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 Die Sternenfelsen

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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Mo 25 Mai - 21:33

Bussardpfote
<--FC-Lager
Sie hatte auf dem Weg ein wenig den Anschluss verloren, als sie gestolpert war und kam somit nach ihm an. Als sie die Felsen sah, verlangsamte sie ihren Lauf. Sie konnte ihren Mentor sehen. Und erneut wirkte er so nachdenklich, so als würde ihn etwas bedrücken. Leise näherte sie sich ihm, teilte den Schilf mit ihren Schultern als sie hindurch schritt. Sie wirkte viel erwachsener als zu Beginn der Nacht. Ihre Bewegungen waren geschmeidiger und betonender und ihr Gesicht besaß einen neuen Ausdruck. Leichte Sorgen waren zu erkennen und das passte nicht wirklich zu der Schülerin. Normalerweise war sie immer fröhlich und wenn sie mal nicht lachte, dann leuchteten wenigstens ihre Augen. Aber jetzt, auch wenn der Blick sanft war, so erkannte man, dass sie sich Sorgen machte. Sie befürchtete, dass Rauchherz schwerer von Eibenlichts Tod mitgenommen war, als sie angenommen hatte. Und dass er sich für irgendetwas die Schuld gab, auch wenn sie nicht wusste, wofür.
"Alles in Ordnung?", fragte sie vorsichtig. Als sie nur noch ein paar Schritte von einander getrennt waren, blieb sie stehen. "Seit Anbruch der Nacht wirkst du so bedrückt und nachdenklich. Was beschäftigt dich?" Ihre Stimme besaß diese stetige Neugier die sie schon immer gekennzeichnet hatte, aber da war noch etwas anderes. Etwas was zum Ausdruck brachte, dass sie sich Sorgen um ihn machte aber gleichzeitig auch befürchtete sich in etwas einzumischen, was sie nichts anging.


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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Mo 25 Mai - 22:00

Rauchherz blickte auf als Bussardpfote sich näherte. Als sie ihn dann so ansah, wirkte sie ganz anders als sonst immer, viel reifer, viel erwachsener. Er hätte es gern gesehen, dass dadurch sein Begehren weniger wurde, aber eher das Gegenteil war der Fall. Er hasste sich dafür...
Sie sorgte sich um ihn...so weit war es also schon...wie erbärmlich er doch war!
Er lächelte. "Nein, es ist nichts besonderes, Bussardpfote. Ich habe mich gefragt, wie ich mich an Falkensterns Stelle wohl gefühlt hätte...es muss sehr schlimm für ihn sein. Ich bin sicher, viele Katzen würden es Silberpfote nicht verzeihen. Aber ich weiß, dass er ihr nicht böse ist. Ich habe mich nur gefragt, was ich tun würde, ob ich ihr das verzeihen könnte", miaute er ernst. Auch wenn das eine Lüge war, es war immer noch besser als die Wahrheit.
"So, lassen wir diese Gedanken, nicht wahr? Möchtest du erst etwas jagen oder erst eine Geschichte erzählen?", miaute er mit einem Lächeln.
Er musste sich unter Kontrolle bringen und halten...das war wichtig



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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Mo 25 Mai - 22:31

Bussardpfote
Sie schwieg einen Moment lang, als er ihr diese Antwort gab. "Du hättest ihr keine Vorwürfe gemacht", miaute sie dann voller Überzeugung und setzte sich an einen bequemen Platz zwischen den Felsen. Dort gab es eine weiche Stelle mit Gras und Moos welche an den Felsen wuchs.
"Lass uns die Gesichten erzählen. Bald geht die Sonne auf und ich würde das gerne sehen", miaute sie und lächelte nun wieder. Rauchherz hatte echt einen schönen Platz ausgesucht. Die Felsen würden leuchten, sobald sich die Sonne über den Baumwipfel erhoben hätte. Und das wollte die Schülerin unbedingt sehen. Sie hatte noch nie einen Sonnenaufgang beobachtet, wenn sie ehrlich war. Sonnenuntergänge schon unzählige Male, aber die fand sie irgendwie traurig. Ebenso sollte der Sonnenaufgang viel mehr Beachtung erhalten. Er war wie ein Symbol dafür, dass egal was geschehen würde, nach der Nacht wieder der Tag kam, dass es immer weitergehen würde. Dieses Wissen war ihrer Meinung nach sehr beruhigend und trug gut zur Motivation bei.


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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Mo 25 Mai - 22:39

Rauchherz lächelte. "Das hoffe ich, Bussardpfote, aber sicher bin ich mir nicht", miaute der Kater und als sie dann sagte, sie wolle lieber die Geschichten erzählen, schickte er ein Stoßgebet zum Himmel, dass er sich beherrschen könne und alles gut würde!
Er kam zu ihr, legte sich neben sie, aber so, dass noch genügend Platz zwischen ihnen war, so, wie es sich für einen Mentor gehörte.
"Also, Bussardpfote. Du hast gesagt, du kannst tolle Geschichten erzählen. Überzeuge mich davon", miaute er freundlich lächelnd. 
Er kannte sie eigentlich gut genug, um zu wissen, dass sie das ganz bestimmt wirklich gut konnte, sie begeisterte sich für so vieles und war dann so in dem Thema drin, dass sie darin aufging und erblühte, egal, was es für ein Thema war.
Er blickte mit ihr empor, dorthin, wo bald schon die Sonne stehen würde. Er freute sich schon darauf, er mochte Sonnenaufgänge



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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Mo 25 Mai - 23:48

