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 Villenviertel

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BeitragThema: Re: Villenviertel   Di 1 Dez - 21:17

Jenna hatte den Blick gesenkt, aber die plötzliche Stille im Raum machte ihr klar, was kommen würde. Es war Jahre her, viele Jahre, dass es das letzte Mal dazu gekommen war, aber dennoch wusste sie, was kam. Sie kannte ihn...als sie sah, wie sich seine Schultern strafften und er sich von ihr wegdrehte, zuckte sie unwillkürlich zusammen. Dann fuhr er herum, sie hatte gewusst, was er tun würde, und sie hätte sich vielleicht retten können, den Schlag abschwächen können, indem sie sich ein wenig zurückzog, aber sie blieb stehen. Als seine Hand ihr Gesicht traf verlor sie einen Moment lang das Gleichgewicht und musste einen Schritt nach hinten machen, um nicht zu fallen. Ihr ganzer Körper zitterte und ihre rechte Wange brannte. Tränen waren in ihre Augen geschossen, doch sie wischte sie schnell mit dem Handrücken weg. Sie wollte nicht weinen, nicht hier, vor ihrem Vater. Doch sein Schlag war härter gewesen als sie es in Erinnung hatte von früher. Dabei war sie doch gewachsen, da müsste es ihr doch eigentlich weniger ausmachen...doch das Gegenteil war der Fall, es machte ihr etwas aus.
Sie nickte nur, denn sie wollte nicht, dass ihr Vater hörte, dass ihre Stimme belegt klingen musste, denn sie kämpfte mit den Tränen. Es war weniger der Schmerz als die Demütigung, glaubte sie zumindest, auch wenn der Schmerz einen erheblichen Anteil daran hatte. Sie hörte, wie ihr Vater mit Noah sprach und sie fürchtete, er würde sie verraten. Denn immerhin war Noah bei ihrem Vater angestellt, nicht bei ihr...
Auch wenn er sich als sehr angenehmer Gorilla herausgetan hatte, so war er doch eigentlich dennoch ihrem Vater verpflichtet. Deswegen überraschte es sie auch, dass er sie deckte. Einen Moment lang überlegte sie tatsächlich, es richtigzustellen, einfach, damit Noah in die Sache nicht noch mehr mithineingezogen wurde, aber das würde ein noch schlechteres Bild auf ihn werfen.
Schweigend un mit einer brennenden Wange ging sie an den beiden Männern vorbei, blickte an ihnen vorbei, damit man ihre Wange nicht so sah, und ging wie befohlen in ihr Zimmer. Sie schloss die Tür hinter sich und ging zum Bett, ließ sich darauf fallen und seufzte. War es das wert gewesen? -Allemal!
Jenna seufzte erneut, erhob sich nach einem langen Augenblick wieder und ging ins Bad. Die Toilette war entstopft, aber das hatte sie auch erwartet. Denn ihr Vater würde ihr sicherlich nicht erneut die Möglichkeit dazu geben, deswegen das Zimmer zu verlassen.
Sie machte sich bettfertig, zog sich um und blickte dann, bekleidet mit einem schwarzen Negligé, in den Spiegel. Ihre Wange hatte sich wie zu erwarten rot gefärbt und sie lächelte gequält. Es war schmerzhaft, aber nicht übermenschlich, sie würde es überleben.
Die junge Frau verließ das Badezimmer und setzte sich aufs Bett, starrte einen Moment lang das Buch auf ihrem Nachttisch an, ehe sie sich zur Seite fallen ließ. Die weichen Kissen wmpfingen sie und federten sie ab, nicht lange und sie fühlte sich fortgetragen in den Schlaf.



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BeitragThema: Re: Villenviertel   Di 26 Jan - 20:31

Als die Sonne sich am nächsten Morgen über den Himmel des Villenviertels schob, befand sich das Anwesen der von Schillings unter einer riesigen Last an Müll. Die vergangene Party hatte deutliche Spuren hinterlassen, sie war fast überall auf dem Anwesen zu erkennen und ließ es wie eine heruntergekommene Disco aussehen, auch wenn der Schein täuschte. Die Putzfrauen waren schon früh am Morgen erschienen um die Reste der in Feierlaune steckenden Jugendlichen zu beseitigen. In ihrer Haut mochte nun wohl keiner stecken. Doch nicht nur ihnen missfiel der Zustand des Hauses. Antonio von Schilling kochte vor Wut, als er bei Sonnenaufgang zusammen mit seiner Frau sein ehemals prachtvolles Anwesen betrat. Er hatte mit Schlimmem gerechnet, immerhin glaubte er seinen chaotischen Sohn zu kennen, doch das übertraf all seine Vorstellungen. Überall, egal ob auf dem Rasen oder im Haus, lag Müll. Unter anderem zerbrochene Gläser und Flaschen, die Überreste von Zigaretten und anderen Drogen, Kondome, selbst Essensresten. Kurz gesagt; es war der reinste Saustall.
Victor ahnte von all dem noch nichts, als er in aller Seelenruhe und halb nackt auf seinem Bett lag und den schrecklichen Kater versuchte weg zu schlafen. Der junge Mann lag noch nicht lange in dem Bett, es war auch gerade erst einmal gegen neun Uhr, so dass er sich wohl gerade in seiner Tiefschlafphase befand. Doch sein Vater zeigte kein Erbarmen. Wütend stieß er die großen Flügeltüren vom Zimmer seines Sohnes auf und marschierte hinein. Zuerst riss er die Gardinen zur Seite, so dass das morgendliche Licht ins Zimmer schien, dann packte er die Decke, auf welcher sein murrender Sohn lag, und zog beide ohne auch nur mit der Wimper zu zucken vom Doppelbett. Mit einem lauten Plumpsen fiel Victor auf den Boden, woraufhin ein wütender und leicht von Schmerzen geplagter Schrei ertönte. „Vater!“, raunte Victor wütend und richtete sich auf, wobei er sich an den Kopf fasste, der vor Kopfschmerzen pochte. „Was tust du denn?“ Mit einem angestrengten Stöhnen richtete der Sohn sich auf und setzte sich zurück auf sein Bett, vergrub sein Gesicht in den Händen und strich sich dann durch die Haare.
Hast du dir mal mein Haus angesehen?!“, fragte sein Vater ihn, wobei es eher eine rhetorische Frage war und schmiss Victor einen Bademantel zu, der über einem Stuhl gelegen hat. „Du bist zu weit gegangen, Victor. Das wird noch Folgen haben, und zieh dir gefälligst etwas an, das ist ja peinlich.“ Ohne ein weiteres Wort verließ Antonio das Zimmer und ließ Victor übermüdet und genervt in seinem Zimmer zurück. Dort blieb dieser auch noch eine Weile, bevor er sich hoch zwang und türknallend im Badezimmer verschwand.
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BeitragThema: Re: Villenviertel   Mi 27 Apr - 19:39



