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 Shoppingmall

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BeitragThema: Shoppingmall   Do 20 Aug - 15:36

Ein großes Einkaufszentrum in dem nur die besten und teuersten Marken vertreten sind. Hochwertige Kleidung, Technik, die feinsten Leckereien, wohin das Auge reicht. Ein beliebter Ort für junge, reiche Leute, die nicht wissen, wohin mit ihrem Geld.


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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Do 27 Aug - 19:32

cf: Villenviertel
Als James den Wagen hielt, zögerte die junge Frau einen Augenblick, ehe sie ausstieg. Sie wusste schon, dass alle sie anstarren würden, wenn sie von Gorillas bewacht in den Buchladen ginge...sie hasste das. Sie hasste dieses Leben...
Die Worte ihres Vaters gingen ihr nicht aus dem Kopf. Was glaubte er eigentlich, wie viele Menschen mit ihr Kontakt haben wollten? Niemand wollte das...und warum? Weil jeder gleich krankenhausreif geprügelt wurde, wenn er sie nur ansprach. Das war ihr echt unangenehm, sie hasste es, wenn sie im Mittelpunkt stand.
Sie öffnete die Tür selbst, denn James wusste ganz genau, dass sie es hasste, wenn er das für sie tat, und stieg aus. Sie nahm ihre kleine Handtasche und wandte sich dem Einkaufszentrum zu.
Dann drehte Jenna sich um und blickte ihren neuen Gorilla an. Er wirkte ein wenig anders als die anderen, nicht ganz so kalt und tonlos. Irgendwie interessant, weil er neu war. Vielleicht konnte sie ihn ja dazu bringen, mit ihr zu reden. Auch wenn sie das eigentlich nicht sollte...direkt verboten hatte ihr Vater ihr das nicht.
"Finden Sie auch, dass Bücher nicht helfen, andere Menschen kennenzulernen?", fragte sie dann ganz direkt. Das war sonst wirklich nicht ihre Art, aber sie sehnte sich nach jemandem, mit dem sie sprechen konnte. Vielleicht würde sich ja sogar dieses Phänomen des gemeinsamen Lachens zeigen...das, was sie nicht kannte und immer nur bei anderen sah. Oder davon las...
Man konnte sich eigentlich gar nicht vorstellen, wie trostlos ihr Leben war. Zumindest war es das für sie, eine absolute Qual.



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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Do 27 Aug - 19:56



Noah
Waldbewohner

cf: Villenviertel
Er stieg als erster aus, allerdings auf der anderen Seite als Jenna. Bei offener Tür blieb er stehen und wartete, bis die junge Frau den Wagen verlassen hatte. Dann wandte er sich an seinen Kollegen. "Ich würde vorschlagen, dass ich mit ihr gehe und sie auf die Limousine aufpassen. Immerhin sind hier wertvolle Sachen von ihr drin und wenn sie auch nur eine davon verlieren würde, würde das Mr. Berlais bestimmt nicht erfreuen", sagte er ruhig und sachlich, jedoch in gesenkter Lautstärke. Er wusste nicht, ob der andere dem nachkommen würde, aber er wartete gar nicht auf eine Antwort. Er schloss die Tür des Wagens und trat zu Jenna, der Person, zu deren Schutz er hier war. Er wusste, dass es nun schwer für seinen Kollegen wäre, sich dennoch zu ihnen zu gesellen. Aber andererseits wirkte er absolut eingenommen von den Vorschriften. Hoffentlich hätte der Chauffeur ein wenig Herz und würde einfach losfahren. Aber da konnte er natürlich nicht sicher sein und nur hoffen.
plötzlich sprach ihn die junge Frau direkt an und er versteckte seine Überraschung geschickt hinter dem versteinerten Gesicht, welches er die meiste Zeit besaß. Wenn die Augen die Fenster zur Seele eines Menschen waren, so hatte er die Vorhänge zugezogen und die Rolladen unten. Das hatte man ihm früher einmal gesagt. Und dem war auch immer noch so. Er zögerte einen kurzen Augenblick, jedoch wollte er sie nicht ignorieren oder anschweigen. Was machte schon ein kurzer Wortwechsel aus?
"Nun, ich denke unter bestimmten Umständen können sie schon hilfreich sein, Miss", antwortete er und hoffte, dass er damit keinen Fehler gemacht hatte. Vermutlich durfte er sich erst einmal etwas anhören, weil er ihr mehr oder weniger widersprochen hatte. Und vielleicht hätte er ja 'Miss Berlais' sagen müssen. Aber was soll's. Sollen die sich doch beschweren. Wenn man mich nach meiner Meinung fragt, dann muss man halt auch damit rechnen, dass ich nicht den selben Standpunkt vertrete. Und wenn ich gefeuert werde, auch egal. Lieber bin ich arbeitslos, als jemandem die Freiheit zu rauben und im Nacken zu sitzen und gleichzeitig wie ein Grab zu schweigen. Ich bin zwar kein Gesegneter und ich habe mehr Leute verprügelt oder erschossen, als ich zählen möchte, aber wenn ich jemandem die Freiheit raube, verrate ich meine eigenen Prinzipien und Ideale, überlegte er und sah Jenna mehr oder weniger an. Einen direkten Augenkontakt wagte er noch nicht, zumal er sowieso nicht gerade gut war in allem was Kontakteknüpfen anging.

