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 WindClan Lager

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BeitragThema: Re: WindClan Lager   So 29 Apr - 11:54

Dohlenjunges

Das Kätzchen lag einsam in dem viel zu großen Nest. Sie bemerkte aus den Augenwinkeln, wie eine andere Königin, Aschensturm, sich bewegte. Sie spürte den Blick der Königin auf ihr, unter ihrem Pelz fing es an zu kribbeln. “Dohlenjunges. Warum kommst du nicht zu uns? Du musst doch nicht alleine da hinten sitzen. Bei Flohjunges und mir ist noch genügend Platz im Nest.“, schnurrte sie mit zärtlicher Stimme und sah das Junge erwartungsvoll an. Dohlenjunges zuckte bei der Stimme der Kätzin zusammen, sie wandte den Kopf und sah die Königin unsicher an. „W-was?“, miaute sie leise. Sie rappelte sich auf, ihr kleiner Körper war dünn und ihr Pelz struppig, da sie Mühe hatte sich selbst zu putzen. Sie tappte unsicher zu der Königin hin, blieb vor dem Nest stehen. „W-was? Warum willst du das?“, miaute die kleine Kätzin leise, sie kannte es nicht, dass andere sie bei sich haben wollten. Ihre etwas zu großen Ohren zuckten unsicher, kleine Tränchen sammelten sich in ihren Augen. Die Angst, dass die Königin sie anlog, war groß. “Weil ich dich gern habe, Dohlenjunges.“, schnurrte sie zärtlich. “Na komm schon her, du musst keine Angst haben!“ Dohlenjunges zuckte leicht zusammen. Die Königin sollte sie gern haben? „Mich hat niemand gern…“, murmelte die kleine Kätzin leise. Sie hatte gar nicht gemerkt, dass Morgenjunges zu ihnen rüber sah. Erst, als Aschensturm es ansprach, bemerkte sie die Blicke des anderen Jungen. “Schau mal, Dohlenjunges. Morgenjunges ist wach und ich glaube, sie möchte mit dir Spielen. Warum freundest du dich nicht mit ihr an? Wenn ihr genug gespielt hast, kommt du zum kuscheln zu mir. Ist das ein Plan?“, fragte sie ruhig und senkte die Stimme, als wäre es ein Geheimnis und nur für Dohlenjunges bestimmt. Dohlenjunges Ohren zuckten leicht, sie lauschte den Worten der Königin. Dann schüttelte sie aber leicht den Kopf. „Niemand will mit mir spielen…nichtmal Morgenjunges“, murmelte die Kätzin leise. Sie war immer alleine gewesen. Nie hatte jemand freiwillig mit ihr gespielt. Die Kätzin sah kurz zu Morgenjunges, traurig darüber, dass die Königin wohl meinte, ein anderes Junges würde mit ihr spielen wollen. Dohlenjunges kletterte vorsichtig in das Nest, legte sich aber ganz am Rand hin, so weit weg von Aschensturm und Flohjunges, wie es nur ging. Sie wollte ihnen keinen Platz wegnehmen. Außerdem wollte sie Morgenjunges den Platz bei Aschensturm lassen, denn das andere Junge würde bestimm auch her wollen. Das war eine Marotte von Dohlenjunges, sie achtete mehr auf andere, als auf sich selbst. Sie gönnte den anderen alles, nur sich selbst nichts. Sie war es nicht Wert, dass sich jemand um sie sorgte, dass jemand mit ihr spielte, dass jemand sie….mochte.
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Wenn ich nach 4 Tagen in den Clans nicht geantwortet habe bitte schickt mir eine PN I love you

Danke an Ares für das traumhaft tolle Bild von Blut&Viper *.*
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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Mo 30 Apr - 2:15

