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 Lager des DonnerClans!

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AutorNachricht
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   So 5 Nov - 16:56

Birnenjunges hielt ganz still. Sie versuchte möglichst flach zu atmen, um ja nicht die Aufmerksamkeit von ihrer Mutter auf sich zu lenken und aufzufliegen. Als sie aufgewacht war, wollte sie sich eigentlich bemerkbar machen, aber sie hatte gehört, dass Sandpfote sich gerade mit einer anderen Kätzin unterhielt. Offenbar eine Königin, die in die Kinderstube eingezogen war, während sie geschlafen hatte. Und obwohl eine kleine Stimme in ihr flüsterte, dass das nicht richtig war, blieb sie ruhig liegen und lauschte.
Und sie wünschte, sie hätte es nicht getan. Zwar wusste Birnenjunges schon, dass es zwischen Sandpfote und Mondschatten nicht gut stand, sie hatte schließlich eine ihrer Streitereien selbst mitbekommen, und auch die Traurigkeit war nichts Neues, aber als Sandpfote jetzt davon berichtete, brach es ihr beinahe das Herz. Ihre Mutter sollte nicht so traurig sein! Das sah die andere Kätzin offenbar genauso, denn diese versuchte ihr Bestes, um sie zu trösten. Doch sie wusste, dass nicht mal alle lieben Worte der Welt ihre Mutter glücklich machen würde. Das hatte sie mittlerweile begriffen.
Doch was sie dann hörte, zerstörte fast alles in ihr. Es waren einfache Sätze, die jedoch alles veränderten. Ein Streuner hatte ihr Leben kaputt gemacht? Aber wie? Und sie hatten doch ein schönes Leben! Was sollte damit falsch sein? Aber noch mehr schmerzte der nächste Satz.
'Es gibt Momente, in denen ich bedauere, dass es sie gibt'.
Was davor gesagt wurde, spielte keine Rolle. Diese Worte spukten in ihrem Kopf herum, verdrängte alle anderen Gedanken und zum ersten Mal in ihrem Leben war Birnenjunges richtig traurig.
Sie wollte doch nichts mehr, als dass ihre Mutter glücklich wurde und jetzt sollte sie der Grund für das Leiden sein? Diese Erkenntnis war mehr, als sie ertragen konnte.
Alles in ihr schrie danach, aufzustehen und wegzulaufen. Es würde sicherlich nicht allzu schwer sein, alleine zu überleben. Immerhin war sie schon einmal auf einem Ausflug im Territorium gewesen, sie kannte es also ganz gut. Mit dem Jagen könnte es komplizierter werden, aber auch das würde sie mit der Zeit noch lernen. So lange würde sie sich eben von Käfern ernähren. Mit ihrer Größe würde es auch sicher nicht alllzu schwer werden, einen Unterschlupf zu finden, was bei diesem Regen sicher wichtig war.
Es war also alles gar nicht so kompliziert.
Aber sie blieb dort wo sie war, reglos, und hörte weiter den beiden Kätzinnen zu, während ihr kleines Herz immer schwerer wurde und die Worte ihrer Mutter sich in ihrem Kopf einbrannten.


Salzpfote & Malachit ^-^            
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Fr 10 Nov - 13:01

Rindenfeuer
Der Kater hatte gerade noch leise mit Mausepfote gedet, als diese dann zu Schneepfote lief. Er wandte den Kopf, sein Blick war auf Dornenblüte geheftet, er leckte ihr über das Ohr, verharrte dort kurz. „Erwartest du nun meine Jungen?“, knurrte er leise, nur für Dornenblüte hörbar. Die Kätzin reagierte zuerst nicht. „Darauf werde ich dir keine Antwort geben. Eine Königin kann selbst entscheiden, wann und wem sie es sagt. Und wenn man keine ist, dann sagt man das auch nicht. Man fragt niemanden danach. Das verursacht nur Schmerz, ist dir das eigentlich klar?“, miaute sie leise, aber scharf. Der Kater legte leicht die Ohren an und knurrte leise. Was bildete sie sich ein? Warum redete sie so mit ihm? „Wenn ich nun guter Hoffnung bin, so suggerierst du mir, dass du mir nicht traust, es dir zu sagen. Bin ich es nicht, so suggerierst du mir, dass ich zugenommen habe. Und zwar so stark, dass man mich für tragend halten könnte. Und beides ist nicht besonders nett, oder?“, fügte sie hinzu. Er kniff wütend die Augen zusammen, sie legte ihm Wörter in den Mund, die überhaupt nicht stimmten!! Er blinzelte, als es anfing zu regnen. Dornenblüte wandte sich um und lief direkt zum Kriegerbau, als es anfing zu schütten. Der Kater saß noch einige Augenblicke dort, sein Pelz klebte pitschnass an seinem muskulösen Körper. Ein knurren entfuhr ihm als er aufsprang und ihr nachsetzte. So leicht würde sie nicht davon kommen! Er trat auch in den Kriegerbau und sah sich um, entdeckte sie, wie sie sich das Fell trocken leckte. Er trat leise knurrend zu ihr und stieß sie mit dem Kopf an der Schulter an, für andere Katzen würde es so aussehen, als würde er sie begrüßen. „Du legst mir Wörter in den Mund, die überhaupt nicht stimmen“ knurrte er leise in ihr Ohr. Nur wer ihn wirklich kannte, konnte den Schmerz in seiner Stimme hören. „Ich habe nie behauptet, dass du zugenommen hast, oder dass du dick bist! NIEMALS würde ich soetwas behaupten! Ich habe dir schon öfters gesagt, dass ich es wunderbar finde, wenn du von meinen Jungen rund wirst! Und auch wenn du ein wenig zulegen würdest, beim SternenClan! Dann ist es so! Hauptsache dir geht es gut!“ fauchte er wütend und blickte ihr fest in die Augen. „Ich sorge mich um dich, Dornenblüte. Deshalb will ich auch wissen, ob du jungen erwartest oder nicht! Damit ich dir mehr jagen kann, damit ich dir ein besseres Nest bauen kann“ knurrte er leise und zuckte wütend mit den Schnurrhaaren.
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Mi 20 Dez - 2:26

Eispfote
Der Kater erwachte, als Schneepfote und Mausepfote in den Schülerbau kamen. Er hatte von seinem Training geträumt gehabt und am liebsten würde er jetzt auch Training haben, da das Wetter aber schlecht schien, er machte es an dem nassen Fell von Schneepfote und Mausepfote aus, würde Mondschatten wohl niemals mit ihm auch nur einen Fuß vor das Lager setzen. Er seufzte und setzte sich auf. Da sein Fell etwas struppig schien, fing er sich an zu putzen und bemerkte im Augenwinkel, dass Efeupfote sich auch gerade im Schülerbau aufhielt. Als er fertig war gesellte er sich zu Efeupfote und fragte leise: Du, Efeupfote, hättest du Lust was zu unternehmen? Es passiert bestimmt heute nichts mehr und das Wetter scheint auch schlecht zu sein", er deutete bei dem Teilsatz auf Schneepfote und Mausepfote, die es sich in Schneepfotes Nest gemütlich gemacht hatten, Meinst du nicht, dass es das perfekte Wetter ist um alleine draußen etwas zu unternehmen. Wir könnten in der Trainingskuhle alleine trainieren!", bei dem Gedanken fing unwillkürlich seine Schwanzspitze an zu zucken. Was war das nur für eine großartige Idee, wenn ihre Mentoren schon nicht mit ihnen trainieren wollten, dann konnten sie es auch alleine. Er wusste dass es verboten war und eigentlich hielt er sich gerne an diese Regeln, aber ihm war derzeitig so langweilig, dass es ihm egal war. Das einzige was unter diesen Ausflug wahrscheinlich leiden würde, wäre sein Fell. Es wäre dann wahrscheinlich wieder eher grau als weiß und er bräuchte dann höchst wahrscheinlich wieder eine Ewigkeit mit dem putzen bis sein Fell wieder weiß sein würde, aber daran wollte er gerade gar nicht denken.
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Do 21 Dez - 11:34

cf: Grenze
Efeupfote war erleichtert gewesen, als Nachtsprung das Training abbrach. Er wollte so gerne so vieles lernen, aber es sollte effektiv sein. Und bei diesem Wetter, wo man die eigene Pfote vor den Augen nicht sah, das Territorium zu erkunden war sinnbefreit. Sein Mentor hatte das erkannt noch bevor der schwere Sturm losgebrochen war, hatte den Wetterumschwung gespürt und auch die Gefahr, die dieser verursachen könnte. Also waren sie ins Lager zurückgekehrt. Doch so schnell, wie der Sturm losbrach, waren die beiden Kater nicht gewesen. Sie hatten sich durch aufgeweichten Boden kämpfen müssen, ohne auch nur das Geringste zu sehen. Es war selbst schwer gewesen, den Mentor, der nur wenige Schritte vor ihm ging, zu riechen und sich so an ihm zu orientieren. Doch es war dem Schüler gelungen und dem Mentor, dass sie das Lager erreicht hatten. Zwar waren sie nass bis auf die Haut gewesen, aber sie waren bei diesem Sturm nicht dort draußen.
Efeupfote hatte sich direkt in den Schülerbau begeben dürfen. Als er diesen betrat, hatte er sich gewundert über Eispfote, der einfach schlief. Hatte er nicht mitbekommen, wie sehr der Sturm tobte? Hörte er es nicht? Doch Efeupfote war niemand, der sich lang an solchen Gedanken festhielt. Viel wichtiger war es nun, sein rotes Fell wieder rot zu machen – und trocken. Er putzte den Schlamm aus den Haaren und versuchte, sich so gut es geht zu trocknen. Er war schon eine Weile dabei, als Schneepfote und Mausepfote eintraten und sich gemeinsam in Schneepfotes Nest niederließen. Efeupfote ahnte, was der Grund dafür war, doch konnte er sich beim besten Willen nicht vorstellen, bereits in so jungem Alter sein Herz zu verlieren. Er ahnte ja nicht, zu wem seines eines Tages fliegen würde. Und wie nah dieser Tag bereits war. Er wandte den Blick von den beiden Verliebten ab. Sollten sie tun, was auch immer sie wollten. Solange sie sich an das Gesetz hielten, war es Efeupfote nur Recht, wenn sie glücklich waren. Aus dem Augenwinkel bemerkte er nun, wie sich Eispfote regte. Vermutlich war er durch die beiden eintretenden Schüler geweckt worden, schließlich waren diese direkt an ihm vorbeigegangen. Eispfote pflegte sein Fell, was den rotgetigerten Schüler dazu brachte, sich wieder seiner Arbeit zu widmen. Kurz darauf war Eispfote neben ihm. Seine Frage verwunderte Efeupfote, er schaute den weißen Kater verwirrt an. „Du willst nach draußen gehen?“, fragte er verwundert. Eispfote musste im Schlaf seinen Verstand vergessen haben. Oder er schlief bereits zu lange, um überhaupt den Ausmaß mitbekommen zu haben. „Also ich für meinen Teil ziehe es vor, nicht nochmal raus zu gehen. Ich war mit Nachtsprung unterwegs, als der Sturm losbrach. Man sieht die eigenen Pfoten nicht mehr vor Regen und aufgewirbeltem Schlamm.“ Efeupfote rümpfte ein wenig die Nase. Es gab Dinge, auf die er gern verzichtete. Eins davon war es, nass bis auf die Knochen zu werden. „Wenn es aufgeklart ist, können wir gern hinausgehen“, fügte er dann hinzu. Sein Fell war noch immer nass und er war gewillt, aufzugeben. „Aber wir könnten uns vielleicht zum Ältestenbau durchschlagen. Vielleicht bekommen wir dort eine Geschichte. Oder wir erzählen uns selbst eine“, überlegte der Kater nun. Er wirkte dabei völlig ruhig, entspannt. Ihm wäre es ein wenig lieber, Eispfote würde sich nicht für den Ältestenbau entscheiden. Aber er konnte unmöglich einschätzen, ob und wie viele Geschichten der weiße Kater kannte. Also würde er sich dieser Entscheidung fügen, wenn Eispfote denn überhaupt Lust dazu hatte.


Dornenblüte hatte für sich entschieden, dass es zu früh war, um über die Jungen in ihrem Bauch zu reden. Würde sie sie verlieren und alle wüssten es – beim Sternenclan! Es wäre die Hölle. Sie war eine ältere Katze. Diese Trächtigkeit barg ein höheres Risiko, das wusste sie. Und wenn sie eins niemals sehen wollte, dann die mitleidigen Blicke anderer. Und am wenigsten den von Rindenfeuer. Sie wollte nicht umsorgt werden wie eine Älteste, sie war eine Kriegerin und durchaus in der Lage, für sich selbst einzustehen und sich selbst zu versorgen. In der Theorie brauchte sie nur einen Gefährten, um überhaupt Junge in ihren Bauch zu bekommen. Doch sie liebte Rindenfeuer. Und sie wollte ihn nicht verlieren. Er war nicht nur ein Mittel zum Zweck. In den letzten Blattwechseln hatte sie immer und immer wieder darüber nachgedacht, sich einfach irgendeinen Kater zu suchen und mit dem Junge zu bekommen. Ein Vater war nicht wichtig, zumindest hatte sie sich das eingeredet jener Zeit. Doch ihr Herz kannte die Wahrheit. Ihr war es wichtig. Und vor allem war es ihr wichtig, dass es nicht so jemand war wie ihr Vater. Krummschweif war grausam gewesen. Radikal in seinen Ansichten und ohne Liebe zu den eigenen Jungen. Wobei sie selbst sich nicht hatte beschweren können. Zu ihr war er nett gewesen, er war für sie da gewesen. Aber nicht für ihren Bruder. Sturmherz war durch die Hölle gegangen. Keiner wusste es – auch Rindenfeuer nicht. Denn sie waren einander erst begegnet, als sie Schüler waren. Wobei sie auch zeitgleich in der Kinderstube gehaust hatten. Nur mochte sich Rindenfeuer niemals für Sturmherz interessiert haben. Was sie nicht wunderte, warum sollte er auch? Er hatte eine Schwester zum Spielen gehabt. Eine wunderbare Schwester. Sie war ihre beste Freundin gewesen. Nie wieder hatte sie jemanden gefunden, den sie so sehr als Freundin sah. Und inzwischen war Dornenblüte allein. Ihre Eltern waren gestorben. Und ihr Bruder ebenso – als Held. Er rettete seiner Tochter das Leben. Wie es schien, war es nur eine Frage der Zeit, bis Blumenwind starb, doch so hatte sie noch Mutter sein können. Von zwei Würfen. Doch das Leben war grausam, hatte viele Jungen mit ihr in den Tod gerissen.
Dornenblüte verscheuchte die Gedanken, als Rindenfeuer in den Bau kam. Er legte sich neben sie und sie war zwar durchaus in der Lage, seinen Schmerz zu erkennen, aber sie würde deswegen ihren Standpunkt der Angst nicht aufgeben. „Nun, Rindenfeuer. Es gibt nicht nur das gesprochene Wort sondern auch das, was man zwischen den Zeilen liest. Und selbst wenn du mich nicht für dick hältst, so ist es doch das, was du mir suggerierst. Oder eben, dass du mir nicht traust. Und beides ist schrecklich für mich“, erwiderte sie. Und auch in ihrer Stimme lag ein Hauch von Schmerz, ein sanfter Faden der Verletzlichkeit, eingewoben in eine stark klingende Stimme. „Und ich möchte auch keine Sonderbehandlung. Niemals!“, zischte sie. Er ahnte ja nicht, was für einen wunden Punkt er mit diesen Worten getroffen hatte. Wie sollte er auch? Sie hatte es ihm nie erzählt. Eben weil es ein wunder Punkt war, eben weil es sie schmerzte und sie sich dafür schämte. Ein schrecklicher Schmerz durchzuckte ihr Herz bei diesen Worten. Fest biss sie die Zähne zusammen, um nicht davonzulaufen oder ihn wegzubeißen. „Ich will darüber nicht mehr reden! Vertrau mir, oder lass es bleiben. Aber dann kannst du auch uns bleiben lassen“, fügte sie hinzu, bissig. Sie war verletzt, konnte nicht mehr klar denken. Aber dennoch wusste sie, dass sie dieses Thema keinesfalls weiter besprechen wollte. Und er sollte sie damit ein für alle mal in Ruhe lassen. Irgendwann, wenn es sich sicher anfühlte, würde sie es ihm sagen. Und dann könnten sie auch gern darüber reden. Aber jetzt wollte sie das nicht. Und sie wollte, dass er sie einfach verstand und ihr vertraute. Aber nein! Er war der festen Überzeugung, dass sie es nicht von sich aus erzählen würde. Und das verletzte sie. Sogar sehr...


