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 Der Wald

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BeitragThema: Der Wald   Do 20 Aug - 15:51

Der Wald ist die Heimat derer, die sich hier ein Lager aufgebaut haben. Sie nutzen ihn zum Jagen und Anbauen von Gemüse, Obst und Getreide, sofern sie an das Saatgut kommen. Sie kennen ihn besser als jeder andere.
Der Hang ist die meiste Zeit über der Sonne zugewandt, sodass Pflanzen gut wachsen und viele unterschiedliche Bäume den Wald bilden.


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BeitragThema: Re: Der Wald   Do 27 Aug - 21:25



Sam
Waldbewohnern

Sie war ein ganzes Stück auf leisen Füßen federnd gelaufen und wurde nun langsamer, atmete tief durch. Warum hatte Anthony dieses Kind mitbringen müssen? Es machte sie fertig. Egal wie sehr sie es versuchte, sie hatte es bisher nicht überwinden können. Was sollte sie nur tun? Sie wollte nicht, dass Rachel glaubte, sie würde sie nicht mögen. Das stimmte nicht. Nur leider verschlug es ihr jedes mal aufs neue die Sprache.
Sam sog tief die Luft ein und atmete nahezu geräuschlos wieder aus. Dann schlich sie durchs Unterholz, kletterte auf einen Baum und wartete. Sie hatte sich eine Stelle ausgesucht, an der der Wald ein wenig lichter wurde. Hier kamen häufig Tiere vorbei, denn hier wuchs Gras, auch wenn es nicht allzu viel war. Ein Kaninchen oder Eichhörnchen würde sie definitiv erwischen. Allerdings hoffte sie eher auf ein Reh.
Sie hob den Bogen an, zog einen Pfeil aus dem Köcher und legte ihn an die selbstgebaute Waffe. Es dauerte nicht lange und sie entdeckte ein Eichhörnchen, welches so töricht gewesen war und vom Baum heruntergeklettert war um eine Nuss aus zu graben. Sam zielte bereits, die Sehne des Bogens dehnte sich. Dann trat tatsächlich ein Reh hervor und die junge Frau erstarrte gänzlich in ihrer Bewegung. Sie wartete, bis das Huftier sich ein wenig weiter vor gewagt hatte, dann richtete sie in Zeitlupe ihre Pfeilspitze auf das Reh. Lautlos atmete sie aus und ließ dann den Pfeil fliegen. Das Reh schreckte auf, wollte wegrennen, doch es war bereits zu spät und es wurde perfekt getroffen, ging nach nur einer Sekunde, maximal zwei, in die Knie und sank auf den Boden. Das Eichhörnchen war jetzt zwar fort, doch dafür hatte Sam ein Reh erwischt. Schnell und geschickt kletterte sie den Baum herunter und lief zu dem Huftier. Sie sah nach, ob es den Schuss irgendwie überlebt hatte, doch dies war nicht der Fall. Sie hatte perfekt getroffen.

Erwähnt: Rachel
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BeitragThema: Re: Der Wald   Do 3 Sep - 23:31

cf: Lager
Der Hund lief ein paar Mal voraus, doch er wartete immer brav darauf, dass John mit ihm mitging. Der Mann im Anzug schien hier völlig fehl am Platz, man hätte ihn eher in einem Park beim Villenviertel vermutet und nicht hier im Wald.
Der Hund schien einer Spur zu folgen, da es John egal war, wohin er ging, war er damit einverstanden. Also folgte er seinem neuen Begleiter und Gefährten durch den Wald. Plötzlich hatte er das Gefühl, nicht mehr allein zu sein. Er blieb stehen und sah sich um. Tatsächlich, er entdeckte Sam bei einem erlegten Reh.
Scheinbar war es das, was der Hund gewittert hatte. Doch der ging nicht näher heran, weil John gestoppt hatte. Scheinbar war dieser Hund besser als er es erwartet hatte...ein wahrer Glücksgriff.
Er sah, wie Sam kontrollierte, ob das Tier tot war. Es gab für ihn keinen Grund, Tiere zu töten. Natürlich, gekonnt hätte er es, aber lieber plackte er sich den ganze Tag ab als hier auf die Jagd zu gehen. Menschen zu töten, das bedeutete ihm kaum noch etwas, es machte ihn nicht glücklich, aber er konnte dafür sorgen, dass es ihn kalt ließ, wenn er es wollte. Aber Tiere...nein, das war eine andere Liga.
Er würde niemanden deswegen verurteilen, wenn er das erlegte Tier benötigte, aber Menschen, die Tiere quälten oder so, die ließ er nur äußerst selten damit weitermachen...eigentlich nie. Sie landeten auf irgendeine Art und Weise immer im Gefängnis oder im Krankenhaus. Und da dann auf Dauer...
Er trat hinter den Bäumen heraus und ging langsam näher, bewegte sich nahezu lautlos, ohne besonders darauf zu achten. Viele Jahre Ausbildung und sein Beruf hatten ihn so werden lassen.
"Guter Schuss", sagte er und zeigte dabei den Ansatz eines Lächelns.



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BeitragThema: Re: Der Wald   Sa 5 Sep - 17:47



Sam
Waldbewohner

Es erleichterte sie, dass das Tier schnell gestorben war, da sie Tiere an sich sehr gern hatte und auch wenn sie sie jagte, so wollte sie sie nicht leiden lassen. Sie besaß generell die Einstellung, dass niemand es verdient hatte zu leiden. Sie bemerkte John erst kurz, bevor er etwas sagte und erhob sich sehr schnell. Für einen kurzen Augenblick wirkte ihre Haltung angespannt, als hätte man sie bei etwas ertappt, doch dann lockerte sie sich. "Danke", sagte sie und warf einen Blick auf das Tier. In ihrem Kopf schwirrten noch viel zu viele Gedanken umher, weshalb es ein wenig dauerte, bis ihr nachdenklicher, ernster Gesichtsausdruck freundlicher wurde. Ihr Blick fiel auf den kleinen, jungen Hund, welcher John begleitete und schließlich stahl sich ein ehrliches Lächeln auf ihr Gesicht.
"Wen hast du denn da bei dir?", fragte sie und hockte sich hin, um einen offenen Eindruck auf den Hund zu machen. Sie hätte ihm die Hand hingehalten, aber sie wusste nicht, wie sehr das Tier auf den Mann fixiert war. Sie war schon öfters Hunden begegnet, welche sie als Bedrohung angesehen hatten. Sie wusste nicht warum, aber irgendwie mochten die meisten Hunde sie nicht. Es fiel ihr schwer zu glauben, dass sie einen so bedrohlichen Eindruck machte. Aber vielleicht hatten die Besitzer ihre Hunde auch einfach so erzogen, dass sie Fremde erst einmal anknurrten.

