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 Die Zweibeinerfarm

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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Do 13 Okt - 22:13


Nebelfluch

Angesprochen:Erwähnt:Sonstiges:
---Zimtfeuer, Wisperwind, Blitzflug, WindsternWindclan, 36 Monde

Der Krieger hörte das Jaulen des Hundes, sah den Zorn in den Augen des großen Tieres, als mächtige Kiefer in Richtung des Windclan-Anführers schnappten und ihn knapp verfehlten. Wehe du stirbst, Windstern. Ich werde dich bis zum Sternenclan verfolgen, um dich persönlich noch einmal umzubringen, wenn du meiner Schwester das Herz brichst, dachte er, während er fauchend versuchte den Hund auf sich aufmerksam zu machen.Es war schwieriger als gedacht, denn die verwundete Zimtfeuer lockte das Ungetüm wie Magnetisch immer wieder an.
Nebelfluch sprang nun seinerseits auf den übermächtigen Gegner zu und grub seine Krallen in die Schulter des Hundes. Kurz abgelenkt von Windstern geriet der Hund ins Taumeln und stürzte. Triumph rollte durch den Körper des Katers, doch dieser währte nicht lange, denn der Hund erholte sich schnell, seine Zähne verfehlten Nebelfluch knapp, als dieser sich mit einem Sprung zurück außer Reichweite brachte. Doch Windstern schien dieses Glück nicht beschienen zu sein... Der Krieger sah, wie Blut aus einer Wunde am Kopf seines Anführers trat und mit peitschendem Schweif, angelegten Ohren und ausgefahrenen Krallen stürzte er sich erneut auf den Feind. Die Stimme Zimtfeuers drang durch den Nebel seiner Wut, doch er kümmerte sich nicht darum. War nur erleichtert, dass sie noch lebte.
Endlich schien der Versuch von Erfolg gekrönt zu sein, denn der Hund schien ihn nun wenigstens zu beachten, obwohl er noch immer hin und her gerissen schien, auf wen er sich nun konzentrieren sollte. Immer wieder schien seine Aufmerksamkeit zu Windstern und der verletzten Zimtfeuer zurück zu wandern und immer wieder kostete es wertvolle Zeit ihn von den Katzen weg zu locken. Zeit, die sie nicht hatten.
Als er sich ein weiteres Mal zurück zu der am Boden liegenden Kriegerin wenden wollte, sprang Nebelfluch nach vorne und versenkte die Zähne im Bein des Hundes. Das Jaulen ertönte laut in seinen Ohren und Zähne schnappten nach ihm, streiften aber – dem Sternenclan sei Dank -  nur seine Schulter. Doch endlich hatte er die Aufmerksamkeit des Hundes, wütend rannte dieser hinter ihm her. Die großen Pfoten donnerten laut auf dem Boden, während das Ungetüm den Krieger verfolgte.
Hinter einer Biegung wartete bereits Wisperwind, um zu übernehmen und Nebelfluch duckte sich hinter einem Busch, wartete bis der Hund die Kätzin bemerkte und nun dieser folgte. Sobald er einige Meter entfernt war, sprang der Krieger auf die Beine und eilte zurück zu den anderen – hoffte, der große Hund würde nicht umdrehen...
Da geschah etwas unerwartetes... ein weiterer, etwas kleinerer Hund erschien und für einen Moment schien die Welt wie erstarrt. Wie in Zeitlupe sah Nebelfluch, wie die Kiefer des Hundes sich ums Genick Windsterns schlossen. Adrenalin schoss durch den Körper des Kriegers, als er in großen Sätzen dem Schauplatz entgegen eilte. Er hoffte, flehte das es schlimmer aussah als es war... dich Windstern hing leblos im Maul des Hundes.
Jeder Muskel in Nebelfluchs Körper war angespannt, als er auf den Rücken des Hundes sprang und seine Krallen im Körper versenkten um Halt zu haben. Kräftig biss er in den Nacken des Hundes, bis dieser mit einem Jaulen den Anführer fallen ließ und wie wild nach hinten schnappte, um den lästigen Störenfried los zu werden. Nebelfluch ließ los, provozierte den Hund, indem er nach ihm schlug, bis dieser sich von Windstern abwandte und auf ihn zusprang.
Der schwarze Kater sprang ebenfalls... direkt auf den Hund zu und zielte mit ausgefahrenen Krallen auf die Aufen des Hundes....







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Ein großes Danke an Gigi (Blutseele) für die tolle Siggi! <3

Meine Charaktere <--- Bei Ideen zu einem Char, nur her damit! Wink


Zuletzt von Ares am So 6 Nov - 20:07 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Do 13 Okt - 23:45

Blitzflug
3 Jahre, Kriegerin, WindClan
Erwähnt: Windstern, Nebelfluch, Wisperwind, Zimtfeuer, Ammernschlag, Federjunges | Angesprochen: Windstern
Sie rannte schneller, als jemals zuvor in ihrem Leben. Ihr Herz raste in ihrer Brust und der Speichel in ihrem Maul war heiß und metallisch. Ihre Kehle schmerzte, ihre Lunge schien bei jedem Atemzug bersten zu wollen, doch sie würde ihrem Körper keine Zeit zum Rasten geben. Sie konnte riechen, dass sie dem Hund dicht auf den Versen war, sein Gestank erfüllte ihre Nase und würden ihre Gedanken nicht um die Katzen kreisen, welche sie in ihr Herz geschlossen hatte, dann hätte sie sich mit Sicherheit erbrochen. Doch sie hatte keine Zeit, absolut keine Zeit! Mit jedem Augenblick wuchs die Gefahr für ihre Clan-Kameraden und sie wünschte sich innigst, dass sie dem Hund vor ihnen begegnen würde. Egal wie leichtsinnig es auch wäre, wenn sie ihnen nur irgendwie dadurch helfen würde, sie würde sich dem Vieh alleine stellen.
Sie schüttelte den Kopf. Die Sorge machte sie irrational, sie durfte jetzt nicht vom Weg abkommen! All die Katzen, die jetzt gerade in Gefahr waren, waren vermutlich stärker als sie selbst, darauf musste sie vertrauen. Wenn sie sich einfach nur noch etwas mehr beeilte, dann würde alles gut gehen und gemeinsam würden sie es schaffen. Sie brauchte nur Vertrauen in sich selbst und ihre Kameraden. Nicht einmal meinen eigenen Gedanken glaube ich, zischte sie innerlich und schmetterte all diese aufmunternden Worte an die Wand. Sie war einfach kein Optimist, sie tendierte dazu, die Dinge zu sehen, wie sie waren. Und nach allem, was sie wusste, sah es nicht gut für sie aus.
Sie konnte bereits einen Teil der übrig gebliebenen Farm sehen, als ihr der Gestank von Blut wie eine gewaltige Welle entgegen schlug. Die Intensität des Hundegeruchs verdoppelte sich und wurde stetig stärker. Zwei?! Verdammter Fuchsdung! Wehe, wehe... Sie wagte es schon gar nicht mehr ihre Gedanken zu beenden. Auch wenn sie es selbst niemals für möglich gehalten hatte, sie rannte noch schneller. Mit Sicherheit maßte sie sich zu viel dabei an, ihre Anwesenheit könnte so viel ändern, doch lieber würde sie selbst hundertmal sterben, als einen ihrer Geschwister oder ihren Gefährten zu verlieren. Sie würde durch jede Qual dieser Welt gehen, nur um das nicht erleben zu müssen.
In vollem Tempo schoss sie aus dem hohen Gras heraus und kam auf die Lichtung der Zweibeinerfarm – und erstarrte im Lauf. Das erste, was sie sah, war ein Hund dessen Zähne sich um das Genick einer Katze schlossen. Um Windsterns Genick. Blitzflug hatte das Gefühl, in Zeitlupe sehen zu können, wie der Anführer von seinen Pfoten gehoben und in die Luft gerissen wurde. Blut überströmte sein Fell, tropfte an seinen Pfoten herunter auf den Boden. Und er bewegte sich nicht.
Für die Kätzin wurde alles still. Das Blut rauschte in ihren Ohren, ihr Atem erschien ihr mit einem Mal unerträglich laut und der Augenblick wollte einfach nicht vergehen. Wie unzählige Blattwechsel zog er sich dahin und spielte sich gleichzeitig immer wieder vor ihrem inneren Auge ab. Ihr Herz schlug als würde es zerspringen wollen, viel zu schnell für die sich dehnende Zeit. Ihre Beine verließ jegliche Kraft, die Pfoten verhedderten sich und die Kätzin, die noch nie in ihrem Leben aufgrund ihres eigenen Körpers auch nur gestrauchelt war, fiel der Länge nach zu Boden und überschlug sich. Ihr Kopf schlug auf und alles drehte sich. Doch die Geräusche waren endlich wieder zurück. Im gleichen Moment hörte sie den Hund jaulen und sah, wie Windstern zu Boden fiel. Ihre Augen waren weit aufgerissen und zeigten ein Entsetzen, welches man wohl noch nie bei ihr hatte sehen können. Ihr Blick flackerte, huschte zwischen ihrem Gefährten, Nebelfluch und dem Hund hin und her, während langsam wieder das Gefühl in ihren Beinen zurückkehrte. Steh auf. Steh auf. Steh auf. Steh auf! Steh auf, steh auf, steh auf! STEH AUF! Sie wusste nicht, ob sie sich selbst oder den Kater, der dort reglos und blutüberströmt auf dem Boden lag anschrie, doch endlich bewegte sich ihr Körper. Ihre Beine zitterten, doch sie bewegten sich. Während ihr Bruder sich dem Hund entgegen stellte, kehrte das Wissen zurück, dass sie etwas tun musste, dass sie kämpfen musste. Sie musste ihre Familie beschützen, sie musste diesen Kater beschützen, den Kater, den sie mehr liebte, als jemals in Worte gefasst werden könnte.
Ohne auf ihren schmerzenden Körper zu hören, der sie beinahe schon anschrie, nichts Dummes zu tun, lief sie los, beschleunigte auf ein Tempo, das angetrieben wurde, von Wut, Angst, Schmerz und dem unstillbaren Wunsch, zu beschützen was sie liebte. Ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, ob es klug war, was sie tat, hielt sie fest entschlossen auf den Hund zu, mit dem ihr Bruder kämpfte. Wenn sie den Atem gehabt hätte, hätte sie laut gejault, doch ohne einen einzigen Ton von sich zu geben, warf sie sich mit ihrem ganzen Körper und all dem aufgebauten Schwung gegen das Tier und riss ihn von den Pfoten. Sie rollte über den Boden, wusste nicht, wo oben und wo unten war, doch schnell stand sie wieder. Egal wie viele Schrammen und Wunden sie sich zu zog, sie würde sich nicht aufhalten lassen.
Ohne den Kampf weiter zu führen, sprang sie von ihrer Position aus mit wenigen, lang gestreckten Sätzen zu dem leblosen Körper ihres Anführers. Sie war hin und her gerissen, zwischen dem Wunsch ihn wach zu rütteln, ihn anzuflehen, dass er aufstehen solle, dass er nicht so reglos rumliegen sollte, und dem Wissen, dass wenn sie jetzt nicht aufmerksam blieb, sie, ihr Bruder oder Zimtfeuer das nächste Opfer sein könnten. Wie eine Mutter, die ihr Junges beschützte, stellte sie sich über Windsterns Körper, schirmte ihn mit ihrem eigenen ab und fauchte heiser und voller Wut und Schmerz den Hund an. Ihr Körper bebte und ihr Fell war über und über mit Dreck bedeckt. Atemlos war sie bereit, ihren Gefährten mit ihrem Leben zu verteidigen.
Doch kaum hatte sie ihre Position eingenommen und sich ein wenig beruhigt, keimte eine unbändige Angst in ihr auf. Ihr Kopf begann endlich zu verstehen, was die Reglosigkeit des Katers unter ihr bedeutete. Egal wie sehr sie eine gute Kriegerin war, ihr Blick wandte sich von dem Hund ab und mit aufgerissenen Augen starrte sie auf das von Blut bedeckte Gesicht ihres Gefährten. Es war leer, absolut leer. Kein Muskel zuckte, kein einziger Hauch an Atem entwich seinem Maul.
Ihre Beine begannen zu zittern und sie kämpfte um nicht auf ihm zusammen zu sinken. In ihrem Hinterkopf hämmerten die Gedanken, dass sie aufmerksam bleiben musste, dass sie weiter machen musste, doch sie wollten nicht zu ihr durchdringen. Ohne, dass ein einziges Wort aus ihr heraus kam, stiegen die Tränen in ihren Augen auf und tropften auf den Körper unter ihr. Nie hatte sie geweint, nicht als ihre Schwester hilflos im Heilerbau lag, nicht als ihr Bruder beinah ertrunken war, nicht als sie sich von ihren Eltern abgewandt hatte und alleine gewesen war. Nicht als ihre andere Schwester verstoßen worden war, nicht als ihre Eltern gestorben waren, nicht einmal hatte sie geweint. Doch nun zeigte sich jene Schwäche, die sie so sorgfältig immer vor allen anderen verborgen hatte. Jeder Gedanke, der versuchte sich in ihrem Kopf zu bilden, zerbrach sofort wieder. Sie wollte etwas sagen, doch es gab nichts, was aus ihrer Kehle heraus kommen wollte. Nur ein einziges Wort wiederholte sich unaufhörlich und hallte durch sie hindurch. Nein... Nein... Nein... Nein... Nein. Nein. Nein. Nein, nein, nein...
„Nein“, brach es leise, kaum hörbar aus ihr heraus. „Ich erlaube dir nicht zu gehen, ich erlaube es dir nicht. Hörst du? Ich erlaube es dir nicht...“ Ihre zitternde Stimme brach. „Du hattest mir etwas versprochen...“ Sie wusste, dass jedes Wort, das sie sagte, sinnlos war. Er würde es nicht hören, es würde nichts bringen. Es war nicht mehr als ihre pure Verzweiflung, was aus ihr sprach. Sie wollte ihn schütteln, ihm ins Gesicht schlagen, ihn anschreien, er solle doch bloß aufstehen – doch erneut versagte ihr ihre Stimme und ihr Körper den Dienst. Wieso wurde er ihr genommen? Wer war daran Schuld, dass er reglos am Boden lag? Wer war daran Schuld, dass er die Katzen zurückließ, die ihm so viel bedeuteten? Dass er sie und Federjunges alleine ließ?
Langsam wanderte der Blick ihrer weit aufgerissenen Augen zurück zu dem Hund. Es ist seine Schuld... Er ist es schuld... Er hat das getan. Er ist es schuld. Zorn flammte in ihr auf, unbändiger Zorn. Wenn ein Blick töten könnte, dann wäre jedes Leben im Wald auf der Stelle tot umgefallen, so viel Wut, Hass, Schmerz und Leid lag in ihren brennenden Augen. Dann riss sie ihr Maul zu einem lauten Fauchen auf, fast als wolle sie brüllen, und ihre Krallen schossen blitzend hervor. Unverzeihlich... Absolut... unverzeihlich.
Ihr Geist stand am Abgrund. Mit jedem weiteren Gedanken erhielt er mehr und mehr Risse, drohte zu brechen. Doch das würde nicht passieren, man bewahrte sie davor. In ihrem Kopf hörte sie ihren Nebelfluch, Wisperwind und Ammernschlag. Sie hörte Federjunges. Nein, sie würde nicht fallen, dafür gab es viel zu viel, was sie beschützen musste. Und dazu zählte auch der leblose Körper unter ihr, den sie immer noch abschirmte.
Ihr Blick klärte sich, auch wenn die Emotionen nicht verschwanden, so kehrte ihr Bewusstsein zurück. Es ließ den Schmerz in ihrer Brust noch stärker werden, doch sie spürte auch wieder die Müdigkeit ihrer Beine, das Brennen in ihrer Kehle und das Rasen ihres Herzens. Kämpfen. Sie musste jetzt kämpfen. Sie durfte nicht brechen, sie würde nicht brechen. Ihr Herz schmerzte unerträglich, sie wollte einfach niedersinken und nie wieder aufstehen, doch dem durfte sie nicht nachgeben. Sie durfte einfach nicht. Ihr gepeinigter Geist vermochte im Augenblick nicht zu erklären, woher dieser Wille kam, doch er brannte in ihr und wurde stetig stärker. Sie litt, doch sie kämpfte. Ihr Inneres schrie, doch sie schwieg.
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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Fr 14 Okt - 0:14