George
Villenviertel

Der Wecker heulte auf. Mit einem lauten Knall landete das Mädchen auf dem Boden ihres Zimmers. Mit einem gegrummelten "Autsch" rieb sich George die Stirn die vom Aufprall ganz rot war. Anscheinend war sie gestern doch noch eingeschlafen. Dann kämpfte sie sich aus der viel zu großen Decke und blickte zu dem Wecker der noch immer fröhlich vor sich hin klingelte. Sie hasste dieses Geräusch, es nervte einfach. Die Wut kochte in ihr hoch und so stand sie auf und pfefferte den Wecker mit aller Kraft gegen die Wand. Es knackte und das Plastik brach. Doch das nervtötende Geräusch verstummte. Der wie vielte Wecker das wohl schon war? Definitiv nicht der erste. Janette würde sie bestimmt wieder anmeckern. Aber wieso musste es auch ausgerechnet ein Wecker sein? Wieso konnte nicht einfach eine Putzfrau oder sonst irgendjemand rein kommen und sie wecken? Wer wollte schon von einem blöden Plastikkasten erschreckt und aus dem Bett geworfen werden?
Doch nachdem dieses blöde Ding endlich seinen Geist aufgegeben hatte - nebenbei bemerkt war es nicht das erste Mal, dass George den Wecker geworfen hatte - beruhigte sich das Kind wieder. Schnell lief sie zu ihrem Schrank, zog ein paar Klamotten heraus nur um sie im Zimmer zu verteilen und packte dann das erste was sie kriegen konnte. Eine einfache Jeans, ein weißes Shirt mit grauen Ärmeln und darüber ein olivgrünes Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln. Wenn sie beides nicht zusammen anziehen und die ärmel in Ruhe lassen würde, dann könnte sie ordentlich aussehen, doch George wusste schon lange wie man auch mit sauberen, hochwertigen Klamotten wie ein gewöhnliches Kind aussah. Vielleicht sogar noch unordentlicher. Immerhin war es eigentlich erstaunlich, dass sie immer Hosen hatte, die nicht zerrissen waren. Vermutlich wurden die kaputten einfach sofort ersetzt.
Schnell war sie in die Sachen reingeschlüpft, zog alles was sie an Material nicht brauchte aus ihrer Schultasche und stopfte dafür zwei zerknickte Hefter und ein Buch mit leichtem Wasserschaden hinein. Gut dass sich ihre Mutter nicht so sehr darum kümmerte wie ihre Schulsachen aussahen. Abgesehen davon nahm das Mädchen sowieso meist nur die Hälfte mit. Sie interessierte sich einfach nicht dafür und auch wenn sie von den regelmäßigen Prügeleien recht kräftig war, so hatte sie keine Lust einen Haufen an Zeug mit sich zu schleppen.
So, jetzt nur noch Schuhe und Jacke an und ich komm endlich hier raus, dachte sie sich und warf sich die Tasche über die Schulter. Vielleicht hatte sie ja Glück und Janette war schon arbeiten? Dann würde sie sich nichts von ihr anhören müssen. Die Schulter, wo sich die Finger der Frau hineingebohrt hatten, schmerzte jetzt noch ein bisschen. Egal was für eine Person sie war oder wie sie aussah, ihr Griff war stärker als man vermuten würde.

Erwähnt: Janette
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BeitragThema: Re: Villenviertel   Mo 2 Mai - 12:59

Janette war schon eine ganze Weile auf den Beinen. Sie musste sich nichtmal einen Wecker stellen, sie erwachte von ganz allein morgens um fünf. Sie hatte bereits geduscht, sich fertig gemacht. Nun würde sie nur noch warten, dass ihre Tochter aufstand, dann könnte sie sich ihrer Arbeit widmen.
Arbeiten konnte sie. Vielleicht war sie keine gute Mutter, da war sie sich sogar sicher, aber sie wusste auch nichts vom Mutterdasein. Es war Stress, den sie sich nicht machen wollte. Sie hatte eine Vorzeigetochter haben wollen, eine, die ihren Ruf hochtrieb und keine, die das Gegenteil bewirkte. Die Leere, die es in ihrem Leben gegeben hatte, war auch jetzt noch da. Doch war sie schmerzender, denn sie hatte geglaubt, mit einem Kind würde sich das Loch in ihrem Herzen füllen. Aber sie hatte sich getäuscht. In der ersten Zeit hatte Georgina ihr wirklich ein wunderbares Gefühl gegeben, aber mit jedem Jahr, dass sie älter wurde, war das Gefühl mehr gewichen. Mutter sein war nicht einfach und es gab Momente, in denen wünschte sie sich, Georgina niemals adoptiert zu haben. Aber es gab auch Momente - auch wenn die sehr gezählt waren - in denen sie froh war, dass das Mädchen zu ihr gehörte. Doch Georgina machte es ihr nicht leicht, sie zu lieben.
Aber eigentlich war dafür wohl auch ihr genereller Mangel an der Fähigkeit zu lieben schuld. Sie liebte weder ihre Eltern, ihren Bruder noch ihren Mann. Wie sollte sie da ein Kind lieben?
Der Schmerz darüber verursachte einen bitteren Geschmack in ihrem Mund. Schnell schenkte sie sich einen Kaffee ein. Normalerweise trank sie ihn mit Milch, aber jetzt benetzte er schwarz ihre Lippen. Sie brauchte einen anderen Geschmack im Mund.
Janette hörte, wie sich oben eine Tür schloss. Scheinbar war ihre kleine Tochter doch noch aus dem Bett gekommen. Als diese die unterste Treppenstufe erreichte, drehte sich Janette um. Sie sah ihre Tochter streng an. "Du bist spät dran. Marsch ins Auto, ich fahre dich. Du kannst dir keine weitere Verspätung erlauben", sagte sie mit scharfer Stimme und stellte ihren Kaffee ab. Sie nahm die Autoschlüssel und ihre Aktentasche und ging an ihrer Tochter vorbei nach draußen.

Riccardo war heute schlecht aus dem Bett gekommen. Das ging ihm schon seit ein paar Tagen so und er wusste nicht, warum. Er ging früh genug schlafen, und wenn er schlief, hatte er alles erledigt. Doch so sehr er auch darüber grübelte, es mochte ihm nicht einfallen.
Der dreißigjährige Lehrer starrte in den Spiegel im Bad. Es war der einzige im ganzen Haus, denn er hasste Spiegel. Aber das Bad hatte er damals gelassen, hatte es nicht wie den Rest des Hauses renoviert. Er hatte überlegt, den Spiegel abzunehmen, aber irgendwie hatte er es doch nicht gemacht. Warum, wusste er nicht. Inzwischen war der Spiegel keine gerade Oberfläche mehr. Als eine junge Frau ihn abgewiesen hatte, war er durchgedreht und hatte mit der Faust auf den Spiegel geschlagen. Starke und feine Risse waren das Resultat, sowie einige Schnittverletzungen an der rechten Hand. Es war die Narbe. Er wusste es. Jede Frau, die er ansprach, blickte einen Moment lang darauf, dann überlegte sie sich eine Ausrede und verschwand.
Das war sehr frustrierend. Aber er konnte es nicht ändern. Die Narbe war da und würde auch für immer bleiben, sie war ein Teil von ihm, ein Zeuge seiner Vergangenheit. Er hatte sich schon ein paar Mal gefragt, ob sein Sohn - Ryan! Er hatte vergessen, ihn zu wecken. So ein Mist! Dabei wusste er, wie uncool es war, wenn man von seinen Eltern zur Schule gefahren wurde. Noch schlimmer war es, wenn der Vater Lehrer war!
Mit eiligen Schritten ging er zum Zimmer seines Sohnes, klopfte an und trat ein. Ryan sah so friedlich aus, wenn er schlief. Sanft legte er seinem Sohn die Hand auf die Schulter und schüttelte ihn sanft. "Ryan, wach auf!", beschwor er leise und eindringlich.