Bussardpfote
Als sich Rauchherz zu ihr gesellte rückte sie ein wenig näher zu ihm, aber nur ein kleines Stück. "Ich weiß eine, aber sie endet nicht wirklich schön", warnte sie ihn vor. Dann begann sie zu erzählen:
"Es war einmal ein Junges namens Schleierjunges. Er war fünf Monde alt und man sollte meinen, dass er in seinem Clan alles besaß, was man nur wollte: Eine Mutter, einen Vater und Geschwister. Doch diese junge Familie war kaputt. Der Vater verließ seine Gefährtin und seine Jungen, die Mutter stürzte sich aus Trauer und Verzweiflung in den Tod, die Schwester verschwand und die Brüder entfernten sich immer weiter voneinander. So verließ Schleierjunges eines Tages das Lager um nach etwas zu suchen. Was wusste er nicht genau, aber er war überzeugt, dass er es finden würde, wenn er sich nur Mühe geben würde. So gelangte er nach einer ganzen Weile zu einer alten Scheune. In dieser fand er eine junge Familie, ebenso kaputt und zerbrochen wie seine eigene. Sie bestand nur noch aus drei Kätzinnen: einer Ältesten, einer Königin und einem Jungen. Dieses Junge hieß Hope. Freundlich und warmherzig begrüßte es den jungen Kater, welcher diese Nähe überhaupt nicht gewöhnt war. Seit seiner Geburt war er von Kälte umgeben gewesen, doch diese Kätzin schaffte es, das Eis zu schmelzen und sein Herz stück für Stück frei zu legen. Bis es dunkel wurde unterhielten sie sich und spielten miteinander, wurden zu Freunden die ein Band verknüpfte, welches jede Grenze überwand. Doch dann musste der Kater wieder gehen. Wenn man seine Abwesenheit bemerken würde, gäbe es Ärger. So verabschiedete er sich von Hope, auch wenn er ihr versprach, dass sie sich wiedersehen würden.
Im Lager war niemandem aufgefallen, dass Schleierjunges den ganzen Tag fort gewesen war, jedoch ernannte man ihn zusammen mit seinem Bruder zum Schüler. Wirklich freuen konnte der junge Kater sich nicht, denn nun war er an seinen Mentor gebunden, welcher ihm weniger Aufmerksamkeit als verdorbenem Essen schenkte. So verging die Zeit, ohne dass es dem Schüler möglich war Hope wiederzusehen. Doch es gab keinen Tag, an dem er nicht an sie dachte. Ebenso erging er auch der Kätzin. Ihre Großmutter war verstorben und ihre Mutter hatte sich selbst aufgegeben. So verließ sie die Scheune und machte sich auf die Suche nach Schleierpfote. Nach mehreren Tagen fand sie schließlich das Lager des Clans und entdeckte am Rande ihren Freund. Auch dieser bemerkte sie, erkannte ihren Geruch und als er merkte, dass er es sich nicht einbildete, entdeckte er sie verborgen in den Schatten. Da ihm wie immer herzlich wenig Beachtung geschenkt wurde, konnte er Hope begrüßen und sich mit ihr vom Lager entfernen. Viel beredeten sie an diesem Tag, bis spät in die Nacht hinein. Sie waren so glücklich, dass sie einander wieder hatten. Die nächste Zeit versteckte sich Hope in dem Territorium des Clans und jeden Tag trafen sich die beiden jungen Katzen. Schleierpfote versuchte ihr das Jagen bei zu bringen, doch da er selbst kein Talent war, gestaltete sich dies äußerst schwierig. Dennoch war sie schnell besser als er.
Alles hätte so schön sein können, Hope hätte dem Clan beitreten können, doch das Schicksal meinte es nicht gut mit den beiden. Eines Tages, als Schleierpfote wieder zu dem Versteck zwischen den Wurzeln eines Baumes kam, war die Höhle verlassen. Der Geruch seiner Freundin war schal und es gab keinerlei Hinweise wohin sie gegangen sein könnte. Ihr plötzliches Verschwinden brach sein Herz und ließ es zu Staub zerfallen. Noch Tage lang hielt er nach ihr Ausschau, doch sie war gänzlich verschwunden. Ohne ein Wort war sie gegangen und hatte ihn alleine gelassen. Schleierpfote wurde kalt und unnahbar. In ihm machte sich eine tiefe Schwärze breit und jeder anderen Katze brachte er nur noch Hass und Abneigung entgegen. Mit seinem Bruder zerstritt er sich gänzlich und so war er ganz alleine. Bei seiner Ernennung zum Krieger gab es nicht eine Katze die jubelte, nur Gemurmel und Geflüster machte sich unter den Anwesenden breit. Niemand traute dem Kater und niemand wagte es, sich ihm zu nähern. Er war so verbittert geworden und fest davon überzeugt, dass Hope ihn verraten hatte. Selbst Blattwechsel später konnte er sie nicht vergessen und nicht von seinem Hass ablassen.
Viele Monde waren vergangen, als er wieder durch das Territorium streifte und dabei auch am Zweibeinerort vorbei kam. Er beschloss sich dort um zu sehen, hoffte vielleicht einem Hauskätzchen Angst machen zu können. Doch als er eines traf, ließ ihn der Anblick erstarren. Vor ihm stand Hope. Ihre Schönheit war kaum zu glauben und ihren weit aufgerissenen Augen nach zu urteilen hatte auch sie ihn nicht vergessen. Erst wollte sich Schleiernacht freuen, weil er sie endlich wiedergefunden hatte, doch dann bahnte sich all der Hass nach oben. Sie kam auf ihn zu, doch anstatt sie an sich heran zu lassen, schlug er sie nieder. Hope konnte es nicht fassen und wich vor ihm zurück. Bedrohlich knurrend und bereit zum Kampf schritt er auf sie zu. Er machte ihr einen Vorwurf nach dem anderen, weigerte sich Hopes Erklärungen zu glauben. Sie war damals nicht gegangen, nein. Zweibeiner hatten sie für ein streunendes Kätzchen gehalten und mitgenommen. Sie hatte tagelang nach ihrem Freund gesucht, war überzeugt gewesen, dass er sie retten würde. Doch Schleiernacht glaubte ihr kein Wort. So wurde auch Hope wütend. Sie konnte nicht fassen wie verbittert und starrsinnig ihr alter Freund geworden war, erkannte ihn nicht wieder. Auch wenn es sie schmerzte, so schrie sie ihn dennoch an. Als der Krieger erneut zum Schlag ausholen wollte, warf sie ihm noch an den Kopf, dass sie nun doch froh war, dass man sie damals mitgenommen hatte und rannte dann davon. Noch eine ganze Weile lang stand Schleiernacht wie erstarrt mitten auf dem Donnerweg. Er begann zu begreifen, dass er einen schrecklichen Fehler gemacht hatte, dass all die schreckliche, einsame Zeit auf seinen irren Gedanken beruhte. Doch er wagte es nicht, Hope zu folgen. Wie könnte er ihr nach alledem noch gegenübertreten? Sie würde ihm vermutlich nicht verzeihen und das würde er nicht ertragen. So ging auch er. Die beiden sahen einander nie wieder und was aus dem Krieger wurde ist unbekannt, jedoch sagt man, dass er kurz darauf in einem Fluss ertrank, als er ein Streunerjunges rettete. Und so erfuhr er auch nie, dass Hope ihm sofort verziehen hätte, wenn er zu ihr gekommen wäre."
Sie beendete ihre Geschichte und sah in die Ferne. Es war ein wirklich trauriges Ende. Wenn nur eine winzige Sache in dieser Geschichte anders gelaufen wäre, hätten die beiden ein überglückliches Paar werden können, doch so ... Dennoch war es eine von ihren Lieblingsgeschichten. Sie gab ihr den Mut trotz Angst sich jeder Antwort zu stellen und die Kraft anderen Katzen zu vergeben.


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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Di 26 Mai - 0:07

Rauchherz hörte seiner Schülerin zu, die Kätzin war wirklich gut darin, Geschichten zu erzählen und doch konnte er auch immer noch nicht vergessen, was er in sich hatte.
Doch die Geschichte begann, ihn nach und nach abzulenken, das Ende war eigentlich nicht wirklich traurig, eher war es tragisch. Und es war schön...
Es war eine Geschichte und in einer Geschichte musste bei weitem nicht alles, was gesagt wurde, stimmen. Denn sie hatte viele Facetten, die Kätzin hatte den Weg ein Mal gefunden, sie hätte ihn erneut gefunden, wenn sie gewollt hätte.
Sicher, das mochte nicht fair sein, aber so war es nun einmal. Wenn man den Weg kannte, konnte man ihn gehen. 
"Das hast du wirklich schön erzählt, Bussardpfote, da trau ich mich ja gar nicht mehr, meine Geschichte zu erzählen, weil ich es ganz sicher nicht so gut kann. Ich bin kein Geschichtenerzähler, Blumenwind ist das gewesen, aber ich kann das nicht so gut", miaute er lachend, denn er  wusste nicht, was geschehen würde, wenn er ihr diese Geschichte erzählte. Er kannte sie, er war ein Teil von ihr, aber er wusste nicht, wie er es ihr erzählen sollte, ohne dass sie es erfuhr. Sie wusste recht wenig über ihn, aber das könnte sie bestimmt erraten.
Und so zögerte der Kater, es zu offenbaren, denn er wollte nicht, dass all die Katzen seiner Familie nachher in Ungnade fallen würden...das fürchtete er.
Außerdem wäre es wahrlich eine Blamage, die Kätzin hatte so weit ausgeholt und er selbst...er würde es wahrscheinlich plump und ohne jedes Gefühl erzählen. Das war ihm doch sehr unangenehm...



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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Di 26 Mai - 18:49

Bussardpfote
Sie lächelte, als er ihr dieses Kompliment machte. "Geschichten erzählen ist eine der Sachen, die von meiner Tollpatschigkeit nicht beeinflusst werden", miaute sie amüsiert und sah Rauchherz an. "Das ist mir egal, du bist jetzt trotzdem dran. Du hattest es versprochen."
Sie rückte eng an ihn und kuschelte sich an seine Schulter. Sie wollte es gemütlich haben, wenn sie ihm jetzt zuhörte. Eine Geschichte konnte man nur dann genießen, wenn man auch bequem lag, war jedenfalls ihre Meinung.
"Na los, erzähl' mir eine, sonst bin ich dir die ganzen nächsten Tage böse", murmelte sie und war sich bewusst, dass ihre Drohung eigentlich absolut sinnlos war. Jeder wusste, dass sie niemandem auch nur fünf Herzschläge lang böse sein konnte. Hass war für sie ein Fremdwort, genauso wie Verachtung oder Vorurteile. Man könnte sie als naiv beschreiben, aber sie sagte immer: Lieber naiv sein als verbittert.


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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Di 26 Mai - 18:54

Rauchherz lächelte und überlegte bereits, wie er beginnen sollte. "Nun, ich denke, da ich nur diese eine Geschichte kenne, werde ich dir diese erzählen. Doch versprich mir, dass du es für dich behalten wirst, was ich dir sage, due darfst es niemandem sagen", miaute der Kater und sah sie an. "Möchtest du die Geschichte ganz hören? Also mit der Vorgeschichte, die ich inzwischen kenne? Oder möchtest du die Kurzfassung hören? Und bitte erschrick nicht, es ist keine Geschichte mit einem schönen Ende...wobei, man könnte es auch als schön bezeichnen..."
Der graue Kater merkte, wie sie näher kam und schluckte. Hoffentlich schob sie das auf seine Befürchtungen, die Geschichte die zu erzählen.
"Versprich es mir", miaute er dann erneut. Denn er wusste, er konnte seinen Bruder in große Schwierigkeiten bringen, wenn publik wurde, dass sie eigentlich kein Flussclanblut in sich trugen...