Wisperwind

Wisperwind hasste Hunde. Diese Tatsache wurde ihr gerade mal wieder bewusst. Nebelfluch hatte das große Tier zu ihr gelockt und nun hatte sie es an der Backe. Um die volle Aufmerksamkeit des Hundes zu bekommen griff sie an. Sie täuschte vor ihn von rechts anzugreifen, duckte sich dann aber im letzten Moment um unter dem Tier durch zu huschen. Ihre Schnelligkeit kam ihr dabei sehr zu gute. Nachdem sie den Bauch des Hundes getroffen hatte brachte sie wieder Abstand zwischen sich und die Bestie. Eigentlich war der Plan das dumme Viech weg zu locken, doch der kleinere Hund machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Verflucht! fauchte sie als der Hund ihre kurze Abwesenheit ausnutzte und im Begriff war nach ihr zu schnappen. Zum Glück hatte sie sehr gute Reflexe, sodass der Hund ihr nur ein Büschel Fell ausriss. Dämliches Vieh! Hat man dir keine Manieren beigebracht?! schimpfte sie. Abgesehen davon das sie so prima ihre Wut raus lassen konnte hatte ihre Schimpferei den netten Nebeneffekt das sie so die Aufmerksamkeit des Hundes behielt.Dann hörte sie ein zweites mal und noch viel lauter ein Bellen und der Hund mit dem sie eben noch gekämpft hatte drehte um und sprang zurück auf die Gruppe Katzen. Wisperwind hastete ihm hinterher, doch es war zu spät. Er hatte seine Zähne bereits in Windstern gebohrt.Rationales denken war jetzt nicht mehr möglich, nun ging es um alles oder nichts. Nebelfluch ich übernehme den kleinen! rief sie ihm zu und sprang den kleineren Hund an. Sie zielte auf seine Augen und seine Nase. Verpasste ihm alles was ging. Dadurch das der Hund kleiner war viel es ihr leichter ihn da zu treffen wo es richtig weh tat.Doof nur das der kleine Hund sie auch besser treffen konnte. Ein leises jaulen entkam ihr als der kleine sie mit der Pfote traf. Es war ein harter Schlag in die Rippengegend. Äußerlich war sie nicht verletzt aber sie hörte wie etwas knackte als sie hart auf dem Boden aufkam. Verflucht! dachte sie und versuchte sich auf zu rappeln. Jede Bewegung und jeder Atemzug tat weh, doch aufgeben war keine Option. Mit ausgefahrenen Krallen schlug sie wieder nach dem Hund, doch seinen Angriffen ausweichen viel ihr immer schwerer.Nur aus dem Augenwinkel sah sie Blitzflug und es brach ihr das Herz. Ihre Schwester litt, etwas was sie nicht ertrug....und sie konnte ihr grad nicht mal helfen. Blitzflug! Bring Windstern und die verletzten Katzen hier weg! Nebelfluch und ich kümmern uns um die Hunde! rief sie ihr zu und wich nur knapp den Zähnen des kleinen Hundes aus. Blitzflug musste hier weg! Sie konnte nicht mehr klar denken. Wisperwind gab alles um den Hund von ihrer Schwester und Windstern weg zu locken doch auch sie geriet an ihre Grenzen.Immer wieder huschte ihr Blick zu ihren Geschwistern und den verletzten Katzen. Auch wenn Nebelfluch und Wisperwind ausgezeichnete Kämpfer waren, so würden sie auch nicht ewig durchhalten und die schöne Kätzin wollte ungern als Hundefutter enden. Nach einem fast endlos wirkenden Schlagabtausch gelang es Wisperwind nun endlich das Auge des kleineren Hundes zu verletzen.Ein Jaulen und der Hund ging ein paar Schritte zurück. Offensichtlich hatte der Schlag gesessen. Die Kätzin atmete schwer. Diese kleine Pause war ihr höchst willkommen. Der Schmerz war schlimm und ließ sie bei jedem zu tiefen Atemzug zusammenzucken. Nebelfluch...ich glaub der Hund hat mich ein bisschen doof getroffen miaute sie angestrengt.Das sie zugab das es ihr nicht gut ging passte ihr im Grunde garnicht, doch sie mussten sich jetzt was einfallen lassen um die Hunde los zu werden. Ihr Stolz ließ es nämlich nicht zu das sie sich aus dem Kampf zurück zog und solange sie ihrem Bruder helfen konnte würde sie es tun. In dem Punkt war sie stur, denn sie hatte ja nur noch ihre Geschwister. Niemals würde sie sie allein lassen, niemals würde sie aufgeben wenn ihre Liebsten in Gefahr waren. Auch wenn sie Katern nie treu war, ihrer Familie war sie es dafür um so mehr. Und wenn ich sterbe...tu ichs wenigstens für die die ich liebe schoss ihr durch den Kopf und im nächsten Moment hasste sie sich für diesen Gedanken. Nein! Ich werde nicht sterben und Nebelfluch und Blitzschlag auch nicht!


Zuletzt von Liliyah am So 6 Nov - 22:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Fr 14 Okt - 16:51

Stille. Sie kam plötzlich über den Kater, bahnte sich jedoch langsam an. Die Wunde, die der Hund in ihn gerissen hatte, löste die Trennung zwischen Realität und Sternenclan und Windstern fand sich am Baumgeviert wieder. Um ihn herum war alles ruhig, kein Vogel sang, kein Lüftchen bebte. Der große Kater war allein mit sich. Die Schmerzen waren noch da, denn ein Tod stirbt sich nicht so leicht. Mit einem Mal regten sich die Blätter und abertausende an Sternen erhellten die Senke. Aus diesen Sternen heraus trat eine Katze. Windherz mit ihrer versehrten Vorderpfote war es, die schöne getigerte Kätzin. Jene Katze, die von Geburt an einen wichtigen Platz im Leben Windsterns eingenommen hatte. Sie trat auf ihren Bruder zu und lächelte ihn sanft an. "Deine Wunden werden heilen, du kannst bald zurück. Wir sind sehr stolz auf dich, Windstern. Und ich am allermeisten, du großer Fellball", miaute sie liebevoll und setzte sich neben den Kater, der am Boden lag. Sie begann, seine Wunden zu lecken und schloss jene inneren Verletzungen damit, die ihn getötet hatten. Die ehemalige Heilerin des Windclans sah ihren Bruder dann mit einem Mal ernst an. "Eine Feder fällt, wenn sie nicht vom Winde getragen wird", miaute sie mit verklärten Augen, dann sah sie wieder liebevoll auf ihren Bruder. Windherz leckte ihm über die Ohren und die Stirn. "Und nun los, sie brauchen dich"
In einem riesigen Lichtwirbel aus Sternen verschwand die Kätzin und mit ihr das Sternenfunkeln. Schließlich wich auch das Baumgeviert und Windstern war wieder an der Zweibeinerfarm
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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   So 16 Okt - 21:14

Als die kräftigen Zähne des Hundes sich in den Nacken von Windstern versenkten, funkelte eine greifbare Zufriedenheit in seinen Augen. Wenn einer der Katzen dachte, dass der Hund – obwohl er keine Intelligenz besaß – keinen Spaß daran hatte, die Katzen zu quälen, dem sollte spätestens jetzt bewusstgeworden sein, wie falsch sie damit lagen. Die langen Zähne in den Hals des Katers zu rammen, entlockten ihm genauso viele Emotionen, wie als Nebelfluch ihn dazu zwang, seine erlangte Beute freizugeben. Aus der Zufriedenheit wurde Verärgerung, ein Knurren kehrte in den Hals des größeren Hundes zurück, gefolgt von einem Jaulen, als ihn erneut der Schmerz schwer traf. Seine ernstzunehmenden Wunden begannen immer kräftiger zu bluten und auch der Hund konnte spüren, wie seine Kräfte zunehmend schwanden. Nur mit Aufwand gelang es dem Hund, sich von Windstern abzuwenden und bellend auf Nebelfluch zuzujagen, doch trafen ihn die scharfen Krallen des Katers. Die Koordinierung des Hundes ließ nach, er verlor abermals die Orientierung und kassierte Treffer, die er eigentlich hätte vermeiden müssen. Wieder fiel der Hund während des Kampfes über seine viel zu langen Beine, durch die es ihm nur schwer möglich war, eine schnelle Wendung zu vollziehen, so dass er das perfekte Opfer abgab. Erneut begann er zu Jaulen, nachdem er einsah, dass das ganze keinen Sinn mehr hatte. Während ihn erneut ein Krallenhieb schwer verletzte, hievte er sich auf die großen Pfoten und versuchte zu fliehen, rannte in die Richtung, aus der er kam und ihn die er schon einmal fliehen wollte, nur dieses Mal wirklich, ohne auch nur einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden, wieder umzudrehen.
Doch im Gegensatz zu dem größeren Hund, hatte der kleine noch nicht einen Kratzer kassiert. Er glühte nur so vor Energie. Die ganze Lichtung war überseht von Katzen, und auch, wenn der größere bereits versagte, war es dem kleineren egal, wie schlecht seine Chancen nun standen. Das einzige, was er wirklich noch wahrnahm, war der Geruch von Katzen und von Blut. Einer Menge an Blut, hauptsächlich von Katzen. Es ließ seine Sinne verrücktspielen, seine Jagdtriebe meldeten sich und verlangten von ihm, seine Beute zu erlegen, obgleich er sie nicht fressen würde. Die Hitze, die nach und nach in ihm aufstieg, brachte ihn zum Hecheln, seine Augen funkelten. Es störte ihn nicht einmal, als Wisperwind auf ihn zusprang und nach ihm Schlug. Gewiss bereitete ihm der Treffer in seinem Gesicht schmerzen, doch war all der Schmerz nichts im Vergleich zu dem Gefühl, das sich in ihm ausbreitete, als er die Kätzin mit der Pfote hart gegen die Rippen traf und ihr ein Keuchen entwich, sie zu Boden fiel. Für einen kurzen Moment war der Kampf vorbei und der Hund nutze die Chance, um sich mit der Zunge über die Verletzung zu lecken, wodurch er die Blutung nur kurz stoppen konnte. Und obwohl die Wunden, die Wisperwind ihm bereits zugefügt hatte, auch ihn nach und nach schwächte, so sprang er zu der im Moment am Boden kauernden Kätzin und schnappte nach ihr. Vielleicht wäre es nur eine Vermutung, doch, wenn man das Ganze von außen betrachtete, dann wirkte es, als würde es ihn anspornen, je schwächer die Krieger ihm zu Füßen wurde.
Wäre es Wisperwind nicht gelungen, das Auge des Hundes zu treffen, woraufhin er von Schmerzen geplagt jaulte und einige Schritte zurückwich, so hätte wohl auch die Kriegerin das Gefühl von Zähnen in ihrem Körper verspürt. Und im Gegensatz zu Windstern besaß sie nur ein Leben.