Erwähnt: John
Angesprochen: John


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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi 9 Sep - 19:29

Der Mann sah sie an, wie immer war er ruhig und schien völlig gelassen. Sie schien wiederum nicht mit ihm gerechnet zu haben, was er verstand. Immerhin war sie hier auf der Jagd und normalerweise würde sie dabei niemandem begegnen, denn in diesen Teil des Waldes kamen nur jene, die etwas erlegen wollten oder unbedingt ungestört zu sein wünschten. Dazu zählten mehr Menschen, als man es im ersten Moment erwartete. Nicht selten war er hier Drogendealern begegnet, die jedoch allesamt immer nur ein einziges Mal hier gewesen waren, wenn sie ihm begegneten. Danach hatte er keinen von ihnen je wiedersehen müssen...
Sam kniete sich hin und hielt dem Hund die Hand entgegen, der diese beschnüffelte und daran leckte. John lächelte, auch wenn der Hund ihn gerade verraten hatte, immerhin hatte er ihn an einen Freund verraten. Das war ja schon mal etwas. "Ich habe ihn gefunden, ein Mann hat ihn erschlagen wollen", sagte er lächelnd. Doch er wusste, dass dieser Mann nie wieder einen Hund quälen könnte, dafür hatte er gesorgt.
Der Hund hielt inne, kläffte und rannte dann irgendeiner Spur nach. John rief ihn nicht zurück, er war sich sicher, dass er den Schäferhund nicht verlieren würde.
"Beschäftigt dich etwas?", fragte er dann ganz direkt. Er hatte Augen im Kopf, mit einem Nein würde er sich nicht zufrieden geben. Zumindest nicht so schnell...doch er wusste, wie wertvoll Geheimnisse waren. Und sie schwer sie wiegen konnten...
Wie gern hätte er selbst jemanden, dem er alles sagen könnte.



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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi 9 Sep - 20:13



Sam
Waldbewohnerin

Sie lächele, als der Hund sich nicht von ihr abwandte oder sie sogar ankläffte. Stattdessen kam er vorsichtig zu ihr und leckte ihre Hand ab. Es war ein wirklich freundlicher und lieber Hund, das konnte sie auch so erkennen. Jedoch machte er auch den Eindruck, als würde er zwar nicht schnell Vertrauen fassen, jedoch sehr treu sein. Und als John dann erzählte, wie er ihn gefunden hatte, verstand sie auch, weshalb. Es war nur natürlich, dass ein misshandeltes Tier sich so verhielt. Auch Menschen würde es vermutlich so ergehen.
"Das arme Tier", murmelte sie. Als der Hund dann los lief, stand sie wieder auf und sah dem Kleinen kurz hinterher. Dann wandte sie sich wieder John zu. "Hast du denn auch einen Namen für ihn?", fragte sie dann.
Sie blickte noch einmal in die Richtung, in der der Junghund verschwunden war, bevor sie die Frage von John erreichte. Ihr fiel im ersten Augenblick gar nicht ein, was er überhaupt meinte, weshalb sie ihn ein wenig verwirrt ansah. Doch dann begann sich ihr Blick zu klären und sie erkannte es. Es ging vermutlich um ihr Verhalten, wenn sie bei Rachel oder in der Nähe des Mädchens war. Sie könnte ihre Gründe nicht erörtern, ohne ihr Geheimnis zu offenbaren, wozu sie definitiv nicht bereit war. Allerdings würde sie auch nicht lügen. Das hatte ihr Gegenüber nicht verdient. Sie atmete einmal tief aus - es glich beinahe einem Seufzen - und sah John ernst an. Ihr Gesichtsausdruck strahlte Stärke, Dominanz und auch eine gewisse Härte aus, war jedoch immer noch freundlich. "Tut mir Leid, aber es gibt nichts, was ich dir verraten möchte", antwortete sie ruhig und so freundlich und höflich, wie es ihr möglich war. Es war nicht leicht, jemandem auf freundliche Art und Weise zu sagen, dass ihn etwas nichts anging. Und dazu dann trotzdem den Eindruck zu machen, dass man sich auch nicht erweichen lassen würde. Allerdings glaubte sie nicht unbedingt, dass John so leicht nachgeben würde. Dafür schien er ihr nicht der Typ zu sein, auch wenn sie nicht behaupten konnte, dass sie ihn sonderlich gut kannte. Was für sie ein weiterer Grund war, weshalb sie nichts sagen wollte. Sie ließ ihn seine Geheimnisse haben, also sollte er ihr das selbe Recht zugestehen.

Erwähnt: John, Rachel
Angesprochen: John


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BeitragThema: Re: Der Wald   Di 6 Okt - 22:19

John beobachtete die Hündin, die sich umsah und immer wieder schnüffelte, Fährten folgte und dann zurückkam. Seltsam, wie sehr sich das Tier an ihn gebunden hatte, obgleich er es doch erst vor wenigen Stunden zu sich genommen hatte.
"Sie hat wohl einiges durchgemacht", sagte er und als Sam fragte, ob er einen Namen für sie hatte, zuckte er mit den Schultern. "Noch nicht. Ich bin nicht wirklich begabt darin, Namen zu vergeben", lächelte er leicht.
Als er sah, wie sie sich verspannte bei der Frage, die er gestellt hatte, wusste er, wie wund der Punkt sein musste, den er da getroffen hatte. Er selbst hatte viele Menschen getötet, hatte gefoltert, hatte Menschen manipuliert. Er wusste, wie es aussah, wenn man einen wunden Punkt traf. Und Sams war mehr als nur wund, er beschäftigte sie scheinbar zusehends und sie war noch nicht darüber hinweg, hatte nicht abgeschlossen mit dem, was da war...
Er war wirklich neugierig, doch nicht nur das hatte er im Sinn. Er wusste, wie erleichternd es sein konnte, mit jemandem zu reden. Und er wusste, dass er das, was er für sich behielt, niemals jemandem sagen konnte.
"Weißt du, manche Dinge lasten auf unserer Seele. Man möchte sie mit jemandem teilen, aber es geht nicht. Man kann es nicht. Aber irgendwann kommt der Moment, in dem man es tun muss, um nicht daran zu zerbrechen. Pass den Moment ab, lass es nicht soweit kommen", sagte er mit einem leichten Lächeln. In seinen Augen konnte man nicht lesen, was er dachte, das hatte er in seiner Zeit bei der Spezialeinheit gelernt. Doch innerlich wusste er, dass er jemand war, der zerbrochen war...denn er hatte den Menschen verloren, den er hätte einweihen können...und auch Joss hätte er nie eingeweiht. Denn jedem, dem er das erzählen würde, täte er ein Leid an. Und genau das hatte er sich geschworen, nie wieder zu tun...nicht ohne Grund.
"Ich kann schweigen, es für mich behalten. Wenn du reden willst, bin ich da.", sagte er nur und sein Blick war ernst und seltsam sanft. Er sorgte sich um das Mädchen, auch wenn sie zäh war, etwas zerfraß sie innerlich.



