Warrior Cats Online RPG
Sehr geehrter Gast!

Unser Forum hat einen Gästeaccount! Dieser hat die Nutzung, dass sich Fremde User sich erstmals im Forum umschauen können, ehe sie sich entscheiden sich hier auch anzumelden. Dieser Account dient auch für alle Partner, die sich in unserem Forum umsehen wollen oder die unsere Partner werden möchten!

Name Sonnenfalke
Passwort 1234waca

Angemeldete Nutzer können sich natürlich einloggen. C:


Lust auf ein wildes Leben? Trete den Clans bei und werde Krieger. Lebe für den Clan, sei loyal!
 

Teilen | 
 

 WindClan Lager

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1 ... 23 ... 42, 43, 44  Weiter
AutorNachricht
avatar
Anzahl der Beiträge : 59
Anmeldedatum : 09.09.18

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Do 20 Sep - 20:14

Glanzjunges
Nachdem Granitherz davongelaufen war, sie erneut angefaucht hatte, sie sogar von sich stieß - war sie vollkommen verwirrt. Sie verstand es einfach nicht. Absolut nicht, und das verunsicherte sie noch mehr, als das vorherige Geschehen.Die Kleine hatte dem Grauen vertraut. Blind und mit Herz und Seele. Doch fühlte sie sich nicht, als hätte er dieses Vertrauen missbraucht, oder für sich genutzt. Ihre Gedankn kreisten um die Szene die sich abgespielt hatte. Ab welchem Punkt, hatte sie sich verändert? Hatte sich die warme, sichere und geborgene Welt wieder gedreht? Wann...hatte sie wiedereinmal unbewusst etwas falsch gemacht? Seufzend presste sie die Augen zusammen und dachte härter nach. Irgendetwas musste ihr doch auffallen.... Glanzjunges sah es ganz deutlich, wie aktuelle Bilder vor den Augen, das Nest, die warme Zunge auf ihrem Pelz. Das seichte Schnurren bei der lieben Zuwendung, die sie sonst nirgendwo erfuhr. Sie hatte...sich ganz gefühlt. Richtig und vor allem willkommen. Er hatte ihr den vorherigen Fehler vergeben, großherzig und vergebungsvoll. Also, würde er ihr auch diesen verzeihen? Sie hoffte es. Sehr.
Ein Seufzen entfuhr ihr, erneut. Sie konnte einfach nicht feststellen, wann genau sich die Situation so krass ins Gegenteil verändert hatte. Sie hatte selbst die festeren Zungenschläge gemocht, gab nicht viel darauf, dass sie vielleicht zu fest oder energisch gewesen waren. Stattdessen schätzte sie diese Geste wert, wahrscheinlich tat der krieger es nciht sonderlich oft bei jemand anderem, besonders nicht bei einer so zarten Katze wie ihr. Er musste es einfach gewohnt sein. Immerhin war sein eigener Leib viel kräftiger und brauchte somit auch intensivere Pflege oder Zuwendung. Nicht wahr? Und es hatte sich gut angefühlt, fast ein wenig massierend. Es hatte die Wärme in ihren durchgefrorenen Körper zurück gebracht. Erst...die Zähne und sein Gewicht über ihrem hatten sie überrascht, gar etwas überfordert. Sie hatte sich so unendlich klein unter ihm gefühlt. Eingesperrt, bewegungsunfähig. Ein wenig unheimlich, auch wenn sie ihm vertraute und bewunderte. Die kleine Angst hatte sie nicht verdrängen können, die sich in dem Moment in ihr bildete. Sie schüttelte den Kopf, als sie erneut kurz daran dachte, es beinahe fühlte und sich ihr Herz unwillkürlich beschleunigte. Sie merkte garnicht, dass sie leicht zitterte. Auch Aschensturms Blick spürte sie nicht, immerhin hatte sie vermieden sie anzusehen. Irgendwie fühlte sie sich, als wäre dies unfair von ihr...unhöflich... Das Junge bekam ein schlechtes Gewissen von ihrem eigenen Benehmen. Warum lief heute nur so viel schief? Würde sie als Schülerin lernen besser mit solchen Geschehnissen umzugehen? Sie hoffte es. Auch wenn sie jetzt etwas daran ändern sollte, und nicht erst morgen oder übermorgen - oder in Monden, wenn es auf ihre Ernennung zur "Pfote" drauf ankam.

Sie fragte sich wohin Granitherz so hastig und panisch hingelaufen war und wieso er sich so gefühlt hatte.. Auch wenn sie vermutete, dass er Angst hatte ihr weh getan zu haben. Aber...so schlimm tat es nicht weh..und der Schmerz war rasch vergangen... Sie wollte nicht, dass der schöne Krieger sich wegen ihr schlecht fühlte, und erstrecht nicht, dass ihm während des Sturmes irgendwas geschah! In diesem Moment wünschte sich das Junge wirklich, dass sie bereits Alt genug wäre um ihn suchen zu gehen. Sie hatte aufgehört zu zittern, schien ruhiger und öffnete ihre Augen. Zu ihrem Schreck, sah sie wie Wolfsblick in die Kinderstube trat und sich zu ihr setzte. Er..er hatte doch versprochen Granitherz zu folgen, auf ihn aufzupassen! Wieso hatte er sie angelogen? Sie...hatte ihm auch vertraut und gehofft, dass er den flüchtenden Kater finden würde, so wie er es gesagt hatte. Verwirrung und Sorge spiegelte sich in ihren nun geklärten Augen wieder. "Was machst du hier..du solltest ihm doch folgen..?" wisperte sie und erhob sich leicht. Sie hörte sein warmes, freundliches Schnurren, als er meinte, dass er ihnen Gesellschaft leisten würde. Doch verstand sie seinen Gemütswechsel nicht. Ahnte nicht, was sie eben noch für einen EIndruck erweckt haben mochte und wie traumatisiert sie gewirkt hatte, als sie noch im Nest von Granitherz gehockt hatte. "D-danke?" antwortete sie also, eher fragend, aber um höflich zu sein. Der schwarze Krieger war nett zu ihr gewesen, auch wenn er von den Worten des Grauen manchmal nicht so erfreut gewirkt hatte - wenn sie so hart gewesen waren. Vielleicht war er auch jetzt verärgert und suchte desshalb nciht nach ihm? Doch...dass es an ihr lag, hätte sie nicht geahnt.
Nun wieder im Jetzt zurück und nicht mehr in Gedanken und Geschehen verloren, merkte sie die Blicke der Königin und Mutter von Granitherz umso deutlicher und zuckte mit den Öhrchen. Sie hatte sie die ganze Zeit in Gedanken nicht bemerkt, und nun stand sie irgendwie urplötzlich neben Wolfsblick und schien auf eine Antwort von diesem zu warten. Verwirrt legte sie den Kopf schief. Seit wann stand Aschensturm schon dort und was hatte sie gesagt? Wie lange...war sie in ihren Gedanken gewesen und was hatte sie noch verpasst? Sie versuchte sich zu konzentrieren und erinnerte sich zum Teil daran, die Stimme unbewusst wahrgenommen zu haben. Doch konnte sie sich nurnoch den letzten Teil des Gesprochenen in den Kopf rufen. "Mir gehts gut..." murmelte sie und begrüßte die Königin also mit einem seichten Lächeln. Nicht strahlend und fröhlich, doch dafür machte sie sich einfach noch zu viele Sorgen. Um ihn... "Draußen...ist es nur ganz schön kalt und stürmisch..." fuhr sie fort, ohne jedoch irgendwie wirklich was zu erklären. Sie ließ so gut wie fast alles offen, so dass sich die hübsche Kätzin auch selbst denken könnte, wieso das Wetter sie so mitgenommen hatte.
916 Wörter
Angesprochen: Wolfsblick @Blutseele Aschensturm @Ares
Erwähnt: Granitherz @Ares
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
ModeratorAnzahl der Beiträge : 8809
Anmeldedatum : 18.08.12
Alter : 23
Ort : I am from MIAUstria <3

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Fr 21 Sep - 20:46

Wolfsblick
Info´s: 1 ½ Jahre / Wind Clan / Gefährte von Knotenpelz /
ERWÄHNT: Granitherz, Glanzjunges
ANGESPROCHEN: Aschensturm,  Glanzjunges



Der große Schwarze Kater saß bei Glanzjunges und Morgenjunges am Nest, er sah auf die beiden Jungen hinab. Er ignorierte die leisen Worte der kleinen Kätzin vor ihm, sie fragte doch tatsächlich, was er hier machte. Aber immerhin bedankte sie sich, als er meinte, er würde ihr und ihrer Schwester Gesellschaft leisten. Der Kater würde eine Zeit lang bei den beiden Jungen bleiben um sich zu vergewissern, dass es Glanzjunges gut ging. Der Kater wollte gerade etwas zu Glanzjunges sagen, da miaute Aschensturm plötzlich etwas aus ihrem Nest. Leicht verwirrt sah er auf und sah die Kätzin an. Er zuckte leicht mit den Ohren. Sie war Granitherz Mutter, deshalb erwartete er schon fast, dass sie nach ihm fragen würde. Doch er wurde eines besseren belehrt. “Was ist passiert? Ist mit Glanzjunges alles in Ordnung?“ , miaute die Königin sichtlich besorgt. Wolfsblick setzte eine gleichgültige Miene auf. Dies hatte er Monde lang üben können. Gegenüber anderen Katzen, er zuckte leicht mit der Schwanzspitze. Doch bevor er antworten konnte, tat dies schon Glanzjunges. "Mir gehts gut..." murmelte sie und begrüßte die Königin also mit einem seichten Lächeln. Wolfsblick schnaubte leise, er zuckte mit den inzwischen trockenen Schnurrhaaren. "Draußen...ist es nur ganz schön kalt und stürmisch..." fuhr sie fort, doch sie gab der Königin keine Richtige Antwort. Wolfsblick schnaubte leise, er sah zu der Königin. „Sie ist nur müde. Wir haben ein wenig…wie soll ich es nennen?“, er hob leicht den Kopf, schien zu überlegen. „Wir haben ein wenig trainiert. Glanzjunges wollte wissen, was ein Schüler können muss“, miaute der Kater ruhig, fast schon gleichgültig. „Granitherz und ich haben uns bereit erklärt, ihr etwas beizubringen. Wobei ich wohl die meiste Arbeit hatte“, miaute er und schnaubte daraufhin leise knurrend. „Granitherz saß an einem halbwegs trockenen Platz und bellte Anweisungen. „Wir haben eine Zeit lang trainiert, trotz dieses nichtsnutzigen Regens“, knurrte er leise. Er sah die Kätzin vor sich an, dann leckte er sich ruhig über die Nase. „Granitherz meinte dann, er wolle Jagen gehen, er habe keine Zeit mehr für Jungenkram. So ließ er uns im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen. Glanzjunges war enttäuscht, sie hätte wohl gerne weiter trainiert“, miaute er ruhig, seine Stimme war regelrecht ausdruckslos. Er blickte hinab zu der Kätzin, strich mit seinem dicken Schweif über den kleinen Körper, es schien fast tröstend zu sein. „Aber der Clan ist wichtiger. Jeder hat Hunger, vor allem ihr Königinnen, die Jungen und die Ältesten brauchen Frischbeute“, miaute er ruhig. „Granitherz hat richtig gehandelt, indem er jagen gegangen ist“, miaute Wolfsblick. Der Kater hob eine Pfote und leckte sich diese ein paar Mal ab, dann fuhr er sich damit durch das Gesicht, wusch sein Fell. „Wir werden weiter üben, sobald es aufgehört hat zu Regnen. Es bringt dem Clan nichts, sollte Glanzjunges wegen dieser Taten krank werden“, miaute er ruhig und sah Aschensturm wieder an, er sah kurz zu ihr ins Nest, wo sich einige Junge tummelten. Er runzelte leicht die Stirn. „Hast du erneut geworfen, oder wo kommen die vielen Jungen her?“, miaute er ruhig, um das Thema zu wechseln. Aber natürlich auch, weil es ihn interessierte. Er hatte gar nicht mitbekommen, dass Aschensturm so viele Jungen hatte. Vor allem, da einige Älter und einige Jünger aussahen. Abwartend sah er die Kätzin an. Wolfsblick zuckte leicht mit der Schwanzspitze. Alles in ihm drängte ihn, Granitherz nachzulaufen. Irgendetwas sagte ihm, dass der Kater womöglich Hilfe bräuchte. Obwohl dies natürlich Mäusehirnig war, ein Krieger wie Granitherz brauchte keine Hilfe.


Charakterliste:
 

Wenn ich nach 4 Tagen in den Clans nicht geantwortet habe bitte schickt mir eine PN I love you

Danke an Ares für das traumhaft tolle Bild von Blut&Viper *.*
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
Anzahl der Beiträge : 2190
Anmeldedatum : 28.04.14
Ort : Näher als du denkst...

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Fr 21 Sep - 23:16

Aschensturm
Infos: 32 Monde | single | Mutter von Granitherz, Scherbenpfote, Flohjunges | Diabetes
ERWÄHNT: Windstern, Morgenjunges, Granitherz
ANGESPROCHEN: Glanzjunges, Wolfsblick

Noch immer war der Blick der grauen Königin auf Glanzjunges gerichtet, obwohl sie auf die Antwort Wolfsblick's wartete. Die kleine Kätzin machte ihr Sorgen... sie konnte in dem nachdenklichen, fast deprimiert wirkendem Jungen nicht die Katze sehen, welche sie sonst war!
Wo war der fröhliche, strahlende Kätzchen hin, welches mit ihrem Melodischen Lachen den Jungenbau erhellt hatte? Was war passiert, dass sie mit geknickten Öhrchen fast teilnahmslos vor sich hin starrend in ihrem Nest lag, welches sie sich mit ihrer Schwester Morgenjunges teilte?
Aschensturm kam nicht umhin zu befürchten, dass ihr Sohn etwas mit der Stimmung Glanzjunge's zu tun hatte. War Granitherz doch in letzter Zeit noch stärker seinen Stimmungsschwankungen unterlegen, als er es eh schon war.
Zudem er in letzter Zeit kaum noch eine Pfote in den Jungenbau setzte, um sie oder seinen jüngsten Bruder zu besuchen. Früher... da war es anders. Noch vor zwei Monden hatte sie ihn beinah täglich zu Gesicht bekommen und nun? War er selbst im Lager nicht aufzufinden. Hielt sich so oft außerhalb des Lagers auf, ohne das jemand wusste, wo er sich herum trieb...
Sie fragte sich, was dahinter stecken könnte... Anfangs hatte sie gehofft, dass er vielleicht eine Kätzin kennen gelernt hätte... ihr wäre sogar eine recht gewesen, die sich nicht im Windclan befand... Immerhin war Granitherz schon längst alt genug, um eine Familie zu gründen! Aber bisher schien er absolut kein Interesse an einer langfristigen Beziehung zu haben und hatte nur Oberflächliche Geplänkel mit Kätzinnen gehabt.
Doch sie hatte diesen Gedanken schnell wieder aufgegeben. Hätte ihr Sohn es ihr doch erzählt, wenn er tatsächlich verliebt wäre. Leider – und sie musste sich bei diesem Gedanken auf die Zunge beißen – hatte er in dieser Hinsicht zu viel von seinem Vater geerbt. Allgemein sah sie viel von ihrem Gefährten in ihrem Sohn. Von seiner Arroganten, Selbstverliebten Art, bis zu der Vorliebe für hartes Training und dem fehlenden Mitgefühl. Und je älter Granitherz wurde, desto stärker prägte sich dieses Verhalten aus.
Leise seufzte sie und ihre Ohren zuckten. Da sprach Glanzjunges.... Meinte, ihr ginge es gut – doch so klang es ganz und gar nicht. Anstatt Aschensturm zu beruhigen, schaffte sie es so, die Königin noch mehr Sorgen zu bereiten. Auch die seltsam dahin gesagte Bemerkung, dass es draußen einfach nur kalt und stürmisch wäre, irritierte sie. Was war nur mit Glanzjunges los?
In den Bernsteinfarbenen Augen der Königin blitzte es beunruhigt auf und das der Geruch ihres Sohnes so dominant von einem der beiden Katzen herüber wehte, machte die ganze Situation nicht besser. “Wolfsblick?“, fragte sie noch einmal, an den schwarzen Krieger gewandt. Nun mit einem leicht panischen Klang. Hoffentlich würde er Licht ins Dunkel bringen können! Denn das Schnauben auf die Worte des Jungen entgingen ihr nicht.

Als er sprach, legte sie den Kopf leicht schief, zuerst noch mit einem Misstrauischen Ausdruck in den Augen.
Sie... hatten trainiert? Bei dem Wetter? Wie kam Wolfsblick auf den hirnrissigen Gedanken, bei diesem Wetter mit einem Jungen eine Trainingseinheit zu absolvieren? Doch dann hörte sie den Namen ihres Sohnes, welcher wohl am Rand gesessen und Befehle gebellt hatte... Ja... das Klang nach ihrem Sohn... er war schon immer Wasserscheu gewesen und obwohl er es liebte, andere beim Training persönlich zu demütigen, würde er bei diesem Wetter wohl nicht freiwillig im Schlamm herum rollen.
Allerdings konnte sie nicht glauben, dass ihr Sohn freiwillig würde jagen wollen... “Wolfsblick...was verschweigst du mir? Ich kenne meinen Sohn. Er würde niemals eine Pfote für die Ältesten oder Jüngsten im Clan rühren.“, miaute sie, wohl wissend, dass auch Windstern ihre Worte vernahm. Aber... er kannte den Kater ja nun auch schon lange genug. “Trifft er sich mit jemanden?“ War ihr doch aufgefallen, dass auch Schimmerblatt in den letzten Monden immer häufiger das Lager verließ – über einen längeren Zeitraum. Oh Sternenclan... jede Kätzin! Bloss nicht diese... Dachte sie bei sich, schämte sich aber bereits im nächsten Moment über diesen Gedanken. Vielleicht tat sie der Kätzin unrecht...

Doch dann meinte, dass Glanzjunges deshalb geknickt wäre... weil Granitherz nicht weiter trainieren wollte, sie aber schon. “Er hat sie angeschnauzt, nicht wahr?“, miaute sie und schenkte dem Jungen einen aufmunternden Blick. “Nimm es dir nicht zu Herzen, Glanzjunges. Granitherz kann ein richtiges Ekel sein – aber er beruhigt sich auch schnell wieder. Du wirst sehen, wenn du ihn beim nächsten Mal siehst, hat er schon wieder vergessen, warum er überhaupt wütend war. Seine Geschwister können ein Lied von seinen Launen singen.“ Und sie auch... obwohl er sich in ihrer Gegenwart zurück nahm, bekam sie seine Spitze Zunge doch das eine oder andere Mal zu hören. Sie wusste, wie hart und gemein er werden konnte...
Da lenkte abermals Wolfsblick sie ab, als dieser mit einem Blick auf die Jungen fragte, ob sie abermals geworfen hätte. Sie blickte den dunklen Krieger an und konnte sich ein lächeln nicht verkneifen. Er konnte noch so kühl und abweisend reden... diese Show nahm sie nicht ab. Wäre er wirklich so, dann hätte er sich nicht zu Glanzjunges begeben, um nach ihrem Befinden zu sehen...

“Nein... ich werde mich solange um sie kümmern, bis Rehauge gefunden wird.“, miaute sie und nun huschte wieder Sorge über ihr Gesicht. Wo konnte die Königin nur sein?




Ein großes Danke an Gigi (Blutseele) für die tolle Siggi! <3

Meine Charaktere <--- Bei Ideen zu einem Char, nur her damit! Wink
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 59
Anmeldedatum : 09.09.18

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 22 Sep - 18:09

Glanzjunges
Sie blinzelte aus große himmelblauen Augen zu dem großen schwarzen Kater hinauf, der sich zu ihrem und Morgenjunges Nest gesellt hatte. Noch imemr verstand sie nicht. Und das war...frustrierend und neu. Normalerweise war sie so froh und auch so sorglos, dass sie es kaum gewohnt war sich so den Kopf über ein paar kleine, vergangene Ereignisse zu zerbrechen. Doch...Granitherz brachte sie dazu, ein wenig länger und intensiver zu denken, zu fühlen - an Erinnerungen festzuhalten, die sie sonst schon sorgenfrei losgelassen hätte. Natürlich wusste sie ncoh immer, dass man daran nichts ändern konnte...und auch, dass sie ihm jedes Fauchen verzeihen würde, doch nun war er wieder dort draußen. Dem Sturm ausgesetzt und alleine! Es könnte ihm in jedem Moment, jeden Herzschlag den sie spürte, so viel passieren...ihm etwas zustoßen! Wenn sie daran dachte, was ihm und Wolfsblick zuvor wiederfahren war... Sie wollte nicht, dass Granitherz alleine in Gefahr schwebte...
Als sie so zu dem Langhaarigen aufsah, wartete sie auf seine Erklärung, oder zumindest eine Antwort, wieso er nicht nach dem anderen Krieger suchen ging. Immerhin..ging es ihr selbst doch gut! Sie war gesund und noch in Gefahr! Und hatte auch...keine Schmerzen mehr. Kurz erschauderte sie, wieder einmal war es einen kurzen Moment, als würde sie Granitherz über sich spüren und erneut durchflutete sie Verwirrung über diese Tat. Doch Aschensturms Stimme hielt den Schwarzen davon ab etwas zu Erwiedern, genaus wie es sie rasch aus den gedanken holte und das seltsame schwere Gefühl verpuffte.