Opalkralle war sehr zufrieden mit sich. Sonnenpfote lag neben ihm und teilte sich mit ihm die Beute. Er wusste, welch Überwindung das für sie sein mochte. Aber er hatte gewonnen. Er hatte sie gewonnen. Sie gehörte ihm. Sonnenpfote mochte nicht die klassische Schönheit sein, aber sie hatte etwas an sich, was sie interessant machte. Und interessant war gut. Ihm war auch Brombeerfrosts Blick nicht entgangen. Es schien dem zweiten Anführer nicht zu gefallen, dass Opalkralle sich für Sonnenpfote entschieden hatte und sie sich scheinbar auch für ihn. Eine ungeheure Genugtuung, denn immerhin war es Brombeerfrost, der ihm den Posten als zweiter Anführer weggenommen hatte. Aber dem Clan entging nicht, dass Jaguarstern sehr viel von Opalkralle hielt, da war sich der Kater sicher. Und er ahnte, dass sein 'Freund' etwas plante. Was genau das war, wusste der Krieger nicht, aber er wusste, dass es zu seinem Vorteil sein würde. Denn das war das einzige, was den Kater interessierte. Er sah Brombeerfrost zum Ältestenbau stapfen. Was auch immer er herausfinden wollte, Opalkralle hoffte, der Kater möge scheitern.
Als der Regen begann, harrte Sonnenpfote weiter neben ihm aus. Sie fürchtete ihn, das konnte er sehen. Und sie tat es zu recht, er war zu allem bereit. Aber ihr würde er nichts tun. Zumindest nicht mehr, als er schon getan hatte. Der Krieger sah seinen Schüler mit dieser dämlichen Mausepfote in den Schülerbau laufen. Der weiße Kater hatte wirklich keinen Geschmack! Mausepfote brachte ihm nichts, nicht das geringste! Sie war nur eine bedeutungslose Katze ohne besonders markante Züge. Gut, es gab nicht viele wie Sonnenpfote, die als schwer zu beeindrucken galten. Aber auch Sandpfote war eine Option – sie war jung Mutter geworden und hatte für jeden den Reiz verloren. Wer sich dennoch mit ihr einließ, würde den Wohlwollen des Clans ernten. Vielleicht sollte er seinen Bruder dazu bringen, die Pfoten von dieser Salzpfote zu lassen und ihn ermutigen, sich Sandpfote zu widmen. Aber Malachitblitz war ein Narr, der sich an Gefühle hielt und ihnen folgte anstatt seinen Verstand zu gebrauchen und zu spielen. Das war es, was einem früher oder später Erfolg brachte. Sonst nichts!
Nun war auch Opalkralles Fell durchnässt. Er wollte hineingehen. Er blickte zu seiner Gefährtin und lächelte sie an. „Geh dich ausruhen. Ich werde mit Jaguarstern reden, ob er dich ernennen kann. Dann können wir auch des Nachts nebeneinander liegen“, schnurrte er. Er würde ihr weiterhin vormachen, etwas für sie zu empfinden. Und irgendwann würde sie wohl diesen gequälten Blick ablegen. Er erhob sich, nahm die Überreste der Beute und vergrub sie schnell, ehe er sich in den Kriegerbau flüchtete. Dort entdeckte er Dornenblüte und Rindenfeuer. Zwei alte Katzen ohne Belang. Zumindest für ihn. Er ließ sich vor seinem Nest nieder und begann, das Wasser aus seinem halblangem Fell zu lecken.


Es war eine Qual. Sie lag viel zu dicht neben diesem Widerling. Sie teilte sich die Beute mit ihm, weil er es wollte. Warum tat sie das? Warum hatte Opalkralle gewusst, was ihre Schwäche war? Aber es war das Richtige, was sie tat. Sie rettete Schattenpfotes Leben. Und sie konnte nur hoffen, dass es sich lohnte. Ihr eigenes Leben war verwirkt, würde nie wieder lebenswert werden. Sie war am Ende. Aber so hatte wenigstens der eine Kater eine Chance, für den ihr Herz im Verborgenen geschlagen hatte. Der eine, den sie nicht nur gehasst hatte. Und die Strafe dafür war auch schon da. Sonnenpfote hatte ihr Leben verschenkt an einen Kater, der vorgab, sie zu lieben. Und anstatt dass er es versuchte, ihr Herz zu erobern – eine absolut ausweglose Hoffnung, das musste Sonnenpfote zugeben – erpresste er sie, damit sie seine Gefährtin wurde und es auch immer blieb. Es war grausam. Und sie hatte keine Chance gegen ihn. Jaguarstern war sein bester Freund und Sonnenpfote nicht dumm. Es würde niemals einen Richtspruch gegen Opalkralle geben. Viel eher gegen sie selbst, wegen Verleumdung. Es würde im Geheimen geschehen. Und niemand würde ihr helfen, selbst wenn jemand wollte, niemand hätte die Macht dazu. Und dann wäre sie es, die gehen müsste. Vielleicht wäre das ein Weg, den sie nehmen sollte. Aber sie fürchtete sich davor, allein zu sein. Sie brauchte den Halt, den der Clan ihr gab. Denn die Kater im Clan hatte sie gelernt einzuschätzen, mit fremden aber wäre sie heillos überfordert. Auch waren hier noch Kätzinnen, an die sie sich wenden konnte. Nein, sie würde bleiben und es durchstehen. Irgendwann würde Opalkralle sicherlich die Lust an ihr verlieren. Und dann könnte sie noch immer glücklich werden. Welch ein dummer Gedanke. Sie würde niemals glücklich sein.
Reglos lag sie da, als der Regen zu fallen begann. Sie rührte sich nicht, wagte nicht, sich gegen ihren Knechter zu stellen. Nachher würde er doch noch losziehen, um Schattenpfote zu finden und zu töten. Das durfte sie nicht riskieren. Es schien Opalkralle zu gefallen, sie zu quälen. Doch seine Worte waren auch Balsam. Wenn er sie zur Kriegerin machte, würde sie nicht mehr mit Brombeerfrost konfrontiert sein. Denn der zweite Anführer ängstigte sie weit mehr noch als Opalkralle. Der hatte offen gesagt, was er wollte – aber Brombeerfrost machte nur Bemerkungen am Rande. Es war eine Gefahr, die sie nicht einschätzen konnte. Etwas, was sie nachts nicht schlafen ließ.
Opalkralle beseitigte die Reste der Beute und wandte sich dem Kriegerbau zu. Eine Weile hockte die Schülerin noch da und ließ sich ihr durchnässtes Fell noch fester an den Körper drücken. Es war unangenehm hier draußen, aber sie wollte noch nicht hinein. Brauchte einen Moment für sich selbst. Sie war nun eine Gefährtin, und sie hatte zu tun, was ihr Gefährte wollte. Unwillkürlich rief das die Gedanken an ihre Mutter wieder wach. Graspfote war wegen Pandaherz aus dem Clan ausgetreten und hatte ihre beiden Töchter mitgenommen. Und dann hatte Pandaherz sie dem Tode überlassen. Sonnenpfote schluckte. Würde Opalkralle das auch tun? Auch, wenn es keinerlei Bedeutung mehr hatte, sie hing dennoch an ihrem Leben. Es war der Instinkt, der sie dazu trieb, lieber alles durchzuhalten als aufzugeben. Zitternd vor Kälte, aber auch ob ihrer Gedanken, erhob sich die schwarz-weiße Schülerin und steuerte auf den Schülerbau zu. Das alles war absurd. Wie eine groteske Maske, die sich über ihr Leben gelegt hatte. Sie war erleichtert, als sie den Bau betrat und das Prasseln des Regens nachließ, dessen Überreste sie nun aus den Augen blinzelte. Sie wandte sich zu ihrem Nest und ließ sich dort einfach nieder. Sie war zu müde, um das Wasser aus ihrem Fell zu lecken. Schneepfote und Mausepfote hockten in einem Nest und es schien so surreal auf Sonnenpfote, dass sie die Nase rümpfte, ehe sie die Augen schloss und in einen unruhigen Schlaf fiel...



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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Fr 22 Dez - 9:32

Eispfote
Der Kater legte den Kopf schief, musste dann aber zugeben: "Das ein Sturm aufzieht hat Mondschatten gestern schon zu mir gesagt, deswegen waren wir heute gar nicht erst unterwegs gewesen. Deswegen habe ich einfach weiter geschlafen, als der Rest von euch aufgestanden ist. War ein angenehmer Schlaf und ein schöner Traum. Hab von meinem Training geträumt", er war irgendwie stolz darauf, dass er sich beim Training im Traum so gut angestellt hatte, "Deshalb wusste ich nicht, dass das Wetter sich so dermaßen verschlechtert hat. Aber es ist schon irgendwie interessant, wie das Wetter so sein kann, findest du nicht auch? Ich wusste gar nicht, dass das so möglich ist. Also das man seine eigenen Pfoten gar nicht mehr sehen kann aufgrund des Wetters und des Schlammes", meinte er total aufgeregt und seine Schwanzspitze zuckte gespannt hin und her. "Ich würde es so gerne auch sehen! Wirklich! Aber wenn du nicht möchtest dann halt nicht, aber du versprichst mir, dass wir nachher rausgehen, wenn es weniger regnet oder? Bitte!"
Dann machte er endlich eine Pause und dachte über Efeupfotes Vorschlag nach. "Du glaubst gar nicht, wie gerne ich raus gehen würde und mich bis zum Ältestenbau vorkämpfen würde. Es klingt immerhin so surreal, dass es wirklich so sehr regnen kann, dass man seine eignen Pfoten nicht sehen kann!", er machte eine theatralische Pause und fügte dann hinzu:"Aber die Geschichten von den Ältesten brauche ich mir nicht unbedingt anhören, ich habe als Junges glaube genug davon zu hören bekommen. Abgesehen davon möchte ich mir auch nicht anhöre dass sie ein neues Nest dafür wollen, dass sie uns eine Geschichte erzählen oder dass das Nest was ich ihnen das letzte Mal gemacht habe nicht gut genug war", sagte er schlussendlich. "Lass uns erstmal dafür sorgen, dass dein Fell trocken wird, sonst wirst du noch krank. So sagte es wenigstens immer meine Ziehmutter zu mir und meine Mutter. Danach kannst du mir ja noch mehr von deinem heutigen Tag erzählen! Ich will alles hören! Mäusedung, ich wäre so gerne selbst draußen gewesen, aber Mondschatten ist so fürsorglicher Mentor, dass würde er niemals tun. Nicht solange mir etwas dabei passieren könnte oder er mich verlieren könnte, da ich nicht hinterher komme. Ich beneide dich schon ein bisschen um Nachtsprung als Mentor und dass du schon älter bist als ich und schon mehr als ich erlebt hast" Der Kater fing an Efeuspfotes Kopf trocken zu lecken. Er dachte darüber nach,wie es wohl für die anderen Schüler aussehen mochte, dass er einen anderen Schüler trocken leckte. Dachten sie nun vielleicht, dass er den anderen Kater liebte? War das überhaupt möglich, dass sich zwei männliche Katzen liebten? Obwohl eigentlich war es ja mehr oder weniger nur das typische sich die Zunge geben, aber was war, wenn das hier doch was anderes war? Er grübelte darüber nach, während er weiter Efeuspfotes Kopf trocken leckte.
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Fr 22 Dez - 23:08

Efeupfote lauschte den Worten des anderen Schülers. Ob es wirklich der Sturm war, der Mondschatten im Lager hatte bleiben ließ? Ein weiterer Grund wären durchaus seine neugeborenen Jungen. Es musste schlimm für den Kater sein. Die Beziehung zu seiner ältesten Tochter war schlecht, doch genau sie war es, die seine Neugeborenen nun säugte. Denn seine Gefährtin hatte ihn und die gemeinsamen Jungen verlassen. Das musste wahrlich schlimm sein. Efeupfote hoffte, er würde niemals in dieser Situation sein. Und auch ansonsten niemand. Auch Mondschatten hätte er gewünscht, dass es anders gekommen wäre, aber man konnte die Vergangenheit nicht ändern. Nur auf die Zukunft hatte man noch Einfluss. Und er hoffte, dass diese Familie das beste daraus machen würde.
Das glaube ich. Ein wenig Schlaf schadet nie“, miaute der Getigerte mit einem Lächeln. Auch er selbst würde jetzt nicht nein sagen zu ein wenig Schlaf. „Nun, interessant mag es sein. Aber ich hoffe, dass es nicht mehr lange so bleibt. Es ist nämlich sehr ungemütlich“, lachte der Kater ernst. „Nun, um es zu sehen, musst du nur kurz aus dem Bau treten. Aber ja, wir können gern gemeinsam hinaus gehen, wenn der Sturm nachlässt.“ Efeupfote konnte nicht glauben, dass man sich freiwillig diesem Regen aussetzen wollte. Er selbst hätte jedenfalls gern darauf verzichten können. Aber nun war er um diese Erfahrung reicher, wusste, wie schwer ein Sturm sein konnte und wie unangenehm es war, sich hindurchzukämpfen.
Ich persönlich liebe die Geschichten, die sie erzählen. Besonders die von Rabenklaue, auch wenn er manche Geschichten öfter erzählt als andere. Man kann so viel daraus lernen. Und ich gebe gern, wenn ich es kann. Und die Ältesten haben dem Clan lange gedient, sie haben es verdient, umsorgt zu werden“, erwiderte der Kater ernst, aber ohne Vorwürfe oder Ähnliches. Jeder durfte seine Ansichten haben. Und wenn Eispfote die Ältesten noch nicht in vollem Umfang schätzte, so war dem eben so. Er würde es eines Tages verstehen und sein Unmut würde weichen. Spätestens, wenn er selbst bei den Ältesten weilte.
Nun bot der Kater ihm seine Hilfe an. Der Kater zitierte seine Mutter und seine Ziehmutter. Efeupfote dachte an seine eigene Mutter. Sie hatten niemals eine besonders innige Beziehung gehabt. Seinen Vater Sturmstern hatte er nie kennengelernt, aber er hatte so ziemlich alles über ihn gehört. Nun war dieser Kater verbannt worden – Schattenpfote – der angeblich Sturmstern getötet hatte. Purpurblick hatte sich natürlich einmischen müssen. Sie war dumm und emotional. Und nun war sie verschwunden. Er konnte nur hoffen, dass seine Mutter noch lebte. Aber er konnte eh keinen Einfluss mehr darauf nehmen. Er hatte versucht sie aufzuhalten. Aber anstatt dass sie sich endlich mal als Mutter verhielt, war sie der Meinung gewesen, sie müsste den Kater beschützen, der einfach so einen Krieger angegriffen hatte. Und dadurch hatte sie ihre Jungen im Stich gelassen. Und das, obwohl Efeupfote sie darum gebeten hatte, es nicht zu tun. Sie hatte andere Prioritäten gehabt als für ihre Jungen da zu sein. Für Efeupfote war das nicht erstaunlich gewesen. Aber er wusste nicht genau, wie es Blitzpfote und Nebelpfote damit ging. Hatte seine Geschwister noch nicht gefragt. Würde er aber auch nicht. Wenn sie darüber reden wollten, wäre er da, aber er würde sie nicht drängen. Efeupfote ließ sich von Eispfote helfen, vielleicht wäre er dann noch in diesem Leben damit fertig. Wie das auf andere wirken mochte, war dem Schüler gleich. Er wusste, was die Wahrheit war. Der Rest war egal. „Wir waren an den Grenzen patrouillieren. Es war nichts besonderes, das hast du sicherlich auch schon gemacht“, erklärte Efeupfote gelassen. „Nun, ich bin sicher, dass Mondschatten ebenso seine Vorteile hat wie Nachtsprung. Sie mögen unterschiedlich sein, aber dadurch ist niemand schlechter als der andere. Beide haben ihre Stärken und Schwächen. Das ist ganz normal“, miaute er nun auf Eispfotes letzte Worte. Sein Fell trocknete nun langsam wirklich. Efeupfote schüttelte sich und entschied, dass er nun seine Zeit nicht mehr seinem Fell widmen würde und hörte auf, mit seiner Zunge über sein Fell zu fahren. „Wozu hättest du denn Lust? Also, was wir nun machen, ehe der Regen aufhört“, fragte er den Baugefährten dann.