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BeitragThema: Re: Der Wald   Di 6 Okt - 22:46



Sam
Waldbewohnerin

Sie verstand, dass John es nur gut meinte, aber sie glaubte nicht, dass sie es ihm erzählen sollte. "Weißt du, es ist ... eigentlich etwas ziemlich dummes", murmelte sie und blickte hinaus in den Wald, ein schwaches Lächeln im Gesicht. "Es ist ungerecht von mir, Rachel das anzutun, aber selbst wenn ich irgendwann mal jemandem davon erzählen sollte, es würde nichts bringen. Ich glaube nicht, dass es irgendjemanden gibt, der es verstehen würde, geschweige denn, dass jemand etwas sagen könnte, was mir vielleicht sogar helfen würde. Ich versuche weniger es geheim zu halten, als dass ich glaube, dass ich es nicht aussprechen könnte, weil es mir nur wieder eine Realität zeigen würde, die ich zu verdrängen versuche. Ich glaubte, ich hätte damit abgeschlossen, aber ich lag wohl falsch."
Sie hatte irgendwie das Gefühl, John erklären zu müssen, weshalb es ihr schwer fiel, es irgendjemandem zu erzählen. Als würde er es ihr sonst übel nehmen, wenn sie es nicht täte. "Ich bezweifle, dass du es verstehst, aber ich habe das Gefühl, dass wenn ich nicht alleine damit zurecht komme und mich anderen anvertraue, ich schwach bin und denjenigen nur unnötiges Leid zu füge und eine Last auferlege, die sie vielleicht nicht tragen können. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, wie ich sagen würde, vielleicht gerade weil es so banal ist, komme ich mir erbärmlich vor. Allein schon, dass ich dir das hier erzähle, wirkt auf mich wie ein Beweis meiner Schwäche."
Sie brachte ein Lachen hervor und schüttelte den Kopf. Das alles klang in ihren Ohren wie totaler, sentimentaler Schwachsinn. "Ich neige wohl einfach zu Übertreibungen", meinte sie, scheinbar amüsiert, doch war da ein bedrückter Unterton in ihrer Stimme, der deutlich machte, dass es sich keines Falls um etwas handelte, worüber man lachen sollte.

Erwähnt: John, Rachel
Angesprochen: John


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BeitragThema: Re: Der Wald   Di 6 Okt - 23:15

Der mann sah sie ernst an. Er hörte ihr zu und er wusste, was sie meinte. Er wusste es, denn er verstand. So unwahrscheinlich es ihr wohl erscheinen möge, aber das, was sie erlebt hatte. "Du musst dich nicht rechtfertigen, Sam. Und nur weil es für irgendjemanden banal ist, heißt das nicht, dass es nicht dennoch für jemand anderen enorm bedeutend sein kann. Menschen sind unterschiedlich. Es gibt Menschen, die andere töten, die dabei keine Reue empfinden, es gibt jene, die nicht einmal eine Fliege erschlagen können, weil sie sonst ein schlechtes Gewissen bekämen. Es gibt Menschen, die einen Hund ohne Grund erschlagen wollen und es gibt Menschen, die diesen Hund retten. Jeder ist anders. Und für jeden ist etwas anderes bedeutend", sagte er mit ruhiger Stimme und sah dabei auf den Hund, der gerade an einem Baum schnupperte.
"Ich weiß, wie es dir geht. Wenn man etwas verdrängt hat, was wieder an die Oberfläche will...man dachte, man hätte es besiegt, man hätte neu anfangen können. Aber eigentlich kann man das nie", sagte er und dachte dabei an Joss. Als er sie in seinen Armen gehalten hatte, als sie ihn angesehen hatte...sie hatte ihm etwas sagen wollen. Das wusste er, aber sie hatte es nicht mehr geschafft...
Wenn er an diesen Abend dachte, an dem alles in ihm hochkam, dass er sie hatte gehen lassen, nur, um sie nicht für sich zu beanspruchen, dass er sie verloren hatte...und dass sie tot war, weil er nicht den Mut gehabt hatte. Nicht die Ehre, sie zu bitten, zu warten...dann wäre sie noch am Leben.
"Es ist keine Übertreibung, denn du empfindest es. Alles, was du empfindest, ist von Bedeutung.Und glaube mir, nichts ist mutiger, als sich Hilfe zu holen. Denn dann beweist du Mut, dir einzugestehen, was war und was dich verändert, du machst es zu einem Teil von dir, den du beherrschen kannst", sagte er lächelnd. Von sich selbst reden würde er nicht...aber er wollte die Seelen retten, die um ihn herum waren. Um seine eigene scherte er sich nicht und für diese gäbe es auch keine Rettung mehr.
Denn er war ein Mörder...



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BeitragThema: Re: Der Wald   Di 6 Okt - 23:50



