Warrior Cats Online RPG
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 Unbestimmter Ort im Territorium

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BeitragThema: Re: Unbestimmter Ort im Territorium   Mo 30 Okt - 17:42

Goldtatze

Der Weg durch das Territorium war noch schlimmer, als Goldtatze es sich vorgestellt hatte. Der Boden war komplett aufgeweicht und es war schwer, Halt zu finden und nicht bei jedem Schritt auszurutschen. Besonders Wurzeln, die unter Blättern versteckt haben, entpuppten sich als sehr tückisch. Der immer weiter fallende und nicht aufhörende Regen machte es auch nicht leichter. Das sonst recht solide Dach aus Baumkronen wurde vom starken Wind aufgebrochen und ließ die Wassermassen gnadenlos auf die beiden Katzen niedersausen. Ab und zu stürzte ein Ast herunter und zerbarst mit einem lauten Geräusch auf dem Boden. Goldtatze war jedoch schnell und konnte ihnen immer rechtzeitig ausweichen. Trotzdem verfluchte er Jaguarstern in seinen Gedanken. Es war ein ziemlich hoffnungsloses Unterfangen, da sie ja überhaupt keinen Anhaltspunkt hatten, wo Silberlicht jagte. Sie konnten überall sein und der Regen hatte jede Spuren weg gewaschen.
Mit jedem Herzschlag, der verging, wuchs der Missmut und der Hass auf diese dumme Kätzin, die es nicht schaffte, alleine den Weg nach Hause zu finden. Aber gleichzeitig stieg auch der Ehrgeiz und der Wille, sie unbedingt finden zu wollen. Ab und zu warf er Braunschatten Blicke zu, um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung war, sagte aber nichts. Ihm war gerade nicht nach Smalltalk.
Als er plötzlich den Geruch nach DonnerClankatzen in der Nähe vernahm, blieb er stehen und sah sich prüfend um
Silberlicht?“, rief er fragend. Wie hieß noch ein Mal ihre dumme Schülerin? Er konnte sich nicht erinnern. „Seid ihr da?“, fügte er noch hinzu und kam sich ziemlich dämlich vor, wie er da die Luft anschrie. Hoffentlich spielten seine Sinne ihm keinen Streich, was leicht passieren könnte, wenn man bedachte, dass es hier überall irgendwie nach DonnerClan roch.
Sie haben sich bestimmt untergestellt“, meinte er in Richtung Braunschatten, obwohl dieser diese Schlussfolgerung sicher auch schon gemacht hatte. Goldtatzes Pelz klebte ihm am Körper und er hoffte inständig, dass Silberlicht, sollte sie hier sein, ihn gehört hatte und aus ihrem Versteck kommen. Er hatte keine Lust, noch länger hier im Regen herumzustehen.


Salzpfote & Malachit ^-^            
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BeitragThema: Re: Unbestimmter Ort im Territorium   Mo 30 Apr - 1:55

Goldtatze hat den Unterschlupf der anderen erreicht. Im Geäst kracht und knackt es immer wieder, Äste und Zweige stürzen zu Boden. Ein großer Ast schlägt unmittelbar neben dem Versteck der Kriegerinnen auf den Boden, die beide unmittelbar hervorkommen
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BeitragThema: Re: Unbestimmter Ort im Territorium   Do 3 Mai - 16:58