Auf ihre eigenen Worte hin, dass es ihr gut ging, hörte sie Wolfsblick schnauben und funkelte ihn kurz regelrecht an. Was wusste er denn schon wie es ihr ging? Sollte er doch glauben was er wollte, jedoch nicht noch die Königin, die sie so mochte, mit hinein ziehen und ihr durch den ungläubigen Laut noch mehr Sorgen bereiten! Glanzjunges wusste, dass sie vielleicht nicht so sprühend Glücklich war, doch jeder war mal etwas müder und erschöpfer - oder? Und sie fühlte sich nunmal irgendwie ausgelaugt und innerlich etwas zittrig. Da konnte sie der Königin eben nur ein seichteres Lächeln schenken, besser als keines und immernoch süß. Doch schwieg sie nachdem sie den Sturm beschrieben hatte, und überließ Wolfsblick das Reden. Was plapperte er nur für einen Unsinn zusammen? Er stellte Granitherz ja beinahe als herukommandierenden Schnösel dar, der er natürlich selbstverständlich nicht war! Ein wenig geknickt verzog sie das Gesicht, sie mochte es ncihtw enn schlecht über andere geredet wurde, erstrecht nciht über ihren Helden. Immerhin hatte er zuvor sogar noch so mutig den Hund angesprungen! Und so sich und Wolfsblick aus den Fängen der Zweibeiner und der Scheune gerettet. Er war kein...kein...ja wer war er denn? Sie hatte ja kaum Zeit mit ihm verbracht, und wenn, wurde sie schnell lästig udn eine Plage. Irgendwie konnte sie ihn ja auch verstehen, immerhin war sie nur ein Junges. Irgendein fremdes Junges. Sie schluckte schwer und schüttelte den Kopf. Nein, Wolfsblick hatte gesagt Granitherz hätte diese Worte nciht so gemeint, und sie glaubte fest daran, dass der Graue sie nicht hatte verletzen wollen. Weder mit Worten, noch mit seinen Zähnen... "Müde, ja etwas." stimmte sie also dem schwarzen Krieger zu und nickte, im Prinzip war es die Wahrheit. "Ich finde den Sturm irgendwie faszinierend...er ist besonders." murmelte sie, denn immerhin war sie zu beginn hinaus gegangen um sich das Unwetter genauer anzusehen udn es direkt zu erleben. Mit ruhiger Stimme fuhr der Kater mit seiner Schilderung fort und auch wenn sie sich nicht ganz Wohl mit Lügen fühlte, so nickte sie bestätigend und fand sogar ein wenig Trost und Beruhigung in der Berührung seines Schweifes. Sie fing den fluffigen Schweif zwischen den Pfoten und spielte kurz ein wenig mit diesem, ehe sie ihn wieder frei ließ. Sie konnte sehen wie besorgt Aschensturm war, doch scheinbar schien sie den Worten des Katers glauben schenken zu können, weswegen sie sich fragte, wie Granitherz sich wohl bei anderen verhielt, wenn er nicht von jedem so gemocht wurde, wie von ihr. Sie hatte ihr nciht geglaubt, doch dank Wolfsblick schien sie nicht mehr so gestresst. Glanzjunges war etwas erleichtert, immerhin fühlte sich die Königin sowieso nicht gut, da wollte sie dieser nicht noch zusätzlich Kummer bereiten, außerdem schienen noch weitere Dinge und Sorgen sie zu belasten..
Bei den Worten der Kätzin spitzte sie die Ohren und sah zu der Grauen auf. Nie eine pfote für die Ältesten udn Jünsten rühren? Das war nicht wahr! Sie plusterte sich protestierend etwas auf. Mit jemandem treffen? Kurz stach ihr Herz und sie schnappte nach Luft, ehe sie verwirrt die Ohren anlegte. "Das ist nicht wahr. Granitherz ist ein Held! Er und Wolfsblick sind zuvor den Zweibeinern und einem Hund bei der Scheune entkommen." miaute sie und schien fast etwas zu schmollen, weil sich Aschensturm so abfällig über ihren Sohn geäußert hatte. "Er und Wolfsblick haben es sogar unverletzt herausgschafft und waren sehr mutig." erzählte sie nun wie versprochen von dem Abenteuer und ihre Augen bekamen ein kleines Funkeln zurück. Dann seufzte sie und verzog erneut das Gesicht. Ein Ekel? Nein! Ganz und Garnicht! Launisch...schon eher, aber es war ja ihre Schuld gewesen, dass er erst seine Laune so rapite ändern musste! Sie schüttelte energisch den Kopf. "Er ist aus dem Lager gelaufen, nachdem er mich "angeschnautzt" hat, aber er ist garnicht so fies wie du sagst, kein Bisschen!" sie schnaubte und drehte ihr kleines Köpfchen beisetze. Normalerweise reagierte sie nicht so empfindlich und eigentlich hatte sie Aschensturm gern, aber Granitherz traf keine Schuld daran... Doch machte sie der letzte Aspekt etwas froher. Denn imemrhin schien er auch launisch mit seinen eigenen Geschwistern gewesen zu sein - also war es normal, dass er sich so schnell äußerte und auch wieder beruhigte. Irgendwie gab ihr das auch etwas beruhigendes, immerhin würde er wenn er zurückkehrte vielleicht nciht mehr sauer auf sie sien und ihr vielleicht sogar erklären, was sie falsch gemacht hatte? Oder wieso er... Sie schluckte etwas schwerer und sah dann neugierig auf, als Wolfsblick die vielen Jungen bei Aschensturm ansprach. Sie wusste natürlich, dass nciht alle ihre waren - auch wenn sie sich wunderte ob sie überhaupt noch welche bekommen könnte, so schwächlich wie sie im Moment wirkte... "Rehauge ist schon eine Weile verschwunden." murmelte sie mit großen Augen. Die Armen Jungen, würden diese wie sie selbst keine eigene Mutter mehr haben?

Angesprochen: Aschensturm @Ares im Prinzip auch Wolfsblick @Blutseele
Erwähnt: Granitherz @Ares Morgenjunges @Hibiskusflocke
1052 Wörter
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
ModeratorAnzahl der Beiträge : 8809
Anmeldedatum : 18.08.12
Alter : 23
Ort : I am from MIAUstria <3

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 22 Sep - 18:30

Wolfsblick
Info´s: 1 ½ Jahre / Wind Clan / Gefährte von Knotenpelz /
ERWÄHNT: Granitherz, Dohlenjunges, Flohjunges
ANGESPROCHEN: Aschensturm, Glanzjunges


Der dunkle Kater saß immer noch bei Glanzjunges am Nest, er sah zu Aschensturm rüber, redete mit der Königin. Er hatte gerade gemeint, dass Granitherz jagen gegangen war, da verengte die Königin ihre Augen. “Wolfsblick...was verschweigst du mir? Ich kenne meinen Sohn. Er würde niemals eine Pfote für die Ältesten oder Jüngsten im Clan rühren.“, miaute sie misstrauisch. Der Kater zuckte kurz mit dem Schweif. “Trifft er sich mit jemanden?“, fragte die Kätzin. Er schnaubte leise. Und wenn, es war Granitherz Entscheidung. „Es sollte nur eine…freundlichere Umschreibung sein. Wir wissen, dass er keine Kralle krümmen würde. Er jagt wohl, weil er selbst Hunger hat“, miaute der Kater ruhig. „Wir werden weiter üben, sobald es aufgehört hat zu Regnen. Es bringt dem Clan nichts, sollte Glanzjunges wegen dieser Taten krank werden“, miaute er ruhig und sah Aschensturm wieder an. Die Kätzin blickte kurz zu Glanzjunges. “Er hat sie angeschnauzt, nicht wahr?“, miaute sie und schenkte dem Jungen einen aufmunternden Blick. “Nimm es dir nicht zu Herzen, Glanzjunges. Granitherz kann ein richtiges Ekel sein – aber er beruhigt sich auch schnell wieder. Du wirst sehen, wenn du ihn beim nächsten Mal siehst, hat er schon wieder vergessen, warum er überhaupt wütend war. Seine Geschwister können ein Lied von seinen Launen singen.“, miaute sie sanft. Der Kater zuckte leicht mit den massigen, aber mittlerweile knochigen Schultern. Da sein Fell nasser an ihm klebte, konnte man es sehen. „Wir kennen Granitherz. Sein Maul ist oft schneller als sein Kopf“, meinte er ruhig. Obwohl dies wohl gelogen war. Denn der Kater kannte den grauen Krieger nicht so gut. Hatte er doch bis jetzt noch nicht so viel mit ihm zu tun gehabt. Der Kater strich mit seinem buschigen Schweif in Gedanken leicht über Glanzjunges, erschrocken brummte er auf als das Junge seinen Schweif packte und etwas damit spielte. Aber daran würde er sich gewöhnen müssen, immerhin würde er selbst bald Junge haben. Augenblicklich sank seine Laune wieder, falls er sie denn jemals zu Gesicht bekam. Wenige Augenblicke später ließ Glanzjunges seinen Schweif wieder los, das Junge konzentrierte sich auf Aschensturm, lauschte ihren Worten. . "Das ist nicht wahr. Granitherz ist ein Held! Er und Wolfsblick sind zuvor den Zweibeinern und einem Hund bei der Scheune entkommen." miaute sie stolz. "Er und Wolfsblick haben es sogar unverletzt herausgeschafft und waren sehr mutig." erzählte sie sichtlich stolz. Wolfsblick wurde heiß unter seinem Pelz. Musste das Junge dies erzählen? Er würde vor Windstern wie ein Häufchen Fuchsdung dastehen. Der Kater linste kurz zu dem Anführer, da plapperte Glanzjunges auch schon weiter. "Er ist aus dem Lager gelaufen, nachdem er mich "angeschnautzt" hat, aber er ist garnicht so fies wie du sagst, kein Bisschen!" sie schnaubte und drehte ihr kleines Köpfchen beisetze. Wolfsblick brummte leise, er legte seinen Schweif wieder über das Junge, lief damit Gefahr, dass es wieder mit seinem Schweif kämpfte. Aber so war sie wenigstens abgelenkt. Der Kater sah kurz zu Aschensturm ins Nest, wo sich einige Junge tummelten. Er runzelte leicht die Stirn. „Hast du erneut geworfen, oder wo kommen die vielen Jungen her?“, miaute er ruhig, um das Thema zu wechseln. Aber natürlich auch, weil es ihn interessierte. Er hatte gar nicht mitbekommen, dass Aschensturm so viele Jungen hatte. Vor allem, da einige Älter und einige Jünger aussahen. Abwartend sah er die Kätzin an. “Nein... ich werde mich solange um sie kümmern, bis Rehauge gefunden wird.“, miaute sie, Sorge huschte über ihr Gesicht. Wolfsblick runzelte leicht die Stirn. „Welche Königin lässt ihre Jungen alleine?“, miaute er sichtlich verwirrt. Er hatte immer gedacht, dass Königinnen ihre Jungen nie aus den Augen ließen. Auch Glanzjunges maunzte etwas. "Rehauge ist schon eine Weile verschwunden." murmelte sie, woraufhin Wolfsblick mit dem Ohr in ihre Richtung zuckte. Der Kater besah sich der Jungen. Seine Zunge fühlte sich schwer an, als er das Maul öffnete. „Die nächste Beute ist für euch. Es bringt dem Clan nichts, solltest du keine Milch mehr haben“, miaute er ruhig. Somit machte er der Königin ein Angebot, welches er eigentlich noch nie gemacht hatte. Der Kater beobachtete zwei Jungen – Flohjunges und Dohlenjunges – der kleine Kater schien mit irgendetwas zu spielen, was er nicht sehen konnte und die kleine Kätzin…. Nun ja, diese lag einfach stumm bei Aschensturm. Lebte sie überhaupt noch? Genauso wie Glanzjunges und Morgenjunges waren Dohlenjunges und Flohjunges ziemlich abgemagert, auch sein eigener Magen knurrte. Aber selbst er sah ein, dass die Jungen und Königinnen wichtiger waren als Krieger wie er.



Charakterliste:
 

Wenn ich nach 4 Tagen in den Clans nicht geantwortet habe bitte schickt mir eine PN I love you

Danke an Ares für das traumhaft tolle Bild von Blut&Viper *.*
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
Anzahl der Beiträge : 2190
Anmeldedatum : 28.04.14
Ort : Näher als du denkst...

BeitragThema: Re: WindClan Lager   So 23 Sep - 14:41

Nebelfluch
Infos: 36 Monde | single | Bruder von Ammernschlag & Blitzflug | Zweiter Anführer
ERWÄHNT: Windstern, Moosblüte, Leopardenpfote
ANGESPROCHEN: Zimtfeuer, Marderpfote
 
Der schwarze Kater sah die Kätzin schweigend an. Im Grunde könnte man es wohl durchaus als unhöflich bezeichnen, wenn man jemanden einfach nur anstarren würde, ohne etwas zu sagen... aber für Nebelfluch war es normal. Er machte sich über solch Belanglosigkeiten wie die empfindlichen Gefühle anderer einfach keine Gedanken – oder über Gefühle im allgemeinen.
So sah er zwar, dass der doch sehr hübschen Kätzin allerhand Gedanken durch den Kopf gingen, aber er hätte nicht einmal ansatzweise daran gedacht, dass es sich dabei um ihn drehen könnte. Im besonderen über die Frage, ob er sich als zweiten Anführer überhaupt eignen würde. Dies hätte er ihr sogar beantworten können, jedenfalls, wenn seine Meinung überhaupt für sie von Belang wäre.
Er selbst würde nämlich erklären, dass er es bis heute nicht nachzuvollziehen schaffte, wie Windstern ausgerechnet ihn als Stellvertreter in Betracht ziehen konnte.
Nicht, dass er an seiner eigenen Kompetenz zweifelte... er wusste durchaus, dass er mehr als Fähig war – aber eben nur, was das Grobe betraf. Die Sicherheit des Clans gewährleisten, Kämpfe ausfechten, Gefechte planen. Dies waren die Dinge, die ihm lagen, mit denen er sich auskannte und bei denen er sicher auftreten könnte. Aber was die internen Clan-Geschehnisse anging... nun ja. Da hatte er doch massive Defizite – und das war ihm selbst bewusst. Aber es interessierte ihn nun einmal nicht im entferntesten, wie groß die Haufen waren, die dieses oder jenes Junge gemacht hatte... oder welcher Kater auf welche Kätzin stand...
War jemand krank, so würde er niemals einen Besuch abstatten. Warum auch? Die Pflicht eines Kriegers war es, eben diesen nachzugehen? Warum sollte er also jemanden besuchen, der auf der Faulen Haut lag und sich vom Heiler betütteln ließ? Zudem würde es ihm auch niemals einfallen, irgendjemanden zu Trösten... einfach, weil er nicht wusste, wie er es anstellen sollte. Heulen taten ja eigentlich eh nur Katzen, welche schwach waren! Genau, wie nur Schwächlinge nach Lob lechzten. Weshalb er auch diesen äußerst Sparsam verteilte.
Er hatte auch nie Lob oder Trost bekommen – und es hatte ihm ja wohl in keinster Weise geschadet.

Nun gut. Im Grunde war es auch egal. Es konnte ja nicht jede Katze ein Beispiel an ihm nehmen... sonst wäre der Windclan vermutlich bald ausgestorben, wenn man bedachte, wie er vor Nähe und Berührungen davon lief...
In einer Hinsicht jedenfalls hatte die Kätzin jedenfalls recht... tatsächlich dachte er weder über ihr seltsamer Verhalten nach, noch kümmerte es ihn sonderlich. Sie war bereit ihre Pflichten aufzunehmen – und dies war das einzige, was ihn interessierte.
Ein gutes hatte sein Desinteresse an den Gefühlen, Gedanken und unwichtigen Angelegenheiten seiner Clan-Kameraden jedenfalls – er nahm es nicht übel, wenn sie über ihn tratschten. Allerdings bekam er es vermutlich nicht einmal mit. Andererseits gab es bei ihm auch nicht viel zu reden. Er machte sein Ding, brach keine Regeln, geiferte nicht nach Aufmerksamkeit, blieb lieber im Hintergrund.
Allerdings war er nicht komplett dämlich und so bemerkte er durchaus die leichte Verstimmung, welche seine Bemerkung in Bezug auf Moosblüte bei Zimtfeuer hervor rief. Sein Gehör war ausgezeichnet und so verstand er auch ihr folgendes Gemurmel.
Die Kätzin meinte mit einem leisen Schnauben, dass ihre Clan-Kameradin ganz gewiss nicht schneller wäre als sie. Wüsste er wie, dann hätte er vermutlich daraufhin ein Grinsen nicht unterdrücken können, so allerdings zeigte allein sein Zuckendes Ohr, dass er belustigt war. Seine Miene blieb gleich emotionslos wie die Zeit zuvor.

“Dann muss ich ja keine Rücksicht nehmen.“, miaute er. Nicht, dass er dies getan hätte...
Er trat aus dem Heilerbau und Zimtfeuer stolzierte an ihm vorbei, kurz blickte er ihr nach, bevor er sich an Leopardenpfote wandte. Doch die Schülerin reagierte nicht... dies gefiel ihm nicht sonderlich, doch da Zimtfeuer mit den Worten, von ihr aus könne es los gehen, bereits aus dem Lager gegangen war, hatte er jetzt nicht wirklich Zeit, sich mit der ungehorsamen Schülerin auseinander zu setzen. Das würde er später erledigen.
Nun gut... dann würde er eben einen anderen Schüler mit nehmen.
“Marderpfote. Abmarsch. Wir verlassen das Lager.“, rief er dem braunen Schüler zu und verließ dann, ohne Abzuwarten, das Lager, folgte Zimtfeuer.
Beim Sternenclan... hatte die es eilig!



Tbc Kleiner Nadelwald

Aschensturm
Infos: 32 Monde | single | Mutter von Granitherz, Scherbenpfote, Flohjunges | Diabetes
ERWÄHNT:Granitherz
ANGESPROCHEN: Glanzjunges, Wolfsblick

Die sanfte Königin sah mit einem belustigten Funkeln in den Augen, wie Glanzjunges den Kopf hob und Wolfsblick einen doch recht giftigen Blick zu warf, als dieser auf ihre Worte hin abfällig schnaubte. Na... da war in dem freundlichen Kätzchen wohl doch ein wenig Feuer zu finden!
Doch schnell verblasste das Leuchten und der Blick der grauen Kätzin wurde wieder besorgt. Das Verhalten und die Worte des Jungen waren einfach so... seltsam. Noch nie hatte sie das Kätzchen so hatte sprechen hören. Der Sturm war faszinierend? Besonders? Weder das eine, noch das andere konnte Aschensturm nachvollziehen.
Allerdings sah sie das ganze wohl auch mit anderen Augen, denn sie erblickte nur Sorge und Leid. Trotzdem sagte sie nichts zu den Worten des Jungen, denn wollte sie die doch irgendwie positive Sicht nicht nehmen. Zu früh würde die Realität über Glanzjunges zuschlagen.

Da begann das Junge mit dem Schweif des großen, dunklen Katers zu spielen und Aschensturm entspannte sich ein wenig. Wenn sie schon wieder spielen konnte, dann war der größte Schock vermutlich verschwunden! Sie beobachtete das Treiben eine Weile und antwortete dann auf Wolfsblicks Worte.
Doch dies schien Glanzjunges überhaupt nicht zu gefallen... fast schon empört blickte diese sie an und die Ohren des Jungen klappten zurück. Die Worte des schwarzen Katers machten die ganze Sache wirklich nicht besser. Protestierend meinte sie, dass es nicht stimmen würde. Granitherz würde nicht nur an sich denken – und dass er ein Held wäre. Angeblich wären Wolfsblick und er unverletzt aus einer Scheune mit einem Hund und einem Zweibeiner entkommen. Na... das klang für die Königin doch schon sehr Fell sträubend und mit hoch gezogenen Brauen blickte sie Wolfsblick an. Ihr Blick schien zu sagen. Wirklich? Etwa dümmeres fiel euch nicht ein? Granitherz stellte sich ja schon gerne besser hin, als er war... aber das der andere Kater dabei mitzog, hätte sie nicht erwartet.

Trotzdem wollte sie das Junge nicht enttäuschen, denn das so bekannte Funkeln kehrte in ihre Augen zurück. Deshalb meinte sie nur: “Na, da haben die beiden aber großes Glück gehabt. Das hätte böse Enden können!“
Das ihr Sohn mutig war, würde sie niemals in Frage stellen – aber ein Held? Nein... das war er ganz gewiss nicht. Auch, wenn er sich gerne als solcher Ausgab. Es war nur wirklich belustigend, dass grade Junge den Kater als Held ansahen. Das war schon immer so gewesen. So nahm Aschensturm gar nicht erst an, dass mehr dahinter stecken könnte. Sowohl im Verhalten des Katers und schon gar nicht in der offenen Bewunderung und Verteidigung der kleinen Kätzin.

Auch auf die nächsten Worte hin wurde für Granitherz Partei ergriffen und empört gesagt, dass er überhaupt nicht fies wäre. Na... da würde wohl mehr als nur eine Katze widersprechen... doch was ihr nicht behagte war die Tatsache, dass ihr Sohn alleine das Lager verlassen hatte. Nicht bei diesem Sturm. So wandte sie sich an Wolfsblick und fragte besorgt: “Er ist wirklich alleine gegangen?“ Manchmal war Granitherz wirklich uneinsichtig wie ein stures Junges! Allerdings war sie selbst im nächsten Moment auch ein wenig pikiert, als Wolfsblick meinte, dass das Maul ihres Sohnes häufig schneller als sein Kopf wäre. Dies konnte sie nämlich nicht bestätigen. Wenn, dann hätte sie wenigstens eine Ausrede für sein so oft ungebührliches Benehmen... jedoch wusste Granitherz ganz genau, was er sagte und tat.
Zwar schienen ihre letzten Worte Glanzjunges beruhigt zu haben, denn wurde ihr Gesichtchen etwas heller – nun jedoch bekam die Königin ein immer mulmigeres Gefühl im Bauch. Verständlich... war Granitherz doch ihr Sohn und sie sorgte sich um ihn.
So zuckten ihre Ohren nur, als Glanzjunges meinte, dass Rehauge schon eine ganze Weile verschwunden war... Aschensturm selbst war sich inzwischen längst nicht mehr sicher, dass die Königin zurück kehren würde....
Als Wolfsblick dann meinte, dass die nächste Beute für sie und die Jungen wäre, lächelte sie ihn zärtlich an. “Danke Wolfsblick. Die kleinen können es gebrauchen.“, schnurrte sie mit sanfter Stimme. Und es stimmte... sie waren alle so schrecklich dünn. Hoffentlich würde sich die Situation bald zum besseren wenden!




Ein großes Danke an Gigi (Blutseele) für die tolle Siggi! <3

Meine Charaktere <--- Bei Ideen zu einem Char, nur her damit! Wink
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
Anzahl der Beiträge : 631
Anmeldedatum : 11.07.15
Alter : 21
Ort : Da, wo du niemals sein wirst. :'D (Außer du kommst mich besuchen, hrrr.)

BeitragThema: Re: WindClan Lager   So 23 Sep - 17:17

Morgenjunges träumte. In ihrem Traum war es mitten in der Blattgrüne, Sonnenhoch und unendlich schön. Es gab mehr als genug Futter für alle Katzen des Clans und alle befanden sich auf der Lagerlichtung, lagen herum, sonnten sich und gaben sich die Zungen. Auch Morgenjunges lag dort, neben ihrer Schwester. Ebenfalls gaben sie sich die Zungen. In dem Traum waren beide schon Schüler und würden in wenigen Minuten zu einer Patrouille aufbrechen. Das Leben war einfach wundervoll. War perfekt. Doch plötzlich, ohne Vorwarnung, verdunkelte sich der Himmel und es fing gewaltig an zu regnen.
Durch einen lauten Blitz erwachte das braune Junge erschrocken in der Kinderstube. Sie brauchte einen Moment, bis sie realisierte, dass sie nur geträumt hatte und sich nun in der Wirklichkeit befand. Die aus hungernden WindClan Katzen bestand und einem Unwetter draußen, das nicht zu enden schien. Seufzend blickte sich das Junge in der Kinderstube um. Doch wo war ihre Schwester Glanzjunges? Normalerweise war sie nicht die Katze, die einfach aus der Kinderstube verschwand. Mit zugekniffenen Augen überlegte Morgenjunges, wo die Schwester sich denn befinden könnte. Es sah aber nicht danach aus, als befände sie sich irgendwo im Bau. Was zu bedeuten hatte, dass sie die Kinderstube wirklich verlassen hatte. 'Komisch.', dachte Morgenjunges. 'Normalerweise hält sie sich doch immer brav an Regeln. Was sie wohl dazu veranlasst hat?'
Gähnend reckte sich das kleine braune Geschöpf, streckte die müden Glieder und setzte sich auf. Dann fing das Kätzchen an sich das Fell zu putzen, das durch den Schlaf ein wenig durcheinander geraten war. Sehnlichst wünschte sie sich den Traum zurück, aber es würde wohl noch mindestens einen Mond dauern, bis die Schwester und sie zu Schülern werden würden. Und wer weiß, wann es wieder richtig viel Beute im Clan gab? Doch bevor sie darüber weiter nachdenken konnte, betrat Glanzjunges den Bau. Morgenjunges hielt in der Bewegung inne. War etwas geschehen? Ihre Schwester sah verändert aus. Nicht wie sonst. Sie wirkte anders. Hatte ihr jemand weh getan? Dann begab sich Glanzjunges zu Morgenjunges' und ihrem Nest. Die Braune schien ein wenig verwirrt, beobachtete die Schwester kurz, leckte sich dann schnell weiter über das Fell. Nach den paar wenigen weiteren Strichen mit der Zunge, stand sie auf. Da bemerkte sie, wie nun ein anderer Kater, Wolfsblick, den Bau betrat und sich zu Glanzjunges gesellte. Was war heute denn nur los? Normalerweise bekamen sie nie Besuch von anderen Katzen. Um Morgenjunges nun noch mehr zu verwirren, sprach auch Aschensturm die beiden an. Morgenjunges achtete nicht auf das Gesagte, so bekam sie auch nicht mit, dass Glanzjunges augenscheinlich von Granitherz angeschnauzt worden war. Das war vermutlich auch besser so.  Wenn das braune Junge dies mitbekommen hätte, so hätte sie nur wissend geschnauft und ihrer Schwester gesagt, sie solle sich nicht mit so einem, niedrigen Flohpelz abgeben. Zusätzlich wäre Morgenjunges, sobald das Wetter wieder besser geworden wäre, zu besagtem Kater gelaufen und hätte diesen an gemeckert, dass er gefälligst ihre Schwester nicht an zu giften hätte. Aber zum Glück war Morgenjunges so vertieft in das Verhalten ihrer Schwester gewesen, dass sie die Gespräche nicht mitbekommen hatte.
Nun sprang die Braune aber zu ihrer Schwester und drückte sich Schnurrend an diese. Leckte ihr über das Ohr und grinste sie an. "Was hat dich denn dazu getrieben raus zu gehen?", fragte sie die Schwester, die sich normalerweise immer brav an alle Regeln hielt und es etwas untypisch für sie war, dass sie einfach so die Kinderstube verließ. Vor allem bei dem Wetter, das da draußen zurzeit tobte! Morgenjunges rümpfte die Schnauze bei dem Gedanken daran, bei diesem Wetter auch nur eine Pfote vor die Kinderstube zu setzen.