//der nächste wird dann länger...versprochen



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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Di 26 Mai - 20:31

Bussardpfote
Sie nickte leicht. "Ich werde niemandem auch nur ein Wort sagen", versprach sie. Neugierig machten seine Worte die Schülerin schon. Anscheinend war diese Geschichte wirklich passiert und auch nicht all zu lange her.
"Ich möchte alles wissen, was nötig ist um sie und die Taten der Katzen zu verstehen", antwortete sie leise und ruhig. Sie hatte gemerkt, dass er geschluckt hatte. Anscheinend viel es ihm nicht leicht diese Geschichte zu erzählen. Aufmunternd leckte sie ihm über den Hals. "Wenn du es nicht möchtest musst du die Geschichte nicht erzählen. Wir können auch etwas anderes machen." Sie war zwar neugierig geworden, aber sie würde nichts von Rauchherz verlangen, was er nicht wollte. Das wäre das letzte, was sie wollte.


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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Di 26 Mai - 21:25

Rauchherz lächelte. "Nein, ich habe es dir versprochen und ich werde es halten", miaute der Kater und legte sich ein wenig bequemer hin. "Du sollst wissen, dass diese Geschichte nicht bloß eine Geschichte ist, es ist eine wahre Geschichte und sie hat sich wirklich zugetragen."
Dann hielt der Kater einen Moment lang inne. "Diese Geschichte hat ihren Anfang im Donnerclan. Dort lebte eine Kätzin, ihr Name war Zedernherz, sie war schwarz, zierlich und wunderschön. Sie hatte ein Herz aus Gold und war durch den Verlust ihrer Mutter in Trauer geraten. Sie begann, allein Spaziergänge zu machen, wagte sich immer öfter hinaus aus dem Lager, auch ohne ihre Schwester. Und eines Tages traf sie einen Streuner, ein hagerer Kater, der nicht einmal einen Namen trug. Erst glaubte sie, es sei Mitleid, was sie empfand, doch als sie sich am Donnerweg von ihm trennte, merkte sie, dass es mehr gewesen war. Sie hatte den Kater auf Anhieb gerngehabt - und er sie. Von diesem Moment an trafen sie sich regelmäßig.
Zur gleichen Zeit aber lebte ein Kater in diesem Clan, sein Name war Dornenstrang. Er war ein sehr machthungriger Kater und bereits Vater von einem Wurf, doch gefiel ihm seine Gefährtin nicht mehr so gut. Und deshalb beschloss er, er wolle eine neue haben. Seine Wahl fiel auf Zedernherz, die völlig verträumt jeden Tag aufs neue das Lager verließ. Und dann folgte der Krieger ihr, folgte ihr zum Donnerweg, wo er die Kriegerin mit diesem Streuner sah. Er wurde wütend und sprang aus den Büschen, der Streuner erschrak und sprang zurück, auf den Donnerweg.
Ein Monster erfasste ihn und er war sogleich tot. Zedernherz begann, sich nun wirklich vor dem Kater zu fürchten. Dornenstrang brachte sie ins Lager zurück und schwieg den Streuner tod, verlor kein Wort darüber.
Zedernherz wurde unsagbar traurig, sie wollte doch unbedingt mit jenem Streuner glücklich sein und sie wusste bereits, dass sie seine Jungen unter dem Herzen trug. Und sie wollte sie retten. Also sprach sie mit ihrem Vater Rabenklaue, wie sie nun weiter verfahren sollten. Sobald die Jungen auf der Welt waren, würden sie sicher sein, sagte ihr der Vater, sie stimmte zu, doch sie glaubte es nicht. Sie hatte Dornenstrangs Blick gesehen und fürchtete ihn.
Dann kam die Nacht, in der sie merkte, dass die Jungen kommen würden. Sie ahnte, dass die Kleinen im Donnerclan niemals sicher würden, und stahl sich davon. Sie kam bis zur Flussclangrenze, überquerte diese, dann konnte sie nicht mehr weiter. Sie verbarg sich in den Büschen und legte sich nieder. Die kleine Kätzin gebar sechs Junge. Eines nannte sie Herzjunges, eines Sternenjunges, eines Wildbeerjunges, eines Rußjunges und dann benannte sie die zwei weiteren als Aspenjunges und Laufjunges. Die Kätzin war sehr erschöpft von der Geburt und verharrte dort, obwohl sie wusste, wie gefährlich es war.
Am nächsten Morgen war Rabenklaue auf Patrouille, Dornenstrang hingegen war der Spur der schwarzen Kätzin gefolgt. Als er sie fand, machte er sie kampfunfähig und begann, ein Junges nach dem anderen vor ihren Augen zu töten. Er packte sie, hob sie hoch und schüttelte die kleinen Katzen bis sie sich nicht mehr regten.
Er war beim vierten Jungen angelangt und nun wollte er nach dem fünften greifen, als Zedernherz sich mit aller Mühe aufraffte und sich auf ihn stürzte. Sofern man es so nennen konnte, denn sie schaffte es nicht, sich vom Boden zu heben. Dornenstrang tötete sie und wollte sich den Jungen zuwenden, die sich unter einem Busch verkrochen hatten, als sich eine Patrouille des Flussclans näherte.
Dornenstrang aber erreichte das Lager und als Rabenklaue ihn sah, wusste er bereits, was geschehen war. Er folgte der Spur und fand Zedernherz' Körper und die vier toten Jungen. Von den beiden, die überlebt hatten, wusste niemand etwas außer Dornenstrang. So betrauerte Rabenklaue den Verlust seiner Tochter und seiner Enkel.
Die beiden Jungen aber waren von der Flussclanpatrouille gefunden worden und eine Kätzin nahm sich ihrer an. Javenschrei kümmerte sich rührend um die beiden Jungen, und doch konnte sie etwas nicht erreichen. Die Jungen sahen sie nie als ihre Mutter, denn sie spürten von Anfang an, dass es nicht so wahr. Diese Geschichte dreht sich um eines dieser Jungen, um Aspenjunges.
Aspenjunges gedieht gut, sie war jedoch sehr zierlich und schmal. Die beiden Jungen hatten ein so gutes Verhältnis, dass sie einander ohne Worte verstanden, die lagen nebeneinander und wussten, was der andere dachte, fühlten sich angenommen und wohl.
Die Zeit verging und die beiden wurden zu Schülerinnen. Aspenpfote hatte das Glück, von Bachstern, der Anführerin des Flussclans, ausgebildet zu werden. Die graue Kätzin mit der sandfarbenen Pfote war sehr wissbegierig, doch auch sehr ernst und sehr reif für eine Schülerin. Eines Tages ging sie gemeinsam mit ihrer Schwester zu Donnerclangrenze, um dort mit dieser gemeinsam ihr Wissen auszutauschen.
Hier kommt nun ein anderer Kater ins Spiel, sein Name ist Sturmherz. Sturmherz war ein Donnerclankater, immer übellaunig und unfreundlich, verächtlich und nicht gerade das, was man einen guten Baugefährten nennt. Er und seine Schülerin Kometenschweif waren am Baumsägeort und sie wurde von einem Streuner angegriffen. Sturmherz warf sich im letzten Moment dazwischen und bekam eine beträchtliche Wunde ab. Nachdem er den Streuner verjagt hatte, brachte er Kometenschweif ins Lager. Er selbst verließ es wieder noch bevor jemand ihn überreden konnte, einen Heiler nach ihm sehen zu lassen. Der Krieger lief zur Flussclangrenze und ließ sich dort nieder, doch der Blutverlust war zu stark und so verlor er das Bewusstsein.
Aspenpfote und Laufpfote entdeckten den Kater und schwammen auf die andere Seite. Laufpfote holte ein paar Spinnweben während Aspenpfote neben ihm lag und ihn wärmte. Sie hatten nur helfen wollen, doch dann kam eine Krieger des Donnerclans, der sie vertrieb wie lästige Streuner.
Traurig zogen die beiden Schülerinnen von dannen, doch etwas hatte sich in Aspenpfote geregt. Nie hätte sie es für möglich gehalten, dass sie sich verliebte, nie hätte sie geglaubt, dass es geschehen würde! Und nie hätte sie gedacht, dass sie sich in einen Donnerclankrieger verliebte!
Die Tage vergingen, es kam ihr vor, als wären es Monde, an denen sie nicht zur Grenze konnte, um zu sehen, ob es ihrem Donnerclankater gut ging. Sie wusste, wie falsch es war, doch sie vermochte sich nicht dagegen zu wehren. Sie konnte nicht anders als immer wieder nach einer Möglichkeit zu suchen, dem Lageralltag zu entfliehen, um an die Grenze zu gelangen.
Und dann endlich war es soweit, Aspenpfote schlüpfte aus dem Lager und lief zum Fluss, wo sie hoffte, ihn zu sehen. Sie wusste ja nicht einmal, ob er sich auch so fühlte, wüsste ja nicht, ob er sie vielleicht hassen könnte...sie wartete, Stunde um Stunde, bis zum Abend. Und dann ging sie, geknickt davon, dass er nicht erschienen war. So ging es Tag für Tag weiter, doch dann endlich hatte sie Glück.
Sie sah den Kater mit einer Kätzin, die beiden stritten. Es war ein Stich in Aspenpfotes Herz, ihn mit einer anderen zu sehen. Es schmerzte und fast wäre sie wieder gegangen, als die Donnerclankätzin dasselbe tat. Der Kater war dort, allein auf der anderen Seite des Flusses. Aspenpfote wagte nicht, sich ihm zu nähern, doch dann sah er sie an.
Verlegen senkte sie den Blick, doch er war bereits auf dem Weg zu den Trittsteinen, überquerte den Fluss und trat zu ihr.
Man könnte sagen, dies sei jene Liebe, von der alle Welt spricht, die Liebe auf den ersten Blick", miaute Rauchherz und dachte daran, wie schön es doch gewesen war, damals, an dem Bauch seiner Mutter. Und wie seltsam berührend der Blick des Katers war, der seine tote Mutter betrachtete...
Er hörte auf, auch wenn die Geschichte noch lange nicht zuende war. Er unterbrach sich, um einen Moment inne zu halten, die Worte absacken zu lassen.



