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 Lager des DonnerClans!

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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Mo 22 Aug - 13:42

Salzpfote

Gierig verschlang sie das Eichhörnchen mit nur wenigen Bissen. Jetzt, wo ihr Magen gefüllt war, verspürte sie Lust auf ein kleines Schläfchen, aber sie hörte immer noch, wie gestritten wurde und es machte sie ungeheuer neugierig. Unauffällig tappte sie zu der Versammlung von Katzen und versuchte aus dem Streit schlau zu werden. Auch wenn die weiße Kriegerin nicht ausgefallen klug war, erkannte sie sofort, dass dieser Streit ernster war, als sie dachte.
Mit jedem Wort, mit jeder neuen Anschuldigung sträubte sich ihr Fell immer mehr.
Es entsetze sie, wie die Clankameraden übereinander sprachen und als Jaguarstern sich einmischte und offensichtlich gegen Schattenpfote war, war sie ziemlich geschockt.
Erleichtert entdeckte sie Farnwind unter den Katzen und ging auf ihn zu.
"Habe ich das richtig verstanden?", miaute sie zu ihm im gedämpften Tonfall. "Schattenpfote soll Sturmstern umgebracht haben? Das ist doch total absurd!"


Birnenjunges

Sie wollte gerade dem Plan von Schneejunges zustimmen, als die beiden Kater anfingen zu kämpfen. Die kleine Kätzin hatte noch nie einen echten Kampf gesehen und andere Junge währen in einer solchen Situation sicher entzückt, sie stattdessen bekam es mit der Angst zu tun. Sie heulte auf und lief so schnell sie konnte zu Sandpfote, die bei dem Streit zusah.
"Sandpfote!", quiekte sie und flüchtete sich hinter ihre Mutter. "Sie sollen aufhören! Nicht böse sein!"
Und tatsächlich hörte sie, wie die beiden gestoppt wurden. So schnell wie Angst gekommen war, war sie auch wieder vorbei und Birnenjunges streckte neugierig wieder ihren Kopf hervor, um gucken zu können, was passiert.
Es wurde viel gesagt, viele Dinge, die Birnenjunges nicht verstand und die Dinge, die sie verstand machten ihr Angst.
Trotzdem blieb sie dicht bei ihrer Mutter sitzen und lauschte konzentriert dem Wortwechsel.


Salzpfote & Malachit ^-^            
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Mi 24 Aug - 12:00

Hibiskusjunges' Ohren zuckten vor Aufregung, als Brombeerjunges vorschlug, sie können doch den Anführer belauschen. Dem Kater folgend kroch die Weiße näher an das Geschehen heran und setzte sich dann neben das Junge. Schon beim näherkommen hörte sie alles, was Jaguarstern dem Schüler vorwarf getan zu haben. Das Herz der Kätzin wurde schwer und hämmerte laut gegen ihre Brust bei all den Vorwürfen. Ihr tat Schattenpfote mehr als Leid und sie wünschte, dem Kater irgendwie helfen zu können. Aber was hätte sie schon ausrichten können? Sie war ein Junges und war auch nicht dabei gewesen, als all das passiert war. So konnte sie nur da sitzen und den Anführer mit ihren blauen Augen anstarren.


Wenn ich nach 3 Tagen nicht im RPG antworte, schreibt mir zur Erinnerung bitte eine Pm![Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Mi 24 Aug - 20:07

Dornenpfeil hatte sich sogleich mit Silberpfote von dem großspurigen Krieger entfernt. Er hatte seiner Tochter wehgetan, sie entehrt, sie geschändet. Dafür wäre eine weit schlimmere Strafe mehr als nur verdient gewesen. Aber andererseits konnte er dem Kater nichts beweisen. Sobald Jaguarstern dazukäme, wäre er sich sicher, dass dieser verlogene Opalkralle Liebe vorgaukeln würde, ja vielleicht sogar seiner Tochter die Schuld geben würde. Nein, er würde nicht zulassen, dass jemand Silberpfote etwas antat. Und dass jemand, der ein Tunichtgut war, aber eben mit Worten umgehen konnte, seiner Tochter im Nachhinein sogar noch mehr Scherereien brachte.
Dieses Risiko war nicht tragbar. Und es war alles andere als sein Wunsch, seine Tochter in Gefahr zu wissen, auch wenn er diesem Speichellecker damit einen Gefallen tat. Er würde schweigen. Für Silberpfote. Aber er musste wissen, was vorgefallen war. Denn falls es mehr war als nur Turtelei...er musste einfach wissen, ob die Gefahr bestand, dass Silberpfote Junge bekam. Wenn dem so war, musste er sie an einen fähigen Kater binden. An einen, der ebenso jung war wie die Schülerin, unerfahren, dem man Liebe abkaufen würde und der sie am besten sogar noch empfand. Einem Kater Junge unterzujubeln war alles andere als glücklich, aber liebe man hielte seine kleine Silberpfote für eine vor Liebe erblindete Katze als für eine, die von jemandem ausgenutzt und missbraucht worden war und diesen jemand sogar geliebt hatte. Nein. Da wäre die erste Variante wirklich besser. Er musste sie an den Kater bringen. Musste ihr klarmachen, was es sonst für Konsequenzen haben könnte.
Er sah Silberpfote streng an, er war mit ihr zum Lagerausgang herausgegangen. So bekam er zwar mit, dass in der Lagermitte ein Tumult herrschte, aber das kam ja hin und wieder mal vor und so machte er sich keine Gedanken darüber. "Du wirst dich jetzt zusammenreißen, Silberpfote", miaute er streng und erhob sich. "Komm mit, wir gehen trainieren."
Dornenpfeil sorgte sich sehr um seine Tochter. Sie war immerhin alles, was er noch hatte. Und er liebte sie mehr als alles andere auf der Welt.
gt: Dachsbaum