// 601 Wörter


Wenn ich nach 3 Tagen nicht im RPG antworte, schreibt mir zur Erinnerung bitte eine Pm!♥️
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 59
Anmeldedatum : 09.09.18

BeitragThema: Re: WindClan Lager   So 23 Sep - 20:07

Glanzjunges
Auch Wolfsblicks Erwiederung fand sie unschön, während des Gespräches mit Aschensturm klang es fast so, als würde der Graue sich nur um sich selbst scheren! Dabei hatte sie ihn doch ganz anders erlebt... Doch schwieg sie, nachdem sie sich so geäußert hatte, ein Glück, denn sie wusste ja nciht, dass der schwarze krieger Granitherz grade einen sehr guten Freundschaftsdienst leistete und ihn vor Verdächtigungen und Anschuldigungen bewahrte, die ihm sein restliches Leben zerstören könnten. Trotzdem war sie ihm auch etwas dankbar, immerhin war er zu ihr stets nett gewesen und auch dem Grauen gegenüber geduldig und vergebend. Hatte sie ermutigt und ein wenig getröstet, nachdem sie so niedergeschlagen gewesen war. So zuckten ihre Öhrchen, dank dem grauen Krieger war sie einigermaßen trocken, trotz dem weg zur Kinderstube zurück, er hatte dafür gestorgt, dass ihr warm und wohlig war und sie nicht krank werden würde. Doch besah sie Wolfsblick, nachdem sie mit seinem Schweif spielte - erneut. Es war eher langsam und müde, aber dennoch leicht verspielt. "Du solltest dich trocknen, nciht dass du ncoh derjeige bist, der krank wird." sprach sie und schnaubte, diesmal jedoch frohsinniger und nicht so schmollig wie zuvor. Sie hatte bemerkt, dass er sich zuvor über diese Aktion leicht erschrocken hatte und schmunzelte deswegen. Der Krieger war es wohl nicht gewohnt, dass Junge mit ihm spielten, bzw seinen fluffigen Schweif dafür nutzten.
Dass es Wolfsblick unangenehm war, als sie die "Heldentat" der Krieger in der Scheune erwähnte, bemerkte sie nicht annähernd. Wieso sollte sie es auch vermuten? Immehrin hatte selbst der Schwarze als Köder großen Mut bewiesen indem er sich seiner Angst stellte. Natürlich war Granitherz der größere Held, immerhin war er dem Biest ins Gesicht gesprungen, doch zusammn hatten die Zwei es unbeschadet geschafft udn sie war froh darüber, dass sie nicht verletzt worden waren, keine Schmerzen erlitten hatten. Doch nun war Wolfsblick sicher im Lager in der Kinderstube...und Granitherz wieder vollkommen alleine da draußen. Auch wenn er ein großartiger Krieger war, so machte sie sich dennoch Sorgen, jene die sie stetig und andauernd spürte und nicht ignorieren konnte. So zupfte sie eher abwesend an dem Schweif des Katers und bemerkte nicht wie dessen Laune sank. Stattdessen ließ sie los und legte sich etwas bequemer hin. So sah sie auch nicht, wie Aschensturm die Braue hoch zog und dem heldenhaften Abenteuer eher skepsis als Glauben schenkte. Das Junge selbst hatte jedes Wort geglaubt, immerhin hatten beide Krieger es erzählt und wieso sollte ihr Granitherz sie auch anlügen? Sie nickte bei den Worten der Königin. "Das war so eine gefährliche SItuation!" pflichtete sie bei. "Aber beide haben gut zusammen gearbeitet und konnten entkommen, so großartig!" miaute sie leise fast schon etwas schwärmerisch. Solche Geschichten wurden immerhin zu den legenden, die sie von den Ältesten oder anderen Königinenn anhören konnte! Dennoch verriet sie nicht mehr über die Geschehnisse, den "anscheinenden Plan" den beide ausgeführt hatten - behielt so die "Köderaktion" sowie den gewagten Sprung ins Gesicht des Hundes für sich. Wenn sie erholter war, würde sie es bestimmt ihrer Schwester oder den anderen Jungen erzählen können! Dann war es an ihr ein grandioses Abenteuer zu erzählen, die anderen würden ihr bestimmt gespannt zuhören und die zwei Kater ebenso bewundernd anblicken! Fast schon zufrieden mit sich selbst lächelte sie zart. Doch dieses verschwand, als Aschensturm den schwarzen Langhaarkater ansah und fragte, ob ihr Sohn wirklich alleine gegangen sei. Dachte sie man würde sie anlügen? Verwirrt blinzelte sie und ihr wurde wieder bewusst, wie der Kater davon gestürmt war. Panisch fauchend, sie weg stoßend...nachdem er.... Sie schüttelte den Kopf und blickte ein wenig bedrückt auf ihre Pfoten. Sie fühlte sich wieder etwas seltsam. Ohne es benennen zu können, selbst wenn sie es wollte.

Mit großen blauen Augen blinzelte sie überschattet zwischen Wolfsblick und Aschensturm hin und her. Auch wenn es sie bisher nie gestört zu haben schien keine Eltern zu haben, so spürte sie doch eine bealstende schwere als es sich in dem Gespräch um die verschwundene Mutter drehte. Weitere Junge wären ohne Eltern und müssten einen Ersatz finden, etwas dass ihnen vorgaukelte ihre Mutter zu sein - manche schienen darin gut, ander sahen es eher als Pflicht, die beendet war bis die Kleinen keine Milch mehr brauchten. Sie hoffte, dass Aschensturm recht behielt und Rehauge gefunden werden würde, wohin hatte die Kätzin auch gehen können? Und wieso? Sie blickte zu dem schwarzen kater als dieser die Stirn runzelte und sich wunderte. Ein kleines Seufzen entfuhr dem Jungen. "Passiert öfter als du denkst.." murmelte sie und legte dasKöpfchen auf die Pfoten ab. Immerhin gab es immer mal wieder Mutterlose Kinder, noch schlimmer vollkommen Elternlose, so wie sie selbst und ihre Schwester Morgenjunges. So hatte sie selbst angefangen den Clan als Familie zu sehen und ging froh und offen auf die meisten zu, wenn auch recht höflich um nicht zu aufdringlich zu sein. Insgeheim hatte sie auch Aschensturm sehr lieb gewonnen manchmal würde sie sich gerne an die Königin kuscheln, statt nur an ihre Schwester, doch...die kränkliche Kätzin hatte genug mit ihren eigenen Jungen zu tun, ebenso wie mit denen um die sie sich jetzt noch zusätzlich sorgen musste. Doch Glanzjunges war froh, immerhin hatten so die verlassenen Kleinen eine gute und liebevolle Ersatzmutter gefunden, falls Rehauge nicht mehr gefunden werden sollte. Aus den gedanken sah sie auf, als Wolfsblick davon sprach in Zukunft mehr Beute für sie zu bringen, dabei wirkte seine breite Gestalt doch nun auch wirklich hager, jetzt wo der Pelz nass herab hing. Doch sie nickte lächelnd, es wäre großartig wenn Aschensturm mehr Beute haben könnte, für sie würde sogar sie selbst auf ihre verzichten wollen! Ihr eigener Hunger war zu einem nagenden, stetigen Gefühl geworden, an dass sie sich zu gewöhnen versuchte. Die positiven Gedanken verdrängten kurz das mulmige Gefühl, welches seit dem Vorfall mit Granitherz in ihr verweilte und mal stärker, mal schwächer zu spüren war.

Doch dann sprang eine kleine braune Gestalt zu ihr, Morgenjunges! Ihr Schnurren ertönte beruhigend udn irgendwie trösend an ihrer Seite udn sie wandte sich ihr mit einem leichten Schnurren ihrerseits zu und rieb ihr Wängchen an ihrer Schwester. Ihr Ohr zuckte und sie kicherte zart, als sie die Zunge der anderen an der Ohrspitze spürte. Auf die Frage hin verstummte sie leicht und schien selbst nachdenken zu müssen. Einerseits hatte sie ihre Zeit nicht nur mit langweiligem ehrumliegen füllen wollen und zugleich hatte sie nur kurz den Blick auf diesen ungewöhnlichen Sturm erhaschen wollen. Doch hatte sie auch gehofft einen gewissen Krieger zu sehen, auch wenn es ihr erst bewusst geworden war, nachdem er mit Wolfsblick ins Lager zurück gekehrt war und sie ihn gesund und heil erblickte. "Es war relativ langweilig hier drin und ich wollte nicht so viel zeit mit nichtstun füllen. Ich möchte das so viele Augenblicke meines Lebens besonders sind, selbst wenn es nur ein kurzer Blick auf einen unheimlichen Sturm, oder kuscheln mit meiner Schwester ist." erwiederte sie also lächelnd und kuschelte sich demonstrativ an Morgenjunges, während ein leichtes schnurren ihr Kehlchen verließ. Doch egal wie sehr sie versuchte zu ruhen, irgndwie konnte sie nciht schlafen, nicht einfach entspannt liegen als wäre nichts geschehen, als wäre Granitherz nicht grade alleine und auf sich gestellt. Wieso vermisste sie ihn so sehr an ihrer Seite?

Angesprochen: Wolfsblick, Aschensturm, Morgenjunges
Erwähnt: Jungen von Rehauge und diese, Granitherz
1201 Wörter
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
ModeratorAnzahl der Beiträge : 1756
Anmeldedatum : 04.01.14
Ort : untraceable

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Mo 24 Sep - 7:45

Distelbart
Älteste

Die schwarz-weiße Älteste erwachte mit einem tiefen Seufzen. Ihre Augen zitterten leicht, ehe sie sich vollständig öffneten und den Blick auf blassgelbe Iriden preisgaben. Sie gähnte. Wie lange hatte sie geschlafen? Eine Ewigkeit, so kam es ihr zumindest vor; und doch nicht lange genug. Sie war noch immer müde, es war kalt, nass und ihr Bauch grummelte. Auch früher waren die Zeiten hart gewesen aber die Zeit der Kargheit an Beute die im Lager angebrochen war hatte rekordmäßige Ausmaße angenommen. Distelbart war ohnehin schon mager gewesen – jetzt konnte man sie nur noch als Haut und Knochen bezeichnen. Ihr dicker Pelz verdeckte ihre Schwäche jedoch – und das war auch gut so. Sie konnte es nicht leiden, von anderen bemitleidet und für schwächlich gehalten zu werden. Sie war noch genauso agil wie jeder der Krieger hier im Lager und könnte es in jener Sekunde auch beweisen, in der sie dazu aufgefordert werden würde. Sie hatte ihre vielen Jahre im Kriegerbau ja auch mit Würde getragen. Keinen blassen Schimmer, warum sie sie jetzt in den Ältestenbau gesteckt hatten. Sie mussten ihn wahrscheinlich einfach nur füllen mit ein paar Katzen füllen die den Anforderungen so in etwa entsprachen – brauchten jemanden, mit dem sie die Schüler bestrafen konnten, sollten sie die Clanregeln brechen. Wenn es so war, war sie dem Clan natürlich auch gerne nützlich. Spielte die mürrische Älteste um den jungen Katzen etwas Gehorsam zu lehren. Lächelnd dachte sie an ihre eigene Jugendzeit zurück und ihren speziellen, wilden Charakterzug von dem sie auch heute noch Überreste in sich trug und der häufig dazu geführt hatte das sie mit Strafen die damit zu tun hatten die Ältesten zu betreuen, bedacht wurde und der ihr eines Tages sogar ein Ausgehverbot eingehandelt hatte. Ihre Gedanken schweiften auch kurz zu Echsenschweif, aber sie verwarf sie schnell wieder. Es waren viele Blattleeren vergangen und sie war schon lange darüber hinweg, dass er sie schlussendlich verschmäht hatte. Nicht ohne Grund, hatte sie sich danach wieder Schimmerfell zugewandt und ihm weitere Junge gegeben. Sie träumte mit halbgeöffneten Augen vor sich hin, bis ihr Bauch hörbar grummelte und sie sich entschied etwas gegen diesen verdammten Hunger zu unternehmen. Wenn die Katzen die sich Krieger nannten nichts Ordentliches fangen konnten, musste man das eben in die eigenen Pfoten nehmen. Sie erhob sich ächzend und ihre Knochen gaben ein hörbares Knacken von sich als sie sich zu dehnen begann. Nun gut, vielleicht gab es doch einen Grund warum sie sie in den Älestenbau verfrachtet hatten, dachte Distelbart und verdrehte dann die Augen. Sie müsste sich nur ein wenig aufwärmen und dann war sie so gut wie neu. So begabt wie jeder Krieger hier im Lager und außerdem hatte sie mehr Erfahrung – das war ja auch ziemlich viel wert. Sie sollte sich einigen Katzen anschließen, die Jagen wollten. Im Lager war ja gerade ziemlich viel los – das sollte also nicht allzu schwierig werden. Sie machte ein paar zittrige Schritte in Richtung der Ausgang des Baus, ehe sie Tamariskenschweif bemerkte. Vielleicht wollte er ja mit raus aus dem Lager kommen? Er war zwar meist mürrisch und ihrer Meinung nach zu sehr auf die Befolgung bestimmter Regeln bedacht, aber auch er würde bestimmt mal aus diesem verflixten Bau rauskommen wollen. Er hatte schließlich sein ganzes Leben hier drin verbracht. Sie legte den Kopf schief und stupste ihn dann mit einer Pfote an. "Tamariskenschweif?", miaute sie sanft und fragend. Gab ihm ein paar Momente um zu sich zu kommen und zu seinem freudlosen Ich zu finden, bevor sie weitersprach. "Solange du wach bist…möchtest du mit mir rauskommen und jemanden finden, der mit uns Jagen kommen möchte? Die Beute läuft ja gerade nicht so gut und der Clan kann gewiss jede Hilfe gebrauchen, die er bekommt… und ehrlich gesagt würde es dir auch gut tun mal wieder rauszukommen.", meinte die Älteste dann weiter lächelnd, auch wenn sie sich nicht sicher war, welche Art von Antwort sie von diesem mürrischen Kater erwarten konnte. Sie war sich auf jeden Fall sicher, dass er genauso hungrig war wie sie selbst. Würde er dann beim Gedanken daran ein saftiges, frisch erlegtes, Kaninchen vor seinen Pfoten liegen zu haben nicht auch aufspringen und sich ihr anschließen? Man konnte nie wissen. Älteste waren immer so…faul? Sie überlegte einen Moment. Ja, irgendwie passte das Wort schon. Auch wenn sich Aschensturm schon wieder irgendwo anders im Lager nützlich zu machen schien – aber sie war ja genau genommen noch keine Älteste. Nur ein wenig zu schwach um Krieger zu sein. Genau wie Distelbart. Mit einem hörbaren "uff" ließ sie sich auf ihren Allerwertesten fallen während sie auf die Antwort des Katers vor ihr wartete. Man musste ja nicht schon vor der Jagd unnötig Energie verschwenden.
---------------------
Erwähnt: ehem. Gefährten, Aschensturm
Angesprochen: Tamariskenschweif
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
ModeratorAnzahl der Beiträge : 8809
Anmeldedatum : 18.08.12
Alter : 23
Ort : I am from MIAUstria <3

BeitragThema: Re: WindClan Lager   So 30 Sep - 17:38

Wolfsblick
Info´s: 1 ½ Jahre / Wind Clan / Gefährte von Knotenpelz /
ERWÄHNT: Asche´s Jungen, Knotenpelz, Morgenjunges
ANGESPROCHEN: Aschensturm, Glanzjunges


Der Kater lauschte den Worten von Glanzjunges. "Er und Wolfsblick haben es sogar unverletzt herausgeschafft und waren sehr mutig." erzählte sie hörbar stolz. Wolfsblicks Pelz brannte vor Scham. Er kam sich vor wie ein Versager, da Glanzjunges erzählte, Granitherz habe IHN gerettet. Der Kater ließ das Junge fertig erzählen, sah derweil Aschensturm an. “Na, da haben die beiden aber großes Glück gehabt. Das hätte böse Enden können!“, miaute die Königin dann sichtlich erstaunt, der dunkle Kater zuckte mit den Ohren. Er schnaubte leise. Glanzjunges plapperte munter weiter, wodurch er leise knurrte. "Er ist aus dem Lager gelaufen, nachdem er mich "angeschnautzt" hat, aber er ist gar nicht so fies wie du sagst, kein Bisschen!", sagte sie beleidigt. Aschensturm wandte sich daraufhin ihm zu. Besorgt sah sie ihn an. „Ist er wirklich alleine gegangen?“ miaute die Königin besorgt. Wolfsblick schnaubte leise, sein Schweif zuckte leicht. „Natürlich“, miaute er ruhig. „Warum sollte ich lügen?“, log der Kater. „Ich werde ihm nachgehen, gemeinsam können wir mehr Beute erwischen, sollte sie sich zeigen“, sagte er ruhig. Der Kater verdrehte die Augen und sah zu Aschensturms Nest. Die Jungen waren allesamt abgemagert, die älteren wie die jüngeren. Auch Aschensturm selbst sah ziemlich dürr aus. Da tat er etwas, was er sonst nie tat. Er bot der Kätzin seine Hilfe an. „Die nächste Beute ist für euch. Es bringt dem Clan nichts, solltest du keine Milch mehr haben“, miaute er ruhig. Er wusste selbst nicht, was ihn da ritt. Aber er tat es. Irgendwie fühlte er sich verpflichtet dazu. Wenn er sich vorstellte, dass Knotenpelz und seine möglichen Jungen so mager sein würden, da lief es ihm kalt den Rücken runter. Kurz erschauderte der Kater deswegen. Die Königin lächelte ihn an. Weshalb? Verwirrt runzelte der dunkle Kater die Stirn. Sein Pelz trocknete langsam, wodurch das lange Fell wie in Stacheln und auch verknotet von seinem massigen Körper abstand. Er würde sich nach der Jagd ausgiebig putzen müssen. Verknotetes Fell schmerzte auf der Haut. “Danke Wolfsblick. Die kleinen können es gebrauchen.“, schnurrte sie mit sanfter Stimme. Deswegen hatte sie gelächelt, wegen seinem Angebot! Der Kater neigte leicht den Kopf. „Keine Ursache. Jungen und Königinnen sind wichtig“, miaute er, woraufhin sein eigener Magen knurrte. Sicher, er hatte auch Hunger. Aber er war kräftiger und stärker als die Jungen und Aschensturm. Er würde es sich nicht verzeihen, wenn eines der Jungen starb, nur weil sie nichts zu fressen bekamen. Der Kater neigte leicht den Kopf als er bemerkte, wie Morgenjunges wach wurde. Gut, dann würde diese ihre Schwester ablenken. Er sah zu, wie Morgenjunges und Glanzjunges sprang und sich schnurrend an diese drückte. "Was hat dich denn dazu getrieben raus zu gehen?", fragte sie das andere Junge. Er sah zu, wie Glanzjunges ihre Schwester ansah und ihr antwortete. "Es war relativ langweilig hier drin und ich wollte nicht so viel Zeit mit nichts tun füllen. Ich möchte das so viele Augenblicke meines Lebens besonders sind, selbst wenn es nur ein kurzer Blick auf einen unheimlichen Sturm, oder kuscheln mit meiner Schwester ist." erwiderte Glanzjunges lächelnd und kuschelte sich an Morgenjunges, während ein leichtes schnurren ihr Kehlchen verließ. Wolfsblick verdrehte die Augen. Jungen. Selbst als Junges war er alleine gewesen. So etwas wie kuscheln und schmusen kannte er nicht. Der Kater wandte den Blick von den beiden Jungen ab, er sah wieder zu Aschensturm. Kurz musterte er die Königin. „Leg dich wieder hin, du siehst aus als könnte dich ein Windstoß umwehen“, miaute er ruhig. Er stand auf und streckte sich kurz. „Ich gehe Granitherz nach und jage euch etwas“, miaute er ruhig. Kurz strich er aus einem Impuls heraus Glanzjunges über den kleinen Kopf. Als eine Art Zeichen, dass er nun ging. Er neigte den Kopf noch vor Aschensturm, dann verließ er den Bau und ging wieder hinaus in den Regen. Der Kater kniff genervt die Augen zusammen. Schon wieder wurde sein langer Pelz nass. Er lief zum Ausgang des Lagers. Mittlerweile hatte der Regen die Spuren des anderen Kriegers fortgewischt, er würde ihn wohl suchen müssen. Wolfsblick seufzte leise. Dies würde nun eine Weile dauern. Falls er ihn denn überhaupt fand, bei diesem Regen. Es konnte auch sein, dass Granitherz sich irgendwo verkrochen hatte und Wolfsblick in so einfach nicht fand. Der Kater schlug aus einem Impuls heraus eine Richtung ein, in der er hoffte, dass er Granitherz finden würde.


--- > Unbestimmter Ort im Territorium


Charakterliste:
 

Wenn ich nach 4 Tagen in den Clans nicht geantwortet habe bitte schickt mir eine PN I love you

Danke an Ares für das traumhaft tolle Bild von Blut&Viper *.*
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
Anzahl der Beiträge : 2190
Anmeldedatum : 28.04.14
Ort : Näher als du denkst...

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Mo 1 Okt - 13:53

Aschensturm
Die Königin, anfangs noch besorgt wegen Glanzjunges, beruhigte sich allmählich und sah mit einem zärtlichen Lächeln zu, wie Morgenjunges zu ihrer Schwester eilte und diese – in typischer Jungenart – vollkommen Sorglos begrüßte und fragend miaute, was die andere Kätzin nur dazu verleiten konnte, bei diesem Sturm auch nur eine Pfote aus dem Bau zu treten.
Obwohl doch aus einem Wurf war der Unterschied zwischen den beiden Kätzinnen verblüffend. Wo Glanzjunges sanftmütig war, schien ihre Schwester wild. Auch machte es den Eindruck, dass Morgenjunges die Welt noch nicht mit ganz so ernsten, wissenden Augen betrachtete, wie Glanzjunges es tat. Trotzdem waren die beiden Bezaubernd, jede auf ihre eigene Art.

