Warrior Cats Online RPG
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 WindClan Lager

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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Fr 3 Apr - 0:04

//sie hat zwar niemandem gesagt, dass sie blind ist, aber egal, Sternenclaneingebung oder so xD

Haselmond lauschte dem Heiler, sog jedes Wort in sich auf. Sie nahm die Gerüche der Kräuter wahr, manche stärker als andere. Die hatte er wohl zusammengerührt. Dann kam der Heiler wieder dichter und gab dem kleinen Kater die Kräutermischung. Sie hörte diesen das brav aufschlecken und leckte ihm stolz über den Kopf. Er war so ein braver kleiner Kater, ihr kleines Junges.
Als Scharfzunge ihr sagte, sie solle mit dem Jungen in eines der Nester gehen, hab sie das Kleine sanft hoch und trug ihn zu dem nest, dass sie mit ihren Pfoten ertastete. Sie knetete das Moos so, dass es gemütlich wäre, und legte den Kleinen dann ab. Haselmond legte sich neben ihn, dann rollte sie sich auf die Seite und zog das Junge an ihren Bauch und rollte sich um ihn, damit er es schön warm hatte. Sie wollte nciht zulassen, dass ihrem kleinen Rotjunges etwas geschah. Denn er musste so heißen! Er roch wie Ruuze, er hörte sich an wie Ruuze...deswegen musste er auch seinen Namen tragen. Zumindest den Namen, den er im Clan gehabt hatte. Für sie war er immer Ruuze geblieben...



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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Fr 3 Apr - 0:27

Matt
Er hatte hauptsächlich die Heide und die Katzenminze gerochen und deshalb brav die Kräuter gegessen. Sie machten ihn erstaunlicherweise satt, was er eigentlich nicht gedacht hatte. Aber es fühlte sich gut an. Dann wurde er erneut hochgehoben und schläfrig öffnete er die Augen. Der neue Platz war viel gemütlicher und erneut legte sich die Kätzin zu ihm. Er mochte sie. Sie gab ihm eine Zuneigung, zu welcher seine echte Mutter in Imstande gewesen war. Es fühlte sich gänzlich anders an, aber es war schön. Ein leises Schnurren entwich ihm kurz und er kuschelte sich in das Fell der Kätzin. Er könnte sein Versprechen einhalten. Und sie hatte ihm dabei geholfen. Das würde er ihr nie vergessen. Obwohl er nicht einmal ihren Namen wusste, fühlte er sich ihr bereits verbunden. Sie gab ihm das Gefühl, als würde sie ihn bereits seit seiner Geburt kennen. Als hätte sie auf ihn gewartet.
Er zog die Nase hoch und steckte diese dann zwischen Fell und Moos. Ein leises Seufzen entwich ihm und er glitt friedlich in die Welt der Träume. Zu Anfang schnurrte er noch, dann war er gänzlich eingeschlafen.


Geisterwolke
Der junge Krieger hatte Windstern begrüßt und sich gänzlich herausgehalten, als es zu Diskussionen gekommen war. Er konnte beide Seiten verstehen. Er für seinen Teil, würde dem Kater ohne zu Zögern folgen.
Nun lag er am Rande des Lagers und überlegte, ob es wohl etwas für ihn zu tun gab. Der flauschige Kater faulenzte zwar gerne, aber er hatte auch ebenso Spaß daran, sich nützlich zu machen. Solange beides ausgewogen war, war er rundum zufrieden.
Eines beschäftigte ihn aber ebenso. Er hatte gesehen, wie Haselmond mit einem Jungen zum Heilerbau gelaufen war. Er hatte gerochen, dass es von den Zweibeinern kam, aber dieser Geruch war eher schwächer gewesen, als hätte es sein Haus nicht erst an diesem Tage verlassen. Aber was viel interessanter gewesen war: Es hatte ihn selbst aus mehreren Fuchslängen Entfernung an Rotstern erinnert. Wirklich sonderbar. Nun ja, was soll's. Kam ja schon mal vor, dass sich Katzen ähnelten.
Der junge Krieger atmete wohlig aus und stand dann auf, streckte sich ausgiebig und schüttelte sich dann. Sein flauschiges Fell stand in mehrere Richtungen ab und er hatte es ein wenig aufgeplustert, da es noch recht kalt war.
Hmm, dort waren Mondblatt und Pollensturm ... Ob sie wohl etwas vorhatten?


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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Fr 3 Apr - 17:57

Sternenjunges nickte eifrig und war vom Fast-Streit nur leicht beunruhigt. Es passte einfach nicht zu ihrer Stimmung, sich jetzt beunruhigen zu lassen. Sie wollte optimistisch und gut gelaunt bleiben und rief einfach in kindlicher Freude: "Ja! Das wird bestimmt toll und vielleicht hört er mir endlich zu! Kommt jemand von euch mit? Vielleicht traue ich mich alleine nicht! " Voll Aufregung und hopsend vor Glück sprintete sie los. Die Beigefarbene war schon beim Frischbeutehaufen, der eher spärlich aussah, und zog eine kleine Maus daraus hervor. Scharfzunge würde ihr einen Klapps auf die Ohren geben, wenn sie ihm das beste brächte, das wusste sie. Das letzte Kaninchen kam also nicht in Frage, es sei denn, es wurde für einen Patienten gebraucht.
Dann kam die blinde Kriegerin Haselmond ins Lager, eine Patrouille im Schlepptau und ein Junges im Maul, das mehr wie ein Fellbündel wirkte als eine Katze. Ihr ganzer Körper signalisierte eine seltsame Angriffslust und auch eine leise Angst. Ging es um den kleinen Kater zwischen ihren Zähnen? Instinktiv dachte die Kleine: Mondjunges! Ehe ihr einfiel, dass der ja im Heilerbau lag und nicht mit ihr sprach, war sie schon neben dem dreifarbigen Kater, der sie nicht leiden konnte, samt Maus und redete auf den Heiler ein. Durch die Frischbeute klang es gedämpft und war unverständlich. Beim zweiten Versuch konnte man wenigstens die Worte unterscheiden." Wie geht es ihm? Kann ich dir helfen? Was ist mit ihm passiert?" Aber ihr Bruder war natürlich anderswo und hatte auch eine andere Fellfarbe. Als es ihr einfiel, verebbte der Redefluss kurz. Natürlich höchstens einen Herzschlag lang, denn Heilerin wollte die Aufgeregte ja werden um Katzen zu helfen. Das schloss jede einzelne ein, auch wenn ihr Bruder eine besondere Stellung in ihrem Leben hatte.
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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Fr 3 Apr - 22:14

Haselmond hörte, wie der kleine Kater schnurrte. Es war ein wunderbares Geräusch, schmerzhaft vertraut, da es ebenso kllang wie das Schnurren ihres verstorbenen Gefährten als dieser ein Junges war. Zusätzlich diese Beerührung, das Junge kuschelte sich an sie...und einen kurzen Moment fühlte sie sich an Lucille erinnert. Ihre Tochter hatte das ebenso gemacht, wahrscheinlich machte das jedes Junge gleich, aber es war das erste Junge nach Lucille was an ihrem Bauch lag.
Trotz der Schwere, die dieses Gefühl auslöste, diesen tief verankerten Schmerz, war es doch auch etwas anderes, was sich in ihr regte. Liebe und Zuneigung zu diesem Jungen wuchsen mit jedem Atemzug.
Dann kam Sternenjunges in den Heilerbau, die Kriegerin erkannte das Junge am Geruch und es dauerte ja auch nicht lange, bis sie zu sprechen anfing. Ein kleines Plappermaul, aber das war eigentlich ganz niedlich.
"Hallo Sternenjunges. Wärst du so lieb und könntest mir eine kleine Maus bringen? Rotjunges hat sicher Hunger, wenn er aufwacht", miaute sie und begann dann, dem gefundenen Jungen sanft das Fell zu pflegen, damit es nicht aufwachte.


Windstern sah, wie Haselmond ins Lager zurückkehrte. Sie trug etwas im maul, aber so genau konnte er es nicht erkennen, dafür war sie zu schnell im Heilerbau verschwunden. War etwas geschehen? War nachher Blitzflug etwas zugestoßen und Haselmond war hier, um Scharfzunge zu Hilfe zu holen? Windstern wurde unruhig, es war nicht wirklich das, was ihn freute, aber er machte sich doch Sorgen. Was, wenn die Kriegerin,die so an ihm gezweifelt hatte, jetzt tot war und diesen zweifeln Nachdruck verlieh? Aber das war nicht der Grund, nicht der wahre Grund für seine Sorge. Es war die Kriegerin selbst, er würde sich nicht verzeihen, wenn ihr etwas zustieße... Sie ist nicht anders! Bei jedem Krieger wäre das so! Blitzflug hat keine Sonderstellung! Ich sorge mich nur um irgendeinen Krieger, sie ist nicht anders als die anderen! Bestimmt ist der schnellzüngigen Kriegerin nichts geschehen! Sie ist doch stark genug! Der Anführer suchte nach lauter Ausreden, nach lauter Möglichkeiten. Aber nichts befriedigte ihn. Er war unruhig, wollte aber nicht wie eine alte Glucke wirken und jetzt sofort zu Scharfzunge rennen. Wenn es um Blitzflug gehen würde, wären die beiden schön längst wieder auf dem Weg zurück!