Zwischen zwei Blitzen erlosch das Leben von Tigerjunges.
Als wäre das nicht genug, bricht nun Wasser in die Kinderstube ein. Noch tropft es auf ein unberührtes Nest, doch schon in kürze könnte sich das Loch in der Wand ausweiten.
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BeitragThema: Re: WindClan Lager   So 13 Mai - 16:14

Moosblüte


Moosblüte beeilte sich nicht sonderlich auf dem Rückweg, da sie nicht vor hatte, völlig außer Atem im Lager anzukommen. Was würde das denn für einen Eindruck machen!
Erst als sie die dicken Wolken am Horizont bemerkte, die sich beunruhigend schnell bewegten, entschloss sie sich dazu, das Tempo ein wenig anzuziehen. Gerade als der erste Tropfen fiel, erreichte sie das Lager. Sie hasste Regen. Es gab nichts mehr erniedrigendes als nass und triefend draußen zu stehen, kaum fähig die Augen aufzumachen, ohne dass Wasser hineinläuft. Die Katzen aus dem FlussClan mussten verrückt sein.
Sehnsüchtig dachte die schöne Kätzin an die Sonne, die noch kurz zuvor geschienen und ihren Pelz so schön gewärmt hatte. Doch von dieser war nun nichts mehr zu sehen, weshalb sie sich schleunigst in den Kriegerbau zurückzog. Nach einer kurzen Inspektion der Nester legte sie sich in das, welches ihr am bequemsten und frischesten erschien. Sorgfältig zupfte sie das restliche Heidekraut aus ihrem schönen Pelz, bevor sie es sich gemütlich machte. Müdigkeit überrollte sie und sie schloss die Augen, um ein kleines Nickerchen zu machen, während über ihr das Gewitter anfing zu toben.
Als sie aufwachte, regnete es immer noch und der Wind wehte mit einer erbarmungslosen Geschwindigkeit durch das Lager. Sie streckte ihre Glieder, fuhr sich kurz mit der Zunge über den Pelz und ging nach vorne zum Ausgang, um hinausgucken zu können. Es war weniger los, als sie erwartet hätte. Normalerweise herrschte bei einem solchen Sturm immer allgemeine Panik, außer bei ihr natürlich, und alle versuchten verzweifelt, das Lager zu sichern, sodass nicht nachher die Baue wegflogen. Die Kuhle, in der sich das Lager befand, fing langsam aber sicher an, sich in eine Pfütze zu verwandeln. Zwar bot sie ein wenig Schutz vor dem pfeifenden Wind, dem Wasser waren sie aber ausgeliefert.
Mit einem Stirnrunzeln bemerkte Moosblüte, dass die Kinderstube sich bedrohlich nahe an dem Wasser befand. Die Kätzin legte den Kopf fragen schief und überlegte, ob es möglich war, dass dort der Regen tatsächlich eindrang. Und ob es sich lohnen würde, mal nachzusehen?
Nach kurzem Nachdenken entschied sie sich jedoch erst einmal dagegen. Ihr lag nicht sonderlich viel an Jungen und es machte einfach keinen Sinn, sich den Pelz nass zu machen und eine Erkältung, wenn nicht sogar grünen Husten zu riskieren, nur weil ein paar Schreihälse in Gefahr sein könnten. Nein, so eine war sie nicht. Die Königinnen würden es wenn ja auch schnell bemerken. Immerhin hatten sie ihr Leben dafür geopfert, sich um diese Biester zu kümmern. Eine Tatsache, die Moosblüte nicht nachvollziehen konnte. Sie hatte sich damals anders entschieden...und es bis heute nicht bereut.