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BeitragThema: Re: Villenviertel   Di 3 Mai - 21:22



George
Villenbewohner

Natürlich war Janette wach. Wie könnte es auch anders sein? Sie war jemand, der nur ans Arbeiten zu denken schien. Sie stand früh auf, ohne Wecker, einfach so. War sie überhaupt ein Mensch? George neigte dazu, dies zu bezweifeln. Ihre Mutter wirkte eher wie ein Roboter. Aus eiskaltem Eisen und Blech. Leer. Wie der Blechmann aus der Zauberer von Oz, nur dass sie nicht nett war. Das hieß zwar auch nicht, dass sie ein schlechter Mensch war, sie wirkte einfach nicht menschlich. Oder nicht so wie andere Menschen. Eben einfach leer.
Kaum hatte das Mädchen die unterste Treppenstufe erreicht, da drängte sie ihre Mutter auch schon zur Eile. Das Kind sah für jemanden mit ihrem Status sehr ungepflegt aus. Ihre Locken folgten keiner Ordnung und fielen ihr wild ins Gesicht. Die Anziehsachen waren zerknittert und das Shirt hin zur Hälfte aus der Hose. Das war Absicht. Ganz reingesteckt sah blöd aus und nicht reinstecken war zu ordentlich. Also halb und halb. "Ist ja gut", grummelte sie und fuhr sich mit den Fingern durch die Haare während sie gähnte. Dann schlüpfte sie in ihre Schuhe, knotete diese nur locker und äußerst halbherzig zu. Die Jacke noch überwerfen und fertig. Sie machte sich nicht einmal die Mühe den Stoff über beide Schultern zu ziehen. Ohne ein Wort tappte sie einfach nach draußen zum Auto. Hoffentlich waren sie so spät, dass Janette nicht genug Zeit hatte um wieder eine Predigt zu halten.

goes to: Schulungsviertel

Erwähnt: Janette
Angesprochen: Janette


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BeitragThema: Re: Villenviertel   Di 17 Mai - 8:16

Mr. Berlais hörte Noah zu und betrachtete ihn etwas skeptisch angesichts dieser doch recht merkwürdigen Geschichte, er fragte sich ob er weiter nachfragen sollte um mehr zu erfahren aber er würde dir Ohren danach offen halten. Er erinnerte sich wie seine Tochte frug sie dürfe zu einer Feier oder sowas gehn von diesem Anthony, vielleicht sollte er mal mit dessen Vater fragen, immerin kannter er ihn ja. "Nagut, aber wo sie schonmal hier sind können Sie auch gleich bleiben und sich zu ihrer Zimmertür begeben.", befahl Berlais mit Absichtlicher Betpnung des Wortes Zimmertür, denn auch Noah sollte wissen wo seine Grenzen liegen, "Dann können sie ihren Kollegen ablosen, wer so spät unterwegs ist muss ja ausgeschlafen sein. " Er ging wieder die Treppe hinauf und warf nochmal einen prüfenden Blick auf die Zimmertür seiner Tochter und ging dann auch wieder in sein Zimmer und legte sich in sein Bett.
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BeitragThema: Re: Villenviertel   Di 17 Mai - 10:16

// Ich steig jetzt einfach mal mit ein und hoffe, nichts durcheinander zu werfen ^^"//

Zoe Hirashmato
Die Frau kam gerade aus der Dusche, in welche sie sich nach dem erwachen begeben hatte. Ihr Köper war müde und ihr Kopf war fast wie leer als sie das große Schlafzimmer betrat und Richtung Kleiderschrank lief, welcher voll mit den schönen Kleidungsstücken ihrer Seits war. Sie zog sich die enge blaue Jeans an, darüber ein weißes Top mit rot-schwarz karriertem Hemd. Sie hatte immer überlegt, nicht doch mal in das Schlafzimmer ihrer Eltern zu wechseln, jedoch hatte sie noch immer die Hoffnung, sie kämen zurück, was wohl nie der Fall sein würde.
Mit einem seufzen schloss die junge Frau die Türe ihres Schrankes, zog sich schuhe an und betrachtete den Berg an Aufgaben, den sie noch zu tun hatte vor den großen Prüfungen an der Uni. Etwas sprang an ihr hoch und zog sie unwillkürlich aus den Gedanken, denn sie hatte für einen Moment vergessen das ihre Dobermannhündin ja auch raus wollte und ihr Geschäft machen.
Mit dem Klirren des Halsbandes und der Leine kam dann auch die Hündin angerannt, wurde angeleint und verschwand noch vor ihrem Frauchen aus der großen Villentür auf die Straße. Sie liefen einige Runden, ehe Zoe ihren Hund wieder Heim brachte, die Tasche packte und sich auf den Weg zur Uni machte, wo sie studierte.
gt: Schulungsviertel


Elysa Mont
Mit einem Gähnen wachte das Mädchen auf, schaltete den nervigen Wecker aus welcher sie aus dem wundervollen Traum geholt hatte und reckelte sich im Bett.  Das kleine Mädchen wollte einfach nicht aufstehen, dafür war das Bett schlicht zu gemütlich, klar, war ja schließlich ihr Bett.
Als sie ihre Mutter von unten rufen hörte, erhob sich das Mädchen nun doch vom Bett, ging ins Bad um sich zu waschen, die Zähne zu putzen und sich anzuziehen.
Da sie nun langsam wach wurde, rannte sie die Treppen runter und in ihre Mutter, welche schon das Frühstück für sie gemacht hatte und auch die Tasche für den heutigen Ausflug war schon gepackt mit einigen Leckereien und Trinken. An die morgige Schule wollte sie gar nicht denken, die war für sie zu langweilig, sie mochte diese Ausflüge, die man mit der Klasse gerne unternahm viel lieber, da das kleine Kinderherz mehr für die Unterhaltsamkeit, als für die Wissensbegierde schlug. Erstmal würde sie jetzt die Waffeln und den Kakao genießen.


Don´t know why u fight. Death is behind u.

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Rosenpfote - (Schülerin ) | Lager WisperClan
Himmelsrausch - (Heilerin) | Lager

SchattenClan
Jadepfote | im Lager

DonnerClan
Blitznacht - (Mentorin von Mausepfote) | Lager

WisperClan
Onyxfluch - (Mentor von Silberpfote) | Lager WiC
Schwarzseele | ORT

Danke an Borkensprung für dieses wundervolle Bild <3 :3:
 
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BeitragThema: Re: Villenviertel   Do 16 Jun - 20:14

Ryan
Schnarchend lag der Junge in seinem Bett, er hatte sich wie immer nicht seinen Wecker gestellt da er eigentlich jeden Morgen von seinem Vater geweckt wurde. Als ihn jemand an der Schulter rüttelte und schüttelte, öffnete er brummend seine Augen. "Ey Mann" murrte er und zog sich die Decke höher. "Scheiss auf Schule lass mich schlafen" maulte er noch im halbschlaf und riss dann die Augen auf. SHIT! Sowas konnte er nicht zu seinem Vater sagen, dem vorzeige Lehrer. Er schoss hoch und stolperte aus dem Bett raus. "Sorry" keuchte er, seine Schwarzen haare waren komplett verstruppelt und unordentlich, aber das scherte ihn nichts. Er zog sich rasch an, wobei er auf einem Bein hüpfend durch sein Zimmer sprang und alles zusammen suchte was er brauchte. Er hasste die Schule, er hasste sein Leben.