Sturmwind saß im Lager, schweigend. Schnee...bitte kein Schnee...Die ganze Blattleere hatte es nun keinen Schnee gegeben, das war gut. Aber was, wenn er noch kam? Aber wenn er nicht kam? Dann musste sie die Zeit nutzen!
Raus gehen! Frei sein! Aber nicht zur Schlucht - nein, auf keinen Fall zur Schlucht. Der Blick der Kriegerin huschte durchs Lager. Was, wenn er noch lebte? Vielleicht war die Schlucht nicht genug...was, wenn die Schlucht nicht genug war? Dann lebte er noch...dann könnte er wiederkommen...mit dem Schnee! Aber da war kein Schnee...also musste sie sich beruhigen. Tief durchatmen...
Die Kriegerin begann, mechanisch ihr Fell zu pflegen. Eine Ausweichreaktion, um sich von diesen Gedanken abzulenken. Eine Wolke, weich und flauschig. Die Kriegerin musste lächeln und blickte vom Krieger auf und gen Himmel. Auch dort waren solche Wolken...deswegen hieß der Kater wohl Wolke.
Die Kriegerin erhob sich, vielleicht würde die Wolke mit ihr aus dem Lager fliegen? Er war so weiß...Schnee!
Die Kriegerin blieb einen Moment stehen. Doch sie stand schon direkt vor  Geisterwolke. Also musste sie jetzt etwas sagen... Sie lächelte den Krieger unsicher an, doch dann fing sie sich wieder. "Hast du Lust, zu jagen?", miaute sie mit einem voller Distanz



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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 4 Apr - 0:46

Geisterwolke
Er merkte erst recht spät, dass Sturmwind ihn ansah, da kam sie bereits auf ihn zu. Doch irgendwie wirkte sie so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Er erinnerte sich nur grob daran, wie sie ihre Familie verloren hatte, einen Teil hatte er auch nie gekannt. Sie war schließlich irgendwo um die vier Monde älter als er. Aber an sich war das ja nun auch nicht sonderlich viel.
Dann stand sie vor ihm und lächelte unsicher. Ganz plötzlich schien sie dann umzuschwanken und war absolut distanziert. Sie war ebenso interessant wie eigenartig, aber darüber sollte er sich nicht so viele Gedanken machen. Stattdessen legte er den Kopf leicht schief und lächelte sie absolut freundlich an. So wie immer, denn so war er einfach. Ein sehr genügsamer und freundlicher Kater, der sich sowohl gerne am Clanleben beteiligte, als auch einfach nur zusah. "Gerne", antwortete er und blickte dann zu Windstern. Irgendwie sah dieser sehr beschäftigt aus ... Nun, der junge Krieger riss ihn zwar nur ungern aus den Gedanken, aber sie wollten ja schließlich jagen gehen.
"Komm, wir fragen Windstern", miaute er aktiv und trottete gemütlich zu dem wesentlich älteren Kater. "Sturmwind und ich würden gerne ein wenig jagen gehen, ist das in Ordnung?", fragte er entspannt, jedoch mit ausreichend Respekt. Der Kater war um ein vielfaches erfahrener und älter als er. Zudem war er der Anführer des WindClans. Da war Höflichkeit und Respekt wirklich angebracht. Allerdings würde sowas Geisterwolke nicht aus der Ruhe bringen. Nicht in einer milliarde Blattwechsel.


Blitzflug
<---WinC/FC
Die Kriegerin kam leicht verstaubt ins Lager zurück und lief geradewegs zum Beutehaufen. Auf diesem legte sie das erbeutete Kaninchen ab. Es war vielleicht nicht allzu viel dran, aber dafür war es groß. Wenigstens etwas. Und da sollte noch einer sagen, sie würde nichts für den Clan tun oder wolle diesem Schaden. Sie hatte sich vor Eifer sogar auf die Schnauze gelegt. Der bloße Gedanke daran war schon demütigend genug.
Sie trabte zu Rand des Lagers und leckte zuerst einmal kurz über den kleinen Kratzer um den Staub zu entfernen. Dann säuberte sie ihr restliches Fell, auch wenn nur noch die Pfoten staubig und etwas dreckig waren. Besser, es bliebe keinerlei Anzeichen mehr zurück, dass sie doch tatsächlich einmal ungeschickt gewesen war. Sie, die eine beinah perfekte Körperbeherrschung besaß, der sie sogar ihren Namen verdankte. Das müsste sie unbedingt wieder gut machen. Und wenn sie dafür als Training mit einem Fuchs im Maul rum rennen müsste. Wie könnte man sie als Kriegerin ansehen, wenn sie sich bei der kleinsten Unebenheit hinlegte? Das war wirklich erbärmlich. Vielleicht sollte sie gleich noch einmal losziehen und etwas jagen. Aber als sie kurz den Kopf hob, sah es so aus, als hätten mehrere Katzen vor zu gehen. Dann musste sie wohl hier bleiben, schließlich konnte man das Lager nicht ungeschützt zurücklassen. Naja, auch gut. Sie hatte sowieso Kohldampf, war sie schließlich einmal die halbe Grenze abgelaufen.


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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 4 Apr - 1:25

Windstern horchte auf, als Geisterwolke ihn ansprach. Er war völlig in Gedanken versunken gewesen. Doch nun war er wieder wach. "Das ist ein sehr guter Gedanke, ich bin euch sehr dankbar", miaute er und nickte ihnen zu.
Dann sah er Blitzflug ins Lager kommen. Sie wirkte zwar aufrecht, aber sie war verrstuabt und war das Blut an ihrer Pfote?
"Entschuldigt mich", miaute er und war mit schnellen Schritten bei der gerade angekommenen Kriegerin. "Ist alles in Ordnung mit dir? Warum hast du so lange gebraucht? Ist dir etwas zugestoßen? Ich habe mir verdammt noch mal Sorgen gemacht!", miaute er mit bestimmter Stimme. Fast schon klang er wütend, dass er sich hatte Sorgen machen müssen! Was war nur los bei ihm? Das ging so nicht!
"Entschuldige, dass ich dich so angefahren habe...aber ich habe mir wirklich Sorgen gemacht. Haselmond ist wortlos zum heilerbau gelaufen und von dir war keine Spur zu erkennen"



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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 4 Apr - 1:50

Geisterwolke
Der junge Krieger neigte dankbar den Kopf und zog wieder ab. Bei Sturmwind angekommen fragte er: "Möchtest du an eine bestimmte Stelle? Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir etwas auf der Kräuterwiese finden", miaute er sorglos und unbeschwert wie immer. Man könnte fast meinen, dass es nichts gab, was diesem Kater die Laune vermiesen konnte. Aber das stimmte so auch nicht.
Entspannt wartete er nun auf ihre Antwort, während sich sein flauschiges Fell erneut aufplusterte, als ein Luftzug sie streifte. Nun sah er wirklich aus wie eine kleine, graue Wolke. Und seine weißen Pfoten und die weiße Stelle im Gesicht hätten fallender Schnee sein können. Oder Geister die von oben herabstiegen.

Blitzflug
Ruckartig hob sie den Kopf, als sie merkte, dass jemand auf sie zugestürzt kam. Windstern? Was wollte der Kerl denn? Und dann laberte er auch noch so ein dummes Zeug! Für wen hielt er sie? Ein kleines, wehrloses Junges oder was?
"Ich habe mit dem FlussClan gekämpft, was sonst?", gab sie äußerst sarkastisch zurück. "Was soll das hier?! Ich bin verdammt noch mal eine Kriegerin und kein Junges das zum ersten mal draußen war!", fuhr sie entrüstet fort und sprang auf die Pfoten. Im nächsten Augenblick entschuldigte er sich zwar bereits, aber Blitzflug war keine, die es sonderlich freute, wenn man sich Sorgen um sie machte. Das gab ihr das Gefühl schwach und hilflos zu sein. Das wollte sie so nicht auf sich sitzen lassen.
"Es wäre gut, wenn du deinen Kriegern etwas mehr vertrauen würdest", schnaubte sie und ihre gelben Augen funkelten. "Niemand dankt dir es, wenn du dir wegen jedem Staubkorn Sorgen machst! Entspann dich mal wieder, warst doch vorher noch so ruhig. Schnapp dir irgendein naives Kätzchen zum Kuscheln oder friss etwas, mir egal. Aber mach' dir nie. wieder. Sorgen. um. mich!"
Sie hatte sich ein wenig beruhigt und setzte sich wieder. Sie begann ihr Fell etwas zu glätten. Wie es aussah war ihr Bauch- und Brustfell ebenfalls noch dreckig, na toll.
Kurz huschte ihr Blick noch einmal zu dem älteren Kater. Man, wie sie es hasste, dass er sich Sorgen um sie machte. Früher hatten sich ständig alle Sorgen um sie gemacht, weil sie als Junges recht schwach gewesen war. Damals hatte sie sich geschworen, stark zu werden, sodass sie den Respekt aller hätte und sich nie wieder jemand um sie sorgen würde. Anscheinend hatte sie es noch nicht geschafft. Das war beinah wie ein Tritt in die Seite. Windstern konnte das zwar nicht wissen, dennoch hatte sie erwartet, dass er ihr sie nicht für ganz so schwach und unerfahren hielt. Dem würde sie dieses Denken schon noch austreiben!