Efeujunges hatte dem Gespräch seiner Mutter und seines Bruders nicht gelauscht. Er war sehr klug, aber er hatte dennoch auch einen Trieb in sich, der ihn zwang, zu entdecken. Er war bei weitem nicht so abenteuerlustig wie seine Geschwister und er sah auch kaum einen Zweck darin, zu spielen. Aber das Beobachten, das interessierte ihn. Aus genau diesem Grund hatte der Kater, der nun auch schon seiner Ernennung entgegenblickte, die in nicht allzu ferner Zeit anlag, die Kinderstube verlassen. Purpurblick war eine liebevolle Mutter und er hatte immer nach draußen gehen dürfen, um sich hinzusetzen und zu beobachten. Sie hatte verstanden, dass das seine Art war, dass es ihn wirklich interessierte und dass er es liebte, zu lernen. Er liebte seine Mama, sie lobte ihn für seine Klugheit und ließ ihn sein, wie er war. Seine Geschwister, die wollten immer spielen. Aber das war nicht er, seine Welt war eine andere. Spielen war etwas zum Zeitvertreib, aber er konnte dem meist nichts abgewinnen. Etwas sagte ihm, dass es wichtig war, deswegen überwand er sich das ein oder andere Mal, es machte ihm Spaß. Doch irgendwie konnte er daran keine Freude empfinden, denn er hatte immer das Gefühl, dass um ihn herum alles schlecht war und er es besser glaubte, wenn er spielte. Vielleicht war er manchmal einfach zu verkopft, um richtigen Spaß zu haben.
Er hatte einfach so im Lager gesessen, hatte interessiert den fremden Kater betrachtet, der aufgetaucht war. Etwas seltsames hatte ihn umgeben, als wäre er in einer anderen Welt gewesen und wäre jetzt zu Besuch gekommen. Aber er hatte sich nicht lange über ihn den Kopf zerbrochen, denn dann waren Opalkralle und Silberpfote aufgetaucht. Es hatte seine Aufmerksamkeit erregt, weil es eine unübliche Paarung war. Und die beiden gerieten auch mit Dornenpfeil aneinander. Dornenpfeil war ein seltsamer Krieger. Unfreundlich, mürrisch. Efeujunges hatte aber dennoch das Gefühl, da alle ihn achteten, dass er ein großer Krieger sein musste. Vielleicht störte es deshalb niemanden, weil man sich auf ihn verlassen konnte. Dornenpfeil fuhr Opalkralle über die Nase und es überraschte Efeujunges, dass dieser nicht wirklich protestierte. Er setzte zwar etwas nach, was das Junge nicht verstand, aber mehr auch nicht. Hatte er anders erwartet, denn Opalkralle war jemand, der immer wieder erklärte, wie toll er doch war und dass er sehr viel Einfluss hatte. Efeujunges glaubte das zwar, das mit dem Einfluss vor allem, denn ihm war ja nicht entgangen, dass der Krieger viel Zeit mit dem Anführer verbrachte. So war das, wenn man oft beobachtete, dann wusste man, wie viel hinter solchen Worten steckte.
Dann geschah etwas, was das Junge zutiefst erschütterte. Efeujunges verabscheute Gewalt. Und nun hatte sich Schattenpfote auf Opalkralle gestürzt, der sich nicht entscheidend gewehrt hatte. Das verwunderte den Kater, denn eigentlich war er überzeugt, dass Opalkralle besser kämpfen konnte. Schattenpfote wich zurück und Brombeerfrost eilte herbei. Nun war es laut genug, dass er mithören konnte. Schattenpfote sprach davon, dass Opalkralle Silberpfote misshandelt hätte. Was das bedeutete, wusste der kleine Kater nicht, aber er beschloss, seine Mutter später danach zu fragen. Jaguarstern kam dazu und mit einem Mal hatte sich etwas in der Konstellation geändert. Denn der Anführer schien ausnahmslos auf Opalkralles Seite zu sein. Efeujunges verstand das, denn er wusste ja nicht, was misshandeln bedeutete. Und deshalb war es für ihn so, als hätte Schattenpfote ohne Grund angegriffen. Plötzlich war da noch etwas anderes im Raum. Der Tod seines Vaters. Schattenpfote wäre dort gesehen worden. Obgleich Efeujunges keine Zweifel daran hegte, dass der Schüler unschuldig war, beschlich ihn ein ungutes Gefühl. Dann sprach seine Mutter.
Efeujunges betrachtete Jaguarstern, der fest überzeugt schien, traurig, enttäuscht von dem Schüler.  Als wäre entschieden, dass Schattenpfote es war. Das Schuldmaß stand fest. Und nun fiel seine Mutter dazwischen. Das konnte nicht gut sein. Wenn man dem Schüler den Mord vorwerfen konnte, was würde man dann mit seiner Mutter tun? Er musste ihr beistehen, ihr helfen. Schnell war er auf den Pfoten und lief zu ihr. "Mama! Nicht!", miaute er dringlich. Seine Augen waren ernst und sahen ihr entgegen. Ihr durfte nichts zustoßen. Die Entscheidung war doch lange gefallen, und er wollte nicht, dass sie Probleme bekam. Er stellte sich vor sie und versuchte, sie aufzuhalten. Er brauchte sie doch noch! Wäre Sonnenpfote doch hier...die hätte Schattenpfote beipflichten können. Ihr würde man mehr glauben, denn die Schülerin war ja dabei gewesen. Zumindest hatte ihm das seine Mutter erzählt. Und sie hatte auch gesagt, dass sie selbst benommen gewesen war...das waren keine guten Voraussetzungen, um jetzt auszusagen. Nein, es war nicht besonders klug.

Der Älteste bemerkte erst jetzt, dass er ja laut gedacht hatte. Hatte er also tatsächlich seine Worte ausgesprochen, ohne darüber nachzudenken. So war das wohl im Alter...vielleicht ging das ja jedem so irgendwann einmal. Nun, es geschah ja auch immer mal wieder. Nicht nur ihm, auch anderen. Das war ja also scheinbar nicht weiter bedenklich.
Er blickte mit seinen leicht getrübten Augen auf Eichenjunges. "Nun, ich bin kein Windclankater. Um also genaueres zu ihr zu erfahren, müsstest du jemanden aus dem Clan fragen. Aber ich weiß, dass sie eine schöne Katze war. Sie hatte eine beeindruckende Ausstrahlung, trotz ihrer versehrten Pfote war sie niemals schüchtern, sie hat offen ihre Meinung kundgetan. Sie war sehr, sehr gläubig. Und noch nicht lange Heilerschülerin als ihre Mentorin - ich glaube, es war Staubtanz - starb. Und doch hat sie scheinbar von Anfang an gewusst, was sie tun muss. Zumindest gab es im Windclan keine großen Verluste. Und ich hab immer wieder von den Kriegern auf großen Versammlungen gehört, wie sie hier und dort geholfen hat. Sie war trotz ihres jungen Alters eine hochangesehene Heilerin. Bis dieser Kater Anführer wurde...wie hieß er doch gleich...", miaute der Kater mit vom Alter gezeichneter Stimme. Aber wie war doch gleich der Name des Katers, der den Sternenclan nicht geachtet hatte? Sonst entfiel ihm doch so etwas wichtiges nicht... Rabenklaue dachte angestrengt nach, doch es mochte ihm beim besten Willen nicht einfallen. "Naja, auf jeden Fall war Rotstern verschwunden, sein zweiter Anführer hat den Clan übernommen. Es war ein Desaster. Der Windclan blieb den großen Versammlungen fern, es gab das Gerücht, der Windclan sei vom Sternenclan verlassen. Oder so ähnlich. -Schattenrabe! Ja, ja, so hieß er! Der neue Anführer. Hat wohl den Sternenclan aus dem Windclan verbannt, so auch Windherz und ihren Schüler. Sie soll gestorben sein, weil sie dieser Verrat ins Herz traf. Andere erzählen, der Sternenclan wollte nicht, dass sie dieses Leid ertragen muss, und hätte sie deshalb sofort zu sich geholt. Es gibt sogar das Gerücht, dass sie als lebendige Katze zum Sternenvlies aufgestiegen sei. Aber ich kann dir nicht sagen, welche und ob eine dieser abenteuerlichen Geschichten stimmt. Am besten wirst du Schüler und fragst eine Katze des Windclans danach, das ist wohl das sicherste." Rabenklaue war ein wenig erschöpft vom vielen Sprechen, aber er mochte Gesellschaft. Und so käme es ihm nicht im Traum in den Sinn, das Junge fortzuschicken. "Aber vielleicht solltest du wirklich einmal mit Jaguarstern reden...oder mit dem Heiler. Haben wir einen Heiler? Ach, was weiß ich schon", miaute er dann etwas verwirrt. Er war sich wirklich nciht mehr sicher, ob es im Donnerclan einen Heiler gab.