Schaut doch mal in meinen Shop Very Happy
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Wenn ich nach 4 Tagen in den Clans nicht geantwortet habe bitte schickt mir eine PN I love you
In einem Fanfic Forum schreibe ich an einer Geschichte I love you mich würde es freuen wenn ihr eure Meinung dazu schreibt I love you Ein neues Leben/Es werden Wunder war
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BeitragThema: Re: Villenviertel   Fr 17 Jun - 17:42



Noah
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Er hatte nicht das Gefühl, dass Mr. Berlais ihm wirklich glaubte, jedoch ließ er sich das nicht anmerken. Er würde bei dieser Version bleiben und sie so glaubhaft präsentieren, dass selbst er sich nicht mehr sicher wäre, ob sie nicht vielleicht sogar wahr war. Dennoch war es gut, dass sein Arbeitgeber keine weiteren Fragen stellte. Doch was der Mann stattdessen sagte, wollte ihm auch nicht so wirklich gefallen. Er befahl ihm zu arbeiten. Und das obwohl seine Schicht erst in ein paar Stunden begann. Wofür hielt er sich eigentlich? Oder besser gesagt: für was hielt er seine Angestellten? Sklaven die er herumkommandieren konnte, wie es ihm beliebte? Wenn Noah nicht diesen Job brauchen würde, wenn er Anthony kein Versprechen gegeben hätte, dann hätte er dem Schnösel die Nase gebrochen, schnell und ohne dass Mr. Berlais auch nur ein Wort sagen könnte. Doch der junge Mann blieb absolut ruhig. Gefügig verneigte er sich leicht, die Arme locker an beiden Seiten. Es gab kein einziges Anzeichnen für seine Gedanken. "Ja, Mr. Berlais. Wie Sie wünschen."
Gut, dass sein Vater früher stark auf das Benehmen seiner Kinder geachtet hatte, sonst hätte sich Noah vermutlich ziemlich plump verhalten und wäre der Aufgabe nicht gerecht geworden. Doch so konnte er den perfekten Bodyguard darstellen, der arbeitete, wann immer man es von ihm verlangte und der sich penibel genau an die Vorschriften hielt - zumindest oberflächlich.
Der junge Mann drehte sich auf den Absätzen um und folgte nun Jenna zu ihrem Zimmer, löste den nervösen Gorilla ab und postierte sich neben der Tür. Der arme Kerl, wer wusste, wie lange er noch hier angestellt sein würde. Doch andererseits war er es selbst schuld. Er war eben nicht aufmerksam genug gewesen.
Nun, da Noah nicht mehr in einem Gespräch mit Mr. Berlais war, konnte er die Hände hinter dem Rücken halten und sie zu Fäusten ballen. Elender Sklaventreiber, schoss es ihm genervt durch den Kopf. Und was sollte diese überdeutliche Betonung der Zimmertür? Er hatte ihm seine Tochter gebracht, sie im Gegensatz zu den anderen Bodyguards gefunden, obwohl er nicht einmal im Dienst gewesen war. Und dann vertraute er ihm immer noch nicht? Vielleicht sollte Noah doch den illegalen Weg einschlagen und sich einfach nehmen, was er brauchte. Stopp, nein! Du hast etwas versprochen und das wirst du einhalten!, tadelte er sich selbst. Er durfte den anderen keine Probleme bereiten, nur weil sein Arbeitgeber ein Sklaventreiber war, der selbst seine eigene Tochter nicht besser zu behandeln schien.
Trotz all dieser Gedanken gab es bis auf die versteckten Fäuste keinerlei Anzeichen für Anspannung. Wenn Augen die Fenster zur Seele waren, dann hatte Noah die Fensterläden zu. Und am besten noch innen einen dicken, schwarzen Vorhang davor. Doch es gab noch ein zweites, winziges Anzeichen dafür, dass er überhaupt an etwas dachte: Er atmete einmal tief ein und wieder aus. Für normale Personen absolut bedeutungslos, doch war man so geschult wie er, dann konnte es ein überaus wichtiges Detail sein, welches man lieber nicht übersehen sollte.

Erwähnt: Mr. Berlais, Jenna
Angesprochen: Mr. Berlais


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BeitragThema: Re: Villenviertel   Do 7 Jul - 21:59

Lady Emily Marlowe
Das Mädchen schlich sich lächeln durch die Tür des Wintergartens in die schön verputzte, weiße Villa. Ihre nackten Füße hinterließen eine minimale Schmutzspur hinter ihr, aber darüber machte sie sich keine Sorgen. Miss Reinold, die Haushälterin, würde schon alles wegwischen und jetzt galt es erst einmal nur, nicht erwischt zu werden. Emmy begann zu grinsen, als sie schließlich glücklich mit dem Rücken an ihrer Zimmertür lehnte und sich kurz darauf ein wohltuendes Bad einließ, welches auch den kleinsten Rest Dreck ihres kleinen Ausflugs, von ihrem Körper spülen würde. Ein morgendliches Ritual, welches sie nicht missen wollte und würde, auch wenn sie jetzt bei Lady Sterne wohnte, ihrer Großmutter, die offensichtlich Großes mit ihr vorhatte. Während sie sich abtrocknete stieg ihr ein köstlichen Duft in die Nase und ausdrucksstarken Augen begannen zu leuchten. Pancakes! Ein einfach wunderbares Begrüßungsgeschenk und ein eindeutiges Zeichen der Liebe, die Lady Sterne gegenüber ihrer Adoptivtochter empfand. Emmy grinste noch breiter, während sie sich ein schnell langes Kleid überstreifte und die Luxustreppen hinuntersprintete, die eh in jeder Villa gleich angelegt waren. So konnte sie wenigstens einschätzen wo sie langlief und auch, wo sich die Küche befand. Mit einem unnatürlichen, freudigen Jauchzer, den das Mädchen selbst nicht wahrnehmen konnte sprang sie ihrer Großmutter in die Arme …und durchnässte mit ihren nassen Haaren deren ganze Kleidung. Aber die alte Dame umarmte sie nur noch herzlicher und schob sie schließlich nur von sich, damit Emmy ihr Gesicht erkennen konnte.
„Guten Morgen, mein Kind.“, meinte sie mit lachenden Augen und Emmy schob ihr als Erwiderung liebevoll eine Haarlocke hinter das Ohr; hörte aber weiter aufmerksam zu.
"Es freut mich, dass der Geruch nach Essen dich auch aus dem Bett gejagt hat. Heute haben wir nämlich viel mit dir vor – das wird ein ausgeplanter Tag!" Die Großmutter lächelte, zufrieden mit Emmys Aufmerksamkeit und Emmy lächelte auch. So wie eigentlich immer – sie war glücklich.
Heute würde sie in die Gesellschaft eingeführt werden, wie aufregend! Nun ja, noch nicht ganz eingeführt, aber sie war nah dran. Während Lady Sterne noch über Frisuren, Mode und den neusten Tratsch philosophierte, war die Brünette dabei in Gedanken auch schon bei ihrer Kreativ-AG, in der sie nun neue Talente entdecken sollte. Der Unterricht sollte in einer Schule stattfinden, in der auch Kinder ihres Alters gingen, wenn sie auch nicht mit ihnen unterrichtet wurde; aber immerhin. Dafür liebte sie die Frau, die jetzt vor ihr saß und unentwegt quasselte …Anne hatte ihr so etwas nie erlaubt. Da hatte es ständig nur die Abschirmung vor aller Gesellschaft und Privatunterricht gegeben. Langweilige, verstaubte Leinwandkunst bei einer langweiligen, verstaubten Hauslehrerin. Die würde sie jetzt zwar immer noch unterrichten, aber wenigstens gab es Abwechslung. Ausnahmsweise sogar bei und mit Menschen, die sie nicht so genau kannte. Emmys Augen wanderten zu den Pancakes und Lady Sterne unterbrach ihrer Redefluss – anscheinend räusperte sie sich verlegen. "Natürlich Kind, du hast Hunger. Nimm dir was du willst…in einer Stunde treffen wir uns an der Haustür. Miss Reinold wird dir helfen, falls du etwas brauchst. Bis gleich, hab dich lieb." Nach einem Kuss auf die Stirn war die alte Dame verschwunden – wahrscheinlich wieder terminliche Absprachen. Emmy konnte den Blick, der immer wieder zwischen Essen und Großmutter geschwenkt war nun gänzlich von deren Lippen lösen und versuchte so anmutig und langsam, wie es sich für eine Lady eben gehört, zum Esstisch zu schweben. Dort angekommen stürzte sie sich ausgehungert auf die duftenden Leckereien: essen würde sie definitiv nicht anmutig. Froh und naiv wie eine Fünfjährige verschlang sie ihre Portion und erwartete den auf sie zukommenden Tag.
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BeitragThema: Re: Villenviertel   Sa 13 Aug - 11:26