Erwähnt: Jenna, Jonathan
Angesprochen: Jenna


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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Do 27 Aug - 20:19

"Ich bin keine Miss, nennen Sie mich einfach Jenna", sagte sie mit einem Lächeln, dann ging sie los. Es war das erste Mal, dass einer ihrer Gorillas mit ihr sprach. Und sie war verdammt froh darüber, denn außer ihrem Vater sprach sonst niemand mit ihr, weil alle Angst hatten.
"Für mich sind Bücher Welten...ich liebe sie, wirklich. Es ist die einzige Möglichkeit für mich, frei zu sein. Ich weiß, wie dumm das klingt. Sie müssen denken, was redet sie da, sie hat Geld, so viel sie möchte, sie kann sich alles leisten, was will sie da mit solchem Geschwafel. Ja, das stimmt. Ich habe so viel Geld, dass ich es nicht ausgeben kann, aber ich will es nicht", sagte sie dann leise, den Blick leicht gesenkt. Sie hatte das noch nie jemandem anvertraut...aber sie hatte auch noch nie wirklich mit jemandem gesprochen. Auf all den Feiern ihres Vaters hatte sie höfliche oberflächliche Gespräche geführt, aber was waren die schon wert. Die bedeuteten nichts, das war das Wiedergeben von Tatsachen, die immer die gleichen waren, vorgeheucheltes Interesse an Menschen, die genauso kalt waren wie Steine.
Was sie wollte, war Freiheit. Die Möglichkeit, zu tun und zu lassen, was auch immer sie wollte. Einfach mal allein irgendwo hinzugehen.
Oder Freunde zu haben...ja, sie hätte gerne Freunde. Oder einfach irgendjemanden, dem sie nicht egal war, außer ihrem Vater.
Sie seufzte, sie hatten den Buchladen erreicht. Wahrscheinlich hatte ihr Vater noch Angst, dass sie sich an den Seiten schnitt...so ungeschickt wie sie manchmal war, wäre das sogar gut möglich.
Jenna trat ein und blickte sich um. Sie war jede Woche hier, mindestens ein Mal. Denn wenn man nichts zu tun hatte, dann las man mehr...
Sie ging zu einem Grabbeltisch, wo man die ganzen Bücher vergünstigt anbot, die kleine Macken hatten. Es war vielleicht albern, aber sie mochte Bücher mit Macken. Warum, wusste sie selbst nicht. Sie nahm ein Buch in die Hand, vorne war der Einband perfekt, doch als sie es umdrehte, entdeckte sie Kratzer. Unwillkürlich wanderte ihr Blick von dem Buch zu ihrem linken Handgelenk, an dessen Unterseite sie unter der durchsichtigen weißen Bluse die Narbe erkennen konnte. Die Narbe ihres Ausbruchs...



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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Do 27 Aug - 20:58



Noah
Waldbewohner

"Ich bitte um Verzeihung, Miss", sagte er daraufhin, dass er sie Jenna nennen sollte. Er sollte eigentlich gar nicht mit ihr reden. Wenn er sie mit Namen ansprechen würde, würde er viel zu viel Kontakt zu ihr aufnehmen. Auch wenn er sich nicht zurückhalten und mit ihr reden würde, so würde es eine gewisse Distanz zwischen ihnen bewahren. Oder zumindest bewirkte es bei ihm diesen Eindruck, wie eine eigens erschaffene Illusion.
Er hörte ihr zu und konnte sie besser verstehen, als sie vermutlich glaubte. Er an ihrer Stelle würde es auch hassen im Villenviertel mehr oder weniger eingesperrt zu sein. Aber das konnte er nicht sage. "Dazu kann ich Ihnen nichts sagen, ich habe noch nie einen Roman oder ähnliches gelesen", sagte er stattdessen, verfluchte sich jedoch gleich darauf. Er musste die Klappe halten, wenn er nicht wollte, dass irgendetwas von alledem, was ihn ausmachte herauskommen sollte. Warum mussten sie auch ausgerechnet über Freiheit reden? Er hatte das Glück einen Ort gefunden zu haben, welcher ihm nichts aufzwang und ihn mehr als glücklich machte, was bei ihm ein wenig anders war als bei anderen. Wirkliche Freude hatte er schon lange nicht mehr empfunden. Falls das jemals der Fall gewesen war. Im Gegensatz zu den meisten anderen hatte er seine ganze Kindheit mit trainieren und arbeiten verbracht. Und als er zehn geworden war, hatte er auch angefangen die Aufträge eines Mafiaboss zu erfüllen. Nicht gerade das, was man eine traumhafte Kindheit nennen konnte. Aber er bereute dennoch nichts. Sie war zwar hart gewesen, doch er hatte den Zusammenhalt einer Familie spüren können. Bis zum Ende hatten sie alle zusammengehalten. Er war stark genug geworden um die Freiheit zu erlangen, die Jenna sich anscheinend wünschte. Oder zumindest eine ähnliche. Sie war vermutlich nicht die Person, die für ein Leben im Wald gemacht worden war.
Er folgte ihr hinein in den Buchladen. Er war noch nie in einem drin gewesen. Er konnte zwar lesen, jedoch hatte er nie Bücher gekauft. Alles was er gelesen hatte, waren die Bücher aus der Schule gewesen, wobei er sich von den Lektüren immer distanziert hatte. Auch wenn sein Gesicht nichts verriet, so war er dennoch ein wenig neugierig, was in all diesen Büchern wohl drin stand. Doch er blickte Jenna nicht über die Schulter, als sie für sich nach einem suchte. Er behielt wachsam alles im Blick. Er schaffte es ein wenig weg von diesem typischen Bodyguardauftreten zu kommen und ein wenig unauffälliger zu sein, auch wenn es eher geringfügig anders war als zuvor. Mit den in Handschuhen verpackten Händen stützte er sich am Tisch ab.

Erwähnt: Jenna
Angesprochen: Jenna


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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Do 27 Aug - 21:10