Opalkralle war mehr als erleichtert, dass Jaguarstern da war. Er hatte das Gefühl gehabt, dass Brombeerfrost geneigt gewesen war, Schattenpfote zu glauben. Und einen solchen Rufmord wollte er nun wirklich nicht. Nein, das wäre eine Schmach gewesen. Gar nicht gut. Aber nun war sein Anführer - sein Vertrauter hier. Er selbst war der einzige außer dem Anführer, der wusste, dass dieser Sturmstern getötet hatte. Und dadurch war er ein gefährlicher Augenzeuge, ein Mitwisser, den der Anführer zufrieden stimmen musste. Auch wenn sie nicht diese Art von Beziehung hatten. Nein, es war eine Annäherung an Freundschaft, wenn man so wollte. Oder eben ein Bündnis, das ihnen Einfluss und Macht bescherte.
Schattenpfote hatte ihn angegriffen. Und das rächten sie nun, indem sie ihn zum Werkzeug ihrer Macht machten. Sie gaben ihm jene Schuld, die einst den Streunern gegeben wurde. Und Schattenpfote zeigte sich ergiebig. Er hatte nicht damit gerechnet, dass der Kater sich so sehr verplappern würde. Aber ihnen kam es nur gelegen.
"Jaguarstern und ich waren es, die ihn gefunden haben. Wir haben Streuner gerochen. Wenn du mir misstraust und mich der Lüge bezichtigst, dann ist es enttäuschend. Aber willst du wirklich deinen Anführer als Lügner anprangern?", fragte Opalkralle erschrocken, als könne er es nicht glauben. Ja, es war gelogen. Aber dieser dämliche Schüler kam ihnen nun einmal gerade Recht. Pech für ihn...aber Opalkralle war das sehr gelegen. Denn die Rache für die Narben war süß...
"Und wenn du dort warst, bevor die Streuner dort waren...vielleicht warst du da ja mit Sturmstern allein...", murmelte er leise, sodass nur die am nähesten stehenden hören konnten. Als sei es ein dämlicher Gedanke, den er unüberlegt ausgesprochen hatte.
Dann hörte er plötzlich Purpurblick. "Es hat sie wirklich schwer getroffen", miaute er leise. Bedauernd. Vielleicht...nein, er könnte sie ja jetzt nicht vor allen anprangern. "Purpurblick, ich denke, jeder weiß zu schätzen, dass du ihn vertrittst und ich glaube, ein jeder hier will es nicht wahrhaben...aber...es deutet nunmal sehr viel darauf hin, dass Schattenpfote..." Opalkralle beendete den Satz nicht. Sprach sanft zu ihr, mitfühlend. Als würde es auch ihm das Herz zerbrechen. Dabei fühlte er sich dabei gut, als hätte er sich gerächt. Traurig sah er Schattenpfote an. Aber in ihm, da glomm eine Glut der Wut, die sein Herz gepackt hielt und ihn unfähig machte, Mitleid zu empfinden.

Sandpfote war noch immer völlig geschockt von dem, was da geschah. Das war doch nicht in Ordnung...aber anders als alle anderen, die um sie herumsaßen, glaubte sie vielleicht doch ein wenig den Worten des Anführers. Seitdem sie der Streuner so übel zugerichtet hatte, hatte sie den Glauben an das Gute verloren. Eigentlich wäre sie niemals auf die Idee gekommen, Schattenpfote hätte etwas böses an sich, aber das hatte sie ja auch bei dem Streuner nciht gedacht. Und nun, wenn sie daran dachte, da schmerzte ihr ganzer Leib und ihr Bauch krampfte. Sie fühlte sich schutzlos und beschmutzt. Seufzend wandte sie den Blick ab, als plötzlich Purpurblick für den Schüler sprach. Es hatte kein anderer bisher Einwände erhoben. Und das würde auch wahrscheinlich nicht passieren. Es jagte einen Schauer durch ihr Fell. Bis eben hatte sie in Erwägung gezogen, dem Anführer doch zu glauben, aber nun nicht mehr. Sie mochte Purpurblick und sie war überzeugt, dass die Königin ihren Gefährten sehr geliebt hatte. Warum also sollte sie den Mörder decken? Das ergab keinen Sinn... Dann sah sie Efeujunges. Der Kater wollte seine Mutter aufhalten. Weil er an die Schuld Schattenpfotes glaubte? Nein, den Eindruck machte es nicht. Eher, weil er sie beschützen wollte? Klang seltsam, war aber möglich...
Birnenjunges kam zu ihr, sanft leckte Sandpfote ihr den Kopf. "Keine Angst. Die werden das bestimmt gleich klären", miaute sie liebevoll und beruhigend. Birnenjunges hatte sich hinter ihr versteckt, lugte nun aber doch hervor. Sandpfote war sich nicht sicher, ob nicht vielleicht doch etwas geschehen würde. Und sie wollte nicht, dass Birnenjunges das sah. Sie seufzte und sah sich um. Salzpfote und Farnwind unterhielten sich...vielleicht würden die beiden sie begleiten. Allein nach draußen wagte sie sich nicht. "Komm mal mit, meine Kleine", miaute sie und trabte zu den beiden. "Habt ihr Lust, mit uns beiden einen Ausflug zu machen? Ich möchte nicht allein gehen..."



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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Mi 24 Aug - 21:51

Eichenjunges

Der junge Kater hörte gespannt, mit gespitzten ohren, den Worten des Ältesten zu, er war regelrecht abgeschottet von dem Tumult im Lager. Ein Clan ohne den Sternenclan, Eichenjunges konnte sich nicht vorstellen wie ein Clan sich gänzlich dem Sternenclan und den alten Rituale verschloss. Wer würde über sie wachen? Wer würde ihn zur Seite stehen und an wen könnte man sich wenden bei Nöten? Wie konnte es denn überhaupt einen Heiler ohne Sternenclan geben, aber der Gedanke, dass Windherz persönlich zum Silbervlies aufgestiegen sei gefiel ihm am besten, er wünschte es sich für sie, eine solche Ehre und Erlösung kannte er noch aus keiner Geschichte. Aber, als Rabenklaue Jaguarstern erwähnte wurde er aus diesem warmen kindlichen Gefühl gerissen das Rabenklau ihm mit seiner Geschichte gab, es schauderte ihm etwas und in seinen Augen zeigte sich sogar etwas Angst vor dem Kater, er war ihm bei seinem Antritt, als neuer Anführer nicht sehr sympathisch gewesen, er hatte nichtmal wirklich Hasenwind die letzte Ehre erwiesen, ungern wollte er jetzt zu disem Kater. "Nein, Hasenwind war gerade erst gestorben, wir haben also garkeinen Heiler mehr., stellte der kleine Kater traurig fest. Aber in seinem dunklen Gesicht machte sich ein freundlicher Ausdruck breit aus Dankbarkeit Rabenklaue gegenüber. Er stellte sich wieder auf seine Pfoten, "Hast du vielleicht Hunger Rabenklaue oder kann ich etwas anderes für dich tun?, fragte er den Ältesten, als Zeichen des Dankes und vielleicht wollte er auch nur noch nicht darüber nachdenken wegen seiner Geschichte zu Jaguarstern zu gehn.