So ließ sie der kleinen, hellen Kätzin ihre Träume und Vorstellungen in Bezug auf Granitherz. So ungern es Aschensturm vor sich selbst eingestand... das Junge würde den Charakter ihres Sohnes nur allzu früh durchschauen. So sehr sie den Kater auch liebte... er war doch nicht der strahlende Held, für den das Junge – und für das auch seine Geschwister – ihn hielten. Sie war nicht so dumm, auf sein Scheinheiliges Getue herein zu fallen. Sie kannte ihn... kannte seine Launen, sein Temperament, seine Gefühlsausbrüche.
Einfach war der Umgang mit Granitherz nie gewesen und würde es vermutlich auch niemals sein. Sie hoffte nur, dass Glanzjunges die harte Realität nicht zu sehr schmerzen würde.

Und bereits im nächsten Moment schmerzte ihr Herz... nicht wegen ihres Sohnes, sondern wegen den Worten der kleinen Kätzin... denn auf Wolfsblicks verwirrende Frage, welche Königin ihre Jungen würde alleine lassen, meinte sie nur, dass es öfter passieren würde, als er denkt.
Ja... das Junge wusste es aus eigener Erfahrung und zu gerne hätte Aschensturm die zierliche Kätzin nun zu sich gezogen, ihr über das Köpfchen gelegt und geschnurrt, das alles gut werden würde.
Doch war sie sich nicht sicher, dass sie es zulassen – oder glauben würde. Obwohl sie eine gewisse Naivität besaß, war die Kätzin doch auch ziemlich klug.
Da sich aber nun auch noch Morgenjunges um ihre Schwester kümmerte, richtete Aschensturm ihre Aufmerksamkeit dem großen, dunklen Kater zu. Dieser verabschiedete sich aber auch recht zügig und verließ den Bau.
Allerdings gefiel ihr die Vorstellung weniger, dass er sich nun auch aus dem Lager begab und mit kritischen Blick sah sie zu Windstern. “Ich glaube, du solltest deinen Kriegern sagen, dass sie bei einem solchen Sturm ihre haarigen Hintern im Lager lassen solle, es sei denn, sie bekommen einen direkten Befehl.“, schnurrte sie, um den Worten die Schärfe zu nehmen.
Aber das nach Granitherz nun auch noch Wolfsblick ohne Erlaubnis ging... war einfach ein Ding der Unmöglichkeit.




Ein großes Danke an Gigi (Blutseele) für die tolle Siggi! <3

Meine Charaktere <--- Bei Ideen zu einem Char, nur her damit! Wink
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
Anzahl der Beiträge : 631
Anmeldedatum : 11.07.15
Alter : 21
Ort : Da, wo du niemals sein wirst. :'D (Außer du kommst mich besuchen, hrrr.)

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Mo 1 Okt - 20:41

Morgenjunges war alleine in der Kinderstube erwacht, doch schon nach kurzer Zeit war ihre Schwester zurück in ihr Nest gekommen. Glanzjunges sah etwas verändert, gar leicht traurig aus. Dann betrat noch ein Krieger, Wolfsblick, die Kinderstube und gesellte sich zu der Schwester. Die kleine braune Kätzin sprang relativ schnell zu der Schwester hin, hatte jedoch das Gespräch der beiden Katzen und das der Königin Aschensturm kein bisschen mitverfolgt und wusste daher auch nicht, was geschehen war. Also leckte sie der Schwester über das Ohr und fragte diese, weshalb sie bei diesem Wetter draußen gewesen sei. Glanzjunges schien kurz zu überlegen, rieb ihre Wange an der dunkleren Schwester, bis sie zu einer Antwort ansetzte, die die Braune ein wenig überraschte. Ihr letzter Satz und das demonstrative Kuscheln an sich beantwortete Morgenjunges ebenfalls mit einem Schnurren.
"Ich hoffe sehr der Sturm hört bald auf. Es wird nicht mehr lange dauern, bis wir zu Schülern ernannt werden und hoffentlich haben wir dann mehr zu tun, als nur in der Kinderstube herum zu sitzen und uns zu langweilen.", wisperte Morgenjunges dem hellen Jungen zu.
Wolfsblick sprach Aschensturm an, dann erhob sich der Kater und Morgenjunges bemerkte, wie er Glanzjunges über den Kopf strich und erklärte, dass er nun jagen gehe und nach Granitherz suchen würde. Das Junge hätte fast ein Schnaufen heraus gelassen, unterdrückte es jedoch. In ihrem jungen Leben gab es immer nur sie beide. Morgenjunges war der festen Überzeugung, dass sie außer sich auch keine andere Katze bräuchten, schon gar nicht irgendwelche Kater! Dass ihre Schwester darüber vermutlich anders dachte war ihr nicht im geringsten bewusst.
"Ist alles in Ordnung bei dir? Geht es dir gut?", fragte Morgenjunges leise an ihr geliebte Schwester gewandt. Das braune Junge merkte, dass irgend etwas nicht in Ordnung war. Jedoch konnte sie nicht genau sagen, was es war oder wieso. War ihrer Schwester draußen im Regen etwas passiert? Wie schade, dass sie zuvor das Gespräch der Katzen nicht belauscht und mitbekommen hatte! Bestimmt hätte es ihr geholfen heraus zu finden, was mit Glanzjunges nicht stimmte. Aber vielleicht würde die Schwester sich ihr ja anvertrauen? Liebevoll fing Morgenjunges an der Schwester über den hellen Pelz zu lecken. Mit sanften langen Strichen über den Rücken fing sie an, bis sie höher wanderte, zu dem Nacken. Dort stellte sie fest, dass ein intensiver Geruch eines bestimmten Kriegers ausging. Jedoch ließ sie sich davon nicht beirren, machte weiter bis sie beim Kopf ankam. 'Wenn Granitherz ihr irgendetwas angetan hatte... Dann sollte er zum SternenClan beten, dass ihm nichts geschieht!', dachte Morgenjunges wütend, ließ jedoch vond er Wut nichts nach außen hin deuten. Sie wollte unbedingt wissen, was Glanzjunges bedrückte und würde nun bestimmt nicht mehr von ihrer Seite weichen, wenn es nicht unbedingt sein musste.


// 455 Wörter ><


Der junge braune Kater erwachte im Schülerbau. Gähnend  kam er langsam zu sich, verhielt sich jedoch still, als er bemerkte, dass sich ein goldbrauner Pelz neben ihm langsam hob und senkte. Der Schüler erkannte sofort, dass es sein Bruder Wieselpfote war, der dort an ihn gekuschelt lag. Marderpfote und Wieselpfote waren erst vor wenigen Sonnenaufgängen zu Schülern ernannt worden. In der Kinderstube wurden sie früher von zwei verschiedenen Königinnen gesäugt, doch schafften es immer beisammen zu bleiben, sodass sie eine sehr enge Bindung zueinander besitzen, die Marderpfote niemals missen wollen würde. So freute er sich auch irgendwie, dass er nun hier bei ihm lag. Es war fast so, als würden sie in der Kinderstube in einem gemeinsamen Nest liegen. Nur, dass es im Bau der Schüler eigentlich für jede Katze einen eigenen Schlafplatz gab, doch das schien die Brüder nicht zu interessieren. Vorsichtig, um den Bruder nicht zu wecken, stand der junge Schüler auf und trat einige Schritte nach vorne. Dort streckte er sich ausgiebig, fühlte sich jedoch gleich wieder müde, als er hörte, dass es noch immer zu regnen und zu stürmen schien. 'Ein richtiges Mistwetter! Wieso kann der SternenClan keine Sonne bringen?', beschwerte er sich und stieß ein frustriertes Seufzen aus.
Die anderen Schüler im Bau schienen auch noch zu schlafen, wie Wieselpfote, der ruhig dalag und tief ein und ausatmete. Kurz beobachtete der junge Schüler seinen Bruder, dann drehte er sich um und trat aus dem Bau heraus, mitten in die Kälte und den Regen. Sofort fing sein hübscher brauner Pelz an nass zu werden, doch für den Moment schien das den jungen Kater nicht zu kümmern. Vor dem Bau der Schüler schüttelte er sich, wobei einige Regentropfen von seinem Pelz abperlten, dann blickte er sich im Lager um. Wie erwartet war nichts bis kaum etwas los, was bei einem solchen scheußlichen Wetter auch kein Wunder war.
Dennoch beobachtete er, wie ein Kater die Kinderstube verließ und raus aus dem Lager rannte. 'Wie kann man nur so mäusehirnig sein und bei einem solchen Wetter das Lager verlassen?', fragte er sich und das Fell des Katers sträubte sich. Dann bemerkte er zwei Katzen. Die eine Katze entpuppte sich als Nebelfluch, der zweite Anführer des Clans. Er kam aus dem Heilerbau und der Schüler fragte sich, ob er wohl jemanden besucht hatte oder selbst etwas hatte. Doch der Kater sah relativ gesund aus. Neben dem Kater preschte eine Kätzin vorbei aus dem Lager. Es war Zimtfeuer und verwirrt blinzelte der Braune ihr nach, während sich Nebenfluch plötzlich an ihn wandte und ihm über die Lichtung etwas zu rief. Trotz des Regens konnte er die Stimme des zweiten Anführers gut verstehen und war etwas überrascht, dass er ihn so ganz Kontext ansprach.
Eben noch hatte der Kater es verabscheut, dass sich Katzen bei solchem Wetter außerhalb des Lagers herum trieben und dann wurde er von Nebelfluch gerufen, dass er mit den beiden Kriegern ebenfalls aus dem Lager sollte. 'Was haben die beiden vor? Bei solchem Wetter...?' Schnaufend rappelte sich der Kater auf und rannte dem schwarzen Kater hinterher. Kurz hinter dem Lager erreichte er ihn und hielt mit ihm Schritt. Vielleicht hätte er vorher seiner Mentorin Bescheid sagen sollen? Oder musste er das nicht tun, da er mit dem zweiten Anführer unterwegs war? Bestimmt würde sich Moosblüte Sorgen um ihn machen, wenn sie ihn nicht fand, oder? Aber er wusste nicht, was er hätte machen sollen, er war doch erst seit kurzem zum Schüler ernannt worden. Musste man seinem Mentoren Bescheid geben, wenn andere Krieger ihn mit aus dem Lager nahmen? Oder war das in Ordnung? "Was machen wir?", fragte er und würde sich am liebsten beschweren, dass er lieber warten wollen würde, bis sich das abscheuliche Wetter gebessert hatte.

tbc. kleiner Nadelwald

// 620 Wörter


Wenn ich nach 3 Tagen nicht im RPG antworte, schreibt mir zur Erinnerung bitte eine Pm!♥️
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
Anzahl der Beiträge : 2190
Anmeldedatum : 28.04.14
Ort : Näher als du denkst...

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Mi 3 Okt - 14:37

Granitherz
Infos: 23 Monde | single | Sohn von Aschensturm | Bruder von Steinpfote, Flohjunges, Scherbenpfote & Gletscherpfote | verliebt in Glanzjunges
ERWÄHNT: Glanzjunges, Wolfsblick, Windstern, Morgenjunges, die restlichen Jungen
ANGESPROCHEN: Aschensturm, Flohjunges

Cf unbestimmter Ort im Territorium des Windclans


Ihm ging es beschissen... und zwar richtig beschissen. Sein Kopf litt unter den Nachwirkungen dieser schmerzhaften Attacke und das dumpfe Pochen, welches unablässig eben diesen malträtierte, würde auch noch eine ganze Weile anhalten.
Seine Beine fühlten sich an wie ein dünnes Bäumchen, welches sich im Wind hin und her bewegte, unfähig, den Bewegungen stand zu halten. Als würden sie jeden Moment einknicken, zerbrechen und er somit nicht mehr auf die Beine kommen.

Kurz hatte er überlegt, den Worten Wolfsblick's zu folgen und sich tatsächlich erst einmal zu erholen.... aber nein. Dies wäre ein Eingeständnis von Schwäche gewesen und der Kater hatte schon genug von dem gesehen, was geschehen war. Wie Granitherz es hasste, wenn andere Dinge von ihm Erfuhren, die ihm geheimen hätten bleiben sollen.
Aber es war jetzt nicht zu ändern und zur Zeit hatte er auch nicht die Kraft, genau dies zu tun. Aber der Tag würde kommen... hoffentlich noch bevor der dunkle Kater sein Wissen würde ausnutzen können: Denn alleine in den letzten Monden hatte er mehr von Granitherz gesehen und kennen gelernt,als jede andere Katze, einschließlich Aschensturm.
Trotzdem hatte er Wolfsblick als Stütze benutzt, denn er war sich nicht sicher gewesen, dass er es alleine bis zum Lager geschafft hätte... kurz bevor sie jedoch durch den Eingang traten, hatte sich Granitherz mit einem Fauchen ein paar Schritte entfernt und gefaucht. “Ich kann auch alleine laufen!“, blaffte er und stolzierte nun mit hoch erhobenem Kopf und peitschendem Schweif ins Lager.
Man sah es ihm nicht an auf den ersten Blick, jedoch kostete ihm jeder Schritt eine immense Kraft und seine fest zusammen gepressten Kiefer verrieten ihn.

Er wollte direkt in den Kriegerbau gehen... doch er zögerte. Vermutlich würde dort der Geruch von Glanzjunges nur allzu deutlich, allzu intensiv in seinem Nest hängen und ihm jegliche Chance nehmen, auch nur ein wenig Entspannung zu finden. Denn die Sehnsucht nach ihr war allgegenwärtig und er verfluchte sich dafür – und noch viel mehr sie.
Und doch.... er konnte sich nicht dagegen wehren. Inzwischen bereute er es, dass er die ganze Sache nicht eifnach zu ende gebracht hatte. Sich nahm, nach dem ihm so dringend verlangte und sie endlich zu der seinen zu machen. Dann würde diese quälende Faszination, die schon fast in Abhängigkeit überging, endlich nachlassen und er konnte sein Leben fortführen, wie zuvor... Vor diesem Schicksalhaften Tag, an dem er sie zum ersten Mal wirklich wahrgenommen hatte und sie alles auf den Kopf gestellt hatte, was er bis dahin kannte.

So stand er also nun zögernd im Lager, sah zum Kriegerbau, bevor seinen Kopf wandte und nachdenklich den Jungenbau betrachtete, in dem die Kätzin seiner Begierde sich höchst wahrscheinlich aufhielt.
Aber auch seine Mutter... und ihre Nähe und Liebe könnte er jetzt ziemlich gut gebrauchen. Mit einem tiefen Seufzen, voller Selbstmitleid, änderte er die Richtung und schlüpfte durch den Eingang, hinter welchem die Königinnen und ihre Jungen wohnten. Er schüttelte sich, um so das gröbste Wasser aus seinem Fell zu bekommen...

Der erste Blick des Katers flog wie angezogen zu einer ganz bestimmten Kätzin. Glanzjunges Sie lag in einem Nest und ihre Schwester war bei ihr. Morgenjunges Zunge flog über das Fell ihrer Schwester, kam in diesem Moment an ihrem Nacken an und ein Bild legte sich vor seinen Augen. Ein Bild, welches Stunden zuvor Wirklichkeit war. Die Cremefarbene Kätzin unter ihm, seine Zähne hielten ihren Nacken gefangen... Er schüttelte den Kopf, Eifersucht hinterließ einen bitteren Geschmack auf seiner Zunge. Eifersucht auf die Schwester der Kätzin, welche er als die seine betrachtete.
Sich zwingend den Blick abzuwenden, sah er zu seiner Mutter. Windstern ignorierte er dabei gekonnt, allerdings befürchtete er auch, jegliche weitere Ablenkung würde zu viel sein.
Doch bevor er Aschensturm erreicht hatte, sah er die Jungen an ihrem Bauch... die ganz sicher nicht die ihren waren... Seine Augen schossen wütende Blitze in Richtung der unliebsamen Anhängsel und ein leises, gereiztes Knurren entwich ihm. Doch hatte er auch hierfür einfach nicht die Kraft... sich jetzt, vor Windstern mit Aschensturm anzulegen, war in seiner momentanen Verfassung alles andere als klug.
So trat er einfach zum Nest der Königin. “Mach Platz!“, knurrte er in Befehlston und wartete eine Erwiderung erst gar nicht ab, sondern drängte sich einfach zwischen die Nestwand und den Rücken seiner Mutter. Er war nicht viel größer als die Königin selbst, war es zwar eng, aber nicht unbequem... jedenfalls nicht für ihn.

Träge lag sein Kopf auf dem Rücken Aschensturms und er beobachtete Flohjunges, welcher in einer Pfütze spielte. “Flohjunges... du erkältest dich. Komm her.“, miaute er. Ein wenig pikiert... hatte seine Mutter ja scheinbar wichtigeres zu tun, als sich um ihren leiblichen Sohn zu kümmern... Doch waren die Gedanken schnell verschwunden, als die Königin sich bewegte und die Zunge der Kätzin über sein nasses Fell fuhr. Sein leises Schnurren zeugte von Zufriedenheit und doch musste er vorher noch etwas los werden. “Über das da reden wir später...“ Damit meinte er die fremden Jungen am Bauch seiner Mutter.
Aus seiner jetzigen Position konnte er Glanzjunges beobachten, ohne dass es seltsam wirkte... immerhin hatte er den Kopf in ihre Richtung gedreht. Und ja... er beobachtete jede noch so kleinste Regung der Kätzin, obwohl ihm so langsam die Augen zuzufallen begannen.
Egal wie alt der Granitherz wurde... wenn es ihm scheiße ging, war Aschensturm stets seine erste Station. Sobald er bei ihr war und ihre Nähe spürte, bei ihr liegen konnte, als wäre er noch ein Junges... war die Welt doch fast schon wieder in Ordnung....




Ein großes Danke an Gigi (Blutseele) für die tolle Siggi! <3

Meine Charaktere <--- Bei Ideen zu einem Char, nur her damit! Wink
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
ModeratorAnzahl der Beiträge : 8809
Anmeldedatum : 18.08.12
Alter : 23
Ort : I am from MIAUstria <3

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Do 4 Okt - 9:17

Wolfsblick
Info´s: 1 ½ Jahre / Wind Clan / Gefährte von Knotenpelz /
ERWÄHNT: //
ANGESPROCHEN: Granitherz, Aschensturm


Der dunkle Kater stapfte neben Granitherz zum Lager. Beide waren komplett durchnässt, der Kater fror inzwischen schon ein wenig. Leise seufzte er, als langsam das Lager in sicht kam. Er wollte nur noch ins trockene. Seid sie von der kleinen Höhle, in der sich Granitherz versteckt hatte, hergekommen waren, stützte Wolfsblick den geschwächten Kater. Aber nun, da sie vor dem Lager waren, ging ein Ruck durch Granitherz. Der Kater trat mit einem fauchen ein paar Schritte beiseite, sodass Wolfsblick verwirrt stehen blieb. “Ich kann auch alleine laufen!“, blaffte er und stolzierte nun mit hoch erhobenem Kopf und peitschendem Schweif ins Lager. Wolfsblick sah ihm nach und seufzte leise. „Mäusehirn“, miaute er leise, doch er verstand den Kater. Er würde auch nicht wie ein verletztes Kätzchen ins Lager gebracht werden wollen. Wolfsblick schüttelte leicht den Kopf, da sah er aus den Augenwinkeln, wie sich etwas bewegte. Sein Körper machte schon automatisch einen Satz nach rechts und schon hatte er eine kleine, klitzekleine Maus zwischen den Krallen. Sie quieckte kurz, als er sie mit einem Biss tötete. Doch es war sowieso kaum Beute unterwegs, sie würde also keine Beute verschrecken. Wolfsblick hob die Maus auf, prompt knurrte sein eigener Magen und er seufzte leise. Wie gerne würde er jetzt fressen, aber andere im Clan waren wichtiger. Der Kater ging mit der Maus im Maul ins Lager, er trabte zielstrebig auf die Kinderstube zu, denn dort hatte er Granitherz hinein gehen sehen. Wolfsblick schob sich durch den Eingang und blinzelte einige Male. Er sah sich um und erblickte Granitherz bei seiner Mutter Aschensturm im Nest. Er lag hinter der Königin, hatte sich an sie geschmiegt. Träge lag sein Kopf auf dem Rücken Aschensturms und er beobachtete Flohjunges, welcher in einer Pfütze spielte. “Flohjunges... du erkältest dich. Komm her.“, miaute er, Wolfsblick brummelte leise. Er kümmerte sich doch um andere. Der Kater schüttelte sich kurz etwas Wasser aus dem Pelz, dann ging er zu Aschensturm. Bei der Königin, vor ihrem Nest, legte er die Maus ab. „Ich habe leider nicht mehr gefunden, ich hoffe, es hilft ein wenig“, miaute er leise. Der Kater sah zu, wie eines der Jungen bei Aschensturm, Dohlenjunges hieß sie, auf den Rücken der Königin kletterte und Granitherz ansah. Wolfsblick brummelte leise, er wandte seinen Blick wieder Aschensturm zu. „Siehst du? Granitherz ist wieder da“, brummelte er leise. Er wollte sich nicht nachsagen lassen, dass er seine Pflichten vernachlässigte. Dies war nicht seine Art. Und solange Granitherz wohlbehalten wieder im Lager war, würde es auch Aschensturm wahrscheinlich besser gehen.


Dohlenjunges
Info´s: 4 Monde / Wind Clan / Waise
ERWÄHNT: Glanzjunges, Morgenjunges
ANGESPROCHEN: Aschensturm, Granitherz


Das Junge lag bei Aschensturm im Nest, sie hatte einige Zeit gedöst, so also den Trubel im Bau nicht gehört. Müde blinzelte das Kätzchen, als sie die Stimmen von anderen Jungen hörte. Müde gähnte sie und hob den Kopf, sie schmiegte sich dabei enger an Aschensturm. Die Kätzin reckte ihr Köpfchen und sah Glanzjunges und Morgenjunges gemeinsam in ihrem Nest liegen. Sie redeten miteinander und putzten sich gegenseitig. Aus einem Impuls heraus leckte sie Aschensturm ein paar mal über das Bein. Sie wusste nicht, warum sie das tat. Aber es fühlte sich gut an. Dohlenjunges zuckte zusammen und schmiegte sich dichter an Aschensturm als ein großer Kater in den Bau kam und direkt zu ihrem Nest lief. Mit großen Augen beobachtete sie den grauen Kater. Er trat zum Nest von Aschensturm, sah die Königin an. “Mach Platz!“, knurrte er in einem Befehlston, wodurch sich Dohlenjunges kleiner machte. Mit großen Augen sah sie zu, wie der Kater sich hinter Aschensturm ins Nest quetschte, sich an die Königin schmiegte. Der Kater legte seinen Kopf auf Aschensturms Rücken, er beobachtete Flohjunges. Dohlenjunges sah auch zu dem Kater, er spielte in einer Pfütze. “Flohjunges... du erkältest dich. Komm her.“, miaute der graue Kater. Dohlenjunges wandte wieder den Kopf und sah zu ihm hoch, er murmelte etwas zu Aschensturm. Sie legte den Kopf schief. War er ihr Gefährte? Nein, dazu sah er zu jung aus. Ihr Sohn? Dohlenjunges machte noch größere Augen. Konnte er sowas wie ein älterer Bruder sein? Die kleine Kätzin kämpfte sich auf die Pfötchen, man sah ihr den Beutemangel im Clan deutlich an. So wie Morgenjunges und Glanzjunges sah man ihre Rippen, sie wirkte, als könne sie ein einzelnes Blatt umstoßen. Sie leckte sich einige Male über die Lippen während sie zu Aschensturms Bauch tappte. Sie sah zu dem Kater hoch, konnte nur seine Nase sehen von ihrer Position aus. Die Kätzin streckte sich und fing an, an der Königin hochzuklettern. Sie achtete darauf, ihre Krallen eingezogen zu lassen. Dadurch rutschte sie einige Male ab, aber sie schaffte es dann nach einigen Versuchen zu dem Kater hoch. Erschöpft kuschelte sie sich in das Fell der Königin, neugierig sah sie den Kater an. „Wer bist du?“, miaute sie neugierig. Ihre großen Ohren zitterten vor Neugier. Sie legte den Kopf leicht schief. „Bist du Flohjunges Bruder?“, miaute sie neugierig. Sie leckte sich ein paar Mal über die Nase. „Ich bin Dohlenjunges! Aschensturm ist meine neue Mama!“, miaute sie fröhlich, doch sie zuckte zusammen. Schüchtern sah sie zu Aschensturm. „Ups…ich hab noch gar nicht gefragt“, miaute sie leise, sie sah wieder zu Granitherz. „Bist du dann auch…mein Bruder?“, miaute sie leise, kaum hörbar.


