte er nicht noch eine scheinbar so absolut unsensible, dumme kleine Schülerin wie sie. Amselpfote seufzte verzweifelt, raffte sich dann aber so schnell wie möglich zusammen, um Meerblick auf dem Weg ins Lager zu folgen. Sie war jetzt tatsächlich erschöpft und da war es gar nicht so leicht, wieder aufzuholen, um mit ihm gemeinsam dort anzukommen. Bestimmt war das von Meerblick auch so gewollt…sodass sie ihn nicht noch weiter nerven konnte. Aber wenn nicht: Man musste seine Geduld ja nicht mehr als nötig auf die Probe stellen. Ihre Pfotenschritte wurden schneller und diesmal gab sie ihrer Neugier nicht nach. Sie hatte ja schon Probleme aufzuholen, wenn sie geradeaus lief. Erleichterung machte sich in ihr breit, als sie die ersten Umrisse des Lagers erkennen konnte.
gt: Lager des FlussClans
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