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 WindClan Lager

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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Do 18 Okt - 16:51

Turteltaube
Die Augen wie Seen lagen noch einen Moment auf dem Himmelszelt - eine wahre Erleichterung suchte den Clan heim, denn der Sturm schien weiter gezogen. Mit einem seichten Lächeln betrachtete sie diese Veränderung, sichtlich froh darüber. Besonnen schien ihr schöner Gesichtsausdruck friedvoll und selig. Doch wie könnte es auch anders sein, dies war ein positives Zeichen, aus dem sie selbst etwas Hoffnung zu schöpfen begann. Denn, nun wenn das Wetter umschwang, ergab sicha uch die Chance die hungrigen Bäuche ihrer Clankameraden zu füllen - besonders um die Jungen udn Ältesten musste man sich sorgen, so mager, gar dürr wie Zweige sie inzwischen waren. Bei ein paar würde sie selbst sich nicht wundern, wenn sie bald zusammenbrachen oder ein Windhauch sie davon pusten könnte. Turteltaube war ihnen Entgegen noch gut davon gekommen, bei weitem kein geist oder Krank, nur etwas zierlicher, als sonst. Wobei sie ihre attraktiven Kurven nicht missen musste. Doch Hunger empfand auch sie, auch wenn sie weniger deutlich abbaute.
Nun wanderten die türkiesen Seelenspiegel auf dem Lagerplatz umher, fragend und offen, während ihre Leftzen noch immer ein frundlicher, seicht lächelnder Ausdruck zierte. Doch wirklich jemanden konnte sie zunächst nciht entdecken, viele schienen den Wetterumschwung noch nicht bemerkt zu haben. Doch dann vernahm sie schritte udn kurz darauf eine freundliche Stimme, die sie ansprach. Der gut aussehende Kater neigte zur begrüßung den Kopf und sie schenkte ihm ein freundliches, begrüßendes Lächeln. "Oh Eishauch, hallo!" begrüßte sie ihn ebenfalls, mit einem charmanten Funkeln in den Iriden und neigte ebenfalls leicht und begrüßend den elegant geschwungenen Kopf. Geduldig und höflich wartete sie seine nächsten Worte ab, in welchen er schnurrend sein vorhaben schilderte und sie fragte, ob sie ihn zur Jagd begleiten wollte. Sie konnte sehen wie sein leicht fluffiger Schweif von einer Seite zur anderen glitt, während er zu ihr sprach und ihre Ohren stellten sich aufmerksam auf. Die blaugrünen Augen lagen nun auf seinem Gesicht, aus dem die dunkelblauen Augen zu scheinen schienen.  "Sehr gerne!" nahm sie die einladung schließlich enthusiastisch und fröhlich gestimmt an, er hatte nicht nur recht, dass sie zuammen erfolgreicher waren, sondern sie würde seine Gesellschaft auch genießen können - verstehen konnte sie kaum, wieso andere lieber alleine Jagen gehen würden. Sie selbst mochte es möglichst viel Zeit mit anderen zu verbringen. Alleine fühlte sie sich eher unwohl, gar etwas unbehaglich. Sie musterte ihn offen, aber nicht bewertend, eher als würde sie ihn ganz und gar wahrnehmen. "Hast du einen bestimmten Ort im Kopf?" erkundigte die cremegraue Kätzin sich nun und war offen für Vorschläge, denn sie selbst hatte sich noch keinerlei gedanken darüber gemacht, wohin sie denn eigentlich wollte, oder wo ihre Jagd möglichst erfolgreich sein könnte - doch vielleicht wusste Eishauch es ja?

(446 Wörter)
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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Fr 19 Okt - 23:40