Charakterliste:
 

Wenn ich nach 4 Tagen in den Clans nicht geantwortet habe bitte schickt mir eine PN I love you

Danke an Ares für das traumhaft tolle Bild von Blut&Viper *.*
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 75
Anmeldedatum : 28.12.15

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Do 4 Okt - 21:39

Die düstere Wolkendecke bricht auf und der Sturm weicht einem sanften Nieselregen. Das Loch im Dach der Kinderstube hingegen bleibt und es tropt weiter Wasser hinunter in ein leeres Nest...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 59
Anmeldedatum : 09.09.18

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Fr 5 Okt - 23:38

Glanzjunges
Das blauäugige Junge bemerkte nicht das Unwohlsein des schwarzen Kriegers über ihre Aussagen. immerhin gab es in ihren Augen doch ncihts, wofür sich dieser hätte schämen müssen. Und auch klang es nicht unwahr oder merkwürdig heldenhaft. Einfach nur abenteuerlich und erstaunlich. Etwas, dass man bewunderte und weiter erzählte. Doch anstatt auf seine abwertenden Reaktionen und Verhaltensweisen acht zu geben, hatte sie mit der klitzekleinen Auseinandersetzung abgeschlossen und vergaß die negativen Worte, die sowohl der schwarze Krieger sowie auch die Mutter Granitherzes über diesen ausgesprochen hatten. Stattdessen war sie froh, dass der Langhaarige sich für den Moment um das Wohl genannter Königin zu sorgen schien. Ihr die Fürsorge und Nachdenklichkeit schenkte, die sie verdient hatte. Sie selbst wollte nicht weiter über Hunger, oder mutterlose Jungen sprechen und war froh, dass ihre Schwester sie aus dem Gespräch hinaus zog und ihre Aufmerksamkeit an sich band.  Es waren bei weitem wohl keine guten oder netten Themen für Jungen, selbst wenn diese schlau und nicht mehr allzu juvenil waren. Sie brauchte diese Negativität oder Ernsthaftigkeit nicht, nicht jetzt. Nicht nach alledem..... Somit wandte sie sich nach dem Kommentar über die Mütter ab und schüttelte sich leicht. Ließ das Thema los und wandte sich stattdessen mit einem Lächeln dem Gedanken zu, dass Wolfsblick sicherlich gut für Aschensturm sorgen würde, wenn er es ihr schon so anbot. Gar zu versproch, dass die nächste Beute ihre sein würde. Würde sich so nciht alles zum Besseren wenden? Wenn erstmal die Nahrung zurückkam und ihren Weg in ihre Bäche fand...hätten sie sicherlich auch mehr Energie und bessere Launen... Sie war zuversichtlich, wie in so vielen Dingen, sobald man einfach ein paar Sorgen und Bedenken fallen ließ und sich auf das Grundsätzliche fokusserte und ein wenig positives in sein Leben ließ.  So begrüßte sie die Ablenkung von den verwirrenden Gedanken und ernsthaften Realitätsgesprächen, die ihre Schwester bot, ihre liebe Wurfgenossin, die sich ihr so sanft und gründlich widmete. Glanzjunges könnte sich niemals vorstellen, dass es jemals anders zwischen ihnen sein könnte. Egal wie unterschiedlich sie waren, ergänzten sie sich doch harmonisch. Jedenfalls momentan. Und anders machte sie sich auch keine Gedanken. Auch half ihr die Gegenwart ihrer liebsten Schwester den Gedanken an Familie fallen, sie brauchte keine Eltern, keine anderen Geschwister, als Morgenjunges. Ein ruhiges udn zufriedenes Gefühl erfüllte sie in ihrer Brust, während sie sich aneinander schmiegten. Die Welt einen Moment lang wieder vollkommen heil und friedvoll war.

Erst die seichte Stimme der hübschen braunen Kätzin rief sie wieder aus dem Ruhszustand zurück, in den sie sich zurück gezogen hatte. . "Ich hoffe sehr der Sturm hört bald auf. Es wird nicht mehr lange dauern, bis wir zu Schülern ernannt werden und hoffentlich haben wir dann mehr zu tun, als nur in der Kinderstube herum zu sitzen und uns zu langweilen." wisperte Morgenjunges ihr zu und sie selbst schien darüber nachzudenken, es gar abzuwägen, ehe sie schlussendlich nickte und somit zustimmte. Natürlich hatte das Unwetter weitaus mehr negative Aspekte an sich, als irgendetwas Gutes - auch wenn sie selbst wohl eine der wenigen war, die selbst in so einer Katastrophe noch irgendetwas Positives zu ersuchen vermochten. Ein zartes Lächeln legte sich auf ihre Leftzen. "Ich fand den Sturm trotzdem spannend, doch hält er sich schon etwas zu lange hier auf und sollte weiter fort ziehen." stimmte sie zu. "Und ich kann es kaum erwarten eine Schülerin zu werden." stimmte sie zu, welche Abenteuer und interessanten Dinge würden wohl auf sie warten? Wer würde ihr Mentor? AUtomatisch flammte ein bekanntes Bild wie ein Wunsch in ihrem Kopf auf, doch sie schüttelte den Kopf. Sie würde keine Pläne machen oder sich etwas wünschen, sondern ihren Mentoren so nehmen wie und wer auch immer war. Immerhin konnte sie nichts bestimmen oder an Windsterns Entscheidung ändern und die Überraschung an sich war auch etwas Besonderes. Doch sah sie auf, als sie eine Berührung am Kopf spürte und Wofsblicks Stimme erneut erhallte. Nach seinem gespräch mit Aschensturm wandte er sich wieder an sie und verkündete Granitherz doch nachzugehen und dabei etwas zu erjagen. Erleichterung durchflutete sie, eine so starke, dass es sie selbst zunächst verwirrte und inne halten ließ. Glanzjunges hatte sich unbewusst wohl noch immer Sorgen um den schönen grauen Kater gemacht... So schenkte sie dem Langhaarigen ein erleichtertes Lächeln und blinzelte ihn an, froh, dass der Schwarze seine versprochenen Worte doch noch einhielt. Man musste nur vertrauen haben, nicht wahr? Und nicht zu ungeduldig sein. Nun also wandelte ihr Lächeln von erleichtert zu dankbar. Das beklemmende Gefühl der unterbewussten Sirge schien für den Moment besänftigt und aufgelockert. "Sei vorsichtig." sprach sie ihm hinterher, ehe der Laghaarige aus der Kinderstube verschwand  und sich Aschensturm an Windstern wandte. Teilweise stimmte sie der Königin zu, immerhin gab es viele Gefahren und so oft bei diesem Wetter so lange hinaus zu gehen...wäre nicht gesundheitlich grade förderlich. Und wer wusste was draußen geschah? Immerhin hatten beide zuvor grade erst ein gigantisches Abenteuer bestanden und wer wusste wie viel Glückspilze sie noch übrig hatten? Sie bemerkte garnicht wie sie unbewusst noch immer den Eingang der Kinderstube mit den Augen fixierte, als würde Granitherz dort auf magische Weise einfach erscheinen und herein treten. Doch wird sie aus dieser Art Trance gerissen, als Morgenjunges siche rneut an sie wandte. Unbewusst verdankte sie ihrer Schwetsre wohl ziemlich Vieles.

"Ist alles in Ordnung bei dir? Geht es dir gut?"
sie nickte als Reaktion sofortig, eher leicht udn noch in Gedanken. Immerhin ging es ihr ja physisch, bis auf den ganz normalen Hunger an dem jeder im WindClan litt, gut.  Glanzjunges war nur so...so.....was eigentlich? Noch immer konnte sie es nicht begreifen oder benennen, was da eigentlich durch ihren Kopf schwirrte wie ein Haufen aufgestachelter Wespen. Was sie so bedrückte und seltsam fühlen ließ. Somit also versank sie in den Tiefen ihrer Gedankenwelt, erneut. Während ihre Schwester ihr über den Pelz leckte. Die pflegende und wohltuende Bewegung war einer Anderen so ähnlich, und doch so...ganz anders. Das zarte Putzen war nicht fest oder rau, sondern leicht und sacht. Dennoch stellte sie sich kurz vor, dass Granitherz wieder da wäre, nicht mehr sauer auf sie. Leise Schnurrte sie und seufzte jedoch im Anschuss. Döste leicht vor sich her. "Ich...bin nur..verwirrt..ich weiß nicht..." murmelte sie nachdenklich vor sich ehr. Noch als Antwort auf die Frage ihrer Schwester, und gelockert durch die Verbindung zu ihr. Ein seltsames Kribbeln fuhr durch ihren Körper und im gleichen Moment als die Zunge ihren Nacken berührte, zuckte ihr Köpfchen hoch, und eine wohlbekannte Gestalt kam in den Bau herein. Die Zunge welche über ihren Pelz fuhr, war eine andere und selbst die Geste an sich schien so ganz...anderer Bestimmung zu sein - dennoch, verbunden mit dem Erscheinen von Granitherz brachte es sie für den moment in die Situation des Kriegerbaus zurück.  Ihr Herz pochte stärker, fast ohrenbetäubend laut. Und trotzdem schien für wenige Sekunden alles dumpf, beinahe taub. Es ging ihm gut! Und er war wieder da...und doch so fern. Nahm seinen Platz bei seiner Familie, an der Seite seiner Mutter ein und sie konnte den Blick einfach nicht von ihm lösen. Doch bemerkte sie wie starr und aufrecht sie war und sank wieder in die liegende Position zurück, legte den Kopf auf die zarten Pfoten und entspannte sich wieder unter Morgenjunges zarter Berührung.  Ruckartig hatte sie den Blick von Granitherz abgewendet doch, blickte nun unauffälliger wieder zu ihm. Ihr war seltsam heiß und alles an ihr kribbelte unruhig. Warum fühlte sie sich so seltsam rastlos? Sie konnte nicht direkt sagen, dass es ein schlimmes Gefühl wäre...nur einfach...ziemlich überfordernd ..? Auch Wolfsblick war zurück, wie versprochen, doch blieben ihre eigenen blauen Augen wie an Granitherz geheftet. So als würde sie es kaum wagen jemand anderen als ihn zu beachten. War er noch immer so wütend..? Wie gerne würde sie mit ihm sprechen...Da zuckten ihre Ohren und die Augen zu Dohlenjunges die genau das tat, was sie gerne würde. Mit dem grauen Krieger reden. Doch nicht nur das, immerhin war sie auch bei ihm und Aschensturm. Mama? Irritiert  duckte sie sich unbewusst und presste sich fester gegen ihre Schwester. Warum sollte Aschensturm Mama spielen für die sonst so aufgeweckte Jungkatze? Immerhin war diese nciht viel jünger als sie selbst und brauchte keine Mutter mehr, so wie die Neugeborenen. Ein Stich durchfuhr sie, den sie nicht verstand. Eifersucht. Wieso bekam Dohlenjunges einfach so eine neue Familie geschenkt? Und Granitherz ihr Bruder... sie schüttelte den Kopf, beinahe entsetzt über die Gedanken die kurz  ihre Augen beschattet hatten. Nein, das war nciht richtig! Dohlenjunges hatte einen Anschluss verdient und wenn sie in Aschensturme eine Mutter fand, sollte sie sich für die andere Kätzin freuen. Sie seufzte erneut, verwirrt über sich selbst und schlug die Augen nieder. Zu beschämt über sich selbst. Und doch musste sie daran denken, wie Granitherz herausstechenlassen hatte, dass sie fremd war und nicht ihrer Familie angehörte....war das bei Dohlenjunges nun anders? Gehörte sie nun zu ihm..? Warum störte sie sich daran so? Sie sollte sich freuen....Argh...was war nun los? Sie fühlte sich miserabel auch nur kurz etwas schlechtes Gedacht zu haben....Dohlenjunges hatte es nciht verdient, dass sie..eifersüchtig(?) auf sie war und ihr keine neue Familie wünschte. Himmel, sie musste wirklich herausfinden,w as mit ihr nicht stimmte.... Sie presste die Augen zusammen und wiederstand dem Drang ihre Augen erneut auf den grauen Krieger zu legen und vergrub stattdessen fast beschämt ihr Gesicht an Morgenjunges Seite.
1570 Wörter
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
Anzahl der Beiträge : 2190
Anmeldedatum : 28.04.14
Ort : Näher als du denkst...

BeitragThema: Re: WindClan Lager   So 7 Okt - 19:55

Aschensturm
Infos: 32 Monde | single | Mutter von Granitherz, Scherbenpfote, Flohjunges | Diabetes
ERWÄHNT:Alle Jungen im Bau, Windstern
ANGESPROCHEN: Dohlenjunges, Granitherz, Wolfsblick

Die schwächliche Königin hatte ihren Kopf auf die Pfoten und ihren Schweif um die Jungen an ihrem Bauch gelegt. Hatte die Aufregung der letzten Stunden doch ihren Tribut gefordert. Sie war erschöpft und es fiel ihr schwer, die Augen offen zu halten.
Doch wollte sie nicht so respektlos sein und während der Anwesenheit des Anführers so unverfroren in das Reich der Träume sinken. So hoffte sie einfach nur, dass er nicht mehr sonderlich viel zu sagen hatte und ihr die Ruhe gönnte, die sie so dringend benötigte.
Aus diesem Grund huschte ihr Blick immer wieder von den Jungen an ihrem Bauch, über Windstern, zu Rehauge's verlassenem Nest und blieb schlussendlich an Glanzjunges und Morgenjunges hängen.
Ein sanftes Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht, doch auch so voller Melancholie. Sie hatte keine Geschwister und war als Junges häufig alleine gewesen. Nicht, weil sie schüchtern war oder von ihren Eltern isoliert wurde... aber hatten die anderen Jungen im Jungenbau allesamt mindestens ein Geschwisterchen gehabt und wenn die Zeit des Spielens gegen Abend zu ende ging, so hatten sie sich in ihre Nester begeben und schliefen, dicht aneinander geschmiegt.
Sie selbst jedoch hatte nur ihre Eltern. Nicht, dass diese sie vernachlässigt hatten! Nein, das wollte sie damit nicht ausdrücken... aber sie hatte es stets vermisst, eine Schwester oder einen Bruder zuhaben. Hatte sich deshalb vorgenommen, eine Königin mit vielen Jungen zu werden – und dieser Wunsch hatte sich erfüllt.

Gerne hätte sie noch einen weiteren Wurf nach Flohjunges gehabt... doch war die Beziehung zu ihrem Gefährten inzwischen sehr abgekühlt und der Heiler hatte ihr noch dazu nahe gelegt, keine weitere Trächtigkeit in Betracht zuziehen... würde sie diese vermutlich nicht überleben. Verflucht sei ihre schwächliche Konstitution, welche sich nicht erklären ließ.
Doch ihre Aufmerksamkeit wurde sowohl von ihren Gedanken, wie auch von Glanzjunges und Morgenjunges abgelenkt, als ein Kater den Bau betrat und sich schüttelte, um sein Fell wenigstens ansatzweise zu trocknen.
Mit einem erleichterten Seufzer erkannte sie ihren Sohn. Granitherz war zurück...ihm war nichts passiert! Wolfsblick hatte ihn also trotz des Regens gefunden! Sie lächelte den grauen Kater liebevoll an, doch verblasste dieses Lächeln, als sie die Wut in seinen Augen sah, als sein Blick auf die Jungen an ihrem Bauch fiel.
Beim Sternenclan... das würde wieder ein Theater geben! Sie bereitet sich bereits auf die Kritik vor, doch ihr Sohn sagte vorerst nichts, denn sein Blick war abgelenkt. Seine Augen waren auf die beiden weiblichen Jungen fern des Nestes gerichtet und der Blick des Katers schien ihr... brennend? Eifersucht? Aber das konnte nicht sein... Granitherz neigte nicht zur Eifersucht. Schon lange nicht mehr und gab es für ihn ja auch keinen Grund für eben diese. Trotzdem... etwas stimmte nicht und dieses Gefühl ließ die Kätzin nicht los.
Doch da wandte sich der Kater ihr zu. Näherte sich dem Nest und schien alles um ihn herum auszublenden. So ignorierte er Windstern, was der Königin nicht sehr gut gefiel... auch ihr so eigensinniger Sohn hatte seinen Anführer wenigstens zu grüßen...
Aber sie sagte nichts, denn der Ausdruck auf Granitherz* Gesicht, hielt sie davon ab. Was war passiert, dass er ein solches Gesicht zog? Vor ihrem Nest stehend stieß ihr Sohn knurrend aus, sie solle ihm Platz machen - und noch bevor sie etwas erwidern konnte, hatte er sich schon neben sie ins Nest gedrängt, zwischen ihren Rücken und dem Rand. Er rief nach seinem Bruder, doch sollte er wissen, dass Flohjunges nur selten in der Lage schien, solch Worte sinngemäß zu verstehen. Meist ignorierend spielte er einfach weiter.
Innerlich seufzend und sich fragend, was dem Kater zugestoßen war, um sein plötzlich anhängliches Verhalten zu erklären, rückte Aschensturm ein wenig zur Seite, um ihrem Sohn platz zu machen, bevor sie sich bewegte und so drehte, dass sie ihn erreichen konnte. So fuhr sie mit der Zunge über sein weiches, jedoch nasses Fell. Einerseits um es zu trocknen, andererseits um ihm die Nähe zu geben, die er in diesem Moment so sehr zu brauchen schien.

Sie hörte das Schnurren und ihr Herz ging auf. Sie liebte alle ihre Jungen... doch ihr Ältester nahm dabei einen ganz besonderen Platz in ihrem Herzen ein. Schon früh hatte sie ihn viel aufbürden müssen, so hat er die meisten seiner Geschwister mit erzogen – wenn nicht sogar ganz – wenn sie sich mal wieder aufgrund der schlechten gesundheitlichen Verfassung im Heilerbau hatte aufhalten müssen. So hatte er die unbeschwerte Zeit als Schüler und Krieger bisher nicht wirklich genießen können. Und doch... er hatte sich nicht einmal bei ihr beklagt oder beschwert.
So sah sie es ihm nicht nach, als er schlecht gelaunt meinte, dass sie über die Sache mit dem ungeplanten Nachwuchs noch würden reden. Ja... da war sie sich sicher, dass er das nicht auf sich beruhen ließ.

Der Kopf ihres Sohnes ruhte auf ihrem Rücken und so konnte sie nicht sehen, wie seine Augen auf einer ganz bestimmten Kätzin lagen und sie nicht eine Sekunde aus eben diesen ließ. Träge war der Blick, doch loderte ein eiskaltes Feuer in den hellblauen Augen.
Doch sah sie durchaus die Reaktion Glanzjunges, welche beim Erscheinen des Windclan-Kriegers fast aus ihrem Nest sprang. Nur Sehnsüchtig konnte der Blick des Kätzchens genannt werden, doch dachte sich Aschensturm nichts dabei, denn trotz seines oft recht unfreundlichen Verhaltens und seiner sarkastischen Ader kam er bei den jüngsten im Clan sogar überraschend gut an.
“Du solltest dich bei Glanzjunges entschuldigen, Granitherz.“, miaute sie und spürte die plötzliche Anspannung des Katers. “Sie ist nur ein Junges und kann es nun einmal kaum erwarten, eine Schülerin zu werden. Du musst es ihr nachsehen, dass sie trotz des Sturms trainieren wollte.“
Doch bekam sie darauf keine Antwort, denn in diesem Moment betrat Wolfsblick den Bau und brachte ein Klitzekleines Mäuschen mit sich. Laut Knurrend meldete sich der Bauch der Kätzin, doch waren die Jungen wichtiger als sie selbst. Auch Glanzjunges, Morgenjunges und Dohlenjunges würden Hunger leiden... und sie waren die Zukunft des Clans. Der Krieger legte das Mäuslein vor ihrem Nest nieder und meinte, dass er hoffte, es würde helfen. Sie würde es später den Jungen geben!
So schenkte sie ihm ein strahlendes Lächeln und meinte: “Natürlich, Wolfsblick! Ich danke dir! Ein hervorragender Fang.“ Eine weitere Antwort auf die Worte des Kriegers blieb sie allerdings schuldig, denn Granitherz sprach an ihrer statt... ein missbilligenden Blick warf sie ihrem Sohn daraufhin entgegen.
Da spürte sie kleine Pfoten und ein Gewicht, welches an ihr empor kletterte in Richtung Granitherz. Innerlich seufzte sie, denn das der Kater ruhe wollte, hätte auch für ein Junges offensichtlich sein müssen. Nunja... offenbar nicht für jedes!
So stellte es dem Kater Fragen und wandte sich dann Schüchtern auch an sie. Aber was hätte Aschensturm auf eine solche Frage auch antworten sollen? “Natürlich Liebes!“; miaute sie sanft, zuckte dann aber zusammen, als das wütende Knurren ihres Sohnes erklang.



Granitherz
Infos: 23 Monde | single | Sohn von Aschensturm | Bruder von Steinpfote, Flohjunges, Scherbenpfote & Gletscherpfote | verliebt in Glanzjunges
ERWÄHNT: Windstern, Morgenjunges, die restlichen Jungen
ANGESPROCHEN: Aschensturm, Dohlenjunges, Wolfsblick, Glanzjunges

Seine Anspannung, sowie das Dröhnende Pochen in seinem Kopf ließen so langsam nach – obwohl er vermutete, das dieses eher an seiner Mutter lag. Es war schon immer so gewesen. Ging es ihm schlecht oder war er krank... so war er am liebsten bei seiner Mutter, denn alleine ihre Gegenwart war die beste Medizin für ihn... Ja... im Grunde schon ein wenig peinlich und seinem Ruf nicht unbedingt entsprechend - aber da er sich über diesen eh keine Gedanken machte, war es ihm dementsprechend auch egal.
Die Wärme, welche der Körper seiner Mutter ausstrahlte, sowie die zärtliche Berührung ihrer Zunge, welche über sein Fell fuhren, lullte ihn ein und mit jeder Sekunde welche verstrich, schlich sich der Schlaf näher.
Allerdings hatte er so auch genug Zeit, sich über diesen seltsamen Tag Gedanken zu machen. Über all das Geschehene nachzudenken und Revue passieren zu lassen. Und... wenn er ehrlich war, bereute er tatsächlich nur den Anflug von Panik, welcher ihn wie einen Feigling hatte aus dem Lager laufen lassen.
Aber in dieser Sekunde war sein Denken einfach nur stark eingeschränkt gewesen und das einzige woran er hatte denken müssen, war die Tatsache, dass er gerade dabei gewesen war, einem Jungen die Unschuld zu rauben. Was für ihn – wenn er es mal ganz sachlich betrachtete – im Grunde vollkommen egal war! Das Problem war dieses gewesen... es war Glanzjunges, welche bei ihm, unter ihm gewesen war. Deren zarten Körper er an seinem Gespürt hatte, dessen leise Stimme ins einen Ohren lag und dessen unvergleichlicher Duft nach Wildrosen und Honig seine Sinne betörte. Es hatte ihm Angst gemacht.