Luca
Entspannt lag das junge Mädchen auf einem Liegestuhl am Pool ihrer Eltern. Ein Sonnenschirm war aufgespannt, um ihre vornehme Blässe nicht zu gefährden. Sie trug nur einen Bikini, der mehr zeigte als er verbarg. Das lange, blonde Haar war zu einem unordentlichen Dutt gedreht und in den Händen hielt sie die neuste Ausgabe der Vouge. Schüttelte aufgrund der neusten Mode einfach nur den Kopf. Jeder, der solche Fummel trug, sollte sich schämen...
Mit einem leisen Seufzen legte sie die Zeitschrift auf das kleine Tischen neben sich und streckte sich. Sie schob die Sonnenbrille auf die Nase und schwang dann die Beine von der Liege, steckte die Füße in Flipflops. Erneut streckte sie sich, als sie sich erhob und streckte die Arme nach oben. Sie war wirklich ein Blickfang – und das wusste sie genau. Sie war nicht sonderlich Kurvenreich, aber sie hatte so viel, dass es reichte. Zu ihrem schlanken Körper hätte es auch nicht anders ausgesehen. Ihr Vater meinte, dass sie schon wenig zu dünn war und mehr essen sollte. Das ein wenig mehr auf den Rippen ihr nicht schaden würde. Doch ihre Mutter war ganz anderer Meinung, ebenso wie Luca – und gegen die beiden Damen seines Herzens war Richard McAllister machtlos.
Luca sah sich um, betrachtete das große, gepflegte Grundstück und die Stadtvilla, in der sie wohnte. Sie wollte auf gar keinen Fall mit irgendwem tauschen...aber manchmal... manchmal fragte sie sich, ob es nicht auch etwas anderes gab. In letzter Zeit langweilte sie sich immer häufiger, wusste nicht, was sie tun sollte. Ihre Freundinnen – wenn man die denn so nennen könnte – gingen ihr auf die Nerven. Alles drehte sich immer um das selbe Thema... Geld und Macht... Die Treffen waren immer gleich... Shoppen... Lästern... Fitnessstudio... in einer endlosen Schleife, jeden Tag das selbe. Es gab keine Abwechslung, keine Aufregung, nichts neues.
So kam es, dass Luca nun schon seit ein paar Tagen diese Treffen mied. Natürlich wusste sie, dass nun auch über sie getratscht wurde... so waren die Reichen eben. Aber es störte sie nicht, war sie ja genauso. Vor allem wusste sie, dass ihre Freundinnen sich wieder einschleimen würden, sobald sie wieder dazu stieß. Sie war so etwas wie die unantastbare Königin ihrer Clique.
Erneut seufzte sie und näherte sich der Mauer, welche das Gelände umgab. Sie blickte durch das Schmiedeeiserne Tor hinaus auf die Straße. Ihr gegenüber begann der Wald, der sie unerlässlich rief. Sie fragte sich, ob die Gerüchte stimmten. Lebten dort wirklich Menschen? Ohne diesen Luxus, der für sie selbstverständlich war? Sie biss sich auf die Unterlippe und warf einen Blick auf den Wächter, der das Tor bewachte und es öffnete, wenn es nötig war. Starr blickte er auf einen kleinen Bildschirm und beobachtete aus scharfen Augen das Gelände. Seinem Blick würde nichts entgehen... oder? Luca wusste, dass in der Hintersten Ecke des Grundstücks eine große Trauerweide stand, die der Kamera die Sicht auf die Mauer verbarg. Dort könnte sie vielleicht...
Nein... sie sollte besser gar nicht darüber nachdenken. Abermals stieß sie einen tiefen Seufzer aus und lehnte die Stirn an das kalte Eisen, den Blick weiterhin auf den Wald gerichtet.




Vielen Dank an Blutseele für die tolle Sigi und den tollen Ava :* <3

Meine Katzis:
 
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BeitragThema: Re: Villenviertel   Mo 5 Sep - 23:45



Noah
Waldbewohner

Es war bereits morgens, als er endlich freigestellt wurde. Mr. Berlais war ein echter Sklaventreiber. Er verdonnerte ihn zur Arbeit, obwohl er ihm seine Tochter heim gebracht hatte und nicht einmal Schicht hatte. Doch der junge Mann war sich ziemlich sicher, dass es ihn seinen Job kosten könnte, wenn er ablehnen würde. Nur gut, dass ihn eine andere Familie angefragt hatte, sie waren wohl auf ihn aufmerksam geworden, als er Jenna in die Stadt begleitet hatte. Wenn sie ihm bessere Konditionen anbieten würden, dann bräuchte er nicht mehr unter diesem Schwein zu schuften. Allerdings gab es etwas, was ihn davon abhielt, diese Möglichkeit wirklich in Erwägung zu ziehen und das war Jenna selbst. Sie hatte kein glückliches Leben, wurde stets beobachtet und von ihrem Vater geschlagen. Sie hatte kein eigenes Leben, es gehörte nur ihrem Vater. Und das war etwas, was Noah nicht tolerieren konnte und wollte. Er selbst liebte die Freiheit und er war auch der Meinung, dass ein Bodyguard nicht dazu da war um die Freiheiten der Person, die man beschützte einzuschränken, sondern um ihr einen sicheren Ausgang gewähren zu können. Wenn er den Job behielt und auch noch Anthony da rein bekommen würde, dann könnte Jenna wenigstens ein bisschen von dem was andere ein "normales Leben" nannten kennen lernen.

Leise zog er nun hinter sich die Tür der Villa zu und verließ das Gelände. Mit beiden Händen in den Taschen schlenderte er die Straße entlang, spürte die kühle Morgenluft auf seiner Haut. Er musste gähnen, jedoch machte ihn die Frische des frühen Tages ein wenig wacher. Er sollte sich möglichst bald ins Lager begeben und hinlegen. Immerhin hatte er nur eine kurze Pause gehabt während der Arbeit. Eine Stunde reichte nicht um den verlorenen Schlaf nach zu holen.
Der junge Mann kramte kurz in seiner Jackentasche herum und holte einen zerknitterten Zettel hervor, entfaltete ihn und las sich die Adresse durch, die dort geschrieben stand. McAllister. Das war der Name des Ehepaares, welches ihn für ihre Tochter haben wollte. Schon wieder ein Mädchen, dem man keine Freiheiten gewähren wollte? Glaubten alle Reichen sie konnten ihre Kinder wie Vögel in einem Käfig einsperren? Selbst wenn dieser aus Gold war, man fand dort kein Leben und keine Freiheit.
Noah musste einige Minuten gehen bevor er schließlich vor der gigantischen Villa stand. Mal ehrlich, diese Stinksäcke müssen immer noch einen drauf setzen, schoss es ihm durch den Kopf. Er lebte mit mehreren zusammen in einer zusammengeschusterten Hütte aus Wellblechen und alten Mauern, falls man es denn Hütte nennen konnte. Was fing man denn mit so einem riesigen Gebäude an? Vor allem wenn man nur zu dritt war? Sein Vater hatte zwar auch kein allzu kleines Haus gehabt, allerdings hatten sie auch mit vielen Kindern und ihrer Organisation - wenn man es so nenne wollte - dort gelebt. Allerdings war das jetzt nicht wichtig. Er atmete einmal durch um den Kopf frei zu bekommen und näherte sich dann dem Tor der Einfahrt. Sofort fiel ihm das Mädchen auf, welches dort stand und durch die Stäbe hindurch in den Wald blickte. Ein unerwarteter Anblick, jedoch kein Grund für Noah um sich groß Gedanken darüber zu machen. Geräuschlos ging er an der Mauer entlang, sodass jede Person, die auch nur etwas abgelenkt war, ihn mit Leichtigkeit überhören könnte. Er bevorzugte es, so lange unbemerkt zu bleiben, wie möglich, weshalb er das Mädchen auch erst ansprach, als er hinter der Mauer hervortrat und kaum mehr als einen meter von ihr entfernt war, wenn auch getrennt durch das eiserne Tor. "Wohnen hier die McAllister?", fragte er mit tiefer, nahezu ausdrucksloser Stimme, welche jedoch absolut ruhig klang. Eigentlich war seine Frage absolut überflüssig und er wusste bereits, dass er hier richtig war, immerhin musste jemand mit seiner Ausbildung seine Ziele auch ohne genaue Adresse ausfindig machen können. Allerdings war ihm nichts besseres eingefallen um das Mädchen anzusprechen und um Höflichkeiten wie ein 'Guten Morgen" scherte er sich meist wenig. Meistens war es doch nur Zeitverschwendung und der Schlafmangel förderte seine bereits magere Freundlichkeit nicht gerade - was ihm überaus misfiel. Er sollte sich nicht von etwas so banalem beeinflussen lassen. Er war wohl ein wenig aus der Übung.