Schieferpelz war während diesem schrecklichen Sturm unterwegs gewesen. Es war wohl nicht wirklich eine Glanzleistung. Aber er hatte Beute machen wollen, für seine Mutter. Sie war so dünn. Er machte sich wirklich Sorgen um sie. Sie war viel zu dünn. Gut, alle waren dünn, aber seine Mutter durfte nicht so dünn sein. Sie war ohnehin gesundheitlich eingeschränkt. Scharfzunge hatte das immer wieder gesagt.
Daher hatte er den nahenden Sturm auch ignoriert. Im Nachhinein war es dumm gewesen. Er hatte nichts gefangen.
Aber sie mussten sich etwas überlegen. Aschensturm ging es nicht gut. Und auch wenn sie tat, als wäre alles ok, er glaubte es nicht. Und jetzt hatte er auch noch gehört, dass sie ein weiteres Junges am Bauch liegen hatte. Das war zwar vielleicht schön für das Junge, aber nicht für seine Mutter und auch nicht für Flohjunges. Der konnte mit anderen Jungen eh nichts anfangen. Und da sollte dem kleinen mageren Kerl nicht auch noch ein anderes Junges die Milch wegtrinken.
Es war nicht so, dass Schieferpelz sich für das fremde Junge den Tod wünschte, keineswegs. Aber es sollte einfach bei jemand anderem liegen, nicht bei seiner Mutter. Sonst würde sie...es nicht schaffen. Und das war nicht zu verhandeln.
Er musste dringend mit Granitherz sprechen. Sein Bruder würde es bestimmt so sehen wie er selbst, aber er brauchte ihn für eine Entscheidung. Sie mussten sich etwas überlegen, was ihre Mutter rettete. Und seine anderen Geschwister waren zu jung und sahen es noch nicht. Außerdem wollte er sie noch nicht mit hineinziehen.
Der graue Kater durchquerte das Lager und schlüpfte in den Kriegerbau. Das Junge beachtete er nicht, auch wenn es ihn verwunderte, das Granitherz mit diesem überhaupt auch nur einen Blick wechselte. Es gehörte nicht zur Familie. Und darum war es ihm nicht wirklich wichtig. Aber es hatte hier auf jeden Fall nichts zu suchen, es gehörte in die Kinderstube. Zwar hatten sie alle Hunger, aber Regeln waren Regeln. Und manche waren einfach sinnvoll. Wie zum Beispiel die, dass der Kriegerbau den Kriegern vorbehalten war. „Granitherz? Wir müssen reden.“, miaute er und trat einfach an Glanzjunges vorbei zu seinem Bruder. „Und das Junge...sollte dahin wo es hingehört. Weder soll es uns zuhören noch ist es gesund“, miaute er laut genug, dass Glanzjunges ihn hören konnte. Ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl, was er von ihr erwartete. Denn sie gehörte hier nicht her. Und jetzt erst recht nicht. Er und Granitherz mussten eine Lösung für ihre Mutter finden. Und für Flohjunges...vielleicht auch. Immerhin war er...nicht normal.
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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 20 Okt - 19:38

Eishauch
Infos: 20 Minde / single
ERWÄHNT: Wind Clan Katzen
ANGESPROCHEN: Turteltaube


Der helle, fast schon weiße Kater, stand bei Turteltaube, sah die Kätzin ruhig an. Vor einigen Augenblicken hatte er sie gefragt, ob sie ihn auf die Jagd begleiten wolle. Diese Frage stellte er nicht ohne Grund, er wollte irgendwie ein wenig Zeit mit der Kätzin verbringen. Eishauch brummelte leise und schüttelte sich, Regentropfen stoben von seinem Körper. Kurz sah er aus wie ein Igel, sein Pelz glättete sich aber gleich wieder. Er sah zu wie die Kätzin leicht den Kopf neigte, ihn dann mit einem Freundlichen lächeln begrüßte. Der Kater zuckte leicht mit dem Schweif, er legte leicht den Kopf schief und sah die Kätzin vor sich an, wartete auf eine Antwort von ihr. Ihre schönen Augen sahen in die seinen, aber der Kater ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Mit einer enthusiastischen zusage stand die Kätzin auf und ging zu ihm, sie stand nun bei ihm. Eishauch zuckte leicht mit den Ohren als sie ihn fragte, ob er einen bestimmten Ort im Kopf habe. Der Kater kniff leicht die Augen zusammen und überlegte. Es musste ein Ort sein, wo vielleicht schon länger keine Katze mehr gewesen waren. Die Chancen dass dort Beute war, war dadurch höher. Dann fiel ihm ein Ort ein, an dem er selbst schon ewig nicht mehr gewesen war. „Wie wäre es mit dem Apfelbaum?“, fragte der Kater die Kätzin, er setzte sich automatisch in Bewegung. Seine kräftigen Muskeln spielten bei jeder Bewegung unter seinem Pelz. „Dort war soweit ich weiß schon länger niemand mehr und man konnte dort schon früher Vögel fangen“, miaute er weiter. Er achtete gar nicht darauf, ob Turteltaube ihm folgte. Sie hatte ihm einfach zu folgen. Eishauch wusste einfach, dass sie ihm nachlaufen würde. Der Kater blieb kurz am Ausgang des Lagers stehen, er wartete einige Herzschläge auf sie. „Kommst du?“, miaute der helle Kater freundlich, aber recht ruhig. Als er dann aber-für seinen Geschmack-zu lange gewartet hatte, lief er schon los. Bei Turteltaube musste er sich keine Sorgen machen, das sagte ihm sein Gefühl. Obwohl…er kannte sie eigentlich kaum. Eishauch beschleunigte etwas und trabte über den nassen Boden in Richtung des großen, alten Apfelbaumes. An dessen Stamm hatte er früher als Schüler seine Krallen geschärft und jagen geübt. Eishauch schnaubte leise, er lief etwas schneller
--- > Apfelbaum