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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Di 26 Mai - 21:41

Bussardpfote
Gebannt lauschte sie seinen Worten. Sie wagte kaum zu atmen und von Wort zu Wort wurden ihre Augen größer. Diese Geschichte, die sie da hörte, schien von Trauer und Glück zugleich geprägt zu sein. Ein ständiges Auf und Ab. Auf schlechtes folgte Gutes worauf wieder schlechtes folgte. Aber sie hatte schon öfters das Gefühl gehabt, dass dies der Lauf der Dinge war. Und sie empfand es als beruhigend. Es erinnerte sie an den Sonnenaufgang, welcher nun begann. Wenn etwas schlimmes geschah, so konnte man sich sicher sein, dass auch wieder etwas gutes darauf folgen würde, genauso wie nach jeder Nacht ein neuer Tag anbrechen würde.
Sie drückte sich an Rauchherz, denn sie spürte, dass ihm diese Geschichte etwas bedeutete. Dass sie mehr als nur eine Geschichte für ihn war. Was genau das jedoch bedeutete, das konnte sie nicht sagen. Jedoch wollte sie ihm zeigen, dass er nicht alleine war und dass sie bis zum Ende zuhören würde.


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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Mi 27 Mai - 18:27

Rauchherz benötigte einen Moment, um sich wieder zu fangen. Er war mit seinen Gedanken ganz woanders gewesen...weit von diesem Ort entfernt, obgleich er diesen Ort sehr gut kannte. Seine Schwester hatte hier ihren zweiten Wurf zur Welt gebracht...
"Nun, wo bin ich stehen geblieben", miaute er und blickte lächelnd empor zur aufgehenden Sonne. "Aspenpfote und Sturmherz liebten sich, sie liebten einander mehr als ich es je bei anderen Katzen sah. Sturmherz, der unfreundliche Kater, der an nichts ein gutes Haar ließ, wurde beinahe schon zu einem freundlichen Kater, er war viel ausgeglichener und er gab zum ersten Mal seiner Schwester Dornenblüte die Möglichkeit, sich zu entschuldigen. Bis zu diesem Moment hatte er den Groll aus der Jungenzeit gegen sie gehegt und nun erfuhr er im Alter von 36 Monden, was seine Mutter damals gesagt hatte, als sie starb. Sie hatte nicht gewollt, dass ihr Sohn es wusste, dass sie ihn liebte, weil das jene Schwäche war, die ihr Gefährte ihm versucht hatte abzutrainieren.
Doch nun wusste Sturmherz, dass er nicht das ungeliebte Junge gewesen war, was er all die Zeit geglaubt hatte, denn immerhin seine Mutter hatte ihn geliebt, auch wenn sie ihn nie wirklich so behandelt hatte.
Auch Aspenpfote veränderte sich, sie wurde noch verträumter und war nun immer öfter an der Grenze, um ihren Donnerclankater zu treffen, denn sie liebte ihn mehr als man es sich vorzustellen vermag. Hingebungsvoll wie sie war vernachlässigte sie jedoch ihre Pflichten nicht, zwischen ihr und ihrer Mentorin Bachstern war eine Vertrauensbasis entstanden und schließlich sagte ihr Bachstern, dass die beiden damals gefunden worden waren und Javenschrei nicht ihre richtige Mutter war. Die Anführerin rechnete damit, dass die Schülerin sich erschrecke, doch Aspenpfote blieb ruhig und lächelte. Sie wisse es, sagte sie, sie und Laufpfote hätten es immer gewusst.
Die Zeit verging, die beiden Schwestern trainierten hart und Laufpfote hatte nun ebenfalls einen Gefährten gefunden, sein Name war Wildpfote und die beiden passten wirklich sehr gut zusammen, harmonierten in allen Punkten. Einen Mond nachdem Wilddorn Krieger wurde, war es auch für Aspenpfote und Laufpfote so weit.
Eigentlich hatte sich Aspenpfote mit Sturmherz treffen wollen, denn sie hatte gemerkt, dass sich etwas an ihr änderte, dass sich etwas in ihr änderte. Sie spürte das Schlagen der Herzen unter ihrem eigenen. Und doch konnte sie es niemandem sagen, weil sie nicht wusste, wie es weitergehen sollte. Als Bachstern also die Versammlung einberief und aus ihnen Laufbeere und Aspentau machte, war sie sich nicht sicher, ob sie es zulassen konnte, diese Ehre zu erfahren. Immerhin hatte sie das Gesetz gebrochen, ein ums andere Mal. Und sie trug Junge des Feindes unter ihrem Herzen.
Das war nichts, worüber hinweggesehen wurde, wenn es herauskam, und sie fürchtete, damit ihrer Schwester zu schaden oder gar ihren Jungen, die sie bereits jetzt liebte. Während der Nachtwache mit ihrer Schwester durchdachte sie all die Möglichkeiten, die sie hatte. Doch eigentlich gab es keine, die sie wirklich mochte oder die sie leben wollte. Am leichtesten wäre es gewesen, wären Sturmherz und sie im gleichen Clan gewesen.
Zeitgleich mit Aspentau und Laufbeere hielt noch eine andere Katze die Nachtwache. Kometenschweif, Sturmherz' Schülerin, wachte im Donnerclan und dachte nach. Sie ahnte, dass es etwas gab, was ihr ehemaliger Mentor ihr nicht gesagt hatte, und beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen.
Am nächsten Morgen machte Aspentau sich auf den Weg zur Grenze, um dort ihren Gefährten zu treffen. Und so geschah es, Sturmherz und sie trafen sich an den Trittsteinen und verschwanden in den Büschen. "Sehe ich anders aus?", fragte sie ihn und er sah sie an, wusste nicht, was sie meinte. Er erkannte es nicht, dass ihr Bauch runder geworden war. "Du siehst erwachsener aus, haben sie dich endlich ernannt?", fragte er  und sie lächelte. "Ja, das auch. Mein Name ist nun Aspentau. Aber das meine ich nicht" Der schwarze kater überlegte, doch er wusste es nicht. Also löste sie es auf, erzählte ihm, dass sie Junge erwartete. Erst war er voller Freude und steckte sie damit an. Wie schön es doch werden würde, wie glücklich sie doch sein würden. Doch dann sah er sie an, sah in ihre Augen und sah Trauer. Er fragte sie, was los sei, ob sie sich nicht freue. "Oh, ich freue mich, nichts hätte mir mehr Freude bringen können als zu spüren, wie deine Jungen, die Jungen unserer Liebe, unter meinem Herzen reifen. Doch...bedenke, wie wir uns fühlen. Bedenke, dass es sich anfühlt, als sei das Herz entzweit, dieses Hin- und Hergerissensein", antwortete ihm seine Gefährten. Nun war auch seine Freude gedämpft und sie beratschlagten lange, wie sie damit umgehen sollten. Schließlich trafen sie eine Entscheidung, die ihnen beiden das Herz brach. Die Jungen sollten nicht erfahren, wer ihr Vater war, nicht, ehe sie nicht die Treue zum Flussclan verspürten. Das bedeutete auch, dass sie einander sechs Monde lang nicht sehen würden und schon jetzt fühlten sie sich schrecklich bei dem Gedanken daran.
Sie gingen auseinander, wussten nicht, ob sie sich am nächsten Tag wiedersehen würden, denn es konnte jeden Tag geschehen.