cF: Villenviertel
Nachdem Victor in der Shoppingmall angekommen war, hatte er erst einmal die Blicke der Mädchen aus seinen Seminaren ignoriert, welche leider ebenfalls hier waren, um wieder neuen Klamotten oder Schuhe zu kaufen - was Frauen eben so taten. Doch früh am Morgen wollte er mit ihnen nichts zu tun haben, weshalb er ihnen strickt aus dem Weg ging. Er war schon immer einer dieser Anführertypen gewesene, welchem die Mädchen einfach so hinterher rannten, dabei musste er nicht einmal mit einer Wimper zuckem. Nun würden sie vermutlich beleidigt sein, da er sie nicht beachtet hat, doch sobald er ihnen ein Lächeln schenken würde, würde sich das ganze wieder ändern und sie ihm erneut hinterher rennen.
Nach seiner Ankunft hatte Victor sich erst einmal einen Kaffee geholt, denn der Kaffee, den er Zuhause getrunken hatte, hatte ihn nicht wirklich wach gemacht. Sein nächster Zwischenstopp war der Buchladen, den er hin und wieder besuchte. Er kaufte nicht unbedingt Bücher, dafür kam er nicht her. Nein, der erste Stopp, den er in diesem Laden machte, war die Abteilung mit den Pornozeitschriften. Der Laden besaß eine erstaunlich große Auswahl an den Dingern, jedoch konnte Victor sich in der Öffentlichkeit nur Zeitungen von Frauen kaufen, immerhin durfte er keine unnötige Aufmerksamkeit erregen. Doch als er gerade in eines der Heftchen vertieft war, die er sich einfach schon im Laden ansah, vernahm er die wundervolle Stimme von Jenna, die ihm sofort ein Grinsen aufs Gesicht lächelte. Augenblicklich legte er das Heft wieder zurück und schlich an den Ständen entlang, sah um die Ecke, bis er sie erblickte, ebenso ihre nervigen Bodyguards. Doch das störte ihn nicht. Victor strich sich ledglich einmal durchs Haar, bevor er zielsicher auf sie zuging und „Jenna!“ rief. Den Mann ignorierte er geschickt.
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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Do 27 Aug - 21:28

Jenna war wirklich schockiert, dass er noch nie ein Buch gelesen hatte. Wie konnte man sich etwas solchem entziehen? Das verstand sie nicht.
"Was interessiert Sie denn? Liebesgeschichten eher nicht so, oder? Aber es gibt humoristische Romane, historische Romane, Fantasy, Biografien. Bei Büchern gibt es nahezu alles. Nehmen Sie halt einfach mal eins in die Hand!", sagte sie lächelnd und hielt ihm ein x-beliebiges Buch entgegen. Es lag in ihrer linken Hand und sie blickte auf ihre Narbe, die leicht durchschimmerte.
Hoffentlich sah er das nicht, er würde sie sonst sicher verurteilen. Wie jeder andere das auch tat. Ein einfaches Leben, wie sie es in den Augen aller anderen hatte, wie konnte man da einen Selbstmord in Betracht ziehen? Das war bestimmt die Langeweile eines verwöhnten Görs...
Jenna zog die Hand wieder zurück und wandte sich ab.
Das war ihr sehr unangenehm und ihre Wangen färbten sich leicht rötlich. "Sie dürfen Ihre Meinung offen sagen, ich bin nicht ihr Chef. ich bin nur das Objekt, um das sich alles dreht", sagte sie leide und dann hörte sie plötzlich eine Stimme.
Sie wandte sich um und erkannte Victor, einen jungen Mann aus gutem Hause. Ihr Vater war mit seiner Familie befreundet, so befreundet, wie reiche Leute nun einmal waren...
Er war ziemlich von sich überzeugt, was sie nicht wirklich mochte. Aber das würde sie niemals aussprechen. Das gehörte sich nicht.
"Hallo Victor", sagte sie höflich und wollte sich fast schon wieder von ihm abwenden, doch das brachte sie einfach nicht über sich. Sie konnte nicht, es ging einfach nicht.



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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Do 27 Aug - 22:03



Noah
Waldbewohner

Er zögerte, musste sich erst für eine Antwort entscheiden, welche nicht zu viel verriet. "Ich hatte nie die Möglichkeit dazu", erklärte er dann kurz und knapp. Dann hielt sie ihm ein Buch hin. Erneut zögerte er kurz, musterte sowohl das Buch als auch den Arm der jungen Frau. Seinem wachsamen Auge entging natürlich auch die Narbe nicht, doch es gab ihm eher ein schlechtes Gefühl, als dass es ihn dazu bewegte sich eine Meinung über sie zu bilden. Ohne die Handschuhe auszuziehen griff er nach dem Buch, wollte gerade den Band inspizieren, als er einen Mann in mehreren Metern Entfernung registrierte. Er steuerte auf sie zu. Und dann rief er nach Jenna. Anscheinend kannten sie sich. Jedoch war seine Aufgabe jegliche andere Person auf Abstand zu halten. So trat er einen kleinen Schritt vor, löste sich von dem Tisch und ließ den anderen Mann nicht aus den Augen. Ihm war völlig egal, wie dieser aussah, wie groß oder trainiert er war. Man konnte deutlich erkennen, dass er zu den Reichen zählte, somit stand fest, dass er einem wie ihm, der sein ganzes Leben lang gekämpft hatte, nichts entgegensetzen könnte. Noah sagte zwar nichts, aber nur eine falsche Bewegung des anderen, nur ein weiterer Schritt auf Jenna zu, und es war seine Aufgabe ihn aufzuhalten. Dies könnte so aussehen, dass er ihm das Handgelenk brach oder die Schulter auskugelte. Oder ihm die Nase brach. Oder ihm einfach das Buch gegen die Schläfe hauen würde. Und es gab keinen Zweifel daran, dass ihm das auch gelingen würde. Vielleicht müsste er gut Kraft aufwenden, aber es würde ihm definitiv gelingen diesen Typen von Jenna fern zu halten. Wobei er sich nicht sicher war, ob er nicht schon zu nachlässig war, da er den Typen noch nicht aufgehalten gatte. Zwar hatte er mit Mr. Berlais genaustens abgesprochen, wie er Jenna beschützen sollte, doch suchte er es sich selbst aus. Nur gucken, nicht anfassen, schoss es ihm durch den Kopf. Allerdings meinte er das nicht wirklich ernst. Es war nur ein Spruch, der ihm eingefallen war. Aber vermutlich würde es ganz ähnlich aussehen.