Er kam mit diesen Gefühlen und Begierden nicht klar, welche sie in ihm auslöste und welche ihm das Gefühl gaben, ein Neandertaler in der tiefsten Steinzeit zu sein! Hasste er doch alles, was er nicht verstehen und nachvollziehen konnte. War an diesem Kätzchen doch tatsächlich nichts besonderes! Zudem er sich eigentlich doch eher für ältere Interessierte... deren Erfahrung war in seinen Augen auch wesentlich anziehender und... befriedigender. Es war ja nun nicht so, dass er Zölibatär lebte... Das Gegenteil schien weit eher der Fall zu sein!
Nur leider schienen seine sonstigen Vorlieben in Gegenwart von Glanzjunges vollständig an Gewicht zu verlieren. Stattdessen drehte sich die ganze Welt dann nur noch... um sie.
Und es ärgerte ihn... genauso wie ihn die Eifersucht an kotze... welche die ganze Zeit in ihm wütete. Selbst die Nähe ihrer Schwester zu dem Objekt seiner Begierde riss und zerrte an seinen Eingeweiden und weckte in ihm den Wunsch, sich zwischen die beiden Katzen zu werfen und Morgenjunges von Glanzjunges fern zu halten. Oder besser gesagt... alles und jeden von der cremefarbenen Kätzin fern zu halten, welches sich zwischen ihn und sie stellen könnte!
Anfangs noch hatte er gedacht, dass sie ihn anblicken würde... aber nein! Sie ignorierte ihn!
Eine vollkommen neue Erfahrung für ihn! Und er hasste sie... mehr, als er jemals vermutet hätte.

Da vernahm er die Stimme seiner Mutter und bei ihren Worten verspannte er sich. Wusste sie davon? Hatte es ihr jemand erzählt?! Doch sie sprach weiter und er entspannte sich wieder. Ein wenig verwirrt, doch schnell schaltend. Scheinbar hatte da jemand ein Märchen über sein Verhalten aufgetischt... und es bot ihm die Gelegenheit, ganz offen um Wiedergutmachung zu bitten.
Aschensturm würde vermutlich denken, er tat es für sie... aber nein... es war reine Selbstsucht, die ihn trieb – hatte er ja schließlich nichts falsch gemacht! Also nicht direkt!

So wandte sich Granitherz also an Glanzjunges und sein Herz begann zu rasen – er fühlte sich wie ein Schüler, welcher jeden Moment seine erste Trainingseinheit bestritt.. Erbärmlich! Gerade wollte er sprechen, da betrat Wolfsblick den Bau und Granitherz ließ ein verstimmtes Brummen hören. Er wollte einfach nur seine Ruhe haben – scheinbar jedoch wollte keiner seiner Clan-Kameraden, dass er eben diese erhielt!
Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass Windstern sah, wie er zu seiner Mutter ins Nest gekrochen war... jetzt musste auch noch der dunkle Kater hinzu kommen und es ebenfalls in Augenschein nehmen. Mäusedreck! Wie er grade alles hasste! War beim Jungenbau denn Tag der offenen Tür, oder was? Als dürfte jeder unbeteiligte hinein spazieren und die Königinnen und Jungen stören, welche Ruhe brauchten. Und warum, beim Sternenclan, sagt Windstern denn nichts dazu?!
Sich selbst sah er natürlich nicht als Störenfried an, denn immerhin gehörte Aschensturm zu ihm! Oder andersrum, je nachdem, aus welcher Perspektive man es betrachten wollte.
Als Wolfsblick dann eine Maus vor Aschensturm fallen ließ und meinte, dass Granitherz ja nun wieder da wäre, knurrte der Genannte wütend auf. “Sprech nicht, als wäre ich nicht anwesend. Verschwinde.“, fauchte er mit gebleckten Zähnen, bekam dafür einen tadelnden Blick seiner Mutter. Aber es war ihm egal! Sollten ihn doch alle einfach in Ruhe lassen!

Doch wurde es nicht besser! Denn im selben Moment, als er den Kopf wieder ablegte, sah er aus den Augenwinkeln ein Junges an Aschensturm empor kraxeln. Ein Junges, welches scheinbar noch weniger Empathie für das Befinden anderer hatte, wie er selbst...
Es fragte, ob er Flohjunges Bruder wäre, doch ignorierte er diese Frage in der Hoffnung, dass sie ihn danach einfach in Ruhe lassen würde, doch war dem nicht so... nein... tatsächlich wagte sie es zu sagen, dass Aschensturm doch ihre neue Mama und ob er somit auch ihr Bruder wäre. Und Aschensturm, diese Mäusehirn von einer Kätzin, sagte auch noch ja!

Mit einem fauchen sprang Granitherz auf die Pfoten und bleckte die Zähne in Gegenwart des Jungen. “Aschensturm ist weder deine Mutter, noch bin ich dabei Bruder. War es nie... Ist es nicht... und wird es nie sein!“, fauchte er und spürte, Aschensturm zusammen zucken, doch war es ihm egal. In diesem Moment war ihm beinah alles egal.
Mit einem gereizten Knurren stapfte er, wenn auch immer noch leicht unsicheren Schrittes, aus dem Jungenbau. Alles war besser, als in dieser Hölle zu bleiben, wo ihn einfach niemand Ruhe gönnte! Jedoch blieb er beim Nest der beiden Schwestern noch einmal stehen. Verärgert sehend, dass sie ihn noch immer zu ignorieren schien. Gar das hübsche Gesicht abgewandt an ihre Schwester drückend. Er hatte das dringende Bedürfnis sie zu zwingen, ihn zu beachten, jedoch beherrschte er sich...

Sprach sie an. “Glanzjunges... ich muss mich für mein Verhalten entschuldigen. Ich habe... überreagiert. Ich mache es wieder gut... ich mache einen Ausflug mit dir, einverstanden? Wann immer du willst. Komm einfach zu mir.“
Ja... er war wirklich ein Genie! So schlug er gleich zwei Fliegen mit einer Klappe! Er hätte sie in seiner Nähe – und dann auch noch ganz alleine – und Aschensturm war zufrieden! Perfekt.
Jedoch wartete er nicht auf eine Antwort, sondern stapfte nach seinem selbstsüchtigen Angebote direkt in den Kriegerbau, ließ sich in sein eigenes Nest fallen... welches bei weitem nicht so schön warm und bequem war, wie das von Aschensturm und... vor allem... konnte er hier Glanzjunges nicht beobachten... Tja... zur Zeit lief aber auch gar nichts so, wie er es wollte!




Ein großes Danke an Gigi (Blutseele) für die tolle Siggi! <3

Meine Charaktere <--- Bei Ideen zu einem Char, nur her damit! Wink
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 59
Anmeldedatum : 09.09.18

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Mi 10 Okt - 0:58

Turteltaube
Erwähnt: Vater Staubflug(verstorben), Granitherz @Ares
Angesprochen: Niemand, kann gerne angepostet werden!!!

Mit einem leisen grummelnden Geräusch, welches durch ihre Stimmlage leider eher wie ein Schnurren klang, blinzelte sie langsam. Ihre türkiesfarbenen Augen schienen im gedämmten Licht des Kriegerbaus eher grünlich zu schimmern, wie die lichtbeschienenden, satten und fruchtbaren Wälder. Nur leicht zogen sich die Blautöne wie Risse oder Kaskaden eines Wasserfalles durch ihre Iriden. Ihr Magen zog schmerzhaft vor Hunger, weswegen sie sich auch für einen kurzen Schlaf niedergelegt hatte - um das nagende Gefühl zu vergessen und natürlich in der Hoffnung, dass das Wetter umschwung und eine bessere Jagd verprach. Sie wusste nicht genau,w as sie nun geweckt hatte, doch ihre Empfindungen kehrten in den Körper zurück und der Geist erwachte. Einige male blinzelte sie, ehe die schöne Kätzin sich erhob. Trotz der Hungersnot schien sie im ersten Augenblick nicht an Masse eingebüßt zu haben - jedenfalls für die Augen eines Fremden. In jenen mochte sie noch immer attraktiv und satt gerundet sein - doch sobald sie sich geschmeidig fortbewegte schienen Schatten über ihren samtigen Pelz zu tanzen. Jener schimmerte noch immer sauber und gepflegt, strahlte jedoch nciht mehr ganz so glorreich wie zuvor. Und die Schatten, waren die Rippen und andere Knochen, die unter dem samtigen Fell hervor drückten. Doch im Vergleich zu anderen Clangenossen, sah sie nicht einmal Ansatzweise am verhungern aus. Ihr Fell noch immer dicht, glänzend und nicht fahl und stumpf, nciht verdünnt udn hager. Ihre Hüften noch immer einladend und ihre Haltung attraktiv. Ihre etwas kleineren Ohren zuckten, sie konnte keine lauten Sturmgeräusche außerhalb des Baues mehr wahr nehmen. Doch auch wenn sie äußerlich kaum etwas ihrer Attraktivität eingebüßt zu haben schien, schmerzte auch sie der Hunger, machte den Kopf schummrig und leicht und liße die Audauer schwinden. So hoffte sie, dass wenn sie nun erneut den Versuch einer Jagd wagen sollte, sie erfolgreich sein würde. Ihre Gelenke schmerzten und sie könnte schwören, dass die Knochen der WindClaner gebrüchiger wurden, es gab viele schwerere Folgen des Hungers. Was sollten die Körper auch tun? Nur von Fettreserven zu zehren, stieß irgendwann auf Grenzen. Denn baldig war der Punkt erreicht, an dem bei einigen keinerlei dieser Quelle mehr vorhanden war - so verloren sie auch Muskelmasse und zurück blieben wandelnde Skelette. Die Schöne erschauderte leicht, einige ihrer Freunde und Bekannten waren nurnoch Schatten ihrer selbst. Und sie hatte schon erlebt wie der Hunger Leben raubte, die ihres Vaters Staubflug und seiner Gefährtin zum Beispiel. Der Verlust der beiden war kürzlich, frisch und schmerzend, selbst wenn die Kätzin nicht ihre eigene Mutter gewesen war, so hatte sie das Junge wie ihr eigenes behandelt und ihr Vater hatte ihr gezeigt, das Liebe sich nicht nur auf eine einzelne Katze beschränken musste und man sie an den unerwartesten Orten fand. Moralisch verstand sie oft nicht, dass Entsetzen einiger Kätzinnen, die sich zu fein für jeden zu sein schien. Turteltaube war mit vielseitiger Liebe aufgewachsen, anders als Viele strikt und konform erzogene Katzen.

Grade setzte sie eine etwas kleinere Samtpfote vor die andere, als Granitherz in den Kriegerbau hineintrat. Begrüßend nickte sie ihm sachte zu, auch wenn sie keine Erwiederung erwartete. Sie wartete bis der Ausgang des Baues wieder Frei war, geduldig und höflich, ehe sie sich erneut in Bewegung setzte und nach Draußen glitt. Sie blinzelte dem Himmelszelt entgegen udn musste in der ersten Sekunde feststellen, das der strömende Regen. Sanfer Niesel rieselte auf sie hinab, wie feiner Sprühregen, staubartig und fein - so dass er nicht durch ihr dichtes Fell kam und sie nicht durchtränkte. Es lag glatt und ordentlich an, trotz ihres Schlafes und schimmerte trotz des weichen Fedarfarbenen Tons leicht cremefarben an Hals, Brust und Unterseite. Wirkten die anderen kantig und hart, war sie noch immer weich erscheinend,warm, anschmiegsam, graziös. Ihre nun im helleren Licht erstrahlenden Augen nahmen nun kristallenfarbenere, bläulichere Töne an, wirkten weniger waldfarben, nun eher wie ruhige, sachte Teiche. Nun da sie die Lage des Wetters verstand, senkte sie den Blick wieder in einen normalen Winkel, selbst sie konnte die Signale nicht falsch deuten - vorerst schien es sich zu beruhigen. Sie hatte sich vorgenommen zu jagen, es war dringend. Es drängte nahezu. Sie musste dabei einfach Erfolgreich sein, denn wenn de Katzen wieder heraus kommen konnten, dann würden es auch die Beutetiere tun. Hoffentlich. Doch nach ihrem Schlaf, der kurzen zurückgezogenen Zeit, sehnte sie sich ein wenig nach Gesellschaft. Die Einsamkeit war eifach nichts für sie, selbst kurze Blickkontakte, kleine Gespräche waren genug um sie fröhlich zu stimmen. Kontakte pflegen, gesellig sein - niemals könnte sie darauf verzichten. Und so war die Idee einer gemeinsamen Jagd geboren. Vielleicht würde jemand sie begleiten wollen? Fragend ließ sie also ihrem Blick schweien, offen und einladend - sie würde niemanden davon weisen. immerhin war der Clan für sie wie Familie.
778 wörter
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
Anzahl der Beiträge : 631
Anmeldedatum : 11.07.15
Alter : 21
Ort : Da, wo du niemals sein wirst. :'D (Außer du kommst mich besuchen, hrrr.)

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Do 11 Okt - 11:19

Morgenjunges lag direkt neben ihrer Schwester Glanzjunges. Die braune Kätzin fuhr der Schwester über den helleren Pelz und hoffte, sie damit ein wenig zu besänftigen. Glanzjunges schien ein wenig unruhig, fast schon aufgebracht, auch wenn sie es nicht wirklich zeigte. Doch Morgenjunges kannte die Schwester und bemerkte, dass etwas los war mit ihr. Als Glanzjunges meinte, sie sei einfach so verwirrt, schnurrte Morgenjunges ihre Schwester an, versuchte sie abzulenken und putzte weiter das Fell der hellen Katze. Während sie die Schwester putzte, zuckten ihre Ohren, als sie hörte, wie ein gewisser Kater die Kinderstube betrat, der wohl mit ihrer Schwester Streit gesucht hatte. Gnade diesem Fuchsdung von Granitherz den SternenClan, dass Morgenjunges ihn nicht eines Tages auseinander nehmen würde! Genau als Granitherz den Bau betrat, war der Blick Glanzjunges' auf den Kater gerichtet. Ein leises Knurren stieg Morgenjunges in den Hals und fast schon glaubte sie, sie müsse die Schwester festhalten, um dem Kater zu zeigen, zu dem sie gehörte. Doch der Krieger würdigte die beiden Jungkatzen keines Blickes, sondern ging sofort zu Aschensturm und legte sich in das Nest der Königin. Auch Glanzjunges sackte nun wieder zurück und schien ihren Gedanken nachzuhängen. Ob Morgenjunges der Schwester irgendwie helfen konnte...?
"Du brauchst den nicht. Schau dir alleine an, wie er mit Katzen umgeht, die nicht seiner Familie angehören!", flüsterte Morgenjunges eingehend, nachdem sie heimlich beobachtet hatte, wie Granitherz die arme Dohlenjunges angeblufft hatte, die doch so gerne einfach nur eine Familie haben wollte. 'Was für eine Frechheit! Dohlenjunges ist doch ganz alleine. Glanzjunges und ich haben wenigstens einander, aber Dohlenjunges hätte es doch verdient in die Familie aufgenommen zu werden! Außerdem hat Granitherz da kein Wort mit zu sprechen, sondern nur seine Mutter kann das entscheiden. Was ein räudiger Kater! Den lasse ich bestimmt nie wieder alleine mit meiner Schwester, dafür werde ich Sorgen.', dachte Morgenjunges gehässig über Granitherz und beobachtete die Situation aus zusammengekniffenen Augen. Dann jedoch vergrub Glanzjunges auf einmal ihr Gesicht am Körper der Schwester. Morgenjunges blinzelte kurz irritiert, doch sie ließ es geschehen, rieb ihren Kopf gegen den der Schwester und leckte ihr sanft die Ohren.
Jedoch nur so lange, bis ein Kater vor den beiden Schwestern aufragte und Glanzjunges ansprach. Das Fell des braunen Jungen stellte sich ganz leicht auf und sie warf wütende Blicke auf Granitherz, der ihre Schwester zu einem Ausflug aus dem Lager einlud. Er wartete aber nicht die Antwort Glanzjunges' ab, sondern ging daraufhin direkt aus der Kinderstube und verschwand somit aus dem Blickfeld der Kätzin. Schnaubend wandte sie sich an Glanzjunges. "Ich werde definitiv mit kommen, wenn du den Ausflug mit ihm machst. Ich werde dich nie wieder alleine lassen, Glanzjunges. Das verspreche ich dir!",miaute Morgenjunges besorgt und stieß ein leichtes Schnurren aus. Oh ja, sie musste auf die Schwester achten. Musste dafür sorgen, dass ihr nicht noch einmal etwas zustieß. Es gab in ihrem jungen Leben bisher immer nur sie beide. Warum also bräuchten sie nun Granitherz? Im Gegenteil, sie brauchten ihn nicht! Sie konnten alleine klar kommen. Und sie würden auch alleine zurecht kommen. Morgenjunges wusste nicht, dass sich aber auch ihre Schwester auf eine Art und Weise dem Kater hingezogen fühlte und ihn gerne treffen würde. Doch Morgenjunges würde alles dafür geben, dass Glanzjunges nicht alleine war mit diesem Kater. Alles. Glanzjunges war immerhin ihre Familie. Die einzige Familie. Eben das, was ihr noch geblieben war. Also musste sie auf ihre Familie acht geben, auf die aufpassen. Es war ihre Pflicht als Schwester, auf die andere aufzupassen.
Sie stieß ein Seufzen aus. Hoffend, ihre Schwester wusste, dass sie es nicht böse meinte, sie doch nur beschützen wollte. Es würde Morgenjunges wirklich sehr verletzen, wenn Glanzjunges lieber alleine mit Granitherz ginge, wo sie doch so unbedingt auf sie aufpassen wollte...!

// 622 Wörter


Wenn ich nach 3 Tagen nicht im RPG antworte, schreibt mir zur Erinnerung bitte eine Pm!♥️
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
ModeratorAnzahl der Beiträge : 8809
Anmeldedatum : 18.08.12
Alter : 23
Ort : I am from MIAUstria <3

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Do 11 Okt - 22:00

Dohlenjunges
Info´s: 4 Monde / Wind Clan / Waise
ERWÄHNT: Glanzjunges
ANGESPROCHEN: Aschensturm, Granitherz



Die kleine, viel zu kleine Kätzin, war auf Aschensturms Rücken geklettert um sich Granitherz anzusehen. Der Kater hatte soeben noch den anderen Krieger im Bau angeknurrt, doch die kleine Kätzin achtete nicht auf die Worte des Katers. Voller Freude, Glückseeligkeit und Hoffnung hatte ihr kleines Herzchen in ihrer Brust wild geklopft als sie ihn betrachtet hatte. Das kleine Kätzchen miaute glücklich, dass Aschensturm nun ihre Mutter sei, ob Granitherz ihr Bruder sei. Verlegen sah sie zu Aschensturm, fragte leise, ob es die Kätzin auch wolle. Aschensturm schnurrte die kleine Kätzin an, meinte, dass sie natürlich ihre Mutter wäre, wodurch das Herzchen der Kätzin einen Sprung machte. Eine Mutter? Eine Mutter! Sie würde nicht mehr alleine sein! Vorsichtig wandte sie ihr Köpfchen, fragte Granitherz schüchtern, ob der dann ihr Bruder sei. Sie würde sich freuen, eine Familie zu haben. Dazu zu gehören. Doch sie hatte nicht mit der aggressiven Art des Katers gerechnet. Er fauchte und knurrte sie an, sprang auf die Pfoten und sah bedrohlich auf sie hinab. Erschrocken kauerte sich die kleine Katze zusammen, legte wimmernd und winselnd die Ohren an. Er sagte böse Worte. Schlimme Worte. Wahre Worte. Dass Aschensturm nicht ihre Mutter wäre, dass er nicht ihr Bruder wäre. Dass sie es nie gewesen sind, nie sind und nie sein werden. Dohlenjunges kniff verstört die Augen zusammen. Ihr kleiner Körper kauerte sich zitternd zusammen, ein Schluchzer brach aus ihrer Brust heraus. Dadurch ging ein Ruck durch ihren Körper und sie rutschte von Aschensturms Rücken runter. Mit einem Dumpfen Ton landete die Kätzin auf ihrem Hintern. Schluchzer erschütterten den geschwächten Körper der Kätzin, ihre großen Ohren zitterten und ihre Schnurrhaare hingen nass von ihren Tränen an ihrem Gesicht herab. Sie bemerkte nicht, wie Granitherz zu Glanzjunges ging und mit ihr redete, bemerkte nicht, wie er aus dem Bau verschwand, wie Wolfsblick ihm folgte. Dohlenjunges sah schluchzend auf ihre Pfoten hinab. Zwischen ihren Zehen hing etwas Fell der Königin, fast schon panisch schüttelte sie die kleinen Pfötchen. Sie hatte Angst, dass Granitherz dies sah, Angst, dass er sie noch einmal anschreien würde. Wimmernd stolperte Dohlenjunges durch das Nest, während sie ihre Pfötchen schüttelte. Sie landete nach einigen Schritten auf der Nase, war an Aschensturms Schweif angelangt. Zitternd rollte sie sich zusammen, riss sich mit den Zähnchen das Fell der Königin von den Pfoten. „Warum mag mich niemand?“, schluchzte sie eher zu sich selbst. Es schien, als hätte sie die anderen vergessen. Zu sehr war sie im Moment in diesem Schock gefangen. Sie hatte schon ihre Mutter verloren. Durfte sie keine Mama haben? Hatte sie etwas falsch gemacht? Das sonst so mutige, Abenteuerlustige Kätzchen war erschöpft. Sie war traurig und verletzt. Hatte sie es übertrieben? Aber womit hatte sie es übertrieben? Was hatte sie getan, dass die anderen sie nicht mochten? So sehr hatte sie sich gefreut, bei Aschensturm bleiben zu dürfen. Dass die Kätzin sie bei sich haben wollte. Sie wäre auch stolz auf einen großen Bruder wie Granitherz gewesen. Aber offensichtlich, war sie unerwünscht. Anders konnte sie es sich nicht erklären. Warum hatte er sie denn sonst angefaucht? Sie hatte ihm doch nur eine einfache Frage gestellt.

a
Wolfsblick
Info´s: 1 ½ Jahre / Wind Clan / Gefährte von Knotenpelz /
ERWÄHNT: Dohlenjunges, Morgenjunges, Glanzjunges
ANGESPROCHEN: Granitherz, Dohlenjunges