Zuletzt von Nebelklaue am Mi 24 Aug - 23:37 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Mi 24 Aug - 23:19


Silberpfotes Blick war starr. Sie hatte sich in eine Träumerei geflüchtet, in der sie zuflucht gefunden hatte. Verwunderlich war nur, dass sie es geschafft hatte, alles und jeden auszublenden, sogar den Tumult im Lager, der irgendwie wegen ihr entstanden war. Auch jetzt bemerkte sie davon nichts und war viel zu beschäftigt mit ihren eigenen Problemen, um die Not Schattenpfotes wahrzunehmen. Hinterher würde sie es bereuen und sich sogar dafür schämen, zumal sie die einmalige Chance gehabt hätte, es Opalkralle heimzuzahlen, indem sie seine heimtückischen Absichten und Taten offenlegte. Doch die Szene zog an ihr vorüber wie eine Landschaft, die durch ein Autofenster betrachtet wird, während sich das Gefährt mit über 120 Stundenkilometern fortbewegte. Irgendwie erhaschte man zwar einen Blick darauf, doch nichts davon blieb zurück und ehe man handeln konnte, war man bereits außer Reichweite. Weil man auf einer Autobahn nicht wenden konnte, war es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu ändern.
In ihr tobten tausend Gefühle und Gedanken, die abwechselnd und gleichzeitig kreischten, um ihre Aufmerksamkeit zu erhaschen, doch bevor einzelne zu fassen gewesen wären, entglitten sie ihr wieder. In ihnen schwangen Rufe wie „Reingefallen!“ und „Verarscht!“ und der Kätzin war nicht ganz klar, ob das die Situation von Opalkralle und ihr beschrieb oder ihr ganzes Leben, obwohl sie noch nicht einmal wusste, dass sie ihren Vater an ihrer Seite hatte, der sich einfach nicht zu erkennen gab, da es weniger kompliziert zu sein schien…
Ihr himmelblauer Blick flackerte ein wenig, teils vor Zorn, teils wegen der seelischen Schmerzen. „Lass uns gehen!“
Lass uns all das zurücklassen. Lass uns abhauen. Lass mich in Ruhe.
Am liebsten wäre es der Schülerin gewesen, wenn sie sich einfach verkriechen dürfte, zumal dies am wenigsten kompliziert erschien. Sie sehnte sich nach einem ruhigen Ort, einer Zuflucht, nach dem, was Mondpfote für sie war.
Mondpfote – würde sie ihm so noch gegenübertreten können? Gebrochen, geschändet, verlassen? Konnte er sie dann noch als die betrachten, die sie war? Silberpfote, seine älteste Freundin? Oder würde er in von nun an alle Entscheidungen und Eigenmächtigkeiten abnehmen wollen? Gar schlimmer noch: wütend sein, weil sie so naiv gewesen war?
Am liebsten wäre es ihre gewesen, er müsste es nie erfahren, aber die Chancen standen schlecht.
Wenigstens das schätzte die Graue an Dornenpfeil. Er behandelte sie genauso biestig und griesgrämig wie immer, nicht besser, aber auch nicht herablassender, was auch ein Ding der Unmöglichkeit gewesen wäre. Außerdem wollte er nun auch nicht darüber sprechen, wie es ihr ging, ihre Gefühle erfahren. Es ging niemanden etwas an. Sie war allein. Niemand würde bei ihr sein wollen.
---Dachsbaum 427


Purpurblick sah den Krieger wütend und ein wenig verwirrt an. „Natürlich waren die beiden alleine. Oft sogar, du Mäusehirn! Sie waren Mentor und Schüler! Wie kann man nur so dämlich sein!“, tat sie ihre Meinung lautstark kund. Wer weiß, vielleicht verschaffte ihre Position als die „Witwe“ des Anführers eine besondere Autorität in dieser Sache… Stünden die Dinge anders, würde sie sich nie so verhalten, doch sie liebte die Gerechtigkeit – und sie liebte Sturmstern. Er hätte sicher nicht gewollt, dass der Kater, den er wie einen Sohn behandelt hatte, unschuldig verurteilt werden würde.
Doch die Dinge standen anders. Offensichtlich nahm sie niemand hier ernst. Zornig und aufbrausend reagierte sie auf das gespielte Mitleid Opalkralles. „Sie hat es nicht schwer mitgenommen. Sie ist hier und hört alles was du sagst und nicht nur das, sie ist sogar bei bester geistiger Gesundheit und würde es am liebsten Schattenpfote gleichtun, weil er, verdammt nochmal, recht damit hatte, dir das Fell über die Ohren zu ziehen, du Miststück!“
Niemand hatte die Befugnis, so zu tun als wäre sie zu gestört um jedes Wort zu verstehen, das er sagte, nur weil sie ihren Gefährten verloren hatte! Der Verlust eines Beines hätte zwar kaum schmerzhafter sein können, aber auch in einem solchen Fall war es unangemessen so zu tun, als wären der betreffenden Katzen die alle Sinnesorgane und das Urteilsvermögen gleich mit abhanden gekommen. In den tiefschwarzen Augen der Kätzin schimmerte ein nahezu tödlicher Glanz, als sie zornentbrannt in die Runde funkelte und keinen der drei mächtigsten Kater des Clans aussparte. Sie hatten alle mehr als offensichtlich Dreck am Stecken. Schattenpfote hatte dumm gehandelt, aber dieses Standgericht hatte er nicht verdient.
Die Königin wandte sich erst dann ab, als eine andere Stimme ihre Aufmerksamkeit auffing wie geübte Pfoten einen Moosball. Es war ihr Sohn Efeujunges. Mama! Nicht!, hatte er gerufen, doch sie konnte jetzt nicht. Sie musste das regeln… Dennoch, ignorieren konnte sie ihn ebenso wenig, denn es war ihr Kind. Als Mutter musste sie jederzeit für ihn da sein, wenn er sich fürchtete, es war ihre Pflicht. „Mach dir keine Sorgen, Schatz! Ich bringe das hier nur in Ordnung!“, gab sie zurück und ihre Worte klangen nicht verärgert, sondern so unendlich sanft. Sie würde schon auf ihn aufpassen und ihm alles erklären, wenn die Sache hier ausgestanden war.
„Und überhaupt ist Missbrauch ein schwerer Vorwurf, Jaguarstern. Du solltest mehr Katzen zu Opalkralles Vergehen befragen, ehe du beschließt, ihn komplett freizusprechen!“, zischte die Feuerrote in der Hoffnung, das Gespräch auf diese Art schneller zu einem Ende führen zu können. 422




//Mag Dorn vielleicht ein bisschen mit Silberpfote spielen? Eigentlich habe ich keine Lust darauf, sie jetzt zu schwängern, aber später darf sie gerne. Und Schattenpfote kommt morgen. Mehr schaffe ich nur gerade nicht.
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Do 25 Aug - 16:35