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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Do 4 Jan - 7:20

Eispfote
Der Kater lauschte Efeupfotes Vorschlag, dass er einfach nur den Bau verlassen musste um den Sturm zu sehen, dachte dann aber an sein Fell und das er schätzungsweise genauso nass sein würde wie sein Freund und entschied sich dann doch lieber dagegen, obwohl es ihn doch schon ziemlich verlockte. Immerhin hatte er ihm versprochen, dass sie es sich angucken würden, wenn der Sturm aufgehört hatte und dann würde man das Ausmaß doch auch noch sehen, wenigstens hoffte er es. "Okay. Versprochen ist aber versprochen. Ich freue mich schon drauf!", miaute der Kater freudig.
Als sein Freund anfing von den Ältesten zu erzählen wollte er schon die Augen verdrehen, bis er merkte, das Efeupfote gar nicht vorwurfsvoll klang, wie er es erwartet hatte und die Krieger es immer taten. "Ich weiß nicht so recht. Manche Geschichten können interessant sein und man kann bestimmt daraus lernen, aber ich mag es nicht, wenn sich Geschichten wiederholen. Das ist langweilig und ich glaube mittlerweile höre ich nur noch Geschichten doppelt. Da kann ich die Zeit halt auch besser nutzen", versuchte der Kater ein bisschen einzulenken, damit er Efeupfote nicht verstimmte.
Nachdem der andere Schüler nur zu erzählen hatte, dass dieser auf Patrouille war, wirkte er mehr als überrascht. "Aber... aber", fing der Jüngere an,"Es muss doch was anderes sein!... Ja, ich war auch schon auf Patrouille, aber nur bei normalen Wetter und nicht bei diesen. Das muss doch noch mal was anderes sein als eine normale Patrouille findest du nicht? Es war doch anders oder täusche ich mich?"
Er hörte dem Kater zu und musste schlussendlich einsehen, dass er Recht hatte. Mondschatten hatte auch seine Vorteile, aber halt auch paar Nachteile, aber wahrscheinlich hatte Nachtsprung die auch. Darüber hatte er noch nicht wirklich nachgedacht, er liebte es halt nur das Positive zu sehen und das hat er in dem Fall auch getan gehabt und dafür schämte er sich gerade ein bisschen. "Da hast du Recht. Darüber habe ich nicht nachgedacht. Also das Nachtsprung auch Nachteile hat. Ich hatte nur die Vorteile gesehen gehabt. Tut mir Leid", antwortete der Schüler voller Scharm und blickte verlegen zu Boden.
Nachdem Efeupfote sich geschüttelte hatte guckte er auf das Fell seines Freundes und miaute dann: "Sieht nun einigermaßen trocken aus!" und hörte ebenfalls auf das Fell seines Freundes trocken zu lecken.
"Um ehrlich zu sein, weiß ich es nicht. Ich hatte ja ein bisschen gehofft, das du mir mehr über deine Patrouille erzählst, aber du bist da sehr schweigsam, also weiß ich es nicht. Wozu hättest du denn Lust?", gestand er und gab die Frage zurück an seinen Baugefährten.
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Sa 13 Jan - 16:15


Buchenmond betrachtete Knotenpelz eingehend. Langsam drängte sich ihm ein Verdacht aus, warum die Kätzin wirklich zu ihm gekommen war.
„Dir wird also morgens immer übel?“, wiederholte er, obwohl er es eher zu sich selbst als zu der Kätzin sagte. „Darf ich einmal deinen Bauch abtasten?“, fragte er, wartete aber nicht lange eine Antwort ab, sondern fing direkt an. Er drückte nicht zu doll, da er keine Übelkeit hervorrufen wollte, falls es sich nicht um das handelte, was er erwartete. Es dauerte eine Weile, bis er mit der Untersuchung fertig war und mit einem Seufzen die Pfote sinken ließ.
„Ich will mich nicht noch nicht genau festlegen, da die Anzeichen noch sehr vage sind, aber es könnte sein, dass du Junge erwartest, Knotenpelz“, verkündete er und brachte sogar ein kleines Lächeln zu Stande. Geburten waren immer etwas Besonderes, auch wenn ihn heutzutage nur noch wenig berühren konnte. Stattdessen suchte er nun Emotionen im Gesicht der Kriegerin. Jede Kätzin regaierte anders auf so eine Nachricht. Die meisten freuten sich, aber viele hatten auch Angst und manche waren am Boden zerstört. Plötzlich kam ihm Sandpfote wieder in den Sinn und die Erwähnung der Streuner und ihm wurde bewusst, dass sie vermutlich zu der letzten Kategorie gehörte.
„Wenn du wirklich trächtig bist, dann in einem sehr frühem Stadium. Komm am Besten morgen früh wieder, falls die Übelkeit zu schlimm wird und habe auf jeden Fall ein Auge darauf, ob sich weitere Zeichen bemerkbar machen.“


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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Do 18 Jan - 11:44

Efeupfote war für sein Alter bereits recht weise und gesetzt, er war kein typischer Schüler, der sich durch Spieltrieb und Gerangel auszeichnete. Sein Wissensdurst war immens, und er ergriff jede Chance, die sich ihm bot, um etwas zu lernen. Eispfote hingegen war ein typischer Schüler, die aufgeweckte Art, die Neugier, es stimmte alles. Manchmal fragte Efeupfote sich, warum er nicht ebenso war. Seine Geschwister waren auch normal, nur er selbst nicht. Er hatte nie mit den anderen gespielt, weswegen die Beziehung zu Blitzpfote und Nebelpfote auch nicht unbedingt von wirklicher Nähe geprägt war. Seine Vernunft leitete ihn, doch manchmal wünschte er sich dieses unbeschwerte zurück. Er war der älteste Sohn von Purpurblick und Sturmstern. Sturmstern hatten die Jungen nie kennengelernt, nur durch die vernebelten Geschichten der Mutter, in denen Sturmstern der perfekteste Kater der Welt war. Aber niemand war perfekt, so gern er selbst es beispielsweise auch wäre. Er hatte sich gemüht, stets für seine Geschwister da zu sein, denn ohne Eltern war es schwierig. Sie hatten Purpurblick gehabt, allerdings hatte diese ihren Sohn nie verstanden, sie hatte ihn nie in seinen Stärken gefördert. In der Rationalität beispielsweise. Sie hatte nur immer wieder gesagt, er solle doch mit seinen Geschwistern spielen und ein wenig Spaß haben. Vielleicht war sie gefangen gewesen in ihrer Trauer. Efeupfote vermutete, unter anderen Umständen wäre sie die beste Mutter gewesen, die man sich hätte vorstellen können. Wenn sie einen starken Kater an ihrer Seite gehabt hätte. Aber Sturmstern war tot. Sie war allein gewesen mit ihren Jungen, während Jaguarstern den Clan neu aufbaute. Wie seine Mutter stand Efeupfote dem skeptisch gegenüber, aber nun ja, er war nicht dumm. Anders als Purpurblick, die nach ihrem unnötigen Auftritt verschwunden war. Bestimmt lebte sie nicht mehr. Aber er hatte alles versucht, um die geliebte Mutter aufzuhalten. Ohne Erfolg, leider. Aber er hatte sie gewarnt und sie ihr Schicksal selbst gewählt.
Der weiße Schüler meinte, er freue sich bereits darauf, dass sie trainieren würden, wenn das Unwetter nachgelassen hatte. Diese Motivation und Freude war beneidenswert. Besonders, da auch Eispfote einiges hinter sich hatte.
Bei den Geschichten der Ältesten war Eispfote nur wenig einsichtig. Aber Efeupfote war sich sicher, dass er eines Tages ähnlich denken würde wie er selbst. „Ich finde besonders die Erinnerungen von Rabenklaue interessant. Der Kater hat einiges erlebt in seinem Leben. Und es stört mich nicht, wenn er Geschichten mehrmals erzählt, denn es gibt immer mal wieder ein neues Detail. Besonders seine Liebe finde ich unglaublich. Wie er alles verloren hat, was ihm wichtig war, und er noch immer da ist. Er hat nie aufgegeben. Ich finde das wirklich bemerkenswert“, miaute Efeupfote, beschloss aber, nicht weiter auf diesem Thema herumzureiten.
Nun, man kommt schwerer voran, es ist wahnsinnig unangenehm und sicherlich nicht gesundheitsfördernd. Es ist keine Erfahrung, die ich noch einmal erleben möchte“, erwiderte Efeupfote nur. Es war eine Patrouille wie jede andere, nur waren die Gegebenheiten anders. Aber nicht besser und besonders interessant war es auch nicht.
Jeder Mentor hat Vorteile und Nachteile. Ebenso jeder Schüler. Jede Katze hat das, aber man vergisst es gern. Von denen, denen man nahesteht, sieht man oft die Nachteile mehr als die Vorteile. Die, mit denen man nicht wirklich viel macht, erscheinen stets positiver. So ist das nunmal“, miaute Efeupfote. Nichts in seiner Stimme ließ auf einen Vorwurf schließen. Das war auch nicht Efeupfotes Art, anderen Vorwürfe zu machen.
Efeupfote war erleichtert, als sein rotgetigertes Fell endlich trocken genug war, um mit dem nervigen Geputze aufzuhören.
Nun, ich habe auch nicht wirklich eine Idee. Natürlich könnte ich dir eine Geschichte erzählen, die ich vor ein paar Monden von Dornenblüte gehört habe, als wir noch in der Kinderstube waren. Die hat sie ihrer Tochter Mausepfote erzählt. Ich finde sie recht faszinierend, muss ich gestehen. Ich weiß nicht, ob sie dir bereits bekannt ist, aber ich habe sie bisher nur ein einziges Mal gehört. Ansonsten können wir auch etwas anderes machen, wenn dir etwas einfällt. Ich bin nicht unbedingt der kreativste, was soetwas angeht“, miaute Efeupfote mit einem leichten Lächeln.



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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Sa 20 Jan - 11:07

Rindenfeuer
Der Kater ‚diskutierte‘ gerade mit Dornenblüte, er knurrte leise. Dornenblüte wandte sich um und lief direkt zum Kriegerbau, als es anfing zu schütten. Der Kater saß noch einige Augenblicke dort, sein Pelz klebte pitschnass an seinem muskulösen Körper. Ein knurren entfuhr ihm als er aufsprang und ihr nachsetzte. So leicht würde sie nicht davon kommen! Er trat auch in den Kriegerbau und sah sich um, entdeckte sie, wie sie sich das Fell trocken leckte. Er trat leise knurrend zu ihr und stieß sie mit dem Kopf an der Schulter an, für andere Katzen würde es so aussehen, als würde er sie begrüßen. „Du legst mir Wörter in den Mund, die überhaupt nicht stimmen“ knurrte er leise in ihr Ohr. Nur wer ihn wirklich kannte, konnte den Schmerz in seiner Stimme hören. „Ich habe nie behauptet, dass du zugenommen hast, oder dass du dick bist! NIEMALS würde ich soetwas behaupten! Ich habe dir schon öfters gesagt, dass ich es wunderbar finde, wenn du von meinen Jungen rund wirst! Und auch wenn du ein wenig zulegen würdest, beim SternenClan! Dann ist es so! Hauptsache dir geht es gut!“ fauchte er wütend und blickte ihr fest in die Augen. „Ich sorge mich um dich, Dornenblüte. Deshalb will ich auch wissen, ob du jungen erwartest oder nicht! Damit ich dir mehr jagen kann, damit ich dir ein besseres Nest bauen kann“ knurrte er leise und zuckte wütend mit den Schnurrhaaren. „Nun, Rindenfeuer. Es gibt nicht nur das gesprochene Wort sondern auch das, was man zwischen den Zeilen liest. Und selbst wenn du mich nicht für dick hältst, so ist es doch das, was du mir suggerierst. Oder eben, dass du mir nicht traust. Und beides ist schrecklich für mich“, erwiderte sie. Und auch in ihrer Stimme lag ein Hauch von Schmerz, ein sanfter Faden der Verletzlichkeit, eingewoben in eine stark klingende Stimme. „Und ich möchte auch keine Sonderbehandlung. Niemals!“, zischte sie. „Ich will darüber nicht mehr reden! Vertrau mir, oder lass es bleiben. Aber dann kannst du auch uns bleiben lassen“, fügte sie hinzu, bissig. Der Kater konnte deutlich heraus hören, dass sie verletzt war. Rindenfeuer schraubte seine Wut zurück, er wollte nicht, dass sie sich zu sehr aufregte und, dadurch womöglich noch die Jungen verlor, die vielleicht in ihr wuchsen. Rindenfeuer zuckte leicht mit den Schnurrhaaren und leckte ihr dann beruhigend über die Wange. „Es war nicht so gemeint“, murmelte er leise. Er legte dann seinen Kopf auf ihrer Schulter ab und schnurrte beruhigend. Es war zwar gegen seine Natur, aber wenn es half, dass sie sich beruhigte, dann würde er sich so verhalten. Er verwickelte seinen Schweif mit dem ihren und rückte näher an sie, um sie zu wärmen. „Schlaf, Dornenblüte, bei dem Wetter kann man eh nichts anderes tun“, miaute er dann leise.
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Do 1 Feb - 7:09