Einige Tage darauf, merkte Aspentau, wie sich etwas in ihrem Körper rührte. Doch sie wünschte sich so sehr, Sturmherz erneut zu sehen. Sie ging zur Grenze, legte sich dort nieder und betete zum Sternenclan, dass er kommen möge. Die Blattleere zehrte an ihr und sie gebar die Jungen am kältesten dieser Tage. Schwach lag sie im Schnee und brachte sechs Junge zur Welt. Sturmherz war bei ihr, jede Sekunde und gemeinsam benannten sie die Jungen. Sie trugen die Namen Falkenjunges, Trauerjunges, Hibiskusjunges, Kornjunges, Graujunges und Rauchjunges", miaute der Kater und hielt kurz inne.
"Laufbeere und ihr Gefährte Wilddorn waren bereits auf der Suche nach der Königin und als sie sie fanden, brachten sie sie ohne ein Wort zurück ins Lager, die Kätzin und die Jungen. Sturmherz blieb zurück und sah ihnen lange nach.
In den Tagen darauf ging es Aspentau gut, ihren Jungen ging es gut. Doch ein Junges in der Kinderstube war stets allein und lange konnte sich die Königin das nicht ansehen, einmal erhob sie sich und holte das Junge, legte es zu ihren eigenen. Sie liebte Zuckerjunges so wie jedes andere ihrer Jungen, sie liebte all ihre Jungen. Und es brach ihr das Herz, ihnen nicht sagen zu können, wer ihr Vater war, denn immer wieder fragten die Jungen danach. Und das war nicht das einzige, was die Kätzin beschäftigte. Immer wieder hatte sie heftige Krämpfe in ihrem Bauch, weshalb sie aber nicht zur Heilerin ging. Sie wusste, was diese Krämpfe bedeuteten. Besonders deutlich wurde das, als sie einen Ausflug mit ihren Jungen unternahm. Alle sieben gingen mit ihr zur Grenze und sie blickte hinüber, unterhielt sich mit ihnen, erzählte ihnen zum ersten Mal jene Geschichte, die sie selbst erlebt hatte, doch verbarg sie die Namen, sprach sie nicht aus. Plötzlich verlor die Kätzin das Bewusstsein. Ihre Jungen gerieten in Panik, doch niemand war bei ihnen, den sie um Hilfe bitten konnten. Plötzlich war da aber dieser riesige Donnerclankater. Er hob ihre Mutter sanft hoch und trug sie ins Lager, so langsam, dass die Jungen Schritt halten konnten.
Sturmherz hatte sie endlich wiedergesehen und doch war es der schlimmste Anblick, den er sich hätte vorstellen können. Seine Gefährtin war dünn geworden, kaum mehr als Haut und Knochen. Und sie war zusammengebrochen...Der Kater brachte sie ins Lager des Flussclans, wo ihm Bachstern dankte, doch dann musste er wieder gehen, ohne sich vergewissern zu dürfen, wie es ihr ging, ohne ein Gefühl zeigen zu dürfen. Die Tage, die vergingen, waren die schlimmsten für ihn, er wusste nicht, ob Aspentau überlebt hatte, wusste nicht, wie es um sie stand. Doch durch Zufall traf er dann Laufbeere an der Grenze, die ihm sagen konnte, dass die Kätzin lebte. Voller Erleichterung kehrte er in sein Lager zurück.
Zuckerjunges hatte nun einen Mond später ihren sechsten Mond erreicht und wurde zur Schülerin ernannt. Aspentau war unsagbar stolz auf sie, doch hatte die Heilerin ihr bestätigt, was sie befürchtet hatte. Sie war dem Tode geweiht.
Sie merkte, wie es langsam zu Ende ging. Spürte jeden tag, wie sie schwächer wurde. Dann bat sie ihre Schwester, mit ihr und den Jungen zur Grenze zu gehen. Sie wollte ihn noch ein Mal sehen, sagte sie. Laufbeere ging also mit ihr und ihren sechs Jungen, denn Zuckerpfote war trainieren, zur Grenze, sie brauchten sehr lange, denn Aspentau benötigte viele Pausen. Immer nur ein paar Schritte ging sie, ehe sie zusammensackte und sich wieder hochkämpfte. Ihre Jungen hatten schreckliche Angst um sie, doch sie gab nicht auf.
An der Grenze angelangt sah sie Laufbeere bittend an, die sich sogleich entfernte. Aspentau begann, ihren Jungen zu erzählen, dass sie niemals aufgeben sollten, sie erzählte ihnen vom Sternenclan. "Was auch geschehen wird, ich werde euch immer lieben. Und ich werde über euch wachen und immer bei euch sein", miaute die Kätzin.
Zur gleichen Zeit durchquerte Laufbeere den Fluss und sah sich um. Sie entdeckte Sturmherz und seine Schwester Dornenblüte, die sich unterhielten. Sie näherte sich schleichend, flüsterte etwas in den Wind. Sofort war Sturmherz auf den Beinen und rannte los. Laufbeere schwamm zurück und erreichte ihre Schwester, die nur noch ganz schwach atmete. "Sei für sie da...ich werde euch alle immer lieben. Und sagt auch Zuckerpfote, dass ich sie liebe...und bitte, sag ihm, dass ich ihn liebe...", miaute die Kätzin mit letzter Kraft. Sie sah, wie ihr Gefährte, Sturmherz, über die Trittsteine hastete, er rannte, so schnell ihn seine Pfoten trugen. Und dann schloss sie die Augen. Für Immer..." Rauchherz konnte kein weiteres Wort sagen, er fühlte sich zurückversetzt in diesen Moment, jenen Moment, der so ewig gedauert hatte und doch nicht mehr gewesen war als ein Augenblick...



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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Mi 27 Mai - 21:49

Bussardpfote
Gebannt und schweigend hörte sie zu. Ihr Herz schlug schneller, als Rauchherz die innige liebe der beiden Katzen beschrieb. Wie gerne sie doch auch ein derartiges Gefühl einmal erleben würde. Sie war sich sicher, dass es kein schöneres Gefühl gab als zu wissen, dass jemand einen absolut bedingungslos liebte und es für alle Ewigkeit tun würde.
Dann nannte er die Namen der Jungen. Erst dachte sie sich nicht wirklich etwas dabei, doch sie spürte, wie er immer tiefer in dieser Geschichte versank und dass er sie zu leben schien. Seine Stimme schien sich zu entfernen und gewann an Gefühl und vor allem Trauer. So langsam begriff sie, dass die genannten Rauchjunges und Falkenjunges nicht irgendwer waren. Es handelte sich dabei um Rauchherz und Falkenstern. Die Augen der Schülerin wurden von Wort zu Wort größer und begannen im Morgenlicht der Sonne zu schimmern.
Dann endete der Krieger und klang, als würde kein weiteres Wort mehr sein Maul verlassen können. Bussardpfote schluckte. Sie stand auf und war nun minimal über seiner Augenhöhe. Sanft leckte sie ihm über die Wange und übers Ohr. "Das war eine wunderschöne Geschichte", flüsterte sie vorsichtig und drückte sich eng an ihn. Sie wollte ihm Trost spenden, denn sie vermutete, dass er litt und dass ihm diese Erzählung näher ging, als er zeigte.
"Ich möchte auch einmal so eine Liebe erfahren wie sie Aspentau und Sturmherz füreinander empfanden", hauchte sie und leckte erneut über das Fell ihres Mentors.