Erwähnt: Jenna, Victor
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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Do 27 Aug - 23:31

Victor hatte seinen tiefen Blick, welcher nur so vor Arroganz und Selbstsicherheit strotzte, auf Jenna gerichtet, und zog sie in Gedanken fast schon aus. Er wanderte mit seinem Blick über ihre Hüfte, dann über ihre Brüste, bevor er ihr in die Augen sah und sie charmant anlächelte, ohne ihren Bodyguard überhaupt eines Blickes zu würdigen. "Schön, dich hier zu sehen", sagte er mit einem Grinsen und stützte sich an dem Grabbeltisch ab, wobei ihm die Haare leicht ins Gesicht fielen. Er strich sie mit einer geschickten Handbewegung wieder nach hinten, erst dann blickte er ihren Beschützer das erste mal an, mit einem intensiven und aufdringlichen Blick. Natürlich wusste Victor, dass er neu war, immerhin kannte er ihre Bodyguards. "Wir feiern heute eine kleine Party", sagte Victor und funkelte noch immer den Bodyguard an, bevor er seinen Blick wieder auf Jenna richtete und sie erneut charmant anlächelte. Oh Jenna, schöne, hilflose Jenna. "Ich weiß, dein Vater wird es nicht erlauben, doch ich würde mich freuen, wenn du kämst." Langsam beugte er sich zu ihr vor, übertrat dadurch vermutlich eine Grenze und blickte sie noch intensiver an. "Könnte lustig werden - dein Vater will doch, dass du Leute kennen lernst. Deine Fleischberge können mitkommen, das lässt sich wohl nicht ändern." Er lachte leicht.
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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Fr 28 Aug - 15:13

Eigentlich hatte die junge Frau noch etwas zu ihrem neuen Bodyguard sagen wollen, der nun aber leicht zwischen sie und Victor getreten war. Und sie war froh darüber, irgendwie war dieser ihr nämlich nicht sehr geheuer.
Es war ihr unangenehm, wie er sie musterte, und gerne wäre sie aus dieser Situation geflohen, aber das ging nicht, ihre Erziehung verbot es ihr. Dafür war sie dann doch einfach zu höflich.
Als Victor sie nun zu seiner Party einlud, lächelte sie, doch als er näher kam, sich zu ihr beugte, wich sie ihm schnell aus und wahrte so den Abstand zwischen ihnen. "Ich freue mich wirklich über deine Einladung, aber du hast Recht, mein Vater würde es nicht gutheißen. Demnach wäre es wohl keine gute Idee, wenn ich dort erschiene, nicht wahr?", sagte sie höflich und mit einem Lächeln. Ja, er hatte schon Recht, ihr Vater wünschte sich soziale Kontakte für seine kleine Tochter, aber...solange diese riesigen Haudraufs in ihrer Nähe waren, würde niemand offen mit ihr über etwas sprechen.
"Ich denke nicht, dass mein Vater es erlauben würde, wenn ich ihn früge, deswegen muss ich mich leider entschuldigen", sagte sie freundlich und wandte sich etwas von ihm ab, weil es ihr sehr unangenehm in seiner Nähe war. Irgendetwas an ihm ließ sie erschaudern...
Und nun versuchte Jenna tatsächlich, aus der Situation zu fliehen, wich immer weiter vor ihm zurück und wandte sich immer weiter den Büchern zu. Ja, Bücher waren definitiv die besseren Menschen...zumindest, wenn alle so waren wie Victor.
Denn der machte ihr irgendwie ein wenig Angst. Auch wenn sein Angebot natürlich verlockend war...immerhin war sie noch nie auf einer richtigen Party gewesen. Sie hatte nur davon gelesen, hatte es in Filmen gesehen...aber selbst war sie nur auf Banketten, Grillfeiern und ähnlichen kalten Anlässen gewesen, stets in Begleitung ihres Vaters. Ein wenig scheu sah sie zu dem neuen Gorilla, vielleicht würde er ja dafür sorgen, dass Victor ging...oder ihr eine Antwort liefern...



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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Fr 28 Aug - 17:00



Noah
Waldbewohner

Das war zu nah. Am liebsten hätte er dem Kerl allein für dieses viel zu auffällige Mustern eine rein gehauen, aber dann wäre er seinen Job mit Sicherheit los. Also trat er dem Kerl entgegen und drückte ihn an der Brust zurück. "Das reicht. Sie sollten jetzt gehen", sagte er hart und ernst. "Geben sie Miss Berlais Zeit sich zu Entscheiden. Ansonsten sehe ich mich gezwungen Ihnen klar zu machen, dass sie zu weit gehen." Er hatte nicht direkt sagen wollen, dass dieser Kerl die junge Frau bedrängte, auch wenn man deren Unbehagen ziemlich deutlich erkennen konnte, seiner Meinung nach zu mindest. "Ich kann Ihnen zwar nicht befehlen diesen Laden zu verlassen, jedoch sollten Sie Abstand zu Miss Berlais halten und sie in Ruhe ein Buch auswählen lassen. Ich empfehle ihnen dieser Bitte nachzukommen, ansonsten habe ich nämlich das Recht ihnen die Nase zu zertrümmern."
Diplomatie war eindeutig noch nie Noahs Stärke gewesen, zumindest seiner Meinung nach. Aber das musste er auch gar nicht können. Seine Aufgabe war es, für Jennas Sicherheit und Wohlbefinden zu sorgen. Und das tat er auch. Er schirmte sie ab, indem er sich direkt vor Victor stellte. Noch immer hatte er die von einem schwarzen Handschuh umhüllte Hand erhoben und verhinderte damit, dass der Mann einen Schritt nach vorne machen konnte. Würde dieser nur einen Schritt machen, nur einen Versuch starten sich Jenna zu nähern, würde er ihr nur irgendetwas sagen, was dem Mädchen Unbehagen bereitete, so würde er sich auf dem Bauch auf dem Boden wiederfinden, das Knie von Noah zwischen den Schulterblättern und den linken Arm in den Händen des Bodyguards, sodass dieser nur einen Ruck machen müsste und der andere müsste zum Arzt oder gar ins Krankenhaus. Noah kannte keine Gnade.