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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 4 Apr - 2:11

Sturmwind zuckte zusammen als der Wind durch Geisterwolkes Fell fuhr. Vor ihrem inneren Auge war der Schnee...und all das Blut, das widerliche Lachen ihres Vaters hallte in ihren Ohren und beinahe wäre ihr ein Fauchen entwichen. Doch sie blinzelte es weg, konzentrierte sich. "Kräuterweide klingt gut", miaute sie und trabte los. Vor dem Lagerausgang zögerte sie kurz. Schnee durchstöberte ihren Kopf, machte sie einen Moment lang benebelt. Dann rannte sie los. Als renne sie weg...dabei wollte sie ja nur jagen gehen...
gt: Kräuterweide

Windstern hatte diese Reaktion erwartet, aber er hatte sich nicht im Zaum halten können. "Wenn es nicht der Flussclan war, waas ist dir dann passiert? Du blutest, zwar nciht doll, aber irgendetwas hat dafür gesorgt oder nicht?", miaute der Kater. "Ich weiß, dass du eine Kriegerin bist. Und ich habe auch keinen Zweifel an deinen Fähigkeiten. Aber wenn eine Kriegerin einer Patrouille ohne die andere zurückkehrt und wortlos und schnell in den Heilerbau verschwindet, würdest du dir keine Gedanken machen?", miaute der Kater und seufzte. "Ich wollte dich nicht angreifen, ich habe mich einfach gesorgt. Das wäre bei jedem Krieger ebenso gewesen, bei jedem anderen Krieger hätte ich mich ebenso verhalten. Wir haben gerade erst viele Krieger verloren, da will ich dich jetzt nicht auch noch verlieren. Du bist ein Teil dieses Clans und somit habe ich das recht, mir Sorgen zu machen. Ich weiß, dass du stark bist, aber niemand ist allmächtig"



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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 4 Apr - 2:27

Geisterwolke
Der aktive, gelassene Gesichtsausdruck wurde für einen Augenblick gedämpft, als Sturmwind sich ein wenig eigenartig benahm. Sie sah beinah so aus, als hätte sie Angst vor ihm, Doch er konnte sich nicht erklären, was es damit auf sich haben könnte. So beschloss er ihr einfach nur zu folgen und lief hinter ihr aus dem Lager. Oh man, war die vielleicht schnell. Als wäre ein Monster hinter ihr her. Kam die auch irgendwann einmal zur Ruhe?
--->Kräuterweide

Blitzflug
Und da war er wieder, der selbe Kater wie zuvor, als sie das Lager verlassen hatte. Sie wusste nicht, ob es sie freute oder nicht. Zuvor hatte es sie genervt, wie überheblich er sich benommen hatte, doch genauso wenig hatte es ihr gefallen, als er aus seiner Rolle gerutscht war. Warum konnte er nicht eine Mischung aus beidem sein? Dann wäre sie vielleicht nicht genervt. Wieso konnte er nicht so gefasst und gleichzeitig normal sein? War das etwas zu viel verlangt? Anscheinend, denn jetzt kam er wieder mit seinem Anführer-Verhalten und alle waren ja gleich für ihn.
"Sag noch einmal, du hättest dir um jeden Krieger so Sorgen gemacht und ich glaub's dir", spottete sie, als er in ihren Augen viel zu sehr beteuerte, dass das bei jedem so gewesen wäre. "Weißt du, was ich glaube? Der perfekte Anführer soll vielleicht für jeden im Clan das gleiche empfinden, aber wenn dem so ist, gibt es keinen perfekten Anführer. Jeder mag den einen mehr oder weniger als den anderen, das ist einfach so." Ihre Stimme war ein wenig kühl und sie wirkte ein wenig distanziert. Dies lag daran, dass sie überlegte, wie sie ihm das Geschehene erklären könnte ohne zu erwähnen, dass sie wegen eines Lochs auf die Schnauze gefallen war.
Sie schnaubte kurz, dann erklärte sie ihm zumindest einen Teil: "Wir haben die Grenzen ganz gewöhnlich erneuert. Sie wurden nicht übertreten, auch wenn der Gestank des FlussClans sehr penetrant war. Als wir uns der Grenze in der Nähe des Zweibeinerortes näherten, hörte Haselmond ein Geräusch. Wir sind ihm gefolgt und haben dieses Junge entdeckt. Es ist verrückt, es sieht genauso aus wie Rotstern nur in viel kleiner. Haselmond war der Meinung, dass wir es nicht allein lassen könnten und ich muss ihr zustimmen. Das Junge brauchte eindeutig Hilfe. Ich habe ihr gesagt sie soll schon mal vorgehen und dann die letzten Markierungen erneuert. Das ist alles", schilderte sie schlicht und sachlich. Sie legte sich nun wieder hin, da sie erwartete, dass Windstern sich das Junge ansehen würde. Da konnte sie ja mit ihrer Fellpflege fortfahren. Sie hob das Bein und begann ihre Brust und ihren Bauch zu lecken und zu säubern.


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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 4 Apr - 2:39

Windstern seufzte. Wie konnte jemand so penetrant an allem etwas auszusetzen haben? Das war doch kaum noch auszuhalten...
"Ich hätte mir um jeden Krieger solche Sorgen gemacht", miaute er mit einem Lächeln in seinen Augen, dass deutlich zeigte, dass er verstanden hatte, was sie meinte. "Und ja, damit hast du recht. Es gibt sicherlich welche, bei denen ich mir mehr Sorgen gemacht hätte. Bei Haselmond zum Beispiel, nicht, weil ich sie für schwach halte, das Gegenteil ist der Fall, sie ist unglaublich stark. Ich weiß nicht, ob ich an ihrer Stelle hätte weitermachen können. Aber sie ist mir ans Herz gewachsen, fast schon würde ich sie als Freundin bezeichnen. Du hast recht, bei ihr hätte ich mich mehr gesorgt", miaute er. "Bist du zufrieden?"
Als sie dann erklärte, was sie gemacht hatten, wartete er die ganze Zeit darauf, wo sie den Kratzer her hatte. "Nun, das ist alles schön und gut. Und woher kommt das Blut?", miaute er und blickte sie an. Als sie nun begann, sich zu putzen, versuchte er, sie nicht anzusehen. Ihm war zuvor nicht aufgefallen, wie hübsch sie war...
Er sah auf seine Pfoten und wartete, sein Blick war ernst und ruhig. Seine Gedanken waren ihm wohl nicht anzusehen...
Haselmond hatte also ein Junges gefunden, gut, das erklärte einiges. Und es sah aus wie Rotstern...das hieß wohl, dass es bleiben würde, sonst würde Haselmond auf die Barrikaden gehen. Also hatten sie ein Junges mehr, wenn es durchkam.



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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 4 Apr - 10:15

Weissflügel
Als er hörte wie Geisterwolke und Sturmwind jagen gingen, dachte er das er genug lange gewartete hatte. Er spang auf und wollte auch mit ihnen mitgehen, sie würden ihn sicher mitnehmen, wenn er höflich fragte. Kurz glättete Weissflügel noch sein Brustfell und schlupfte durch den Lagerausgang. Schnell beschleunigte er seine Schritte um die beiden noch einholen zu können.
---> Kräuterweide


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Luchssturm:
 
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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 4 Apr - 14:14

Blitzflug
"Ja, sie ist stark. Und wenn eine Katze stark ist, braucht man sich nicht zu sorgen, weil sie etwas verspätet oder verdreckt ist, wir sind schließlich keine Hauskätzchen. Wenn ich fünf Tage weggewesen wäre, dann hättest du die Berechtigung dir Sorgen zu machen, aber keinen Herzschlag früher", miaute sie kühl und distanziert, überging dass er seine Beteuerung wiederholt hatte. Sollte er sich ruhig darüber lustig machen, ihr war gerade nicht nach Späßen zumute. Sie wollte einfach, dass er sich jetzt um dieses verdammte Junge kümmerte.
"Manche würden sich vielleicht freuen, wenn sich jemand um sie sorgt, aber ich nicht. Es ist zwar nicht ganz gerecht von mir, dir Vorwürfe zu machen, da du es nicht weißt, aber lass es in Zukunft", grummelte sie und zuckte mit den Schultern. Sie schlug mit dem Schweif und damit war das Thema für sie abgehakt.
Ebenso war sie der Meinung, sie wären fertig, als sie ihm den Verlauf der Patrouille geschildert hatte, doch Windstern war scheinbar anderer Ansicht. Woher der Kratzer kam? Nein, das würde sie ihm bestimmt nicht sagen! Dann wären seine Sorgen, dass sie zu schwach war ja noch berechtigt! Wie würde das denn bitte aussehen, wenn sie jetzt sagen würde, dass sie wegen eines blöden Luchs hingefallen war? Und sie war sich sicher, dass er ihr das glauben würde, hielt er sie ja sowieso für schwach und tollpatschig, wie es ihr schien. Ihr wäre lieber gewesen, wenn er sich nicht so dafür interessieren würde.
"Wer weiß. Vielleicht war es irgendwer, vielleicht war es auch nur das Kaninchen", gab sie zurück und unterbrach dabei kurz ihre Fellpflege, sah ihn jedoch nicht an. Sie bewahrte Distanz, zumindest glaubte sie das, ließ dabei völlig außen vor, dass sie sich gerade putzte. War ja auch nichts besonderes, jeder putzte sich mal. Und so fuhr sie fort, wollte ihn nicht mehr beachten.
"Solltest du nicht nach dem Jungen sehen?", fragte sie noch.