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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Di 18 Okt - 21:04

Honigfrost

Träge blinzelte die Kriegerin. Für einen Moment konnte sie sich nicht erinnern wo sie war, was sie hier machte und wie sie hier hingekommen ist. Doch dann spürte sie die Schmerzen, die ihren ganzen Körper durchzogen, von ihrer Schwanzspitze bis zu ihrer Nasenspitze und schlagartig fiel ihr auf einmal wieder ein, was passiert ist. 'Offenbar bin ich wieder bewusstlos geworden'. Ihr nasses Fell klebte -zum Teil blutverschmiert - an ihrem ausgemergeltem Körper, ließ ihre Kratzer und offenen noch mehr brennen. Sie sah sich verängstigt um und bemerkte, dass sie jedenfalls keiner unmittelbaren Gefahr durch Hunde mehr ausgesetzt war, das Geschehen hatte sich mittlerweile ein kleines Stück von ihr entfernt zugetragen, wodurch sie sich nicht sofort einen Überblick verschaffen konnte, was passiert war. Erleichtert stellte sie allerdings fest, dass Hilfe gekommen war. 'Danke Zimtpfote' dachte sie, während ihr praktisch ein Stein vom Herzen fiel. Sie nahm all ihre Kraft zusammen und versuchte sich auf die Beine zu hieven, tatsächtlich schaffte sie es sogar mit höllischen Schmerzen und einem sofortigem Gefühl von Übelkeit, sodass sie beinahe erbrechen musste. Kraftlos lies sie sich wieder auf die Pfoten fallen und versuchte sich nicht wieder in die besänftigende Schwärze ziehen zu lassen, die Honigfrost um sich spürte. Die Tatsache, dass sie vor dem Zusammebruch der Farm schon durch den Hunger geschwächt hatte, machte ihre aktuelle Situation nicht besser, trotzdem versuchte die Kriegerin wieder aufzustehen, nachdem sie ihre Übelkeit bekämpft hatte.
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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Do 20 Okt - 19:45

Alles wurde dunkel um ihn, kein Licht, kein Stern. Ein großes Nichts umgab seinen Geist. Tiefer Schmerz wand sich in ihm, zerrte an seinem Leben, zog es fort. Es hinterließ eine große, schwere Leere, ein unbegreifliches Gefühl...
Plötzlich prasselten Eindrücke auf ihn ein; er war am Baumgeviert, völlig allein, voller Schmerz mit sich allein. Wo war Blitzflug? Wobei, es war gut, wenn sie nicht hier war, denn das bedeutete, sie war am Leben. Er hoffte, es würde ihr gut gehen, hoffte, sie würde es überwinden. Er könnte ihren Tod niemals verwinden…nein, das wäre eine Sache der Unmöglichkeit, dafür schlug das Herz in seiner Brust viel zu sehr ihren Takt. Windstern war verwirrt, irgendwie hatte er erwartet, dass der Tod sanft war, dass er ihn einlullte und forttrug…aber der Schmerz, er war da, er schien übermächtig und der Kater wusste nicht, was er tun sollte, um ihn zu schwächen. Nicht einmal bewegen konnte er sich, kauerte bloß da wie ein Häuflein Elend, ohne Regung, ohne Leben…dann war da ein Sternenwirbel, aus den Sternen wurden wunderschöne, strahlend gelbe Augen und nach und nach erschien auch die Kätzin, zu der diese Augen gehörten. Windherz! Ein schmerzhafter Stich in seinem Herz, denn es tat weh, seine Schwester tot zu sehen. Aber nun wären sie ja wieder vereint…und er könnte wieder auf sie achten, sie umsorgen…dennoch, er wollte nicht sterben. Zwar hatte er gewusst, es würde passieren, aber er hatte gehofft, zu diesem Zeitpunkt ein alter Kater zu sein, der im Ältestenbau lag und seinen Enkeln Geschichten erzählte…und Blitzflug wäre bei ihm…
Windherz Stimme war schön wie eh und je, so, wie er sie in Erinnerung hatte. Und ihre Worte waren sanft, sie erwärmten sein Herz, auch wenn sie schmerzten, bedeuteten sie doch, dass er hier bleiben würde und seine geliebte Gefährtin und seine Tochter nicht wiedersähe…Als sie ihn großer Fellball nannte, musste er innerlich lächeln, denn nach außen hin ließ der Schmerz es nicht zu. Windherz ließ sich neben ihm nieder und pflegte sein Fell. Es war wie ein Zauber, denn mit jedem ihrer Zungenstriche über sein Fell glomm der Schmerz ab, wurde schwächer, bis bloß ein Pochen blieb. Erstaunt sah er seine Schwester an, aber auch Liebe lag in seinem Blick. Sie hatte so viel für ihn getan, wie könnte er das nur jemals vergelten. Ein Lächeln, wie es ehrlicher nicht sein konnte, legte sich auf seine Lippen und mühsam setzte er sich auf. Er sah auf seine Schwester hinab. „Ach, kleine Schwester, was täte ich ohne dich“, miaute er liebevoll und leckte ihr über die Wange. Voller Liebe war sein Blick, er vermisste sie. Windherz wurde mit einem mal ernst und ihre Worte jagten dem Kater einen Schauer über den Rücken, eiskalt lief es ihm durch den Körper. Eine Feder fällt, wenn sie nicht vom Winde getragen wird. Auch wenn die Worte an sich nicht schlimm klangen, irgendetwas sorgte dafür, dass sich sein Fell aufstellte, ihm ein wenig bang ums Herz wurde und ein Kloß sich in seinem Hals festsetzte.  Das war keine gute Prognose, auch wenn er nichts weiter darüber wusste. Es war nicht schön, auf keinen Fall.
Windherz‘ sanftes Lächeln war zurückgekehrt und machte ihm Mut, als sie meinte, er müsse nun los, war er im ersten Moment verwirrt. Erst dann wurde ihm klar, dass er ja als Anführer neun Leben hatte, nicht bloß eines. Aber dennoch…er war heute einen Tod gestorben. Und ein Teil von ihm würde dadurch immer tot sein. Der Gedanke schreckte ihn jedoch nicht, denn er durfte wieder nach Hause, zu Blitzflug, zu Federjunges, zu seinem Clan…
Die Sternenclankatze verschwand und ließ ihn am Baumgeviert alleine. Es wurde wieder dunkel um ihn, doch ohne den Schmerz, was die Dunkelheit angenehmer machte. Er fühlte sich noch immer erschlagen, doch das gleichmäßige Pochen seiner Wunden, das ängstigte ihn nicht und machte auch kaum noch etwas aus für ihn. Er durfte heimkehren und seinem Clan weiterhin dienen…
Als die Dunkelheit von einer Stimme durchbrochen wurde, begann sein Herz wieder zu schlagen. Er hörte Blitzflugs Worte wie durch einen dichten Nebel. Sie verbot ihm also, zu gehen…In die offenen Augen des Anführers kam das Leben zurück, verschwommen kamen die Bilder wieder und wurden klar. Noch immer war die Sicht aus seinem rechten Auge durch das Blut getrübt, das aus der Wunde darüber troff. Als er aufblickte, sah er seine Gefährtin. Instinktiv trat ein schwaches Lächeln auf seine Lippen. Das war der schönste Anblick, den er jemals gesehen hatte. „Wie könnte ich jemals nein sagen, wenn du mich so herzlich bittest“, schnurrte er heiser und matt, aber das Leben hatte ihn wieder. Dann kehrten auch seine Gedanken wieder in die Realität zurück. Da waren Hunde! Und sie könnten Blitzflug töten… So schnell der Kater konnte, brachte er seinen erschöpften Körper auf die Beine. Er sah zu Blitzflug, lächelte sie liebevoll an, dann sah er zu den Hunden. Nein, zu dem Hund, denn der größere war gerade im Gebüsch verschwunden. Sie waren zu viert und hatten zwei Verletzte, das würden sie wohl schaffen. Naja, eigentlich war auch er ein Verletzter, aber das wollte er nun wirklich nicht einsehen. Er war gerade gestorben! Und ja, das war sehr anstrengend, aber deswegen würde er jetzt noch lange nicht seinen Clan im Stich lassen. Und am wenigsten seine Gefährtin, die für seinen Geschmack lieber nicht kämpfen sollte, denn dann könnte ihr nichts geschehen. Aber er kannte sie, würde sie niemals aus einem Kampf schicken, weil er sich sorgte. Denn wenn dann etwas geschah, wie sollte sie es sich verzeihen?
Windstern wischte sich das Blut mit der Pfote vom Auge und sah sich um. Gerade ging Wisperwind zu Boden, doch sie traf auch den Hund, sodass dieser nach hinten taumelte. Der Anführer ging mit sicheren Schritten auf die beiden zu und stellte sich neben die Kriegerin. Würde der Hund erneut angreifen, würde er zuschlagen. Er ahnte, dass auch Nebelfluch und Blitzflug nicht weit waren, doch er hoffte, Zimtfeuer  und Honigfrost würden sich zurückhalten, denn um sie sorgte er sich. Sie waren verletzt und am liebsten hätte er, sie wären bereits in Sicherheit.



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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Do 20 Okt - 20:45


Nebelfluch

Angesprochen:Erwähnt:Sonstiges:
---Wisperwind, Blitflug, WindsternWindclan, 36 Monde

Er wusste, dass er einen Fehler gemacht hatte, als der Hund sich von ihm weg drehte und zurück Richtung Windstern und der verletzten Zimtfeuer lief. Zu sicher war er sich gewesen, dass er die volle Aufmerksamkeit des Ungetüm gehabt hatte. Ein Fehler, den der Anführer nun mit seinem Leben bezahlen musste, jedenfalls sah Nebelfluch es so.
Seine Krallen hinterließen blutige Striemen auf dem muskulösen Körper des großen Hundes, während er alles in seiner Macht stehende versuchte, um den Körper seines Anführers vor weiterem Schaden zu bewahren.Der Krieger hatte das Gefühl, die Zeit bliebe stehen, als er Blitzflug. Wie sie – die ihrem Namen alle ehre machte – aus dem hohen Gras hervorschoss. Ihr Gesicht eine Maske aus Schmerz, als sie ihren leblosen Gefährten sah. Für einen kurzen Moment dachte Nebelfluch, auch sie hätte etwas gewischt gehabt, denn sie schien zu stolpern und schlug sicherlich schmerzhaft auf den Boden auf. Doch nur allzu schnell war sie wieder auf den Beinen, schien alles um sich herum zu ignorieren, bis sie ihren Körper wie einen Rammbock gegen den Hund warf, gegen den er selbst kämpfte. Überrascht von diesem unerwarteten Angriff begann der Hund zu stauchen und fiel über seine eigenen, viel zu großen Pfoten. Vor Wut jaulend rappelte er sich wieder vom Boden auf, schwang seinen massigen Kopf hin und her. Wusste nicht, wen von den Katzen er als neuen Gegner auserkoren sollte. Dadurch hatte der Krieger die Chance, ein paar heftige Treffer zu landen.
Während Nebelfluch aus den Augenwinkeln sah, wie seine Schwester auf ihren Gefährten zulief und ihn mit ihrem eigenen Körper abschirmte, stellte er sich selbst die Frage wie es sein müsste, wenn man jemanden so sehr liebte wie Blitzflug Windstern... mehr, als sein eigenes Leben. Er hörte, wie seine Schwester zu reden begann, doch es war zu leise, als dass er es verstehen konnte. Er fand keine Antwort darauf, wie es sein musste so zu lieben, hatte jetzt auch nicht die Zeit darüber nachzudenken.
Mit einem Fauchen baute er sich so vor dem Hund auf, sodass er wie eine Mauer zwischen diesen und den verletzten Katzen stand. Mit ausgefahren Krallen schlug er immer wieder zu, sobald sich sein Gegner zu nähern versuchte. Rasch warf er einen Blick zurück. “Konzentriere dich, Blitzflug!“, rief er seiner Schwester zu, hatte Angst, dass sie irgendwas dummes machte um ihren Gefährten zu retten. Sie neigte ja zu Kurzschlussreaktionen... Nur hoffentlich nicht jetzt.
Als Wisperwind nun ebenfalls eingriff und damit begann den Hund zu beleidigen, warf er ihr einen raschen, scharfen Blick zu. “Hör auf zu flirten und lass dich nicht erwischen!“, miaute er und konnte einen Anflug von Belustigung doch nicht unterdrücken. Auch, wenn Katzen verletzt waren... der Anführer leblos am Boden lag... und es mehr als schlecht für die Katzen aussah... Nebelfluch liebte es. Er liebte den Kampf. Liebte das Adrenalin, welches ihn durchfuhr. Nur so fühlte er sich wirklich lebendig. Solange er kämpfte hatte er das Gefühl, unverwundbar zu sein. Selbst die Schmerzen rückten in den Hintergrund – jedenfalls für den Moment... im nach hinein würde er sich wie fast jeder Kater selbst bemitleiden.
Da vernahm er ein Jaulen und hörte die Stimme Wisperwinds. Er wollte sich umdrehen, ihr helfen... aber das war jetzt unmöglich. Würde er seine Stellung verlassen, wären die Katzen hinter ihm ein leichtes Ziel. Halte durch, Wisperwind., dachte er und startete einen Angriff auf den großen Hund vor ihm, zog ihm die Krallen über das Gesicht. Hoffte, er würde jetzt endlich Fersengeld geben
Da hörte er erneut eine Stimme und vor Erleichterung wäre er nun selbst am liebsten zusammen gebrochen. Windstern hatte nur ein Leben verloren! Die Gewissheit, dass sein Anführer noch lebte gab dem Krieger zusätzliche Kraft. Sie würden es schaffen, zurück ins Lager zu kehren! Sie alle! Mit einem wütenden Knurren sprang Nebelfluch auf das Gesicht des großen Hundes, der sich daraufhin mit einem schrillen Jaulen aufbäumte, ihn abschüttelte und in großen Sprüngen im Gebüsch verschwand. Nur hoffentlich würde er auch fort bleiben....
Als der Krieger sich umdrehte, sah er Windstern, der sich aufrappelte und sich neben Wisperwind aufbaute, bereit, trotz der schwerwiegenden Verletzung seiner Clankameradin zu helfen. Schnell sprang Nebelfluch an die Seite seines Anführers. Zur Sicherheit jedoch einen Schritt weiter vor – noch einmal würde er es nicht zulassen, dass der Kater verletzt wurde! Niemals!
Kurz warf er einen Blick auf Wisperwind, die noch am Boden lag. Das Gesicht vor Schmerz verzogen. Aber sie lebte – und das war das einzige, was zählte. Demnächst würde sie wenigstens die Arbeit des Heiler zu schätzen wissen – jedenfalls hoffte er dies.