Erwähnt: Luhca McAllister
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BeitragThema: Re: Villenviertel   Di 6 Sep - 10:39

Luca
Sie hing noch immer ihren Gedanken nach, in der selben Position wie zuvor. Ihre Stirn an das kalte Tor angelehnt und einen unsichtbaren Punkt im Wald fixierend. Für einen kurzen Moment vergaß sie ihre Gesichtszüge zu kontrollieren und eine hochmütige Miene aufzusetzen. Sehnsucht und Trauer durchfuhren sie, als sie an den einzigen Menschen dachte, der sie gesehen hatte. Nicht die äußere Hülle, die jeder sah... sondern das Mädchen, welches sich in ihr versteckte und so selten ans Tageslicht kam, dass es selbst für sie neu war. Bei diesem Menschen hatte sie sich nicht verstellen müssen, hatte frei lachen, sich frei entfalten können. Ohne auch nur einen missbilligen Blick zu erfahren – es sei denn, sie viel in ihr altes Muster aus grenzenloser Arroganz und Gehässigkeit zurück. Sie bereute nicht vieles in ihrem Leben... aber das sie sich von ihm hatte überreden lassen wieder zu ihren Eltern zurück zu kehren und nicht mehr davon zu laufen... dies bereute sie. Es wäre besser für sie... sicherer... Dumm und Naiv wie sie gewesen war, hatte sie geglaubt, dass ihre Beziehung auch Bestand haben würde, wenn sie wieder in der sicheren Obhut ihrer Eltern wäre... Hatte geglaubt, dass er über die Unterschiede hinweg sehen könnte – so wie sie es getan hatte. Obwohl nie mehr passiert war als heiße Küsse und gelegentliches Händchenhalten – wenn sie ihren Willen durchsetzte – hatte er in nur kurzer Zeit all ihre Mauern durchbrochen und ihr klammheimlich ihr Herz gestohlen. Dabei hatte sie ihn anfangs nicht einmal gemocht... Doch keine zwei Wochen nachdem sie wieder zuhause war, verschwand er. Ohne ein Wort, ohne einen Abschied... “Ich vermisse dich, Duke...“, flüsterte sie leise. Lange hatte sie noch auf ihn gewartet, immer gehofft, gebetet, dass er vor ihrer Tür auftauchen und sich entschuldigen Würde... Doch inzwischen war fast ein Jahr vergangen und ihre Hoffnung zerbrochen. Nur ihre Gefühle hatten sich nicht verändert. Der Gedanke an ihn tat noch immer genauso weh wie damals, als ihr bewusst wurde, dass er sie verlassen hatte. Sie konnte nicht mehr zählen, wie oft sie sich deswegen die Augen ausgeheult hatte... doch irgendwann verschwanden die Tränen und nur ein dumpfer Schmerz trat an diese Stelle. Dukes Platz würde niemand einnehmen können, da war sie sich sicher – denn sie wollte dies auch gar nicht. Sie wollte niemanden mehr so nah an sich heran lassen, dass sie verletzbar wurde. Sie hätte auf ihre Mutter hören sollen...
Es fiel ihr schwer, wieder Fuß in ihrem alten Umfeld zu fassen... mit all den Erinnerungen an die Menschen, mit denen sie einen unvergesslichen Teil ihres Lebens verbracht hatte... Ri und ihr total durchgeknallter Kerl... Cherry, die sich von nichts hatte unterkriegen lassen... Duke... und die anderen.
Doch Luca wäre nicht Luca, wenn sie aufgegeben hätte. Sie kämpfte, dass tat sie immer – wenn auch auf meist hinterlistige Art und Weise. So gelang es ihr schnell, ihre alten Freunde wieder in ihre Krallen zu bekommen und sich an die Spitze zu kämpfen – indem sie andere unter ihren Füßen zerquetschte.
Ein leiser Seufzer entwich ihren Lippen und sie schloss die Augen, senkte den Kopf leicht nach unten – bis eine Stimme sie aus ihren Gedanken riss. Erschrocken riss sie den Kopf hoch und die Augen auf, sprang förmlich einen Schritt zurück. Sie hatte den jungen Mann nicht bemerkt, der sich plötzlich auf der anderen Seite des Eisentors befand. Ein rascher Blick zum Pförtner sagte ihr, dass er den Kerl ebenfalls gesehen hatte, aber in seinen Augen noch keine Gefahr bestand. Oder wars es... bitte nicht... Ihre Eltern hatte ihr angedroht, dass sie jemanden einstellen würden, der für ihre Sicherheit sorgen sollte. Hatte sie doch die dumme Idee gehabt zu erzählen, dass sie entführt worden wäre... Eine ihrer weniger Klugen Ideen... Sie hatte diese Androhung als Schwachsinn abgetan und es schon fast vergessen... Jetzt konnte sie nur hoffen, dass der Kerl sich verlaufen hatte... Leider schien auch diese Hoffnung wie eine Seifenblase zu zerplatzen. “Wer will das wissen?“, frage sie mit der ihr eigenen Arroganz und blickte ihn kritisch von oben nach unten an. Gepflegt sah er ja aus, jedenfalls so auf den ersten Blick... keine Schmutzige Kleidung... Kein Schweißgeruch – jedenfalls auf diese Entfernung nicht. Erneut wanderte ihre Augen zu seinem Gesicht. Reglos... als wäre er aus Stein gemeißelt. Kein Lächeln, kein Blinzeln. Sein Blick kalt. Sie war sich sicher, dass viele diesem Blick auswichen. Wahrscheinlich würde ihre Mutter in Ohnmacht fallen, wenn sie ihn sah. Nun gut... mit Kälte kannte sie sich ja nun bestens aus...