Der dunkle Kater stand pitschnasser bei Aschensturms Nest, er hatte ihr eine kleine Maus mitgebracht, wofür sich die Königin schnurrend bedanke. Wolfsblick zuckte leicht mit den Ohren als Granitherz schnippisch zu ihm miaute, dass er nicht von ihm reden solle, als wäre er nicht da. Wolfsblick verdrehte leicht die gelben Augen. Er hatte doch nur zu Aschensturm gemeint, dass Granitherz wieder da sei. „Ich bin nicht Blind. Granitherz. Ich sehe dich“, miaute er ruhig. Stumm sah er zu, wie eines der Jungen an Aschensturms Bauch auf den Rücken der Königin kletterte, neugierig Granitherz betrachtete. Dohlenjunges hieß die kleine Kätzin. Dass sie die Kraft hatte auf die Königin zu klettern, wunderte den Kater. Aber er hatte schon einmal gehört, dass diese kleine Kätzin sonst nicht zu bändigen war. Aber die Hungersnot zeigte sich als erstes bei den Jungen. Wolfsblick schloss leise seufzend die Augen, als er die Stimme der kleinen Kätzin hörte. Sie fragte Granitherz doch tatsächlich, ob dieser nun ihr Bruder sei, da ja Aschensturm ihre neue Mutter sei. Wie konnte man Granitherz nur so etwas fragen? Obwohl, Dohlenjunges kannte ihn wohl nicht. Er kannte Granitherz ja auch nicht so gut. Leicht knurrte der dunkle Kater auf, als Granitherz das Junge anknurrte und anfauchte. Ihr somit jegliche Hoffnung auf eine Familie nahm. Wolfsblick kniff die Augen zusammen und knurrte auf als der Kater an ihm vorbei zu Glanzjunges und Morgenjunges Nest ging. Er spitzte die Ohren in seine Richtung, während er Dohlenjunges und Aschensturm beobachtete. Das erschrockene Junge rutschte kraftlos vom Rücken der Königin. Granitherz schien sie wirklich erschreckt zu haben. Verwirrt sah er zu, wie das Junge dann fast schon panisch anfing ihre Pfoten zu schütteln, dann auf der Nase landete, ehe es sich zitternd einrollte. Wolfsblick schüttelte leicht den Kopf, hoffentlich würden seine Jungen *Normal* werden. Er wandte den Kopf und sah zu Granitherz und den beiden anderen Jungen. Ungläubig spitzte er die Ohren als der graue Krieger Glanzjunges doch wirklich anbot, mit ihr auf einen Ausflug zu gehen! Wolfsblick fiel vom Glauben ab, als der Krieger sich auch noch bei der kleinen Kätzin entschuldigte! War das wirklich noch Granitherz, der dort stand? Granitherz wandte sich dann sogleich von dem Nest ab und stapfte an Wolfsblick vorbei aus der Kinderstube hinaus. Der dunkle Kater seufzte leise, dann stand er auf, da er sich hingesetzt hatte. „Lasst euch die Maus schmecken“, miaute er zu Aschensturm. Obwohl er kaum glaubte, dass die Königin jetzt ans fressen dachte. Nicht, nachdem Dohlenjunges sich so seltsam verhalten hatte. Wolfsblick sah zu Glanzjunges und Morgenjunges. Er neigte leicht den Kopf, da er nicht wusste, was er zu den Kätzinnen sagen sollte, dann drehte er sich um und ging aus dem Bau. Er sah gerade noch, wie Granitherz im Kriegerbau verschwand. Wolfsblick seufzte leise. Er hatte irgendwie gehofft, dass Granitherz wieder aus dem Lager gehen würde, aber Fehlanzeige. Wolfsblick brummelte leise, er sah auf zum Himmel. Der Regen ließ langsam nach. Dem Sternen Clan sei Dank. Dann würde hoffentlich auch die Beute wieder ins freie gehen, dann würden sie endlich wieder genug zu fressen haben. Aber bevor er wieder jagen ging, würde er sich noch etwas hinlegen. Der Kater stapfte also durch den Schlamm zu dem Kriegerbau, er zwängte sich durch den Eingang – immerhin war er doch ziemlich stämmig – und ging in den Bau. Mehrmals blinzelte er, um sich an das dämmrige Licht zu gewöhnen. Er sah gleich Granitherz, der schon in seinem Nest lag. Um zu seinem Nest zu kommen, musste er an dem anderen Kater vorbei. Leise brummte er, als er losging. „Geht doch“, murmelte er leise, als er an Granitherz vorbei ging. Warum er dies sagte, wusste er nicht. Aber es war auf Glanzjunges bezogen. Granitherz muss irgendwas geritten haben, dass er der Kätzin einen Ausflug versprach. Ein Schritt in die Richtige Richtung. Der Kater trat zu seinem Nest, welches nur drei Nester von Granitherz Nest entfernt war und legte sich hin. Er richtete sich leicht auf und fing an, sein Fell zu putzen. Immerhin haftete Schlamm in dem Fell, einige Knoten hatten sich darin auch festgesetzt. Leise seufzte er an seinem Pelz. Er würde lange brauchen, bis er komplett sauber war. An seinen Rücken würde er nicht rankommen. Dazu bräuchte er Hilfe. Dies war aber das letzte, was er im Moment wollte.


Charakterliste:
 

Wenn ich nach 4 Tagen in den Clans nicht geantwortet habe bitte schickt mir eine PN I love you

Danke an Ares für das traumhaft tolle Bild von Blut&Viper *.*
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 59
Anmeldedatum : 09.09.18

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Fr 12 Okt - 2:59

Glanzjunges
Aschensturm war eine so wunderbare Königin, trotz ihrer schwierigen Situation schien sie immer Güte und Sanftheit in sich zu tragen. Kümmerte sich fürsorglich um ihre eigenen und viele andere Jungen. Dabei war ihr Gefährte nie in der Nähe zu sehen...und ihre Gesundheit besorgte selbst ein sorgenfrei wirkendes Kätzchen wie sie selbst. Wann immer ein sanftes Lächeln auf den Leftzen der Königin lag, fühlte sich das Junge innerlich Erwärmt und spürte einen kleinen Stich im Herzen, nicht unbedingt schmerzhaft, aber..irgendwie wünschte sie sich, dass sie der Königin irgendwie ihre Dankbarkeit und Zuneigung zeigen könnte. Doch meist dachte se sich eher, dass es ihr nicht Zustand sich so zu verhalten. immerhin war Aschensturm nicht ihre Mutter oder Ziehmutter und sie hatten keine Bindung, außer die beständige Nähe. Manchmal war es wirklich schade, sehr schade. Es war viel zu einfach Sympathien für die schöne, verfrüht Älteste zu spüren. Sie war reinherzig und stets liebevoll. Sie konnte nicht ahnen, was in jerner vorging, oder wie einsam sie manchmal sein musste, trotz der ganzen Jungen die sie umringten. Während sie so unauffällig zu dem Nest der Grauen blinzelte, konnte sie sehen wie fürsorglich sie Granitherz über den weichen Pelz fuhr und zu ihm zu sprechen schien. Natürlich fragte sich das neugierige Kleine, was sie wohl gesagt hatte... Währenddessen schnurrte sie leise und gemächlich, denn die Zunge ihrer Schwester bewegte sich zart und beruhigend über ihren Pelz, erinnerte sie immer weniger an die Szene welche sich im Kriegerbau mit Granitherz abgespielt hatte. Ihre Öhrchen zuckten, als sie ein leises Knurren aus der Kehle ihrer Schwester hörte und verwirrt binzelte sie die Braune an. Wieso war sie so zornig oder verärgert? Nachdenklich legte sie das Köpfchen schief. Doch ihr Blick schweifte immer und immer wieder zurück zu einem gewissen...wunderschönen...perfekten...krieger.

Mit einem zarten Lächeln sah sie wie Wolfsblicks ein versprechen hielt und der Königin seinen Fang zuschieb. Er war ein kater seines Wortes, schien wirklich ehrlich seine Versprechen zu halten. So wie zuvor, jenes welches er Glanzjunges gegeben hatte indem er Granitherz zurück holte. Es erfreute sie Aschensturm lächeln zu sehen, die Königin würde die Nahrung dringend brauchen und so hoffte sie, dass jene diese an sich nahm und aß.  Und so war es auch kein Wunder für sie, dass die gütige Kätzin Dohlenjunges zustimmte udn sie als ihres aufnehmen würde. Auch wenn ihr selbst irgendwie seltsamerweise ein Kloß im Hals hing lächelte sie Dohlenjunges zu, versuchte es jedenfalls - doch wusste sie nicht ob die dürre Kätzin es gesehen hatte, da jene so auf Granitherz fixiert war - irgendwie spürte sie daraufhin eine seltsame Unruhe die sie nciht wirklich greifen und benennen konnte. Sowieso fühlte sie sich schon..seit einer Weile sehr seltsam, verwirrt, überfordert, in Aufruhr. Und auch wenn sie weiterhin so unauffällig das Nest der Königin beobachtete, so spürte sie ab und zu den Blick eines gewissen grauen Katers. Zunächst schiene r sie ignoriert zu haben, doch seine Augen besaßen eine soclhe ausdrucksstarke Kraft, das ihr gesamter pelz zu kribbeln schien, wenn er auch nur in ihre Richtung blinzelte. Da sie ihn so unauffällig wie nur möglich betrachtete, entging ihr zwar nicht die brennende Intensität seiner Augen, doch die Eifersucht. Denn wie könnte sie Ahnen wie allmächtig sein Verlangen und seine gedanken waren? Dass er sogar auf ihre eigene Schwester hätte eifersüchtig sein können? Noch immer schien er für sie so...so wunderbar und perfekt, obwohl er selbst sie schon mehrfach davongestoßen hatte. Denn bisher hatte er sich danach wieder wunderbar Verhalten, und so vergaß sie Getanes, und lebte in der Erinnerung an die wunderbaren Momente, wie darin gefangen. Sie blinzelte, es sah beinahe so als als wolle sich der Kater ans sie wenden, doch wurde er durch Wolfsblicks Erscheinen und Dohlenjunges Frage unterbrochen. Was er wohl hatte sagen wollen? Sie konnte das sachte, hoffnungsvolle Gefühl nicht verdrängen,w elches prickelnd in ihrer Brust empor stieg. Es war wahrlich zum verzweifeln! Granitherz sah jedenfalls nciht sonderlich glücklich aus...was wohl in ihm vorging? Was ihn bedrückte und so launisch machte? Himmel, sie wollte ihm die Sorgen und Belastungen nehmen - auch wenn sie nciht wusste, wie ein Junges wie sie einem so heldenhaften Krieger wie ihm helfen können sollte. Ein fast sehnsüchtiges Seufzen entfuhr ihr, tief und gedankenvoll. Sie wollte für ihn da sein, es konnte nicht falsches daran sein oder? Sorgenvoll und sehnsuchtsvoll zugleich hing ihr Blick also an dem krieger, als ihre Schwester die Stimme erhob. "Du brauchst den nicht. Schau dir alleine an, wie er mit Katzen umgeht, die nicht seiner Familie angehören!" ihre himmelblauen Augen zuckten verwirrt zu jener braunen Kätzin. "Huh..?" verwirrt hauchte sie das Geräusch und legte den Kopf erneut schief. Auch wenn sie den Kater vielleicht nciht zum überleben bräcuhte und er nicht ihre familie war, so hatte er einen Platz in ihrem herzen ergattert...einen ziemlich großen, ziemlich privaten Platz. "Er...ist etwas launisch, aber eigentlich total großartig!" erwiederte sie mit einem leichten Kopfschütteln, noch immer wurde ihr unwohl, beinahe schlecht wenn jemand so gemein über Granitherz sprach. Sie konnte nciht verstehen, wieso ihre Schwester ihn nicht mochte, immerhin hatte er noch nie mit dieser wirklich Interagiert, oder? Jedenfalls hatte sie nicht gesehen, dass die zwei jemals zeit miteinander verbracht hätten, oder etwas geschehen war wieso Morgenjunges den Krieger so warnend im Blick hatte....Kurz erstarrte sie leicht, wusste sie etwas? Ihr Herz pochte schmerzhaft fest und etwas wie Panik wollte in ihr aufflackern. Nein, sie konnte nichts von dem Vorfall wissen...es war doch sowieso nur ein kleines, etwas merkwürdiges Ereignis gewesen, etwas dass sie nicht verstand, etwas beunruhigendes.... Und doch ...Morgenjunges konnte es doch auch nicht wissen, oder verstehen. So also schluckte sie das bedrückende Gefühl hinunter.

Ihr Gesicht hatte sie eine Weile an ihre Schwester gedrückt, um sich zu fassen, zuckte dann jedoch kaum merklich zusammen als der graue Krieger aufsprang und Dohlenjunges anfauchte. Sie kannte ihn so, im Kriegerbau...sein Anblick zuckte aus ihren Erinnerungen durch sie hindurch und ließ sie kurz vor Verwirrung an jenes Ereignis erschaudern. Auch wenn sie seltsam bedrückt gewesen war bei der Frage des anderen Jungen, so empfand sie dennoch Mitleid. Und schämte sich für den winzigen Funken Erleichterung der sie durchströmte. Es stand ihr nciht zu, nein sie durfte Dohlenjunges die neue Familie nicht verwähren, immerhin hatte die Arme es verdient! Himmel, wann hatte Glanzjunges ihrem Verstand so verloren? Auch wenn es nicht ausgesprochen wurde, so spürte sie, dass sie Angst hatte Granitherz mit ihr teilen zu müssen und somit eine Erleichterung verspürte, dass er Dohlenjunges nciht zu mögen schien.  Oder war es auch nur eine Laune udn er würde sich bei ihr entschuldigen, so wie er es bei ihr selbst getan hatte? Auch wenn das andere Junge eine ntschuldigung verdiente, so bemerkte Glanzjunges, dass sie nciht wollte, dass Granitherz das dürre, aufgedrehte Junge genauso behandelte wie sie selbst....Das schlechte Gewissen die sie dabei empfand, war überwältigend udn ihr wurde beinahe schlecht davon. Es war doch nciht sie selbst, nicht normal soetwas zu empfinden oder? War sie plötzlich eine schlechte, verdorbene Kätzin geworden? Sie müsste Dohlenjunges alles Glück der Welt wünschen, denn sie hätte es verdient..und dennoch... Sie schüttelte leicht den Kopf um aus dem verwirrenden Rausch der Gedanken zu etfliehen. So klärte sich ihr Blick grade so, als Granitherz wütend auf sie zustapfte. Automatisch verspannte sie sich, das herz begann laut und heftig zu pochen, sie konnte ihr eigenes Blut in den Ohren rauschen hören, während das Herz ihr beinahe aus dem Halse hinaus sprang. Sie schluckte schwer, wagte kaum zu atmen, während sie aus riesigen, himmelblauen udn unendlich hoffnungsvollen Augen zu dem schönen Kater aufsah. Ihr Kopf war wie leer gefegt während sie fast schon bebend vor Spannung zu ihm empor sah. “Glanzjunges... ich muss mich für mein Verhalten entschuldigen. Ich habe... überreagiert. Ich mache es wieder gut... ich mache einen Ausflug mit dir, einverstanden? Wann immer du willst. Komm einfach zu mir.“ die wohltuende Stimme des Katers erreichte die gespitzten Öhrchen. Noch während sie seine Bedeutungen verarbeitete, verschwand der Kater auch schon so rasch wie er aufgetaucht war. Ließ sie mit freudestrahlenden Augen zurück, ohne dass sie ihm sofort antworten konnte. Er hatte sich entschuldigt! Erneut! Ihr Herz schwoll an, warm und lieblich. Der stolze krieger trat über seinen Schatten hinaus und entschuldigte sich, und sie vergab ihm, wiedermals. und würde es auch noch oft tun. Doch anderes blieb ihr garnihct übrig, so we er sie ansah udn wie er sprach. Niemals könnte sie es übers Herz bringen auch nur den Kopf zu schütteln. Ihr Herz machte einen Spung und sie schnappte nach Luft, sah ihm hinte her. Ein wunderschönes, frohes Lächeln legte sich auf ihre leftzen und jeglicher Funken Verwirrtheit und Niedergeschlagenheit schien mit einem Schlage verschwunden, nur durch sein Angebot. Sie wusste zwar ncoh immer nicht wieso, warum und in wie Fern er über was auch immer Überreagiert hatte, doch vielleicht würde er es ihr ja in einem Gespräch zu Zweit läutern? Ihr Herz flatterte udn ein Kribbeln  füllte ihren Bauch wie fliegende Schmetterlinge. Ein seltsames gefühl, das beinahe kitzelte und ihr ein melodisches kcihern entlockte. Sie fühlte sich aufeinmal so leicht, als würde sie schweben! Vollkommen schwerelos, wie in einem wunderbaren Traum. Am liebsten würde sie ihm sofortig nachlaufen und den Spaziergang wahr werden lassen. Immerhin hatte er ihr gesagt, wann immer sie wollte. Sie durfte entscheiden, und ihr Herz rief sofort. Doch die besorgte Stimme ihrer liebsten Schwester riss sie aus dieser seltsam wolkigen, fluffigen Blase hinaus. "Ich werde definitiv mit kommen, wenn du den Ausflug mit ihm machst. Ich werde dich nie wieder alleine lassen, Glanzjunges. Das verspreche ich dir!" ein kleines Lachen entfuhr ihr bei dem Schnurren ihrer Schwester. Verwirrt über die riesige Sorge ihrer Schwester schüttelte sie den Kopf und schnaubte leise. Inzwischen hatte sich ihr Körper, Kopf und Herz wieder etwas von der positiven Überraschung erholt. "Wir werden für immer Seite an Seite miteinander sein Schwesterherz!" schnurrte sie schwörend und liebevoll, stupste mit ihrer Nase die Wange von Morgenjunges an. Doch dann wurde ihr Lächeln ganz klein, fast schon verträumt, doch der Blick in ihren Augen etwas vernünftiger, ernster für ihr Alter. "Aber ich weiß wirklich nicht, was du gegen ihn hast..." begann sie langsam und einfühlsam. Denn auch wenn sie ihre Schwester liebte, so wollte sie nicht, dass jene mit kam - also natürlich wollte sie gerne mit ihrer Schwester ausflüge unternehmen udn alles erkunden, doch mit Granitherz....wollte sie allein sein. Schon bei dem gedanken daran sprang eine wilde Horde von Mäusen in ihrem Bauch herum und Tanzte wüst durcheinander. "Er ist weitaus besser, als er dir vielleicht erscheint...und.." fuhr sie fort und wurde am Ende etwas langsamer und bedachter. Sie wollte Morgenjunges nämlich keinesfall verärgern, dafür hatte sie diese viel zu lieb! "Wenn du mich liebst und mir vertraust, dann lässt du mich diesen einen Spaziergang mit ihm alleine machen, ja?" sprach sie und blickte die Braune aus großen, flehenden Augen an. Es war vielleicht etwas manipulativ diese Karte zu ziehen, und ihr somit kaum eine andere Wahl zu lassen, doch sie wollte unbedingt etwas Zeit mit dem krieer alleine verbringen. "Bitte, bitte?" legte sie also noch bettelnd und aus riesigen, himmlischen Augen nach. Sie hoffte sehr, dass Morgenjunges es verstehen würde. Und nicht enttäuscht wäre. Denn sie wollte keinesfall, dass ihre Schwester auch nur eine einzelne negative Emotion fühlte. Grade deswegen hob sie erneut die Stimme. "Ich weiß wirklich nicht, warum du dir so große Sorgen machst..." flüsterte sie blinzelnd und verwirrt. "Aber ich werde dir alles erzählen, in Ordnung? Und ich mach es auch wieder gut, ja? Wenn wir Schüler werden, gehen wir gemeinsam Jagen und teilen unsere allererste Beute, versprochen?" bot sie an. Letzeres versprechen würde sie auf jeden Fall halten, doch wer wusste schon was geschehen würde, und ob sie es überhaupt benennen konnte? Doch sie ahnte ncihts, war viel zu aufgeregt und erfreut! Denn sie konnte kaum still sitzen, da sie am liebsten sofortig los stürmen wollte, um Granitherz zu bitten nun mit ihr aus dem lager zu gehen. Dabei würde sie nicht nur endlich das Gebiet mit eigenen Augen sehen können, sondern auch den Kater für kurze zeit erneut ganz für sich allein haben!

(2029 Wörter)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
Anzahl der Beiträge : 631
Anmeldedatum : 11.07.15
Alter : 21
Ort : Da, wo du niemals sein wirst. :'D (Außer du kommst mich besuchen, hrrr.)

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 13 Okt - 18:18

Morgenjunges hatte Granitherz beobachtet. Schon jetzt verachtete sie seine Art und Weise, wie er mit anderen Katzen umging, die nicht seiner Familie angehörten. Seine kurze Wut gegenüber Wolfsblick und vor allem die gemeinen Worte an Dohlenjunges. Das Junge konnte doch nichts dafür, dass sie komplett alleine war und sich eine Familie wünschte. Sie selbst hatte Glanzjunges als ihre Schwester und war somit nicht ganz alleine, wenn auch die beiden ihre Eltern schmerzlichst vermissten. Dennoch hatten sie einander, Dohlenjunges aber hatte überhaupt niemanden. Morgenjunges verstand die andere kleine Kätzin und hätte sich für sie gefreut, wenn nur Granitherz nicht so ein Fuchshaufen wäre...!
Also hörte die braune kleine Katze kurz auf den Pelz von Glanzjunges zu putzen und meinte, sie bräuchte den Kater nicht. Sie hatte kaum bemerkt, dass ihre Schwester bei dem Fauchen des Katers zusammen gezuckt war. Auch bemerkte sie nicht, dass es ihre Schwester verwirrte, wie sie über den Krieger dachte. Morgenjunges selbst verstand es ja kaum, so war es ihr immer egal gewesen, wie sich andere Katzen anderen gegenüber verhielten. Aber als sie mitbekam, dass der helle Krieger gemein zu ihrer Schwester war, hatte sich eine unbändige Wut in dem kleinen bräunlichen Körper entfacht, die sie nicht zu kontrollieren wusste. Sie wollte doch einfach nur nicht, dass Glanzjunges etwas geschah, dass sie verletzt wurde wie Dohlenjunges gerade.
Länger konnte sie jedoch nicht darüber nachdenken, denn da trat besagter Krieger aus dem Nest und kam geradewegs auf die beiden Schwestern zu. Der Kater sprach jedoch nur Glanzjunges an und entschuldigte sich bei ihr. Versprach sie zu einem Ausflug aus dem Lager einzuladen, um sein Verhalten wieder gut zu machen und schließlich ging er aus der Kinderstube hinaus. Morgenjunges daraufhin ignorierte das erfreute Gesicht der Schwester, sondern betrachtete sie nur besorgt. Meinte, dass sie auf den Ausflug definitiv mitkommen würde, um auf Glanzjunges aufzupassen. Sie wollte ihre Schwester um keinen Preis mehr alleine lassen, nie wieder! Doch anders als gedacht reagierte Glanzjunges vollkommen anders. Sie meinte, sie würde immer an ihrer Seite bleiben und Morgenjunges freute sich zunächst. Glaubte, die Schwester hatte ihre Sorge verstanden und würde akzeptieren, dass sie mitkommen wollte. Jedoch erhob das hellere der beiden Schwestern erneut die Stimme und erklärte, sie wisse nicht, was sie gegen Granitherz habe und redete ihn gut. Sie meinte, wenn Morgenjunges sie wirklich lieben und vertrauen würde, würde diese Glanzjunges und Granitherz alleine den Ausflug machen lassen. Morgenjunges erstarrte kurz in ihrer Bewegung und erblickte die flehenden Augen der Schwester. Morgenjunges wusste, dass Glanzjunges sie keinesfalls traurig machen wollte, dennoch fühlte das kleine Kätzchen Eifersucht in sich hochsteigen. Eifersucht auf den großen hellen Krieger. Wieso war es für ihre Schwester so wichtig alleine mit dem Kater den Ausflug zu unternehmen? Sie waren schon seit so langer Zeit nicht mehr außerhalb des Lagers gewesen und fast hatte sich Morgenjunges schon darauf gefreut gemeinsam mit Glanzjunges außerhalb des Lagers herum zu tollen. Die beiden Schwestern waren einmal draußen gewesen, jedoch nicht allzu weit vom Lager entfernt und das war schon so lange her, dass sich die Braune kaum noch daran erinnern konnte, wenn es nicht sogar einfach nur ein Traum gewesen war! Doch ihre Schwester hatte ihr diesen Traum zunichte gemacht, indem sie alleine mit dem Krieger gehen wollte. Morgenjunges ließ sich die Enttäuschung nicht ansehen, doch als sie etwas erwidern wollte, setzte Glanzjunges erneut an und meinte, sie wisse nicht, weshalb ihre Schwester sich so große Sorgen mache, aber sie würde ihr alles erzählen und es wieder gut machen, wenn sie beide zu Schülern ernannt worden waren, da sie dann zusammen jagen könnten und sich ihre erste selbst gefangene Beute teilen würden.
Ein Lächeln huschte Morgenjunges über das Gesicht. Sie liebte ihre Schwester wirklich sehr, also stimmte sie seufzend zu. "Na gut Glanzjunges. Aber wehe du erzählst mir nicht alles, was du draußen gemacht hast!" Mit diesen Worten drückte sie sich kurz an den helleren Pelz der Schwester, stieß ein Schnurren aus und rollte sich dann neben ihr zusammen. "Ich werde jetzt ein wenig dösen, irgendwie bin ich so müde!", miaute Morgenjunges gähnend und legte den Kopf auf den Vorderpfoten ab. Sie legte den Kopf ein wenig so hin, dass ihre Schwester ihre bittere Enttäuschung nicht sehen konnte. Glanzjunges war für den Moment wahrscheinlich viel zu Glücklich, als dass sie die gespielte Freude der Schwester bemerken würde. Morgenjunges war keineswegs böse auf ihre Schwester, oh nein, niemals würde sie ihr doch böse sein können! Sie wusste, Glanzjunges hielt ihre Versprechen immer und freute sich auch wirklich schon darauf, die erste selbst erlegte Beute gemeinsam zu teilen. Dennoch tat es weh, dass Glanzjunges sie auf dem Ausflug nicht dabei haben wollte. Auch Morgenjunges wollte endlich aus dem Lager fliehen. Viel zu lange langweilte sie sich schon hier im Lager und es war ihr einfach viel zu öde hier! Schon seit vielen Sonnenaufgängen hoffte Morgenjunges darauf, gemeinsam mit der Schwester einen Ausflug aus dem Lager machen zu können. Doch bisher hatte das Junge noch keine Katze entdeckt, die sie hätte fragen können und dann war ja dieser Sturm gewesen! Und nun war Granitherz daher gekommen und hatte Glanzjunges, und auch nur Glanzjunges, auf einen Ausflug eingeladen. Die beige Kätzin schluckte die Enttäuschung hinunter. Sie sollte sich nicht von einer anderen Katze so runter ziehen lassen, vor allem nicht von einem Kater! Auch sollte sie in der Hinsicht nicht auf ihre Schwester böse sein. Granitherz meinte es ja nur gut und entschuldigte sich bei ihr. Vermutlich würde er dasselbe bald auch bei Dohlenjunges machen, wie Glanzjunges vorhin meinte sei er einfach nur ziemlich launisch. Also sollte sie aufhören sich um so etwas Gedanken zu machen! Dennoch, auch sie würde gerne das Lager verlassen und war schon fast eifersüchtig auf Glanzjunges, der es einfach so angeboten wurde. Es würde bestimmt sehr langweilig für sie werden, wenn Glanzjunges den ganzen Tag mit einem Ausflug verbrachte. Zum Glück aber konnte sie nicht jetzt gehen, immerhin war es Sonnentief und bald würden sie nebeneinander gekuschelt in der Kinderstube liegen und schlafen. 'Welch ein Glück, dass ich sie wenigstens den restlichen Abend über beschützen kann. Sie kann ja schlecht mitten in der Nacht mit dem Krieger auf einen Ausflug gehen.', dachte Morgenjunges und war nun ein wenig entspannter und erleichterter.