Silberlicht hockte neben ihrer Schwester unter einem Busch. Es war nicht schön hier draußen. Die beiden Schülerinnen waren in dem hohlen Baum gut untergebracht, doch für Sternschweif und sie sah das ganz anders aus. Nass bis auf die Knochen hockten sie unter dem Geäst, immer wieder knackte es bedrohlich und sie zuckte unwillkürlich zusammen. Sie schützte nichts vor einem herunterfallenden Ast oder Zweig, das Blattwerk eines Busches ist in dieser Hinsicht kein guter Schutz. Aber sie mussten damit Vorliebnehmen.
Sie hockten nun schon eine Weile und Silberlichts Gedanken drifteten ab. Sie dachte zuerst an Jaguarstern, was ein wohliges Gefühl in ihr auslöste. Er war so stark, so eindrucksvoll und mutig. Er war perfekt, er achtete sie und sie hatte das Gefühl, ihm etwas zu bedeuten. Natürlich ging es da nicht um Liebe...das wäre ja schwach. Aber sie hatte das Gefühl, dass er sie schwächer machte. Weil er ihr so wichtig war. Eigentlich hatte sie sich immer geschworen, sich nicht zu verlieben. Den Grund dafür hatte sie aber tief in sich verborgen. Sie erinnerte sich nicht mehr an die Erlebnisse ihrer frühen Jungenzeit. Hatte es verdrängt, doch geprägt hatte es sie trotzdem. Und würde sie sich jemals erinnern würde das alles ändern. Ihre Abneigung gegen Liebe würe für sie einen Sinn machen. Und sie könnte vielleicht endlich damit abschließen und es akzeptieren. So aber war es tief in ihr verborgen und konnte nicht ans Licht, weil sie es vehement nach unten drängte. Sternschweif hatte es nie mitbekommen. Und wenn Silberlicht die Wahl gehabt hätte, sie hätte lieber den Platz der Schwester innegehabt. Doch an all das erinnerte sie sich nicht.
Sie dachte an Eschenkralle, der ihr doch immer ein Freund gewesen war. Aber nun...mied er sie. Warum tat er das? Mochte er sie nicht mehr? Es gab wenige Katzen, die sie jemals an sich rangelassen hatte, er gehörte dazu. Kornblüte, ihre Großmutter, Sternschweif, ihre Schwester, und Eschenkralle, ihr Freund. Und inzwischen auch Jaguarstern, ihr Gefährte. Das waren alle. Und sie hätte niemals gedacht, dass eine dieser Katzen diese Verbindung nicht schätzte. Doch scheinbar war es so. Es tat ihr im Herzen weh, dass Eschenkralle sich wohl nicht für sie freute, dass sie glücklich war. Sie hatte den Kater wirklich gern und es traf sie mehr, als sie wollte. Eigentlich hatte sie für sich ja entschieden, dass sie niemals so sehr von jemandem abhängen wollte. Aber es klappte wohl nicht. Die Freundschaft hatten sie bereits als Junge geschlossen und sie hatte ihr immer viel bedeutet. Aber bei ihm schien das anders zu sein. Die schöne Kriegerin wollte da jetzt einfach nicht drüber nachdenken. Es tat zu weh. Also schob sie die Gedanken beiseite, so gut sie konnte. Versuchte, an etwas anderes zu denken. An ihre Großmutter vielleicht. Sie war so lieb und gut, es gab nichts an ihr auszusetzen. Beim letzten Mal hatte sie ihr erzählt, dass sie sich Sorgen um Rabenklaue machte. Der Kater war steinalt, es wäre jederzeit möglich, dass er starb. Aber Kornblüte schien Angst davor zu haben. Vielleicht, weil sie alle viel zu schnell in ihr riesiges Herz ließ...das musste ein anstrengendes Leben sein. Aber war das Schwäche? Herrje, all ihre festsitzenden Glaubensgrundsätze waren weg. Sie gerieten ins Wanken, weil sich ihr Körper veränderte. Sie hatte es noch niemandem gesagt. Und wusste auch nicht recht, wie sie das tun sollte. Zurück zu Kornblüte und ihrer Sorge um Rabenklaue. Rabenklaue war ein guter Kater, davon war Silberlicht überzeugt und daran gab es keinen Zweifel. Er war wohl auch ein guter Baugefährte und Freund. Zumindest schien Kornblüte ihn ja als solchen zu sehen. Hatte sie Angst, dass sie dann allein im Ältestenbau war? War es das? Das mochte schrecklich sein, aber es gab ja immer genug Katzen zum Reden...oder nicht? Sollte sie sie öfter besuchen?
Ein lautes Knacken über ihren Köpfen riss sie aus den Gedanken und sie sprang ohne zu überlegen auf und weg. Keine Sekunde zu früh landete sie unsanft im Matsch, während ein Ast nur knapp neben dem Platz landete, an dem sie eben noch gesessen hatte. Erschrocken sah sie zu Sternschweif, die mit ihr herausgesprungen war. Dann auf den Ast, der ihr Leben binnen weniger Augenblicke beenden könnte. Und auch das Leben, was in ihr war...es war mehr als knapp gewesen.