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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Mi 27 Mai - 22:01

Rauchherz hatte nicht weitererzählen können...und zum Glück fragte die Schülerin nicht danach, was aus Sturmherz geworden war. Immerhin war das nur kurze Zeit später gewesen, knurz nach Aspentaus Tod. Sein Vater war tot...er war getötet worden von einem Mörder. Und er hatte ihm verziehen...das war es, was den Kater wirklich anrührte, abgesehen von der Tatsache selbst.
"Ja, eine solch starke Liebe sah ich nie wieder...es gibt viele solche Geschichten in meinem Leben, die mit dem Tod enden. Sturmherz, Blumenwind, Kornblume, Graumond, sie alle sind tot. Und Hibiskusschweif, wobei er einfach nur erkrankt ist und daran starb. Und dennoch, so traurig es ist, so sind sie doch alle in Liebe gestorben. Und was gibt es schöneres als im Sternenclan jene wiederzusehen, denen man sein Herz schenkte? Für die man lebte? Ich denke, es gibt kaum etwas, was so tief liegt wie dieses Gefühl", miaute der Kater und als Bussardpfote ihm über die Wange leckte, lächelte er leicht. "Ich bin sicher, dass du diese Liebe erfahren wirst, Bussardpfote. Du bist eine schöne Kätzin und hast einen tollen Charakter", miaute er und hätte sich für diese Worte am liebsten die Zunge aus dem Maul gerissen. Er war zu weit gegangen, das war zu anzüglich für einen Mentor!



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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Mi 27 Mai - 22:31

Bussardpfote
Sie legte sich nun wieder hin und ließ sich auf den Rücken rollen. "Ich weiß nicht", murmelte sie unsicher. "Ich bin nicht schön, ich bin nicht einmal eine gute Jägerin oder Kämpferin. Und ... was ist, wenn man jemanden liebt, derjenige einen aber nur belächelt? Wie soll man dann das Gefühl erfahren bedingungslos geliebt zu werden?" Anfangs hatte sie nie gewusst, wie sie zu Rauchherz stand. Sie hatte ihn bewundert, natürlich, er war ja auch ein großartiger Krieger. Und ein noch besserer Mentor. Doch dann hatten sie angefangen auch über andere Dinge als Training zu reden. Die letzte Zeit waren sie nur zusammen unterwegs gewesen und jedes mal fühlte sie sich sicher und geborgen. Eben, als sie ihm so nahe gewesen war, hatte ihr Herz so schnell geschlagen, dass sie geglaubt hatte, es würde ihre Brust zum Platzen bringen. Aber sie war sich sicher, dass er nicht bemerkte, dass sie von Tag zu Tag reifer wurde. Nein, dass sie sogar von Herzschlag zu Herzschlag sich mehr in ihn verliebte.
Sie rollte sich wieder auf den Bauch und blickte in den Sonnenaufgang. Das sanfte Licht spiegelte sich in ihren schönen Augen. "Vielleicht bin ich keine gute Kriegerin und werde auch nie eine sein, aber ... ich glaube ich wäre eine gute Königin ...", flüsterte sie, mehr zu sich selbst als zu dem Kater. "Ich würde ihnen all die Geschichten erzählen, die ich kenne. Mit ihnen Ausflüge machen und ihnen zeigen, dass sie niemals die Hoffnung verlieren dürfen. Denn nach jeder Nacht kommt der Sonnenaufgang, nach jeder Dürre der Regen und nach jeder Blattleere die Blattfrische. Schlechte Dinge führen zu Guten und auch wenn diese wieder zu schlechten führen können, so nur aus dem Grund, dass wieder etwas Gutes folgen soll." In ihr stach nun deutlich die Träumerin hervor. Ja, sie liebte Junge und sie wäre überglücklich, wenn sie welche hätte. Sie wollte gar keine große Kriegerin werden. Sie hasste das Kämpfen, hasste es wenn sich andere gegenseitig verletzten. Man könnte meinen, sie wäre eher für das Leben eines Hauskätzchens geeignet, doch sie liebte die Freiheit, die ihr das Leben im Clan schenkte. Sie hoffte nur, dass sie eines Tages all dies erleben könnte.
Das Licht der Morgensonne erhob sich nun mehr und mehr und ließ ihren schönen Pelz auflodern. Das lange Fell glänzte und war leicht feucht vom Tau. Kleine Wölkchen schwebten nach jedem Atemzug vor ihrem Maul und die großen Augen blickten nachdenklich auf den Horizont und das güldene Licht, welches immer mehr an Kraft gewann.


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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Mi 27 Mai - 22:46

Rauchherz sah sie an, wie sie sich dort rollte. Wusste sie denn nicht, wie gut sie dabei aussah? Was sie dabei für Sehnsüchte in ihm regte? Der Kater musste den Blick ablenken, denn er spürte, wie die Lust und die Sehnsucht in ihm pulsierte und danach schrie, endlich freigelassen zu werden.
Der Kater musste schlucken. Und ihre Worte...als sie nur davon sprach, dass sie keine gute Jägerin war und keine Jgute Kämpferin, konnte er noch ruhig bleiben, doch als sie sagte, dass sie sicherlich eine gute Königin wäre, musste er kurz die Augen schließen. Wie auf Befehl tauchte vor ihm das Bild von Bussardpfote in der Kinderstube auf...wie sie dalag und Jungen säugte - seine Jungen.
Er schlug die Augen wieder auf, seine Gedanken waren ebenso schlimm, wenn nicht schlimmer, wie die Realität, der er hier ausgesetzt war.
"Du bist schön, glaub mir. Und es kommt bei der Liebe nicht darauf an, ob due gut jagen kannst oder gut darin bist, andere im Kampf zu besiegen. Du leuchtest von innen, Bussardpfote, du strahlst die Schönheit aus", miaute er. Dann erkannte er, was er gerade wirklich gesagt hatte und wünschte sich, man könne Wörter einfangen wie Mäuse und sie zurückbringen, dorthin, wo sie hergekommen waren und dann wäre alles, als wäre nichts geschehen.
Aber so war es nicht, das ging nicht und es machte es auch nicht besser, sich jetzt darüber Gedanken zu machen.
Am besten so tun, als sei nichts gewesen, als seien das keine Worte, die für einen Mentor viel zu anzüglich waren...
"Ich denke auch, dass du wirklich eine gute Königin wärst. Und ich bin mir sicher, irgendein Kater wird sich sehr darüber freuen, dein Gefährte zu sein", miaute er. Und dieser werde nicht ich sein...leider... Aber es geht nicht, es geht einfach nicht! Mentor und Schüler...Nein, das kann ich nicht tun, lieber bin ich mein Lebtag unglücklich...
Er schluckte und musste sich zusammenreißen, nicht zu seufzen. Was sie in ihm auslöste war weit mehr als jede andere Kätzin je in ihm ausgelöst hatte, dieses Begehren war so unendlich stark, dass er wirklich Probleme hatte, sich zu kontrollieren...Sternenclan sei Dank hatte sie sich immerhin wieder auf den Bauch gedreht. Er musterte sie, während sie sprach. Ihre Worte waren erstaunlich weise, wenn sie auch eine gewisse Verträumtheit aufzeigten. Aber er mochte es, ihr zuzuhören...und jetzt konnte er sie dabei auch noch bewundern...der Tau ließ sie erscheinen wie eine Sternenclankatze als das Licht der aufgehenden Sonne darauf schien.
Wie gern hätte er sich jetzt zu ihr gelegt, sich an sie geschmiegt...doch er wagte es nicht, weil er nicht wusste, wie er damit weiter umgehen sollte. Immerhin wollte er hier Junge mit seiner Schülerin...