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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Fr 21 Okt - 23:30

Blitzflug
3 Jahre, Kriegerin, WindClan
Erwähnt: Nebelfluch, Wisperwind, Windstern | Angesprochen: Nebelfluch, Wisperwind, Winderstern
Noch immer drehte sich alles in ihrem Kopf und doch schien er leer zu sein. Kein klarer Gedanke wollte sich formen lassen, nur der Hass auf den Hund schien sich zu verfestigen. Doch die Stimme ihres Bruders drang zu ihr durch und zog an ihr, zerrte sie weg von dem Abgrund an dem sie stand. Er hatte recht, sie musste sich konzentrieren. Es gab noch viel zu vieles, was sie beschützen musste, so viele Katzen, die ihre Hilfe gebrauchen konnten. Wenn sie jetzt aufgab, dann würde sie es mit Sicherheit bereuen. Von all den anwesenden Katzen war sie am wenigsten verletzt, egal wie sehr sie sich beim Rennen verausgabt hatte, ihr ging es von allen am besten. Sie musste sie unterstützen. Nebelfluch und Wisperwind gaben ihr bestes um die Hunde von ihnen fern zu halten. Sie musste ihnen helfen.
Sie wollte einen Schritt tun, doch ihre Beine zitterten unkontrolliert. Am liebsten hätte sie jemanden darum gebeten ihr auf den Kopf zu schlagen, damit sie endlich wieder ihren eigenen Körper beherrschte. Dann, ganz plötzlich, spürte sie etwas unter sich und eine nur allzu vertraute Stimme drang an ihr Ohr. Mit ungläubigem Blick starrte sie auf Windstern herab, welcher noch ein wenig benommen zu ihr sah. Ihr Herz setzte einen Schlag aus und sie wollte vor Erleichterung einfach nur auf ihm niedersinken und ihr Gesicht in sein Fell drücken. Aber gleichzeitig schoss endlich wieder Energie durch sie hindurch und sie spürte wie es warm um sie wurde. Ihre Augen begannen sich mit Tränen zu füllen, erneut, doch sie würde ihnen nicht erlauben wirklich sichtbar zu werden und hielt sie zurück. Sie sagte nichts, ihre Stimme würde versagen, falls auch nur ein einziger Ton hervorkommen könnte. Doch sie brauchte auch nichts sagen. Ein Lächeln erschien auf ihrem Gesicht, nicht unbedingt groß, doch es lag mehr Gefühl und Liebe darin, als man jemals mit Worten ausdrücken könnte. Und das Zittern hörte auf. Sie trat zurück und ließ den Kater aufstehen.
Sie sah, wie mühselig er sich auf die Beine erhob und hätte ihn am liebsten zum Liegenbleiben verdonnert, doch sie wusste genau, dass er nicht auf sie hören würde. Er bereitete einem wahrlich mit Vorliebe nichts weiter als Sorgen. Sie wandte sich ab von ihm um sich endlich wieder in Konzentration zu versenken und ihm nicht zu zeigen, wie schwach und erbärmlich sie gewesen war. Sie verschaffte sich einen kurzen Überblick über die Situation. Nebelfluch gelang es tatsächlich den größeren Hund endgültig in die Flucht zu schlagen, doch Wisperwind hatte Probleme. Sie ging zu Boden und bevor Blitzflug überhaupt darüber nachdenken konnte, was sie tun sollte, sprang sie ihr schon zur Seite. Endlich war sie wieder zurück, es hatte lange genug gedauert. Doch sie würde später über ihr erbärmliches Verhalten nachdenken, denn auch ihr Bruder und ihr Anführer stellten sich dem Hund entgegen. Und alle außer ihr waren bereits verletzt. Sie straffte die Schultern und in ihren stechend gelben Blick trat eine Entschlossenheit und Bestimmtheit, die keinen Zweifel daran ließen, dass sie jetzt kämpfen würde, mit allem was sie hatte.
Ganz kurz huschte ihr Blick zu den Katzen an ihrer Seite, dann trat sie einen Schritt vor. Sie neigte ihren Kopf von einer Seite zur anderen und man hörte ihre Halswirbel knacken. Ihre Muskeln spannten sich an und sie stellte sich kampfbereit hin. Es war wohl nur zu deutlich, was sie damit ausdrücken wollte: Dieser Hund gehörte ihr. Sie ging davon aus, dass die anderen sich nicht raushalten würden, was auch gut so war, denn alleine könnte sie dann wohl doch nicht gewinnen, aber sie würde sich nicht in der zweiten Reihe verstecken. „Wehe ihr wagt es noch einen weiteren Kratzer ab zu bekommen, dann bringe ich euch um“, meinte sie an ihre Geschwister und ihren Gefährten gewandt, doch ein Grinsen schlich sich in ihr Gesicht. Es war nicht nur ihr gänzlich erwachter Kampfgeist, sondern auch das Wissen, dass sie jede der anwesenden Katzen beschützen würde. Sie hatte noch nicht einen Kratzer, zumindest nicht vom Hund, deshalb sah sie es als ihre Pflicht an. Sie würde nicht eine Sekunde zögern, jemanden mit ihrem Körper zu beschützen. Doch in erster Linie würde sie jetzt endlich am Kampf teilnehmen.
Es mochte vielleicht so wirken, als würde sie nun leichtsinnig werden, doch das war nicht der Fall. Mit jedem Herzschlag konzentrierte sie sich mehr und mehr und sammelte ihre Kräfte. Sie war zwar nicht so kräftig wie Nebelfluch, doch sie war wendig und flink, eine gute Jägerin eben. Der Hund vor ihr war kleiner als der andere, konnte mit Sicherheit ein gutes Tempo vorweisen, folglich der perfekte Gegner für sie. Es war an der Zeit zu sehen, wer schneller war. Und Blitzflug beabsichtigte nichts anderes als einen eindeutigen Sieg.
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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Sa 22 Okt - 0:38

Wisperwind

Wisperwind hasste es.Sie hasste es das sie gerade hilflos wirkte. Sie hatte Schmerzen. Vorallem das Atmen viel ihr schwer. Mit jeder Bewegung die ihre Brust machte schmerzte es nurnoch mehr. Erbärmlich.Ja sie war wirklich erbärmlich in diesem Moment. Wie sie hier lag ,vollkommen außer Atem. Doch kampflos aufgeben war keine Option und würde es nie sein. Schon früh wurde ihr ausgetrieben sich zu verstecken, egal wie schlecht es ihr ging. Sie hatte gelernt zu kämpfen und sich zu verteidigen. Ganz bestimmt nicht würde sie zulassen das so ein dummer Hund sie besiegt! Sie würde nicht so enden wie ihre verdammten Eltern! Die Wut in ihr gab Wisperwind die nötige Kraft  die sie brauchte um aufzustehen.Mit wackeligen Beinen  und mit schmerzverzerrtem Gesicht stand sie da.Das aufstehen war doch anstrengender und schmerzvoller als gedach. Lange würde sie das nicht durchhalten können.. Nur am Rande hörte sie das was Nebelfluch sagte. Ich flirte nicht ich beleidige. Zum flirten is der Hund zu hässlich erklärte sie.Die Hauptsache war aber das er was sagte, denn das hieße das es ihm noch einigermaßen gut ging. Sie könnte es nicht ertragen wenn ihm oder Blitzflug etwas geschah. Windstern war ihr da bedeutend gleichgültiger. Auch wenn er Blitzflugs Gefährte war, so machte es ihn nicht zum Teil ihrer Familie. Trozdem war sie ganz froh darüber das er wieder zu den Lebenden zurückkehrte. Ein toter Anführer bedeutete nie etwas gutes.Blitzflug schien sich nach Windsterns erwachen auch wieder zu berappeln. Ihr Kampfgeist kehrte zurück....wurde ja auch langsam Zeit Dann stellte sich Windstern zu ihr und Nebelfluch. Er schien kampfbereit. Wehe du machst Blitzflug nochmal so einen Kummer murrte sie ihn an. Es war eine kleine Drohung, verpackt in der Sorge um ihre Schwester. Die schöne Kätzin konnte nur erahnen was ihre Schwester gefühlt haben muss als sie ihren Gefährten da so liegen gesehen hatte. Etwas  Geliebtes sterben zu sehen war nie leicht und damit das nicht nochmal geschah mussten sie kämpfen. Der kleine Hund war angeschlagen. Nebelfluch und sie hatten ganz gute Arbeit geleistet und nun würden sie ihn zur Strecke bringen. Wisperwind fauchte und fuhr erneut die Krallen aus. Bevor sie jedoch angreifen konnte trat auch Blitzflug zu ihnen. Ihr Kampfgeist war wieder da und auch sie würde sich nicht zurück halten. Auf ihre Äußerung das sie sich bloß nicht mehr verletzen lassen solten musste sie grinsen. Keine Sorge..ich hatte nicht vor als Hundefutter zu enden  oder als Opfer deiner Mordlust meinte sie neckisch. Auch wenn sie hier in einem harten Kampf waren konnte sie doch nicht ihre große Klappe halten. So schlimme Schmerzen hatte sie dann doch noch nicht und außerdem hatte ein wenig Humor noch niemandem geschadet.Nacheinander sah sie zu den Katzen neben sich. Wisperwind war froh das sie da waren. Dank ihrer Geschwister fühlte sie sich stark und geborgen, selbst Windstern war ein willkommener Bonus in diesem Moment. Zusammen konnten sie das hier schaffen. Machen wir das dumme Vieh fertig. Ich will es sterben sehen  miaute sie mit fester Stimme. Wenn sich die Gelegenheit auftat würde sie diesem Hund alles antun was ihr nur so einfiel. Von Augen auskratzen bis ausweiden war alles dabei. Sie hoffte nur das Zimtfeuer und Honigfrost sich mittlerweile aus der Gefahrenzone zurückgezogen hatten. Sie waren momentan mit die schwächsten hier und würden einen Angriff wahrscheinlich nicht so gut überstehen. Es wäre nur eine Last auch noch auf die Zwei achtgeben zu müssen. Außerdem war es nicht gut für ihr Image wenn jetzt jemand starb.Wisperwind hatte so ein bisschen das Gefühl das hier alles wie in einem komischen Traum ablief. Hunde waren in ihrem Territorium, die Patroullie die die Hunde gesehen hatte war schwer verletzt, die Schülerin war durchgedreht, beim Kampf hatte ihr Anführer ein Leben verlohren und zu allem Überfluss war sie verletzt. Ein Tod würde die Situation da nicht gerade besser machen. Nun stellte sie sich auch kampfbereit hin.Allein ihr eiskalter Blick hätte den Hund töten können. Er hatte Nebelfluch und sie verletzt....dafür musste er büßen! Sie nickte ihrem Bruder zu und hoffte das er das Zeichen verstand. Sie würde sich nicht verstecken oder dabei zusehen wie die anderen die ganze Arbeit erledigten. Sie würde mit helfen, mit dem Ziel den Hund zu töten. Wisperwind würde keine Gnade walten lassen. Sie fauchte und war bereit für den Kampf, aber vor allem war sie bereit zu siegen.Das sie mit sicherheit zusammenbrechen würde versuchte sie derweil nicht wahr haben zu wollen.