Eispfote
Der weiße Kater hörte Efeupfote zu und antwortete etwas verwundert: "Wirklich? Gibt es immer neue Details in seinen Geschichten? Ist mir als Junges nie aufgefallen", guckte dann etwas verlegen zu Boden und fuhr fort, "Vielleicht habe ich aber auch beim zweiten und dritten Mal mit nur einem Ohr zugehört, weil ich nicht geglaubt hätte, dass etwas neues in der Geschichte auftauchen könnte" Denn das stimmte leider, der weiße Kater hatte aus echt immer nur halb zugehört, wenn die ersten paar Sätze der Ältesten die gleichen waren. Er hatte es dann als uninteressant empfunden und wollte lieber spielen, was er ein paar Mal auch weniger erfolgreich ausprobiert hatte, indem er irgendeinen Schwanz fangen wollte oder auf jemanden sprang. Im nachhinein schämte er sich ein bisschen dafür, vielleicht war das auch ein Grund, weswegen er die Ältesten nicht mochte, das letzte Mal als er bei ihnen das Moos gewechselt hatte, fing einer der Ältesten an ihn daran zu erinnern und es fiel ihm schon schwer nicht den Ältesten anzufauchen und ihm zu sagen, dass er sein Moos auch selber wechseln konnte. Wie er diese Aufgabe hasste. Wenn sie schon noch so ein gutes Gedächtnis hatten, wieso konnten sie sich dann ihr Moos nicht selber holen, an den Platz konnten sie sich bestimmt auch noch erinnern. Eispfote schüttelte sich, so welche zynischen Gedanken gehörten sich nicht, auch wenn es nur Gedanken waren. Ob er jemals das Ältestenalter erreichen würde? Er wusste nicht so recht, ob er es wollte. Eigentlich wollte er ehrenvoll in irgendeinen Krieg sterben, wenigstens war es seine derzeitige Meinung, aber vielleicht änderte sie sich noch mal, wenn er eine Clangefährtin gefunden hatte und vielleicht auch eigene Jungen hätte, aber danach sah es derzeitig nicht aus.
"Das ist doch schon Mal ein Anfang! Es ist also schwerer voranzukommen. Ist dies der Fall, weil der Boden aufgeweicht ist oder weil du nichts sehen kannst?", fragte er gespannt. Endlich erzählte der ältere Kater etwas mehr von seiner Patrouille. Er war gespannt, denn es könnte auch beides sein. Er wusste selbst, wenn es lang genug regnete, so weichte die Erde auf und es war schwieriger voran zu kommen, wenn man im Boden versank und es war unangenehm, weil Dreck und Matsch zwischen den Ballen und an den Krallen klebte. Das man aber ebenso nicht viel sah, hatte Efeupfote schon gesagt. Oder war es noch schlimmer?
"Mhm, vielleicht. Also wahrscheinlich hast du recht, aber in meiner Mutter sehe ich nur Vorteile... außer... außer dass sie so früh verstorben ist. Das kann man nicht ändern", fing der Jüngere an, kam dann etwas ins stocken, fing sich dann aber und sprach weiter, "Was für Stärken und Schwächen hab denn ich? Was denkst du? Ich beneide dich ja um deine Ruhe und dass du immer Überlegt handelst, auch wenn dich das manchmal etwas spießig wirken lässt. Ich mag es trotzdem, so kommst du wenigstens nicht in Schwierigkeiten wie ich" Er wusste nicht so recht, welche Stärken er hatte, er wusste nur, dass er sich oft durch sein unüberdachtes Handeln in Schwierigkeiten brachte. Vielleicht war er ein guter Schüler, weil er so viel lernen wollte, aber wollten das nicht eigentlich alle Schüler? Also konnte es nichts besonderes sein und damit wohl auch nicht seine Stärke, sonst hätte ja jeder diese Stärke und dann war es ja keine Stärke mehr sondern was normales. Er verzweifelte leicht. Wieso kannte er keine seiner Stärken?
Eispfote spitze seine Ohren. "Ich kann mich gar nicht dran erinnern, dass Dörnenblüte jemals irgendwelche Geschichten erzählt hat für Mausepfote. Vielleicht war ich da noch zu jung dafür, dass ich sie nicht mitbekommen habe, wahrscheinlich hab ich geschlafen", miaute der Kater und war schon gespannt, über was die Geschichte handeln könnte. "Worum geht es denn in der Geschichte? Liebe? Freundschaft? Oder was anderes?"
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Sa 3 Feb - 15:09

Efeupfote lächelte ruhig, als Eispfote erstaunt reagierte. „Nun, man muss genau hinhören. Manchmal sind Details in den Geschichten, die man zuvor nicht kannte. Es sind kleine Erinnerungen, die in den Ältesten hochkommen, während sie etwas erzählen. Manches sind liebevolle Erinnerungen, andere zeigen deutlicher den Schmerz, den dies verursacht hat. Ganz unterschiedlich“, miaute er ruhig. Eispfotes Worte erschienen ihm logisch, zumindest für den anderen. Er selbst hätte niemals nur mit einem Ohr zuhören können. Dafür war sein Interesse am Wissen viel zu groß. Aber er wusste, dass er nicht normal war, viel zu ernst, zu weise für sein Alter. Das hatte seine Mutter ihm einmal gesagt. Sie wisse ihm nicht zu begegnen, denn er sei kein Junges. Er sei bereits wie eine alte Katze, doch dabei hätte er so sein müssen wie seine Geschwister. Sie war überfordert gewesen. Das war Efeupfote damals schon klar gewesen. Und er hatte ihr erklärt, dass er eben nicht so war, dass er viel mehr nach seinem Verstand ging.
Eispfote schien sich auf jedes Bröckchen zu stürzen, was er von der Patrouille berichtete. Als sei es eine spannende Erzählung. Efeupfote wäre es niemals eingefallen, das als eine wichtige und spannende Erzählung zu bezeichnen. Sicherlich war er selbst um eine Erfahrung reicher geworden, doch kein Wort würde jemals das beschreiben, was geschehen war. Denn dafür kannte er keine Worte. Und jedes Wort wäre anders als die Realität. Nicht willentlich, aber je nach gewähltem Wort würden unterschiedliche Bilder im Kopf des Zuhörers entstehen. Und auch dessen Interpretation war individuell. Aber wenn es Eispfote glücklich machte, würde er es eben versuchen. „Also schön, ich versuche, es dir zu beschreiben. Also, als wir aufgebrochen sind, hat es noch nicht nach einem Sturm ausgesehen. Er kam plötzlich und unglaublich stark. Es war wie eine Wand aus Regen, die mit einem Mal niederschlug. Die Tropfen kamen mit sehr viel schwung und in hoher Zahl, mit dem ersten Regen waren wir durchweicht und konnten nicht mehr sehen als unsere Pfoten. Es war dunkel geworden, als wäre es Nacht, dabei ist gerade Sonnenhoch vorüber gewesen. Aber stell dir dunkelste Nacht vor, wenn nicht einmal der Mond am Himmel weilt. Das Sternenvlies verborgen hinter dichten Wolken. Und dazu war es innerhalb kürzester Zeit kaum mehr möglich, voran zu kommen. Wind peitschte uns die Tropfen ins Gesicht, während unsere Pfoten im aufgeweichten Boden versanken. Wir haben mehr als doppelt so lang gebraucht, um wieder hierherzufinden.“ Efeupfote schloss seine Erzählung damit ab. Mehr war wirklich nicht rauszuholen aus dieser Geschichte. „Zufrieden?“, fragte er nun mit einem ruhigen Blick.
Er war froh über den Themenwechsel. „Nun, ich denke, dass deine emotionale Beziehung zu ihr stark dein Urteil beeinflusst. Aber das ist normal. Auch kanntest du sie vermutlich nicht lang genug. Jeder hat seine Schwächen und Stärken, das ist ganz normal. Vielleicht war sie eine grottenschlechte Jägerin, wer weiß das schon“, miaute er mit einem Augenzwinkern. Als Eispfote ihn dann fragte, was Efeupfote glaubte, wie seine Stärken und Schwächen aussähen, betrachtete der ältere Schüler den weißen Kater einen Moment. „Du bist ein fröhlicher Kater, das würde ich eindeutig als Stärke sehen. Lebensfroh zu sein ist wirklich wichtig, es motiviert dich und ich habe dich bisher noch nie Trübsal blasen sehen. Und das, obwohl du wie ich Waise bist. Du hast ein ausgeprägtes Durchhaltevermögen und eine Neugier, die man zwar als Stärke, aber auch als Schwäche bezeichnen kann. Denn die hast du nur schwer unter Kontrolle. Dadurch ist es möglich, dass du in schwierige Situationen gerätst oder anderen auf die Pfoten trittst. Ich vermute, du strebst nach einem friedlichen Miteinander, was ich persönlich sehr befürworte. Doch bist du auch ein wenig ungeduldig und manchmal unbedacht. Es fällt dir noch schwer, Dinge in ihrer Gänze wahrzunehmen und nicht jenen Teil, den deine Emotionen in den Vordergrund legen“, miaute Efeupfotes mit ruhiger, analytischer Stimme. „Ich denke, das ist alles, was mir dazu bisher einfällt. Wie du es mit Jagen und Kämpfen hältst, weiß ich noch nicht“, fügte der rotgetigerte an und überlegte kurz. „Ich mag stets ruhig sein, doch damit überfordere ich nicht selten andere Katzen. Meine Mutter zum Beispiel wusste mit mir nichts anzufangen. Sie wäre froh gewesen, ich wäre eher so wie du. Lebenslustig, ein wenig verspielt und neugierig. Nicht ruhig und wie eine alte Katze. Ich glaube, sie hat darunter gelitten, dass sie nie wusste, was sie mir geben soll. Meine Geschwister konnte sie mit kleinen Anekdoten und Scherzen beeindrucken, doch mich nicht. Ich habe nicht mit ihnen gespielt und war nicht das Junge, was sie sich gewünscht hat. Das tut mir leid für sie. Ich denke, sie hätte dich sehr gemocht.“ Efeupfote lächelte ein wenig in Gedanken. Wären ihre Schicksale vertauscht, vielleicht wäre Purpurblich dann glücklicher gewesen. Er hätte es ihr gegönnt. Denn obgleich er es der Mutter nie wirklich offen gezeigt hatte, hatte er sie geliebt. Zwar hatte sie ihn wahnsinnig enttäuscht und eigentlich kaum etwas für ihn getan, doch es lag wohl an ihrer eigenen Überfordung. Auch wenn er von ihrer Art nicht begeistert war. Unbedacht zu handeln und damit die eigenen Jungen allein zu lassen...das war nicht besonders nett und liebevoll. Er hoffte, seine Geschwister mochten es überstehen. Sie waren emotionaler als er selbst...
Als Eispfote meinte, er hätte nie mitbekommen, wie Dornenblüte eine Geschichte erzählte, lächelte er. „Es ist schon eine ganze Weile her. Ich habe es auch nur ein einziges Mal mitbekommen. Und ich denke auch, dass sie nicht unbedingt wollte, dass diese Geschichte bekannt würde. Sie muss mich einfach übersehen haben. Also musst du mir versprechen, dass du darüber schweigen wirst. Es wäre fatal, wenn die Geschichte allgemein bekannt würde. Es würde dem Ansehen eines ehrbaren Kriegers schaden.“, miaute Efeupfote leise. Er wollte nicht, dass jemand etwas erfuhr, was Dornenblüte oder ihrer Tochter schaden könnte. Auch wenn er in dieser Geschichte nur einen bewundernswerten Krieger sah, so waren da sicherlich einige, die dem Toten das negativ anrechnen würden. Und er wollte den Ruf eines starken Kriegers im Tode nicht beflecken. Und auch nicht das Ansehen von Dornenblüte oder Mausepfote, denn erstens hatten die beiden damit nichts zu tun und zweitens war in seinen Augen der Kater dieser Geschichte ein Held. Aber ihm fielen direkt einige ein, die das sicherlich anders sehen mochten. „Es geht in der Geschichte um Treue und wahre Liebe, die über den Tod hinaus gehen. Um Aufopferung und darum, für jemanden alles zu wagen und zu riskieren. Und es geht auch um Geschwisterliebe.“ Es war schwer zu sagen, was der Kerninhalt dieser Geschichte war. Dieser tatsächlich stattgefundenen Geschichte. Die er noch immer als unglaublich empfand. Wenn er einmal liebte, sollte es eine ähnlich starke Liebe sein. Und bis über den Tod hinausgehen.



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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Sa 24 Feb - 13:28

Knotenpelz
Sie sah Buchenmond an, dieser fragte noch mal nach ob ihr Morgens übel werden würde, sie nickte, als er dann fragte ob er ihren Bauch abtasten dürfe, nickte sie wieder. Es schienen Monde zu vergehen, dann sprach er etwas aus, was die Kriegerin erwartet hatte. Sie würde Junge bekommen. Auch wenn sie noch nicht so weit war. Ihr Bauch fing an zu flattern. Das war schön, sie würde Mutter werden, sie würde diese kleinen Jungen bekommen. Doch die Freude war leicht gedämpft, sie ohne Vater aufziehen zu müssen, dass war schwer. Sie selbst war ohne Vater aufgewachsen und wusste daher wie schwer es war. Sie hatte die Liebe eines Vaters vermisst, was sollte sie erzählen wenn man sie fragen würde wer der Vater sei? Sie beschloss das sie niemanden auch nur ein Wort über den Vater sagen würde, keiner musste es wissen.
Auch wenn sie ihren Jungen alles über diesen erzählen würde, sie wollte das sein Erbe gewahrt blieb und er seine Jungen sehen konnte ohne so zu tun als wäre er nur ein Krieger. Sie werden einen Vater haben, auch wenn er nicht im Clan lebt, er wird sie lieben! Dachte sie, denn sie liebte ihn mehr als alles andere. "Hab dank Buchenmond." Miaute sie und erhob sich. Sie würde wiederkommen wenn ihr übel werden würde, allerdings wollte sie es auch nicht, um so mehr sie aushielt und alleine ertrug desto besser. Sie erhob sich und schob sich aus dem Heilerbau. Der Heiler hatte genug zu tun und da musste sie ihm nicht im Wege stehen. Er brauchte seinen Platz. Knotenpelz lief schnell zu einer Stelle in der Nähe des Kriegerbaus und legte sich dort hin. Sie musste nachdenken. Sollte sie zu ihrem Gefährten in den Wind-Clan gehen? Und was dann? Würde mich der Wind-Clan aufnehmen? Nein ich schätze nicht, immerhin wäre ich in den nächsten Monden nur eine Last für den Clan, erst trächtig und dann Jungen aufziehend. Dachte sie, außerdem wollte sie ihren Gefährten keinen Ärger machen.
Er würde sich freuen wenn ich zu ihm kommen würde, doch sicher würden andere denken ich sei eine Verräterin und ich könnte auch sie verraten. Sie seufzte müde. So viele Gedanken und keine Lösung, sie wünschte sich es wäre einfacher, aber dann dachte sie wieder an die schöne Zeit mit ihrem Liebsten und war froh wie es gekommen war. Niemals würde sie ihren Jungen dafür die Schuld geben noch dem Vater. Ihr seit meine Familie, ihr werdet euren Vater kennen lernen. Dachte sie, ihre Mutter hatte von allem gewusst und wusste auch das ihre Tochter Stur war wenn es um das ging, damals hatte sie es raus gefunden was es mit ihrem Vater auf sich hat, heute würde sie es schaffen sich durch zu setzen ihrer Jungen willen


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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Do 1 März - 16:02