Sam
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Ein zwar trauriger, jedoch gleichzeitig ruhiger Ausdruck, der einem Lächeln glich, stahl sich auf ihr Gesicht, während sie langsam den Kopf schüttelte. Sie hörte zwar deutlich, dass John ihr zusprechen wollte, aber gerade ihm konnte sie diese Worte nicht wirklich abkaufen. Sie hatte das Gefühl, dass er teilweise wirklich aus Erfahrung sprach.
"Ich bin dir dankbar für deine Worte, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass du selbst dich noch nie jemandem anvertraut hast. Und wenn ich ehrlich bin, fällt es mir schwer, den Worten eines Mannes zu glauben, über den ich lediglich vier Dinge weiß, nämlich seinen Namen, dass er sehr sportlich ist, dass ich seit mehreren Jahren mit ihm und anderen im Wald lebe und dass er seit neustem einen Hund hat", sagte sie und sprach damit wirklich aus, was sie dachte. Das hatte sie auch zuvor, doch jetzt war es deutlich weniger emotional geprägt. Sie hatte in erster Linie einfach den Widerspruch dieser Konversation erkannt.
"Jeder von uns hat eine schwere Vergangenheit, sonst würden wir nicht zusammen in diesem Wald leben. Das heißt, auch du hast eine - und versuche nicht es zu leugnen, ich bin vielleicht schwach und naiv, aber ich bin nicht blöd. Ich erwarte nicht, dass du mich in jede Einzelheit einweihst, aber für jedes Wort, welches du von mir hören möchtest, möchte ich eines von dir. Wir können es ganz sein lassen, aber wir können es auch zusammen tun. Du kannst anderen nicht helfen, wenn du selbst Hilfe brauchst." Sie kam sich vor, als würde sie ihn erpressen, jedoch hatte sie nicht das Gefühl, dass sie falsch lag. Es gab keinen Grund, jemandem etwas sehr persönliches zu erzählen, wenn dieser nicht bereit war das selbe zu tun. Das wäre einseitiges Vertrauen und einseitiges Vertrauen führte nur dazu, dass einer von beiden irgendwann verletzt werden würde.
"Ich habe einmal eine wirklich gute Metapher gehört: Wenn ein Freund einen Splitter im Auge hat, dann hilfst du ihm, diesen heraus zu ziehen. Doch wenn du selbst einen ganzen Holzpflock im Auge hast, dann bist du es, der zuerst die Hilfe des anderen verdient. So selbstlos man auch ist, jeder braucht irgendwann selbst einmal Hilfe. Auch wenn ich es nicht wahr haben möchte, ich brauche vermutlich welche, aber kannst du ehrlich von dir behaupten, dass bei dir alles in Ordnung ist, dass nicht du derjenige mit dem Holzpflock im Auge bist?", sagte sie und musste selbst ein wenig schmunzeln bei dieser Metapher. Sie war in gewisser Weise schwachsinnig, denn wie könnte schon einer einen ganzen Holzpflock im Auge haben? Aber dafür war sie gut geeignet um solch eine Situation treffen zu beschreiben.

Erwähnt: John
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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi 7 Okt - 0:04

John sah sie nicht an, er blickte irgendwohin, wo niemand war, nur seine Gedanken. Sie hatte Recht, das wusste er. "Manche Dinge kann man nicht aussprechen. Sie sind zu schrecklich, als dass man das könnte. Das, was ich getan habe, werde ich mein Leben lang bereuen. Ich bereue es immer, jede Sekunde meines Lebens. Ich denke daran, wenn ich aufwache, wenn ich atme, wenn ich einschlafe. Und niemals wird der Moment kommen, in dem ich nicht bereue. Ich habe neu angefangen, als ich nach Hause kam. Ich war im Krieg, Sam. Ich habe Menschen getötet, die nichts getan haben. Menschen, die nicht mein Feind waren. Aber seien wir ehrlich, man sieht es mir an, dass ich beim Militär war", sagte er mit einem Lächeln. Er gab ihr damit etwas preis, was wirklich viel von ihm ausmachte, es war wahr, jedes Wort. "Die Grausamkeit, die ich dort sah, die ich erlebte, die ich anderen antat - all das liegt nun hinter mir und ich würde mich verfluchen, wenn ich deine Seele damit belastete"
Seine Stimme klang recht neutral, ein klares Zeichen dafür, dass es ihm wirklich nahe ging. Denn sonst hätte er keinen Grund gehabt, es so von sich abzuschirmen.
"Also, Sam. Warum bereitet Rachel dir Schmerzen?", fragte er nun mit einem leichten Lächeln und sah sie an. Er hatte ihr etwas gesagt, was er eigentlich nicht wirklich jemandem hatte sagen wollen. Aber wenn er sie so dazu bringen konnte, dass sie ihre Seele entlastete, würde er es tun. Mehr würde er nicht sagen.
"Vielleicht ist das der Holzpflock, den du meinst, aber vielleicht ist es auch nur der Splitter", sagte er mit einem Lächeln und blickte Sam intensiv in die Augen. Sein Blick machte deutlich, dass er nicht genauer werden würde, was seine Vergangenheit betraf, denn das könnte er ihr nicht antun. "Und glaub mir, Sam. Du kennst mich. Vielleicht weißt du nicht viel über meine Vergangenheit, aber du weißt, dass du mir vertrauen kannst, dass ich für jeden von euch mein Leben lassen würde und nichts unversucht ließe, euch zu retten"



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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi 7 Okt - 0:38



Sam
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Sie hatte nicht unbedingt damit gerechnet, dass John ihr auch nur irgendetwas erzählen würde, doch schnell verstand sie, weshalb er glaubte, dass er nicht genauer werden könnte, niemandem gegenüber. Zumindest konnte sie es sich denken.
"Menschen wie ich werden sich vermutlich nie wirklich vorstellen können, wie es ist im Krieg oder ähnlichem gewesen zu sein. Aber was immer du da auch erlebt hast, du kannst dir niemals sicher sein, dass es wirklich vorbei ist, ich spreche aus Erfahrung", erwiderte sie und seufzte dann, denn sie hatte gewusst, dass diese Frage kommen würde. Und nun sollte sie sie auch beantworten. Sie überlegte, ob sie sich ganz kurz und knapp fassen sollte und entschloss sich ihre schwierige Kindheit höchstens kurz zu erwähnen.
"Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich niemals eine Familie hatte, oder ob es etwas anderes ist, aber schon sehr früh habe ich beschlossen, dass ich Kinder haben möchte, wenn ich erwachsen bin. Mit sechzehn kam ich mit einem Typen namens Marc zusammen und selbst nach alldem was geschehen ist, denke ich immer mit einem Lächeln daran zurück. Wir zogen zusammen und ein Jahr später ... war ich schwanger. Es ist nicht so, als wären wir wie diese Teenie-Eltern gewesen, wir beide verdienten Geld und konnten auf unseren eigenen Füßen stehen. Allerdings war es auch nicht wirklich geplant gewesen. Während ich mich freute, gefiel es Marc ganz und gar nicht. Wir hatten einen so heftigen Streit, dass die Leute aus ihren Wohnungen schauten, weil sie befürchteten, wir würden uns gegenseitig niederschlagen. Schließlich schnappte ich mir eine Jacke und eine Tasche und lief nach draußen. Ich wollte zu einem Hotel, doch es war stockdunkel und die Scheinwerfer des Autos waren nicht an. Weder ich sah es, noch sah der Fahrer mich und somit wurde ich angefahren, brach mir das Schlüsselbein, mehrere Rippen und hatte mehrere blaue Flecken, ausgerenkte Wirbel einen zertrümmerten Arm. Mich konnten die Ärzte retten, das Kind nicht. Marc hat sich nie wieder bei mir gemeldet", erzählte sie und starrte dabei weiterhin in die Ferne, als würde sie mit sich selbst reden, leise und unauffällig. "Ich kam nach einer ganzen Weile hierher, baute mit das Lager auf und glaubte, ich könnte damit abschließen, immer hin kann ich immer noch Kinder bekommen, dachte ich mir. Aber dann kamen Anthony und Rachel und jedes mal, wenn ich dieses kleine Kind sah, musste ich daran denken, dass sie vom Alter her ähnlich alt war, wie mein verstorbenes Kind gewesen wäre. Es ist, als würde man mir jeden Tag vorhalten, dass ich einen Fehler gemacht habe und was ich hätte haben können, wenn ich nicht so dumm gewesen wäre. Aber ich erwarte nicht, dass dies irgendjemand versteht. Den Schmerz das eigene, ungeborene Kind zu verlieren, den kennt kaum einer und sich ihn als Mann vorzustellen, ist noch wesentlich schwieriger. Im Vergleich zu anderen ist es eine Kleinigkeit, aber es ist gleichzeitig eine Wunde, die nicht heilen will und jedes mal wieder aufplatzt."
Sie sah ihn an und schlug ihm dann 'brüderlich' mit der Faust vor die Schulter. "Du hast definitiv den Holzpflock. Und zusätzlich noch ein Brett vorm Kopf", sagte sie, meinte letzteres jedoch nicht ernst, sondern viel mehr ein wenig frech. Eine Seite an ihr, die so selten zum Vorschein kam, dass sie beinah vergessen hatte, dass sie überhaupt existierte.
"Da bist du nicht der Einzige", fügte sie dann leise hinzu. Auch sie würde alles für die anderen von ihnen tun, egal was es kostete. Vor allem für Rachel.