Matt
Er gähnte einmal und öffnete dann die Augen. Noch immer lag er an diesem weichen Körper. Er fühlte sich schon ein ganzes Stück besser, nachdem er geschlafen und diese Kräuter gegessen hatte. Seine Nase war ein wenig verkrustet und so schleckte er sich selbst mehrmals drüber.
Dann erhob er sich langsam und setzte sich auf, sah sich um. Ob er hier etwas zu fressen bekommen würde, wo immer er auch gerade war? Ihm fiel ein kleines Kätzchen ins Blickfeld, zwischen ihren Pfoten eine Maus. Sie war vermutlich ungefähr in seinem Alter, vielleicht ein Monat Unterschied oder so.
Aber bevor er fragte, ob er das Tier haben durfte, sah er zu der Kätzin, die ihm geholfen hatte. "Danke", maunzte er und leckte ihr so gut es ging über den Hals. Er wusste nicht wer sie war, doch das machte ihm nichts. Er hatte bereits beschlossen, dass sie ab sofort zu seiner Familie gehörte. Auch wenn er eigentlich zum WindClan wollte, so wäre Rosa ihm sicher nicht böse, wenn er sich den Katzen anschließen würde, die sein Leben gerettet hatten.
Nun sah er von einer Katze zur nächsten und legte den Kopf leicht schief. "Wer seid ihr?", fragte er, auch wenn ihm beim Anblick der Maus das Wasser im Munde zusammen lief. Er sollte ihnen dankbar sein und das auch zeigen.


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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 4 Apr - 15:54

Windstern seufzte. "Weißt du, es gibt viele starke Katzen, die dennoch ein jähes Ende gefunden haben. Ginsterstern, Rotstern, beides starke Kater und mitten aus dem Leben gerissen. Und das, obwohl sie neun Leben hatten. Und glaub mir, ich mache mir um jeden Sorgen, seit dieser Mörder in unserem Wald herumstreunt und wahllos mordet. Und bisher gab es kaum jemanden, der eine Begegnung mit ihm überlebt hätte. Seidenwind aus dem Schattenclan ist die erste, die es geschafft hat - und das nicht, weil sie besonders stark war oder dergleichen. Die Wunde war tief aber zu überleben. Und solange dieser Kater sein Unwesen treibt, mache ich mir um jeden Sorgen, der das Lager verlässt. Keiner soll allein hinausgehen, das hat einen Grund. Ich möchte dich nicht zu Grabe tragen, Blitzflug. Ich weiß, dass du eine gute Kriegerin bist, aber verbiete mir nicht, mich zu sorgen. Das wird sich sowieso nicht ändern. Ich bin froh, dass dir nichts passiert ist", miaute er mit ruhiger Stimme.
"Du willst mir erzählen, das Kaninchen hätte dich gekratzt? Das glaube ich dir nicht. Sag mir die Wahrheit"
Der Kater beobachtete sie und hasste sich dafür. Das war nicht seine Aufgabe, nachher rutschte ihm noch irgendetwas blödes raus, wenn er sich nicht konzentrierte!
"Nun, Haselmond ist sowieso nicht umzustimmen, wenn sie sich das in den Kopf gesetzt hat. Und ich möchte es ihr auch nicht nehmen, nicht, nachdem sie so vieles verloren hat. Außerdem ist Scharfzunge bei ihnen, ich werde zu ihnen gehen, wenn es im Heilerbau ruhiger ist. Ich gehe davon aus, dass Haselmond es behalten will, wenn es aussieht wie Rotstern."


Haselmond lächelte als sie eine Bewegung an ihrem Bauch spürte. Das leise Geräusch von Fell im Wind, kaum wahrnehmbar, selbst für sie. Aber sie wusste, wo er war, roch, hörte ihn - und sie spürte ihn an ihrem Bauch.
Das Junge regte sich und dann leckte es ihr den Hals, was ein Lächeln auf ihre Lippen legte. Nur ihre Augen blieben blind, zeigten wie immer kein Gefühl. "Du musst dich nicht bedanken, mein Kleiner. Wir gehören jetzt zusammen", miaute sie sanft und leckte ihm über die Stirn. Es war ein wudnerbares Gefühl, diese Nähe, diese Zuneigung, die sie in seiner Stimme wahrgenommen hatte. Auch wenn es schmerzte, ihr Herz fast zum Zerspringen brachte, dieses wunderbare Gefühl war es wert!
"Mein Name ist Haselmond, ich bin eine Kriegerin des Windclans. Dort vorn siehst du Scharfzunge, unseren Heiler, und Sternenjunges. Der Clan ist noch ein ganzes Stück größer, aber das wirst du mit der Zeit lernen. Immerhin bleibst du ja jetzt bei mir", miaute die Kätzin mit sanfter Stimme und lächelte. "Und da du ja jetzt Mitglied unseres Clans bist, brauchst du auch einen Namen. Wenn du möchtest, gebe ich ihn dir"



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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 4 Apr - 16:27

Blitzflug
Darauf wusste sie nicht wirklich etwas zu erwidern, denn es stimmte. "Wir wissen nicht, ob Rotstern von dem selben erwischt wurde. Er wurde nie gefunden", murmelte sie trotzig, jedoch äußerst halbherzig. Eigentlich konnte man es bei niemandem wissen, ob es der selbe Kater gewesen war wie der, der Seidenwind angegriffen hatte. Für Blitzflug ergab es einfach keinen Sinn, dass er die SchattenClan-Kätzin nicht getötet hatte. Ginsterstern und Nelkenpfote waren beinah zerfetzt worden, so war es ihr damals vorgekommen, also wieso sollte eine mickrige Kätzin wie Seidenwind überleben?
Sie wollte nicht, dass Windstern etwas auf ihre Worte erwiderte, sie wusste selbst, dass er damit Recht hatte. Nur ungern gab sie es zu, aber es war ihr nicht in den Sinn gekommen, dass es gefährlich sein könnte alleine herum zu laufen. Aber sie konnte auch nicht glauben, dass irgendein Kater, der nicht aus dem WindClan stammt, sie einholen könnte, wenn sie rannte. Nicht dass sie vor jeglichen Kämpfen fliehen würde, keines Wegs, aber gegen manche Katzen konnte sie dann eben doch nicht viel ausrichten. Und sie war nicht dumm, auch wenn sie sich sehr stur stellen konnte.
"Gib's auf, du wirst du Antwort nicht hören. Aber ich kann dir versichern, dass ich niemandem begegnet bin", miaute sie und zuckte auf seine folgenden Worte hin nur mit dem Ohr. "Deine Entscheidung." Mehr sagte sie nicht, denn sie hatte gewiss nicht die Befugnis zu sagen, ob das Junge bleiben dürfte oder nicht. Und eigentlich freute es sie eher, denn sie glaubte, dass es Haselmond ganz gut tun könnte.


Matt
Er grinste kurz, als sie meinte, dass sie jetzt zusammen gehören würden. "Gehöre ich jetzt zu deiner Familie?", fragte er neugierig, nachdem sie ihm über die Stirn geleckt hatte. Ihm war aufgefallen, dass obwohl sie so freundlich war, ihre Augen sich nicht regten. Naja, was soll's, dachte er sich. Im Grunde machte das die Kätzin, die sich im nächsten Augenblick vorstellte, nur noch interessanter.
"Haselmond ... aus dem WindClan?", murmelte er und wurde dann ein wenig aufgeregt. "Heißt das, ich bin hier im Lager des WindClans?" Seine blauen Augen glänzten und er sprang auf die Pfoten. Es war wackelig und kurz war ihm schwindelig, aber das verflog wieder. Er konnte jetzt nicht still sitzen bleiben. Sie sagte, er würde bei hier bleiben, hier in diesem Clan! Ja, er könnte sein Versprechen halten! Siehst du, Rosa? Seht ihr, Mama und Papa? Ich habe es zum WindClan geschafft! Ich werde ein Krieger werden!, schoss es ihm durch den Kopf und er sprang näher zu Haselmond.
"Ich möchte hier bleiben! Ich möchte auch so einen Namen haben und ein Krieger werden", miaute er fest entschlossen. Zuvor hatte sich seine Stimme ein wenig von der des jungen Ruuze' unterschieden, doch nun glich sie ihm bis ins kleinste Detail. Wie damals, als der Kater sich entschlossen hatte, dem WolkenClan den Rücken zu kehren. Aber außer Haselmond würde das niemand wissen.