Salzpfote


Mit nachdenklichem Blick betrachtete Salzpfote den anderen Schüler vor ihr. Sie kam sich plötzlich furchtbar alt vor im Vergleich zu ihm, obwohl die beiden gerade mal zwei Monde unterschieden. Aber in diesen zwei Monden war so viel passiert, ihr Leben hatte sich so drastisch geändert, dass es ihr wie eine Ewigkeit vorkam.
Wenn du deine erste Beute fängst musst du mir unbedingt davon erzählen!“, schnurrte sie dann. Sie kannte Nebelpfote kaum und sie wollte nicht, dass er sie für gemein oder unfreundlich hielt, nur weil sie eben ein wenig pampig reagiert hatte. Als er sie dann nach dem Training fragte, runzelte sie ein wenig die Stirn.
Rindenfeuer kann kompliziert sein...“, fing sie an, noch nicht ganz sicher, was sie genau sagen sollte. Der Kater war noch nicht lange ihr Mentor, aber das, was Salzpfote ansonsten von ihm mitbekommen hatte, wirkte nicht gerade sehr einladend. Allerdings würde es voll kaum Mut machen, dies Nebelpfote direkt zu offenbaren.
Aber Training an sich ist toll“, miaute sie deshalb ein wenig ausweichend, hoffend, dass er sich mit dieser Antwort zufrieden geben würde.
Mit einem mal wurde sie jedoch von etwas anderem abgelenkt. Eispfote und Efeupfote fingen eine Diskussion über das Wetter an. Es war sehr interessant, den beiden Katern zuzuhören, die beide wohl unterschiedlicher nicht sein könnten. Und obwohl Efeupfote gerade erst zum Schüler ernannt worden war, schien er schon ein bemerkenswertes Köpfchen zu besitzen.
Kurz entschlossen ging sie ein paar Schritte auf die beiden zu, um sich in das Gespräch einzumischen. Die Geschichte, von der Efeupfote sprach, klang eigentlich ganz nett – und sie suchte nach einer Entschuldigung, um von Nebelpfote wegkommen zu können. Allerdings übersah sie dabei Sonnenpfote und trat ihr aus Versehen auf den Schwanz.
'tschuldigung!“, miaute sie leise und wollte gerade weitergehen, als sie entdeckte, dass der Pelz der Kätzin klitschnass war.
Du wirst dein ganzes Nest nass machen“, sagte sie dann leise und betrachtete die andere Schülerin, die jedoch nicht so wirkte, als ob sie das stören würde. „Darf ich?“, fragte sie dann und legte sich neben Sonnenpfote hin, ohne eine Antwort abzuwarten. Kristallpfote und sie waren früher oft im Regen spielen gewesen, wenn ihre Mutter geschlafen hatte und es nicht mitbekam. Dann hatten sie sich immer ganz heimlich zurück in ihr Nest geschlichen und sich gegenseitig die Tropfen aus dem Fell geleckt. Mit dieser Erinnerung vor dem inneren Auge fuhr Salzpfote der anderen Kätzin nun mit der Zunge über das Fell.


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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Sa 3 März - 19:57

Nachdem Malvenpfote, nach dem aufregenden Besuch im Heilerbau, wovon die Gerüche dort natürlich das aufregendste waren, sich entschieden hatte, doch in den Schülerbau zu gehen, um sich unterzustellen und hin zu legen, bemerkte sie, wie langweilig es dort doch war. Eigentlich waren so gut wie alle Schüler im Schülerbau, doch zu niemandem hatte Malvenpfote bisher wirklichen Kontakt aufgebaut und sie wollte auch nicht in die Gespräche eingreifen, die sich in der Zwischenzeit gebildet hatten. Die rot getigerte richtete sich auf und leckte sich wenige Male über den Pelz. Am Liebsten würde sie auf eine schöne grüne Wiese gehen, auf der Unmengen an Blumen wachsen. Natürlich mit ganz vielen verschiedenen Dürften. Oh, sie vermisste den Duft aus dem Heilerbau schon! Dort hatte es nach verschiedenen Kräutern und Blüten gerochen. Wirklich einfach nur traumhaft...
Dennoch, sie war froh, keine Heilerschülerin zu sein. Niemals könnte die getigerte Kätzin zusehen, wie eine Katze eine Verletzung hat oder gar einer Katze nicht helfen können und zusehen, wie diese stirbt.. Dafür bewunderte sie Heiler. Auch wenn es ihnen bestimmt auch überaus schwer fiel, sie kamen trotzdem damit klar. Nun aber war sie Schülerin. Auch wenn sie nach wie vor immer noch keine ganzen 6 Monde alt war und einen Mond zu früh ernannt worden war, was ihr noch immer Angst einjagte. Aber vermutlich hatte es einfach keiner gewusst, immerhin war sie eine geborene Streunerin, Das musste es wohl einfach sein.
Seufzend kam Malvenpfote wieder in das Hier und Jetzt. Immerhin saß sie noch immer in der Kinderstube, mit all den anderen Schülern. Trotzdem, wie sollte sie jemals eine gute Kriegerin werden können? Sie wollte doch niemanden verletzen. Aber als Schüler musste sie nun mal auch das Kämpfen erlernen. Ob sie nun wollte oder nicht. Immerhin konnte sie nicht auf ewig eine Schülerin bleiben. Doch genug dieser Gedanken. Malvenpfote wollte nicht weiter über so etwas nachdenken, dazu war sie ein zu fröhliches kleines Wesen. Die Schnurrhaare der roten Kätzin zuckten und sie stand nun auf und ging an den Eingang des Schülerbaus. Noch immer herrschte draußen ein kleiner Weltuntergang. Es schien fast, als würde es nie wieder aufhören wollen zu regnen. Aber Malvenpfote hatte sich entschieden. Im Bau war es ihr eindeutig zu langweilig und der Duft des Regens zog sie an. Es roch irgendwie so schön... Also machte sie sich auf und kroch aus dem Bau heraus. Draußen erwartete sie ein eisiger Wind und ein frösteln erschauderte ihren roten Pelz. Doch ungeachtet dessen war sie nun draußen und fing an leicht nass zu werden. Also sprang sie in kleinen Sätzen in Nähe des Kriegerbaus, um nicht zu sehr nass zu werden.
Kurze Zeit beobachtete sie den dunklen, fast komplett schwarzen Himmel und kostete den Duft des Regens. Doch plötzlich gab es ein grollen vom Donner und ein Blitz zuckte laut über dem Himmel auf. Voller Schreck riss Malvenpfote die Augen weit auf, maunzte und sprang geschockt in den nächst besten Bau, den sie fand. Dort duckte sie sich auf den Boden und blickte voller Angst durch die Bauöffnung hinaus. Nach wenigen Herzschlägen hatte sich die Schülerin wieder ein wenig beruhigt, richtete sich auf und blinzelte in den Bau hinein. Sie war im Ältestenbau gelandet. Peinlich berührt scharrte sie mit ihrer Vorderpfote auf dem Boden herum. Oh SternenClan, was sollte sie nur den Ältesten erklären? Dass sie noch nie einen Blitz mit eigenen Augen gesehen und dazu auch den Donner gehört hatte.. Nein, sie konnte doch nicht einfach eingestehen, dass sie vor so einem Unwetter Angst hatte.. Blinzelnd schaute sich die rote Kätzin etwas genauer um, sodass sie die paar Ältesten auf ihren Schlafplätzen ausmachen konnte. Womöglich hatte sie die älteren Katzen geweckt und würde dafür nun zurecht gewiesen werden. Oder sie würden ihr eine Predigt halten, dass sie doch nicht einfach so in andere Baue stürmen könne.. Oh SternenClan..

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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   So 4 März - 11:28

Nebelpfote war etwas überrascht von Salzpfotes plötzlicher Freundlichkeit. Aber als sie meinte er solle ihr umbedingt davon berichten wenn er seine erste Beute macht, reagierte er mit einem freudigen Lächbeln, "Ok das werde ich machenh!". Er hörte ihr zu was sie zu Rindenfeuer zu sagen hatte und sie schien ihm anscheinend zuzstimmen das er etwas seltsam sein konnte aber er solle sich darüber wohl nicht solche gedanken machen. Er versuchte es nicht so eng zu sehen vielleicht wird das Training ja trotzdem gut und er hatte eigentlich nichts zu befürchten. Salzpfote nahm mit ihren aufmunternden Worten ihm etwas die Angst. Danacxh suchte sie jedoch das weite, was er etwas schade fand. Sollte er ihr hinterhergehen oder einfach hier warten oder sich irgendwo anders im Lager nach jemanden umsehen denn er vielleicht kannte. Da erblickte er seinen Bruder dier sich allem Anschein nach mit Eispfote unterhielt. Sein Bruder, Efeupfote, war einfach wie redegewandter als er, sein Bruder schien sich nicht zurückzuhalten, er wünschte er könnte genauso selbstsicher reden. Er bewegte sich zu ihnen herüber, er schien von seinem ersten Ausflug als Schüler zu erzählen und es hörte sich sehr spannend an dacht sich der junge Kater. Nebelpfote setzte sich in die Nähe seines Bruders und hörte weiterhin zu. Er erzählte über Stärken und Schwächen, aber bei Efeupfote hörte es sich nicht nach etwas negativem an sonder nach etwas ausgeglichenem. Welche Stärken er wohl besitz? Mußte er sich fragen, wobei ihm seine Schwächen durchaus belannt waren. Dann erzählte sein Bruder über ihre Mutter, sein Gesicht füllte sich mit Freude an den Gedanken an Sie, er hatte die Zeit mit ihrer Mutter geliebt, es wurde ihm etwas warm ums Herz, wie gerne würde er jetzt doch einfach bei ihr liegen ohne einen Gedanken an etwas anderes zu verschwenden. Aber er mußte diesen Gedanken wieder loswerden und ins hier und jetzt zurückkommen, was wohl deutlich bedeutsamer für ihn war, vielleicht würde sein Bruder noch mehr erzählen wo er einfach zuhören kann, er war nicht derjenige der selber das Wort ergriff.
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Mo 5 März - 16:30

Sonnenpfote hatte sich in ihrem Nest eingerollt und ihr nasses Fell vernachlässigt. Dann war es eben nass. Es würde auch nichts mehr schlimmer machen. Sie hatte ihr Leben für das eines Katers geopfert. Kater waren grausam, sie waren herzlos und abgrundtief böse. Sie waren das Schlechte in der Welt, deren einziges Ziel es war, den Kätzinnen zu schaden. So hatte Jaguarstern die Kriegerinnen aufgerufen, den Clan stark zu machen und ihm Nachwuchs zu schenken. Natürlich lebte der Clan davon. Aber dennoch war es nicht fair. Auch eine Kriegerin war eine Stärke. Sie konnte das gleiche leisten wie ein Kater. Nur hatte die Natur es leider nicht gut mit ihrem Geschlecht gemeint. Denn sie waren es, die trächtig werden konnten. Die Kater konnten tun und lassen, was sie wollten, und die Kätzinnen trugen das Leid. Und auch sie selbst würde nun dieses Leid austragen. Sie würde den Clan stark machen, wie Jaguarstern sagte. Sonnenpfote war sich sicher, dass Opalkralle Junge wollte. Was sie selbst dazu sagte, interessierte ihn nicht. Denn er konnte ja für sie entscheiden. Er war nicht ihr Mentor – das war Brombeerfrost - , aber er hatte Einfluss auf Jaguarstern und konnte sich somit alles erlauben. Brombeerfrost war zwar der zweite Anführer, aber er konnte Jaguarstern nicht kontrollieren. Und wer wusste schon, ob das besser gewesen wäre. Immerhin war sie durch Opalkralle nun vor ihrem Mentor geschützt. Und Opalkralle konnte ja auch nett sein...er würde ihr nicht mehr antun können, als er bereits getan hatte. Wenn es doch Schattenpfote nie gegeben hätte...er war schuld an ihrer Misere, er war es, der unbedingt andere hatte anfallen müssen. Sie selbst hatte nichts dergleichen getan. Und sie trug nun das Leid. Ihr Leben war wertlos, ohne Ziele. Hatte sie jemals Ziele gehabt? Eine gute Frage. Aber nun war ihr jede Aussicht auf die Zukunft zuwider. Ihr Leben war vorbestimmt. Sie würde Zeit ihres Lebens die Gefährtin von Opalkralle bleiben, denn sie hatte ihm ihr Wort geben müssen. Und sie hielt Wort. Also würde sie seine Jungen austragen, früher oder später. Vielleicht wäre sie ihm dann zu langweilig und er würde sie ziehen lassen. Besonders hübsch war sie ja nicht, was sie immer sehr begrüßt hatte, da dadurch wenigstens niemand auf sie gekommen war. Nur Schattenpfote und Opalkralle. Ein Trauerspiel, ihr Leben. Grausam und freudlos.
Sonnenpfote hatte die Augen geschlossen, als sie plötzlich einen Schmerz in ihrem Schweif spürte. Erschrocken schrak sie hoch und entdeckte Salzpfote, der das ganze sichtlich unangenehm war und die sich sogleich entschuldigte. Sonnenpfote nickte nur teilnahmslos. Es war ja nichts weiter geschehen. Doch dann machte die andere Schülerin sie darauf aufmerksam, dass ihr Fell nass war. Und sie setzte sich auch sogleich neben sie und begann, ihr zu helfen, es zu trocknen. „Das ist wirklich nicht nötig, Salzpfote. Das stört mich nicht“, miaute Sonnenpfote, der die ganze Sache ein wenig unwohl war. Sie konnte ja auch schlecht sagen, dass sie gern krank werden würde, um ein paar Tage Ruhe vor Opalkralle zu haben. War es nicht Salzpfote gewesen, die sich Malachitblitz gegenüber so seltsam gebärdet hatte? Und Malachitblitz war Opalkralles Bruder...er musste genauso schlimm sein. Hatte er Salzpfote vielleicht das angetan, was Opalkralle ihr antat? Sie hatte zwar noch nicht mitbekommen, ob die beiden wirklich Gefährten waren, aber ihre Baukameradin wirkte zumindest so, als empfinde sie etwas für diesen dämlichen Kater. Manche Kätzinnen waren wirklich zu dämlich, um Kater zu durchschauen. Eine Schande. Aber wer konnte es ihnen verübeln? Katern stand ja schließlich nicht auf der Stirn, dass sie Monster waren....