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Wenn ich nach 4 Tagen in den Clans nicht geantwortet habe bitte schickt mir eine PN I love you

Danke an Ares für das traumhaft tolle Bild von Blut&Viper *.*
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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Mi 24 Okt - 0:44

Turteltaube
Während sie ihm lauschte und auch als sie dm Kater zuhört, betrachtete sie den ruhigen Krieger. Er ließ seine, man könnte doch ruhig sagen, atemberaubend intensivblauen Augen, ebenfalls über ihre Gestalt schweifen und erwiederte die Blickkontakte mit ruhender Gelassenheit. Sie mochte diese Gefasstheit und die Sicherheit, die er ausstrahlte. Denn jene war anders, als die Aura der nervösen Gespräche, die sie doch mit einigen anderen, eher jüngeren Katern führte. Doch auch jenen Konversationen war sie nicht abgeneigt, liebte es einfach die verschiedensten Perönlichkeiten um sich herum zu haben. Genau dies war an einem leben im Clan ja auch so wunderbar, vielerlei Katzen umgaben dich von Morgends bis Abends - man fühlte sich niemals alleine. Nungut, einige der Gesetze verstand sie nicht ebsonders gut, oder konnte sie nicht nach vollziehen. Zum Beispiel die, welche verbot Geliebte oder zu enge Freundschaften in anderen Clans zu haben. Manchmal stellte sie sich wirklich vor, wie es wohl wäre, wenn alle Clans zu einem einzigen werden würde - und alle Gebiete ihnen gehörten, sie teilten. Sich umeinander sorgten und kümmerten - nicht bekämpften und sich anfeindeten. Doch sowas würde wohl nur in eriner perfekten Traumwelt, in einer Utopie möglich sein.... Und geschweige denn wenn sie diese Vorstellung auch nur ansatzweise erwähnen würde, die meisten würden sie für verrückt, gar verräterisch halten. Dabei meinte sie es ja eigentlich nur gut.
Die Hübsche beobachtete wie der Kater mit dem seidigen Fell sich unter dem Nieselregen schüttelte, sein Pelz kurz abstand, ehe es sich legte. Der Krieger besaß in flauschigen Pelz, noch um einiges länger und fluffiger, als ihr Eigenes. Wie es sich wohl anfühlte? Auf jedenfall roch er gut und es sah ziemlich gepflegt aus. Da sie nicht sonderlich acht auf höflichen Abstand gab, würde sie es vermutlich später noch berühren, rein aus Neugierde. Nun aber legt Eishauch den Kopf schief und kniff leicht die Augen zusammen, überlegte nachdem sie ihre Frage gestellt hatte - doch ihm schien, im Gegensatz zu ihr, schnell etwas einzufallen. Nun fragte er sie, wie es mit dem Apfelbaum wäre, und atomatisch nickt sie, noch bevor sie den Ort im Inneren vor den Augen sah. Selbst wenn dieser ihr nicht gefallen würde, was er tat, hätte sie vermutlich zugestimmt. Was gab es auch daran auszusetzen? Hauptsache es gab Beute, dass der Ort zudem noch ziemlich hübsch anzusehen war, war schließlich nur Bonus. Kurz betrachteten ihr Augen den Kater, der sich schon in Bewegunggesetzt hatte, während sie an den Zielort dachte. Seine kräftigen Muskeln spielten bei jeder Bewegung, selbst unter dem seidigen Pelz gut zu sehen. Fast schien es als würde er tanzen, und zog ihren neugierigen Blick auf sich. Er hatte sich trotz der Hungernot gut gehalten, ebenso wie sie selbst. Woran dies wohl lag? Gute Gene? Sie kannta darauf jedenfalls keine Antwort - doch gefiel es ihr. So also folgte sie ihm, mit leichter Zeitverziehung. Er sprach zu ihr, erzählte, dass dort schon länger niemand meh gewesen war und sie nickte darauf mit einem Lächeln. Dann wäre es wirklich ein guter Ort für eine erfolgreiche Jagdt. Es wäre schön wieder frische Beute zwischen die Kiefer zu bekommen. So also blieb Eishauch eine Weile am Ausgang wartend auf sie stehen, die Schöne konnte hören, dass er fragte, ob sie ihm folgen würde - doch er klang nicht ungeduldig, sondern freundlich und ruhig. So also schenkte sie ihm in Lächeln. "Natürlich." antwortete sie, war sich abr nicht sicher, ob er es noch gehört hatte, da er führend vorraus lief. Sie selbst folgt ihm, mit elegantem und geschmeidigem Schritt. Spielerisch beschleunigte sie, als er es tat, wurde aber ab und zu auch etwas langsamer, blickte sich um und genoss es nach dem Sturm hinaus zu gehen. Somit kam sie erst nach ihm, aber nciht mit allzu langer Verzögerung an.
---> tbc: Der Apfelbaum
(620 Wörter)
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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Fr 9 Nov - 21:18