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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 4 Apr - 16:41

Windstern dachte selbst einen Moment nach. Das Mysterium, warum Seidenwind überlebt hatte, verstand er selbst nicht. Wie konnte eine Katze sich so unterschiedlich austoben? Aber er hatte mit Windherz gesprochen, die ihm erzählt hatte, was mit Herbststurm geschehen war. Der Kater, der damals gemordet hatte und vor dem sich alle gefürchtet hatten, hatte sein Wissen an einen jungen Kater weitergegeben, der zwar noch nicht ganz so viele Katzen getötet hatte, aber dem noch kaum je jemand entgangen war. Außer, er hatte die Kätzinnen nur vergewaltigt...seine Tochter Federjunges war die Tochter dieses Monsters. Das wusste hier kaum jemand, weil er an Kranichflugs Seite gewesen war und für die Zeit bis zu ihrem Tod - wie schicksalhaft, dass der graue Kater sie ermordet hatte - immer als Vater für die Jungen da gewesen war. Denn kein Junges sollte in dem Glauben aufwachsen, das Junge eines Monsters zu sein. Herbststurm war von seinem Schüler ermordet worden, den eine Katze als Dorn identifiziert hatte. Rotsterns Verschwinden war so plötzlich gewesen, dass es eigentlich nur der Kater gewesen sein konnte...aber sicher wissen konnte man es nicht. Er beließ das Thema dabei, denn sie hatte aufgehört, ihm vehement zu widersprechen.
"Nun, da hätte ich wohl noch lieber gesagt, es sei das Kaninchen gewesen als zu sagen, dass niemand dabei war, was auch Kaninchen ausschließt. Aber danke für deine Ehrlichkeit", miaute er mit einem leichten Lächeln.
Er nickte, als sie seine Worte abtat. Es war nicht schlimm für ihn alles andere, immerhin akzeptierte sie seine Entscheidung, sonst hätte sie wahrscheinlich anders reagiert.


Haselmond lächelte. "Ja, mein Kleiner, wir sind jetzt eine Familie", miaute sie mit sanfter Stimme. Sie hörte seine Freude und das erfreute ihr schweres Herz.
"Ja, genau, hier ist der Windclan und du bist jetzt ein Teil davon", miaute sie mit einem Lachen, das jedoch ihre Augen stumm ließ. Seine Stimme...diese Stimme schmerzte, sie löste etwas in ihr aus. Das war seine Stimme...sie fühlte sich in diesem Moment Ruuze nah und fern zugleich, denn das Junge, das da an ihrem Bauch lag, das war nicht Ruuze. Ruuze war tot, so weit weg wie noch nie zuvor...er fehlte ihr, an allen Ecken und Enden misste sie ihn und jeden Morgen trauerte sie um ihn, jeder Gedanke des Tages widmete sich ihm und Lucille...und nun war da dieses Junge, das Junge, was wie er roch und wie er sprach...und es veränderte sie. Ihre Gedanken drehten sich nun nich mehr pausenlos um Lucille und Ruuze, sie drehten sich nun um das kleine Junge.
"Von diesem Moment an ist dein Name Rotjunges", miaute sie mit einem Lächeln, doch ihre Stimme war belegt. Um ihm jedoch zu zeigen, dass er nicht schuld daran trug, leckte sie ihm sanft über die Ohren. "Du hast sicher Hunger, oder? Wollen wir uns gemeinsam etwas Frischbeute holen oder soll ich dir welche bringen?"



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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 4 Apr - 19:40

Sternenjunges hatte dem Gespräch der Kriegerin mit dem Jungen unwillkürlich belauscht. Es berührte sie irgendwie, dass die beiden Katzen so eng verbunden waren, obwohl sie sich heute zum ersten Mal getroffen hatten. Ihre Mutter ging auch so mit ihr um, Kräuselwind war nur etwas neckischer. Als die Sprache wieder auf die Frischbeute kam, schaltete das Junge sich wieder ein. " Ihr müsst nichts holen. Ich habe noch eine Maus hier!", rief sie. Die beiden Katzen sollten nicht gezwungen sein, aufzustehen, vor allem weil sie ja die Maus, die im Vergleich zu ihrem Körper ganz schön groß wirkte, versehentlich mitgeschleppt hatte. Behutsam trug sie die Frischbeute zu dem Nest und tickte Haselmond an. "Hier ist sie!", meinte das beigefarbene Kätzchen leise, aber nicht allzu zurückhaltend. Sie hatte keine Angst vor dem, was sie sah, wollte nur nicht aufdringlich oder lästig werden. Dann trat die Kleine zurück und lächelte, auch wenn das niemanden wirklich interessieren würde. Mit verhaltener Freude musterte sie die anderen Beiden wieder. Wenn Scharfzunge doch auch nur einene winzigen Moment so entspannt wirken würde wie diese neue, kleine Familie! Dann wäre es so viel leichter, ihn zu erreichen und vielleicht würde er dann auch ganz anders werden. Wenn man zu niemandem gehörte, wurde man einsam und wenn man einsam wurde, wurde man hart. "Scharfzunge?", fragte die zukünftige Heilerin, wandte sich ab und sah den, der ihr Mentor werden sollte, direkt aus ihren riesigen Bernsteinaugen an.
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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Sa 4 Apr - 22:39

Blitzflug
Sie war erleichtert, dass er sie endlich aufhörte mit der Frage nach dem Kratzer zu nerven. Sie verstand sowieso nicht, wie man um sowas so einen Aufstand machen konnte. Aber sie konnte auch nicht in die Köpfe der anderen hinein sehen.
Sie hob nun auch das hintere Bein und putzte ihr Bauchfell bis zum Schluss, ebenso noch die Innenseiten ihrer Schenkel. Windstern hatte sie schon vergessen, glaubte er sei endlich weg gegangen. Als sie dann den Kopf hob, viel ihr als erstes Federjunges auf, da sie sich bei ihrer Körperpflege ein wenig umgedreht hatte. Und da fiel ihr auch wieder die Bitte des Katers ein, der sich nun als ihr Anführer bezeichnete. Sie seufzte und erhob sich. Sie schüttelte kurz ihr Fell und trabte dann zu dem Jungen. Mal sehen, ob sie irgendetwas Zustande bringen könnte. Sie persönlich bezweifelte es eher. Junge waren nicht unbedingt ihre Spezialität.
"Hallo Federjunges", miaute sie recht distanziert und neutral, sah auf das Kätzchen herab.

Rotjunges (jey ^^)
Die Augen des Katers leuchteten. Er war tatsächlich beim WindClan gelandet! Und er hatte auch eine Familie. Haselmond war jetzt ein Teil von ihm und er von ihr. Natürlich würde auch Rosa immer zu ihm gehören und niemals würde er seine leiblichen Eltern vergessen oder verleugnen, aber Haselmond war nun ebenfalls seine Mutter. Vielleicht war es ein wenig übertrieben sie so schnell als so wichtig zu bezeichnen, aber von dieser Kätzin ging etwas ganz besonderes aus. Es kam ihm so vor, als würde sie ihn bereits besser kennen als er sich selbst. Er konnte es nicht ganz beschreiben, aber es fühlte sich auf jeden Fall toll an.
Dann bot ihm diese Sternenjunges die Maus zwischen ihren Pfoten an und er nickte leicht. Er sollte seine Dankbarkeit vermutlich deutlicher ausdrücken, aber dafür war er nicht so der Typ. Es fiel ihm recht schwer anderen Respekt zu erweisen oder den Mund zu halten. Er besaß eben sehr starke Emotionen.
"Danke", sagte er und sah dann zu Haselmond. "Iss du zuerst, ich kann warten", meinte er und setzte sich. Er wollte ihr zeigen, dass sie jetzt eine Familie waren und weder er noch sie jemals wieder allein wären. Er würde für sie da sein, genauso wie sie heute für ihn da gewesen war. Sie hatte ihm geholfen der Erfüllung seines Versprechens ein Stück näher zu kommen und das bedeutete ihm viel.