//Dorn bedankt sich herzlich, melde dich bei ihm, wenn es passieren soll

Efeujunges beobachtete seine Mutter und bekam mit einem Mal große Angst. Nicht vor ihr, oh nein, keinesfalls. Er liebte seine Mutter. Aber er machte sich nun noch größere Sorgen. Sah sie denn nicht, dass sie auf verlorenem Posten kämpfte? Dass sie Schattenpfote nicht helfen konnte, weil die Entscheidung längst gefällt war? Sie konnte nichts ändern! Allerhöchstens sich selbst in Gefahr bringen. Verzweiflung machte sich in seinem kleinen Herzen breit. Er war nur ein Junges, er könnte seine Mama nicht schützen...außer er würde sich selbst für sie opfern, sein Seelenheil geben, um sie zu schützen. Ohne zu zögern würde er das tun. Als sie nun auch noch Opalkralle beleidigte, musste Efeujunges schlucken. Aus seinen Beobachtungen hatte er festgestellt, dass Opalkralle ein kontrollierter, aber rachsüchtiger Kater war. Er erinnerte sich, dass Silberlicht, eine Kriegerin, ihn blöd hatte dastehen lassen, indem sie sich von ihm abwandte. Und er erinnerte sich, dass er eines Morgens gesehen hatte, wie Opalkralle Krähenfraß in den Kriegerbau schleppte. Silberlicht war etwas später aus dem Bau gekommen und hatte sehr verstört gewirkt. Nein, man machte ihn sich besser nicht zum Feind. Aber seine Mutter war in Begriff, all das zu tun. "Mama!", zischte er. "Lass es endlich!" Das sah nicht gut aus. Nein, ganz und gar nicht gut sah es aus.
Als sie sich dann zu ihm beugte und sagte, dass sie das nur noch schnell klären würde, seufzte Efeujunges. "Du kannst nichts tun! Sieh es endlich ein, Mama.", miaute er leise und dringlich, sodass nur sie ihn hörte. "Opalkralle ist Jaguarsterns Freund. Niemals würde er ihm nicht glauben", setzte er hinzu. Seine Mutter musste aufhören. Aber sie setzte nach.
"Das wird er sicherlich tun, Mama. Aber hier geht es erstmal um was anderes", miaute er laut und drückte gegen das Bein seiner Mutter. Sie sollte endlich aufhören, sich in Gefahr zu bringen. Sah sie es denn wirklich nicht? Es war doch offensichtlich.
"Überleg lieber, für ihn einen Platz zu finden", murmelte er ganz leise. Vielleicht hatte seine Mutter ja Freunde in einem anderen Clan oder kannte dort zumindest jemanden. Das würde für Schattenpfote ja ein guter Weg sein, denn der Verbannung zu entgehen schien nicht mehr möglich. Nun hatte Opalkralle ihm auch noch vorgeworfen, seinen Anführer als Lügner zu bezeichnen. Opalkralle war geschickt, das musste Efeujunges gestehen. Und man konnte sicherlich viel von ihm lernen. Auch wenn Efeujunges nicht besonders an Rache interessiert war, ein paar Tricks zu kennen war niemals schlecht.

Rabenklaue wartete darauf, dass Eichenjunges etwas sagte. Aber der kleine Kater schwieg. Dachte er über das Gesagte nach? Wahrscheinlich ja. Er wünschte dem Jungen, dass es eines Tages wissen würde, warum Windherz ihm erschienen war. Der Älteste glaubte zwar, es zu wissen, aber er war ja nur ein gewöhnlicher Kater und hatte die ganzen Erscheinungen des Sternenclans - dies war eindeutig eine gewesen, denn Eichenjunges kannte Windherz nicht - zu deuten. Dazu war er nicht befugt und er fühlte sich auch nicht in der Lage dazu.
Als Eichenjunges sagte, es gäbe keinen Heiler, war Rabenklaue ein wenig verwirrt. Der Sternenclan würde niemals zulassen, dass ein Clan keinen Heiler mehr hatte. Er würde Zeichen setzen. "Einen Grund mehr, warum du mit ihm sprechen solltest. Und wer weiß, vielleicht haben wir ja auch bald einen Heiler", miaute er und wusste gar nicht, dass draußen in der Lagermitte ein vom Sternenclan gesandter Heiler saß. Doch Rabenklaues Glauben an den Sternenclan war stark genug, damit er glauben konnte, dass der Sternenclan ihnen helfen würde.
"Etwas für mich tun?", miaute er fragend und überlegte. Nun, alles, was er sich wünschte, könnte niemand ihm geben. Aber etwas zu essen war vielleicht gar nicht schlecht. Oder sein Nest erneuern...aber es handelte sich ja um ein Junges, das durfte nicht allein das Lager verlassen, um Moos zu holen. "Etwas zu essen wäre gar nicht verkehrt", miaute er mit einem sanften Lächeln. Er mochte den kleinen Kerl. Aus ihm würde mal was werden. Zumindest hoffte er das, denn er würde es dem Kleinen wünschen. Von ganzem Herzen.



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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Do 25 Aug - 22:46

Schattenpfote öffnete den Mund und schloss ihn wieder wie ein Goldfisch auf dem Trockenen, der verzweifelt nach Luft schnappte und doch zu wenig davon erwischte, weil er sich auf fremden Terrain befand. "Aber wenn es nach Streuner gerochen hat, kann ich es nicht gewesen sein!", miaute der Kater schnell, ehe ihn diese Erkenntnis wieder verließ. Seine GEdanken wirbelten herum und verschwammen schneller als sie an die Oberfläche geschwemmt werden konnten, so aufgewühlt war er. Dabei war er sonst kein Dummkopf, sondern eher intelligent, doch jetzt gerade fühlte er sich wie der größte Idiot, bloßgestellt und zugleich belogen, weil sich alles gegen ihn verschworen zu haben schien. Hoffentlich kam nun niemand auf die Idee, dass die Streunerin seine verschwundene Mutter oder seine ebenso verschollenen Geschwister sein könnten... Das wäre richtig übel. Zwar hatte er sie nie getroffen, aber alleine der Verdacht wäre in dieser Situation sein Todesurteil. Es wurde ihm eine Sekunde zu spät klar, dass seine FAmilie in diesem Fall ein Problem sein könnte - was einfach daran lag, dass er sie nicht als solche betrachtete, zumal sie ihn alle einfach so verlassen und auch nie den Versuch unternommen hatte, ihn wiederzufinden. Wäre er dann mit ihnen gegangen, geflohen vor den Schwierigkeiten des Clanlebens, vor Sonnenpfote und vor all dem negativen, was ihm Tag für Tag entgegenschlug?
Nein, eher nicht. Es war eine der unaussprechlichen Wahrheiten, dass der Schüler den DonnerClan liebte und für ihn sein Leben geben würde. Nur eines war ihm wichtiger und das war eine ebenso unerwiderte Zuneigung. Er war offensichtlich dazu bestimmt, Schmerzen zu erleiden, wann immer er sein Herz an etwas hängte.
Verwirrt schüttelte er den Kopf und sein Schweif zuckte. "Ich beschuldige niemanden der Lüge, der nicht lügt, aber wenn mein Anführer die Unwahrheit spricht, dann habe ich das Recht und auch die Pflicht, es richtigzustellen", erklärte er mit erstaunlich tiefer Stimme. Er sollte schon lange ein Krieger sein und einen Namen tragen, der seiner würdig war, nicht den eines kleinen Katers, der nicht mit Gefühlen umgehen konnte. Der Dunkle richtete sich auf und seine gelben Augen blitzten gefährlich. Er wusste nicht, was hier gespielt wurde, aber es war immer klarer, dass der SternenClan ihn als den Verlierer ausgewählt hatte.
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Do 25 Aug - 22:52

Blitzjunges
Die junge kätzin blickte sich neugierig, aber auch leicht schläfrig im lager um und sah zu ihrer mutter hin als diese von ihr und ihren geschwistern wegging. Sie zuckte mit einem ohr ubd gähnte dann ausgiebig. Sie erhob sich auf ihre kleinen pfoten und entschloss sich, das lager alleine zu erkunden. Sie tappte einmal quer über die lichtung und schnupperte neugierig an jedem einzelnen ast oder blatt. Sie fand ein plätzchen am rand der lichtung und ließ sich dort nieder, von dort aus hatte sie das lager im blick, das gefiel ihr.