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BeitragThema: Re: Villenviertel   Di 6 Sep - 12:39



Noah
Waldbewohner

Je näher er dem Tor gekommen war, desto besser hatte er sich sowohl ein Bild von der Umgebung als auch dem Pförtner und dem Mädchen machen können. Letztere hatte einen Blick gehabt, der ihn mehr als stark an Jenna erinnerte, auch wenn es nicht das selbe gewesen war. Die junge Frau der Berlais verbarg ihre Gedanken besser und schien alles was sie sich ersehnte schon beinahe aufgegeben zu haben, nur um ihrem Vater zu gefallen - ein eindeutiges Bild von Unterdrückung. Dieses Mädchen hier hingegen sah aus, als würde sie gerne irgendwohin zurückkehren jedoch mit dem Wissen, dass dies eine schwerwiegende Entscheidung wäre. Es sah weniger danach aus, als würde man ihr etwas verbieten, eher als wäre sie sich selbst bewusst, dass es Grenzen gab.
Doch sobald er sie ansprach war jegliche Spur davon verschwunden und nachdem sie zurückgewichen war, als würde er sie wie ein Tiger anbrüllen oder gar anspringen. Die arrogante Haltung, die darauf folgte, ließ ihn das Bedürfnis verspüren, sich augenblicklich auf dem Absatz um zu drehen und einfach wieder weg zu gehen. Ihre Antwort gab ihre Skepsis und ihre Widerwilligkeit preis, sie schien zu ahnen, wieso er hier war. Der, der fragt, ganz offensichtlich, schoss es ihm durch den Kopf. Am liebsten hätte er ihr seinen Sarkasmus in voller Bandbreite gezeigt, jedoch hielt er jegliche Verlangen zurück und erwiderte sachlich und ruhig: "Noah Elijah Wallace. Mr. und Mrs. McAllister erbaten mein Erscheinen." Er hätte bei dieser Formulierung brechen können, wenn er etwas im Magen hätte. Er hatte es geschafft seine Müdigkeit ganz gut zurück zu drängen und wenigstens eine höfliche Wortwahl zu finden. Er stand hier mit Sicherheit vor der Tochter der Familie, Luca McAllister, wenn er sich nicht irrte. Nun, da sie deutlich machte, wie weit sie über ihm stand, zumindest ihrer Meinung nach, begann er zu vermuten, dass sie von ihren Eltern regelrecht verwöhnt werden musste. Käme er ihr unfreundlich, dann würden es sich ihre Eltern zweimal überlegen, ob sie ihn wirklich haben wollten, falls sie ihm überhaupt eine Chance gäben. Und wenn er es richtig deutete, dann war er gerade nicht auf einem besonders guten Weg, denn das Mädchen schien trotz ihrer arroganten Haltung seinem Blick ein wenig aus zu weichen. Er konnte sich auch irren, jedoch wäre es nicht das erste Mal. Wenn Augen die Fenster zur Seele sind, dann hast du die Rolladen runter und die Vorhänge zu. Nur zu gut erinnerte er sich noch an diese Worte. Damals hatte er es als Beleidigung aufgefasst, doch mit der Zeit war es zu Art Kodex oder einem persönlichen Mantra geworden.
Noah war ganz froh, dass er direkt von der Arbeit hergekommen war. Somit konnte er ohne Bedenken die teure Kleidung eines Bodyguards tragen - den schwarzen Mantel, der Anzug darunter, die schwarzen Schuhe. Und was am wichtigsten war, seine schwarzen Lederhandschuhe, auch wenn man diese im Augenblick nicht sehen konnte, immerhin beabsichtigte er nicht, sie aus den Taschen seiner Jacke zu holen, sofern es nicht dringend nötig wäre. Es konnten zwar nicht viele etwas mit einem abgetrennten, kleinen Finger anfangen, jedoch würde es sein seriöses und wenigstens ein bisschen vertrauenswürdiges Auftreten zerstören. Aber er war nicht so dumm, dass er für den Notfall keine Ausrede hätte, weshalb er die Handschuhe trug.

Erwähnt: Luca
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BeitragThema: Re: Villenviertel   Di 6 Sep - 13:13

Luca
Sie versuchte den Mann vor ihr zu durchschauen, irgendeine Reaktion zu entdecken – doch es wollte ihr nicht gelingen. Es war, als würde sie einer Statue gegenüber stehen und versuchen ihr Worte zu entlocken. So gab sie es auf und verschränkte die Arme vor der Brust, sah ihn direkt an. Als er seinen Namen nannte, zog sie zusätzlich eine Augenbraue hoch – verzog den Mund zu einem spöttischen Grinsen. Sie war sich durchaus bewusst, dass sie halbnackt vor ihm stand und sich alleine deshalb schon in der Unterlegenen Position befand... doch sie überspielte dies Tapfer und verscheuchte diese Gedanken aus ihrem Kopf. Beim Schwimmen hatte sie ja auch kein Problem damit, wenn die Männer sie ihm Bikini sahen... Warum es sie bei einigen Personen in Verlegenheit brachte, verstand sie nicht. “Mr. Wallace also... aha... ich habe noch nie von Ihnen gehört. Warum also sollten meine Eltern sie hier her beordern? Sie können sich direkt wieder umdrehen und verschwinden. Ihre Anwesenheit nicht erwünscht.“, meinte sie hochmütig und winkte ihn mit der Hand weg, wie man es bei einem ungezogenen Kind tat. Doch innerlich bebte und wütete sie vor Zorn. Sie hatte seinen Namen sehr wohl schon vernommen... Hatte ihre Eltern darüber reden hören. Allerdings hatte sie da noch vermutet, dass es nur ein Hirngespinst wäre und ihre Eltern sich beruhigen würden... Ein Irrtum, wie sie jetzt erfuhr.
Gerne hätte sie sich jetzt einfach umgedreht und wäre Richtung Haus stolziert... aber dieser Abgang wäre einer Art Flucht gleich gekommen – und diese Genugtuung für sie dem Fremden nicht gönnen. Würde sie ihn nur lange genug Abweisen, würde er sich vielleicht umdrehen und einfach verschwinden. Hoffnung starb ja bekanntlich zuletzt.
Erneut wanderte ihr Blick an seinem Körper auf und ab, kritisch. “Verstecken Sie etwas?“, fragte Luca, ihre Augen auf seine in den Taschen steckenden Hände gerichtet. Vielleicht hatte er eine Waffe darin? Warum zum Teufel tat dieser dämliche Pförtner nicht seine Aufgabe? Wahrscheinlich sah er sich wieder heimlich halbnackte Frauen in diesen Schmuddel-Zeitschriften an... Kurz huschten ihre Augen zu dem Kleinen Häuschen, aus dem aus er alles Steuerte und warf ihm einen Bitterbösen Blick zu. Dann wandte sie sich wieder an den Mann vor ihr. Sah ihn immer noch skeptisch an, wartete – und schloss im nächsten Moment resigniert die Augen als sie eine Stimme vernahm, die ihren Namen rief. Warum ausgerechnet jetzt?!, dachte sie. Sie wandte sich mit einem Lächeln um, welches ihre Augen jedoch nicht ganz erreichte. “Daddi...“, begrüßte sie den großen, etwas rundlichen Mann und gab ihn einen Kuss auf die Wange. “Ich wollte dich grade rufen lassen. Da ist jemand, der mit Mutter und dir sprechen will.“




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BeitragThema: Re: Villenviertel   So 11 Sep - 14:57