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BeitragThema: Re: WindClan Lager   So 5 Apr - 14:52

/ / Sry späte spätschicht gehabt die tage fast durchgepennt

Mondblatt lächelte Poensturm an "Dann las uns unser Glück beim Nadelwald versuchen."
Am Lager Ausgang angekommen blickte sich Mondblatt nochmal um. "Hm scheint als wen Weissflügel schon mit einer anderen Gruppe los ist" Als dann Pollensturm auch da war drehte sich Mondblatt wieder um und ging los zum Nadelwald
--> Nadelwald
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BeitragThema: Re: WindClan Lager   So 5 Apr - 17:51

Windstern merkte, dass sich Blitzflug nun völlig von ihm entfernt hatte, zumindest geistig, also erhob er sich. Er hoffte, die zwei Jagdpatrouillen würden heil wiederkommen und wenn möglich auch mit viel Beute. Der große graue Kater blickte sich um, ob noch nach ihm verlangt wurde, aber da dem nicht so schien, wandte er sich seinem Bau zu. Der Anführer war wirklich erschöpft, er hatte nicht geschlafen und war bis zzum Mondstein gelaufen, auch gefressen hatte er schon länger nichts mehr.
Er trabte in den Bau hinein, der nun der seine sein würde. Das Moos, das Schattenrabe hinterlassen hatte, kratzte er zusammen und entfernte es, trug neues heran. Dann trabte er zum Heilerbau, trat kurz ein. Sein Blick fiel auf das Junge. Genau so hatte Rotstern als Junges ausgesehen haben können...und er sah Haselmonds Lächeln. Es war richtig, dass es blieb. Er hörte, wie sie es Rotjunges taufte und sah auch ihren Schmerz, zumindest vermutete er, dass ihre Stimme deshalb belegt war. "Herzlich Willkommen, Rotjunges. Mein Name ist Windstern, ich bin der Anführer des Windclans. Ich bin sicher, Haselmond wird sich sehr gut um dich kümmern und dir die Strukturen im Clan erklären", miaute er freundlich und blickte dann zu Scharfzunge. "Wenn du hier fertig bist, komm doch bitte in den Anführerbau", miaute er respektvoll. Dann nickte er allen Anwesenden zu und trabte zurück in den Anführerbau, wo er sein Nest ooptimierte und legte sich hin. Er würde noch einen Moment die Augen schließen, bis Scharfzunge kam.


Haselmonds Herz schmerzte, zum Teil vor Trauer, zum Teil vor Glück. Dieses Junge, das da an ihrer Seite war, berührte sie und ließ ihr schmerzendes, trauerndes Herz strahlen. Als würde es mit einem Auge lächeln und mit dem anderen Weinen.
Die Kriegerin war unglaublich gerührt, als Rotjunges sich freute und als er die Maus nahm und sie ihr anbot, hätte sie am liebsten geweint vor Rührung. "Nein, mein Kleiner. Du hast heute noch nichts gefressen und ich hatte schon eine Maus. Ich werde essen, was du mir übrig lässt, und wenn das nicht reicht holen wir uns noch ein Beutestück", miaute sie mit sanfter Stimme. Das mit der Maus war zwar gelogen, aber sie konnte in diesem Moment keinen Bissen herunterschlucken.
Dann trat Sturmsee ein, oder besser Windstern, so hieß er ja jetzt. Und er sagte, dass Rotjunges bleiben durfte...ein großes Glück erfüllte sie in diesem Moment. Er hieß ihren kleinen Rotjunges im Clan Willkommen... Sie lächelte und leckte ihrem neuen Jungen sanft über den Kopf.

Pollensturm verdrehte die Augen bei seinen Worten. War er wirklich so schwer von Begriff oder tat er nur so? Das war ja kaum auszuhalten! Natürlich war Weißflügel los! Sonst wäre er ja hier! Die Kriegerin rümpfte die Nase. "Oh, welch Adlerauge das gesehen hat!", miaute sie schnippisch. Die Kriegerin folgte dem zweiten Anführer aus dem Lager. Sie hatte wirklich gehofft, Weißflügel würde mitkommen...dann konnten sich die beiden Kater unterhalten...aber nein, wäre ja schön gewesen!
gt: Kleiner Nadelwald

Federjunges lag vor der Kinderstube, den Kopf mit dem viel zu langen Hals auf die Pfoten gelegt. Ja, die anderen hatten recht! Sie war hässlich! Mehr als nur hässlich! Fast schon abscheulich! Mit ihren ewig langen Beinen, ihrem dürren Körper, dem langen Schweif, den ernsten, kleinen Augen und ihrem überhaupt nicht jungenhaften Aussehen.  Die anderen hatten ja wirklich recht...sie war hässlich...
Plötzlich sprach jemand sie an. Mit verheulten Augen blickte die junge Kätzin auf. "Bist du auch hier, um mir zu sagen, wie hässlich ich bin?", miaute sie kläglich. Ihr Papa sagte immer, sie sei nicht hässlich, aber dann erwiderte sie, sie sehe sich ja selbst im Wasser...und dann sagte er, dass ihr Charakter so schön sei, dass er alles andere in den Schatten stelle und dass er sie wunderschön fände...
Aber das konnte er nicht ernst meinen...



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BeitragThema: Re: WindClan Lager   So 5 Apr - 18:43

Rotjunges
Einen Augenblick lang sah er Haselmond prüfend an, glaubte ihr nicht ganz. Er war jemand, der häufig etwas hinterfragte und seine eigenen Ansichten besaß. "Ich will nicht ohne dich essen", maunzte er trotzig, aber bestimmt. "Wie wäre es, wenn ich einmal abbeiße, dann du, dann wieder ich und so weiter? Dann würden wir uns die Maus perfekt teilen. Ich bin noch jung, ich brauche keine ganze Maus!" Auch wenn seine Worte äußerst großzügig und lieb waren und er sie auch so meinte, besaß seine Stimme noch einen anderen ton. Dieser machte klar, dass er einen sehr starken, eigenen Willen besaß.
Dann kam ein weiterer, sehr großer aber älterer Kater herein. Rotjunges blickte zu ihm und musterte ihn genau. Konnte es sein ...? Es erschien ihm so. Das musste Sturmsee sein, denn genauso - nur vielleicht etwas jugendhafter - hatte seine Mutter ihn beschrieben. Und er schien ihrem Alter auch ungefähr gleich zu kommen. Zumindest dem, welches seine Mutter heutzutage haben würde. Aber Rotjunges wusste nicht einmal ob diese noch lebte.
Ebenso überraschte und verwirrte es ihn, dass er sich als Anführer unter dem Namen Windstern vorstellte. War er es jetzt oder nicht? Er wollte ihn fragen, doch der Kater wandte sich erst an diesen ... Schlangenzunge? Und dann ging er. Hmm, blöd gelaufen. Aber wenn er jetzt hier blieb, dann hätte er bestimmt noch oft genug die Chance, ihn zu fragen. Vielleicht, wenn er selbst etwas älter war.
Nun sah er wieder zu seiner Mutter. Ja, er war bereit sie als Mutter zu bezeichnen. Es gab schließlich nichts, was gegen zwei Mütter sprach! "Schau, ich beiße zuerst rein und dann musst du!" Und so tat er es auch. Biss in das saftige Fleisch und ließ es sich im kleinen Mäulchen auf der Zunge zergehen.


Blitzflug
Als die kleine Kätzin sie schon so heulend und klagend ansah, verdrehte sie nur die Augen. "Hör auf zu heulen, das gibt anderen nur ein gutes Gefühl, wenn sie über dich herziehen", murrte sie und setzte sich, sah Federjunges an. Ihr Blick war nicht warm, aber auch nicht kalt oder absolut genervt. Vielleicht ein bisschen.
"Weißt du, weshalb sich so viele über dich lustig machen?", fragte sie, wartete aber nicht lange auf eine Antwort. "Weil du Wert auf ihre Meinung legst und es selbst glaubst. Oder irre ich mich?" Sie wusste genau, dass dies nicht der Fall war. Sie hatte nicht vor, diesem Jungen zu erzählen, sie sei ja sooo hübsch und wer weiß nicht was. Dieser ganze innere-Schönheit-Mist interessierte sie nicht.
"Sie amüsieren sich darüber, dass du dich davon erniedrigen lässt und fühlen sich dadurch toll und stark. Aber in Wirklichkeit sind sie dumm, weil sie sich nur gut fühlen, wenn sie Schwächere runtermachen. Und ganz ehrlich, so wie du gerade bist, bist du verdammt schwach", maunzte sie und man konnte deutlich merken, dass sie jedes Wort auch so meinte. Sie war kein besonderer Fan davon zu lügen oder ähnliches. Deshalb hatte sie Windstern auch nichts versprochen. Konnte sein, dass sie alles nur noch schlimmer machte. "Es gibt viele Dinge, für die man jemanden bewundern kann. Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Kraft, Intelligenz, Wissen, Gutmütigkeit, Größe, Kampf- oder Jagdfertigkeiten. Wenn du willst, dass die dich respektieren, dann musst du stark werden und dir eine dieser Eigenschaften einverleiben. Wenn du nur rumliegst und heulst, erreichst du gar nichts, höchstens das Gegenteil."
Ja, so wirklich aufmunternd oder freundlich waren ihre Worte wirklich nicht. Sie war echt eine Niete darin, wenn es um Einfühlsvermögen ging.