Salzpfote & Malachit ^-^            

Ein großes Danke an Blutseele und Honigfrost <3
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BeitragThema: Re: WindClan Lager   So 8 Jul - 17:45

Windstern
Anführer | Gefährte von Blitzflug, Ziehvater von Federpfote, Mentor von Rotpfote | 7 Jahre
ERWÄHNT: Scharfzunge, Dünenrauch, Falkenstern, Gimpeljunges, Dohlenjunges, Amaryllenjunges, Schlehenjunges, Lerchenjunges
ANGESPROCHEN: Aschensturm

Der Sturm tobte und Windstern wusste, dass dieser Sturm Folgen haben würde. Dafür brauchte er nicht die Verbindung eines Anführers zum Sternenclan, nein, das war wirklich offensichtlich. Bang wartete er, dass Scharfzunge wiederkam und Bericht erstattete. Er musste wissen, wie es um die Jungen stand. Der Gedanke, sie an den Flussclan zu geben, schmerzte ihn zwar, aber das Leben war weitaus kostbarer als im rechten Clan zu verhungern.
Scharfzunge schien ein wenig erschöpft als er wiederkam. Er begann auf Nachfrage sogleich seinen Bericht. Eines von Dünenrauchs Jungen würde es vermutlich nicht schaffen...es war schade drum. Gerade das Licht der Welt erblickt, dann erlosch es schon. Als der Heiler meinte, die Verbindung zum Sternenclan sei stark und als er dann von einer Katze sprach, die grau gewesen sei mit einer sandfarbenen Vorderpfote erschien ein Bild vor seinem inneren Auge. Es war eine Flussclankatze, Aspentau. Er hatte sie gekannt. Sie waren sich auf einer großen Versammlung begegnet. Es war ihre erste gewesen und sie und ihre Schwester hatten ein wenig verloren gewirkt. Sie war ein wirklich liebes Ding gewesen, zwar scheu, aber freundlich und ehrlich. Sie hatte Junge bekommen, wenn er sich richtig entsann. Er hatte einmal mit Laufbeere darüber gesprochen. Irgendwie hatte er die Kätzin gemocht, sie war so erfrischend gewesen. Sie war vergeben, er hatte auch nicht daran gedacht, je was mit ihr anzufangen. Aber wenn sie sich auf großen Versammlungen begegnet waren, dann hatte er schon gerne mit ihr gesprochen. Sie hatte ihm von Aspentaus Schicksal erzählt, dass sie gestorben war und sieben Jungen hinterließ. Nun sei sie es, die sich darum kümmerte. Und er wusste, dass Falkenstern eines dieser Jungen war.
Für einen Moment hörte er Scharfzunge nur mit einem Ohr zu. Doch als er dann meinte, dass Sicheljunges es nicht geschafft habe, es aber für die anderen wenigstens ein bisschen Hoffnung gab, war Windstern erleichtert. Er wollte nicht, dass Junge starben. Niemand sollte sterben, wenn es sich vermeiden ließe. Aufmerksamer nun hörte er den Ausführungen des Heilers zu und überlegte, was sie tun sollten. Sollten sie das Risiko eingehen, sie bei sich zu behalten? Oder sollten sie die Jungen in einen anderen Clan bringen? Sofort dachte er an den Flussclan. Vielleicht, weil er eben ohnehin an Falkenstern gedacht hatte, vielleicht aber auch, weil der Flussclan derzeit außer dem Donnerclan am wohlgenährtesten war.