Erwähnt: John, Rachel
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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi 7 Okt - 1:07

John lauschte ihrer Geschichte. "Das, was geschehen ist, ist nicht deine Schuld. Du hast das Kind geliebt und hättest dein Leben gelassen, um es zu schützen. Ich weiß nicht, wie sich das anfühlt, aber ich weiß, wie es ist, einen geliebten Menschen zu verlieren", sagte er ernst und sah sie an. "Du musst dich dessen nicht schämen, Sam. Wenn du willst, finde ich diesen Marc für dich und er erlebt sein blaues Wunder, aber damit ist dir nicht geholfen"
Der Mann sah sie an. "Es beschäftigt dich, das verstehe ich. Und dann zu sehen, wie ein fremdes Kind aufwächst, ist sicherlich schmerzlich. Aber du hast alles getan, um dein Baby zu retten, du hast alles getan, was du hättest tun können. Die Schuld trägst nicht du, aber nach der solltest du auch nicht suchen. Das ist zu schmerzlich, zu endlos. Hast du getrauert?", fragte er dann. Er dachte an die verschiedenen Phasen des Trauerns...wenn man die nicht durchlief, konnte man nicht damit abschließen. Auch wenn man sie durchlief ging das nicht unbedingt, aber besser als ohne.
"Ich denke, du musst einfach deinen Weg finden, mit dem Tod umzugehen. Das ist schwer, manchen hilft es, darüber zu reden, das befreit, sich bewusst an die Freude zu erinnern, die man empfand. Anderen bereitet das umso mehr Kummer. Aber lass dich nicht unterkriegen, das ist das wichtigste. Es ist nicht deine Schuld, dass es gestorben ist. Es war ein Unfall, den niemand mehr ändern kann."
John musste daran denken, was er sich selbst für Vorwürfe machte wegen Jocelyns Tod...aber das war etwas anderes. Sie hatte ihn angefleht, er hatte es nicht gemacht...und was war geschehen? Ihr Ex-Mann, den sie nur wegen ihm geheiratet hatte, hatte sie kaltblütig erschossen. Und da war es etwas anderes, über Schuld zu reden...
Als sie ihn ein wenig frech boxte, musste er lächeln. Das war also die Sam, die sich hinter der Trauer und dem Schmerz verbarg... "Ist doch faszinierend, dass ich trotzdem noch treffe", sagte er lächelnd und blickte sie an.
"Du bist ein wundervolles Mädchen, lass dich nicht kaputt machen", sagte er dann wieder ernst. "Versprich mir das"



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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi 7 Okt - 21:18



Sam
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Sie hatte nicht geglaubt, dass er sie verstehen würde, aber seine Worte waren so weit von den Tatsachen entfernt, dass sie sich im ersten Augenblick fragte, ob er überhaupt richtig zugehört hatte. "Ich würde dich erschießen, wenn du ihn anrühren würdest", sagte sie mit einem leichten Grinsen im Gesicht und strick über den Pfeil, welchen sie aus dem erlegten Tier gezogen hatte. "Das Problem ist nicht, dass ich mir die Schuld gebe. Es ist nur wie ein bitterere Beigeschmack. Wirklich problematisch ist, dass ich es nicht mehr ertragen kann Kinder zu sehen, weil ich mein eigenes zu sehr vermisse ... und das obwohl es noch nicht einmal auf der Welt war, als es starb. Ich war nie gläubig, aber es kommt mir trotzdem unfair vor. Leute, die nicht einmal ein Kind haben wollen, geschweige denn sich gut drum kümmern, haben eines, und ich, wo das doch ein Wunsch von mir war, habe meines verloren. Ich denke die Beschreibung "eifersüchtig" trifft es wohl am besten."
Amüsiert schüttelte sie den Kopf. Sie war echt ein hoffnungsloser Fall. Da half einfach nichts. Als er etwas auf ihre frechen Worte erwiderte, lächelte sie leicht. Dieses wurde bei seinen darauf folgenden Worten größer und zu einem Grinsen. "Mädchen? Für wie alt hälst du mich bitte?", fragte sie und ihre Augen funkelten kurz. Dann ging sie zu dm erlegten Tier, holte ein Seil aus einer Tasche und band die Beine zusammen. Anschließend schulterte sie es, was ein wenig eigenartig aussah, da sie enorm schlank und nicht unbedingt groß war. Doch man sollte ihre Kraft lieber nicht unterschätzen. Wäre sie schwach, dann hätte sie nicht so lange überlebt.
"Ich geh noch zum See und da nach was essbarem schauen. Kannst mitkommen und dich auch was nützlich machen", sagte sie. Sie war jetzt ein wenig lockerer, als zuvor, als sie das Lager verlassen hatte.