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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Mo 6 Apr - 18:02

Haselmond schnurrte leise, als er sich so dafür stark machte, dass sie auch etwas aß. Da war wieder das Gefühl, dass sie bei Ruuze gehabt hatte, das Gefühl, ihm nichts abschlagen zu können. Die Kriegerin lächelte sanft. "Also schön, wenn du es unbedingt so möchtest, dann machen wir es so", miaute sie und leckte ihm ein Mal über die Ohren. Sie musste willensstark werden...zumindest bei ihm.
Immerhin wollte sie ihm ja eine gute Mutter sein, er war ihr Junges und er würde das auch immer bleiben. Vielleicht war Lucille tot, vielleicht war auch Rotstern tot, aber das bedeutete nicht, dass sie nicht ein Junges aufnehmen konnte und es lieben konnte wie ihr eigenes. Sicher, es war etwas anderes, da Rotjunges ihrem gestorben Gefährten so ähnlich war, zwar hatte sie leise Unterschiede in der Stimme gehört und auch sein Geruch war ein wenig anders, aber das Grundgerüst war es, was sie zu diesem Glauben führte. Und es war ein sehr schmerzlicher, aber ebenso erquickender Gedanke, der sie erfüllte.
Als er in die Maus biss, schmatzte er leise. Sie nahm einen kleinen Bissen der Maus, denn wirklich Hunger hatte sie nicht.


Federjunges sah mit ihren kleinen Augen zu der Kriegerin empor. Ja, sie konnte sagen mit ihrem hübschen Gesicht und dem seidig schönen Fell! "Wenn ich so aussehen würde wie du würde ich mich auch nicht schämen! Aber ich bin nun mal hässlich! Sie sagen ja nur die Wahrheit! Hast du mich mal angeuckt? Bestimmt! Und du siehst es doch genauso! Papa sagt, mein Lächeln sei schöner als jedes andere, aber er hat auch keine Ahnung! Alle bewundern ihn! Und mich verspotten alle! Sogar meine Mutter hat mir gesagt, dass ich hässlich und abstoßend bin! Und eine Mutter darf so was gar nicht sagen!", miaute das Junge trotzig. Sie wusste zwar, was die Kriegerin meinte, aber die hatte nun wirklich auch leicht reden! Sie war schön! Und sie selbst war ein Junges, was so abstoßend war, dass die Mutter sich in die Schlucht gestürzt hatte...das war ein wirklich deprimierender und kaum auszuhaltender Gedanke!
"Ja, vielleicht werden andere dafür bewundert, aber alles, was sie an mir sehen, ist die Hässlichkeit. Ich bin drei einhalb Monde alt und hab schon eine Maus gefangen - interessiert das irgendjemanden? Nein! Sie haben gesagt, sie sei tot umgefallen, weil sie meine hässliche Visage nicht ertragen konnte! Niemand hat das gewürdigt! Bei mir werden sie immer nur die Hässlichkeit sehen!" Und in gewisser Weise war das wohl auch richtig, denn die anderen konnten ihren Blick nicht davon wenden, wie struppig und hässlich sie war.



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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Mo 6 Apr - 19:05

Blitzflug
"Jetzt halt aber mal die Luft an!", schnauzte sie das Junge an. "Kannst du auch was anderes als dich selbst zu bemitleiden? Sei doch einfach mal stolz darauf, dass du eine Maus gefangen hast! Dass du einen Vater hast, der dich gern hat und alles dafür gibt um dich aufzumuntern! Wen kümmert's wie du aussiehst oder was die anderen denken! Denk nicht, an das was du nicht hast, das ist dumm. Sei zufrieden mit dem, was du hast und was du kannst! Zeig mal etwas Dankbarkeit dafür, dass dein Vater sich so um dich sorgt und sich Mühe gibt, damit er dein Lächeln sehen kann!" Sie konnte es nicht ausstehen, dass dieses Kätzchen unentwegt jammerte und sich beklagte. Das musste ihr dringend mal jemand austreiben!
"Du willst für etwas bewundert werden, was du nicht hast", miaute sie, war sich bewusst, dass sie damit sagte, dass Federjunges keine Schönheit war. "Du bist nicht hässlich, aber du bist auch keine Schönheit, es ist unnötig dir etwas zu sagen, was nicht stimmt. Aber dennoch liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters! Und glaub mir, wenn ich dir sage, dass du auf Schönheit nicht stolz sein kannst! Wenn du deine eigene Schönheit magst, ist das nur arrogant und eingebildet. Versuch nicht etwas zu ändern, das du nicht ändern kannst, das hat keinen Sinn. Mal ganz abgesehen davon, dass du noch ein Junges bist und dich noch entwickelst. Wer weiß, vielleicht bist du später mal wunderschön. Aber das ist etwas, was du nicht beeinflussen kannst." Sie seufzte und sah dann das Junge an. "Du erinnerst mich ein wenig an mich, bloß dass ich keine Heulsuse war. Ich war als Junges sehr klein und schwach, hatte die Geburt gerade so überlebt. Ständig machten sich alle Sorgen um mich und wenn ich mit den anderen spielen wollte, hielt mich meine Mutter davon ab, aus Angst ich könnte mir etwas tun. Sie wollten nicht sehen, dass ich stärker wurde und von Tag zu Tag größer. Aber so ist das bei Katzen wie uns. Wir müssen eben mehr dafür arbeiten als andere, damit man uns so sieht, wie wir sind. Es hilft nichts, sich den ganzen Tag nur zu beklagen. Du bist eine gute Jägerin, bereits jetzt. Und wenn die anderen das noch nicht bemerkt haben, dann musst du eben dafür sorgen, dass sie es tun! Fordere sie heraus! Provoziere sie, sag ihnen, dass es doch erbärmlich wäre, wenn sie gegen dich verlieren! Damit zeigst du, dass du selbst stolz auf das bist, was du bist und gelernt hast, dich zu akzeptieren! Katzen wie wir müssen kämpfen! Also steh auf und zeig' allen, was in dir steckt!" Ihre Stimme war voller Überzeugung und Kraft. Sie konnte sich gut vorstellen, wie sich Federjunges fühlte. "Es ist nie einfach ein Sonderling zu sein. Aber gerade die Sonderbaren sind später die besten Krieger."


Rotjunges
Als sie abgebissen hatte, biss auch er wieder ab. Er aß nur, so lange wie Haselmond immer wieder abbiss. Er hatte zwar immer wieder das Gefühl, dass sie etwas beschäftigte, doch ebenso schien sie sich zu freuen, wenn er mit ihr sprach und sich Gedanken um sie machte.
"Bist du einsam?", fragte er sie dann vorsichtig. "Vermisst du jemanden?" Er war nicht blöd. Auch wenn er vielleicht nicht unbedingt als feinfühlig bezeichnet werden konnte, so kannte er diesen gelegentliche Gesichtsausdruck, der manchmal vorbei huschte. Rosa hatte ihn gehabt, nachdem ihre Mutter gegangen war. Und er selbst vermutlich auch, auch wenn er es immer versucht hatte zu verbergen. Für seine Schwester hatte er stark sein wollen! Und jetzt würde er auch Haselmond beistehen. Er wollte, dass sie keine Trauer mehr empfand und lächelte. Er wollte, dass sie sich nur noch freute.


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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Mo 6 Apr - 19:46

Federjunges hörte der Kriegerin zu. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass Blitzflug jemals scheu gewesen war oder sich von irgendjemandem etwas sagen ließ, aber gerade diese Stärke beeindruckte die kleine Kätzin. Sie selbst war noch sehr jung, hatte keine Mutter mehr, die sich um sie sorgte, nur noch einen Vater, der jetzt Anführer war. Sie hatte keine Ahnung, dass er nicht mal wirklich ihr Vater war. Für sie war er das.
"Bei dir klingt das so leicht...aber ich finde es nicht so leicht. Meine Mama ist tot und die anderen Jungen sagen, ich sei schuld. Ich hab mich nicht getraut, Papa danach zu fragen. Er hat mir nur gesagt, dass sie im Sternenclan ist...alle sagen mir, ich sei schuld, und Papa hat kaum Zeit für mich. Das verstehe ich ja, er ist jetzt Anführer und so...", miaute sie und senkte den Blick auf ihre Pfoten. Plötzlich sah sie wieder auf. "Windherz hat gesagt, dass ich später schöner werde als der Tag und treuer als die Nacht. Meinst du, sie meinte das ernst?", miaute sie und blickte die Kriegerin an. Die kleinen Augen, die verloren wirkten in dem Gesicht mit der viel zu langen Schnauze und den krummen Schnurrhaaren, strahlten mit einem Mal. Dann sprang sie vor und schmiegte sich an die Kriegerin. Leise schnurrte sie dabei.


Haselmond war so gerührt von dem kleinen Kater, dass ihr fast die Worte fehlten. Doch er war auch schlau. Und das erfüllte sie mit unglaublichem Stolz. "Nun, vor einigen Monden habe ich meine Tochter verloren. Ihr Name war Nelkenpfote...sie wurde von einem Streuner erwischt und brutal ermordet. Und kurz darauf habe ich auch meinen Gefährten verloren. Sein Name war Rotstern. Du bist ihm sehr ähnlich, deswegen habe ich dich auch Rotjunges genannt. Ich bin sicher, du wirst ein ebenso guter Krieger werden wie er, wenn nicht sogar ein besserer", miaute sie und leckte dem Jungen über die Stirn. "Ich vermisse meine kleine Familie sehr, aber wir beide gehören jetzt zusammen. Und das ist das größte Glück, was mir wiederfahren konnte", miaute sie mit sanfter Stimme. Sie liebte ihn, schon jetzt, auch wenn sie ihn kaum kannte. Er war ihr Sohn.