Ich werde den Königinnen mal meine Aufwartung machen“, meinte er mit einem müden Lächeln zu dem Heiler und wandte sich dann um. Er stapfte hinaus, wo ihn sofort der Sturm empfing. Der Wind peitschte ihm entgegen, der Matsch sog sich an ihm fest und er verlor beinahe die Orientierung, weil er nichts sehen konnte. Endlich erreichte er die Kinderstube. Er sah Aschensturm, die sich mit Dohlenjunges unterhielt. Als wäre es ein ganz normaler Tag. Er sah Dünenrauch, die mehr als schwach war und am Bauch ihre Jungen liegen hatte. Und als er das eine Junge sah, wusste er mit einem Mal, dass Scharfzunges Vision etwas über den Vater der Jungen aussagte. Und beim Anblick des Jungen lag es nahe, dass es sich um Falkenstern handelte. Allerdings war das so ziemlich der unromantischste Kater, den er je gesehen hatte. Und Dünenrauch war schon eine nette Katze, was hatte sie an einem unfreundlichen Kater gefunden? So rechtschaffen und regelkonform er war...vielleicht war es auch sein Bruder. Er sollte später mit Dünenrauch darüber reden.
Als er in das Nest von Rehauge blickte, fand er nur die Jungen vor. Überrascht trat er näher und erkannte, dass das getigerte Junge aufgehört hatte zu atmen. Es waren nun drei Junge am Leben, doch die Königin war fort. Ob sie nur kurz austreten gegangen war? Er hoffte es. Der Tod eines Jungen konnte schrecklich sein, das war sicher. Er hoffte, Federpfote niemals zu verlieren. Nicht noch mehr, als er es schon hatte. Er ließ seinen Blick weiterwandern und entdeckte eine tropfende Stelle. „Verdammt!“, fluchte er leise. Nun waren aus zwei Problemen drei Probleme geworden. Der seltsame Geruch, dem Haselmond nachging, der hoffentlich nichts zugestoßen war – er würde sofort jemanden losschicken, sie zu suchen, wenn der Sturm aufhörte – die Jungen, die scheinbar von ihrer Mutter verlassen wurden und nun auch noch das undichte Buschwerk, das als Dach der Kinderstube fungierte.
Er sah zu Aschensturm, der einzigen gerade ansprechbaren Königin. „Es tut mir leid, dich das zu bitten, doch...Rehauge scheint fort zu sein. Und die Jungen brauchen Wärme. Kannst du sie erst einmal zu dir nehmen, ehe wir eine andere Lösung gefunden haben?“, fragte er freundlich. Er würde ihr keine Jungen zuteilen, wenn sie das nicht wollte. Den Flussclan gab es immer noch, zur Not gab es auch Schattenclan oder Zweibeiner. Nur den Donnerclan mochte er nicht in Erwägung ziehen. Irgendwie war der ihm nicht geheuer. Nicht seit Jaguarstern an der Macht war...
Bang wartete er auf die Antwort der Königin. Wenn das Überleben der Jungen gesichert war, würde er Nebelfluch wegen der Decke um Rat fragen. Sie hatten nicht viel Zeit, sonst müssten sie die Königinnen umquartieren. Und die erschöpfte Dünenrauch war eindeutig nicht in bester Verfassung, auch das eine Junge an ihrem Bauch hatte vermutlich nicht mehr viel Zeit vor sich. Dann die Jungen von Aschenfall und Rehauge...es musste eine Lösung geben, ohne den Bau zu evakuieren.