Granitherz
Infos: 23 Monde | single | Sohn von Aschensturm | Bruder von Steinpfote, Flohjunges, Scherbenpfote & Gletscherpfote | verliebt in Glanzjunges
ERWÄHNT: Windstern, Wolfspelz, Aschensturm, Schemenglanz
ANGESPROCHEN: Schieferblick, Glanzjunges


Der graue Krieger lag ein weiteres Mal in seinem Nest und versuchte, den so benötigten Schlaf zu erhalten... doch auch zu dieser Stunde wollte er einfach nicht über ihn kommen.
Stattdessen arbeitete es unablässig in seinem Kopf bei dem Versuch, die letzten Tage zu verarbeiten und eine Lösung für das Chaos zu finden, was er selbst herauf beschworen hatte.

Nur schien es ihm in der Theorie um so vieles leichter zu sein... die Praxis hingegen schien fast unmöglich.
Sein Wille, Glanzjunges auf Abstand zu halten, hatte nur so lange bestand, wie er sich fern von dem hübschen Kätzchen befand, welches in ihm urwüchsige Gedanken und Zwänge hervorrief, von welchen er sich frei geglaubt hatte.
Tja... so konnte man sich irren – anscheinend hatte seine Mutter doch recht gehabt mit ihrer Aussage, dass in jeder Katze etwas unzivilisiertes Steckte... sie stammten wohl doch von den großen Katzen ab, welche einst über diese Gefilde herrschten.

Nun gut... vielleicht sollte er diese nicht unbedingt bei dem Gedanken an ein Junges ausleben wollen... aber beim Sternenclan... er hatte keine Ahnung, wie er es abschalten sollte... hatte er ja nicht einmal den Hauch eines Schimmers, was genau es eigentlich bedeutete, dass dieses Kätzchen einfach nicht aus seinem Kopf verschwinden wollte.
Tief seufzte er, voller Selbstmitleid. Er war wahrlich schon arm dran...
Er wusste nicht, dass die Kriegerin Schemenglanz einiges von dem mit bekommen hatte, welches zuvor geschah... zu seinem Glück wohl nur die harmlose Stellen und nicht das, was er im Sinn gehabt, was er beinah getan hätte.
Da knurrte sein Magen... fast schon überlaut durch den Kriegerbau hallend. Mäusedreck... er hatte Hunger! Wann hatte er das letzte Mal gegessen? Er wusste es nicht. Was bei ihm allerdings nicht daran lag, dass die Beute so schlecht lief, sondern daran, dass er einfach so viel anderes im Kopf gehabt, sondern es schlichtweg vergessen hatte.
Als er ein Geräusch vernahm, das Stapfen kleiner Pfoten, richteten sich seine Ohren auf und er wusste, noch bevor er die Augen öffnete und sie auf das Cremefarbene Geschöpf richtete, welches unsicher neben seinem Nest stand und nach Worten suchte, wer den Mut – oder die Dummheit – besaß, sich ein zweites Mal seiner Gesellschaft auszusetzen.