// 1031 Wörter


Wenn ich nach 3 Tagen nicht im RPG antworte, schreibt mir zur Erinnerung bitte eine Pm!♥️
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 59
Anmeldedatum : 09.09.18

BeitragThema: Re: WindClan Lager   So 14 Okt - 16:28

Glanzjunges
Noch immer verwunderte es sie, wie Morgenjunges ragierte. Was ging wohl grade in dem durchaus hübschen köpfchen ihrer Schwester vor sich? Wieso sah sie so wütend, gar frustriert drein? Die Abneigung konnte das graue Kätzchen bei weitem nicht verstehen oder nachvollziehen. Doch natürlich versuchte sie ihre liebste Schwester zu evrstehen, auch wenn sie selbst keinerlei Fehler in der Perfektion ihres kriegers sehen konnte. Nun, Moment mal....ihres Kriegers? Ein heißes, beschämendes prickeln durchfuhr sie und ihre Ohrnspitzen brannten vor Scham. Wieso, wusste sie selbst nciht. Es war einfach verwirrend. Der Kater brachte sie vollkommen durcheinander, aus dem konzept und brachte ihr ganz neue Dinge und Empfindungen nahe.
Klar, natürlich war sie nicht blind. Sie hatte gesehen wie Granitherz andere anfauchte, wie launisch und...anders er war. Doch noch immer schien es nciht genug zu sein, um sie aus ihrem träumerischen gedanken zu bringen. Etwas schelchtes oder nagatives an ihm zu finden. Der Krieger war nunmal so, wie er war. Und...seltsamerweise gefiele s ihr wie er sie ansah. Diese Augen....waren einzogartig. Und der Blick so intensiv...brennend, dunkel. Zugleich frostig und glühend. Sie seufzte leise und schüttelte den Kopf. Konnte einfach nicht benennen, was sie in ihm sah, was sie durch ihn fühlte. War es normal? Oder nicht? Doch wehrte sie sich nciht dagegen, wieso auch - es war keine negative Emotion, die ihr herz zum flattern brachte, auch wenn es so intensiv war, dass es ihr fast Angst einjagte. Doch mit einem Blick auf Dohlenjunges wurde ihr bewusst, dass nciht alles was sie empfand und durchmachte wirklich udn wahrhaftig gut war. Denn wieso hatte sie ein kurzes, grässliches stechen in der Brust gehabt, bei dem gedanken Granitherz mit ihr zu teilen? Wobei...teilen....ein weit gefasster Begriff war....Er gehörte ja nciht mal ihr! Sie war keine Familie, noch...was eigentlich? Erneut seufzte sie leise. Eigentlich hätte sie Dohlenjunges trösten sollen, ihr gut zusprechen und sie aufbauen sollen...imerhin hatte die dürr Kätzin eine Familie verdient um nicht alleine zu sein. Dennoch hoffte sie, dass Aschensturm sich dieser Aufgabe annahm, denn Glanzjunges kam sie so...falsch im Moment vor.... Es beunruhgte sie wirklich etwas. Denn was konnte nicht mit ihr stimmen? Was...brachte so eine seltsame gefühlsregung wie Eifersucht in ihr vor?
Sobald Granitherz sich entschuldigte, nein eigentlich sogar davor schon, hatte sie vergessen weshalb sie so aufgebracht gewesen war. Hatte dem Schönen alles verziehen, auch wenn sie vor Neugeir brannte, wieso und weshalb er so Reagiert hatte. Noch immer zitterte sie Innerlich bei dem Gedanken an den...aufregenden und verwirrenden Vorfall.

Doch als er weg war richtete sich ihre Aufmerksamkeit wieder auf Morgenjunges. Jene liebte sie über Alles. Immerhin war sie ihre Familie, ihre einzige. Ein Halt, den sie sonst nirgendwo fand. Sie konnte die Freude jener sehen, als sie versprach immer an ihrer Seite zu bleiben. Dabei meinte sie alles ehrlich und aufrichtig. Freiwillig würde sie Morgenjunges niemals für immer verlassen. Und keinesfalls wollte sie das braune Kätzchen enttäuschen - doch wieso nur, wollte sie dann alleine mit Granitherz gehen? Sie verstand es selbst nicht, doch alles in ihr sträubte sich, rief ihr zu Morgenjunges in der Kindestube in Sicherheit zu wissen, sie nciht mit zu nehmen. Es war wirklich verwirrend für die junge Kätzin. Sie sprach offen, ehrlich und bittend - hoffte dass Morgenjunges sie verstand, so wie sie es immer tat. Manchmal glaubte sie sogar ihre Schwester wüsste besser über ihre eigene Gefühlswelt bescheid, als sie selbst. Ein unheimlicher, und doch irgendwie beruhigender Gedanke. Denn sie konnte sich immer auf Morgenjunges verlassen, sich an sie lehnen und auf sie zählen - auch wenn sie selbst eigentlich die Vernünftigere von beiden war, so fühlte sie sich oft, als wäre Morgenjunges die stärkere von ihnen. Sie konnte sehen, dass ihre Schwester kurz erstarrte, und hoffte, dass sie diese nun nciht zu sehr in eine Richtung gedrängt und sie damit verletzt hatte. Keinesfals wollte sie ihre Schwester vernachlässigen oer enttäuschen! Und natürlich ahnte sie ncihts von der Eifersucht, doch konnte sie sehen das ein starkes gefühl in ihrer Schwester hochstieg. Sie legte den Kopf schief, fragend und leicht verunsichert. Ihre Schwester sah aus, als wolle sie etwas erwiedern, doch zunächst fuhr sie selbst rasch fort - aus panik was die andere sagen könnte. Und wartete erst danach auf eine Erwiederung, in der hoffnung ihre folgenden Worte hätten sich ihretwegen geändert. Sie Versprach ihr erneut DInge, wichtige Dinge, die sie wiedereinmal ehrlich meinte, doch nicht wusste, dass sie eventuell nicht alles würde einhalten können. Doch das Lächeln auf dem wunderschönen Gesicht ihrer Schwester ließ sie mit Erleichterung durchfluten. Das Suefzen der Braunen zeigte ihr, dass sie in ihrer leicht manipulativen Sprechensart gewonnen hatte, dass sie nachgab, weils ei ihre Schwester liebte. Glanzjunges Gesicht erstrahlte wie die Sonne selbst udn ihre blauen Augen funkelten. "Na gut Glanzjunges. Aber wehe du erzählst mir nicht alles, was du draußen gemacht hast!" diese Worte brachte sie dazu sich fast vor Freude zu Überschlagen, sie hatte wirklich bekommenw as sie wollte - und besaß im Moment nciht mal ein schlechtes Gewissen deswegen. "Natürlich!" miaute sie mit einem glücklichen Lächeln und schnurrte wie ein sanft schwirrendes Bienchen, während sie sich an ihre Schwester kuschelte. Sie bemerkte vor Fröhlichkeit kaum wie der Körperkontakt beendet wurde, als die Braune sich hinlegte und zusammen rollte. In Gedanken hüpfte sie schon heiter zum kriegerbau hinüber. Die Worte ihrer Schwester erreichten sie nur leicht und sie nickte leicht abwesend, aber lächelnd. "Mach das, ruh dich gut aus!" miaute Glanzjunges und blickte verträumt zu ihrer dösenden Schwester hinab, ihr entging die Enttäuschung natürlich. Obwohl sie sonst so aufmerksam und einfühlsam war. Alles nur wegen einem gewissen, grauen Krieger. Ihr Herz flatterte beinahe vor Aufregung, doch sie fühlte sich wie beflügelt als sie an den bevorstehenden Ausflug dachte! "Bis später!" wisperte sie schnurrend und drückte ihr Näschen an die Stirn ihrer Schwester, ehe sie Morgenjunges kurz über die Ohrspitzen leckte und dann davon hüpfte. Leichtfüßig und geschmeidig, trotz des Hungers, den sie zu vergessen schien. Mit jener sanften Verabschiedung verschwand sie ohne weitere Blicke an andere Katzen aus der Kinderstube und huschte auf direktem Wege zum Kriegerbau.

Vor jenem blieb sie kurz stehen, als die Nervosität sie wieder einmal erfüllte. Tief atmete sie durch und tapste dann vorsichtig in den bekannten Bau, der sie mit wirbelnden und aufregenden Erinnerungen an den Verunsichernden vorfall erinnerte. Es roch noch immer wie zuvor, und der schöne Kater befand sich in seinem Nest. Ihre himmelblauen iriden legten sich wie angezogen auf ihn und ihre zierlichen pfoten führten sie genau dorthin, alles andere ausblenend. Als würde sich ihre ganze Welt nur um Granitherz drehen. Als wäre er die Erde und sie der Mond, welcher sich von ihm anleiten ließ. Obwohl Wolfsblick nur drei Nester entfernt lag, schin sie ihn nicht einmal zu bemerken. "G-granitherz.." erhob sie sachte ihr Stimmchen. Sprach ihn mit hoffnunsgvoller und vor Aufregung leucht zitternder Stimme an. "Du hattest gesagt, ich könte zu dir kommen wann immer ich möchte..?" fragte sie ihn lieb und blinzelte ihn sachte und lieblich an. Wie konnt überhaupt Jemand jemals nein zu ihr sagen? Nun, er hatte es schon einmal getan, doch diesmal hatte er sich Entschuldigt und es ihr Versprochen. Sie drängte ihn zu nichts, und...machte auch ncihts Falsches, oder? Trotz dessen spürte sie ncoh immer eine kleine Anspannung, so als gäbe es noch die Chance, dass er doch nciht wollte, während sie nichts lieber tun würde, als mit ihm zu gehen. Egal wohin er sie entführen wollte.

(1236 Wörter)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
ModeratorAnzahl der Beiträge : 8809
Anmeldedatum : 18.08.12
Alter : 23
Ort : I am from MIAUstria <3

BeitragThema: Re: WindClan Lager   So 14 Okt - 20:27

Eishauch
Infos: 20 Minde / single
ERWÄHNT: Wind Clan Katzen
ANGESPROCHEN: Turteltaube


Der helle Kater lag in seinem Nest im Kriegerbau, er hatte bis eben noch geschlafen. Doch den Lärm den Granitherz und Wolfsblick veranstalteten, weckte ihn auf. Leise murrend blinzelte der Helle Kater, seine Blauen augen sahen sich im Bau um. Er erkannte die beiden anderen Kater in ihren Nestern. Eishauch gähnte und rappelte sich auf, sein Magen knurrte, erinnerte ihn so daran, dass er jagen musste. Er hatte es am Vorabend schon versucht, aber nichts erwischt. Der Kater tappte aus dem Kriegerbau hinaus und blinzelte gen Himmel auf. Der Regen ließ langsam nach, hoffentlich würde so auch die Beute wieder aus ihren Löchern kommen. Eishauch gähnte erneut, entblößte seine scharfen Zähne. Er sah sich dann noch leicht schläfrig um, auf der Suche nach einem Jagdpartner. Zu zweit würden sie mehr erbeuten, falls die Beute raus kam. Eishauch sah sich um und erblickte Turteltaube. Die Kätzin war wohl kurz vor ihm aus dem Bau getreten. Eishauch überlegte kurz, er musterte die schlanke Kätzin. Sie war äußerst hübsch, fand zumindest der Kater. Eishauch zuckte leicht mit dem Schweif, er trat dann zu Turteltaube hin. Freundlich neigte er leicht den Kopf. „Turteltaube, hallo“, miaute er freundlich. Er sah die Kätzin vor sich an. „Ich gehe auf die Jagd, begleitest du mich? Gemeinsam…sollten wir effektiver sein“, schnurrte er. Sein Schweif glitt von einer Seite zur anderen. Er wollte irgendwie Zeit mit der schönen Kätzin verbringen. Er hatte keine Gefährtin, sie soweit er wusste keinen Gefährten. Niemand würde ihnen Standpauken erteilen, weil sie Zeit miteinander verbrachten. Eishauch leckte sich leicht über die Nase. Während sein eigenes Fell langsam nass wurde, seinen Körper benässte, schien Turteltaube den Regen gar nicht zu spüren. Die Tropfen blieben an ihrem gepflegten Fell hängen, wurden gar nicht aufgesogen so wie bei ihm. Eishauch schnurrte weiterhin leise, wartete auf die Antwort – oder wenigstens eine Reaktion – der Kätzin. Würde sie mit ihm rausgehen wollen? Oder wollte sie lieber hierbleiben? Mit jemand anders gehen? Sollte sie ihm absagen, würde er alleine gehen. Er war nicht so eine Art Kater, der andere lange bettelte.


Charakterliste:
 

Wenn ich nach 4 Tagen in den Clans nicht geantwortet habe bitte schickt mir eine PN I love you

Danke an Ares für das traumhaft tolle Bild von Blut&Viper *.*
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar

Charakter der Figur
Charaktere:
Angehörigkeit:
Gefährten:
Anzahl der Beiträge : 631
Anmeldedatum : 11.07.15
Alter : 21
Ort : Da, wo du niemals sein wirst. :'D (Außer du kommst mich besuchen, hrrr.)

BeitragThema: Re: WindClan Lager   Mi 17 Okt - 9:48

Schemenglanz lag schlaflos im Bau der Krieger. Der edle Kopf auf den dunkelbraunen fast schwarzen Pfoten gebettet, beobachtete sie, was im Bau vor sich ging. Ihre hübschen blauen Augen sahen, wie Glanzjunges den Bau betrat und das kleine cremefarbene Junge zu Granitherz ging, wie der Krieger kurz darauf den Bau wieder verließ und Wolfsblick Glanzjunges holte und gemeinsam mit dieser wieder hinaus ging. Obwohl sie all das sah, bemerkte ihr Kopf es nicht. Sie hing ihren Gedanken nach, versuchte die innere Unruhe los zu werden, die sie beherrschte, seit sie überhaupt denken konnte. Jeden Sonnenuntergang befand sie sich in dieser Phase. Konnte nichts dagegen tun, wusste sich kaum zu helfen. Sie merkte, ihr Körper war müde, doch ihr Geist war das komplette Gegenteil davon. Dieser war nämlich hellwach und unermüdlich. Die Pfoten wollten sich am Liebsten sofort in Bewegung setzen, aus dem Lager hinaus rennen und die Weiten der Hochlandschaft erkunden. Doch wieso? Den ganzen Tag war sie unterwegs gewesen, war durch den Regen gelaufen und hatte versucht sich auszupowern. Unter normalen Umständen wäre sie fix und fertig in ihr Nest gefallen und hätte bis zum nächsten Sonnenaufgang geschlafen. Doch sie war Schemenglanz und Schemenglanz hatte nun mal ein Problem damit zu schlafen.
Meistens ging sie in den Heilerbau und ließ sich Mohnsamen geben, um überhaupt ein wenig schlafen zu können. Doch seit der Sturm begonnen hatte, war sie sich nicht sicher, ob sie am Ende nicht noch eine Katastrophe verschlief. Was wäre, wenn durch die Blitze ein Feuer ausbrach und sie nicht aufwachte, da sie die Mohnsamen genommen hatte? Nein, sie durfte nicht abhängig sein von denen. Sie musste versuchen auch ohne Hilfsmittel einschlafen zu können. Also versuchte sich die cremefarbene Kätzin an einem anderen Trick, den sie schon mehrere Male getestet hatte, der bisher aber noch keinen Erfolg erzielt hatte. Dennoch wollte die Kätzin nicht einfach so aufgeben und versuchte es erneut. Nacheinander spannte sie ihre Muskeln an und entspannte diese wieder. Angefangen bei den Pfoten bis hin zu ihrem Schweif. Danach atmete sie tief ein und wieder aus und schloss die hübschen blauen Äuglein.
Mit geschlossenen Augen und entspannter Muskulatur lag sie nun in ihrem Nest, doch noch immer wollte der Schlaf nicht kommen. Gefühlt stundenlang lag sie so da, bis sie wieder ein Geräusch vernahm und interessiert die Augen aufschlug. Es war der helle Krieger Granitherz, der wieder in den Kriegerbau trat und sich in sein Nest legte. Kurz darauf betrat auch der dunkle Krieger Wolfsblick den Bau, ging in dein Nest und putzte sein dreckiges Fell. Schemenglanz stieß ein Seufzen aus. Es war wohl doch nichts interessantes passiert, wobei es natürlich auch positiv war, denn es hätte sich ja auch jemand verletzen können, was die Kriegerin definitiv nicht wollte. Sie blickte ihre beiden Clangefährten an und spürte in der Brust ein seltsames Ziehen. Erneut fühlte sie sich nicht wohl am Platz. Nicht richtig hier. Als würde sie nicht hierher gehören, als wäre sie keine WindClan Katze. Doch natürlich wusste sie, dass sie das war, dachte sie zumindest.
Eine weitere Katze betrat den Bau der Krieger und die cremefarbene Kriegerin verengte irritiert ihre Augen. Wieso trat Glanzjunges schon wieder hier ein? Es war schon ziemlich spät und ein Junges hatte zu solch einer Uhrzeit definitiv nichts mehr außerhalb der Kinderstube zu suchen. Das Junge ging auf Granitherz zu und Schemenglanz war sich sicher, der Krieger würde dem Jungen sagen, dass es schlafen gehen solle. Etwas anderes wäre nicht zu tolerieren und nicht nur das Junge würde Ärger bekommen, wenn es hier blieb. Junge gehörten definitiv nicht in den Kriegerbau, nicht mal in den der Schüler. Für sie war die Kinderstube bestimmt und dies aus gutem Grund. Doch die Kätzin wollte sich jetzt nicht mit anderen Dingen befassen, sie wollte doch eigentlich schlafen und mal wieder wollte der Schlaf sie nicht holen.
Um durch Glanzjunges und Granitherz nicht gestört zu werden, erhob sich das hübsche Kätzchen und bewegte ihren grazilen Körper aus dem Kriegerbau hinaus. Als sie den Bau verließ bemerkte sie, dass es gar nicht mehr stürmte und erfreut sah sie hinauf in den noch immer dunklen Himmel. Obwohl der Sturm wohl zu Ende war, regnete es noch immer, jedoch nicht mehr ganz so stark wie zuvor, sondern nur noch ein Nieselregen, der sanft ihren hellen Pelz benetzte. Die Schnurrhaare der Kriegerin zuckten und sie stieß ein wohltuendes Seufzen aus. Was sollte sie jetzt tun? Erneut zum Heilerbau laufen und sich Mohnsamen abholen? Nein, sie durfte nicht abhängig werden und es musste doch auch irgendwie ohne gehen! Oder? 'Oh SternenClan, bitte lasst mich doch müde werden und schlafen!', bat Schemenglanz und blickte in den dunklen Himmel hinauf. Sie hoffte, ihr Wunsch wurde erhört und sie würde bald einschlafen können. Sie brauchte dringend den Schlaf, sie war physisch richtig am Ende, wobei ihr Körper noch immer vor Kraft zu vibrieren schien.
Nun setzte sich Schemenglanz neben den Kriegerbau auf den durchnässten Boden. Es war ihr egal, dass ihr Fell am Hintern somit etwas schmutzig wird, sie könnte das später wieder säubern, doch für den Moment musste sie etwas anderes tun. Nur was? Schließlich konnte sie nicht einfach hier draußen schlafen, es war zwar nicht kalt, doch was würden die anderen Katzen von ihr denken, wenn sie sie hier draußen auffanden? Mit schüttelndem Kopf zwang sie sich ruhig zu bleiben. Sie durfte bloß nicht die Nerven verlieren, das war es definitiv nicht wert. Trotzdem, was sollte sie nun tun? Sie konnte schließlich nicht die ganze Nacht hier sitzen bleiben und den Blick durch das Lager schweifen lassen. Unruhig erhob sich die helle Kriegerin wieder. Sie war definitiv nicht in der Lage hier einfach sitzen zu bleiben. Nein, irgendetwas musste sie tun. Die dunklen Beine und Pfoten wollten bewegt werden, waren so voller Energie! Dennoch...
'Ich kann nicht ständig Mohnsamen nehmen. Ich kann doch nicht immer wieder Nachts aus dem Lager verschwinden. Irgendwann wird es meinen Clankameraden doch auffallen, oder nicht? Was soll ich nur tun...?', fragte sich das hübsche Geschöpf von Katze und ließ mit einem Seufzen den edlen Kopf hängen. Was sollte sie nur tun...


// 1008 Wörter


Wenn ich nach 3 Tagen nicht im RPG antworte, schreibt mir zur Erinnerung bitte eine Pm!♥️
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte

BeitragThema: Re: WindClan Lager   

Nach oben Nach unten
 
WindClan Lager
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 43 von 44Gehe zu Seite : Zurück  1 ... 23 ... 42, 43, 44  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» WindClan Lager
» WindClan-Lager
» WindClan-Lager
» WindClan Lager
» WindClan-Lager

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Warrior Cats Online RPG :: Das Rollenspiel :: WindClan-