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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Mi 27 Mai - 23:01

Bussardpfote
Seine ersten Worte machten ihr Hoffnung, aber diese wurde bereits darauf wieder zerstört. Sie senkte leicht den Kopf und blickte auf ihre Pfoten. Sie wollte unbedingt, dass Rauchherz merkte, dass sie ihn mehr als nur gern hatte, aber er würde sie mit Sicherheit weiterhin nur als eine kleine Schülerin ansehen. Zumindest wenn sie jetzt aufgeben würde. Sie würde sagen, dass sie Glück hatte, dass ihr egal war, ob es peinlich werden würde, sollte er sie abweisen. Etwas wie Schamgefühl war ihr nicht bekannt, zumindest bisher. Aber sie hatte Angst, dass sie damit nicht zurecht kommen würde. Naja, sie musste einfach ihren Kopf ausschalten und das Schicksal würde ihre Pfoten lenken. Wenn man nicht weiter wusste, musste man eben auf etwas anderes als seinen Kopf vertrauen. Man musste an sein Herz glauben und daran, dass es die richtige Entscheidung treffen würde.
Seelenruhig rückte sie nah zu ihrem Mentor und begann ihm das Fell zu pflegen. Es war ein wenig dreckig, was sie nicht wirklich wunderte. Seit sie mit dem großen Ast 'gekämpft' hatten um Eibenlicht zu befreien, hatten sie nicht die Zeit gehabt sich zu putzen. Ihr Fell war mit Sicherheit auch nicht sauberer. Sanft und zärtlich fuhr sie mit ihrer Zunge erst über seinen Hals, dann die Schulter und begab sich anschließend zu seinem Rücken. Sie musste sich recken um jede Stelle zu erreichen, denn Rauchherz war wesentlich größer als sie.
Sie unterdrücke es zu Schnurren, denn er sollte nicht glauben, dass sie ihn verführen wollte oder ähnliches. Er sollte glauben, dass sie wirklich nur den Schmutz aus seinem Fell entfernen wollte. Aber schweigen konnte sie dennoch nicht.
"Rauchherz?", fragte sie zaghaft und vermied ihn anzusehen, beschäftigte sich weiterhin damit sein Fell zu pflegen. "Wie fühlt sich Liebe an?"


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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Mi 27 Mai - 23:27

Rauchherz sah ihr zu, als sie dann auf ihn zukam, begann sein Herz unwillkürlich schneller zu schlagen und er hatte das Gefühl, sie müsste es merken, immerhin war sie so dicht an ihm. Und so nah musste sie doch spüren, wie sein Herz schlug...wie es für sie schlug...
Nein! Nein, so durfte er nicht denken, das durfte er einfach nicht. Als sie nun sein Fell pflegte, konnte er nicht anders als zu schnurren.
Diese Näher war wunderbar, sie war angenehm und er sehnte sich so sehr danach, er sehnte sich nach ihr, sehnte sich danach, ihren Körper an seinem zu spüren, er verzehrte sich nach ihr...
Und diese Erkenntnis traf ihn nun wie ein Blitz, er wusste nicht, was er tun sollte. Es war wirklich eingetreten, was er seit Tagen befürchtete. Er liebte sie...und er liebte sie weit mehr als er Kometenschweif liebte.
Aber was sollte er tun? Er konnte doch nicht mit seiner Schülerin...das ging nicht! Das war nicht möglich, es war unsittlich und verboten, mal abgesehen davon, dass er vermutlich nie wieder einen Schüler würde ausbilden dürfen, weil er eine Gefahr darstellte.
Und das merkte er ja selbst, wie sehr er die Kontrolle verlor, wenn Bussardpfote in seiner Nähe war. Ein Wunder, dass er noch nichts gesagt hatte...aber Sternenclan sei Dank hatte er seine Zunge und seinen Körper bisher im Zaum halten können. Alles andere wäre eine schreckliche Schmach gewesen...
Dann sprach sie und ihre Worte...konnte sie seine Gedanken lesen? War sie dazu fähig? Wenn ja, warum musste sie das fragen? Er würde die Kontrolle verlieren...wie könnte er da nicht seine Gefühle für sie beschreiben?
Der Krieger schluckte und man merkte, dass es ihm ein wenig unangenehm war. Aber er würde darauf antworten, wahrscheinlich war das eine normale Frage, die Bussardpfote jedem anderen auch gestellt hätte.
"Wie sich Liebe anfühlt? Liebe ist ein unsagbar starkes Gefühl, Schmerz und Glück zugleich. Du sehnst dich nach der Nähe des anderen, so sehr, dass dein Bauch schon schmerzt vor Sehnsucht. Du wünschst dir nichts sehnlicher als mit demjenigen zusammen zu sein, neben ihm zu liegen, zärtlich zu sein", miaute er mit belegter Stimme. Sein Maul war so trocken, dass es fast schon schmerzte.
"Ich bin nicht gut darin, das zu beschreiben", miaute er und blickte ihr in die Augen. Und dann, mit einem Mal, schnurrte er kehlig. Er konnte nicht anders, er spürte die Lust in seinem Körper wallen und wusste nicht, wie lange er sich noch im Zaum halten konnte.
Schnell sprang er auf und wich ein paar Schritte von ihr zurück. Er konnte das nicht, konnte doch unmöglich so nah an ihr liegen...doch er wollte es, er sehnte sich danach, dachte an kaum etwas anderes als an Bussardpfote



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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Do 28 Mai - 16:59

Bussardpfote
Sie freute sich, als er schnurrte, dachte sich jedoch nichts dabei. Sie war nicht unbedingt die beste, wenn es darum ging das Verhalten eines anderen zu interpretieren.
Seine Worte bestätigten sie nur in dem, was sie sich bereits gedacht hatte: Sie liebte ihren Mentor, sie war Hals über Kopf in ihn verliebt. Sie wollte gerade etwas antworten, als er tief und kehlig schnurrte. Sie musste lächeln, doch auch dieses mal hatte sie nicht die Möglichkeit zu reagieren, denn bereits im nächsten Augenblick war Rauchherz aufgesprungen. Erst war sie ein wenig verwundert, dann stand sie ebenfalls auf. Ganz nah trat sie an den Krieger heran.
"Ist alles in Ordnung?", fragte sie mit zarter Stimme und schlich einmal um ihn herum. Ihr Fell berührte das seine und ihr Schweif strich an seinem Körper entlang. Dann stand sie neben seiner Schulter und leckte ihm über diese. Er wirkte so in Gedanken vertieft ... was war nur los mit ihm? Ohne selbst groß nachzudenken stellte sie sich schnell auf die Hinterbeine und stemmte sich mit ihrem ganzen Körpergewicht gegen ihn. Sie hoffte, dass er es nicht erwartet hatte und sie ihn dadurch vielleicht umwerfen könnte. Ihre Ohren zuckten amüsiert und auch ein wenig verspielt. Die schönen Augen funkelten sanft aber auch herausfordernd. Sie wollte seine ungeteilte Aufmerksamkeit im Augenblick. Sie wollte, dass er sie sah und zwar wirklich. Sie wollte nicht die Schülerin in seinen Augen sein, sie wollte die junge Kätzin Bussardpfote sein.


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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Do 28 Mai - 17:11

Rauchherz starrte auf einen Punkt vor seinen Augen, nur, damit er sie nicht ansah, denn er wusste, dass es ihm alles nur schwerer machen würde.
Er war ihr zu nahe, es war einfach so, er konnte es nicht, er konnte nicht mehr so tun als sei da nichts, was einen beunruhigen sollte. Denn da war etwas, er begehrte seine Schülerin aufs Äußerste, er liebte sie...und damit stellte er eine Gefahr für Bussardpfote dar.
Und somit musste er sich von ihr entfernen, er musste Falkenstern bitten, dass sie einen anderen Mentor bekäme bevor etwas passierte, was Bussardpfotes Leben zerstörte.
Denn das könnte er sich unmöglich verzeihen.
Sie drückte plötzlich gegen ihn, damit hatte er nicht gerechnet, doch er fing sich im letzten Moment. "Was soll das, Bussardpfote?", miaute er scharf.
Das hatte er nicht gewollt, aber seine eigene Wut schien sich jetzt auf alles zu übertragen...auch auf Bussardpfote.
"Tut mir leid", miaute er tonlos und ging ein paar Schritte von ihr weg, drehte sich um und sah sie an. "Versuche mal, etwas zu jagen", miaute er, um dieser Situation zu entgehen, das Training könnte sein Weg sein, seine Gedanken zu vergessen. Zumindest für einen Moment.
Einen sehr kurzen Moment.
Bussardpfote war so naiv, so freundlich und vertrauensselig und er fühlte sich schrecklich, weil sein Innerstes das auszunutzen suchte, obwohl er es nicht wollte. Er wollte ihr nicht wehtun, wollte nicht das Gesetz brechen...
Wie hatte es nur soweit kommen können?