Hatte die Kätzin den keinen Funken Verstand? War sie wirklich so naiv, ja so einfältig, dass sie sich nicht einmal denken konnte, was er noch wenige Stunden zuvor im Sinn gehabt hatte? Er sollte ihr einen Gefallen tun und ihr sagen, dass es nicht gut für sie war... das sie sich wirklich besser von ihm fern halten sollte...
Aber... dafür war er einfach zu egoistisch...
Denn wenn er mal ehrlich zu sich selbst war, dann genoss er ihre Nähe... jedenfalls solange, wie seine Gedanken sauber blieben und sich nicht plötzlich in eine ganze bestimmte Richtung wandelten.

Noch bevor Glanzjunges etwas sagen konnte, richtete Granitherz den Blick auf die kleine Kätzin und seine hellblauen Augen fixierten sie. Er wollte sie anfahren, sie fragen, was sie schon wieder hier zu suchen hatte... doch der Ausdruck in ihren wunderschönen, Himmelblauen Augen hielt ihn davon ab.
Diese Bewunderung... diese Verehrung... beinah hätte er voller Zufriedenheit geschnurrt und konnte es nur mühsam unterdrücken.

Ihre zarte Stimme erklang, zögernd und unsicher zu Beginn, doch dann hoffnungsvoller. Sie erwähnte das Versprechen, welches er ihr gegeben hatte... vor Wolfspelz... vor Windstern... und vor seiner Mutter... welche ihm immer wieder vorgetragen hatte, dass er ein einmal gegebenes Versprechen niemals brechen durfte.
“Jaaah... ich erinnere mich dunkel...“, miaute er gedehnt und seine Augen blitzten bei seinen Worten auf. “Allerdings habe ich nicht damit gerechnet, dass du so bald erscheinen würdest.“
Und das hatte er wirklich nicht... eigentlich hatte er erwartet, dass sie sich von dem Schrecken, welchen er ihr doch mit Sicherheit hatte eingejagt, erholt hätte... scheinbar wieder eine Sache, bei der er sich nicht stärker hätte irren können. Dann seufzte er. “Glanzjunges....“, begann er, wollte ihr bereits sagen, dass das Wetter zu scheußlich war, als das ein Junges außerhalb des Lagers herum geistern sollte. Zwar hatte der Sturm nachgelassen, doch würde sie auf der überschwemmten Wiese vermutlich ertrinken... winzig, wie sie war.
Doch wurde er erst von Schemenglanz unterbrochen, welches mit einem leicht genervt scheinenden Blick an ihnen vorbei aus dem Bau trat – und kurz nach ihr von seinem Bruder Schieferpelz.

Zwar waren die Katzen seiner Familie eine der wenigen überhaupt, die ihm ansatzweise etwas bedeuteten... jedoch konnte er es auch bei ihnen nicht leiden, wenn sie versuchten, ihm etwas vorzuschreiben. Immerhin war er der Älteste von ihnen! Wenn jemand das Recht hatte, den anderen Befehle und Anweisungen zu geben... dann gefälligst nur er!
“Das weiß ich selbst!“, blaffte er deshalb seinen Bruder an, gereizt. Natürlich gehörten Junge in den Jungenbau und nicht in den Kriegerbau... jedenfalls, solange dies nicht Glanzjunges betraf... ein Knurren unterdrückend wandte er sich an die kleine Kätzin. “Geh zurück zum Jungenbau... wir holen den Spatziergang später nach...“, miaute er, doch konnte man seiner Stimme anhören, wie genervt er von der Einmischung Schieferpelz' war. Natürlich musste sie reden... sie schoben dies schon viel zu lange auf... aber... doch nicht ausgerechnet jetzt!
Granitherz erhob sich und blickte den anderen Kater an. “Dann lass mich wenigstens erst austreten, bevor ich dein Gejammer ertragen muss...“, knurrte er und trat aus seinem Nest, wandte sich dem Ausgang zu.

Doch beim weg gehen zischte er fast lautlos, sodass nur Glanzjunges ihn verstand: “Wir treffen uns am Schmutzplatz. Beeil dich – aber möglichst unauffällig!“
Er trat aus dem Kriegerbau und verschwand zwischen den Büschen in Richtung des Schmutzplatzes – wo er auf halber Strecke ungeduldig auf Glanzjunges wartete.
Wenn er sich nicht offen mit ihr davon machen konnte... dann eben heimlich. War in letzter Zeit zwar nicht grade sein Stil gewesen – aber was nicht ist, konnte ja noch werden.
Hoffentlich ließ sie sich nicht allzu viel Zeit...




Ein großes Danke an Gigi (Blutseele) für die tolle Siggi! <3

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