Rabenklaue hatte Brombeerfrost in den Regen verabschiedet, der nun ein wenig mehr über seine Schülerin wusste. Der Älteste war froh gewesen, dass es den Mentor kümmerte, dass er versuchte, etwas zu unternehmen. Zu seiner Zeit war das nicht selbstverständlich gewesen. Viele Mentoren hatten sich nicht weiter für die Schüler interessiert. Auch heute mochte das bei einigen noch so sein, doch bekam er selbst das nicht mehr richtig mit. Er hatte nie etwas davon gehalten, die eigenen Methoden den Schülern aufzuzwingen. Dann lernten sie nicht gut. Sie lernten gut, wenn sie selbst Strategien entwickelten, wenn sie sich selbst ausprobieren mussten.
Der Älteste hatte sich wieder hingelegt und sich in seinen Gedanken verloren. Blitze zuckten, Donner grollte. Immer wieder war dieses Phänomen aufgetreten, tauchte den Bau in gespenstisches Licht. Doch ein mal brachte es etwas mit sich. Eine Katze, von der Größe her eine Schülerin, die sich vor den Blitzen duckte und vor ihnen floh. Als sie näher kam erkannte er Malvenpfote, eine Katze, die gerade erst zur Schülerin geworden war. Wenn er sich richtig erinnerte war ihr Mentor Mondwind, ein ruhiger und freundlicher Kater.
Der Sturm tobt und Blitze zucken, erhellen das, was wir nicht sehen wollen. Donner ertönt, es zu verdecken, doch ist es lange schon zu spät“, miaute der Kater und seufzte. „Ist es vorüber, ist die Luft frei. Es gab nie eine schönere Luft als die nach einem Gewitter. Doch der Zustand mit Blitzen und Donner...als würden die Ahnen sich streiten. So sagte es meine Tochter einmal“, miaute der Älteste nun in die Richtung der ängstlichen Schülerin. „Ich habe schon so manches Gewitter erlebt, doch immer wieder macht es mir ein wenig Angst. Diese Mächte am Himmel, die toben und wettern...da merkt man, wie klein man wirklich ist. Aber weißt du, was dagegen hilft“, miaute er nun und setzte sich auf. „Mir hat es immer geholfen, mich zu unterhalten oder einer Geschichte zu lauschen. Nahe bei einem Freund zu sein, der mir hilft, das ganze durchzustehen. Hast du einen Freund, dem du nahe sein kannst?
Die Erinnerungen an seine Töchter, an seine Enkelin und auch an Sandpfote kamen in ihm hoch. Letztere war zwar nicht wirklich seine Urenkelin, aber sie fühlte sich an wie eine. Erlenwind hatte sie geliebt wie eine Tochter und es war ihr gelungen, eine gute Beziehung zu ihr aufzubauen. Und auch zu ihm selbst war eine Bindung entstanden. Noch immer besuchte sie ihn, nun mit ihrem Jungen Birnenjunges. Die Kleine hatte wirklich Ähnlichkeit mit ihrer Mutter, auch wenn diese das vielleicht gar nicht sah. Denn Sandpfote hatte sich verändert. Es war schwer für ihn, sie so leidend zu sehen. Oft wünschte er sich, er könnte die Vergangenheit ändern. Aber das konnte er nicht, diese Kraft hatte niemand. Sandpfote war stark und sie würde es schaffen, hinaus aus dieser Bitterkeit. Irgendwann. Er würde tun, was er konnte. So, wie er jetzt für Malvenpfote da sein würde, so gut er es vermochte. Er würde sie nicht fortschicken in den Regen, das wäre wirklich unsensibel. Vielleicht gehörte sie jetzt in den Schülerbau, aber sie war hier. Und da durfte sie auch bleiben.



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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Do 15 März - 13:27

Malvenpfote war es überaus peinlich, dass sie so einfach in den Bau der Ältesten geplatzt war. Zum Glück waren nicht alle Ältesten da und es schien sie auch keiner anmeckern zu wollen, dass sie einen Fehler begangen hatte. Draußen zuckten die Blitze und der Donner grollte unaufhörlich. Dann setzte die Stimme von einem der Ältesten ein. Malvenpfote hatte vorher noch nie mit ihm gesprochen, wusste aber, dass es sich bei dem rot getigerten Kater um Rabenklaue handelte. Sie fand es ulkig, dass ausgerechnet Rabenklaue sie angesprochen hatte, immerhin hatte auch Malvenpfote ein rot getigertes Fell, wobei das ihre mit langen und dünnen dunkleren Streifen durchzogen wurde. Die junge Schülerin trat ein wenig näher zu dem Ältesten, damit sie seine Worte durch das unwetter besser verstehen konnte.
Wie Recht er doch hatte! Es klang tatsächlich, als würden die Ahnen streiten. Als wäre eine Art Krieg im SternenClan ausgebrochen und sie würden kämpfen. Doch das war natürlich lächerlich. Immerhin war es eigentlich schon immer ruhig und friedlich im SternenClan, wie jeder wusste. Immerhin gab der Älteste zu, dass auch er manchmal ein wenig Angst vor dem Gewitter verspürte. Das beruhigte Malvenpfote ein wenig. Sie dachte schon, man würde sich vielleicht Lustig über sie machen, weil sie so voller Panik in den Bau der Ältesten gesprungen war, aus Angst vor dem Gewitter. Doch dem war nicht so. Eher im Gegenteil, denn Rabenklaue erzählte, dass eine Unterhaltung oder gar eine Geschichte gut gehen die Angst vor dem Gewitter half. Da die getogerte Schülerin ohnehin nichts zu tun hatte und ihr es im Schülerbau zu langweilig war, so konnte sie ohne Ärger zu kriegen bestimmt auch im Ältestenbau verweilen und sich mit dem Ältesten unterhalten. Wer weiß, vielleicht würde er ihr auch eine spannende Geschichte erzählen, wie die Ältesten es immer schon taten. Es gab immerhin so vieles, was die junge Schülerin nicht wusste. Am Liebsten würde sie die komplette Geschichte des DonnerClans hören. Von Anfang an, wie welche Katze so drauf war und was wer alles erlebte in seiner Zeit. Und ob sich seitdem etwas berändert hatte, wann es mit welchem Clan Kriege gab und weshalb. Einfach alles!
SIe hatte schon fast durch ihre Gedanken vergessen, dass Rabenklaue ihr eine Frage gestellt hatte. Ob sie denn einen guten Freund hatte, dem sie nahe sein konnte. Hatte sie so einen? Wenn sie ehrlich war, hatte sie bisher nur als Junges viel mit den anderen zu tun gehabt. War mit einigen von den jetzigen Schülern am Spielen gewesen. Doch seit sie ernannt wurde, hatte sie am Meisten mit ihrem Mentoren Mondwind gesprochen. Malvenpfote war wirklich froh darüber, diesen Kater als ihren Mentor bezeichnen zu können. Er war wirklich toll und sehr freundlich zu ihr. Auch würde er ihr bestimmt nicht böse sein, wenn sie etwas nicht hinbekam oder falsch machte.
"Ich.. habe eigentlich nur als Junges mit den anderen rum gespielt. Seit ich Schülerin bin hat sich das aber geändert.", miaute sie nachdenklich. Eigentlich interessierten sie die anderen Schüler auch nicht besonders. Als Schülerin war es nun wichtig, dass sie sich an alle Regeln hielt, damit sie keinen Ärger bekam. Und natürlich, dass sie viel mit ihrem Mentor trainieren musste, um eine gute Kriegerin zu werden. Ob Mondwind dann wohl stolz auf sie wäre? Wie sehr es Malvenpfote freuen würde, wenn der Kater auch hier bei ihnen wäre. Um den Gedanken nicht wieder zu sehr hinterher zu laufen, blickte sie Rabenklaue interessiert an. "Was ist mit dir? Ist dieser besondere Freund von dir denn noch da? Oder hast du jemand neuen gefunden, dem du genauso sehr vertrauen kannst und der dir nahe steht?", miaute sie und setzte sich nun hin.

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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Di 20 März - 12:04

Rabenklaue betrachtete die kleine Katze freundlich und interessiert. Sie hatte etwas unvergleichlich unschuldiges an sich. Das Leben hatte ihr wohl noch nicht mitgespielt. Bei ihm war das anders. Ihm hatte das Leben kräftig mitgespielt. Doch er war noch hier. Warum, das fragte er sich immer wieder. Was hatte der Sternenclan für ihn vorgesehen, dass er noch da war? Er war alt genug und hatte alles verloren, was in seinem Herzen lebte. Er hatte sie alle verloren. Alle. Zwar hatte er noch den Clan, doch war das nicht das gleiche. Er hatte Bekannte hier, Katzen, die man vielleicht sogar als Freunde bezeichnen könnte, doch waren sie nur der Rauch um das Feuer. Der Rauch, der aus der Asche glomm, während diese erlosch. All das hatte Malvenpfote noch vor sich. Sie war eine Schülerin, die aufregendste Zeit für viele. Natürlich war das Kriegerasein nicht minder aufregend, doch war in der Schülerzeit alles neu. Man kam zum ersten Mal richtig heraus aus dem Lager, lernte so viel neues. Wenn er sich an die Begeisterung erinnerte, machte ihn das beinahe schon melancholisch.
Auf seine Frage hin schien sie kurz zu überlegen. Die Antwort war irgendwie ein wenig trostlos. „Nur, weil du jetzt Schülerin bist, heißt das nicht, dass du nicht mehr herumspielen kannst“, miaute er ruhig. Auch jetzt würde er es hin und wieder mal tun. Aber seine Knochen waren dagegen. Eigentlich war sein Leben auch nicht besonders ereignisreich. „Die erste Katze, die mich beim Gewitter aufgemuntert hat, war die Katze, die genauso viel Angst hatte wie ich. Meine Schwester war es. Sie war wunderbar. Eine wunderschöne Katze, das kannst du mir glauben. Und bereits in unserer Jungenzeit habe ich meinen besten Freund kennengelernt. Leider weilen beide nicht mehr unter uns. Wie so viele, die mir wirklich etwas bedeuteten. Sie alle warten dort oben auf mich. Meine Eltern, meine Schwester, mein bester Freund, meine Gefährtin, meine Töchter und meine Enkel. Ich freue mich darauf, sie wiederzusehen.“ Rabenklaue sinnierte einen Moment darüber. „Wenn du möchtest, erzähle ich es dir. Wir haben ja noch eine Weile Zeit.“, miaute der rote Kater. Das war die Geschichte, die er am besten kannte. Es war seine eigene. Und er war sich sicher, dass man daraus etwas lernen konnte. Nämlich niemals aufzugeben. Etwas, das er schmerzlich am eigenen Leib erfahren hatte. Manches gab er nicht preis, was ihn zu sehr schmerzte, noch immer. Dazu zählte die Erfahrung, die er als Vater gemacht hatte. Seine tote Tochter zu sehen, in ihrem Blut. Seine wunderschöne Tochter, dieses zierliche Wesen. Noch heute erinnerte er sich, wie sie ausgesehen hatte, als sie geboren wurde. Er hatte es vor seinem inneren Auge, wie sie dalag. Dieses kleine, zierliche schwarze Geschöpf, klein und verletzlich. Wie sie an Tränentaus Bauch lag...wie wunderschön Tränentau gewesen war, seine große Liebe. Noch immer hatte er ihren Duft in der Nase, nie wieder hatte eine Katze sein Herz so berührt. Sie war die Liebe seines Lebens. Und keine konnte sich jemals mit ihr messen. Allerdings hatte er auch nicht danach gesucht. Denn sie war noch bei ihm. Vermutlich hätte sie es ihm nicht übel genommen, wenn er sich eine neue Gefährtin genommen hätte. Aber daran fehlte ihm das Interesse. Außerdem spürte er Tränentau noch immer. Er hatte sie in ihren Töchtern gesehen, in Erlenwind, ihrer Enkelin. Sie alle hatten ihre Augen, ihren Körperbau. Und sie alle waren ihr ähnlich gewesen, charakterlich. Was absolut nichts schlechtes war, immerhin war sie perfekt gewesen. Mit all ihren Fehlern, all ihren kleinen Macken.
Doch das Bild, wie Zedernherz mit ihren Jungen in ihrem Blut lag...das verfolgte ihn noch immer in seinen Träumen. Und darüber sprach er auch nur abgeschwächt mit den Jungen, eigentlich gar nicht. Es war grausam und etwas, was er niemandem antun wollte. Er verheimlichte nicht ihren Tod, doch meist den seiner Enkel. Und auch, wie es geschehen war. Eine einfache Formulierung.



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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Mi 11 Apr - 13:29

Draußen wütete noch immer das Unwetter. Der Donner grollte und es hörte sich an, als würde ein Ungeheuer hinter einem her rennen. Doch Malvenpfote war nicht draußen im Regen und im Sturm. Sie befand sich im Bau der Ältesten, Rabenklaue vor sich, der vollstes Verständnis für die Angst vor dem Unwetter Malvenpfotes hatte.
Auch die junge Schülerin besaß keine wichtige Katze im Clan. Natürlich kannte sie die anderen Schüler, doch hatte sie eigentlich nichts mit ihnen zu tun und würde von sich aus auch nicht nachfragen, ob sie etwas mit ihr unternehmen wollen würden. Die momentan ichtigste Katze im Leben der Schülerin war ihr Mentor Mondwind. Sie war wirklich froh darüber, den jungen Kater als Mentor bekommen zu haben.
Rabenklaue machte Malvenpfote gerade bewusst, dass sie kein Junges sein muss, um Spaß zu haben oder einfach zu spielen. Da erinnerte sie sich selbst daran, dass auch Krieger mit ihr und den anderen Jungen immer gespielt hatten, die oftmals sogar keinen direkten Bezug zu ihnen hatten. Irgendwie erleichterte das die junge Kätzin. Sobald das Unwetter vorbei war würde sie sich jemanden zum spielen suchen, um ihre Energie los zu werden und dann seelig im Schülerbau in einen schönen Schlaf zu fallen.
Dann sprach Rabenklaue über seine Freunde und seine Familie. Gerne hätte sie auch all die Katzen kennen gelernt, besonders seine Schwester. Wie gerne sie sich selbst von ihrer Schönheit überzeugen würde! Malvenpfote horchte interessiert auf. Sie selbst besaß keine Familie im Clan. Sie stellte es sich sehr schön vor, wenn man die Familie jeden Tag um sich hatte, während man Schüler und später dann auch Krieger wird. Doch eine Sache machte die rot getigerte etwas stutzig. Klar, Rabenklaue war schon alt, aber seine Töchter und Enkel dürften doch eigentlich noch leben, wenn sie nicht durch Krankheit oder einen Kampf umgekommen waren. Sofort spitzten sich die Ohren der Kätzin, als der Kater ihr anbot die Geschichte zu erzählen.
"Ich würde sie sehr gerne hören!", miaute das junge Geschöpf freundlich und setzte sich gemütlich hin. Schon als Junges mochte sie die Geschichten der Ältesten. Von verbotenen Lieben und heimlichen Treffen bis hin zu Kämpfen und Toden. Auch wenn letzteres grausam war, so waren es dennoch Geschichten für Malvenpfote, etwas was sie selbst nemals zu erleben glaubte, weshalb sie unbedingt alle Informationen haben wollte, die die Ältesten in sich trugen. Sollten die Ältesten mal sterben und Malvenpfote irgendwann zu den Ältesten kommen, so würde sie auch von den jetzigen Ältesten berichten. Dass auch sie ehrenvolle Katzen waren, die man nicht vergessen durfte. Ja, sie würde vielleicht auch einige der Geschichten im Kopf behalten und sie an spätere Generationen weiter geben, damit die Geschichten niemals in Vergessenheit geraten würden. Das hoffte sie zumindest. Von draußen kamen immer noch die Geräusche des Donners durch und das Plätschern des Regens, ebenso konnte man ab und an mal einen Blitz aufflackern sehen, da das Lager dann für kurze Zeit in einem hellen Licht erstrahlte. Doch all das bekam Malvenpfote nur noch am Rande mit, sie war vollkommen konzentriert auf Rabenklaue und konnte die Erzählungen des Katers kaum noch erwarten.