Erwähnt: Jenna, Victor
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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Fr 28 Aug - 20:34

"Entschuldige mal bitte", sagte Victor ohne jeglichen Scharm, ohne dem Anderen auch nur mit der geringsten Höflichkeit entgegen zu treten, indem er auch ihn siezte. Stattdessen wandte er sich von Jenna ab und sah den Mann, welcher deutlich größer und durchaus stärker war, an, als wäre er nur eine Maus. Seine Augen funkelten nur so vor Verachtung, dennoch war er amüsiert. "Mein Vater, Antonio von Schilling", sagte er mit besonders betonter Stimme um herüberzubringen, wie bekannt der Name hier letztendlich war, "ist ein sehr guter Freund von Johnathan Berlais, und es würde ihm sicherlich nicht gefallen wenn er wüsste, wie du mit seinem Sohn redest", sagte Victor und stieß die Hand des Bodyguards weg. Wie konnte dieser Kerl es nur wagen ihn grundlos anzufassen? Ihn? Nein, dafür würde er bezahlen. Er hatte seinen teuren Anzug beschmutz, ihn zudem vor Jenna blamiert, und das passte ihm nicht in den Kragen. Verärgert wendete Victor sich wieder von dem Gorilla, die Jenna sie zu nennen pflegte, ab und blickte die Genannte an. "Die Türen stehen immer für dich offen", schnurrte Victor und zwinkerte ihr provokant zu, bevor er sich von ihre abwandte. Während er ging, warf er einen letzten Blick auf den Mann, seine Augen funkelten vor Spott und als er an ihm vorbei ging, stieß er mit der Schulter gegen die des Mannes. Diesem ungebildeten Kerl würde er es zeigen. Er überlegte seinen Vater zu bitten, bei Jennas Vater ein schlechtes Wort einzulegen, entschied sich jedoch letztendlich dagegen. Dass würde ihrer 'Beziehung' nicht gut tun, zudem könnte es seinen Vater in einen schlechten Schatten stellen und nein - das wollte er letztendlich auch nicht.
Also verließ er den Buchladen wieder, der Kerl hatte ihm die Lust verdorben. Er blickte sich noch ein wenig im Einkaufszentrum um, machte einige Besorgungen, bevor er wieder ging.
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Zuletzt von Brombeerfrost am Sa 29 Aug - 23:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Sa 29 Aug - 22:16

Die junge Frau wusste nicht, wie sie sich verhalten sollte. Einerseits war sie sehr froh, dass der neue Bodyguard eingeschritten war. Dadurch musste Victor ein Stück zurückweichen und das war ihr definitiv recht, andererseits wusste sie auch, dass der junge Mann recht hatte. Ihre Väter waren befreundet, sie machten hin und wieder Geschäfte miteinander und da wäre es sicher nicht gerade dienlich, wenn sich Victor bei seinem Vater über sie beschweren würde.
Als besagter ihr zuzwinkerte, wandte sie sich an. Ihre Wangen färbten sich leicht rötlich, es war ihr wirklich unangenehm und sie war total verlegen, da sie nichts darauf erwidern konnte in diesem Moment.
Als sich der junge Mann nun entfernte, sah sie zu dem neuen Gorilla. Ihr Blick war ein wenig scheu, denn sie wusste nicht recht, was sie machen sollte. Und Konversationen, die nicht das Runterbeten von Höflichkeiten waren, waren in ihrem Leben so selten, dass sie darin sehr ungeübt war.
"Sie dürfen ihn ruhig an mich heran lassen. Ich kann nicht riskieren, dass mein Vater wegen mir seine Geschäftskontakte verliert. Und ich traue es Victor zu, dass er bei seinem Vater ein schlechtes Wort einlegt", sagte sie ein wenig scheu und sah sich dann um. Scheinbar musste sie nun wirklich zu der Party gehen, um diese Wendung aufzuhalten. Das wäre zu gefährlich für die Geschäfte ihres Vaters...das konnte sie nicht zulassen.
"Ich fürchte wohl, ich muss dahin...auch wenn mein Vater es nicht erlauben wird...", seufzte sie und sah zu ihrem Gorilla. "Wie heißen Sie eigentlich?", fragte sie dann vorsichtig.



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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Sa 29 Aug - 22:55



Noah
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Seine Miene blieb bei der Drohung des Anderen völlig regungslos. "Es ist mir egal, wer Ihr Vater ist und wer Sie sind. Mein Befehl lautet Miss Berlais zu beschützen und mir wurden keine Ausnahmen genannt", sagte er, rührte sich nicht. Als Victor Jenna zuzwinkerte, spannte Noah den Arm an und ballte die Hand zur Faust, doch dann ging der Mann und der Bodyguard entspannte sich wieder mehr oder weniger.
Er sah dem anderen noch kurz nach, bis er dann Jennas Stimme hörte. Er wandte sich zu ihr um und sah sie an. Dann bewegte er den Kopf leicht zur Seite, als Zeichen, dass er nicht mit ihr übereinstimmte. "Kein Geschäft ist wichtiger als die eigene Familie, das gilt ach für Ihren Vater, davon bin ich überzeugt", antwortete er und sprach damit aus Erfahrung. Selbst sein Vater, welcher ihn bereits mit zehn Jahren wie einen Angestellten in seinem Mafia-Unternehmen mit eingebunden und häufig auch ausgepeitscht hatte, hatte das Leben seines Sohnes mehr wertgeschätzt als das eigene Geschäft. "Und selbst wenn dieser Mann ein schlechtes Wort bei seinem Vater einlegt, so bräuchte Ihr Vater mich nur zu feuern. Ich bin bereit das auf mich zu nehmen."
Dann sagte Jenna in einem ziemlich bedauernd klingenden Ton, dass sie nun wohl zu dieser Party gehen müsste. "Es ist nicht Ihre Aufgabe, das Geschäft ihres Vaters zu sichern. Sie haben Ihr eigenes Leben, um das Sie Sich kümmern müssen. Vielleicht maße ich mir zu viel an, Ihnen das zu sagen, aber wenn man immer nur versucht es allen anderen recht zu machen, wird man nicht glücklich sein." Er wusste nicht, ob er zu viel gesagt hatte, aber er konnte es nicht leiden, wenn andere zu etwas gezwungen wurden. Er liebte seine eigene Freiheit und ihm war bereits sehr deutlich aufgefallen, dass Jennas Leben so ziemlich das Gegenteil davon war. "Zudem können Sie davon ausgehen, dass sie nicht ohne Bodyguard auf der Feier wären", sagte er. Er wusste nur nicht, ob das die junge Frau beruhigte oder nicht. Er hatte schon gemerkt, dass sie ihre Bodyguards nicht sonderlich zu mögen schien.
Als sie ihn dann nach seinem Namen fragte zögerte er kurz, antwortete ihr dann allerdings doch. "Mein Name ist Noah, Noah Elijah Wallace, Miss Berlais."