Rindenfeuer
Der stattlichekater hatte sie szenerie im lager nur bedingt beobachtet. Er hatte sich bald schon abgewanft und ging zum frischbeutehaufen hin. Dort suchte er eine dicle amsel aus und hielt diese behutsam an den flügeln als er sie zur Kinderstube trug. Er trat leise ein und ging sogleich zu dem nest der kätzin die er so liebte. "Hier......für dicj" miaute er öeise und legte die amsel vor dornenblüte hin. "Ich....hoffe sie schmeckt dir" miaute er mit seiner tiefen stimme und setzte sich vor ihr nest hin. Er sah sie gerne an, er musste gar nicht mit ihr reden, er wolltw sie nur ansehen.

//mond kommt morgen


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Wenn ich nach 4 Tagen in den Clans nicht geantwortet habe bitte schickt mir eine PN [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Fr 26 Aug - 12:52

So langsam wusste Brombeerfrost nicht mehr, was er denken sollte. Zugegeben, Schattenpfote hatte sich auch ihm gegenüber unhöflich verhalten, aber eigentlich war er davon überzeugt gewesen, dass der Schüler keine große Gefahr darstellte, auch wenn er angegriffen hatte. Außerdem misstraute er Jaguarstern und Opalkralle, ihre Anschuldigungen klangen zu unreal, aus Vermutungen zusammengereimt und Schattenpfotes Reaktionen zeigten, dass er entweder ein ebenso guter Schauspieler war, oder eben vollkommen unschuldig. Er könnte sich nicht vorstellen, dass ein Schüler alleine einen Anführer hätte umbringen können, zumal sie immer sehr vertraut wirkten und auch Purpurblick der Meinung war. Aber der Kater wusste nur zu gut, dass der Schein täuschen könnte, auch Brombeerfrost hatte eine dunkle Vergangenheit, an die er sich eigentlich nie wieder erinnern wollte. Der Sternenclan schien ihm in einer gewissen Weise verziehen zu haben, denn sonst hätten sie seine Wahl zum zweiten Anführer wohl verhindert. Jedem konnte mal ein Fehler passieren, die einen größer, die anderen kleiner. Brombeerfrost wusste nichts von der Vergangenheit des Schülers, trotzdem war er davon überzeugt, dass der Schüler sich nicht mit irgendwelchen Streunern verbündet und den Anführer umgebracht hätte. Was hätte ihm das gebracht? Es hat sich nichts verändern – eher noch verschlechtert, denn er ist noch immer ein Schüler und bekommt nun die Anschuldigung, einen Mord an dem ehemaligen Anführer begonnen zu haben, wodurch er sich selbst in die Falle geritten hätte.
Langsam schwenkte sein kalter Blick auf den dunklen Schüler und mustere ihn einen Moment. Vielleicht täuschte er sich, aber sein Entschluss stand fest: die Anschuldigungen gegen den Schüler waren zu verworren, um sie als Tatsache festhalten zu können. Gewiss war er nicht unschuldig, hatte er doch einen Kampf begonnen – doch, wenn er es wirklich nur getan hatte, um das Schlimmste für Sonnenpfote zu verhindern, waren sie zwar übertrieben, aber irgendwie auch verständlich. Seufzend zuckte Brombeerfrost mit einem Ohr und baute seine undurchschaubare Mine wieder auf. Er könnte sowieso nichts tun. Man war drauf und dran einen Schuldigen in dem Schüler zu sehen und es sah nicht so aus, als würde Jaguarstern seine Meinung so schnell ändern.
Vielleicht wäre es zu überstürzt, ihn gleich für den Mord eines Anführers anzuschuldigen, nur, weil er seinen Pfoten nicht im Griff hatte und zu vergangener Zeit zufällig am falschen Ort war“, sprach der Kater plötzlich und hätte sich dafür am liebsten selbst auf die Nase gehauen. Doch er konnte einfach nicht mit ansehen, wie sie den Schüler ohne große Beweise verurteilten und sein Leben zerstörten, aufgrund von irgendwelchen Spekulationen. Damit machte er sich selbst zwar auch verdächtig, brachte sich weiter in die Gefahrenzone, als er es geplant hatte, aber Schattenpfote war ein Clanmitglied, und für seinen Clan hatte er sich geschworen auch mal die Pfote ins Feuer zu legen. Es ging immerhin um die Existenz eines Schülers.


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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Fr 26 Aug - 13:02

Eichenjunges tappte auf seinen Pfoten hinaus auf die Lichtung, heraus aus dem Ältestenbau. Es schien etwas passiert zu sein was die Aufkermsamkeit vieler Katzen auf sich zog aber dafür hatte er jetzt keine Zeit. Er wollte gerade zum Frischbeutehaufen gehn, als sein Weg von einem fremden Kater, Buchenmond, gekreuzt wurde, die anderen schienen ihn in Ruhe zulassen und ihn nicht aufzuhalten. Und auch als Eichenjunges an ihm, mit langsamen Schritt vorbeilief und zu ihm aufsah, verflogen sofort alle Vorurteile die er sonst Fremden gegenüber hatte, irgendetwas hatte dieser Kater an sich. So gern er sich jetzt mehr damit beschäftigen würde, er wollte Rabenklaue ja etwas zu essen bringen. Er lief zu dem Haufen und nahm einen Vogel und lief zurück in den Ältestenbau. Drinnen angekommen blickte er noch einmal nachdenklich ins Lager bevor er den Vogel fallen ließ, "Da ist ein fremder Kater., meinte er nur abwesend zu Rabenklaue. Ungeduldig knetete er den Boden mit seinen Pfoten, er wär am liebsten direkt wieder zurück gelaufen um mehr zu erfahren aber er wollte nicht unhöflich sein.
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   So 28 Aug - 22:06

Apfelblüte
Die Kätzin erwachte aus ihrem Schlaf. Sie hatte gut geschlafen, doch stand ihr Fell zu allen Seiten ab. Die Kriegerin setzte sich auf und putze ihren Pelz. Als sie fertig war, blickte sie zu dem Nest von Falkenfeder neben ihr. Er lag dort zusammengerollt und atmete ruhig. Apfelblüte lausche dem Atmen der übrigen Katzen, die noch im Kriegerbau schliefen. Leise rappelte sie sich auf die Pfoten und stupste Falkenfeder sanft mit der Pfote an der Schulte an. Guten Morgen. Kommst du mit mir jagen?" flüsterte sie ihm leise zu, in der Hoffnung er habe es gehört. Apfelblüte beschloss draußen auf ihn zu warten und tappte vorsichtig durch die schlafenden Krieger hinaus. Neben dem Kriegerbau ließ sie sich bei einem Farngestüp nieder und zog die frische Luft ein. Sie liebt die Gerüche des Waldes und genoss die Wärme der Sonne auf ihrem Pelz.
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Di 30 Aug - 20:35

Birnenjunges

Sie runzelte angestrengt die kleine Stirn, als sie versuchte die Situation möglichst genau zu erfassen. Zu ihrem Frust gelang ihr das nicht wirklich, weshalb sie auch ihrer Mutter gehorsam folgte, als diese ihr Gebot mitzukommen.
Als sie dann hörte, dass Sandpfote einen Ausflug vorschlug, fingen ihre Augen anzuleuchten. Ein Ausflug!  
Ihr Fell fing vor Aufregung an zu prickeln und es fiel ihr schwer still zu stehen. Der Streit im Hintergrund war vergessen, denn das bevorstehende Abenteuer würde sicher viel viel spannender werden.
Sie riss ihre Kulleraugen ganz weit auf und sah die beiden anderen Katzen mit flehend Augen an.