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi 25 Nov - 18:57

Der Mann beobachtete sie und seufzte. "Ich könnte dir Dinge erzählen über den Schmerz, schlaue Sprüche, die eben doch nicht mehr sind als hohle Worte. Worte ändern nichts an Tatsachen, wenn man jemanden verliert, den man von ganzem Herzen geliebt hat, dann wird das immer bleiben. Vielleicht wird es monoton werden, ein Rauschen, aber bleiben wird es doch. Kennst du den Satz: Eifersucht ist der Tod der Liebe?"
John sah sie nicht an, beobachtete seine junge Hündin, die einen Hasen aufgestöbert hatte und nun hinter ihm her setzen wollte. Er pfiff scharf und sie hielt mitten in der Bewegung inne.
Als sie ihn auf das Mädchen ansprach, lächelte er. "Sieh mich an, sehe ich aus wie jemand, der dich nicht Mädchen nennen dürfte?", sagte er mit einem leichten Schmunzeln. Ihm war bewusst, dass sie seine Bitte nicht erfüllte, dass sie ihm auswich. Aber er würde sie nicht nötigen. Er wusste, wie es war, eine Bitte auszuschlagen. Und je öfter man sie wiederholte, desto schwerer war es, sie doch zu erfüllen. Da schwang Stolz mit. Und davon hatte auch Sam mehr als genug. Für ihn waren die anderen soetwas wie seine Kinder. Kinder, die er nie gehabt hatte. Und die er nie haben würde, denn Jocelyn war tot und eine andere Frau mehr als nur undenkbar. So seltsam das auch klang. Für eine Nacht - ja, aber mehr nicht. Nichts ernstes. Denn seine Liebe würde für immer dieser Frau gehören, jener wunderschönen Frau, die er in seinen Armen gehalten hatte als sie ihren letzten Atemzug tat.
"Kom ann!", rief er seiner Hündin zu und nickte dann Sam zu, dass er sie begleiten würde. Außerdem hielt er ihr den Arm entgegen. Er würde bestimmt nicht zulassen, dass sie das tote Tier schleppte, wenn er dabei war. Sie war ein Mädchen! Sie sollte an anderes im Leben denken als an das hier...



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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi 25 Nov - 22:43



Sam
Waldbewohnerin

Sie zuckte mit den Schultern, was vermutlich aussehen sollte, als wäre es ihr gleich, doch ihr Herz war schwer. "Mag schon sein, aber das gilt nur, wenn du etwas hast, was du lieben kannst", erwiderte sie und klang dabei äußerst kaltherzig, war vermutlich verbergen sollte, dass seine Worte sie schwer getroffen hatten. Wollte er ihr damit sagen, sie wäre Schuld, dass ihr Kind tot war? Vermutlich nicht, jedoch klang es für sie danach. Natürlich würde sie das niemals sagen, es war schließlich bestimmt nur ein Missverständnis. Es war kompliziert, was in ihr vorging. Sie hatte lange Zeit getrauert, aber dann hatte sie wieder zu leben angefangen. Doch jedes mal, wenn sie kinder wie Rachel sah, wurde sie in den Moment zurückversetzt, als sie ihr Kind und ihre große Liebe verloren hatte. Als sie arbeitslos und obdachlos geworden war. Ja, hier im Wald hatte sie wahre Freiheit gefunden, aber obwohl sie in einer Gruppe lebte, war sie alleine. Wer weiß, vielleicht würde das immer so bleiben. Vielleicht würde sie irgendwann von einem Eber aufgespießt werden und das wäre dann ihr Ende. Aber das machte nichts. Sie hatte sich lange gefragt, weshalb ihr kein glückliches Leben vergönnt war und war zu dem Schluss gekommen, dass es keine Antwort dafür gab. Zumindest keine, die sie verstehen könnte. Der Gedanke, dass es so war, weil einem nun einmal immer etwas unschönes im Leben passieren konnte, hatte sie getröstet. Für andere wäre vielleicht das Gegenteil der Fall gewesen, aber es war wesentlich entspannter als jemanden zu suchen, den man dafür verantwortlich machen konnte.
Sie zog die Augenbrauen hoch und sah ihn an, ganz nach dem Motto: "Als ob". "Du verhälst dich, als wärst du 60 oder älter. Ich gebe zu, es besteht ein etwas größerer Altersunterschied, aber indem du dich wie ein Dorfältester verhältst, grenzt du dich noch mehr von den anderen ab, als ich. Weißt du, was ich glaube? Es werden immer wieder schlimme Dinge im Leben passieren, aber auf solche folgen auch wieder gute. Vielleicht dauert es mal etwas länger, aber wie willst du immer weiter machen, wenn du nicht daran glaubst, irgendwann zufrieden sterben zu können? Wer immer nur bereut, der kann nicht mit voller Überzeugung sagen, er habe wirklich gelebt. Ich weiß, ich bin vielleicht nicht gerade eine Person, welche anderen Tipps für ein glückliches Leben geben sollte, aber ich komme nur immer wieder in unser Lager zurück, weil ich daran glaube, dass ich irgendwann loslassen kann. Ich quäle mich jeden Tag weiter, weil ich überzeugt bin, dass sich irgendwann eine neue Tür öffnen wird und Licht in mein dunkles Zimmer lässt."
Sie war eine Person, die Metaphern liebte. Sie waren so schön und viel anschaulicher. Manchmal gab es gar keinen anderen Weg um die eigenen Gefühle treffend beschreiben zu können. Doch es kam auch vor, dass man das, was man fühlte, mit keinem Wort der Welt beschreiben konnte. So war es bei ihr die meiste Zeit.
Er streckte seine Hand aus, als Zeichen, dass er ihr helfen würde, aber sie schüttelte den Kopf und weigerte sich. "Lege du erst einmal deine eigene Last ab, bevor du eine andere schulterst", murmelte sie mit einem frechen Unterton und einem freundschaftlichen Schmunzeln. "Dann mal los."
So begab sie sich auf den Weg zum See. Das Reh war zwar nicht gerade leicht, doch bis zum See war es nicht weit und sie war kräftiger, als es den Anschein machte. Sie konnte auch ziemlich zügig gehen, trotz des unebenen Waldbodens. Über die lange Zeit hinweg hatte sie sich einfach daran gewöhnt.