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BeitragThema: Re: Unbestimmter Ort im Territorium   Do 10 Mai - 21:27

Hibiskuspfote saß neben Klettenpfote in einem hohlen Baumstamm. Draußen tobte noch immer das Gewitter, vor dem die Katzen, bestehend aus zwei Kriegern und zwei Schülern, Schutz suchten mussten. Bei dem Akt in den hohlen Baumstamm zu klettern hatte sich Hibiskuspfote etwas an der einen Pfote verletzt, als sie abgerutscht war. Es brannte noch immer sehr und hatte kurz darauf auch angefangen heftig zu pochen. Doch die weiße Schülerin ließ sich davon nicht beirren. Das Auftreten tat weh, aber sterben würde sie daran definitiv nicht. Sie dachte an Eichenjunges. Daran, dass er bei Verletzungen instinktiv immer wusste, was zu tun war. 'Wäre er doch nur hier..!', wünschte sie sich und schloss zitternd vor Kälte ihre Augen. Die weiße Schülerin drückte sich nah an das Fell von Klettenpfote. Auch der anderen musste schrecklich kalt sein, so konnten sie sich gegenseitig aber wenigstens ein wenig wärmen.
Wie schön es doch wäre, wenn sie jetzt im Bau der Schüler wäre. Das Wetter war einfach grauenvoll und im Bau waren bestimmt alle anderen Schüler. Und das im einigermaßen Warmen und vor allem im Trockenen. Sehnlichst wünschte sich die junge Schülerin, sie wäre auch im Bau der Schüler. Stattdessen saß sie hier, neben Klettenpfote, und war sogar verletzt worden, wenn auch diese kleine Verletzung nicht ganz so schlimm war. Argwöhnisch betrachtete Hibiskuspfote ihre Vorderpfote, die nach wie vor pulsierte. War ihre Pfote ein wenig angeschwollen oder bildete sie sich das nur ein? Wie dem auch sei, am Wichtigsten war es nun auszuharren und darauf zu hoffen, dass das Unwetter bald schwächer wird, damit sie wieder zurück ins Lager gehen konnten.
Auf einmal gab es draußen ein lautes Geräusch, als wäre ein großer Ast herunter gestürzt und die weiße Schülerin vernahm die Bewegungen zweier Katzen. 'Oh nein!', dachte sie bestürzt und schaute mit klopfendem kleinen Herzen durch die Öffnung des hohlen Baumstammes nach draußen. Dort entdeckte sie ihre Mentorin und deren Schwester, die wohl gerade noch rechtzeitig zur Seite gesprungen waren, um dem Ast auszuweichen. "Alles okay bei euch?, miaute die Schülerin den zwei Kriegern entgegen und hoffte, sie hatten sich nicht auch noch verletzt. War ja schon schlimm genug, dass sie sich so tollpatschig angestellt hatte und sich hatte verletzen müssen. Doch augenscheinlich schien den beiden Kriegerinnen nichts zu fehlen, außer einem kleinen Schrecken. Seufzend blickte Hibiskuspfote hinauf in den dunklen Himmel und bekam einige Regentropfen ab. Wann es wohl endlich aufhören würde zu regnen? Ganz zu schweigen vom Donner und den ganzen Blitzen.


// 408 Wörter


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