Buchenmond

Der Bestand an Heilkräutern war beinahe noch schlimmer, als Buchenmond es sich vorgestellt hatte. Ein wenig skeptisch blickte er sich in dem geräumigen Bau um. Die Kräuter, die da waren, waren immerhin gut sortiert. Die Nester hingegen ließen zu wünschen übrig. Auch wenn eines noch ziemlich frisch gemacht aussah. Offenbar gab es eine Katze im Lager, die noch vor kurzem oder immer noch im Heilerbau untergebracht war. Der alte Kater erinnerte sich mit einem mal wieder an das Junge, was ihm eben begegnet war. Der Kleine schien intelligent zu sein. Ganz im Gegenteil zu den anderen, mit denen er schon gesprochen hatte. Oder eben nicht. Sie schienen ihn ja alle geflissentlich zu ignorieren. Nicht, dass ihn das beleidigen würde oder so, aber es war einfach nur unhöflich und sehr sehr unvorsichtig. Beim SternenClan, er befand sich in ihrem Heilerbau und könnte enormen Schaden anrichten. Das hatte er selbstverständlich nicht vor, aber woher sollten diese ganzen stumpfen Fellknäule das Wissen? Er schnaubte. Dann nahm er noch einmal die Kräuter unter die Lupe und beschloss, neue suchen zu gehen. Irgendetwas musste ja schließlich getan werden.


Salzpfote & Malachit ^-^            
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Ein großes Danke an Blutseele und Honigfrost <3
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Fr 9 Sep - 22:26

Angesprochen:Opalkralle, Brombeerfrost, Jaguarstern
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Erwähnt:Purpurblick, Opalkralle, Jaguarstern, Junge von Purpurblick, Brombeerfrost
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Schattenpfote
12 Monde, Schüler, DonnerClan
© Eisjäger
Schattenpfote sah den zweiten Anführer an, der nun für ihn Partei ergriff. Er und Purpurblick waren in der Tat eher wenig, aber offensichtlich war nicht jeder der Meinung, er sei ein gemeingefährlicher Mörder, wenngleich ihm niemand ernsthaft abzunehmen schien, dass er ganz sicher nicht am Ort des Geschehens gewesen war. „Danke, Brombeerfrost, aber ich war nicht einmal zur falschen Zeit am falschen Ort! Ich habe die Jungen heimgebracht, wirklich,“ versicherte der Schüler mit Nachdruck. Was war nur los? Warum schienen alle so versessen darauf zu sein, den beiden Katern zu trauen? Ihre Erzählungen entsprachen doch nicht der Wahrheit – warum hing doch ein jeder an ihren Lippen und saugte die Worte auf wie Wasser des SternenClans? Der junge Kater glaubte nicht an ihn, aber hätte er es getan, so hätte er ihm jetzt doch beistehen müssen, oder? Wieder ein Indiz dafür, dass all das ein Ammenmärchen war… Obwohl, sein Vater war  bestimmt irgendwo und stand ihm bei. Vielleicht konnte er sich einfach nicht bemerkbar machen? Das wäre eine gute Erklärung. Wenn er es gekonnt hätte, wäre er garantiert eingeschritten, zumal er für den Clan und seine Familie ohne zu zögern in den Tod gegangen war. Nun war sein einziger in der Heimat verbliebener Sohn war nun in Gefahr – und diese Führungsriege war offensichtlich auch nicht harmlos oder gar gut für das instabile Gebilde der Waldbewohner, das ihr Leben regelte und beherrschte. „Ich würde nie etwas Derartiges tun! Der Vorfall mit Opalkralle war der einzige dieser Art. Er hat allerdings gestanden, eine Schülerin missbraucht zu haben und dies bei einer weiteren zu planen!“  Er wiederholte sich. Wurde es dadurch besser? Nicht wirklich, im Gegenteil. Es war ermüdend und zermalmend, wie wenig seine Stimme auszurichten schien. Der Dunkle hatte sich so weit beruhigt, dass er dem Krieger nicht mehr an die Kehle gehen wollte, krallte sich jedoch immer noch fest mit den Vorderpfoten in den weichen Untergrund, weil er kein Risiko eingehen und Halt haben wollte. Wusste er insgeheim schon, dass es für lange Zeit das letzte Mal sein würde, dass er den Lagerboden unter sich fühlen konnte? Wollte er sich deswegen genau einprägen, um es niemals zu vergessen? Alles erschien ihm unendlich klar und die Farben um ihn schrecklich grell. Nie war ihm aufgefallen, wie rot das Fell von Sturmsterns ehemaliger Gefährtin war, wie grün die Blätter und wie bedrohlich die Dornen und Äste des Walles um das Lager. Sie hielten die Schutzlosen im Inneren und die Feinde fern. Er wusste nicht, wie bald er zu Letzterem werden würde und dass es nicht mehr an ihm wäre, die Jungen und Ältesten in Sicherheit großwerden oder ruhen zu lassen. Seine gelben Augen blitzten schmerzerfüllt, so unverstanden fühlte er sich. Das Herz schlug so hart, dass es die breite Brust des Heranwachsenden zu sprengen schien. Die Angst füllte ihn aus, bis er sich wünschte, er hätte nichts gegessen. Nach wie vor war ihm flau vor Nervosität, in die sich brennende Wut mischte. Warum tat man ihm das an? Er hatte doch nichts verbrochen! Nein, Schattenpfote war unschuldig, aber einsam.



Purpurblick schmerzte das Herz in der Brust, da ihr Sohn, Efeujunges, sich Sorgen um sie zu machen schien. Doch was sollte sie tun? Sie wusste keinen anderen Rat und konnte nicht anders als sich einzumischen. Das ging sie etwas an, verdammt, es ging um ihren verstorbenen Gefährten und sie konnte die Unschuld des Katers beweisen, den eben dieser wie einen Sohn behandelt und aufgenommen hatte! Es lag an ihr, etwas zu bewirken. Wer sollte es sonst tun? Niemand sonst schien das Gefühl zu haben, für ihn eintreten zu müssen und sogar der stellvertretende Anführer nur widerwillig. Sie sah ihm an, dass er an seinen eigenen Vorteil dachte, während er dies tat. Und ihr Nachwuchs schien sie zurückhalten zu wollen… Ja, vielleicht war der kleine Kerl klug, aber er wusste offensichtlich nicht, was es bedeutete, für etwas zu kämpfen. „Efeujunges, ich werde nicht aufhören. Was habe ich schon zu verlieren? Du und deine Geschwister sind alles für mich und das können sie mir nicht nehmen. Aber davon abgesehen ist es wichtig, dass niemand zu Unrecht verurteilt wird. Vielleicht ist alles erfolglos, doch dann habe ich es zumindest versucht. Ich tue das Richtige, auch wenn du es jetzt vielleicht nicht verstehst.“ Ihre Stimme war leise, kaum mehr als ein Flüstern. Niemand sollte sie hören. Die Kater sollten nicht aufgestachelt oder beunruhigt werden und hatten kein Recht darauf zu erfahren, was sie mit ihrer Familie sprach. Mehr war ihr nicht von der Welt geblieben, aber es sollte ihres sein bis zuletzt. ‚Sie sollte nicht wissen, dass sie keine Ewigkeit mehr hatte, die sie hatte, nicht mehr als einen Mond. Wie ihr Sohn – und eiogentlich auch sie selbst – wusste, machte sie sich jetzt, in diesem Moment, mächtige Feinde. Ihre schwarzen Augen bohrten sich in die ihres Kindes, ehe sie sie abwandte und die anderen Katzen anfunkelte. Einen Platz für Schattenpfote zu finden klang logisch, aber so leicht wollte sie ihn nicht aufgeben. Er würde einmal ein fähiger Krieger werden. Das sollte doch ein Argument für diese Kater sein, ihn weder fortzuschicken noch zu töten.
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Sa 10 Sep - 21:05