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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Do 28 Mai - 19:22

Bussardpfote
Sie hatte das Gefühl, als würden dunkle Wellen um Rauchherz herumwabern. Als würde eine Gewitterwolke über ihm schweben und ihn unablässig mit kaltem Wasser übergießen. War es vielleicht ihre Schuld? In dem Fall sollte sie ihn wohl lieber in Ruhe lassen, auch wenn ihr dieser Gedanke nicht sonderlich gefiel.
Sie ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als er sie anfuhr. Vor allem als er sich entschuldigte musste sie lächeln. Aber der Vorschlag etwas zu jagen ließ sie unsicher werden. Sie blickte auf ihre Pfoten und schüttelte ganz leicht den Kopf. Sie wollte nicht jagen. Anstatt etwas zu sagen drehte sie um und tappte davon. Sobald sie hinter einem Felsen verschwunden war, beschleunigte sie ihre Schritte, bis sie schließlich rannte. Sie lief bis zu dem größten der Sternenfelsen und kletterte ihn hoch. Oben angekommen setzte sie sich hin, den Blick starr und gebannt auf den Sonnenaufgang gerichtet.
Sie hatte nicht vergessen, dass ihre letzten beiden Jagdversuche mehr als nur schief gegangen waren. Erst war sie einen Hang runtergefallen und hatte ihrem Mentor Sorgen bereitet. Dann hatte der Vogel den sie hatte fangen wollen leiden müssen, weil sie zu schlecht war um ihn zu erwischen. Sie war überzeugt, dass jeder weitere Versuch alles nur noch schlimmer machen würde. Sie war einfach nicht gut in all diesem Zeug. Außerdem hasste sie es jedes mal aufs Neue, wenn sie gezwungen war ein Tier zu töten. Und Kampftraining war noch schlimmer. Vielleicht sollte sie doch einfach ein Hauskätzchen werden. Dann hätte sie es viel einfacher.


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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Fr 29 Mai - 18:11

Rauchherz fragte sich, was er überhaupt konnte, wenn es ihm nicht mal gelang, seine Schülerin dazu zu bringen, zu trainieren.
"Komm wieder runter, Bussardpfote", miaute er zu ihr hoch, seine Stimme war ungewohnt scharf. Wieso war das so? Sonst war er doch nicht so, was machte ihn so zornig? Nun, zum einen selbstverständlich, dass er seine Schülerin begehrte, aber zum anderen ärgerte es ihn, dass sie mit ihren Pflichten so lasch umging.
"Jagen ist nicht schön, aber es ist nötig. Du tötest ja nicht zum Spaß, sondern weil jemand davon abhängig ist und es zum Überleben von Nöten ist. Und daher musst du das lernen. Also los, zier dich nicht so", miaute er und blickte nicht zu ihr hin, denn das hätte er nicht ertragen. Das war nicht, was er jetzt tun sollte, da er ansonsten ganz bestimmt noch mehr Sehnsucht verspürte.
Der Kater versuchte sich zu konzentrieren, fokussierte sich auf seine Atmung, um die Gedanken zu beruhigen, sie fortzuatmen, was ihm nicht gelang.
"Stell dir vor, eines Tages sind es deine Jungen, die davon abhängig sind, dass du jagen kannst. Ich weiß, dass du das kannst."



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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Fr 29 Mai - 21:08

Bussardpfote
Sie reagierte erst nicht. Sie blickte stumm in das licht der aufgehenden Sonne und hing ihren Gedanken nach. Diese waren zum ersten mal wirklich trübsinnig und traurig. Dann sprach sie, bewegte sich jedoch nicht ein bisschen. Weiterhin blickte sie auf den Horizont.
"Glaubst du, ich werde es jemals schaffen eine Kriegerin zu sein?", fragte sie mit belegter Stimme. "Glaubst du nicht, ich hätte als Hauskätzchen geboren werden sollen?" Sie fühlte sich viel zu dünn und zu zerbrechlich. Als würde ein Windhauch genügen um ihr sämtliche Knochen zu brechen.
"In all meinen letzten Versuchen in irgendeiner Art und Weise zu helfen oder etwas zu fangen habe ich nicht einfach nur versagt. Ich habe auch noch alles verschlimmert. Ich möchte nicht an lebenden Wesen üben ... Letztendlich wird es nur darauf hinauslaufen, dass ich einen Fehler mache und jemand deshalb leiden muss. Das ist nichts, was ich ertragen kann."
Sie fühlte sich den Tränen nahe, aber sie wollte nicht weinen. Stur blinzelte sie um es zu verhindern. Aber dann sagte er ihr, dass sie vielleicht einmal für ihre Jungen jagen müsste. Sie senkte den Blick auf die Pfoten und atmete tief durch. Es gab eine Art der Jagd, die sie vielleicht hinbekommen würde. Sie hatte es schon des öfteren beobachtet und es hatte nie so ausgesehen, als wäre es sonderlich schwer.
Sie warf den Kopf herum und sah ihren Mentor bittend, fast schon flehend an. "Kannst du mir beibringen, wie man Fische fängt? Ich möchte alles einmal probiert haben. Wenn ich überall versage ... dann bin ich vielleicht wirklich nicht dafür geeignet in einem Clan zu leben." Diese Jagd würde dann wohl alles entscheiden.


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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Fr 29 Mai - 21:24

Rauchherz sah nun doch zu ihr. "Nein, Bussardpfote, du bist kein Hauskätzchen. Du liebst die Freiheit und hast alle Anlagen, eine gute Kriegerin zu werden. Ich sehe keinen Grund, daran zu zweifeln. Du müsstest dich nur endlich trauen", miaute er und lächelte sie an.
Der Kater setzte sich und leckte sich die Brust, weil er sich irgendwie davon abhalten musste, zu ihr zu sehen. Das war eine schreckliche Qual, die er hier erlebte.
Doch er würde sich nicht beklagen, wenn würde er nur alles tun, damit Bussardpfote die beste Ausbildung genoss, die es geben konnte. Wenn er jetzt überlegte, fiel ihm niemand ein, der ihr diese geben konnte. Falkenstern war zu schroff, daran würde sie zerbrechen, so lieb sein Bruder eigentlich auch war. Mondsturm war zu abgehärtet, er würde nie wieder ein so guter Mentor sein wie damals bei Kornblume. Sternenlicht könnte eine gute Mentorin sein, doch konnte sie Techniken, von denen er nicht wollte, dass Bussardpfote sie lernte. Es waren die Techniken eines Mörders...Ansonsten fiel ihm niemand ein, der bereit wäre, einen neuen Schüler aufzunehmen. Kobrablick hatte zwar keinen Schüler, aber er würde sich hüten, diesem Kater seine Schülerin anzuvertrauen, auch wenn er sein Neffe war. Er war hartherzig und spielte mit Kätzinnen...
Also hatte er wohl keine Wahl, er musste ihre Ausbildung weiterführen. Und er würde sich alle Mühe geben. Alle Mühe, sie nicht zu begehren und ihr nicht wehzutun...
"Nun, das werde ich dir zeigen, aber nur dann, wenn du ausgeruht bist. Ich hätte sonst Angst, dass du nicht gegen den Fluss ankommst. Das erste Mal sollte man ausgeschlafen sein", miaute er und schluckte, weil er mit einem Mal an etwas anderes denken musste.
"Komm hier runter, du kannst mich jagen, wenn du noch keine Maus jagen möchtest", miaute er und überlegte, ob das zu seinen klügsten Ideen gehörte - nein, definitiv nicht.



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BeitragThema: Re: Die Sternenfelsen   Fr 29 Mai - 22:01

Bussardpfote
Sie hörte ihm zu, wusste jedoch nicht, ob sie ihm jetzt glaubte oder nicht. Naja, sie hatte ja entschieden, dass es sich zeigen würde, wenn sie sich etwas mehr bei der Jagd angestrengt hatte. Sie konnte doch nicht einfach so aufgeben. Sonst wäre sie nie wieder dazu berechtigt anderen etwas von Hoffnung und niemals aufgeben zu erzählen. Und das sollte nun wirklich nicht sein. Sie wollt anderen Mut machen können und dafür musste sie selbst Mut haben.
Damit, dass sie sich erst schlafen legen sollte, hatte sie kein Problem, aber der Vorschlag war ihr nicht so ganz recht. Dennoch kam sie auf jeden Fall den Felsen herunter, hielt jedoch Abstand von Rauchherz. "Ich kann dich nicht jagen", wollte sie sagen, doch es kam kein Ton aus ihr heraus. Wenn sie das laut aussprechen würde, müsste sie ihm erklären, wieso, aber das konnte sie nicht. Sie schloss das Maul und nickte stumm. Sie würde es versuchen. Sie würde sich anstrengen und wenn sie Kriegerin werden würde, würde sie ihm sagen, wie viel er ihr bedeutete.


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Die Sternenfelsen
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