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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Mo 6 Apr - 20:28

Blitzflug
Sie hörte ihr zu und zu ihrem Glück jammerte das Kätzchen nicht mehr ganz so wie zuvor. Sie konnte sich selbst nicht vorstellen, wie es war, wenn man in einem so unschuldigen Alter für den Tod einer Katze verantwortlich gemacht wurde, aber sie war sich sicher, dass Federjunges hauptsächlich deswegen so niedergeschlagen war. "Weißt du, ich glaube für dich war es sehr schwer, als du deine Mutter verloren hast. Ich glaube, du warst sehr traurig und verletzbar deshalb, ob du es willst oder nicht. Du warst verletzlich, hast ihnen geglaubt und gibst dir nun selbst die Schuld. Aber sei ehrlich zu dir selbst. Du siehst aus wie jemand, der nicht einmal einen Ast zertreten könnte ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Zudem können die anderen genauso wenig wie du selbst den Grund kennen. Mit absoluter Sicherheit kann nur der Verstorbene sagen, weshalb er gestorben ist", mutmaßte sie murmelnd. Wenn sie es schaffte, dass das Junge sich dafür nicht mehr die Schuld gab, dann war der Rest ein Klacks. Aber sie wusste nicht, wie sie das anstellen sollte. So beschloss sie weiterhin auf knallharte Ehrlichkeit zu setzen.
"Wenn du für dich selbst einstehst, dich mit dem zufrieden zeigst, was du hast und es dir zum Ziel machst allen zu beweisen, dass du stark bist und die beste Jägerin oder Kriegerin zu werden, dann werden es auch die anderen einsehen. Um akzeptiert zu werden, musst du dich erst einmal selbst akzeptieren. Arbeite an dir und erhalte die Stärke um zu dir zu stehen und nicht die Schuld zu geben. Weißt du, was ich glaube? Wenn du eine Person hast, die an dich glaubt und hinter dir steht, dann kann sich auch die ganze Welt gegen dich richten, ohne dass du dir darüber Gedanken machen musst. Wenn eine Person bei dir ist, dann brauchst du niemand anderen. Du musst nur erst erkennen, dass du nicht allein bist." Ob sie selbst jemand hatte? Sie war sich da selbst nicht sicher. Aber sie war stark genug um auch alleine durch zu kommen. Sie brauchte niemanden - nein, sie wollte niemanden, der sich um sie sorgte. Das hatte sie viel zu lange ertragen müssen.
Dann fragte Federjunges sie etwas und drückte sich anschließend schnurrend an sie. Ein wenig überrascht sah die Kriegerin auf das Junge herab, saß steif da, eine Pfote zögernd erhoben. Dann legte sie diese vorsichtig auf dem Kätzchen ab.
"Ernst meinte sie das auf jeden Fall. Windherz hat noch nie gelogen", miaute sie und richtete ihren Blick nun in den Himmel. "Du erinnerst mich ein wenig an sie. Ich war zwar noch lange nicht geboren, als sie ein Junges war, aber ich habe es oft gehört. Wegen ihrer verkrüppelten Pfote kam sie nicht gerade gut an bei den anderen Jungen. Aber sie hat nicht aufgegeben und ist zu einer großartigen Heilerin geworden. Ich weiß noch, wie man mir davon erzählte, wie sie aufblühte als Staubtanz sie zu ihrer Schülerin ernannte. Und es gab noch jemanden, der stets an sie glaubte: Dein Vater. Und er hat damals recht behalten. Glaubst du nicht, dass er dann auch jetzt Recht hat?"
Sie senkte ihren Blick wieder auf das Junge. Sie hoffte bloß, dass sie nicht irgendwer sah. Nicht, weil sie nicht mit Federjunges gesehen werden wollte, nein das war ihr gänzlich egal. Viel mehr, weil es ihr ein wenig peinlich war, dass sich überhaupt ein Junges an sie drückte. Das ließ sie ja nachher noch liebevoll oder sanft aussehen! Aber wegscheuchen könnte sie das Kätzchen nicht. Irgendwie war sie ja schon süß.
Sie beugte sich zu Federjunges herab und steckte ihre Nase in ihr Fell. "Sei stark", flüsterte sie leise. "Sei stolz. Zeige allen, wie toll du bist und dass du die beste Jägerin in diesem Clan sein wirst." Dann hob sie wieder den Kopf und wollte dem Jungen in die Augen sehen. "Das ist ein Versprechen", miaute sie und lächelte. Blitzflug lächelte. Sie konnte sich nicht erinnern, wann sie das letzte mal einen derartig freundlichen und sanften Gesichtsausdruck aufgesetzt hatte. Vielleicht auch noch nie. Hoffentlich sah es niemand. Dann würde sie ihren kämpferische Ruf ein ganzes Stück weit verlieren.

Rotjunges
Er sah seine Mutter an, der Blick wurde zunehmend nachdenklicher. Haselmond hatte erst ihre Tochter und dann auch noch ihren Gefährten verloren ... ihren Gefährten, dem er selbst wohl sehr ähnelte. Er drückte seine Nase in Haselmonds Fell.
"Ich gebe dir das selbe Versprechen wie ich es meiner Schwester gab: Ich werde der beste Krieger auf der ganzen Welt werden! Mein Name wird bis zum Himmel hinaufreichen und selbst in Milliarden von Blattwechseln noch mit Bewunderung und Ehrfurcht ausgesprochen werden!" Er hob den Blick und sah sie mit fester Entschlossenheit an.
"Du musst jetzt nicht mehr traurig sein, ich bin jetzt da. Bis du deine Tochter und deinen Gefährten wieder siehst werde ich auf dich aufpassen. Du musst nie wieder alleine sein! Ich werde dem Namen den ich trage alle Ehre machen, denn ich bin stolz, dass du mir gestattet hast ihn zu tragen, obwohl ein so großer Kater ihn vor mir trug. Du bist jetzt auch meine Mutter und wir werden immer miteinander verbunden sein!" Dann grinste er und krabbelte auf ihren Rücken, drückte sein Gesicht in ihr Nackenfell, bevor er wieder breit grinsend aufblickte.
"Von jetzt an möchte ich, dass du nur noch lächelst! Dein Lächeln ist so toll! Ich möchte nie wieder einen anderen Gesichtsausdruck sehen!"

//Oh Gott, ist Rotjunges süß! Da muss man ja heulen! <3


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Born tiger ain't gonna live like a dog


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BeitragThema: Re: WindClan Lager   Mo 6 Apr - 21:07

Federjunges beschloss, der Kriegerin zu glauben. Sie war nett, sie war nicht wie die anderen. Sie sagte ihr nicht, dass sie nie etwas schaffen würde. "Weißt du, dass du eine tolle Kriegerin bist? kannst du nicht auch machen, dass mein Papa wieder lächelt? Er ist so traurig seit Windherz' Tod. Er ist so ernst...", miaute sie und kuschelte sich noch einen Moment lang an Blitzflug. "Du hast recht, Windherz war eine wunderbare Katze und Papa hat an sie geglaubt. Und wenn beide an mich glauben, dann muss etwas wahres dran sein", miaute das Junge sichtlich aufgemuntert und sah sich um. "Ich werde jetzt versuchen, noch besser Jagen zu lernen", miaute das Junge sichtlich aufgeheitert und sprang los. Sie blickte zu Blitzflug und lächelte. "Danke", miaute sie und entdeckte einen Schmetterling, dem sie völlig unbeirrt nachsprang.

Haselmond schloss einen Moment lang ihre Augen. Seine Worte schnürten ihr die Kehle zu, sie konnte einen Moment lang nichts sagen. Am liebsten hätte sie vor Rührung geweint.
"Ach, Rotjunges, deine Worte erfüllen mich mit Stolz. Ich bin wirklich stolz, deine Mutter sein zu dürfen", miaute sie und in diesem Moment beschloss sie, ihm eines Tages alles zu erzählen, ihre ganze Geschichte. Die von ihr, Ruuze und Lucille. Und auch von Tigermond würde sie ihm erzählen.
Die Kriegerin seufzte. "Fehlt dir noch etwas? Oder wollen wir jetzt in die Kinderstube umziehen? In der Kinderstube wohnen die Königinnen mit ihren Jungen, bis diese sechs Monde alt sind und zu Schülern werden. Und jetzt gehören auch wir beide dorthin", miaute sie und leckte ihrem Sohn über den Kopf.  "Ich werde alles dafür tun, dass du ein schönes Leben führst, ich werde immer für dich da sein, du kannst mich alles fragen, was auch immer dir in den Sinn kommt"



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