Rosenzweig
Erwähnt: Buchenmond | Angesprochen: Buchenmond
Die cremefarbene Kätzin mit den dünkleren bis helleren Flecken saß alleine am Lagerrand. Ihren Schweif hatte sie ordentlich um ihre kleinen Pfoten geringelt. Sie hatte sich schon nach dem Aufstehen eigentlich an einer Grenzpatroullie beteiligen wollen aber die Kriegerin hatte alle verpasst. Sowohl die Morgenpatroullie als auch die Patroullie die sich im Moment unterwegs befand. Auch die Jagdpatroullien warn alle schon weg und die gefleckte Kätzin ärgerte sich darüber. Schon den ganzen Tag langweilte sie sich und druckste sich irgendwo am Lagerrand herum. Seit die Sonne aufgegegangen udn sie sich aus ihrem Nest gequält hattte saß sie untätig herum. Die Sonne war seitdem gewandert und stand schon seit einigen Augenblicken hoch am Himmel. Sie warf helles und warmes Licht auf das Lager des DonnerClans und wärmte ihren Pelz. Wenigsten daran durfte sie sich heute erfreuen. Trotz der unermüdlich scheinenden Sonne war es im Wald und im Lager perfekt klimatisiert. Es war zwar keien glühende Hitze und auch keine klirrende Kälte. Ein paar Wolken zogen zumindest über den klaren Himmel und damals als Junges hatte sie gerne die Zeit damit verbracht im weichen Gras zu liegen und Formen in den Wolken auszumachen. Sie seufzte leise. Egal was andere Katzen dachten, das Leben war nie leicht. Sowohl als Junges, als Schüler als auch als Krieger war man nie zufrieden oder hatte Strapazen am Hals. Doch wie man ihr schon damals eingeschärft hatte, es gibt sowohl schön als auch schreckliche Momente im Leben man muss beides jedoch voll ausschöpfen. Für sie war das hier ein schrecklcher Moment. Ja sie fühlte sich nutzlos und langweilig fand sie es auch. Manche Krieger würden sich über diese Pause hier erfreuen und sie in vollen Zügen genießen. Doch für Rosenzweig waren das hier pure Strapazen für sie. Durfte man das Strapazen nennen? Es war eben nicht sonderlich toll für die Kriegerin. Sie war viel lieber unterwegs und bewegte sich. Vorallem aber war sie gerne im Mischwald unterwegs und jagte gerne im Unterholz. Was den Fichtenwald anging welcher zum Teil auch zu ihrem Territorium gehörte, dieser war nicht so ihr Ding. Die Hohen Äste und das spärliche Unterholz. Klar auf den federnden Nadeln am Boden konnte man sich tolle Vorteile beim Jagen verschaffen, aber es fehlte ihr das Unterholz und die raschelnden Laubblätter an den Zweigen. Vorallem wenn diese nur so im Wind tanzten und Schatten an den Boden malten. Es kribbelte kurz gesagt in den runen Pfoten der cremefarbenen und vielleicht sollte sie einfach alleine Jagen gehen. Ihr Blick fiel auf den neuen, fremden Kater welcher nun der Heiler des Clans sein sollte. Sie sah gerade noch wie sein rot-grau getigerter Körper im Heilerbau verschwand. Anfangs hatte sie noch etwas misstrauisch über ihn gedacht aber sie vermutete es lag daran ,dass sie noch kein Wort mit ihm gewechselt hat. Eigentlich hatte die junges Kriegerin mit niemandem ein Problem und sie wollte euch auch nicht unfreundlich wirken und ihn ignorieren. Entschlossen stand sie auf und tapste über die Lichtung zum Heilerbau. Vor dem Bau angekommen räusperte sie sich kurz um ihre Anwesenheit anzukündigen. "Hallo, darf ich rein kommen?" ,fragte sie dann mit freundlicher Stimme. Sie stand vor der Farnlichtung und versuchte in den Bau selbst zu lugen. Irgendwie hoffte die cremefarbene der Kater wäre kein unfreundliche und griesgrämmige Katze die sich von allen abschottete. Sie hoffte er würde sie herein bitten.
© Eisjäger

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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Sa 10 Sep - 21:39

Brombeerjunges zischte Hibiskusjunges zu: " Schnell lass uns abhauen bevor man uns erwischt"!, ohne auf eine antwort zu warten flitze der Kater los und hoffte das er und Hibiskusjunges ungesehen davon kommen. Brombeerjunges rannte weiter bis zum Schülerbau und blieb dort stehen um auf Hibiskusjunges zu warten.
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BeitragThema: Re: Lager des DonnerClans!   Sa 10 Sep - 22:01

Hibiskusjunges beobachtete das Geschehen zwischen den großen Katzen und dem Schüler. Sie wünschte sich so sehr, etwas tun zu können, doch es lieb ihr verwehrt. Als Brombeerjunges ihr etwas zu miaute zuckten ihre Ohren überrascht. Immerhin waren außer ihnen auch andere Katzen in der Nähe, die ebenfalls zuhörten. Aber irgendwie hatte der jüngere recht. Falls Jaguarstern diesen Streit beenden und die Katzen anmeckern würde, die zugehört hatten, könnte es vielleicht sein, dass sich ihre Schülerzeremonie noch mehr hinauszögerte. Und sie wollte um alles auf der Welt endlich zur Schülerin ernannt werden!
Also erhob sie sich, blickte nochmals kurz zu den diskutierenden Katzen, und folgte dann trabend dem Kater, der auf den Schülerbau zu lief. 'Wie lange es wohl noch dauern wird, bis ich hier einziehen werde?', fragte sie sich und seufzte traurig auf.


Malvenjunges hatte die Auseinandersetzung der Ranghöheren und Schattenpfote verfolgt. Sie verstand nicht, wieso Jaguarstern und besonders Opalkralle so besessen darauf waren, das der arme Schattenpfote am Tod des alten Anführers Schuld war. Wie sie es betrachtete, hätte er die Möglichkeit gehabt, doch was hätte er davon gehabt? Wieso hätte Schattenpfote den Tod Sturmsterns gehabt, außer dass er dadurch seinen Mentoren verlor und der Clan seinen Anführer? Hätte er gewollt, dass Jaguarstern Anführer wird.. Nein, das war sehr unwahrscheinlich so, wie der Kater mit dem kleineren umging. Hätten sie eine Verbindung zueinander gehabt, wäre dies vielleicht ein möglicher Grund gewesen. Aber so? Nein.
Das rotgetigerte Kätzchen betrachtete weiterhin eingehend Schattenpfote. Der Kater tat ihr wirklich einfach nur Leid. Und wäre sie eine Schülerin, oder kannte ihn besser, da wäre sie ihm auf der Stelle zu Hilfe geeilt! Auch würde sie sich gerne den anderen großen Katzen in den Weg stellen, die Schattenpfote verurteilten, doch einerseits hatte sie Angst vor der wahrscheinlich groben Reaktion der Katzen und andererseits war sie nun mal ein Junges. Und wer hörte schon auf ein Junges? Vor allem keine großen Krieger.. Also starrte sie Schattenpfote weiter an und hoffte, ihm irgendwie telepathisch zumindest Kraft schicken zu können.

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