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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Mi 11 Apr - 20:16

Einen Moment lang hielt Salzpfote inne, als Sonnenpfote meinte, das Wasser in ihrem Pelz würde sie nicht stören. Doch dann fuhr die graue Schülerin unbeirrt fort.
Schön, dass es dich nicht stört“, meinte sie dann in einem leicht ironischen Tonfall. „Allerdings bist du nicht die Einzige, die in diesem Bau schlafen will. Und wenn das Moos hier komplett durchnässt wird, fängt es nachher noch an zu faulen.“
Salzpfote erinnerte sich daran, dass Sonnenpfote vorhin mit Opalkralle zusammen gelegen hatte und sie konnte sich gerade noch auf die Zunge beißen, bevor sie nachher noch unangebrachte Fragen stellte. Doch es interessierte sie, wie es dazugekommen war. Und natürlich auch, wie Opalkralle so war. Natürlich war es ihr bewusst, dass Sonnenpfote eine...schwierige Beziehung zu Katern hatte, weshalb es sich wahrscheinlich noch viel weniger gehörte solche persönlichen Fragen zu stellen.
Aber Salzpfote selbst war eben auch nur eine Kätzin und war nicht darum herumgekommen, festzustellen, was für ein äußerst attraktiver Kater Opalkralle war. Da sie jedoch nur Schülerin war würde sie sich niemals trauen, ihn einfach so anzusprechen. Wahrscheinlich würde er sich eh nicht für sie interessieren...und außerdem war da ja eh noch Malachitblitz...
Und selbst wenn dich das auch nicht stört, mich würde der Geruch schon nerven“, fuhr sie hastig fort, um ihre Gedanken wieder etwas anderem zu widmen. „Oh und glaube mir, dort draußen wird es nach diesem Sturm auch nicht nur ein einziges trockenes Büschel Moos geben.“
Im Stillen fragte sie sich, ob mit Sonnenpfote vielleicht wirklich etwas nicht stimmte. Auch wenn sie es noch nie selbst miterlebt hat, dem SternenClan sei Dank, hatte sie von den Ältesten schon manch gruselige Geschichte gehört, von Katzen, die so unendlich traurig waren, dass sie sich selbst umbrachten, um in die ewigen Jagdgründe zu gelangen. Ob Sonnenpfote eine von diesen Katzen war? Salzpfote betete im Stillen, dass dem nicht so war, während sie weiterhin das Fell der anderen Schülerin putzte.


Salzpfote & Malachit ^-^            
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Ein großes Danke an Blutseele und Honigfrost <3


Zuletzt von Lavendelwind am So 15 Apr - 17:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Do 12 Apr - 13:04

Dornenblütes Wut war noch lange nicht verraucht. Zwar machte Rindenfeuer deutlich, dass er sie nicht mehr aufregen wollte, doch das ärgerte sie ungemein. Er nahm Rücksicht auf sie, weil er vermutete, dass sie seine Jungen in sich trug. Sonst hätte er niemals klein bei gegeben. Aber gerade das war die Sonderbehandlung, die sie nicht haben wollte. Doch sie blieb reglos. Und wortlos. Die Sonderbehandlung würde bestimmt nicht plötzlich ersterben.
Er legte sich zu ihr und schnurrte. Es sollte sie wohl beruhigen, aber das tat es nicht. Eher schürte es ihren Unmut. Sie wollte nicht behandelt werden wie ein Junges, das nicht selbst für sich sorgen konnte. Sie war nur wenige Monde jünger als er. Dazu hatte er kein Recht. Und sie war bereits Mutter. Vielleicht hatte sie Mausepfote nicht selbst zur Welt gebracht, aber sie hatte sie großgezogen. Auch wenn sie teilweise dabei versagt hatte, sie wusste darüber mehr als er. Sie würde die Fehler nicht erneut machen. Unter gar keinen Umständen. Und vor allem wusste sie, dass sie dadurch nicht zwangsläufig beschützt werden musste. Wenn sie sich Sorgen machte, würde sie etwas sagen. Vertraute er ihr denn so wenig?
Sie spürte das Gewicht seines Kopfes auf ihrem Rücken. Er meinte es nicht böse. Aber dennoch verletzte es sie sehr. Selbst seine Bemerkung, die sie normalerweise als liebevoll wahrgenommen hätte, kam ihr vor wie eine Bevormundung. Sie sollte mal mit jemandem reden. Das konnte ja so nicht weitergehen. Aber mit Rindenfeuer darüber zu reden war ausgeschlossen. Er würde dem Ganzen aus dem Weg gehen, um sie zu schonen. Er vertraute ihr nicht. Oder zumindest nicht genug, um es ihr zu überlassen, ihm mitzuteilen, wenn er Vater werden sollte. Wie konnte er nur an ihr zweifeln? Es tat weh.
Dornenblüte legte den Kopf auf die Pfoten und versuchte tatsächlich, zuschlafen. Aber ihre Augen waren offen. Sie konnte sich noch nicht einfach so damit abfinden. Dafür traf es sie zu sehr. Gerne würde sie sich jetzt mit ihrer Tochter in ein Nest legen, um sich zu beruhigen. Aber Mausepfote war nun Schülerin und musste sich selbst finden. Das war wichtig für sie. Sie war zwar ihre Mutter, aber sie musste ihr diesen Raum lassen. Und für sie da sein, wenn die Tochter sie brauchte. Aber gerade brauchte eher sie ihre Tochter. Doch eine Mutter sollte stets die Tochter über sich stellen. Sie war es, die sich um die Tochter zu kümmern hatte, nicht andersherum. Also blieb sie liegen. Auch war der Sturm dort draußen sicherlich nicht gut für die Jungen. Das wusste sie.
Sie presste die Augen zu. Sie würde nun von ihren ungeborenen Jungen träumen. Das würde sie ablenken. Doch so leicht war das nicht. Denn im Hintergrund pochte noch immer die Wut auf ihren Gefährten. Die Kriegerin seufzte und lenkte die Gedanken statt dessen auf ihren Bruder. Das half ihr beinahe immer. Die Zeit, als noch alles gut gewesen war. Die ersten Monde am Bauch ihrer Mutter Dreibein. Auch damals war nicht alles gut gewesen, das wusste sie inzwischen. Doch sie hatte es damals nicht so wahrgenommen. Sie hatte mit ihrem Bruder gespielt, mit ihm gemeinsam die Welt erkundet...
Langsam fiel die Kätzin in einen unruhigen Schlaf...



In einer anderen Situation hätte sich Sonnenpfote vielleicht sogar gefreut, dass es Salzpfote interessierte, was mit ihr geschah. Doch gerade lagen ihre Gedanken bei ihrem verwirkten Leben. Bei dem, was ihr blühte, ward ihr eng ums Herz. Wie konnte irgendjemand nur so grausam sein? Er war ein Kater, was sollte sie erwarten? Aber das hatte sie ihm dennoch nicht zugetraut. Und es ängstigte sie.
Salzpfotes Worte klangen ironisch, aber das traf die Schülerin nicht. „So schnell verfault das nicht“, erwiderte sie nur. Der Schülerin würde im Traum nicht einfallen, dass es die andere interessieren könnte, dass sie Zeit mit Opalkralle verbracht hatte. Das war für sie nichts wichtiges und auch nichts, was es zu erzählen galt. Er hatte sie benutzt, sie hintergangen und erpresst. Er hatte Macht über sie, die sie niemals jemandem hatte geben wollen, und er nutzte sie auch. Er war ein Monster. Ob er gut aussah oder nicht, war Sonnenpfote dabei herzlich egal. Ihr käme es nicht mal in den Sinn, einen Kater anhand seines Aussehens zu beurteilen, da das in ihren Augen egal war. Sie waren alle verdorben und grausam. Und nichts, was gut war.
Salzpfote setzte noch etwas hinzu, doch es kam ihr vor, als überspielte sie etwas. Das war nichts schlimmes, also sagte Sonnenpfote nichts dazu. „Vielleicht ist es mir ja nicht wichtig, ob es andere stört“, setzte nun auch sie hinzu. Dabei war das eine glatte Lüge. Sie selbst wollte niemandem schaden. Ansonsten hätte ja auch Opalkralle keine Macht über sie. Es war frustrierend und ernüchternd. Und auch wenn sie Salzpfote eine eher abweisende Antwort gegeben hatte, so ließ sie die andere dennoch weiter ihr Fell bearbeiten. Eigentlich hatte diese ja Recht. Aber sie wollte in diesem Moment nur vergessen. Dieser Tag war alles andere als das, was sie erneut erleben wollte. Es war schrecklich gewesen. Sie hatte ihr Leben fortgeworfen, um das einer anderen Katze – nein, um das eines Katers – zu retten. Und sie fragte sich, ob es richtig war. Doch sie würde durchhalten. Aufgeben kam für sie nicht in den Sinn, so wären Salzpfotes Gedanken für sie unglaublich gewesen. Niemals hätte sie daran gedacht, ihr eigenes Leben zu beenden. Vielleicht das von Opalkralle, aber selbst das würde sie niemals tun.



//verzeih mir, der ist schlecht



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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Do 12 Apr - 19:34

Butterblume
Der sanfte Blick, den die junge Königin ihr schenkte, brachte sie in Verlegenheit. Fast kam es Butterblume so vor, als hätten sie die Rollen getauscht. Als wäre sie die Schülerin... und Sandpfote die Kriegerin. Das dürfte nicht sein... sie wünschte sich, die Kätzin neben ihr hätte die selbe Chance gehabt aufzuwachsen, wie sie selbst. Aber dem war nicht so...
Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Sandpfote zu sprechen begann. Worin... es sie von anderen Unterschied? Leicht schüttelte Butterblume den Kopf und ihr Blick war traurig. “Es sollte aber nicht normal sein... wir... wir sind doch ein Clan. Eine Familie... Wenn wir nicht aufeinander achten würden, wären wir nicht besser als Streuner... Und doch... und doch verschließen wir die Augen vor allem, was uns nicht gefällt. Anstatt es zu ändern...“, miaute sie leise.
Hätte sie das getan... hätte sie vielleicht auch Anzeichen an Eulenfeder gesehen? Hat ihm etwas an ihr nicht mehr gefallen? Hatte sie ihn mit irgendwas geärgert, dass er einfach verschwand? Wirsch schüttelte sie den Kopf. Diesen Gedanken wollte – nein, sollte – sie nicht verfolgen. Es würde sie nur kaputt machen und sie brauchte jetzt all ihre Kraft – für sich und für ihre Jungen.
Stattdessen blickte sie zu Sandpfote und legte fragend den Kopf schief, als die Kätzin sie ebenfalls einfach nur ansah und nichts sagte. Ihren eigenen Gedanken nachhing.
Die Donnerclan-Kätzin öffnete bereits den Mund um zu sprechen, als die junge Königin meinte, sie müsse nicht bewundert werden. Sie hätte nichts getan, um dies zu verdienen. Nun war Butterblume an der Reihe und warf ihrer neuen Freundin einen sanften, liebevollen Blick zu. “Du irrst dich, Sandpfote. Du bist eine der stärksten Kätzinnen die ich kenne... mach dich nicht selber schlecht. Du opferst dich für deine Tochter auf. Glaube mir, nicht viele Kätzinnen in deinem Alter wären bereit dafür. Sobald sie alt genug ist und auf eigenen Pfoten stehst, wirst du nachholen können, was du versäumt hast – und wer weiß, vielleicht triffst du einen Kater der dich von den Pfoten haut.“, schnurrte sie und ihre Augen blitzten bei den letzten Worten schelmisch.
Ja... sie gönnte es Sandpfote. Sie sollte dieses Gefühl kennen lernen... dieses Gefühl, als könne man fliegen. Dieses Gefühl, wenn man bei dem Kater war, der das Herz zum rasen brachte. Ohne den man das Gefühl hatte, nicht mehr atmen zu können. Sie ging bereits die Kater durch, die in Frage kommen könnten – schwer haben würde Sandpfote es mit Sicherheit nicht, denn sie war eine hübsche Kätzin.
Doch abermals wurde sie aus ihren Gedanken gerissen und bei den Worten der Kätzin seufzte sie tief. “Ja... du hast schon recht. Aber es ist leichter gesagt als getan... Ich habe das Gefühl, dass ich mit jedem Schritt im Schatten anderer zu stehen... Es ist dumm... aber ich komme einfach nicht raus aus meiner Haut. Zudem... bin ich auch noch so schrecklich feige...“, sagte sie, die Stimme leise. Sie war tatsächlich feige... manchmal hatte sie das Gefühl, dass sie bei den Zweibeinern besser aufgehoben wäre. Die Kätzin war nicht unbedingt eine Vorzeige-Kriegerin... aber sie hatte ein ausgeprägtes Treuegefühl – und war auf andere Art mutig. Für Katzin die sie lebte... würde sie sich jedem Feind entgegen stellen. Sie seufzte abermals. “Du hast Recht... ich werde mit Brombeerfrost sprechen... später.“ Wenn sie ihre Angst vor dem Kater zusammen gekratzt hat...
Fast war sie erleichtert, als sich das Thema änderte und sie über Kater tratschten – angefangen bei Jaguarstern. “Ja... Jaguarstern ist einfach nur beeindruckend! Wobei ich nicht sagen will, dass er der einzig tolle Kater im Wald ist.“ Oh... sie wusste, dass sie sich hier auf gefährliches Terrain wagte – aber sie vertraute Sandpfote, war sich sicher, dass die Kätzin dieses Gespräch nicht weiter erzählen würde.
Butterblume erhob sich und tapste noch näher zu ihrer Clangefährtin, ließ sich dicht neben ihr nieder, sodass sich ihr Fell berührte. Ob es der Kätzin recht war, wusste sie nicht – aber Sandpfote würde schon anmerken, wenn es ihr zu aufdringlich wurde.
Auf die Worte der jungen Königin, dass der Verlust Butterblume's Gefährte ihr leid täte, nickte sie nur dankend. Sie wollte die gute Stimmung nicht verderben und über vergangenes reden... Nein... sie wollte ihren Blick in die Zukunft richten – und sich ein Beispiel an Sandpfote nehmen. Deshalb war sie froh, dass das Thema rasch wieder geändert wurde.
“Ich weiß, es lässt sich nicht vergleichen... nicht einmal ansatzweise... aber du solltest niemals nie sagen, Sandpfote. Ich war auch der Meinung, mein Herz würde niemals heilen... auch jetzt habe ich dieses Gefühl... aber es wird besser. Irgendwann... und ich höre nicht auf zu hoffen, dass da draußen irgendwo dieser eine Kater ist... der nur auf mich wartet.“ Sie lachte leise. “Klingt unglaublich kitschig, oder?“
Sandpfote stimmte ihr zu, als es um die große Versammlung ging und erfreut leuchteten Butterblumes Augen auf. “Das wäre toll – glaube mir, du würdest bestimmt erst einmal im Mittelpunkt stehen und der eine oder andere Kater würde um dich herum scharwenzeln.“, schnurrte sie mit einem Zwinkern. Jedenfalls... solange eine bestimmte Kätzin nicht dort war.
Auf die Worte, dass Kobrablick aus dem Flussclan vielleicht noch nicht die richtige Kätzin gefunden hatte, zuckte sie die Schultern. “Oder er ist einfach nur ein Mäusehirn und ihm reicht eine Gefährtin nicht.“, murmelte sie, bevor sie zusammen zuckte. “Oh... das war gehässig von mir! Schnell antwortete sie auf die Worte Sandpfotes, dass sie unbedingt einmal eine Katze vom Windclan würde sehen wollen. “Wenn du möchtest, könnten wir ja mal zusammen einen Ausflug machen... Richtung Windclan.“, flüsterte sie, wusste, was sie da vorschlug. Sie würden die Grenze eines anderen Clans überqueren müssen... oder besser gesagt, die von zweien... Aber... es war so aufregend. Alleine der Gedanke daran, etwas verbotenes zu tun... mit einer Freundin.
Und dann wandte sich das Thema erneut und unruhig tapte Butterblume von einer Pfote auf die andere, dann seufzte sie, senkte die Stimme. “Er heißt Vipernzunge... und ist der Bruder von Schlangenblick, dem Heiler des Schattenclans. Und Sandpfote... er sieht so gut aus und ist so charmant. Ich weiß, dass einige Kätzinnen um seine Gunst buhlten – und es vermutlich immer noch tun. Aber er hatte damals nur Augen für mich – jedenfalls hoffte ich dies. Ich war wirklich ein Mäusehirn... hab gedacht, er würde mich lieben und wir würden Gefährten werden... ein Irrtum. Er hat nicht einmal gesagt, dass ich ihm etwas bedeute... Manchmal habe ich das Gefühl, es wäre erst gestern gewesen, als ich ihn kennen gelernt habe. Ich war auf der Jagd und ein Eichhörnchen kreuzte meinen Weg... ich verfolgte es, merkte nicht, wie ich die Grenze überquerte – und ihm direkt in die Pfoten lief. Ich hatte schreckliche Angst... aber er war so... ach ich weiß nicht. Ich fühlte mich sicher... und als er mich gefragt hab, ob er mich wieder sehen könnte und das er die Nacht an der Grenze warten würde... ich war so...glücklich. Dabei hat er sich so oft über mich lustig gemacht... er hat mir über die Ohren geleckt und mich mein kleines Bienenhirn genannt... Und irgendwann... kam er einfach nicht mehr... auf einer großen Versammlung habe ich ihn nach dem Grund gefragt... hätte ich es man nicht getan.“
Sie schüttelte den Kopf... wie dumm sie damals gewesen war.