Zuletzt von Liliyah am So 6 Nov - 22:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Do 27 Okt - 0:29

Unter den Schlägen, die der Hund immer wieder einstecken musste, befanden sich auch ein paar, die ihm ganz schön zu schaffen machten. Sein verletztes Auge begann kräftig zu bluten und es sah aus, als würde das Blut direkt aus seinen Augen, anstatt aus seiner Wunde laufen. Mit großer Wahrscheinlichkeit würde der Hund auf einem Auge erblinden, sollte der Tierarzt sich nicht darum kümmern können. Doch ein Auge war empfindlich und die Schläge der Katzen geleitet von Zorn. Der Hund konnte es spüren, merkte, wie der Kampfgeist erneut erwachte und sich die Katzen verbündeten, um gemeinsam einen Angriff zu starrten. Zu viele Augen starren ihn an, als das er wüsste, wie er nun vorgehen würde. Der Hund wusste, dass, wenn er eine Katze angreifen würde, die anderen sich auf ihn stürzen würden. Und doch ignorierte er seine innere Stimme, die dem Hund befahl, sich zurückzuziehen. Er stieß ein lautes Knurren aus und drückte sich mit den Pfoten vom Boden ab, um auf Wisperwind zuzujagen. Die Kätzin war bereits geschwächt und es fiel ihm nicht sehr schwer, sie von den Pfoten zu hauen und einige Schwanzlängen mit ihr über den Boden zu rollen. Doch auch die Bewegungen des Hundes waren unkoordiniert und begleitet vom Schmerz, der ihn fast wahnsinnig machte. Eine Katze war gefallen, doch er konnte sich nicht schnell genug aufrichten. Nebelfluch, der sich direkt in unmittelbarer Nähe befand, war es so möglich, den Hund mit einigen gezielten Schlägen erneut zu Boden zu bringen, so dass der Hund keuchte und begann, Blut in seinem Maul zu schmecken. Obwohl auch er wie der andere Hund zuvor sein Maul aufriss und mit seinen Zähnen um sich schnappte, wäre es für so viele Katzen keine schwere Aufgabe mehr, ihn nun zu bekämpfen und ihm eine Lektion zu erteilen, die er nicht mehr so schnell vergessen würde…
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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Di 1 Nov - 17:31

Nachdem Windstern wieder zu sich kam, war das erste, was er sah, Blitzflugs ungläubiger Blick. Er konnte diesen Blick mehr als nur verstehen, denn er hatte ja selbst geglaubt, nie wieder aufzustehen. Für diesen Blick seiner Gefährtin, den sie ihm nun zuwarf, hatte es sich fast gelohnt, zu sterben…es lag so viel Liebe darin, so viel Zuneigung, niemals hätte irgendjemand das mit Worten ausdrücken können. Und nichts machte ihn glücklicher…er liebte Blitzflug über alles, er wollte sein ganzes Leben, was er noch vor sich hatte, nur mit ihr verbringen. Er wusste, er würde vor ihr sterben, immerhin war er ja beträchtlich älter, aber das war egal. Er hatte ja keine Ahnung, wie nah er seinem Tod schon stand…er glaubte, ihm jetzt erst einmal von der Schippe gesprungen zu sein und Ruhe von ihm zu haben.
Blitzflug trat vorsichtig zur Seite und ließ ihn aufstehen. Das fiel ihm wirklich schwer, eher weniger aufgrund der Wunden, viel eher, weil er so erschöpft war vom Sterben. Ein Leben verlor sich eben nicht so leicht, wie es sich anhörte…Blitzflug war ihrer Schwester zur Hilfe geeilt, der er nun auch folgte. Er würde nicht zulassen, dass heute eine Katze ihr Leben verlor. Und erst recht niemand aus seiner Familie. Denn Blitzflugs Familie war auch seine Familie und er würde sie auch als solche verteidigen. Als er nun vor dem Hund stand, bemerkte er Nebelfluch, der sich neben ihn stellte, wie zufällig scheinbar einen Schritt weiter vorn. Doch Windstern wusste, dass es kein Zufall war. Nun trat auch Blitzflug vor, meinte, sie würde sie umbringen, wenn sie einen Kratzer bekämen. Der Anführer lächelte sie liebevoll an, ehe er sein Blick auf den Hund richtete. Dieser schien nun sichtlich verunsichert zu sein. Neben ihm murmelte Wisperwind, er solle ihrer Schwester ja nie wieder solchen Kummer machen. Er wusste, dass es reine Sorge um Blitzflug war, dennoch stellte sich sein Fell unmerklich auf. Als ob er mit Absicht sterben würde! Er liebte Blitzflug, er wollte nichts mehr als ihr Glück…niemals würde er ihr absichtlich Sorgen bereiten.
Sie alle standen nun vor dem Hund. Wisperwind war schwer verletzt, auch wenn sie das niemals daran hindern würde, dennoch weiterzukämpfen. Doch Windstern vermutete eine geprellte bis gebrochene Rippe, da war es mehr als nur gefährlich, weiterzukämpfen. Auch wenn sie zu viert waren, auch wenn sie wahrscheinlich gewinnen würden. Das Risiko, dass der Hund die Kriegerin noch einmal erwischte, bestand. Und dieses eine Mal könnte das letzte sein. Windherz hatte es ihm erklärt, hatte ihm gesagt, dass sich eine gebrochene Rippe in die Lunge oder das Herz bohren konnte, dass man daran sterben könnte. Das war damals gewesen, als er dummerweise bei einem Kampf eine gebrochene Rippe davongetragen hatte…er hatte gefühlt ewig im Heilerbau sitzen müssen, weil seine Schwester solche Sorge um ihn hatte. Und das wünschte er niemandem. Aber den Tod seiner Schwägerin würde er sich erst recht nicht verzeihen. Er holte tief Luft. Er selbst war auch nicht mehr allzu fit, er wollte am liebsten schlafen. Aber es gab zu viel zu tun, erstmal musste der Hund verschwinden, dann musste er noch ernennen. Und jetzt musste er sich konzentrieren. Also schön…sie waren geschwächt, Nebelfluch und Blitzflug waren jedoch wohl die fittesten von ihnen. Wisperwind musste vor weiteren Treffern unbedingt geschützt werden, doch ihr Stolz verbot es ihm, das laut auszusprechen. Er würde sie damit kränken, das war nicht besonders hilfreich. Als sie dann aber meinte, sie sollten dem Hund nun den Rest geben, schaltete sich der Anführer ein. „Nein, wir werden ihn nur treiben! Wir müssen dafür sorgen, dass er das Territorium verlässt. Zurückkommen wird er nicht, er ist ein Hund!“, ordnete er mit lauter Stimme an. Das mochte Unmut erzeugen, war aber wohl das Klügste für den Moment. Sie mussten kontrolliert arbeiten, sich als eine Wand nach vorn bewegen, jede kleinste Regung des Hundes in ihre Richtung mit Schlägen kontern. Dann würde er schon irgendwann laufen…das war die Theorie, die sich hoffentlich in die Praxis umsetzen würde. Er sah Nebelfluch neben sich an und nickte, als Zeichen, dass sie als eine Wand vorrücken sollten. Er hoffte, der Kater verstand ihn, aber dieser war intelligent und ein guter Krieger, er würde es schon verstehen. Auf seiner anderen Seite war Blitzflug, die er mit einer liebevollen Berührung seines Schweifes an ihrem auf sich aufmerksam machte und den Schritt zu ihr nach vorne trat. Wisperwind war nicht dumm, sie würde schon verstehen, was er vorhatte, denn er konnte sie aufgrund seines Standpunktes nicht wirklich erreichen, Blitzflug war zwischen ihnen.



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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Fr 4 Nov - 21:16

Nebelfluch
Seine Ohren zuckten leicht, als Blitzflugs Stimme erklang und sie drohend in die Runde warf, dass sie jeden umbringen würde, der auch nur einen weiteren Kratzer davon tragen würde.
“Ich habe nicht vor, noch einen Treffer zu kassieren.“, miaute Nebelfluch als Antwort und warf einen raschen Blick auf seine Schwester, die nun endlich ihren Kampfgeist wiederentdeckt hatte und mit angespannten Muskeln den Hund fixierte. Wurde auch wirklich Zeit... er hatte es kaum ertragen, die Kätzin wie ein Häufchen elend über ihrem Gefährten hängen zu sehen.
Kurz schaffte er sich auch einen Überblick über Wisperwinds Zustand. Sie rappelte sich grade mit schmerzverzerrtem Gesicht wieder auf und warf dem Hund tödliche Blicke zu.
Doch ihre Bewegungen waren fahrig und deutlich konnte er sehen, dass sie nicht ansatzweise so fit war, wie sie es glauben machen wollte. Scharf sah er sie an, in seinen Augen der Unausgesprochene Befehl, sich zurück zu halten. In diesem Falle musste er Blitzflug recht geben... wehe, eine der Katzen bekam noch einen Kratzer ab! Gegen diesen kleinen Haufen Fuchsdung vor ihnen, durften sie auf keinen Fall den kürzeren Ziehen... Nur eines ärgerte Nebelfluch... wären die Katzen des Windclans durch die Beuteknappheit nicht so geschwächt, hätten die Hunde mit Sicherheit kein so leichtes Spiel gehabt.
Immerhin schien es Wisperwind so gut zu gehen, dass sie noch bissige Antworten geben konnte. So schlecht stand es also nicht um die jüngste seiner Schwestern. Allerdings hätte er ihr für ihren nächsten Satz am liebsten die Zunge raus gerissen... Er kannte sie gut genug, dass er wusste, dass es Sorge um Blitzflug war, der sie dazu trieb... aber dem Anführer zu drohen – egal in welcher Situation – war unentschuldbar. Sie konnte von Glück sagen, wenn Windstern es dabei beließ... denn Nebelfluch selbst würde sie sich für diesen Spruch definitiv noch vorknöpfen.
Sowieso trieb sie ihn heute wirklich zur Verzweiflung. Bei ihren Spruch, dass sie den Hund würde Tod sehen wollen und ihn dann zunickte, schüttelte er den Kopf. Oh nein! “Du hältst dich raus!“, miaute er ruhig und er duldete keinen Widerspruch. Notfalls würde er sie selbst am Nackenfell packen und aus der Gefahrenzone schmeißen. Das hätte er auch bei Windstern gemacht... aber der war dafür leider zu groß. Dieser schien dem Hund nur eine Lektion erteilen zu wollen... Nebelfluch stimmte zwar insgeheim seiner Schwester zu, dass sie direkt einen endgültigen Schlag machen sollten... aber er würde Windstern nicht widersprechen. Jedenfalls nicht vor den anderen.
Währenddessen ließ er den Hund nicht aus den Augen. Dieser schien nervös zu werden. Wahrscheinlich fühlte er sich in die Enge gedrängt – und das konnte gefährlich sein. Sie dürften auf keinen Fall eine Schwäche zeigen...
Der schwarze Kater fuhr die Krallen ein und aus, wartete. Seine Muskeln waren angespannt, wölbten sich unter seinem Fell. Bereit, zuzuschlagen. Aus den Augenwinkeln beobachtete er den Anführer und als dieser nickte und einen Schritt nach vorne trat, schloss sich Nebelfluch an. Seine Augen zusammen gekniffen fixierte er den Gegner. Ein offener, schneller Angriff wäre ihm zwar lieber gewesen... aber dem Hund ihre Stärke zu demonstrieren war ja nun auch nicht verkehrt.




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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Fr 4 Nov - 22:48

Zimtfeuer

Hilflos lag die Kätzin auf dem Boden und beobachtete den Kampf. Beobachtete, wie Windstern ein Leben verlor und auch ihren anderen Clangefährten Wunden zugefügt wurden. Am liebsten würde sie aufspringen, mit helfen und das Schicksal selbst in die Pfote nehmen. Doch ihr Körper wollte ihr einfach nicht gehorchen, ihre Verletzungen machten sich bei jeder kleinsten Bewegung bemerkbar und wenn sie versuchte aufzustehen, wurde ihr schwarz vor Augen. Aber das untätig da sitzen war eine Qual und sie spürte, wie die Verzweiflung sie immer mehr einholte.
Jetzt krieg dich wieder ein! Du bist Kriegerin, diese paar Wunden halten dich nicht vom Kämpfen ab. Die anderen sind auch verletzt und geben dennoch nicht auf.
Langsam versuchte sie aufzustehen und wurde sogleich von ihrem Körper gestraft. Doch diesmal versuchte sie möglichst den Schmerz zu ignorieren und kämpfte sich mit zusammengebissenen Zähnen auf die Beine. Ihre Pfoten waren immer noch wund und voller Splitter vom Graben davor, weshalb sogar das stehen anstrengend war.
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Sie atmete einmal tief ein, dann machte sie vorsichtig ein paar taumelnde Schritte in Richtung der anderen Katzen. Sie würde jetzt mitkämpfen und dem Hund beweisen, wer hier den längeren Atem hatte!