Erwähnt: Jenna, Victor
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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Sa 29 Aug - 23:30

Jenna seufzte. "Vielleicht ist kein Geschäft wichtiger, aber ich könnte es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, wenn mein Vater wegen mir Einbuße hat", sagte sie und lächelte leicht. Als er dann sagte, sie solle aufhören, es allen recht machen zu wollen, lag für einen Moment lang Traurigkeit in ihrem Blick. Sie wünschte, sie könnte das...aber so war sie nicht.
"Wissen Sie, ich will meinen Vater so gut ich kann unterstützen. Er hat mir in meinem Leben alles ermöglicht und er liebt mich. Wie könnte ich nicht alles tun, um eine gute Tochter zu sein? Und so kann ich ihn unterstützen."
Die junge Frau wählte nun ein Buch aus, eine Autobiografie, und wandte sich in Richtung Kasse. "Ich weiß, Sie werden die ganze Zeit nicht von meiner Seite weichen, Noah", sagte sie mit einem Lächeln und ging dann zum Bezahlen. Sie zahlte bar, wie immer. Ihr Vater hatte ihr zwar auch die Möglichkeit gegeben, immer eine Karte nehmen zu können oder sogar nur sagen zu müssen, wer sie war, doch sie wollte lieber wie alle anderen Menschen bezahlen.
"Nun, es wäre sehr nett, wenn Sie mir helfen würden. Ich muss heute Abend hinaus kommen, ohne dass mein Vater es erfährt. Und ohne den zweiten Gorilla, der würde mich nicht gehen lassen", sagte sie leise. Es war ihr ein wenig unangenehm, ihn darum zu bitten, besonders weil sie noch nie auf einer Party gewesen war und auch eigentlich noch nie in Erwägung gezogen hatte, auf eine solche zu gehen. Konnte daran liegen, dass sie noch nie eingeladen worden war...



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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Sa 29 Aug - 23:54



Noah
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Er wusste nicht, ob er nachempfinden konnte, was sie fühlte. Für ihn hatte immer die eigene Freiheit und das Wohl der Unschuldigen an vorderster Stelle gestanden. Aber er war auch definitiv anders als dieses junge Mädchen. Er erwiderte nichts mehr und folgte ihr einfach zur Kasse. Dabei wanderte sein Blick ruhig umher und musterte die ganzen Bücher. Vielleicht sollte er sich von dem Geld, welches er nun verdiente eines kaufen und mit ins Lager nehmen. Dann könnten auch andere, vor allem Rachel, mal etwas lesen. Er wusste nicht einmal, ob das Mädchen überhaupt lesen konnte.
"Auch ich habe meine Schichten, folglich wird zwar immer jemand bei Ihnen sein, aber das werde nicht immer ich sein", sagte er leise, war sich recht sicher, dass sie das bereits wusste. Obwohl, vielleicht auch nicht. Meistens waren die Schichten in Tag und Nacht eingeteilt.
Was Jenna dann als nächstes sagte, ließ ihn für's erste schweigen. Was sie da mehr oder weniger verlangte, war enorm. Bisher hatte er die Anordnungen von Mr Berlais eingehalten, auch wenn er sie ein wenig lockerer behandelte. Doch damit würde er sich seinem Arbeitsgeber klar widersetzen und anschließend mit Sicherheit seinen Job verlieren. Er würde es gerne für Jenna tun, nur um ihr ein wenig mehr Kontakte und Freiheit zu ermöglichen, doch war es das wirklich wert? Einerseits drängten ihn seine Ideale dazu es für sie zu tun, andererseits musste er auch an jene denken, welche ihm einen Platz in ihrem Lager angeboten hatten. Er konnte zwar auch jagen, doch es ließ sich nicht leugnen, dass er ihnen mehr geben könnte, wenn er Geld verdiente. Einen Topf oder eine Pfanne, Plastikteller, Kissen oder Decken. Alles Sachen, die sehr rar bei ihnen waren.
Er wusste nicht, was er tun sollte. Sein Gesicht zeigte zwar keinerlei Anzeichen für den Zwiespalt, der in ihm herrschte, aber dass er nichts sagte, machte es deutlich. "Ich weiß nicht, ob ich das für Sie tun kann, Miss Berlais", sagte er dann wahrheitsgemäß.

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BeitragThema: Re: Shoppingmall   So 30 Aug - 0:46