-->See

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BeitragThema: Re: Der Wald   Di 3 Mai - 20:39

John war sich in dem Moment sicher, dass sie ihn missverstanden hatte, als er in ihre Augen sah. Aber er würde nichts mehr dazu sagen, so war er nicht. Wenn er jetzt erklärte, dann würde es einfach nur verklingen wie ein beliebiger Ton ohne Klang. Und das brauchte niemand. Weder sie, noch er, noch sonst irgendjemand. Sein Gesicht schien hart und ohne Emotionen zu sein, doch in ihm keimte eine Erinnerung auf, die er sehr gern vergessen hätte. Immer, wenn er seine Augen schloss, sahen ihn all die Menschen an, deren Leben er zerstört hatte. Auch wenn er vor einigen Jahren sein Leben umgekrempelt hatte, Menschen geholfen hatte, seine Schuld würde niemals vergehen. Und Stolz war er darauf wirklich nicht. Aber er konnte es eben auch nicht mehr ändern.
Als Sam begann, eine richtige Rede zu halten, musste er ein wenig lächeln. Er wünschte sich, er könnte es so sehen. Aber ihm war eben nicht nur schlechtes widerfahren, er hatte andere Menschen zerstört. Nicht ihm wurde Unrecht getan, er hatte Unrecht getan. Und seit dem Tod seiner großen Liebe, hatte sein Leben keinen Sinn mehr. Nun mochte man sagen, er hätte aufgegeben, aber nur weil er in seinem Leben keinen Sinn mehr sah, bedeutete es nicht, dass er aufhörte zu leben. Oh nein, das tat er. Aber er war eben schon immer so gewesen wie er es jetzt war. Zumindest seit er denken konnte.
Als sie ablehnte, dass er das erlegte Tier trug, zuckte er nur die Schultern. Sie wollte sich kaputt machen, dann sollte sie. Wenn es ihr half.
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BeitragThema: Re: Der Wald   So 28 Aug - 20:21

Dean O'Farrel
First Post

Dean spürte den Waldboden unter seinen Füßen, als er zwischen den Bäumen lief. Er versuchte seine Schritte so leise wie möglich zu setzen. Zwar hatte er extra einen Teil gewählt, wo die Jagd sehr schwierig war, aber trotzdem war es so besser. Die Schritte anderer blieben ihm dadurch nicht so schnell verborgen. Auch wenn es besser war für ihn, immer jemanden dabei zu haben, so hatte er gerne auch mal seine Ruhe und ging alleine durch den Wald. Jagen konnte er nur mit Fallen und Hilfe von anderen, genauso der Anbau von Pflanzen ging besser, wenn ihm jemand sagen konnte, wie sie aussehen. Doch Beeren, Wurzeln und Feuerholz konnte er auch ohne Augenlicht suchen. Vorsichtshalber hatte er deswegen ein Taschenmesser auf seinen kleinen Spaziergang mitgenommen. Bei einer Eiche blieb er kurz stehen, um ihr über die Rinde zu streichen. Er kannte sich hier aus, von diesem Baum aus musste er nur wenige Schritte machen und er würde an einem kleinen Abhang stehen. Da unten wäre dann ein kleiner Bach mit ein paar kleineren Sträuchern, an denen vielleicht noch die ein oder andere Beere war. Nur der Abhang war etwas kniffelig, er war leicht steil und das Geröll locker. Seitdem der Blinde zuletzt hier war, hatte sich die Strecke also bestimmt verändert.
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BeitragThema: Re: Der Wald   So 28 Aug - 21:33



Pica
Villenbewohnerin

cf: Villenviertel

Ein wenig unbeholfen suchte sich die junge Frau ihren Weg durch das Unterholz. Es war definitiv nicht so leicht, wie sie gedacht hatte, allerdings hatte sie sich auch viel tiefer in den Wald hinein gewagt, als jemals zuvor. Mittlerweile wusste sie nicht einmal mehr, ob sie wirklich zurück finden würde, denn auch wenn der Wald sich größtenteils an einem Hang befand, so gab es Stellen, an denen der Boden so horizontal war, dass man nicht sagen konnte, in welche Richtung man ging, vor allem nicht, wenn man so unvertraut mit dem Gelände war wie Pica. Aber sie musste einfach hier lang gehen! Sie hatte auch extra all ihre Materialien zum Malen und Zeichnen mitgebracht. Das unveränderliche und leere Bild der Stadt und vor allem des Villenviertels vermochte sie nicht mehr zu befriedigen. Sie war auf der Suche nach etwas Neuem, etwas das im Kontrast zu den makellosen Gebäuden der Reichen stand. Somit war sie bereits in der Morgendämmerung los gegangen um vom Rande der Stadt die aufgehende Sonne malen zu können, doch schnell hatte sie diesen Plan wieder fallen lassen. Es war ihr nicht originell genug, zumal der Hügel - welchen die unwissenden Reichen gerne als Berg bezeichneten - die goldenen Strahlen verborgen, die hinter den grauen Wolkenbanken hervorgelukt hatten. Doch dafür hatte etwas anderes ihre Aufmerksamkeit erregt - der Wald. Still und dunkel hatte er vor ihr gelegen und ausgesehen, als würde er seine Arme ausbreiten und ihr sagen, sie solle kommen und in ihm nach einem Anblick suchen, der sie befriedigen würde, einem den sie mit all ihrer Leidenschaft festhalten wollen würde.
Und somit war sie hier gelandet. Inmitten von Sträuchern, Bäumen und sogar vereinzelten Felsen. Den Weg hatte sie absichtlich verlassen, war er doch viel zu gepflegt gewesen und hatte nicht im Geringsten zu der Umgebung gepasst. Wie eine Furche hatte er ausgesehen und für Pica war offensichtlich gewesen, dass man für diesen langweiligen Weg Pflanzen und Bäume zerstört hatte. Ja, sie nahm sich sowas wirklich zu Herzen. Sie konnte in vielen kleinen Dingen Leid erkennen, welches für andere unsichtbar war, so wenig Bedeutung hatte, dass man die Existenz davon ausblendete und vergaß.
Müde von dem langen Weg, den sie bereits hinter sich hatte, hielt sie inne und wechselte den Arm, under den sie eine Stofftüte mit Block, Stiften, Kohle, Kreide, Farben und Pinseln geklemmt hatte. Dann sah sie sich aufmerksam um, suchte weiterhin nach einem Bild, welches sie faszinieren könnte. Doch stattdessen bemerkte sie etwas anderes. Ein ganz leises Rauschen war zu vernehmen, vielleicht von einem Bach oder Fluss. Sie überlegte nicht lange und beschloss dem Geräusch zu folgen. Auch wenn sie versuchte so vorsichtig wie möglich zu gehen, immer wieder trat sie auf loses Geäst und kündigte somit ihr Kommen jedem im näheren Umkreis an. Ihr fehlte einfach das Gespür dafür, ihren Weg durch das Unterholz zu finden. Dies wurde auch nicht wirklich besser, als die Sträucher weniger wurden und vor sich vor ihr ein kleiner Bach durch ein Kiesbett schlängelte, umgeben von weichem, jedoch erstaunlich kurzem Gras und einigen kleinen Beerensträuchern. Dahinter begann ein Hang aus loser Erde und kleinem Geröll an dessen Ende der dichte Wald wieder begann. Ein schöner Ort, doch irgendetwas fehlte hier. Es war noch nicht vollkommen. Erschöpft wollte sie sich schon auf den Boden setzen und eine Pause machen, als sie eine Bewegung oberhalb des Hangs bemerkte. Sie sah eine Hand und glaubte auch den Schatten einer Person erkennen zu können. "Hallo?", fragte sie mit ruhiger Stimme. Sie dachte gar nicht daran, dass sich auch zwilichtige Personen hier herumtreiben könnten, zumal sie generell nie etwas Böses vermutete bis es ihr dann passierte. Man hatte sie schon einmal überfallen, aber wirklich daraus gelernt hatte sie nicht. Sie war sich sogar sicher, dass es ihre Schuld gewesen war und die Diebe ihre Gründe gehabt haben mussten. Somit wartete sie entspannt auf eine Antwort, stellte währenddessen ihre Tasche ab und blickte zu den Bäumen hinauf.