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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   So 6 Nov - 20:33

Die Clankatzen zeigten wahre Stärke, immerhin waren sie Krieger, und auch, wenn der Hund es nicht wissen konnte, so merkte er, dass sie eine Gefahr darstellten. Eine Katze allein war kein Problem für einen großen Hund, sollte er sich nicht allzu dämlich anstellen. Zwei Katzen hätten bereits mehrere Chancen, wenn auch nur mit viel Glück. Doch die Clankatzen kämpfen in Gruppen und minimierten so ihre Schwächen, stärken ihre Fähigkeiten und schreckten vor keinem Kampf zurück. Im Vergleich zu einfachen Hauskatzen, die die Hunde der Zweibeiner sonst kannten, waren sie eine Gefahr für das Leben von jedem, solange sie es richtig taten. Der Hund konnte es an seinem eigenen Leib spüren, seine Wunden bereiteten ihm Schmerzen und ließen jede Bewegung, selbst jeden Atemzug zu einer schweren Aufgabe machen. Und das bereitete ihm Sorgen, zumindest soweit es ihm möglich war, über so etwas nachdenken. Zwar besaß er Intelligenz, doch für die Katzen des Clans galten sie weiterhin als dumm, denn in der Lage, mit Bedacht zu handeln, schienen sie nicht zu sein. Und trotzdem realisierte der Hund, dass die Situation schlecht aussah. Die Krieger hatten eine Formation gebildet, das konnte er sehen, und das stärkte sie, machte sie gefährlicher und vor allem auch besser.
Ein Knurren verließ die Kehle des Hundes, als die Katzen langsam auf ihn zutraten. Seine Pfoten setzten langsam Schritt für Schritt nach hinten, um weiterhin einen Abstand zu behalten. Doch bei jedem dieser Schritte wurde sein Humpeln stärker, sein Schwanz klemmte sich zwischen seine Beine und ließ ihm wimmern. Er hasste es, so schwach zu sein. Zu wissen, dass ein Angriff sinnlos war. Und er musste sich eingestehen, dass er die Flucht ergreifen musste. Ihm blieb keine Wahl, er würde verlieren, noch mehr Wunden kriegen – seine Beute war sowieso verloren, denn alle könnte er nicht erlegen. So gab der Hund ein letztes, undefinierbares Geräusch von sich, ehe er weitere, schnellere Schritte von den Kriegern wegging, sich umdrehte und begann zu rennen. Erst langsam, doch als er merkte, wie man ihm für ein paar Schwanzlängen nachrannte, wurden seine Schritte schneller und der Hund ergriff die Flucht. Er rannte über die offene Fläche, ehe er langsam außer Sichtweite war, im Zweibeinerort verschwand und die Clankatzen alleine zurückblieben. Ein Schweigen legte sich über die Katzen, für einen Moment hing jeder in seinen Gedanken, doch sie hatten gesiegt. Die verletzten Katzen waren in Sicherheit und die Patrouille war in er Lage, endlich heimzukehren.
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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   So 6 Nov - 22:17

Blitzflug
3 Jahre, Kriegerin, WindClan
Erwähnt: Nebelfluch, Windstern, Wisperwind, Honigfrost, Zimtfeuer, Gewitterpfote | Angesprochen: --
Sie war vorgetreten mit der unerschütterlichen Beabsichtigung, ihre Familie zu beschützen und das um jeden Preis. Wisperwind und Windstern waren bereits sehr mitgenommen worden und auch Nebelfluch hatte einiges einstecken müssen. Deshalb war sie fest entschlossen, jeden einzelnen von ihnen zu beschützen. Doch ihre Schwester machte es ihr nicht gerade leicht. Obwohl sie sich kaum auf den Beinen halten konnte, schien sie allen Ernstes die Absicht zu haben, mit ihnen zu kämpfen. Und als sie eine leise Drohung gegenüber Windstern aussprach, stellte sich unwillkürlich das Fell der ältesten Schwester auf. Es war zwar durchaus gut gemeint, das wusste sie, doch es würde wohl jeder empfindlich reagieren, wenn es nicht nur der eigene Gefährte und Anführer war, mit dem so geredet wurde, sondern dieser vor wenigen Augenblicken auch noch tot gewesen war. Einen solchen Anblick verkraftete man nicht so leicht, wie Blitzflug ihren Begleitern versuchte weis zu machen. Vermutlich würde es sie noch einige Nächte lang in ihren Träumen verfolgen, auch wenn sie daran im Moment keinen Gedanken verschwendete. Es lag nur wie ein dunkler Schatten verborgen in den hintersten Ecken ihres Kopfes, wartete darauf, sich bemerkbar zu machen.
Und ein weiterer Schauer schoss über ihren Körper hinweg, als Wisperwind sagte, sie wolle den Hund tot sehen. Blitzflug wollte es ihr bereits verbieten, als ihr Nebelfluch zuvor kam und deutlich machte, dass er das nicht zulassen würde. Die langbeinige Kriegerin stimmte ihm dabei vollkommen zu, am liebsten hätte sie das selbe auch zu Windstern gesagt, doch egal wie nahe sie sich als Gefährten standen, dem Anführer erteilte man keine Befehle. Das würde sie jedoch nicht davon abhalten, ihm im Nachhinein einen Vortrag zu halten, dass er immer viel zu leichtsinnig und selbstlos war. Und sollte er nur einen Schlag abbekommen, sie würde ihm eine Schelle nach der anderen verpassen, bis er verstand, dass gerade er nicht sterben durfte. Es gab zu viele, denen er etwas bedeutete und für die er wichtig war.
Dann ertönte Windsterns Befehl, dass sie das Vieh nur vertreiben würden. Blitzflug presste die Zähne zusammen. Sie verstand, dass sie kein Risiko eingehen sollten und es das Beste war, doch sie brannte darauf sich zu rächen. Der Anführer sollte von Glück reden, dass er wieder auf den Pfoten war, sonst hätte sie mit Sicherheit keine Gnade walten lassen. Doch nun nickte sie nur knapp und fixierte ihren Feind. Sie spürte die leichte Berührung Windsterns und trat gemeinsam mit ihm und Nebelfluch einen Schritt vor. Dabei achtete sie darauf, eine Nasenlänge weiter vor ihm zu sein um ihn im Notfall beschützen zu können.
Der Hund reagierte und wich zurück. Bei jedem Schritt, den sie nach vorne machten, trat er einen zurück, begann seinen Schwanz einzuklemmen und zu wimmern. Es dauerte nicht lange, das achtete die Kriegerin nicht mehr so genau auf die Befehle und begann die Intervalle eigenständig ein wenig zu verkürzen. Mit einem arrogante, harten Blick baute sie Druck auf und jedes Mal, wenn ihr Feind wich, war es wie eine Bestätigung weiter zu machen und das Tempo wieder ein wenig zu erhöhen. Die Schritte des Hundes passten sich an, dann wurden sie mit einem Mal sehr viel schneller und das Tier drehte sich um und rannte davon. Ohne zu Zögern setzte Blitzflug nach. Bestimmt würde es Windstern und Nebelfluch nicht gefallen, doch es war der Befehl gewesen: Den Hund zu vertreiben und sicher zu gehen, dass er ihr Territorium verließ. Die zwei Kater würden ohnehin mitziehen. Nur würden sie mit dem Tempo der Kätzin nicht mithalten können. Sie war nicht nur so enorm schnell, sie war im Gegensatz zu ihnen auch nicht verletzt. Natürlich war ihr Körper müde, immerhin war sie zuvor eine lange Strecke in einem irrsinnigen Tempo gesprintet, doch im Augenblick kochte ihr Blut und das Adrenalin vertrieb jegliche Erschöpfung. Sie jagte dem Hund hinterher, achtete dabei zwar darauf einen gewissen Abstand zu halten um im Notfall schnell genug reagieren zu können, doch er wagte keinen Versuch mehr, sich zu wehren. Er lief einfach nur davon und so ließ sie langsam von ihm ab, drosselte ihr Tempo und blieb schließlich stehen, sah den elendigen Köter in der Ferne verschwinden.
Mit einem Mal war es enorm still.
Nur das hohe Gras raschelte leise im Wind, wog vor uns zurück, sodass es beinah aussah als würde es Wellen schlagen. Der Kampf war beendet, die Hunde vertrieben und der Lärm verstummt. Und jeder von ihnen lebte. Noch, schoss es Blitzflug durch den Kopf und sie drehte augenblicklich um. Ihre Kameraden waren schwer verletzt, nicht nur durch die Hunde. Sie hatte gesehen, dass die ein teil der Zweibeinerfarm eingestürzt war und wenn sie sich nicht irrte, dann hatte Gewitterpfote erwähnt, dass sie sich auch dadurch verletzt hatten. Zimtfeuer und Honigfrost mussten dringend zum Heiler, genauso wie Wisperwind und Windstern. Auch Nebelfluch sollte sich einmal untersuchen lassen. Die Kriegerin mit den stechend gelben Augen fühlte, wie sich ihre Brust zusammenzog bei dem Gedanken, dass sie nicht mit ihnen gekämpft hatte. Dass sie alle verletzt worden waren, während sie sinnlos durch die Gegend gerannt war. Was hatte es gebracht der Geruchsspur des anderen Hundes zu folgen? Letztendlich hatte es nicht den geringsten Unterschied gemacht. Sie hatte niemanden warnen können.
Umso wichtiger war es ihr nun, den Verletzten zurück zum Lager zu helfen. Irgendeinen Vorteil musste es schließlich haben, dass sie selbst keine Wunden hatte.
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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Mi 9 Nov - 23:38

Wisperwind

Wisperwind wurde abermals von dem Hund zu Boden geworfen. Sie konnte nicht mehr, sie hatte Schmerzen und sie war kaputt.Zugeben würde sie das aber niemals. Sie musste jetzt stark sein, sie durfte sich diese Schwäche nicht erlauben. Sie versuchte wieder aufzustehen doch es gelang ihr nicht, ihr Körper wollte einfach nicht mehr gehorchen.Für wen hatte sie sich so verletzen lassen? Für Zimtfeuer und Honigfrost ganz bestimmt nicht, nein sie hatte die Treffer kassiert um die zu schützen die sie liebte...nagut und für Windstern. Das aber auch nur weil er Blitzflug so viel bedeutete. Das sie mit ihrer kleinen Drohung zu weit gegangen war wusste sie, doch abgehalten hatte es sie nicht. Ihre Worten hatten sich nicht an den Teil von Windstern gerichtet der Anführer war, sondern an den der einfach nur Kater und liebender Gefährte war. Das sie mindestens eine Predigt von Nebelfluch bekommen würde nahm sie in kauf. Mit ganz viel Pech würde auch Blitzflug ihren Senf dazu geben, aber sie hoffte das zumindest Windstern ihre Sorge verstand. Dumm war er nicht....meistens. Unter viel Schmerzen und großer Anstrengung gelang es Wisperwind nach einer gefühlten Ewigkeit dann doch aufzustehen. Ihr Körper war geschunden doch ihr Kampfgeist loderte wie eh und jeh. Natürlich mussten die Anderen ihr im Bezug auf ihre Rachepläne einen Strich durch die Rechnung machen. Nebelfluch schnauzte sie an das sie sich zurück halten solle, Blitzflug setzte auch schon zum schimpfen an und Windstern kam auf die tolle Idee das sie den Hund lieber vertreiben sollten. Oh Sternenclan heute war definitiv nicht ihr bester Tag. Wütend sah sie Nebelfluch mit ihren eisblauen Augen an. Ich werde mich ganz sicher nicht raus halten! fauchte sie und trat mit wackeligen Beinen einen Schritt vor. Die würden schon sehen, sie war Fit wie nie zuvor! Außerdem war sie sauer auf Nebelfluch und würde nicht den Gefallen tun und klein bei geben. Zwar immernoch hinter den anderen stehend aber zumindest in senkrechter Position ging sie mit um den Hund zu vertreiben. Ja sie war langsam aber sie würde dem Hund den Anblick nicht gönnen wie sie da lag und vor sich hin litt.Hinter sich bemerkte sie dann wie Zimtfeuer sich regte und ebenfalls aufstand und mithelfen wollte. Mäusehirn!
Warum konnte sie nicht einfach liegen bleiben und die Profis ihre Arbeit machen lassen?! Das Wisperwind im Grunde eigentlich grad den gleichen Fehler machte blendete sie gekonnt aus. Bei ihr war das etwas ganz anderes.Der Hund schien jedenfalls einzusehen das er verloren hatte. Er begann zu winseln und sich zurück zu ziehen. Wisperwind fauchte und schenkte dem dummen Vieh höhnische Blicke. Ja sie hatten gewonnen und der Hund musste vor ihnen wegrennen. Allein die Tatsache das der Hund so aussah als würde er gleich unter sich machen bereitete ihr Genugtuung. Zwar nicht so viel wie als wenn sie den Hund getötet hätten aber doch genug um zufrieden zu sein. Sie hatten gewonnen und ihre Geschwister lebten noch. Mission erfüllt.Nun gab der Hund entgültig auf und lief davon.Blitzflug lief ihm noch ein gutes Stück nach. Sie hätte das gleiche getan wenn sie nur gekonnt hätte, doch die Grenze ihrer Selbstbeherrschung war erreicht. Lieber blieb hier und gönnte es ihrer Schwester. Dem Hund haben wir es gezeigt! miaute sie zufrieden und lächelte. Es war ein zufriedenes Lächeln denn sie hatten das geschafft was ihre Eltern umgebracht hatte. Sie hatten gegen einen Hund gekämpft und ohne Verluste gewonnen. Das Windstern gestorben war zählte nicht, schließlich lebte er ja wieder. Natürlich würde sie Schimmerblatt alles haarklein erzählen und vielleicht an der ein oder anderen Stelle ein wenig übertreiben, aber das brauchte ja keiner wissen. In jeder wahren Geschichte steckte ja zumindest eh immer eine kleine Lüge. Wisperwind wollte zu Nebelfluch gehen und sich an ihn kuscheln. Sie war verletzt, sie brauchte das. Einen Schritt ging sie doch dann wurde ihr schwindelig. Nebelfluch miaute sie und dann gaben ihre Beine nach und sie sank zu Boden.Sie war erschöpft...so erschöpft. Alles tat ihr weh, vor allem das atmen. Nein sie konnte einfach nicht mehr, so sehr sie sich auch bemühte. Die schöne Kätzin schloss für einen kurzen Moment die Augen. Wenn sie zurück kam musste sie dringend ein bisschen Schönheitsschlaf halten. Nicht das sie den nötig hatten. Können wir jetzt zum Lager zurück? fragte sie leise in die Runde. So klang sie fast wieder wie ein Junges, das kaputt von einem Ausflug rummurrte weil es nicht mehr laufen wollte.
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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Di 15 Nov - 20:35

Zimtfeuer

Die rotbraune Kätzin war so sehr damit beschäftigt, nicht umzukippen und die Schmerzen zu ignorieren, dass sie gar nicht mitbekam, dass sie inzwischen den Kampf gewonnen hatten. Als sie den Kopf hob musste sie erst einmal ein paar mal Blinzeln, bis sie sich wirklich sicher war, dass die Hunde tatsächlich weg waren, und das es nicht nur eine Einbildung war. Hatten sie tatsächlich gewonnen? Erleichterung durchflutete sie und ihr wurde erneut schwindelig, aber dieses mal von den ganzen Gefühlen, die mit einem Mal über sie hereinbarachen.
Sie blickte zu den anderen Katzen, mit einem al ängstlich, was jetzt passieren würde. Würden sie sie dafür verantwortlich machen?
"Es tut mir Leid!", brach es aus ihr hervor und sie senkte den Kopf.  "Wegen uns hättet ihr getötet werden können..."
Als Wisperwind das Lager erwähnte nickte Zimtfeuer schwach. "Ja...bitte. Ich würde mich jetzt wirklich - wirklich- gerne ausruhen..."
Noch immer ein bisschen unsicher auf den Pfoten machte sie sich auf den Rückweg. Sie wollte so schnell zurück und den Blicken ihrer Clangefährten entgehen.