Jenna sah den mann lange an, auch wenn ihr Blick immer leicht gesenkt und schüchtern war. "Ich muss das tun, Victor wird mir vorher nicht die Möglichkeit geben, mich zu entschuldigen. Und deswegen werde ich hingehen, weil ich einfach keine Wahl habe. Es ist Vaters wichtigster Kontakt...und wenn er aufhört, mit meinem Vater zu arbeiten, werden das die anderen auch tun. Das kann ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren...", sagte sie leise und als er sagte, dass ja nicht immer er da wäre, lächelte sie leicht. "Das weiß ich, zwar sprechen sie alle nicht mit mir, aber ich habe Augen im Kopf. Und rein zufällig weiß ich, dass Sie heute Abend noch da sein werden", lächelte sie und verließ den Buchladen.
Es war falsch, auf diese Party zu gehen, und doch war es auch falsch, nicht zu gehen. Sie wusste nicht, was sie tun sollte, was sie am besten machen sollte. Ihren Vater um Ausgang bitten? Aber wenn er es verbot, dann hätte sie gegen sein Wort verstoßen, wenn sie doch hinging...so hatte er es ja noch gar nicht verboten, demnach war es ja eigentlich noch ihre Entscheidung. Sie war volljährig, da konnte sie doch mal auf eine Party von jemandem gehen, der in den gleichen reichen Kreisen umging wie sie, oder nicht?
Auch wenn Victor in vielen Dingen anders war als sie, in den Augen ihres Vaters war er ja dennoch ein guter Umgang. Vielleicht sollte sie ihn einfach bitten, gemeinsam mit Victor irgendwo hingehen zu können? Aber das war nicht die Wahrheit, und auch wenn sie gut lügen konnte, ohne dass man es ihr anmerkte, sie mochte es nicht, hatte dann ein schlechtes Gewissen.
"Ich werde Sie nicht zwingen, mich zu begleiten. Mir ist durchaus bewusst, was das für Konsequenzen für Sie hätte, wenn mein Vater davon erführe. Aber ich werde gehen. Ob mit oder ohne Sie", sagte sie und seufzte. Sie hatte es entschieden. Und das würde sie auch machen...und wenn er sie nicht begleitete, dann war das eben so. Dann würde sie zum ersten Mal allein das Haus verlassen. Das wäre sehr seltsam...aber vielleicht wäre es richtig? Immerhin brachte sie so ihren neuen Gorilla nicht in Schwierigkeiten...und er war angenehmer als die anderen.
Sie ging noch ein Stück. "Oder ich gehe nicht...wenn ich allein ginge, würde ich mich bei Victor nicht sicher fühlen.", sagte sie dann und sie glaubte es in diesem Moment selbst. Daher würde es ihr auch sicher jeder abkaufen. Sie wollte nicht, dass jemand wegen ihr Probleme bekam, daher würde sie alles riskieren und sich allein hinaus wagen.
Sie wandte sich nun zu der Limousine und James fuhr sofort vor, damit sie nicht so weit zu gehen hatte. Sie stieg ein und setzte sich. Ja, sie würde es schaffen. Irgendwie...das musste sie. Oder sie fragte einfach ihren Vater...
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BeitragThema: Re: Shoppingmall   So 30 Aug - 1:33



Noah
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"Wenn ich etwas dazu sagen darf, Miss Berlais: Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Vater Ihnen verbieten würde auf diese Party zu gehen ist sehr hoch, Aus diesem Grund erschließt sich mir nicht, weshalb der Geschäftspartner Ihres Vaters die Geschäfte abbrechen würde, wenn Sie aus eigenen Stücken absagen, es jedoch nicht tun würde, wenn Ihr Vater es Ihnen verbieten würde", sagte er. Dieser Punkt leuchtete ihm wirklich noch nicht ein. Was hatte denn Jennas Anwesenheit auf der Party dieses Typen mit der geschäftlichen Beziehung ihrer Eltern zu tun? Er hatte keine Ahnung. Aber vielleicht beabsichtigten die Eltern beider ja, die zwei zusammen zu bringen. Das würde wiederum Sinn machen.
Dann teilte Jenna ihm ihren Entschluss mit und dieser bewirkte, dass er keine andere Wahl mehr hatte. "Dann werde ich Sie begleiten", erwiderte er entschlossen. "Ich würde es ohnehin bemerken, wenn Sie versuchen würden abzuhauen. Ich werde mich schon noch irgendwie herausreden, sollte Ihr Vater mich feuern wollen. Ich weiß, ich sollte mir eine solche Beurteilung nicht anmaßen, aber ich traue diesem Victor nicht. Sie mit Ihm allein zu lassen, könnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Zumal Ihr Vater sicherlich entsetzter wäre, wenn Sie ohne Bodyguard verschwinden würden, als mit. Eigentlich würde ich Ihnen auch empfehlen erst um Erlaubnis zu fragen, jedoch liegt die Entscheidung ganz bei Ihnen. Jedoch versichere ich Ihnen, dass egal wie Sie Sich entscheiden, ich für Sie da sein werde, wenn Sie mich brauchen", erklärte er ihr und ging mit ihr zur Limousine. In dieser konnte er das Gespräch nicht fortführen, da auch der andere Bodyguard anwesend war, aber für ihn war sowieso alles geklärt. Jenna könnte sich sowieso nicht an ihm vorbei schleichen. Selbst bei einem gewöhnlichen Bodyguard wäre das nicht einfach, bei ihm war es deshalb nahezu unmöglich, es sei denn, man war so gut ausgebildet wie er. John könnte es schaffen. Rachel eventuell auch, immerhin wuchs sie im Wald auf. Sie wusste, wie man weder von Tieren noch von Menschen gesehen wurde.
Auf der Fahrt blickte Noah wieder aus dem Fenster. Er wollte weder dem anderen Bodyguard noch Jenna in die Augen sehen. Wenn sie sich ohnehin nur an schwiegen, führte es nur zu einer unangenehmen Atmosphäre.

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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Mi 14 Sep - 19:59