Erwähnt: Dean
Angesprochen: Dean


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BeitragThema: Re: Der Wald   Mo 29 Aug - 21:14

Dean O'Farrel
Ein Geräusch ließ den Blinden in seiner Bewegung innehalten. Es war viel mehr Getrampel, stammte also nicht von den Anderen. Die Meisten von ihnen erkannte er am Tritt. Selbst die Schritte von den Neueren und denen mit mehr Gewicht waren leiser. Entweder es handelte sich um ein großes oder jemand, der hier normalerweise nicht entlang kam. Für ein Tier war es dann doch nicht laut genug und das gerufene Hallo verriet schlussendlich, dass es sich um einem ihm unbekannten Menschen handelte. Vorsichtig trat Dean hinter der Eiche hervor und 'sah' den Hang hinunter. So hell, wie die Stimme gewesen war, musste es sich um eine Frau handeln. "Hey", antwortete er und machte gewählt Schritte zur Kante. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, irgendwie musste er ja herunterkommen und soweit er sich erinnerte, stand auf halber Höhe eine Birke, von wo aus er sich weiterhangeln konnte. Bis dahin konnte er dann auch den Weg besser einschätzen. Vorsichtig machte der Blonde einen weiteren Schritt und spürte sofort das Gemisch aus Erde und Steinchen verschiedenster Größen unter seinen Fußsohlen. Kurz erklang ein Pfiff von ihm, mit dem er sich vergewissern wollte, auch in die richtige Richtung zu gehen. Nach ein paar weiteren Schritten war er bei der Birken angekommen. "Du bist wohl vom weg abgekommen.", meinte er und nutzte den Schall seiner Stimme, um sich erneut zu orientieren. Jetzt würde es steiler werden. Aber auch diese Strecke schaffte er ohne zu fallen und war erleichtert, endlich das kühle Gras unter den Füßen zu spüren. Nach den Steinen war es wohltuend, genauso, wie das Rauschen des Baches, welches etwas weiter unten lauter wurde, da sich das Wasser an den Steinen brach. Mit der Sonneneinstrahlung war es eine Idylle, auch führ einen Blinden. Eine der letzten noch verbliebenen unberührten Stellen der Natur. Zwischen Dean und der Fremden war jetzt nur noch der Bach. Wieder pfiff er und ließ seinen Kopf dabei von oben nach unten und wieder zurück laufen. Jetzt hatte er eine ungefähre Ahnung von ihrer Statur und wusste, dass sie etwas trug. Warum war sie hier? Suchten die Reichen vielleicht nach ihrem Zuhause oder Jemandem aus ihrer Gruppe? Wie jemand, der sich ihnen anschließen wollte, schien sie jedoch bisher nicht, das war also eher unwahrscheinlich.
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BeitragThema: Re: Der Wald   Mo 29 Aug - 21:55



Pica
Villenbewohnerin

Sie war froh, als auf ihren Gruß eine Reaktion erfolgte und ein Junge - oder war es eher ein junger Mann? - erschien. Er schien den Hang hinunter und sie an zu sehen, doch aus irgendeinem Grund war sein Blick nicht wirklich auf sie gerichtet. Es kam ihr eher vor, als würde er an ihr vorbei sehen. Ganz kurz warf sie einen Blick über die Schulter, doch hinter ihr befand sich nichts außer Bäumen und Sträuchern.
Dann begann der Fremde vorsichtig den Hang herab zu steigen, wobei er so aussah, als würde er sich mit den Füßen an jeden Schritt herantasten. Auf halber Höhe hielt er sich an einem Baum fest und sprach erneut. Pica lächelte. "Nur zur Hälfte", antwortete sie freundlich. "Ich habe den Weg absichtlich verlassen, allerdings weiß ich nicht, ob ich so leicht wieder zurückfinde." Obwohl ihre Lage nicht gerade die erfreulichste sein sollte, immerhin hatte sie sich verlaufen, klang ihre Stimme absolut leicht und unbesorgt. Sie freute sich eher darüber, so einen schönen und unberührten Ort gefunden zu haben.
Dann sah sie dabei zu, wie sich der Junge weiter hangelte und nun auch das steilere Stück bewältigen wollte. Er war noch nicht ganz unten, da befürchtete sie einmal, er könne fallen, doch ihre Sorgen waren absolut unberechtigt. Ohne einen Fehltritt kam er unten an und stand ihr nun auf der anderen Seite des Baches gegenüber. Dann erklang ein leises Pfeifen aus seinem Mund und er bewegte den Kopf auf und ab, als würde er sie scannen. Pica fand es ein wenig seltsam, beschloss jedoch es einfach dabei zu belassen, immerhin verhielt sie sich mit Sicherheit auch des öfteren eigenartig. "Und was machst du hier?", fragte sie dann und versuchte damit an den Wortwechsel von zuvor anzuknüpfen. Es ging sie zwar nichts an, aber das bedeutete ja nicht, dass sie nicht auch fragen dürfte. Er konnte selbst entscheiden, ob er es erzählen wollte oder nicht.

Erwähnt: Dean
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