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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Do 17 Nov - 22:03

Windstern war froh, dass die anderen mitzogen. Ihm wäre es lieber gewesen, Wisperwind hielte sich zurück, denn sie schien sehr erschöpft und er machte sich Sorgen, dass sie sich doch noch mehr verletzen könnte. Doch es ging gut, den Hund konnten sie vertreiben und Blitzflug folgte ihm noch ein Stück. Da sie dabei sicher war und er selbst mit der Erschöpfung kämpfte, beließ er es dabei und begleitete sie nicht. Auch wenn er es liebend gern getan hätte, denn sie allein mit einem Hund zu wissen, war grässlich, allerdings war der Hund geschlagen und würde seiner Gefährtin ja nichts mehr tun, da er auf der Flucht war und nicht mehr ans Angreifen zu denken schien. Dennoch konnte er erst aufatmen, als Blitzflug wieder bei ihm war. Es war, als fiele ihm ein Stein vom Herzen. Er betrachtete die Katzen, die zu größten Teilen geschwächt und verletzt waren. Doch mit Nebelfluch wollte er sprechen…und zwar allein.
„Blitzflug, sei so gut, und bring die anderen ins Lager. Nebelfluch und ich kommen nach“, miaute er und stupste seine Gefährtin sanft an. Er setzte sich hin, denn langsam ließen seine Kräfte ihn wirklich im Stich. Zimtfeuer machte sich bereits auf den Weg, er hoffte, Blitzflug würde es schaffen, die beiden verletzten Kriegerinnen. Eigentlich wollte er ihr nicht so viel aufhalsen, aber irgendwie…er musste mit Nebelfluch sprechen. Und da sollte niemand dabei sein, denn ansonsten könnte er sich selbst bloßstellen. Und darauf hatte er keine Lust – erst recht nicht vor Blitzflugs Familie. Nachher würde sie ihn dann nicht mehr mögen. Und er liebte sie mehr als sich selbst und würde das wirklich niemals verwinden können. Sie sollte für sein ganzes Leben an seiner Seite bleiben. Für immer…
Windstern wollte am liebsten schlafen, aber das musste er regeln. Und wenn er wieder im Lager war, würde er erst noch ernennen. Wenn Rotpfote da war, würde er mit ihm reden…aber das war eher optional, wenn er die Kraft dann noch hatte…

//verzeiht mir...



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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Mo 21 Nov - 20:17


Nebelfluch

Angesprochen:Erwähnt:Sonstiges:
WisperwindZimtfeuer, Windstern, BlitzflugWindclan, 36 Monde

Nebelfuch, darauf bedacht, sowohl den Anführer, als auch seine Schwestern zu schützen, ließ den Hund nicht aus den Augen. Ein drohendes Fauchen ließ ihn die Lefzen hochziehen und die Zähne zeigen. Seine angespannte Haltung, der feindselige Blick... dies alles sagte dem Hund, dass er besser Fersengeld gab. Bevor ihn die wütenden Clankatzen in die Pfoten bekamen.
Entweder hatte der Hund diese Signale verstanden – oder er musste sich eingestehen, dass er gegen diese Übermacht keine Chance hatte. Jedenfalls zog er sich immer weiter zurück, erst langsamer, dann schneller. Bis er herum wirbelte und davon preschte. Die Katzen waren jedem seiner Schritte gefolgt und zufrieden betrachtete Nebelfluch die Flucht des Hundes – bis er eine Bewegung aus den Augenwinkeln sah und Blitzflug der elenden Töle hinterher rannte. Ein Muskel in der Wange des Katers zuckte, zeigte seinen Ärger deutlicher, als Worte es gekonnt hätten. Er rannte nun ebenfalls los. Wusste, dass seine Schwester ihn mühelos abhängen konnte. Aber die Angst, dass der Hund doch noch einmal umdrehen könnte war ihm viel zu nahe.
Er blieb erst stehen, als Blitzflug langsamer wurde und sich auf den Rückweg machte. Kurz fuhr Nebelfluch die Krallen aus, wollte sie für ihre unbedachte Verfolgung rügen... Doch er unterließ es. Die Kätzin hatte in den letzten paar Herzschlägen so viel durchgemacht... Hatte ihren Gefährten sterben sehen... wie ihre Schwester zu Boden ging... Er würde es ihr nachsehen – dieses Mal.
Apropos Boden... Der Kater warf einen Blick zu Wisperwind, die wie ein Junges am Boden lag und seinen Namen miaute. Als er seine Schwester anblickte, ihre leisen Worte vernahm, dass sie zurück ins Lager wollte... war sein Blick emotionslos und seine Stimme ruhig. Nicht das leiseste Zittern. “Dann sieh zu, wie du zurück gelangst.“ Oh ja... er war wütend. Sehr wütend. Sie hatte sich zurück halten sollen – hatte dies natürlich nicht getan. Wenn er ihr einen Befehl gab, so hatte sie zu gehorchen... Tat sie es nicht... Tja. Jetzt sollte sie sehen, wie sie zurecht kam.
Da sah er Zimtfeuer... Sie konnte sich kaum auf den Beinen halten, zitterte wie Espenlaub... aber stimmte Wisperwind zu und stackste zurück Richtung Lager. Fassungslos sah er ihr nach. Was war nur mit den Kätzinnen los... Die eine wollte getragen werden und die andere lief davon, ohne zu helfen... Kätzinnen...
Er wollte mit einem Kopfschütteln bereits ebenfalls den Rückweg antreten, als Windstern ihn mit den Worten überraschte, dass Blitzflug alle ins Lager schaffen sollte – und er mit ihm – Nebelfluch – noch reden müsste.
In Windeseile ging Nebelfluch den Kampf noch einmal durch. Hatte er irgendeinen Fehler begangen? Wahrscheinlich würde der Anführer in auf das verlorene Leben ansprechen... gab Nebelfluch sich doch die Schuld daran und war sich sicher, dass auch Windstern es so sah.
Der Krieger setzte sich und blickte nachdenklich zu dem Kater – ohne sich anmerken zu lassen, was ihm alles durch den Kopf schoss...




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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Mo 21 Nov - 22:02

Blitzflug
3 Jahre, Kriegerin, WindClan
Erwähnt: Zimtfeuer | Angesprochen: Windstern, Nebelfluch, Wisperwind
Als sie schließlich von dem Hund abließ, nachdem sie sicher gegangen war, dass er auch ja weglief und nicht beabsichtigte noch einmal einen Angriff zu starten, brauchte ihr Bruder nicht einmal etwas zu sagen oder auch nur die Miene zu verziehen, damit sie wusste, dass er ihre Tat nicht gut fand. Sie kannte ihn – und sah zudem die ausgefahrenen Krallen. Aber ihr Verhältnis zu ihm war nicht das einer kleinen Schwester, welche sich an ihrem Bruder orientierte. Sie standen sich nah, allerdings hatte Blitzflug ihre Eigenständigkeit schon immer deutlich gemacht. Sie respektierte ihren Bruder und wusste, dass er meistens Recht hatte, da er durchaus intelligent war und eine sehr rationale und objektive Sichtweise besaß, jedoch war sie eben nicht so perfekt wie er und handelte so, wie sie es für den Augenblick als richtig empfand. Da könnte er noch so sehr versuchen sie zurecht zu weisen, sie würde trotzdem nicht einfach nachgeben. Ein gutes Beispiel war die Zeit, zu der Windstern zum Anführer geworden war. Sie war eine der wenigen Katzen gewesen, die ihn kritisiert hatte und erst hatte sehen wollen, wie er sich machte, bevor sie ihn als Anführer akzeptierte. Und noch heute war sie der Meinung, dass sie es wieder so tun würde. Eine Katze konnte noch so ein guter Krieger sein, es hieß trotzdem nicht, dass man automatisch auch ein guter Anführer war. Schattenrabe und Mondblatt hatten bewiesen, dass sie nicht bereit gewesen waren. Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn ersterer mehr Zeit als zweiter Anführer unter Rotstern verbracht hätte. Aber das war nur eine Vermutung ihrerseits.
Nebelfluch sprach jedoch kein Wort und verzog auch nicht die Miene, weshalb sie vermutete, dass er heute nicht versuchen würde, sie zurecht zu weisen. Wäre sonst auch viel zu stressig gewesen, denn Blitzflug war überaus stur. Sie errinerte sich noch gut daran, als sie auf der Jagd in ein Loch getreten war und Windstern sie ewig lang genervt hatte, nur damit sie ihm sagte, woher der kleine Kratzer kam. Letztendlich hatte sie ihm nie eine genaue Antwort gegeben, aber er hatte sich vermutlich etwas in dieser Richtung vorgestellt.
Die Kriegerin ging zusammen mit ihrem Bruder zu den anderen zurück und trat auf ihre Schwester zu, da Zimtfeuer es schaffte alleine auf die Beine zu kommen. Nebelfluch reagierte auf Wisperwinds Gejammer recht hart und kalt, doch sie konnte es ihm nicht verübeln. Sie selbst hatte es ebenso wenig mit weinerlichen Katzen. Normalerweise gehörte ihre Schwester zwar nicht dazu, aber sie neigte dazu, in Nebelfluchs Gegenwart mehr Schwäche als sonst zu zeigen. Abgesehen davon hasste ihr Bruder es, wenn sie nicht auf ihn hörten oder dumme Dinge taten, aber das war sein Problem und es wurde Zeit, dass er ein wenig von ihnen abließ und sein eigenes Leben führte. Zumindest sah Blitzflug das so. Sie selbst war über die Taten ihrer Eltern hinweggekommen, hatte gänzlich damit abgeschlossen und sich ein eigenes Leben aufgebaut. Sie würde immer für ihre Geschwister da sein, aber sie war keines Falls abhängig von ihnen. Doch bei Nebelfluch, Ammernschlag und Wisperwind sah dies anders aus. Bei ihnen hieß es immer noch „sie gegen den Rest der Welt“, so zumindest der Eindruck. Aber sie hatten auch wesentlich mehr leiden müssen. Noch immer wünschte sich die Kriegerin, sie hätte mehr für ihre Geschwister getan, doch damals, als sie sich als Junges bewusst von ihren Eltern abgewandt hatte, hatte sie nie das Gefühl gehabt, wirklich an ihre Geschwister herankommen zu können. Erst ab dem Punkt, an dem ihre jüngste Schwester ausgestoßen worden war, war sie nicht mehr ganz alleine gewesen. Nun, sie hatte zwar immer gewusst, dass sie im Clan nie ganz alleine war, doch Einsamkeit hatte sie dennoch das eine oder andere Mal verspürt.
Blitzflug wandte den Kopf, als Windstern sie ansprach und verlangte, dass sie Zimtfeuer und Wisperwind zum Lager zurück brachte. Er stupste sie an, doch das konnte ihre Stimmung nicht retten. Unzufrieden und ein wenig verärgert sah sie ihn an. Sie presste die Kiefer fest aufeinander und zögerte damit etwas zu sagen, auch wenn man durchaus sehen konnte, dass sie ihn nur zu gerne zusammengestaucht hätte. Aber sie hatte verstanden, dass er ein vertrauliches Gespräch mit ihrem Bruder führen wollte. Es war eine der Situationen, in denen sein Rang nicht zuließ, dass sie sagte, was immer sie wollte. Es kam selten vor, dass sie sich dadurch einschränken ließ, doch sie hatte vertraute ihm sehr und wusste, dass eine Diskussion zu nichts führen würde. Er würde ihr nur ganz ruhig erklären, dass es so am besten war und es von großer Wichtigkeit war. Und so oder so würde sie sich am Ende beugen. Er war wohl eine der sehr wenigen Personen, die es schafften, sie dazu zu bringen, dass sie sich ihnen fügte. Aber da dieses Ergebnis absehbar war, beschloss sie auf eine Diskussion zu verzichten und sich für's Erste damit zufrieden zu geben, dass er überhaupt am Leben war. „Verstanden“, presste sie hervor und es war nur zu deutlich, wie sehr es ihr missfiel, ohne ihn zurückgehen zu müssen. Vor wenigen Momenten war er noch tot gewesen und jetzt schickte er sie einfach alleine zum Lager, während ihm seine Erschöpfung nur allzu deutlich anzusehen war. Verstimmt wandte sie sich an Nebelfluch, ihr Blick brennend vor Ärger. „Ich vertraue darauf, dass du dafür sorgst, dass dieses Mäusehirn sich nicht zu viel Zeit lässt und so bald wie möglich beim Heiler landet – dort wo er hingehört.“ Sie war sich sicher, dass ihr Bruder ohnehin auf ihren Gefährten achten würde, doch in ihr tobte Sorge, welche sie mit hitzigen Emotionen überspielen musste um sich nicht wie eine Klette zu geben.
Dann stellte sie sich neben Wisperwind und sah auf sie herab. „Ich helfe dir“, sagte sie knapp und beugte sich herab um ihre Schwester am Nackenfell zu packen und ihr auf zu helfen. Diese lehnte jedoch keifend ab und Blitzflug war kurz davor ihr wie einem ungehorsamen, frechen Jungen einen Klapps auf den Hinterkopf zu geben. Doch stattdessen schnaubte sie nur und begab sich zu Honigfrost und half dieser hoch. Den ganzen Heimweg achtete sie stark auf die verletzte Kätzin und stützte sie. Sie war zwar nicht sonderlich sensibel, jedoch reichte ihr Feingefühl zumindest dafür aus.