Ammernschlag
Kriegerin | Schwester von Nebelfluch und Blitzflug | cholerisch, will von allen geliebt werden | 3 Jahre
ERWÄHNT: Windstern, Nebelfluch, Blitzflug, Wisperwind, Windherz, Weißflügel
ANGESPROCHEN: /

Ammernschlag hatte sich mit Weißflügel unterhalten und war dann vom Regen überrascht worden. Regen an sich hatten sie langsam mal gebraucht, aber diese Naturgewalten waren nicht mehr als Regen zu bezeichnen. Es waren Wasserfälle, die vom Himmel niedergingen, peitschender Wind und ein Gewitter, das lauter nicht hätte sein können. Es war mehr als klug, sich in den Bau zurückzuziehen. Sie und der Krieger hatten noch einen Moment gezögert, denn eigentlich hatten sie einen Spaziergang machen wollen, doch binnen weniger Augenblicke waren sie durchnässt gewesen. Ein Spaziergang bei diesem Wetter würde auch keine Erholung bringen, da war sie sich sicher.
Also hatte sie stattdessen den Bau vorgeschlagen. Unterhalten konnte man sich auch dort, also wäre es ja vielleicht doch möglich, dass sie etwas Zeit miteinander verbrachten...
Die schmale Kriegerin sprang auf und lief geduckt zum Kriegerbau. Der Boden war bereits aufgeweicht, etwas solches hatte sie noch nie erlebt und sie hatte auch keine Ahnung, ob es noch weitere Konsequenzen geben würde. Würde einer der Bauten nicht standhalten? Möglich wäre es. Der Windclan war so mager, so unterernährt, dass Windstern in letzter Zeit darauf verzichtet hatte, sie die Baue ausbessern zu lassen. Es war eigentlich klug von ihm gewesen, denn keine Katze hätte dazu die Kraft gehabt, aber jetzt könnte es Folgen haben. Hoffentlich würde es nicht so sein...
Bereits von dem kurzen Weg erschöpft setzte sie sich vor ihr Nest und begann, ihr Fell trocken zu lecken. Hoffentlich würde mit dem Regen auch die Beute wiederkommen. Lange würden sie es nicht mehr aushalten. Windstern hatte schon verschiedene Patrouillen ausgeschickt, die doch leider nie etwas ergeben hatten. Hoffentlich hatten Geisterwolke und Borkenpfote mehr Glück. Sie mussten einfach, der Sternenclan wollte doch sicher nicht, dass sie verhungerten...
Von ihrem Bruder wusste sie, dass Windstern den benachbarten Flussclan um Hilfe bitten würde, wenn Geisterwolke und Borkenpfote nicht bald zurückkehrten. Nebelfluch musste es ja wissen, immerhin war er der zweite Anführer des Clans. Blitzflug war in letzter Zeit seltsam. Sie liebte ihre Schwester und sie wusste, dass diese eine Beziehung mit Windstern hatte. Aber in der letzten Zeit kamen teilweise romantische Äußerungen aus ihrem Maul...das konnten nur Hormone sein! Sie wusste, was das bedeutete, hatte sie es ja selbst einmal im Geheimen erfahren. Ihre Geschwister wussten nichts davon, außer Windherz hatte es niemand gewusst. Die Heilerin hatte Stillschweigen bewahrt, sogar ihrem Schüler gegenüber. Das rechnete sie ihr hoch an. Es war ein Jammer, dass die Heilerin gestorben war. Ihr Schüler war ein guter Heiler, aber eben einfach kein Freund. Zumindest nicht der ihre.
Windherz war ihr mehr eine Mutter gewesen als alle anderen Katzen des Clans. Ihre eigene hatte sie sogar umbringen wollen, als sie noch ein Junges gewesen war. Ammernschlag hatte das schwer getroffen, doch sie war noch da. Und hatte noch ihre Geschwister. Alle bis auf Wisperwind, die sich vor ein paar Monden davongemacht hatte. Doch mit ihr war sie auch nie besonders gut zurechtgekommen. Was nicht bedeutete, dass sie die Schwester nicht dennoch geliebt hätte. Denn das hatte sie und tat es noch immer. Es war vielmehr Wisperwinds Egoismus gewesen, der Ammernschlag ein ums andere mal sauer aufgestoßen war. Deswegen hatte sie den Kontakt begrenzt, da sie ihr ja nicht die Chancen im Clan nehmen wollte... die Worte der Mutter waren noch immer in ihrem Kopf und würden von dort vermutlich auch niemals ganz verschwinden. Ob es Wisperwind gut ging? Wenn ihr etwas passiert wäre, wüssten sie es doch bestimmt...oder? Ammernschlag seufzte und fühlte sich mit einem Mal schlecht, an die negativen Eigenschaften ihrer Schwester gedacht zu haben. Sie hatte auch positive...
Die Kriegerin beschloss, nicht mehr darüber nachzudenken. Nicht jetzt, wo ohnehin alles trostlos wirkte. Erst später, wenn die Sonne wieder am Himmel stand und die Welt in ihr schönes Licht tauchte. Erst dann.



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