cf: Lager
Ihre Schritte hatten sie hierher geführt und nun staunte sie nicht schlecht. Dieser Ort hatte sich wirklich verändert, anstatt einiger Betonklötze voller Wohnungen stand hier nun eine Mall. May sah mit großen Augen auf das riesige Gebäude und wusste noch nicht recht, ob sie es gutheißen oder verteufeln sollte. Natürlich waren diese Betonplattenbauten eine Schande gewesen, aber sie hatten vielen Menschen ein Zuhause geboten, die sich nichts anderes hatten leisten können. Sie wusste, wie es in diesen Klötzen abgegangen war, hatte sie doch selbst in einem gewohnt. Aber es war dennoch besser als eine Parkbank. Auch diese Erfahrung durfte sie ihr eigen nennen.
Die Junge Frau näherte sich dem Eingang und kam sich mit einem Mal sehr schlampig vor. Dieses Einkaufszentrum schien sich an die besser gestellten Bürger dieser Stadt zu richten und da gehörte sie definitiv nicht zu. Vielleicht hätte sie eher zum Fundus gehen sollen, da hätte sie eher etwas gefunden, was sie sich leisten konnte. Denn sie besaß nicht einen einzigen Cent. Keine guten Voraussetzungen, um an etwas zu essen und Wechselkleidung zu kommen. Mayra seufzte, sie hasste es, zu klauen. Aber was sollte sie machen? Hätte sie ihre Jacke doch mitgenommen, dann hätte sie darunter etwas verstecken können. Blöd gelaufen.
Mayra wandte sich zu einem Supermarkt, ging hinein und achtete dabei auf Kameras und tote Winkel. Davon gab es reichlich, von den toten Winkeln, aber sie hatte ja nicht besonders viel Stauraum, eher so gut wie gar keinen. Einen Moment lang dachte sie nach, ob sie sich Äpfel in den BH stecken sollte, entschied dann aber, dass das zu unnatürlich aussähe. Leider...denn sie mochte Äpfel. Sie ließ ihren Blick vom Obst auf die Süßigkeiten wandern. Machte zwar nicht satt, aber für den ersten Hunger... Die junge Frau betrat den Gang und ließ ihren Blick an der Decke entlangwandern, um alle Kameras zu sehen. Dann wandte sie sich in den toten Winkel und starrte auf die Auswahl, die sie noch hatte. Viel war es nicht, doch sie entschied sich für einen Müsliriegel und steckte ihn sich in die Hose. Ja, sie kam sich schon blöd vor, aber sie war nicht besonders schlecht darin. Doch dieses Mal war sie unachtsam, sie hatte nicht nachgesehen, ob jemand in den Gang sah, doch sie hoffte einfach darauf. Sie griff nach einem zweiten Müsliriegel und steckte ihn sich in den Ausschnitt.



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BeitragThema: Re: Shoppingmall   Fr 16 Sep - 20:10

Toshiro
comes from: Altstadt
Mit den Händen in den Taschen, seinem schwarzen, tief hängenden Rucksack und dem in eine dünne, sehr lange Stofftasche befindlichen Kendoschwert bepackt, machte er noch einen Abstecher zur Mall. Er war auf der Suche nach einem Bäcker um sich etwas zu Essen zu holen, bevor er dann zur Schule gehen würde, denn noch war er mit dieser nicht fertig. Er befand sich nun in seinem letzten Jahr, was auch bedeutete, dass er heute die ersten beiden Stunden frei hatte. Für ihn war dies beinahe schon ein Segen. So konnte er vorher noch durch die Gegend streunen oder trainieren ohne um fünf Uhr aufstehen zu müssen.
Ein frischer Wind blies ihm entgegen und er zog sich die Kapuze seiner schwarzen Sweat-Jacke über, ging die Straße entlang und ließ seine Gedanken schweifen. Er dachte an vieles - an den Sport, den er liebte, an seine Adoptiveltern, von denen er sich immer weiter entfernte, an seine verstorbene Großmutter, das Haus in dem er damals gelebt hatte, an die Tochter der Nachbarn, die irgendwann weggezogen war, an die Zeit, in der er immer alleine durch den Wald gestreunert war... Gut, dies tat er immer noch des öfteren, einfach um Ruhe zu finden, doch genauso trieb er sich oft in der Altstadt herum, egal ob im Hellen oder Dunkeln, schlenderte durch die dunklen Gassen und suchte. Er wusste nicht was er zu finden hoffte, dennoch zog es ihn jedes Mal wieder dorthin.
Dann kam er an der Mall an und ohne weiter auf ihr Äußeres zu achten, ging er zügig hinein und zu dem Bäcker, welcher relativ weit hinten lag. Er begutachtete die Auswahl und entschied sich für ein Baguette und zwei Nussecken. Er zog das Geld hervor und nahm die zwei Tüten entgegen. Dann trat er den Rückweg an, ließ sich jedoch Zeit. Als er am Supermarkt vorbei kam, blieb er stehen. Er hatte noch Zeit bis er in der Schule sein müsste, er könnte sich einen Kaffee holen. Ja, das klang gut. Immerhin hatte er heute noch nichts gegessen, er vertrug es nicht so gut, wenn er so früh aufstand. Somit machte er einen Umweg und betrat den Supermarkt. Um den kürzesten Weg zu nehmen, ließ er die Obst-und Gemüseabteilung aus und ging an den Regalen mit den Süßigkeiten vorbei. Eigentlich hatte er nicht vor, diesem Ort in irgendeiner Weise Aufmerksamkeit zu schenken, jedoch entging seinem wachsamen, kalten Blick, nicht das Mädchen, welches sich verstohlen umsah und dann erst etwas in seine Hosentasche und dann noch im Brustbereich etwas einsteckte. Bevor er selbst wusste, warum, hatte er schon seine Hand vorschnellen lassen um sie am Handgelenk zu packen, bestimmt, jedoch nicht zu fest um dem Mädchen nicht wirklich weh zu tun. Dabei fiel ihm auf, dass sie einen recht dünnen Eindruck auf ihn machte, allerdings konnte es auch sein, dass es ihm nur so vorkam, weil er hauptsächlich mit Leuten in Kontakt kam, die genauso wie er wirklich gut trainiert waren, die meisten davon waren auch noch Jungs.
»Ist das wirklich nötig?«, fragte er, die Stimme ruhig und tief - was man bei seiner eher geringen Größe wohl weniger erwarten würde oder zumindest nicht so tief - jedoch ohne wirkliche Wärme, auch wenn er nicht unfreundlich sein wollte. Er hielt dann mit der anderen Hand seine Tüten vom Bäcker hoch. »Wenn du so hungrig bist, kannst du auch einfach hiervon etwas abhaben.« Egal wie gut gemeint seine Worte waren, sein recht blasses Gesicht, welches durch die weißen Haare, die unter der schwarzen Kapuze hervor schauten, und die eisigblauen Augen noch kälter wirkte, wurde von ihnen nicht erreicht. Dafür hatte er zu sehr das Gefühl, dass es ihn eigentlich ja nichts anging, jedoch wollte er wenigstens darauf hinweisen, dass es auch einen anderen Weg gab.


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