Noah
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Es kam ihm lächerlich vor, wie genau er von dem Mädchen gemustert wurde. Dann zog sie ein spöttisches Gesicht, als sie seinen Namen hörte, die Arme nun vor der Brust verschränkt und pure Arroganz ausstrahlend. Er kam sich vor, als würde er sich ein Battle mit ihr liefern. Als würde sie ihm mit allem was sie hatte sagen wollen Siehst du wo ich stehe? Siehst du wer ich bin? Du wirst mich niemals erreichen. Am liebsten wäre er einfach gegangen anstatt sich mit dieser Arroganz und Selbstgefälligkeit auseinandersetzen zu müssen. Jedoch konnte er immer Geld gebrauchen und sollte nicht zu wählerisch bei seinen Jobs sein.
Somit blieb er absolut ruhig und antwortete: „Es scheint wohl, als haben Ihre Eltern Sie noch nicht darüber in Kenntnis gesetzt. Ich wurde gebeten, in Erwägung zu ziehen, Ihr Bodyguard zu werden.“ Er glaubte nicht wirklich, dass sie nichts über diese Angelegenheit wusste, dafür war ihr Lächeln viel zu selbstsicher und triumphierend. Es zerstörte all die Schönheit, die sie eventuell hätte haben können, in seinen Augen jedoch nicht besaß. Da konnte sie noch so wenig anhaben, sie war ein Mädchen, nicht einmal nah an einer Frau dran, mit einem lächerlichen und oberflächlichen Verhalten, nichts weiter. Abgesehen davon wäre die harte und strenge Ausbildung die sein ganzes bisheriges Leben geprägt hatte, gänzlich umsonst gewesen, wenn er sich von so einer Kleinigkeit ablenken lassen würde. Ihre Handbewegung, mit der sie ihn wohl wegscheuchen wollte, ignorierte er einfach.
Zu gerne hätte er geseufzt, als sie ihn erneut zu mustern begann, unterließ es jedoch und wartete einfach nur darauf, dass sie wieder irgendetwas sagen würde. Allzu lange dauerte dies nicht. „Nein, ich bevorzuge lediglich eine bequeme Haltung sofern ich nicht im Dienst bin.“ Er überlegte, ob er vielleicht doch seine Hände hervorholen sollte, bemerkte, wie sie wütend zu dem kleinen Häusschen des Pförtners blickte. Vielleicht glaubte sie ja, er würde irgendetwas in seinen Taschen verstecken. Sie wirkte, als würde sie sich wünschen, dass der Angestellte mit einem Gewehr raus käme und ihn davon jagen würde. Doch die Situation wurde bereits im nächsten Augenblick komplett über den Haufen geworfen. Eine Männerstimme rief nach dem Mädchen und ein etwas rundlicher Mann kam auf sie zu. Sofort zog Noah die Hände aus den Taschen und verschränkte sie hinter seinem Rücken. Es wäre unhöflich einem potentiellen Arbeitsgeber mit einer so krummen Haltung entgegen zu treten.
Der Charakter des Mädchens wechselte wieder und sie begrüßte freudig ihren Vater. Wenn Noah ihr Lächeln hätte sehen können, dann hätte er es vielleicht anders beschrieben, jedoch konnte er dies nicht. Er neigte leicht seinen Oberkörper, die Andeutung einer Verbeugung. „Guten Tag, Mr. McAllister.“ Absolut ruhig, mit der selben unlesbaren Mine wie immer, wartete er darauf, dass der Mann zu ihm käme um mit ihm zu reden. Er hoffte bloß, dass das Mädchen nicht versuchte seinen guten Ruf zu schädigen.

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BeitragThema: Re: Villenviertel   So 11 Sep - 17:51

Luca
Sie vermutete stark, dass ihre Arroganz ihm insgeheim mehr als missfiel... wenn es so war, dann zollte sie ihm ihren Respekt aufgrund seiner weiterhin gleichgültigen Fassade. Das schafften auch nicht viele, wo sie diese Art des Umgangs mit anderen doch zur Perfektion gebracht hatte. Natürlich hatte sie gehofft, er hätte keine Lust sich um ein hochmütiges, verzogenes Prinzesschen zu kümmern und würde alleine deshalb schon das Weite suchen... leider war dies nicht der Fall und sie musste sich eingestehen, dass sie ihn wohl unterschätzt hatte. Vielleicht würde es ihn abschrecken, wenn sie sich freizügiger gab? Ihn mit billigen und schnöden Worten zu umgarnen versuchte? Alleine der Gedanke daran schreckte sie ab. Nicht einmal um aus einer unangenehmen Situation zu kommen, würde sie sich dazu herab lassen auf solch eine Art einen Mann zu umgarnen. Zudem vermutete sie stark, dass es eh keine Wirkung zeigen würde... ihr Körper – von ihrem verräterischen Herzen ganz zu schweigen – sehnte sich nur nach einer Person.... Mehr als einmal hatte sie versucht, ob die selbe Anziehungskraft sich auch bei anderen zeigen würde. Hatte deshalb Männer geküsst, die ihm ähnlich waren... doch nichts. Es fühlte sich nur wie ein Verrat an. Als würde sie Duke betrügen, obwohl nichts mehr zwischen ihnen war.
Erschrocken wurde ihr bewusst, dass sie ihren Gedanken nachgehangen hatte. Ziemlich sicher hatte er ihren abwesenden Ausdruck bemerkt. In ihren Augen ein Fehler, der ihr nicht hätte passieren dürfen.
Als er ihr Antwortete und ihre Befürchtungen bestätigte, versuchte sie ihren Ärger nicht allzu deutlich zu zeigen – allerdings war sie lange nicht so gut im Unterdrücken von solchen Emotionen wie Noah. “Warum sollten meine Eltern jemanden wie Sie einstellen?“, fragte sie und ihre Stimme nach einen äußerst gehässigen Tonfall an. Sie wollte niemanden, der ihr am Arsch klebte wie Fliegen an der Sch... am Honig. Sie konnte gut auf sich selber aufpassen, dass hatte sich ja nun ergeben... wenn sie ihren Eltern bloß die Wahrheit erzählte hätte. Aber nein...
Bei seinen Worten, dass er gerne bequem stand, wenn er frei hatte, zog sie erneut eine Augenbraue hoch. “Wenn ich irgendwo vorstellig werde um mich um einen Job zu bewerben... dann würde ich von vornherein einen besseren Eindruck machen und nicht in einer Scheiß-drauf-Haltung vor dem Tor stehen.“, meinte sie und zuckte dann die Schultern. “Aber mir solls recht sein!“
Gerne hätte sie mehr angemerkt, doch ihr Vater verhinderte dies durch sein erscheinen. Mit schmalen Augen sah sie, wie ihr Vater sich dem Kerl näherte und ihn begrüßte. Der blöde Kerl hatte die Wahrheit gesagt, dass wurde ihr im nächsten Moment mehr als bewusst. Ihr Vater ließ das Tor öffnen und bat den fremden mit ins Haus – direkt ins Büro.
Wütend folgte Luca den beiden, ging aber in ihr Zimmer – wusste sie doch, dass ihr Vater nur dann die Tür hinter sich schloss, wenn es sie betraf und sie davon nichts mitbekommen sollte. Sie riss die Türen ihres Kleiderschranks auf und sah frustriert hinein, griff nach einem ihrer Lieblingskleidern. Ein einfarbig blaues Kleid mit schmalen Trägern, welches nur wenige Zentimetern über den Knien endete. Es zeigte nicht viel Ausschnitt, hob ihre Konturen jedoch hervorragend hervor. Der Rock dagegen war weit geschnitten und wenn sie sich drehte, flatterte er um sie herum wie Blätter im Wind. Sie liebte dieses Kleid, auch, wenn ihre Freundinnen es als zu einfach empfanden. Gerne hätte sie es Duke gezeigt... die ganze Zeit hatte sie es vor gehabt. Nie die Gelegenheit dazu gehabt. Sie seufzte. Neben ihrer Tür standen hohe Sandaletten. In dem selben hellen Blau wie das Kleid. Schnell zog sie diese an und ging hinunter, setzte sich auf das Sofa vor dem Büro ihres Vaters und wartete.





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