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Zuletzt von Rotbusch am Fr 2 Dez - 17:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Mo 28 Nov - 19:14

Wisperwind war genervt,wovbei das noch eine wirkliche Untertreibung war. Das Nebelfluch sie so anblaffte als sie zusammenbrach fasste sie daher nicht unbedingt wohlwollend auf. Er war zwar ein Eisklotz auf vier Beinen, dennoch hätte er sich wenigstens ein bisschen um sie sorgen können. Ja lass mich liegen...toller Bruder brummelte sie verstimmt und als Blitzflug ihr aufhelfen wollte fauchte sie diese an. Ihre Schwester hatte zwar nichts böses getan aber atmen reichte grad völlig als Grund damit Wisperwind an die Decke ging. Ich kann das alleine! knurrte sie und versuchte sich aufzurappeln. Ihr tat alles weh, selbst Stellen von denen sie dachte das sie garnicht weh tun konnten. Nochmal würde sie sowas hier sicherlich nicht machen, das wusste sie jetzt schon. Wenn sie erstmal wieder im Lager war würde sie lauthals mit Schimmerblatt über das alles hier schimpfen und sich so richtig aufregen.Nach einer guten Weile und ettlichen versuchen hatte die schöne Kätzin es dann auch endlich geschafft sich hinzustellen. Ihre Beine zitterten und allgemein sah sie nicht besonders gut aus. Egal, ins Lager würde sie sich zur not auch nur mit den Zähnen schleppen. Das sie definitiv zum Heiler musste passte ihr auch ganz und garnicht. Sie konnte den Heiler einfach nicht ausstehen und nettigkeit vorheucheln war noch nie so ihre Stärke gewesen. Sie sagte ihre Meinung frei raus, und die anderer war ihr Grundsätzlich eh erstmal egal.Dann hörte sie das Windstern noch etwas mit Nebelfluch alleine besprechen wollte und sie wurde neugierig....sehr neugierig. Worum ging es wohl wichtiges, das nichtmal Blitzflug bleiben durfte? Oh sie würde Nebelfluch ausquetschen...und dann alles Schimmerblatt erzählen, wie man es als pflichtbewusste beste Freundin nunmal tat. Doch jetzt wollte sie nach Hause in ihr Nest und ein wohlverdientes Schläfchen machen. Lass uns nach hause gehen Schwesterchen miaute sie und machte sich langsam und wackelig auf den Weg ins Lager


----> gt Windclan Lager


//sry fürs warten und für den grottigen Post :/ //
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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Mi 14 Dez - 9:35

Windstern bedachte Blitzflug mit einem liebevollen Blick, als diese zustimmte und ihrem Bruder auftrug, auf ihn zu achten. Wie er diese Kätzin liebte...er liebte einfach alles an ihr. Als sie nun mit Honigfrost loslief, sah er ihr eine Weile nach, versuchte das Gezänke zwischen den Geschwistern zu überhören. Wisperwind sollte wirklich aufpassen, immerhin waren ihre Rippen gebrochen...er schüttelte den Kopf über diese Gedanken und wartete, bis alle aus Hörweite waren. Manchmal wünschte er sich, nicht all das zu wissen, was seine Schwester ihn gelehrt hatte, denn dann könnte er sorgloser durchs Leben gehen. Aber wie stets war das nur ein kurzes Aufblitzen dieses Gedanken, er war froh um das Wissen, das hatte schon dem ein oder anderen das Leben gerettet. Nein, es war gut so, da war er sich ganz sicher. Er dachte an seine Schwester und musste schlucken. Wie sehr er sie doch vermisste...das Band zwischen ihnen war stark gewesen, stärker als bei vielen anderen Geschwistern. Er hatte sie beschützt, hatte ausgeglichen, wo sie mit ihrer Pfote nicht weiterkam, hatte mit ihr gespielt. Ja, auch mit anderen, zum Beispiel auch mit seiner späteren Gefährtin, aber wenn er an seine Jungenzeit dachte, dann war da dennoch zuerst Windherz, erst danach Schattenflügel und dann eine dunkle Erinnerung an ein Junges, was um seine Aufmerksamkeit geworben hatte, aber an dessen Namen er sich nicht erinnern konnte.
Mit ernstem Blick sah er nun Nebelfluch an. Musterte ihn von oben bis unten. Er wusste instinktiv, dass Nebelfluch niemand war, der nach Macht strebte, aber in seiner Brust war ein Pflichtgefühl, was er sehr zu schätzen wusste. Außerdem war er Blitzflugs Bruder und gehörte damit irgendwie zu seiner Familie. Eine ganze Weile zog ins Land, während Windstern schweigend dasaß und den Kater musterte, ehe er ihn ansprach.
"Der Kampf heute hat mir etwas gezeigt", miaute er und war überrascht, dass sein Atem noch immer so schwach war. Ja, er musste wirklich mal schlafen...aber vorher würde er noch wichtiges erledigen. "Mondblatt hat mir anvertraut, dass er seine Zukunft nicht als zweiter Anführer sieht. Ich auch nicht, aber ich brauche einen Stellvertreter." Der Anführer hielt einen Moment lang inne, in der Hoffnung, bessere Worte zu finden als die, die da in seinem Kopf rumgeisterten. Aber er war erschöpft und seine Gedanken ungeordnet. "Ich habe das Gefühl, dass du ein guter zweiter Anführer wärst. Traust du dir das zu?", miaute er und sah den Kater fragend an. Aber eigentlich war es nur nett, dass er ihn fragte, normalerweise hätte er es einfach ernannt. Doch Nebelfluch war Familie und er wollte, dass er glücklich war. Deswegen würde er seine Antwort respektieren und in seinem Interesse entscheiden.



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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Mi 14 Dez - 13:26

Nebelfluch
Still saß der Kater noch immer vor seinem Anführer und betrachtete diesen ruhig. Nur kurz wandte er den Blick zu Blitzflug, als diese ihn ansprach. Auf ihre Worte hin neigte er zustimmend den Kopf, als Zeichen, dass er verstanden hatte. Sah er es doch ebenso wie sie. Windstern gehörte in den Heilerbau... aber er konnte seinem Anführer ja schlecht Vorschriften machen, wann er mit wem zu sprechen und was er zu tun hatte...
Wisperwind ignorierte er soweit... er wusste, dass Blitzflug schon dafür Sorgen würde, dass sie heile im Lager ankam. Wahrscheinlich war sie an der Seite ihrer Schwester auch besser aufgehoben als an seiner... denn er hätte keine Rücksicht auf die Verletzungen der schönen Kätzin genommen.
Sobald die Kätzinnen verschwunden waren, wartete Nebelfluch darauf, dass Windstern ihm mitteilte, was ihm auf dem Herzen lag. Doch darauf musste er noch ein wenig warten... zu aller erst musterte sein Anführer ihn von oben bis unten. Ließ den Prüfenden Blick über den Körper des schwarzen Kriegers gleiten. Nebelfluch neigte nicht dazu, nervös zu werden oder Anzeichen von Unbehagen zu Zeigen – was nicht bedeutete, dass diese Aufmerksamkeit spurlos an ihm vorüber zog. Innerlich machte er sich eine Menge Gedanken und einer war schlimmer als der andere.
Auch der ernste Blick sorgte nicht unbedingt dafür, dass er sich besser fühlte... Seine Ohren neigten sich leicht nach hinten, als Windstern dann zu sprechen begann. Unbehagen breitete sich im Körper des Kriegers aus. Doch das Gespräch nahm eine andere Wendung, als er erwartet hatte. Leider machte es das ungute Gefühl nicht unbedingt besser... denn als sein Anführer darauf ansprach, dass Mondblatt vom Posten des zweiten Anführers zurück treten wollte, ahnte Nebelfluch, was er gleich zu hören bekam.
Und tatsächlich... ihm wurde der Posten angeboten.
Innerlich fluchte Nebelfluch... benutzte jedes Schimpfwort, welches er kannte. Er wusste, der Kater fragte ihn nur aus reiner Höflichkeit... und hatte mit den Worten, ob er es sich zutrauen würde, einen Nerv getroffen... Der Krieger nahm jede Herausforderung an, die sich ihm bot... niemals war er vor einer Aufgabe davon gelaufen. Er wusste nur nicht... ob das Vertrauen, welches Windstern in ihm sah, wirklich gerechtfertigt war. Er wusste nicht, ob er sich wirklich dazu eignete, diese Stellung einzunehmen. Es war eine Menge Verantwortung... allerdings – so arrogant es nun auch klingen mochte – er wusste nicht, welche Katze sonst in Frage kommen würde. Nur... er hatte sich einfach nie damit auseinander gesetzt, dass dieser Tag kommen könnte. Er hatte schlichtweg nicht damit gerechnet. Hatte sich nie als zweiter Anführer gesehen. Er war Zielstrebig... ja, dass schon. Neigte auch nicht dazu, vor Schwierigkeiten zu fliehen. Er würde niemals den Clan im Stich lassen... aber wirklich hängen tat er auch nicht an ihm. Im Grunde zählten für ihn nur seine Schwestern... nur für sie fühlte er sich verantwortlich. Als zweiter Anführer würden sich das Gleichgewicht verschieben – und mehr Katzen würden in seine Verantwortung fallen – war er dazu bereit? Was sah Windstern, was ihm selbst verborgen blieb? Aber... was blieb ihm anderes übrig, als dem Urteilsvermögen seines Anführers zu trauen. Immerhin neigte auch dieser nicht zu leichtsinnigen Handlungen – meistens jedenfalls.
Diese Gedanken ratterten in Sekundenschnelle durch Nebelfluchs Kopf. Man sah es ihm nicht an – doch Windstern, der ihn ja nun nicht erst seit gestern kannte, würde mit Sicherheit die leichte Unsicherheit bemerken, die den Krieger heimsuchte.
Kurz darauf blinzelte Nebelfluch einmal, blickte dem Kater ihm gegenüber abermals fest ins Gesicht. Er schluckte seine Zweifel herunter. “Wenn du mir diesen Posten anvertrauen würdest... bin ich wohl geeignet dafür.“, miaute er ruhig. Es war eine Ausweichende Antwort – die man aber durchaus als Zusage verstehen könnte.




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BeitragThema: Re: Die Zweibeinerfarm   Mo 19 Dez - 19:42

Windstern war die ganze Sache eigentlich ein wenig unangenehm. Er war erschöpft, immerhin war er gerade gestorben...und das hinterließ seine Spuren, wie er feststellte. Voller Grauen und doch auch voller Liebe dachte er daran, seine Schwester war bei ihm gewesen. Windherz fehlte ihm sehr, sie war seine Konstante gewesen, die Kätzin, der er sein Herz geschenkt hatte als sie gemeinsam im Bauch der Mutter heranwuchsen. Er war bei ihr gewesen, als sie die Mutter an den grünen Husten verlor, sie war bei ihm gewesen als der Vater spurlos verschwand, sie war an seiner Seite, als Schattenflügel ihn verließ...sie war bei ihm gewesen, als er Vater wurde, ohne eigentlich Vater zu sein...und nun, wo er sie brauchte, war sie nicht da. Scharfzunge war zwar ein guter Heiler, aber er war eben nicht seine Schwester, seine wunderschöne, kluge Schwester...sie hätte ihm mit Federjunges helfen können, hätte ihm gesagt, was er tun müsste. Auch bei der Wahl des zweiten Anführers würde sie ihn unterstützen - hier könnte er auch auf Scharfzunge zählen, aber der Kater war jung...und er müsste ihn ansprechen. Seine Schwester hätte es gewusst, sie hätte ihn angesprochen. Niemand hatte ihn jemals so gut gekannt wie sie...aber nun hatte er Blitzflug. Sein Herz schlug für sie. Und er hatte das Gefühl, dass sie ihn bereits sehr gut kannte. Vielleicht nicht so wie Windherz das getan hatte, aber sie stand ihr in nichts nach. Dennoch scheute er sich, sie zu fragen, ob sie Nebelfluch für geeignet hielt. Immerhin war der ihr Bruder und da sich die Geschwister recht nahestanden würde sie immer für ihn sprechen. Doch er wusste nicht, ob es Nebelfluchs Wunsch war. Und auch dieses Gespräch brachte ihn der Wahrheit nicht näher. Vielleicht hätte er anders fragen sollen...aber jetzt war es ausgesprochen. Nebelfluch reagierte weder besonders erfreut noch konnte er genau einschätzen, was der Kater fühlte. Seine Worte waren als Zusage zu verstehen, aber dennoch hatte Windstern das seltsame Gefühl, es sei nicht alles, wenn er in die Augen des Katers blickte. "Es geht nicht darum, ob ich es dir zutraue. Sondern darum, dass du es dir zutraust", miaute er mit ernster Stimme. "Aber ich sehe es jetzt einfach als eine Zusage an. Wenn es das nicht ist, korrigier mich bitte", setzte er hinzu und beschloss, sich schonmal auf den Rückweg zu machen. Immerhin musste er ja langsam mal ins Lager...und auch bei einem Spaziergang konnte man reden...Er nickte dem Krieger zu und forderte ihn auf, neben ihm zum Lager zurückzugehen. Der große Kater war langsamer als sonst, er war erschöpft und glaubte fast, es nicht mehr zu schaffen. Doch er biss die Zähne zusammen. Eine solche Schwäche würde er niemals demonstrieren...
gt: Lager



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Die Zweibeinerfarm
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