Schneepfote
Obwohl er noch immer ein wenig enttäuscht war, dass Mausepfote nicht das Lager verlassen und auf Abenteuersuche gehen wollte, war er auch irgendwie glücklich, dass er endlich mit seiner besten Freundin zusammen sein konnte.
Seit sie zu Schülern ernannt worden waren, hatte er sie viel zu selten gesehen und sie schrecklich vermisst. Natürlich hatte er Opalkralle gerne und würde auf das Training mit dem Krieger nicht verzichten wollen – aber noch schöner wäre es, wenn Mausepfote ebenfalls dabei sein könnte!
Vielleicht... vielleicht würde Sternschweif sich überreden lassen, mit ihnen zu gehen?
Als Mausepfote sich recken musste, um über sein Ohr zu lecken, blickte er überrascht zu der Kätzin. War sie schon immer so winzig gewesen? So zierlich? So leicht zu verletzen?
Bei diesem Gedanken stellte sich sein Fell auf – er würde nicht zulassen, dass irgendwer seiner besten Freundin weh tat! Niemals!
Vielleicht war es besser, wenn sie nicht aus dem Lager gingen... es war viel zu gefährlich für eine so kleine Kätzin! Dessen war sich Schneepfote sicher. Somit war er doch froh, dass Mausepfote lieber schmusen wollte.
Er rannte in den Schülerbau, wartete auf seine Baugefährtin. Sie kam nur wenige Herzschläge nach ihm und rannte an ihm vorbei – direkt in sein Nest. Belustigt schnurrte Schneepfote und tapste zu ihr, ließ sich in sein Nest fallen, dicht an sie geschmiegt. Seinen Kopf legte er auf ihrem Rücken ab.
“Manchmal wäre ich gerne wieder ein Junges... Ich hatte mehr Zeit für dich!“, miaute er und schloss die Augen, sog tief ihren Geruch ein.

//Ich gelobe Besserung >_<\\


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Ein großes Danke an Gigi (Blutseele) für die tolle Siggi! <3

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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Fr 13 Apr - 1:22

Rabenklaue lag ruhig in seinem Nest, doch die junge Katze, die in dem Bau der Ältesten Schutz gesucht hatte, war zuerst schreckhaft und aufgeregt gewesen, ängstlich und beinahe schon in Panik. Doch nun hatte er mit ihr gesprochen. Und erstaunlicherweise hatte es bereits Früchte getragen. Die kleine Malvenpfote schien bereits ruhiger zu sein. Ablenkung war eben doch ein erstaunlich gutes Mittel gegen Angst. Oder auch Schmerz.
Er schob den Gedanken bei Seite und betrachtete Malvenpfotes Mienenspiel. Sie schien über seine Worte nachzudenken. Ein kluges kleines Kätzchen war das. Als sie ihn bat, zu erzählen, lächelte er sanft. „In Ordnung. Lass mich kurz überlegen“, miaute er. Der alte Kater versuchte sich zu sammeln. Sein Kopf war zwar noch fit, aber eben nicht mehr der jüngste. Das dauerte seine Zeit.
Wir wurden in der Blattfrische geboren, Krähenjunges und ich. Unser Vater Tannenklaue war damals gerade zum zweiten Anführer ernannt worden. Unsere Mutter Birkenblatt war sehr stolz darauf, ebenso auf uns. Sie umsorgte uns liebevoll und war eine gute Mutter. Auch unser Vater verbrachte so viel Zeit mit uns, wie er konnte. In dieser Zeit lernten meine Schwester und ich Regenjunges kennen. Wir spielten viel. Das waren fünf wunderbare Monde. Doch dann kam es zum ersten Tiefschlag“, miaute der Kater und schloss kurz die Augen. „Damals haben wir es nicht verstanden. Bis zu diesem Tage kam unser Vater jeden Abend zu uns und erzählte uns Geschichten. Eines Tages kam er nicht mehr. Unsere Mutter weinte damals, aber man sagte uns nichts. Erst einen Mond später, als wir zu Schülern wurden, erfuhren wir es. Unser Vater war beim Fortlocken von wütenden Hunden mit diesen auf den Donnerweg gelangt und mit ihnen gestorben. Er starb als Held, könnte man sagen. Doch das hilft nicht. Egal, wie jemand stirbt, den man liebt. Vielleicht ist es leichter, wenn der Clan aufrichtig trauert, aber auch das ändert das Gefühl nicht. Doch wir waren jung...und wenn man jung ist, ist es ein wenig leichter. Zumindest war es für mich so. Ich hatte noch einen Halt im Leben, meine Schwester, Regenjunges und ich wurden zu Schülern“, fügte er an und ein breites Lächeln erschien auf seinem Gesicht. Es war eine unglaubliche Erfahrung gewesen. „Du weißt selbst, wie schön es ist, zum Schüler zu werden. Regenpfote und ich wurden beste Freunde. Wir haben allerhand Unfug angestellt“ - nun war es ein seliges Lächeln, das sein Gesicht zierte - „Es war wunderbar. Anders kann ich es nicht sagen. Mein Mentor, Dachsklaue, hatte allerhand zu tun. Ich habe nicht wenige Strafen kassiert. Ich kannte die Ältesten besser als die meisten anderen, da ich eigentlich immer bei ihnen war, um ihnen die Zecken zu entfernen und ihre Nester zu erneuern. Dadurch hatten sie ein sehr angenehmes Leben. Damals lebte eine Kätzin – Narbenzunge. Sie war ein Biest. Ich weiß, man soll die Toten ehren, aber sie hatte einen schrecklichen Charakter. Bösartig war sie, hinterhältig. Sie hat mich stets verhöhnt und niedergemacht. Ich bin durch eine harte Schule gegangen...“ Rabenklaue hielt einen Moment inne und erinnerte sich an die Älteste, die sowohl ihm als auch den anderen Ältesten das Leben schwer gemacht hatte. Er war ihr nicht böse, keineswegs, aber zu sagen, er hätte sie gemocht, wäre eine Lüge. Vielleicht hatte sie einen Grund für ihr Verhalten, der es erklärte, aber weder er noch die anderen Ältesten hatten es jemals gekannt.
Irgendwann hat sich Regenpfote in meine Schwester verliebt. Anfangs war mir das gar nicht recht, Krähenpfote war meine Schwester und er mein bester Freund. Ich fühlte mich ausgeschlossen. Aber das gab sich schnell. Ich gebe zu, dass Regenpfote und ich keinen guten Einfluss auf sie hatten. Denn den Unfug hatten wir noch immer nicht abgelegt. Regenpfote war damals bereits ein eindrucksvoller Kater. Groß, muskulös, bereits ein erwachsenes Gesicht. Dazu das silbern glänzende Fell und die grünen Augen. Er war von Schülerinnen umringt. Aber er hat sich für meine Schwester entschieden. Und sie sich für ihn.“ Einen Moment hielt er inne. Es fiel ihm schwer, über seine Schwester zu sprechen, denn sie fehlte ihm noch immer. Doch draußen tönte noch immer der Sturm und das kleine Kätzchen vor ihm sah ihn erwartungsvoll an, wollte von dem Gewitter abgelenkt werden. „Nun, ich bin - wie du sicher gesehen hast – nicht der aus unserem Wurf, der die Schönheit erhalten hat. Sie hingegen...war mein Gegenteil. Ihr Fell war so schwarz wie das Gefieder einer Krähe, ihre Augen leuchteten wie die Sterne und voller Lebensfreude. Sie war zierlich und wohlproportioniert. Der Traum jedes Katers, wenn du verstehst, was ich meine“, miaute er mit einem Lächeln. Im nächsten Moment überdachte er seine Worte und sie erschienen ihm ein wenig unpassend. Vermutlich hatte Malvenpfote noch keine Ahnung von diesen...Eigenheiten, die eigentlich in jedem Kater schlummerten. „Vergiss das letzte. Das erzähl ich dir, wenn du Kriegerin bist. Wenn du es dann noch nicht herausgefunden hast.“ Es war ihm nun schon unangenehm. Er sollte sich nicht so in seiner Geschichte verlieren. Und vor allem nicht vergessen, wer vor ihm saß. Im Zwielicht des Baus konnte Malvenpfote Sternenclan sei Dank nicht sehen, wie verlegen er wirklich war. Schnell sprach er weiter, um die peinliche Situation zu überspielen. „Eines Tages verdienten wir uns unsere Kriegernamen. Aber es war ein zu hoher Preis, den wir zahlen mussten. Wir streunten herum, alle drei. Dann wurden wir von einem riesigen Hund angegriffen. Wir haben uns verteidigt, doch...“ - er holte tief Luft - „der Hund erwischte Krähenpfote. Niemals werde ich ihren Blick vergessen, als der Hund das Leben aus ihr herausschüttelte. Danach hatte ich keine Angst mehr, denn das schlimmste war ja schon geschehen. Regenpfote und ich töteten den Hund. Das ist nichts, auf das ich stolz bin. Auch wenn ich durch ihn meine Schwester verloren habe. Wir brachten Krähenpfote ins Lager, in der Hoffnung, der Heiler könnte noch etwas für sie tun. Doch er konnte nur ihre Schmerzen lindern. Der Anführer ernannte sie im Sterben. Sie erhielt den Namen Krähenflügel und zog nur wenige Augenblicke später hinauf zum Sternenclan“, miaute er und verstummte. Er gedachte seiner toten Schwester, erinnerte sich an den unglaublichen Schmerz, das Leid, das er empfunden hatte. An seine schöne Schwester, der Blut aus dem Maul lief, während sie ihn und Regensturm ansah und sagte, dass sie sie liebte. Ihr geschundener Körper...es war grausam, noch immer. Es waren zu viele Bilder in seinem Kopf, denn sobald er sich an seine Schwester erinnerte, wie sie leblos dagelegen hatte, musste er auch unweigerlich an seine Tochter Zedernherz denken, die seiner Schwester wie aus dem Gesicht geschnitten gewesen war...



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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Fr 13 Apr - 7:55

Rindenfeuer

Der Kater folgte seiner Gefährtin durch den Regen in den Kriegerbau. Sie diskutierten noch eine Weile weiter, obwohl er nicht sonderlich drauf Lust hatte. „Und ich möchte auch keine Sonderbehandlung. Niemals!“, zischte sie. „Ich will darüber nicht mehr reden! Vertrau mir, oder lass es bleiben. Aber dann kannst du auch uns bleiben lassen“, fügte sie hinzu, bissig. Der Kater konnte deutlich heraus hören, dass sie verletzt war. Rindenfeuer schraubte seine Wut zurück, er wollte nicht, dass sie sich zu sehr aufregte und, dadurch womöglich noch die Jungen verlor, die vielleicht in ihr wuchsen. Rindenfeuer zuckte leicht mit den Schnurrhaaren und leckte ihr dann beruhigend über die Wange. „Es war nicht so gemeint“, murmelte er leise. Er legte dann seinen Kopf auf ihrer Schulter ab und schnurrte beruhigend. Es war zwar gegen seine Natur, aber wenn es half, dass sie sich beruhigte, dann würde er sich so verhalten. Er verwickelte seinen Schweif mit dem ihren und rückte näher an sie, um sie zu wärmen. „Schlaf, Dornenblüte, bei dem Wetter kann man eh nichts anderes tun“, miaute er dann leise. Er sah zu, wie die Kätzin den Kopf ablegte, aber keinesfalls die Augen schloss. Der Kater leckte sich ein paar Mal über die Nase, ehe er den Kopf hob und begann, ihren Pelz trocken zu lecken. Er wusste, dass dies oft beruhigend auf andere Katzen wirkte, warum dann nicht auch bei ihr? Rindenfeuer bemerkte, wie sie nach einiger Zeit in einen unruhigen Schlaf viel, er studierte ihr Gesicht, drückte kurz seine Nase gegen ihre, als er sich vergewissert hatte, dass niemand zusah. Denn sonst würde er dies wohl nie tun. Es ging niemanden an, was die beiden taten, oder nicht. Wahrscheinlich, würde Dornenblüte nicht einmal verraten, dass er der Vater ihres Wurfes war, falls sie überhaupt Junge erwartete. Aber das…ging schon in Ordnung. Er war wahrlich nicht die beste Wahl, das wusste er selbst. Aber er würde diese Kätzin nicht mehr gehen lassen.
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Mausepfote

Schnurrend blickte die kleine Kätzin zu ihrem Freund Schneepfote auf. Endlich hatte er etwas Zeit für sie. Sie hatte ihn so sehr vermisst. Die Kätzin streckte sich, da er größer war als sie, und leckte ihm über das Ohr. Schneepfote neben ihr zuckte zusammen und starrte auf sie hinab, das Fell des weißen Katers stellte sich auf. Sofort machte sich Unsicherheit in der Kätzin breit, hatte sie etwas falsch gemacht? „Wie wäre es wenn wir in den Bau gehen? Ich vermisse es bei dir zu sein“ miaute sie nervös und ihre Nase wurde rot. Sie mochte den Kater wirklich sehr, hoffte, ihn nicht vergrault zu haben. “Okay... dann gehen wir später raus.“, miaute der Kater und legte der Kätzin seinen Schweif auf die Schultern, bevor er los sprintete und zum Schülerbau lief. Mausepfote rannte ihm sofort hinterher und tappte zu Schneepfote´s Nest, wo dieser auch schon war. Er wartete davor auf sie. Sie schnurrte und tappte in sein Nest hinein, legte sich hin und blickte zu ihm hoch, wartete schnurrend auf ihn. Schneepfote schnurrte belustigt und stieg zu ihr ins Nest, er legte sich hinter sie und legte seinen Kopf auf ihren Rücken. “Manchmal wäre ich gerne wieder ein Junges... Ich hatte mehr Zeit für dich!“, miaute er und schloss die Augen, sog tief ihren Geruch ein. Mausepfote schloss die Augen und schnurrte leise, als er ihr so nahe war. Sie wandte den Kopf, brachte ihre Nase dicht an sein Ohr. „Aber dann könnten wir nie gemeinsam Jagen gehen“, miaute sie sanft hinein, damit er sie verstand. Ihr machte es nichts aus, dass er schlechter hörte. Sie kannte ihn nicht anders. Mausepfote schnurrte wieder und fing an, sanft seine Wange abzulecken, dann sein Maul und seine Nase, ihre Ohren zitterten verlegen und sie vergrub ihr Gesicht an seinem Hals, was tat sie da? Warum klopfte ihr kleines Herz so schnell?
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